Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Böses Kind (Alanna 1) Alanna von Martin Krist
Krimi mit Elemente des Psychothrillers
Zitate von Paul Auster und Roger Smith sind dem Buch vorgestellt und verraten schon die Absicht, gut erzählte Literatur und Thriller zu verbinden.
Der Untertitel “Der erste Fall für Kommissar Henry Frei” deutet auf den Beginn einer neuen Serie an.
Das Cover sieht scheußlich aus, aber das hat ja keinen Einfluß auf die Geschichte, die es schafft, zu überzeugen.
Die dreifache Mutter Susanne (Suse) Piernat ist alleinerziehend und überfordert. Ihre älteste Tochter Jacqi ist vermisst.
Die Handlung teilt sich auf in Abschnitte mit Suse und den Ermittlern.
Kriminalhauptkommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers sind ein gutes Team.
Dazu kommt noch Charlie, ein neuer Ermittler, asiatischer Herkunft.
Der Krimi um einen Mörder und ein entführtes Mädchen ist nicht gerade außergewöhnlich, aber man kann dem Buch über einem langen Zeitraum gut zuhören. Mir gefallen auch die privaten Szenen, z.B. Henry und sein Sohn Benedikt, der Asberger hat, Louisa ist gerade Mutter geworden und deswegen während des Dienstes oft müde. Susanne kommt im Alltag kaum zurecht, da ihr exmann keinen Unterhalt bezahlt. Deswegen muss sie einen anstrengenden, schlechtbezahlten Halbtagsjob bewältigen und gleichzeitig ihre Kinder versorgen.
Zum Fall wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Die Polizei findet einen toten Hund und später sogar eine Leiche. Höchste Dringlichkeit entsteht.
Mehr will ich nicht von der Handlung verraten, nur dass sie sich immer mehr verdichtet.
Der Krimi überzeugt durch die glaubhaften Figuren und die geschickte Plotgestaltung!
Rezensionen von Dexter:
DAS LEBEN IST EIN RÄTSELBUCH von Jens K. Müller
Super Buch, wenn man sich für Geschichte interessiert!
Das Buch hat einen Beitrag der Geschichte beschrieben, der mir bisher so noch nicht bekannt gewesen ist. Daher kann ich es nur empfehlen, vor allem für junge Leute aber auch allgemein für die Schule, zum Thema Nationalsozialismus in Deutschland und Holocaust. Speziell geht es um die Aufarbeitung des 2.
Weltkrieges und um das Kapitel Todesmarsch von KZ-Häftlingen. Kein einfaches Thema, aber der Autor beherrscht es gut damit umzugehen und das Thema auch in der heutigen Zeit noch aufzuarbeiten....
Rezensionen von Nepomurks:
Blutzeuge von Gerritsen Tess
Einfach wieder super spannend!
Tess Gerritsen versteht ihr Handwerk par excellence und legt nun mit Blutzeuge den 12. Teil der ‚Rizzoli & Isles‘-Serie vor. Wahnsinnig spannend, temporeich und mit unerwartetem Ausgang…
Es geschehen wieder einmal bestialische Morde, denen sich Detective Jane Rizzoli und Pathologin Maura Isles annehmen müssen.
Eine neue Suche nach einem unbekannten, aber äußerst skrupellosen Killer beginnt. Doch Rizzoli & Isles sind wie immer mit ihrem beruflichen Spürsinn und auch mit ihren ganz persönlichen Randproblemen ein eingespieltes Team. Auch wenn es bereits der 12. Teil der Rizzoli & Isles Serie ist, kann man den Roman ohne weiteres solo lesen, also ohne Vorkenntnisse aus den Vorgänger-Romanen. Der Schreibstil ist wieder absolut typisch für Tess Gerritsen und bietet somit einen enormen Spannungsbogen! In die Geschichte kommt man meiner Meinung nach sehr gut hinein und die Verläufe sind wieder durchweg stimmig. Es tauchen zudem wieder diverse Nebenfiguren aus den bisher erschienen Büchern auf und runden den Thriller mit teils recht witzigen Elementen ab. Einige überraschende Wendungen bringen dazu viel Nervenkitzel, bei dem die Intensität doch nie nachlässt..
