Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Mudbound - Die Tränen von Mississippi,8 Audio-CD von Hillary Jordan
Südamerikanische Geschichte
Mudbound - Die Tränen von Mississippi ist der Debütroman von Hillary Jordan.
Der Roman ist ein Porträt zweier Familien der 1940er Jahre in Südamerika.
Mudbound heißt die Baumwollplantage in Mississippi, auf die Laura und Henry McAllan ziehen und arbeiten. Für Laura eine Herausforderung, denn es gibt keinen Strom und kein fließendes Wasser.
Heb und Floremce Jackson sind ihre afroamerikanische Pächter. Florence ist Laura eine große Hilfe. Ihr Mann Heb hat einen Unfall, da bemerkt man den Zwist zwischen der Weiß und Schwarz. Als dann Lauras Schwager Jamie und Florence Sohn Ronsel aus dem Krieg kommen, wird es schlimm.
Für Ronsel kommt eine Erniedrigung nach der Anderen.
Das ein Schwarzer als hochdekorierter Kriegsteilnehmer nach Hause kommt, ist der Bevölkerung ein Dorn im Auge. Typisch Südamerikanisch.
Ein wunderbar geschriebenes Epos der Geschichte des Landes.
Ich habe das Hörbuch gehört.
Es ist wie ein Hörspiel, jede Person hat ihren eigenen Sprecher. Es sind Eva Meckbach, Patrick Güldenberg, Detlef Bierstedt, Steve Windolf, Maria Hartmann und Walter Kreye, die dem ganzen einen besonderen Ausdruck geben.
Ich war in den Geschehnissen gefangen, oft war es schwierig auszuhalten, gerade weil es im Süden Amerikas besonders rassistisch zugeht.
Ein empfehlenswertes literarisches Werk
Rezensionen von rewa:
Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind von Margarete Bertschik
Hanna ermittelt wieder
Während es Kriminalkommissar Thomas Morgenroth mit dem Mord an einem rumänischen Erntehelfer zu tun bekommt, findet seine Mutter Hanna ein verängstigtes kleines Mädchen abends an der Bushaltestelle und nimmt es mit nach Hause. Die Kleine spricht kein Wort und wirkt traumatisiert. Hanna setzt nun alles daran dem Kind zu helfen obwohl es sehr seltsam ist, dass anscheinend niemand das Mädchen vermisst.
Mit Hilfe von Zeichnungen gelingt es Hanna Zugang zu Mona, die sie so nennt, zu bekommen. Als diese ein Foto des Ermordeten in einer Zeitung erblickt und panisch darauf reagiert, werden Hannas Alarmglocken alarmiert.
Die Ermittlungen der Polizei laufen nun in viele Richtungen und es kommen immer mehr kriminelle Handlungen zum Vorschein. Dass letztendlich alle Spuren in einem Bordell zusammen laufen, damit hätte keiner gerechnet und Hanna gelingt es dank ihrer Hartnäckigkeit noch schlimmere Verbrechen zu verhindern.
,, Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind´´ ist der zweite Roman der Autorin Margarete Bertschik, in dem die pensionierte Lehrerin Hanna Morgenroth wieder einmal tatkräftig ,, mit ermittelt´´.
Der Roman überzeugt vor allem dadurch, dass sich zwei Handlungsstränge langsam, aber sicher zusammen fügen. Man findet keine brutalen und blutigen Szenen, aber man bekommt emotionale, berührende und auch tragische Geschichten von Menschen, die aus ihrer Armut heraus Dinge tun, die sie normaler Weise nicht tun würden. Und man wird konfrontiert mit Menschen, die schamlos die schwächsten der Schwachen, nämlich Kinder, auf grausame Art und Weise ausnutzen.
Die Autorin hat sich an ein sensibles Thema heran gewagt und hat es dabei verstanden, den Leser auf eine Reise in die Gefühlswelt des kleinen Mädchens mit zu nehmen, wo man selbst mitleidet und hofft, dass alles gut ausgeht. Die Szenen, wie der Psychologe die Kinderzeichnungen analysiert oder die Besprechungen der Kommissare, was sie bisher heraus gefunden haben, werden präzise und gut beschrieben. Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil und es macht wirklich Freude, den Roman zu lesen.
