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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Perfekte Hörfreuden!

Auf Ihrem viertem Album „Dreams And Daggers“ (ein Live-Doppelalbum aufgenommen im »The Villange Vanguard«-Jazzclub in New York City ) entführt uns die amerikanische Jazzsängerin mit unerhört viel Verve und Elan durch 23 wundervolle Jazztunes – eigene Stücke, bekannte und weniger bekannte Fremdware werden großartig interpretiert.

Gleich zu Beginn zeigt sich die Klasse von Salvant bei dem fast schon totgespielten Stück „Devil May Care“: So frisch und auch etwas anders habe ich den Song selten gehört. Die mehr als solide Band bestehend aus Aaron Diehl (Piano), Lawrence Leathers (Schlagzeug) und Paul Sikivie (Bass) brilliert und bekommt auch genug Freiraum für eigenes Spiel (und ein paar sehr erfreuliche Gastauftritte anderer MusikerInnen gibt es auch noch) . Man hört, dass Salvant und ihre Band ihr Fach bestens verstehen! So mirnixdirnix gewinnt man ja auch nicht gleich in 4 Kategorien die DownBeat Critics Poll (2014) oder bekommt mal einen Grammy in der Rubrik „Best Jazz Vocal Album“ (2015). Ein Spitzenalbum, das die Spielfreude der MusikerInnen perfekt in Hörfreuden beim Publikums umsetzt!

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Rezensionen von Gaby 2707:

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Durch alle Zeiten von Hammer Helga

Eine interessante Lebensgeschichte

Da ich die Region Schladming-Dachstein, in der die Geschichte spielt, sehr gut kenne, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.
Elisabeth, aufgewachsen mit einigen Geschwistern in einem ärmlichen Bergbauernhof in der österreichischen Ramsau, ist die Protagonistin in dieser Geschichte. Sie will sich mit dem kargen Leben auf ihrem Bauernhof nicht abfinden, setzt bei ihren Eltern durch, dass sie eine Ausbildung auf der Haushaltungsschule machen darf.

Sie trifft auf Niklas, ihre große Liebe, die aber nicht gelebt werden kann. Als Kindermädchen in London wird sie vom Hausherrn schwanger. Um nicht den Makel einer ledigen Mutter zu haben, heiratet sie in der Steiermark Mertin, einen Nachtwächter. Sechs Jahre später bekommt sie ein Kind von ihrem Cousin Richard und Martin reicht die Scheidung ein...

Elisabeth ist eine Frau, die sich auf der Suche nach sich selbst immer wieder auf die falschen Männer einlässt. Sie fühlt sich zerrissen und ist immer auf der Suche nach dem Glück bzw. der großen Liebe.
Helga Hanner, die die einen Teil der Lebensgeschichte einer Freundin erzählt, schreibt ihr Buch in zwei Zeitsträngen. Einmal ab dem Zeitpunkt der Geburt von Elisabeths drittem Kind Alfons, dann immer wieder in Rückblicken ab Elisabeths Geburt. Habe ich mich beim Lesen zuerst etwas schwer getan mit den dauernden Zeitsprüngen, haben sie mir aber dann geholfen, Elisabeths Tun besser zu verstehen und sie haben eine gewisse Spannung in die Geschichte gebracht.
Elisabeth ist mir nie richtig sympathisch geworden. Manchmal tat sie mir leid, wie sie immer wieder neue Schicksalsschläge hat hinnehmen müssen. Andererseits finde ich sie sehr egoistisch und hart, wie sie teilweise ihrem Umfeld begegnet. Nur für ihre Kinder kämpft sie wie eine Löwenmutter.
Der schnörkellose, lebendige und offene Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Detaillierte und farbige Beschreibungen lassen sofort Bilder in meinem Kopf entstehen. Es ist kaum vorstellbar, dass noch bis vor einigen Jahren – vielleicht sogar heute noch – in einigen Regionen in unserer Umgebung das Leben der Frau durch ihren Mann bzw. ihre Herkunft bestimmt war.
Eine starke Frau, deren Leben geprägt ist von harter Arbeit, den falschen Männern und der Liebe zu ihren Kindern; die versucht, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Spannende und fesselnde Unterhaltung.

