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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von heinoko:

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Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Zauberhafter Weihnachtszauber


Ein halb verhungerter, kleiner Hund, von seiner bisherigen Pflegefamilie gnadenlos „entsorgt“, schleppt sich mit letzter Kraft vor die Sozialstation, in der Eva sehr engagiert mitarbeitet. Eva, die ein großes Herz hat – für andere, nicht aber für sich selbst – adoptiert sofort den süßen Hund und päppelt ihn auf.

Dabei benötigt sie zwangsläufig die Hilfe von ihrem Ex André, einem ehemals sehr erfolgreichen Koch. Der Weihnachtsmann und seine Elfen müssen per Monitor zuschauen, wie Eva bei jeder Begegnung mit André sämtliche Stacheln aufstellt, obwohl André alles versucht, Eva zurückzugewinnen. Da bleibt Santa und seinen Elfen nichts anderes übrig, als ein klein wenig Weihnachtszauber anzuwenden…
Nicht umsonst zeigt uns das Titelbild nicht Eva, nicht André, nicht den Weihnachtsmann, sondern einen bezaubernden kleinen Hund, denn tatsächlich ist „Socke“, wie der Findling genannt wird, der uneingeschränkte Held in dieser Geschichte. Seine Hundegedanken, in kursiv in den Text eingestreut, sind so herzerwärmend süß wie das Bild auf dem Cover. Überhaupt ist das ganze Buch nichts anderes als gefühlvoll, liebevoll, mal heiter, mal ernst. Es gibt im gesamten Buch nichts wirklich Negatives, nichts wirklich Böses. Selbst die so schwierige Annäherung zwischen Eva und André wirkt letztlich wie zuckerüberstäubt. Die Überzeichnung der Charaktere in ihrem Gut-Sein geht zugegebenermaßen bis an die Grenze, gerade noch kurz davor, in den Kitsch abzugleiten. Doch die Autorin behält diese Grenze perfekt im Auge und schenkt uns so ein rundum glitzerndes, romantisches Weihnachtsmärchen, dessen Lektüre wir mit einem wohligen Seufzer beenden und uns fühlen, als hätten wir soeben in bester Gesellschaft duftenden wärmenden Glühwein getrunken.

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Kleiner Streuner - große Liebe

Rezensionen von yellowdog:

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Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Hardboiled

Man kann dem englischen Krimi eine gewisse düstere Atmosphäre abgewinnen, die sich aus dem depressiven Gemütszustand des Protagonisten ergibt. Detective Sergenat Solomon Gray hat viel verloren. Vor 10 Jahren ist sein sechsjähriger Sohn verschwunden, seine Frau beging Selbstmord und von seiner Tochter ist er entfremdet.

Überraschend, dass er überhaupt noch als Polizeibeamter funktioniert, zudem er auch wenig Selbstbeherrschung aufweist. Zum Beispiel gegenüber Reportern, selbst gegen Vorgesetzte. Dem Alkohol ist er nicht hat abgeneigt.
Trotzdem ist man als Leser ständig nahe an dieser ambivalent angelegten Hauptfigur dran.

Bei Fällen mit Jugendlichem im Alter seines Sohnes ist er innerlich privat beteiligt. Ein Junge hat Selbstmord begangen, aber man ahnt bald, dass es auch Mord gewesen sein könnte. Dann wird noch ein Kirchenmann tot aufgefunden. Ein weiterer Mord wird noch folgen, aber da möchte ich nicht vorgreifen. Doch Sol Gray steht mit allen Opfern irgendwie in Verbindung.

Sprachlich konnte mich der Roman an so einigen Stellen nicht begeistern, das betrifft vor allen einige Dialoge, denen es nicht an Klischees fehlt. Dafür waren die Rückblicke auf 10 Jahre zuvor oder 5 Jahre zuvor gut eingestreut. Das waren zentrale Momente im Leben des Detective Sergeant und strahlen noch auf die Gegenwart aus.
So bewegt sich die Handlung vor und zurück und bereichert den Roman.
Das Buch überzeugt in erster Linie durch die Hauptfigur und den Hardboiled- und Noir-Ansätzen. Dadurch hebt sich der Roman aus der Masse der Krimiveröffentlichungen ab.