Ich fand das Buch extrem spannend und vom Verlauf her einfach super! Tolle Protagonisten, wahnsinnig packende Inhalte und ein Plot, den man generell so nicht erwarten konnte. Absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
Rezensionen von LadyIceTea:
Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah
Eine spannende Reise durch eine Familiengeschichte
Ellinor erfährt, dass sie mit ihrer Cousine Karla nicht verwandt ist, da ihre Oma nur ein Pflegekind war. Mehr neugierig als schockiert macht sie sich auf die Spuren ihrer Familie. Sie gerät nach Kroatien und Neuseeland, wo sie die verwobene Familiengeschichte nach und nach entwirrt. Doch nicht nur ihre Familiengeschichte ändert sich, auch ihre Ehe gerät in Neuseeland ins Wanken.
Ich mag Romane in anderen Ländern sehr gerne. Besonders wenn es um Afrika oder Neuseeland geht. Sarah Lark hat einen unglaublich angenehmen und entspannenden Erzählstil. Sie verknüpft die Geschichte des Landes, interessante Fakten und die Geschichte ihrer Figuren gekonnt miteinander.
Für mich war es gleichermaßen interessant etwas über Neuseeland oder die Familie zu erfahren. Sie hat immer wieder Wendungen eingebaut, die man nicht direkt erwartet hat und hat ihrer Protagonistin eine kleine Schnitzeljagdfährte gelegt, die sie (manchmal etwas zu zufällig) immer wieder auf eine neue Spur brachten.
Die Personen waren fast alle sehr sympathisch. Es gab einige wenige, die man aber auch unsympathisch finden sollte. Dies war ausgewogen und hat sehr gut in die Geschichte gepasst.
Ich mochte die Hauptperson Ellinor direkt sehr gerne und habe ihre Suche im wunderbaren Neuseeland gerne begleitet.
Dazu hat Sarah Lark die Vergangenheit mit Büchern im Buch erzählt. Das wirkte authentischer als einfache Zeitsprünge und brachte dem Leser die Vergangenheit sehr persönlich näher.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen.
Rezensionen von Krieger Manuela:
Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah
Sensationell aktueller denn je...
Humorvoll, witzig, inspirierend alles in allem ein Buch das zum nachdenken anregt. Jeder kann soll sich seine eigene Meinung bilden! Das Buch lehrt zum Nachdenken und zur Aufmunterung "anders" sein zu können an! Verlassen wir eingefahrene Strukturen und hinterlassen wir unsere eigenen Spuren in dieser Welt.
Jeder soll sich trauen so zu leben wie er kann und man sollte es auch den Kindern erlernen nicht auf Schiene fahren zu müssen...nur weil es die Gesellschaft so möchte. Ein Buch der Extraklasse!!!!
Vorige Woche habe ich bei der Lesung des Autors teilgenommen und er traf mich mitten ins Herz. Selber Lehrer gab er die Antwort auf eine Frage: Er hat noch nie einen Schüler oder ein Kind nicht gemocht. Was gibt es schöneres...Genial, grandios!!!! Ich bleib ihm auf der Spur
Rezensionen von anushka:
Dann schlaf auch du von Leïla Slimani
Die Servicegesellschaft und ihre Schattenseiten
Myriam fühlt sich allein mit der Mutterrolle nicht ausgefüllt. Also beschließen ihr Mann und sie, dass sie wieder arbeiten gehen soll, auch wenn ihr ganzes Einkommen dann für die Einstellung einer Nanny "draufgeht". Und Myriam und Paul, ein Paar der Pariser oberen Mittelschicht, haben hohe Ansprüche.