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Durch alle Zeiten

Rezensionen von heinoko:

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Max von Markus Orths

Ein grandioses Buch


„Ich male Bilder, die es nicht gibt, Bilder, wie ich sie aber sehen möchte.“ Leonor Fini
Max Orth malt im vorliegenden Buch eines dieser Bilder, die es so nicht gibt, die man aber als Leser so gerne sehen möchte, voyeuristisch angehaucht vielleicht, zu erlesendes Wissen erhoffend. Der Autor öffnet mit diesem Buch ein Fenster, er zeigt einen Ausschnitt der Welt in einer ausufernden Zeit rund um Max Ernst, aber eben nur einen Ausschnitt, bewusst durch die Begegnungen mit sechs ausgewählten Frauen diesem gewählten Ausschnitt einen Rahmen gebend.

Sechs Frauen, sehr junge, exzentrische Frauen, die von Max Ernst ausgesaugt werden teilweise bis zur völligen Zerstörung, bis zum Verfall der eigenen Persönlichkeit. Die eigensinnige und eigenwillige surrealistische Malerin Leonor Fini, die allen Dogmen ablehnend gegenüberstand, begegnete Max Ernst ca. 1937 in Paris und war eine seiner unzähligen Affären, widersetzte sich jedoch aufgrund ihrer Stärke und Selbstbezogenheit erfolgreich dem Sog der Selbstaufgabe und fand bis auf eine winzige Erwähnung keinen Eingang in das Buch.
Wir erleben Max Ernst im Buch nur ganz selten „Auge in Auge“. Wir müssen ihn uns aus den verschiedenen Prismen der sechs Frauen zusammensetzen, und unser Blick auf Max Ernst wird zusätzlich gefärbt von unserem persönlichen Denken, unseren Erfahrungen, unseren moralischen Urteilen. Markus Orth lässt uns die Freiheit, unser eigenes Bild von Max Ernst entstehen zu lassen. Das mag irritieren, da wir gewohnt sind, Festgefügtes zu konsumieren und es als „Wissen“ abzuspeichern. Und genau hier liegt eine der grandiosen Seiten des Buches: Wir vermeinen, nach der Lektüre des Buches mehr über Max Ernst zu wissen, sind aber vielleicht doch nur durch Spiegelbilder verführt worden, unsere eigene Moralvorstellungen anzuschauen. Max Ernst bleibt unfassbar genial, unfassbar groß, unfassbar narzisstisch, unfassbar eben.
Der Autor schreibt an einer Stelle über Bilder von Geisteskranken, dass sich die Werke jeglicher Beurteilung entzogen, „man war vor den Kopf, vor die Seele gestoßen.“ Genauso fühlte ich mich stellenweise beim Lesen dieses unglaublichen Buches: vor den Kopf, vor die Seele gestoßen. Und manchmal steht der Autor selbst da wie der im Buch beschriebene Soldat, der aus dem Schützengraben klettert, einen Stock aufhebt und die um ihn herum fliegenden Granaten dirigiert, wobei der Autor nicht Granaten, sondern Wörter, Wortbilder dirigiert. Geduld braucht der Leser, denn die teils verstörende Sprache, in der über Max und andere erzählt wird, fordert Aufmerksamkeit, Nachspüren, Nachfühlen. Und genau in dieser Sprache liegt die weitere Genialität des Buches. Ein wahnwitziges Leben, eine wahnwitzige Zeit, ein wahnwitziger Künstler – und ein Autor, der eine unglaubliche Fähigkeit besitzt, all diesen Wahnwitz in atemlose Sätze, in surreale Wortbilder, in expressionistische Bildsprache zu packen, sodass nicht nur der Maler Max Ernst in seiner Besessenheit, in vielen Facetten seiner narzisstischen Persönlichkeit vorstellbar sind, sondern auch ein Zeitgemälde entsteht, das plastischer nicht sein könnte. Bei Öffnen des Buches springt uns eine aus den Fugen geratene Welt entgegen, die zu verstehen uns der Autor hilft. Die Welt der Künstler in ihrem Sich-selbst-Genügen, im Abheben in surreales Handeln und Denken. Immer wieder wurde ich beim Lesen auch an Else Lasker-Schüler und ihre intensive expressionistische Sprache erinnert.
Vielleicht macht es Sinn, dieses Buch (mindestens) zweimal zu lesen, beim ersten Lesen Seite um Seite zu „trinken“, einzutauchen und sich bedingungslos dem Rausch der Sprache hinzugeben. Beim zweiten Lesen mag die Sorgfalt dazu kommen, das Genießen, das Wahrnehmen der vielen Details und Schattierungen. Und auch dann haben wir, dessen bin ich sicher, noch lange nicht alle Facetten dieses genialen Buches erfasst…