Ein toller Roman mit einem brisanten Thema, wo man es genießt mit der resoluten und warmherzigen Hanna Morgenroth auf Verbrecher Jagd zu gehen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Oskar und das Mandelherz von Lundberg Hahn Kerstin
David, 10 Jahre aus Aldrans,
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der gerne einen Hund hätte. Leider sind seine Eltern aber dagegen.
So kauft sich Oskar eine Hundeleine und geht mit dieser jeden Tag spazieren. Plötzlich benimmt sich seine Freundin auch noch sehr komisch. Oskar vermutet, dass zwischen ihr und seinem besten Freund etwas läuft.
Eines Tages bringt Bie ihm einen Goldfisch vorbei. Oskar ist mit dem Fisch aber nicht glücklich und bringt ihn zurück. Er befürchtet, dass der Fisch sich einsam fühlt.
Am Ende der Geschichte sind Bie und er wieder beste Freunde, und zu guter Letzt übernimmt Oskars Großmutter einen Hund von einem Jungen, der auf Tierhaare allergisch ist. Das Problem dabei ist, dass der Hund denselben Namen hat wie Oskar. Die Familie beschließt, ihn Tosca zu nennen, und obwohl der Hund vorerst bei der Großmutter wohnen soll, darf sich Oskar gemeinsam mit ihr um den Hund kümmern.
Dieses Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen, denn ich fand es Oskar gegenüber nicht fair, wie sich Bie benimmt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Adele Spitzeder von Adele Spitzeder; Julian Nebel
Adele Spitzeder - Die Mutter des Schneeballsystems
Autor Julian Nebel widmet sich in seinem Debüt einer schillernden Figur des 19. Jahrhunderts: Der Schauspielerin und Betrügerin Adele Spitzeder.
Anhand von Gerichtsakten, Zeitungsberichten und ihrer eigenen Aufzeichnungen versucht Julian Nebel dem Phänomen Adele Spitzeder auf den Grund zu kommen.
Im Vorwort erwartet uns eine Einleitung wie es überhaupt zu einem solchen Betrug (man schätzt mehr als 30.000 Geschädigte). Es werden die Lebensumstände der Menschen in Bayern erklärt.
Das Buch ist teilweise wie ein Theaterstück aufgebaut, also in Akte unterteilt. Ein gute Idee, ist ja die Spitzeder ursprünglich eine Schauspielerin gewesen.
In weiterer Folge erfahren wir, wie skrupellos Adele einerseits war, und wie sie andererseits bedrängt worden ist, fremdes Geld anzunehmen.
Die Leichtgläubigkeit der Menschen ist unglaublich, doch das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert. Sonst käme es nicht mehr zu Pyramidenspielen und/oder ähnlichen Schneeballsystemen.
Ein bisschen muss man auch die Behörden tadeln, die hier nicht rechtzeitig eingeschritten sind.
Geschickt ist sie ja schon vorgegangen, die gute Adele. Sie hat sich vieler Zeitungen bedient, hat die Gier und die Gutgläubigkeit der Leute ausgenützt.
Drei Jahre lang hat sie ihre Kunden an der Nase herumgeführt, ihr Vertrauen missbraucht, bis letztendlich das Kartenhaus zusammengebrochen ist.
Trotz ihrer Gerissenheit ist Adele Spitzeder selbst dem einen oder anderen Betrüger aufgesessen. Zu guter Letzt steht die Betrügerin selbst betrogen und bestohlen da.
In einem kurzen Nachwort werden noch die Mechanismen dieser Betrügereien, die es ja auch heute noch gibt, beleuchtet.
Meine Meinung:
Julian Nebel ist es gelungen, die Lebensgeschichte der Adele Spitzeder und der “Dachauer Bank” leicht und flüssig zu erzählen. In vielen Zitaten kommt sie selbst zu Wort. Sie sieht sich häufig als Wohltäterin. Das Fremdbild und Selbstbild klaffen (wie häufig) ziemlich auseinander.
Gut gefällt mir, wie der Autor die historischen Umstände mit König Ludwig II. von Bayern, seinem nach wie vor mysteriösen Tod, der Einverleibung Bayerns ins Deutsche Reich, fortschreitende Industrialisierung und deren Folgen beschreibt.
Das Buch wird durch eine Vielzahl von Fotos bzw. Faksimiles und einer Karte von München ergänzt.