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Kleiner Streuner - große Liebe

Rezensionen von cosmea:

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Lied der Weite von Kent Haruf

Ein wenig Menschlichkeit

Der wieder aufgelegte Roman “Lied der Weite“ (Originaltitel: Plainsong, 1999) von Kent Haruf spielt in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er erzählt die Geschichte von acht Personen, die auf die eine oder andere Weise an einem Scheideweg angekommen sind. Da ist der Lehrer Tom Guthrie mit seinen beiden 9 und 10 Jahre alten Söhnen Bobby und Ike.

Seine Frau leidet unter Depressionen, wendet sich von der Familie ab und verlässt sie schließlich. Die 17jährige Schülerin Victoria wird schwanger, ihre Mutter setzt sie vor die Tür. Hilfe findet Victoria bei ihrer Lehrerin Maggie Jones, die sie für einige Tage bei sich aufnimmt und dann bei den Brüdern Harold und Raymond McPheron auf der abgelegenen Rinderfarm unterbringt. Die unverheirateten McPherons haben ihr Leben lang allein gelebt und müssen die Kunst der Konversation erst wieder erlernen. Sie zeigen jedoch Menschlichkeit und Mitgefühl, als es darum geht, spontan zu helfen. Mit der Zeit entwickelt sich von beiden Seiten Zuneigung genauso wie bei Tom Guthrie und seiner Kollegin Maggie Jones.
In dem ruhig erzählten Roman geht es nicht um spektakuläre Ereignisse. Der Autor will vor allem zeigen, dass zwischenmenschliche Beziehungen und Familie wichtig sind. Gemeint sind dabei nicht nur biologisch zusammengehörige Familien. Familien können auch neu zusammengesetzt werden und hervorragend funktionieren: zwei alte Männer geben einer jungen Frau und einem Baby Sicherheit und ein Heim. Die Mitglieder mehrerer zerbrochener Familien machen einen neuen Anfang, übernehmen Verantwortung, verändern sich. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Buch auch die Landschaft der Great Plains, das Wetter, der Wechsel der Jahreszeiten, die Beleuchtung. Die überaus warmherzige Geschichte vermittelt eine optimistische Grundhaltung und ist für den Leser auch aufgrund der sprachlichen Qualität eine positive Erfahrung.

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Lied der Weite

Rezensionen von rewa:

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Lied der Weite von Kent Haruf

Wenn Liebe tödlich endet!

Nachdem Kommissar Bela Aßmann von seiner Frau verlasen worden ist, möchte er es sich einfach am Wochenende gemütlich machen. Doch ein mysteriöser Sturz der jungen Louisa von einem Hochhaus, lässt ihn und seinen Kollegen Dominik Gerke für die kommenden Tage kaum Zeit zur Ruhe zu kommen. Wer ist der geheimnisvolle Freund, den Louisa so sehnsuchtsvoll erwartet hat? Und warum stirbt eine junge Frau plötzlich während eines Fluges nach New York?
Aßmann und Gerke müssen mühevoll die einzelnen Teile zusammen setzen und kommen dem Täter Stück für Stück näher.