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Max

Rezensionen von heinoko:

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Inselcocktail von Anja Eichbaum

Zurücklehnen und genießen!

Wir lernen vier Frauen kennen, vom Äußeren und vom Wesen her sehr unterschiedlich, aber alle Vier auf der Suche nach einem, nach dem Partner, der all ihre Sehnsüchte stillen kann. Auf Datingportalen sind sie einem „Johannes dwsw“ näher gekommen und reisen, ohne voneinander zu wissen, für ein erstes Kennenlernen auf die Insel Norderney, nervös, gespannt, mit großen Erwartungen.

Ein schwerer, orkanartiger Sturm zieht auf und eine Frauenleiche wird am Strand aufgefunden…

Dieses Buch ist wie ein großes, weiches Sofa, in das man sich hineinfallen lässt, eine kuschelige Decke überwirft und so voller Wärme den erzählten Menschen und Geschehnissen folgt. Ohne Hast, ohne Eile, gemächlich-gemütlich und wohlig. Das Buch fordert Zeit, genaues Hinschauen, genaues Hinhören, so genau, dass die Beschreibung, wie sich Sahne in der Teetasse wölkchenartig verteilt, eine innere Ruhe vermittelt, als sei man bereits mehrere Wochen zu Urlaub auf Norderney. Nicht jeder Leser mag einen Krimi in dieser Beschaulichkeit lesen wollen, aber wer sich gerne für das Lesen eines Buches Zeit nimmt, nicht nur Seiten konsumiert und Lust hat, die Protagonisten und Örtlichkeiten in ihrer jeweiligen Besonderheit genauer kennen zu lernen, wer Freude an sorgsamer bildhafter Erzählweise hat, verbunden mit einer im Hintergrund immer lauernden Bedrohung und der daraus resultierenden immanenten Spannung, für den ist das vorliegende Buch ein Genuss. Mir gefällt die aufmerksam-subtile, detailfreudige Erzählweise der Autorin sehr!

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Inselcocktail

Rezensionen von niknak:

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Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark

Ein überraschendes und tragisches Familiengeheimnis

Inhalt:
Ein großer Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe

Wien, Gegenwart: Für Ellinor bricht eine Welt zusammen, als eines Tages durch Zufall ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht kommt: Ellinor und ihre Mutter sind mit dem Rest der Familie nicht blutsverwandt. Auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln macht sich Ellinor auf den Weg nach Dalmatien und Neuseeland, wo sie einer tragischen Liebesgeschichte und einem großen Familiendrama auf die Spur kommt .

..
Diese Reise bringt ihr Leben durcheinander und ihre Ehe ins Wanken. Wird sie am Ende Geborgenheit und ihr Glück finden?

Ein dunkles Familiengeheimnis, eine unglaublich starke Geschichte, große Frauenunterhaltung.