Der Untertitel "Der größte Bankenbetrug aller Zeiten" stimmt so nicht ganz. Ähnliche Betrüger sind Camillo Castiglioni (1879-1957) oder wie in jüngster Zeit die diversen Bankenskandale.
Fazit:
Ein buntes Bild einer schillernden Persönlichkeit, die als größte Betrügerin Deutschlands in die Annalen der Geschichte eingeht. 4 Sterne
Rezensionen von buchina:
Adele Spitzeder von Adele Spitzeder; Julian Nebel
Kein wirklicher Spannungsbogen
John le Carré Thriller kenne ich einige als Buch aber auch als Verfilmung. Seine Kunst hinter die Kulissen der Geheimdienste zu schauen, fand ich immer sehr spannend. Dies ist nun mein erstes Hörbuch von ihm. Ich kenne nicht alle Vorgängerbände dieser Reihe, aber das sollte eigentlich kein Problem sein, dachte ich.
Aber ich kam nur sehr schwer rein.
Peter Guillam, Spion im Ruhestand wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Es gibt auf einmal Fragen zu dem Fall Windfall, wo in den 60er Jahren zwei Menschen an der Berliner Mauer starben. Peter muss zurück nach London und sich vielen Fragen stellen. Dabei wird versucht ein Geflecht von Spionen, Doppelagenten im Kalten Krieg zu lösen. Jedenfalls versuchte ich das als Hörerin. Denn man wird mit einer Vielzahl von Informationen überschüttet, wo man erst einmal nicht weiß, ist das wichtig oder kann das weg. Dazu zählen viele private Infos von Peter, die ich versuchte zu merken und mit dem eigentlichen Fall in Zusammenhang zu bringen. Dazu kommt noch eine Vielzahl von Personen, die ich kaum auseinander halten konnte. Gerade bei einem Hörbuch fällt es mir schwer.
Es zog sich insgesamt sehr in die Länge und ich musste mich doch öfters zwingen weiter zu hören. Durch das Abschweifen von der eigentlichen Haupthandlung zu den vielen Nebenschauplätzen baute sich kaum eine Spannung auf. Es plätscherte so vor sich hin. Ich muss wirklich sagen, das kann le Carré besser. Der Sprecher Walter Kreye dagegen macht einen guten Job. Unaufgeregt ohne übertriebene Betonung führt er durch den Roman.
Also ich kann den Roman als Hörbuch nicht empfehlen, dafür ist er zu unübersichtlich. Auch fehlt mir ein Spannungsbogen, so wie ich ihn aus anderen le Carré Thrillern kenne. Die Hintergründe zu den Agenten im Kalten Krieg bieten guten Stoff und der Plot ist durchaus gelungen, aber leider verliert sich le Carré in zu vielen Nebeninformationen, schade.
Rezensionen von begine:
Leere Herzen von Juli Zeh
Politisch aktuell
Juli Zeh hat mit Leere Herzen einen ungewöhnlichen Roman geschrieben. Sie ist eine von den Autoren, deren Romane ich fast alle gelesen habe. Mir gefällt ihr guter Schreibstil.
Dieser Roman „Leere Herzen“ spielt in der nahen Zukunft 2025. Die Autorin beschreibt die politische Lag Deutschlands so, wie sie nicht weit von dem jetzigen Durcheinander entfernt ist.
Das Geschehen ist brandaktuell.
Britta ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie leben und arbeiten in Braunschweig.
Beruflich betreibt sie mit Babak eine Agentur für Selbstmörder, die „Brücke“. Was für ein Gedanke, ganz schön schräg und sie verdienen gut.
Die Art und Weise ist provokant und erschrecken. Die Brücke scheint Konkurrenz bekommen zu haben, es wird gefährlich.
Irgendwie weiß ich nicht, ob ich die Story mag. Trotzdem ist sie interessant.
Das Ende ist erstaunlich.
Die Autorin versteht es ihre Leser wachzurütteln, das sie sich Gedanken um die Politik machen. Sie schreibt spannend und fesselnd.
Nachdenklich zurücklassend.
Eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von begine:
Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah
Fesselnd
Von Sarah Lark habe ich schon viele Romane gerne gelesen. Mich berühren und fesseln ihre Bücher. Da war „Das Geheimnis des Winterhauses“ ein muss.
Der Roman ist ein großangelegter Familienroman. Er beginnt in Wien in der Gegenwart.