Die Dinge müssen genau nach ihren modernen Vorstellungen geschehen. Mit Louise scheinen sie einen Glücksgriff gemacht zu haben. Sie ist alleinstehend und das eigene Kind längst aus dem Haus. Sie ist quasi rund um die Uhr verfügbar und übernimmt schleichend auch im Haushalt immer mehr Aufgaben. Doch sie macht sich auch zunehmend unentbehrlich und schleicht sich in die Familie ein. Und dann passiert das Unfassbare, der Alptraum jeder Eltern ...
Das Buch eröffnet bereits mit der Tragödie: Myriam kommt heim und findet ihre Kinder schwerverletzt vor. Keines ihrer Kinder wird überleben. Schon auf den ersten Blick wird klar: Louise ist die Täterin. Doch wie konnte es dazu kommen? Das rollt das Buch nach und nach auf, obwohl nie eine abschließende konkrete Erklärung präsentiert wird. Doch das Buch zeichnet die Situation aller Beteiligter Stück für Stück nach und man erfährt, wie es zur Eskalation kommt. Dabei wird deutlich, dass Myriam und Paul ihre Nanny kaum je als individuellen Menschen betrachten, sondern oft nur als Dienstleisterin. Sie geben vor Freunden mit ihr an als wäre sie ein Besitz und wissen gleichzeitig nichts über Louises Leben oder ihre Lebensumstände, bemerken ihre Einsamkeit nicht, ihr Bedürfnis nach Gebrauchtwerden oder ihre finanziellen Sorgen. Das Buch ist an vielen Stellen unangenehm, greift es doch so lebensnah gängige Situationen auf, die sich vielen Familien heutzutage stellen. Es erschüttert, wenn es aufzeigt, wie sich die heutige Gesellschaft entwickelt und dass die westlichen Ländern wieder eine Art feudaler Gesellschaftssysteme aufbauen. Louise hat sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Arbeitgeber zu orientieren. Sie wird sogar in den Urlaub mitgenommen, um dort die Kinder zu hüten, denn was anderes sollte sie schon vorhaben? Dabei lebt sie gleichzeitig in der prekären Lage von Niedriglohnangestellten. Sie weiß, dass mit zunehmendem Alter der Kinder ihre Stelle verzichtbar wird, hat gleichzeitig aber so wenig verdient, dass sie nicht vorsorgen kann. Hinzu kommt aber auch Louises ganz eigene, mitunter labile, Persönlichkeit. Sie kauft den Kindern unterwegs ein Eis oder etwas anderes, wagt aber nicht, den Eltern das Geld in Rechnung zu stellen und diese kommen von selbst nicht darauf. Und so wird Louises Zwangslage immer größer und ihre Situation immer verfahrener.
Dieses Buch ist ein eindringliches Plädoyer dafür, darüber nachzudenken, dass Angestellte auch ein eigenes Leben und eigene Sorgen haben; dass sie möglicherweise, oder eigentlich meistens, keinesfalls so gut situiert sind wie ihre Arbeitgeber und somit stark abhängig sind.
"Dann schlaf auch du" ist erschütternd und rüttelt auf. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es auf einem realen Fall basiert. Ort, Figuren und Erklärungen sind jedoch fiktiv, aber sehr realistsch und berührend. Die Psychogramme vor allem der Mutter und der Nanny sind intensiv und sehr gelungen. Die Autorin kann den Spannungsbogen sehr gut aufbauen, obwohl das eigentlich tragische Ereignis schon auf den ersten Seiten geschildert wird. Das Buch ist gleichzeitig aber auch eine eingängige Gesellschaftskritik der heutigen westlichen Industrienationen, deren Anforderungen kaum noch erfüllbar sind und so zu moralischen und emotionalen Konflikten und Belastungen führen. Die eben auch in Tragödien enden können.
Abgesehen von der Gesellschaftskritik ist das Buch aber auch ansonsten gelungen und auch lesenswert für alle, die "einfach nur" einen spannenden, berührenden und erschütternden Roman über ein Familiendrama lesen möchten.