Als Aßmann während seiner Ermittlungen Marleen kennen und lieben lernt weiß er noch nicht, dass auch sie eine bedeutende Rolle bei den Todesfällen spielen wird.
Ein Katz und Mausspiel beginnt und schon bald ist klar, dass zu verliebte Frauen dem Täter ein Dorn im Auge sind.
Und wieder einmal beschert der Emons Verlag dem Leser einen spannenden und emotionale Roman. Die Autorin Ludgera Vogt hat mit ihrem Krimi ,, Libori – Lüge´´ eine interessante Geschichte geschrieben, die mit tragischen Todesfällen endet.
Ihre Protagonisten, allen voran die Kommissare, werden sehr menschlich und emotional dargestellt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie Alltagsszenen im Büro oder das Durchsuchen einer Wohnung wo detaillierte Beschreibungen direkt liebevoll dargestellt werden ohne dass man dadurch gelangweilt wird.
Die Autorin versteht es sowohl Spannung, als auch kleine humorvolle Szenen mit einander zu vermischen. Lange kann man mit rätseln und man findet aber keinen Zusammenhang und man tappt so wie die Kommissare im Dunkeln.
Amüsante Dialoge zwischen den Kommissaren lockern die Geschichte immer wieder auf und selbst die Mäusejagd in Aßmanns Wohnung haben mir, obwohl es ein Krimi ist, immer wieder gefallen und zeigen die Personen mit all ihren Schwächen, Problemen und alltäglichen Sorgen.
Ein paar Rückblendungen, in kursiver Schrift geschrieben, bieten dem Leser die zusätzliche Möglichkeit sich mit der Psyche des Täters vertraut zu machen und man erlebt die tragische Lebensgeschichte hautnah mit.
Ein tolles Buch, mit einem doch unerwarteten, aber gerechten bitter bösen Ende.

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Lied der Weite

Rezensionen von PFIFF:

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Zartbitter von Petra Herzgsell

Restaurantkritikerin undercover

Marie Lipp, eine bekannt scharfe Restaurantkritikerin, die unter dem Pseudonym MD schreibt und die niemand kennt, also auch nicht, dass sie eine junge Frau ist, möchte mit ihrem Freund in einem Romantikhotel am Fuschlsee Urlaub machen.
Ihr Onkel Freddy, der dort arbeitet, berichtet über Schwierigkeiten mit dem Juniorchef, Max Lambert, der Probleme mit der Übernahme des Hotels von seinem Vater hat.

Als eine Angestellte ausfällt und Not am Mann ist, springt Marie ein, einerseits weil sie so mehr Hintergrunderfahrungen über den Betrieb erhalten kann, als auch, weil sie von Max angetan ist, was sich allerdings ständig mit Ärger über ihn abwechselt. Ihren Freund hat sie inzwischen abgeschrieben. Sie glaubt ihm seine Ausreden von wegen zu viel Arbeit nicht.
Turbulent wird fleissig intrigiert, quergebraten und geschummelt, bis sich die Wogen glätten und Ruhe einkehrt.Bis dahin aber liest sich das Buch amüsant und unterhaltend.

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Zartbitter

Rezensionen von PFIFF:

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Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben

Erstaunliches über das Leben der Bäume


Faszinierend, wie verschieden einzelne Baumarten auf einander und auf wechselnde Wetterbedingungen reagieren, was sich unter der Erdoberfläche abspielt, wie Tiere Einfluss nehmen, positiv und negativ. Nicht zuletzt greift der Mensch immer wieder ein in das Leben der Bäume, manchmal zwar wohlmeinend, aber trotzdem nicht richtig für ihre natürliche Entwicklung.

Hochinteressant und mit Respekt geschrieben. Macht bewusst, wie wichtig Wälder für unser Klima sind und als Lebensraum für viele Tiere. Peter Wohlleben führt uns vor, wie wir Menschen in die Natur eingreifen, was wir ruinieren und wie wir unsere Fehler korrigieren könnten, um letzendlich auch für unser Wohl zu sorgen.

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Das geheime Leben der Bäume

Rezensionen von LadyIceTea:

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Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben

Ein schöner gute Laune Roman

Zoe London ist glücklich. Immer. Und wenn sie grade kurz nicht glücklich ist, kümmert sie sich darum, dass sie es wieder wird, denn ihr Glück ist ihr wichtiger, als alles andere.
Zoe ist Radiomoderatorin der Sendung „London Calling“ und erfreut ihre Zuhörer jeden Tag mit ihrer guten Laune und versucht den Menschen an den Empfangsgeräten diese gute Laune immer ein Stück weit mitzugeben.

Doch von einer Sache hält Zoe gar nichts: Von der Liebe. Die Liebe bedroht ihr Glück und könnte es jederzeit zerstören und das will Zoe auf jeden Fall vermeiden. Doch dann landet sie mit ihrem Chef Tobias im Bett und irgendwie ist das alles andere als ein One-Night-Stand. Gleichzeitig bringt eine Anruferin Zoes Welt ganz schön ins Wanken und plötzlich muss Zoe sich überlegen, ob sie ihr Glück so krampfhaft festhalten will oder ob sie nicht einfach mal springen soll.