Mein Kommentar:
Dies ist das erste Buch welches ich von der Autorin Sarah Lark gelesen habe und es wird sicher nicht mein letztes sein. Sie hat einen fesselnden Schreibstil, sodass der Leser das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Das Buch hat einen tollen Spannungsaufbau und es kommen laufend neue und überraschende Situationen dazu, sodass der Leser keine Ahnung hat, wie es am Ende ausgehen könnte. Dadurch bleibt es spannend und man wird immer wieder aufs Neue überrascht, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und besitzen alle einen tollen Charakter, auch wenn er bei manchen erst zum Teil sichtbar wird. So ändert sich das Bild von manchen Personen im Laufe des Buches und man kann eine Wandlung miterleben.
Trotzdem gibt es im Buch eine tolle Mischung aus sympathischen und unsympathischen Charakteren.
Die Autorin schaffte es auch dem Leser die Gegend in der die Geschichte spielt näherzubringen. Man hat teilweise das Gefühl vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Die Landschaft ist richtig anschaulich dargestellt, als ob die Autorin selbst vor Ort war.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Erzählungen der Vergangenheit anders gestaltet hat als die Geschichte der Gegenwart. So hat man schon vom Schriftbild her eine Unterscheidung, aber auch durch die Kapitelüberschriften ist dies klar ersichtlich.
Etwas ungewöhnlich fand ich, dass die Einzelnen großen Kapitel in kleinere unterteilt waren und diese Unterteilung immer neu bei eins begann, aber fürs Lesen war dies kein Problem.

Mein Fazit:
Eine wirklich tolle Geschichte, die einem Familiengeheimnis auf die Spur geht und zu vielen unerwarteten Wendungen führt.
Dies wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein, da mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen hat.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Das Geheimnis des Winterhauses

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Mehr Kopf als Tuch von Leyla Derman; Kübra Gümüsay; Soufeina Hamed; Anja Hilscher; Dudu Kücükgöl; Haliemah Mocevic; Kevser Muratovic; Maisa Pargan; Nadia Shehadeh; Betül Ulusoy; Menerva Hammad; Munira Mohamud; Fatima Moumouni

Mut zur Realität

Junge muslimische Frauen berichten im vorliegenden Büchlein über ihre Erfahrungen im Umgang mit jenen, die kein Kopftuch tragen und/oder einer anderen Religion als der ihren angehören.
In ihren Schilderungen über das, was sie kränkt(e), wovon sie träumen, was sie vom Miteinander erwarten, nehmen sie sich kein Blatt vor den Mund, und insofern tadeln sie in ihrer Offenheit die das Bild der muslimischen Frau verfäschenden Medien.

Die Frage, weshalb denn ein Kopftuch das Haar verdeckt, beantwortet eine zum Islam konvertierte Autorin. Dabei überrascht ihr Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 1,11.6): „Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt...“. Sie sagt, das Kopftuch sei lediglich Teil der islamisch gebotenen bedeckenden Kleidung, es ist nichts anderes als Bekleidung, und es habe nichts mit einer Zweitrangigkeit der Frau zu tun. Weshalb im Lauf der Zeit das Kopftuch „zum Symbol hochstilisiert“ (75) wurde, ist unklar.
Am Ende mehrerer Kapitel stehen Endnoten, auch Anmerkungen zur Recherche nach weiterführender Literatur.
Um Vorurteilen, wie sie den Medien durch negative Berichterstattungen unterstellt werden, entgegenzuwirken, wäre es angebracht, die Frage nach einem angemessenen Umgang mit islamisch geprägten Mitmenschen innerhalb entsprechender Unterrichtsfächer (Ethik, Gesellschaftslehre) zu diskutieren.
Am Ende des Buches sind Kurzbiographien der 11 Autorinnen nachzulesen; in ihnen wird auf deren Schul/Hochschulbildung aufmerksam gemacht.

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Mehr Kopf als Tuch

Rezensionen von csac:

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Sophia und das große Spiel von Gudrun Rathke

Eine Schöpfungsgeschichte der anderen Art - für kleine und große Menschen, die das Träumen noch nicht verlernt haben

"Groß war die Leere. Blau war sie. Nur Gott saß auf seinem Thron. Zu seinen Füßen spielte Sophia". So beginnt das wunderschöne, nachdenklich stimmende Kinderbuch "Sophia und das große Spiel".
Zunächst gibt es nur diese Leere - und eine Springseil hüpfende Sophia. Gott lässt sich auf dieses Spiel ein, hüpft mit, bis beide nicht mehr können und völlig außer Atem sind.