Rezensionen von Gaby 2707:
Böses Kind von Martin Krist
Wo ist Jaqueline
Während sie den Fall Sina Winterstein, der Frau des angesagten Fernsehpredigers, die ermordet in einem niedrigpreisigen Hotel gefunden wird, bearbeiten, gibt es weitere Arbeit für Kriminalhauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Louisa Albers und Phan Cha Lee genannt Charly. Susanne Pirnatt meldet ihre Tochter Jaqueline als vermisst.
Die 14jährige ist zusammen mit ihrem Hund Tapsie verschwunden. Einen Hund finden die Ermittler in einer Bibliotheksruine, die saniert werden soll, an die Wand genagelt und ausgeweidet. Kurze Zeit später findet man eine Leiche mit abgehackten Händen. Frei und Albers beginnen sich Sorgen um das junge Mädchen zu machen.
Der erste Fall für Kommissar Frei und seine Kollegen ist für mich der erste Fall von Martin Krist überhaupt. Aber jetzt, nachdem ich den ersten Fall gelöst habe – naja, nicht ich, denn ich war immer auf der falschen Fährte – werde ich die Fälle der Berliner Kommissare bestimmt weiter verfolgen. Mich hat ein Krimi seit langem nicht mehr so schnell einbinden und mitreißen können. Ich bin begeistert.
Martin Krist stellt mir die alleinerziehende Suse vor, die mit ihren Kindern und ihrer Halbtagsstelle völlig überfordert ist. Nun ist auch Jaquie verschwunden, deren Hilfe sie dringend braucht. Zu ihrem Exmann hat sie ein denkbar schlechtes Verhältnis. So völlig auf sich alleingestellt, bekomme ich ihre Situation und ihre Reaktionen auf kleinste Kleinigkeiten sehr bildlich dargestellt und kann mich in ihre Situation gut hinein denken.
Auch die Kommissare lerne ich langsam kennen. Sowohl Frei als auch Louisa haben ihr Päckchen zu tragen. Frei, der Unordnung und Unpünktlichkeit hasst, mit seinem authistischen Sohn Benni und seiner pubertierenden Tochter Emelie und Louisa, die Unordnung in Person, mit ihrem Schreikind, das sie keine Nacht schlafen lässt. Das Familienleben der beiden Familien bringen die Hochspannung immer mal wieder auf ein erträgliches Maß herunter und ich kann dann immer mal kurz durchschnaufen. Ich finde es toll, endlich mal wieder "normale" Kommissare zu lesen, die zwar auch ihre familiären Probleme haben, aber doch sehr normal erscheinen.
Die kurzen, knappen Kapitel machen die Geschichte sehr schnell und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Ich war mir bald ziemlich sicher, in welche Richtung die Auflösung gehen würde. Doch da kannte ich die raffinierten Wege des Martin Krist noch nicht. Immer wieder taten sich neue Wege auf, die aber nicht ans Ziel führten. Zum Schluss war ich dann doch richtig baff, als der Täter abgeführt wurde.
Ich habe einen temporeichen, sehr spannenden Krimi mit vielen Wendungen gelesen, der mich bis zum Schluss fesseln konnte.
Mit diesem ersten Fall für Frei, Albers und Charly habe ich einen neuen Autor entdeckt, den ich nun mit auf meine Lieblingsautorenliste setze. Wenn am Fall Sina Winterstein weiter ermittelt wird, bin ich auf alle Fälle wieder mit dabei.
Rezensionen von miriam:
Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik
Ich war total gefesselt!
Der Titel
Eigentlich jeder der Einwohner von Björnstadt hat – oder hatte – Träume. Für die einen ging er in Erfüllung, die anderen kämpfen noch hart dafür. Manche haben aber bereits aufgegeben. Einer der größten Träume vereint den ganzen Ort: Sie möchten, dass die Juniorenmannschaft dieses Jahr den Meistertitel holt.
Ich wusste am Anfang nicht wirklich was mit dem Titel anzufangen, aber im Nachhinein betrachtet finde ich ihn sehr passend und wirklich schön.