„Zoe und die Liebe“ von Janna Solinger versprüht direkt zu Beginn gute Laune und Lebensfreude. Zoe ist eine sehr sympathische und angenehme Figur, die man gerne durch das Buch begleitet. Auch die anderen Personen in der Redaktion und die, denen sie so begegnet, sind alle unterschiedlich aber doch komplett ins Herz zu schließen. Dieses Buch braucht keine Figuren, die man nicht leiden kann.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und trägt den Leser leicht durchs Buch. Er passt einfach zum Inhalt und gibt keinen Grund des Anstoßes.
Die Geschichte ist auch wunderbar erzählt. Man merkt wirklich, wie Zoes Welt ins Wanken gerät und wie ihre Glücksblase bröckelt. Es hat aber Spaß gemacht, besonders ihre Freunde dabei zu erleben, wie sie versuchen, Zoe aus ihrer Komfortzone herauszuholen und in Richtung ehrliches Glück zu schubsen.
Gut gefallen hat mir, dass Zoe wirklich eine Entwicklung durchlebt. Sie ist nicht von jetzt auf gleich verändert oder im Happy-End. Sie macht Fortschritte und Rückschritte und wechselt auch mal die Richtung. Das hat dem Buch seinen Charme verliehen und hat mir Spaß beim Lesen bereitet.
Der einzige winzige Wehrmutstropfen ist lediglich die Vorhersehbarkeit des Romans. Eigentlich ist es überhaupt kein richtiger Kritikpunkt, denn es hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Aber zum perfekte Buch hat es dadurch für mich nicht ganz gereicht. Obwohl ich sehr viel Spaß an diesem Buch hatte und ich es mit einem Lächeln weiterempfehle!

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Das geheime Leben der Bäume

Rezensionen von yellowdog:

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Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen von Hannah Arendt

Briefe mit Niveau

Nicht wenige Briefbände bestehen nur aus den Briefen und vielleicht noch ein kurzes Vorwort, der Leser wird aber mehr oder weniger mit dem Buch allein gelassen. Hier ist das nicht so. Ausführlich wird auf die Briefpartnerinnen (alles Freundinnen Hannah Arendts) eingegangen, die Beziehung zueinander und die Umstände des Briefwechsels werden beleuchtet, bis dann endlich die Briefe kommen.

Diese Vorgehensweise ist aber auch nötig und sinnvoll, denn im Gegensatz zu bekannten männlichen Briefpartnern wie Karl Jaspers und Heidegger sind diese Frauen weniger bekannt.
Es handelt sich um Anne Weil, Hilde Fränkel, Charlotte Beradt, Rose Feitelson und Helen Wolff.

Als dann endlich die Briefe einsetzen kommt es zunächst zu einer Enttäuschung. Es herrscht im ersten Abschnitt mit den Briefen von Anne Weil ein starkes Ungleichgewicht. Die Briefe an Hannah Arendt sind in weit größeren Umfang vorhanden als die Antworten. Von Hannah Arendt liest man also verhältnismäßig wenig und als Leser wäre man da weit stärker interessiert gewesen als an den Briefen der nahezu Unbekannten.

Doch im zweiten Abschnitt ändert sich das zum Glück. Hannah Ahrend und Hilde Fränkel. Ihre Freundschaft ist anders geprägt, herzlicher, frischer.
Interessanterweise geht es bei Ihnen auch ab und zu mal über Heidegger und Karl Jaspers.
Leider starb Hilde Fränkel früh.

Im dritten Abschnitt, dem Briefwechsel mit Charlotte Beradt fehlen leider wiederum die Arendt-Briefe. Immerhin gibt es ein paar mit Beradt zusammenhängende Briefe Arendts an Heinrich Blücher oder an Schriftstellerkollegin Mary McCarthy.
Es folgen noch die Briefe von Rose Feitelson und Helen Wolff. In letzteren fall ist Hannah Arendts Anteil erfreulicherweise wieder größer.