Aus der entstehende Stille erwächst etwas Neues: "Gott nahm das Springseil und ließ es eine Schlange werden. Das ist gut! Sie wird Bewegung in die Welt bringen". Sophia setzt diese Idee fort und wünscht sich Mutter, Vater und eins, zwei, drei Kinder. Und so träumen und gestalten Gott und die kleine Sophia Bäume, Tiere, Blumen und glitzernde Seen. "Groß ist die Fülle und bunt ist sie", Gott setzt sich zufrieden auf seinen Thron zurück, um sich auszuruhen. Zu seinen Füßen spielt weiterhin glücklich und selbstversunken die kleine Sophia.

Dieses Buch berührt und verzaubert und erzählt, wie aus Leere und Nichtstun auf spielerische Art und Weise Leben und Schöpfung entsteht. Es beschreibt einen Gott, der die Menschen liebt und bereits in den Kleinsten die wunderbare Gabe erkennt, Großes schaffen zu wollen. Ein Gott, der sich auf die Ebene der Kleinen begibt, mit ihnen zusammen spielt, träumt und schafft, wohl wissend: Niemand ist zu klein, um etwas zu bewirken!

Begleitet wird dieses philosophische Büchlein von zauberhaften Illustrationen in zarten Farben, die zum Träumen und Verweilen einladen.

Ein Buch für Kinder ab circa fünf Jahren, zum Philosophieren über Gott und die Welt, über Ideen und deren Entstehung und darüber, wie wichtig manchmal die (innere) Leere sein kann.

Absolute Kaufempfehlung.

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Sophia und das große Spiel

Rezensionen von csac:

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Franz von Assisi von Hubert Gaisbauer

Lehrreiches und einfühlsames Bilderbuch über das Leben und Werken des Heiligen Franz von Assisi

"Er war einer, der wollte Ritter werden. Der träumte von einer glänzenden Rüstung, von einem edlen Pferd, von Ruhm und Ehre. Geworden ist aus ihm ein einfacher Mann, arm an Besitz, aber reich an Liebe".

Auf kindgerechte und doch sehr berührende Weise erzählt das Bilderbuch "Franz von Assisi" vom Leben dieses Heiligen: Als Sohn eines Tuchhändlers wuchs Giovanni Bernardone, wie Franz von Assisi ursprünglich hieß, in Reichtum und Sorglosigkeit auf und träumte vom ruhmreichen Leben in der Schlacht.

Diese brachte ihm aber weder Ruhm noch Ehre, sondern führte zu Gefangenschaft und Krankheit. Als ihn sein Vater knapp ein Jahr später wieder frei kaufte, hatte sich der Sohn verändert: "Franz wollte nun kein Ritter mehr werden". Bedrückt von den Erfahrungen des Krieges und betroffen von der Armut um ihn herum beschloß Franz, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben und von nun an den Aussätzigen und Ausgestoßenen zu helfen. Als die Stimme Jesu in einer verfallenen Kirche bei San Damiano zu ihm sprach, fühlte er sich bestärkt, seine Mission fortzusetzen und gleichzeitig das Evangelium von Jesus zu verkünden. Als Folge brach er mit seiner Familie und seinem früheren Wohlstand und führte von da an ein schlichtes und einfaches Leben.

Schon bald schlossen sich ihm Brüder und Schwestern an, wie etwa Klara von Assisi. Gegen Ende seines Lebens hin wurde Franz schwächer, "er bekam Wunden an den Händen, an den Füßen und in der Brust. Genau so wie Jesus am Kreuz". Im Alter von 44 Jahren starb Franz von Assisi und wurde bereits zwei Jahre später heilig gesprochen. Heute hat Papst Franziskus mit seiner Namenswahl ein deutliches Zeichen gesetzt und einen Menschen der Armut und des Friedens geehrt, der die Schöpfung liebte und bewahrte.

Brigitta Heiskel begleitet den Text mit einfühlsamen, klaren Illustrationen, die ansprechen, berühren und auch die erwachsenen Leser in ihren Bann ziehen.