Das Cover
Das Cover finde ich sehr schön! Hier haben wir mal ein bisschen Abwechslung, d.h. keine Person im Vordergrund, trotzdem ist es den anderen Büchern von Backman sehr ähnlich, was mir gut gefällt. Es zeigt - ganz simpel - um was es in dem Buch geht: Ein kleines Dorf irgendwo im Nirgendwo. Allerdings ist es doch zum Zeitpunkt der Geschichte Winter in Björnstadt. Für mich sieht das Cover eher nach Bayern oder der Schweiz aus als nach dem hohen Norden...
Die Protagonisten
Anders als in den anderen Werken von Fredrik Backman kann man sich hier nicht wirklich auf eine Hauptperson beschränken, denn viele Menschen spielen eine Rolle. Hier nur die – aus meiner Sicht – wichtigsten ganz kurz aufgeführt:
Peter Andersson ist ein ehemaliger Eishockey-Profi und lebt mit seiner Frau Mira und den Kindern Maya und Leo in seiner Heimatstadt Björnstadt, wo er als Sportdirektor des örtlichen Eishockey-Vereins arbeitet. Maya interessiert sich nicht sonderlich für den Sport, schwärmt aber für den Star der Juniorenmannschaft Kevin. Er und sein bester Freund Benji spielen seit 10 Jahren im Team von Trainer David, der für sie beide wie ein Vater ist. Neu im Team ist der 15-jährige Amat, der sich – obwohl er ziemlich mies von seinen 17-jährigen Teamkollegen behandelt wird – ziemlich wohl in seiner neuen Position fühlt. In Maya verliebt ist er bereits seit der Grundschule und durch seinen Aufstieg hofft er, dass diese ihn endlich richtig wahrnimmt und aus anderen Augen sieht.
Die Story
Ich habe bereits Backmans letzten Roman Britt-Marie war hier gelesen und war schon damals begeistert von der Schreibweise des Autors. Hier hat er mich allerdings an manchen Stellen echt wahnsinnig gemacht: Ständig kamen irgendwelche Andeutungen, dass irgendetwas passieren würde. Ständig! Das war so nervenzehrend… ;) Aber hat natürlich dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.
Die Charaktere sind, obwohl viele eine wichtige Rolle spielen, sehr schön ausgearbeitet und detailliert beschrieben. Ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er irgendwie nicht zum Zug kam bzw. nicht oft genug erwähn wurde.
Der Stil bzw. die Sprache ist ziemlich derb, was ich aber ehrlich gesagt sehr unterhaltsam fand. Wenn ich mir vorstelle, Britt-Marie wäre in diesem Dorf gelandet, muss ich lachen, denn sie würde sich hier noch unwohler fühlen als in Borg.
Die Spannung war wirklich von Anfang an gegeben, denn schon die erste Szene beginnt mit einem Knaller bzw. einer Nachricht, die man so am Anfang eines Buches nicht erwarten würde.
Mein Fazit
Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt! Mit seinem Humor hat Fredrik Backman die Szenen wunderbar aufgelockert und auch die ernsten Episoden sind ihm sehr gut gelungen.
Ich möchte unbedingt noch mehr von dem Autor lesen!
Rezensionen von SLovesBooks:
Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik
Super Geschichte
Meine Meinung:
Ich kenne bereits alle Bücher von Fredrik Backman, die im Fischer Verlag erschienen sind. Jedes Jahr ist es wieder ein Grund zur Freude, wenn ein neues Buch erscheint.
So habe ich mich auch dieses Jahr gefreut ein neues Abenteuer zu erleben.
Dieses Jahr geht es nach Björnstadt, wo die meiste Zeit im Jahr Schnee liegt und Eishockey das Leben der Leute bestimmt.
Ich finde diese kleine Stadt unglaublich interessant beschrieben. Der Autor verbirgt hier auf spielerische Art Gesellschaftskritik. Das gefiel mir gut.