Insgesamt bekommt man durch die Dauer der Briefe von den Vierzigern bis Mitte der Siebziger Jahre hinein einen Einblick in die Zeit und erfährt einiges über das Leben Hannah Arendts.
Auch sind die Briefe stilistisch deutlich hochwertiger als E-Mails unserer Zeit.

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Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen

Rezensionen von manu63:

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Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen von Hannah Arendt

Katzenkrallen und Vampirliebe

Der dritte Doppelband der Schwestern des Mondes Reihe der Autorin Yasmine Galenorn vereint die Bände Katzenkrallen und Vampirliebe.

Katzenkrallen wird aus Sicht der Werkatze Deliliah erzählt und Vampirliebe aus der Sicht der jüngsten D'Artigo Schwester Menolly, die zu einem Vampir gewandelt wurde.

Der nächste Band wird wieder aus der Sicht von Camille der Hexe im Bunde des Trios erzählt werden.

Die D'Artigo Schwestern müssen wieder gegen neue Gegner ins Feld ziehen und erhalten neue Verbündete die in den einzelnen Bänden neu hinzukommen. Die Beziehungen der drei wachsen weiter und verändern sich zum Teil. Die besondere Art der Feen wird dabei genauso berücksichtigt wie der menschlich Teil der drei. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sinnliche Szenen werden gut eingebaut. Die Kämpfe könnten für mich gerne etwas weniger detailreich erzählt werden. Die einzelnen Charaktere werden gut aufgebaut und entwickeln sich stimmig weiter. Gute Dialoge untermauern die Geschichte und lassen mich immer wieder mal schmunzeln. Insgesamt eine Reihe die ich spannend und interessant finde und die ich gerne weiter verfolgen werde.

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Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen

Rezensionen von AngiF:

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Wir sehen uns beim Happy End von Lucas Charlotte

Mein Happy End, Dein Happy End

Ella weiß schon seit sie ein kleines Mädchen war, was sie vom Leben erwartet: den perfekten Mann für's Leben finden und sich ganz der Liebe hingeben. Als sie ihn dann gefunden zu haben scheint, ist alles ganz klar für sie. Sie gibt ihren Job auf und widmet sich ihrem Lieblingsmann – voll und ganz.

Denn ihr Motto ist: Wenn es kein Happy End ist, ist es nicht zu Ende. Bald nun steht die Hochzeit an. So lebt sie ihr ureigenes Happy End. Doch von ihrer rosa Wolke 7 wird sie unsanft hinunter gestupst, denn als sie den Trenchcoat ihres Liebsten in die Reinigung bringt, findet sich ein Zettel darin, darauf steht: „Lieber Philip, du darfst Ella nicht heiraten!“ Da tun sich viele Fragen auf! Da trifft Ella auf Oscar, sofort erkennt sie, er braucht dringend ein Happy End. Doch davon muss sie ihn erst noch überzeugen …

Charlotte Lucas schreibt in einer wunderbaren Sprache, sie färbt ihre Texte mit besonderen, nicht so häufig gebräuchlichen Worten, das macht den Roman für mich als Sprachliebhaberin umso interessanter und schöner. Ihre Charaktere sind wunderbar entwickelt, es macht Spaß sie kennenzulernen und literarisch an ihrem Leben teil zu haben. Gerade Ella ist eine Figur, die man lieben muss. Zwar ist sie ein wenig zu blauäugig, aber umso sympathischer in ihrer Art zu leben. Der Roman ist kurzweilig und ich mochte ihn gar nicht aus der Hand legen, zu sehr konnte ich mich hinein träumen in Ellas Märchen. Das Tempo ist der Geschichte wundervoll angepasst und macht das Lesen spannend.

Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Ja, ich habe wieder einmal ein Herzensbuch gefunden! Ein modernes Märchen für Erwachsene, das sich wunderbar lesen lässt und das mich von Seite 1 an köstlich unterhalten hat.

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Wir sehen uns beim Happy End