Fazit: Das Buch ist sehr einfach und verständlich geschrieben und daher bereits im Kindergartenalter gut einsetzbar. Auch für den Religionsunterricht in der Volksschule ist das Büchlein gut anwendbar oder auch als Einstimmung auf den Advent.

Absolute Kaufempfehlung!

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Franz von Assisi

Rezensionen von Rebecca1493:

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Das Papiermädchen von Guillaume Musso

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück

Meiner Meinung nach passt das Titelbild sehr gut zum Inhalt des Buches, denn einerseits wird durch die in der Luft schwebenden Seiten suggeriert, dass sich die Geschichte um das Schreiben dreht und andererseits passt die Beschreibung des "Papiermädchens" der Erzählung bestens zur weiblichen Person auf dem Cover.

Ebenso konnte es mich wie die bisher gestalteten Titelbilder der Guillaume Musso Bücher durch seine Schlichtheit überzeugen.

Nachdem ich für die ersten circa 180 Seiten des neuesten Werkes aus der Feder des mir bereits bekannten Autors eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe, verging das letzte Drittel für mich wie im Flug - so sehr war ich gefesselt von der plötzlichen Spannung und der Wendung, die Guillaume Musso aus seinem Schriftstellerhut zaubern konnte. Wären diese letzten Kapitel nicht gewesen, hätte das Buch von mir wohl nur 2 Sterne gesehen, denn zu Beginn war ich mehrfach kurz davor die Geschichte nicht mehr weiterzulesen. Die Erzählung tröpfelte zu sehr vor sich hin, ein roter Faden war für mich lange Zeit dadurch kaum erkennbar und meine Motivation weiterzulesen ging gegen Null Komma Null. Aber wie bereits erwähnt, nahm das Buch auf einmal an Fahrt auf und lies mich doch zufrieden und nicht mit dem Gefühl zurück, dass das Lesen der Zeilen eine reine Zeitverschwendung war.

Ganz in Guillaume Musso Manier kamen Dinge ans Tageslicht, die ich nicht erwartet habe und ich hatte mir nichts dir nichts einen viel besseren Draht zu den handelnden Personen, die vorher teilweise doch eher naiv daherkamen. Vor allem Billie und Tom konnten mich mehr und mehr für sich einnehmen und ich verstand ihre Probleme und Nöte immer besser.

Wie schon in einem zuvor gelesenen Roman des Autors, waren auch in diesem Buch vor jedem Kapitel Zitate aus anderen literarischen Werken vorgeschaltet, die die darauffolgende Handlung zusammengefasst haben bzw. untermalen konnten. Diese Einführung in den folgenden Abschnitt machen die Geschichten zu etwas ganz besonderem, ebenso wie die ständigen Wechsel der Perspektive. Dadurch konnte Guillaume Musso zum einen Spannung erzeugen und zum anderen die Gefühlswelt der Protagonisten besser darstellen und verständlich machen.

Für mich hatte es manchmal fasst den Anschein, als ob dieses Werk vor allem anderen Schriftstellern gewidmet ist, die durch die Lektüre des Buches wieder die Kraft finden sollen sich aufzuraffen und an ihren Traum zu glauben, Menschen mit ihren Büchern zu begeistern oder zum Nachdenken anregen zu können. Diesen Ansatz fand ich genial, denn ich kenne einige Jungautoren, die oft Zweifel plagen, ob das Geschriebene bei den Lesern die gewünschte Wirkung zeigt und Angst haben, dass ihre Worte, die sie in mühevoller Arbeit zu einem literarischen Werk zusammengefügt haben, einfach nur für die Katz sind.

Fazit: 3,5 Sterne - circa 2/3 des Buches musste ich mich durch die Seiten quälen, um es dann kaum noch aus der Hand legen zu können.

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Das Papiermädchen

Rezensionen von Mag. Weitlaner :

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Unauslöschlich ... von Martin Unterkircher

Ein wichtiges und wertvolles Buch

Unauslöschlich ...