Es gibt diesmal sehr viele Charaktere. Die Übersicht habe ich aber nie verloren, weil Backman um jeden Charakter eine ganz eigene Geschichte aufgebaut hat, die einen emotional zum großen Teil sehr berührt hat. So konnte ich mir auch alles gut merken und die Figuren untereinander zuordnen, denn alle hängen miteinander zusammen. Sie leben in derselben Kleinstadt, weswegen das wohl auch unvermeidbar ist.
Mir hat es gefallen die Geschichte aus immer wieder anderen Sichten zu lesen. Das macht einen großen Reiz beim Lesen aus.
Es werden viele Werte wie Freundschaft, Familie und Pflichtgefühl und und und angesprochen. Mir hat die Mischung gut gefallen. Emotional hat mich das Buch sehr berührt.
Der Schreibstil ist wieder schön eingängig und stets gut zu lesen. Ich mag den Schreibstil des Autors. Auch sein Humor ist wieder großartig.
Es handelt sich bei diesem Buch um eine sehr schöne Geschichte, an die ich mich wohl noch lange erinnern werde. Sie ist eingängig und bleibt im Kopf.
Rezensionen von Krimine:
The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum von Reid Iain
Surreal und spannend
Im schneebedeckten Kanada ist eine namenlose Frau mit ihrem Freund Jack im Auto unterwegs, um dessen Eltern kennenzulernen. Schnell entwickelt sich ein Gespräch, das sich um ganz alltägliche Dinge und ihre junge Beziehung dreht. Und während am Anfang zwischen ihnen noch alles in Ordnung ist, schleicht sich ganz allmählich eine nicht zu erklärende Beklemmung ein, die die anheimelnde Atmosphäre kippen lässt.
Denn nicht nur Jack weicht persönlichen Fragen seiner Freundin immer wieder aus. Auch die Frau nennt keinen Grund, warum sie ihrem Freund nichts von den eingehenden Handyanrufen eines unbekannten Stalker erzählt. Eine merkwürdige Situation, die immer seltsamer wird. Und schon bald erhärtet sich der Verdacht, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.
Aufgebaut wie ein Selbstgespräch, mit undurchsichtigen Andeutungen und Nachrichten von einem fremden Anrufer versehen, versteht es der Thriller auf surrealer Ebene gut zu unterhalten. Zwar passiert am Anfang nicht viel, da der Leser während der Fahrt in eine abgelegene Gegend erst einmal allerhand über die beiden Hauptfiguren, ihren Charakter und das Ziel ihrer Fahrt erfährt. Doch plötzlich unterbricht ein kurzes Kapitel das bis dahin ruhige Geschehen und es wird aus dritter Hand berichtet, dass etwas Schreckliches vorgefallen ist. Von nun an erscheinen die im Auto geführten Gespräche in einem völlig neuen Licht und das was, zunächst wie ein belangloses Geplänkel zwischen einem sich nicht besonders gut kennenden Pärchen anmutet, entpuppt sich als Vorbote einer grausamen Tat.
Iain Reid versteht es mit beiläufigen Bemerkungen, abgebrochenen Sätzen und bruchstückhaften Tatsachen eine Geschichte zu erzählen, die den Leser lange Zeit in die Irre führt. Dabei spielt er gekonnt mit dessen Neugier, lässt ihn wie ein Voyeur in fremde Leben schauen und sorgt dafür, dass er eigene Vermutungen anstellt. Und das alles, ohne zu merken, dass einem Trugbild erlegen ist. Denn erst ganz zum Schluss wird ihm klar, wie die undurchsichtigen Ereignisse zusammenhängen und warum sich das Pärchen im Auto so seltsam verhalten hat. Ein geschickt inszeniertes Psychospiel, das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Vorliebe aller Leser trifft, aber die, die den mit Horrorelementen gemischten Nervenkitzel mögen, werden mit diesem Buch spannende Lesestunden haben.
Fazit:
Eine Empfehlung für Horror- und Thrillerfans, die surreale Geschichten mögen.