Ellinor erfährt durch Zufall, das sie und ihre Mutter nicht mit dem Rest der Familie blutsverwandt sind.
Ein lange gehütetes Geheimnis kommt ans Licht.
Ihre Urgroßmutter hatte ein uneheliches Kind. Bei der Suche nach dem Urgroßvater kommt Ellinor über Dalmatien nach Neuseeland. So fängt die Geschichte 1905 mit der Liebe zwischen Liliana und Frano Zima in Dalmatien an.Na das ist ja ein Frauenheld. Eleanor und ihr Mann fliegen nach Neuseeland. Die Suche bringt ihr Leben ganz schon durcheinander. Sie schafft es neue Verwandte kennen zu lernen.
Die Autorin lässt uns an der verzwickten Familiengeschichte teilnehmen. Sie bringt uns auch wieder das Land und die Leute dort nahe. Sarah Lark hat einen guten flüssigen Schreibstil mit tollen Landschaftsbeschreibungen. Sie zieht mich wieder in die Geschichte hinein. Man kann sagen, ich war dabei.
Empfehlenswerte Lektüre.
Rezensionen von manu63:
Das Geheimnis des Winterhauses von Lark Sarah
Katzenkrallen
Der fünfte Band der Schwestern des Mondes Reihe trägt den Titel Katzenkrallen. Die Autorin Yasmine Galenorn lässt hier wieder die Werkatze Delilah zu Wort kommen und die Ereignisse aus ihrer Sicht schildern. Die Schergen des Dämonenfürsten Schattenschwinge haben ihren Freund Chase entführt und drohen ihn auf schlimmste Art zu töten, wenn ihnen die Schwestern nicht zwei Dinge ausliefern.
Ein Wettlauf um das Leben von Chase beginnt.
Das die Geschichten rund um die Schwestern D'Artigo abwechselnd aus der Sicht einer der Schwestern erzählt wird, hat ihren eigenen Reiz. Angefangen hat Camille, die Hexe, dann kommt Delilah die Werkatze und zum Schluss Menolly, die Vampirin dann fängt es wieder mit Camille an. Da jede der Schwestern ihre Eigenheiten hat, ist der Erzählstil immer auf die jeweilige Schwester abgestellt. Delilah ist die gefühlvollste der drei und die Geschichten aus ihrer Perspektive sind nicht so erotisch wie die aus der Sicht von Camille. Bei Menolly wird es immer etwas rauer als bei den anderen. Insgesamt ist der Schreibstil der Autorin locker und flüssig und vermeidet langatmige Füller. Die Schwestern erklären immer für den Leser einige der Situationen, so dass man auch wieder gut in die Geschichte findet selbst wenn das Lesen des letzten Bandes ein wenig zurück liegt.
Es kommt immer wieder zu Kämpfen, die ausführlich und in blutigen Details erzählt werden, also nicht unbedingt was für zarte Gemüter. Je nach Schwester kommt es auch zu eindeutigen Szenen zwischenmenschlicher Art. Die Spannungsbögen werden gut gesetzt und wechseln sich mit friedlicheren Szenen der Familie ab. So bringt die kleine Maggie immer wieder helle Momente in die Geschichte. Die Charaktere entwickeln sich weiter und auch die Beziehungen untereinander werden enger. Neue Protagonisten werden gut eingeführt und das Glossar am Ende der Geschichte bietet gute Informationen zu einzelnen Sequenzen der Handlung.
Band fünf hat mir wieder gut gefallen und macht Lust darauf die Schwestern weiter zu begleiten.
Rezensionen von begine:
Das Winterbuch von Tove Jansson
Zeitlos
Das Winterbuch von Tove Jannssen ist ein Buch mit vielen der beliebtesten Erzählungen aus den Romanen der finnischen Autorin. Sie erzählt mit klarer melancholischer, fesselnder Sprache und feinem Humor.
Die Erzählungen behandeln die Empfindungen bei Kälte, Schnee und Dunkelheit.
Besonders gut gefielen mir die Eindrücke der Tochter des Bildhauers.
Dann geht es weiter mit der Jugend und dem Erwachsen werden und dem Altern. Da war der Text von Emmeina ganz interessant.
Schön waren die Fotos aus dem Janssen Archiv. Das Nachwort von Maria Anta war informativ.
Ich kannte Tove Jansson noch nicht, obwohl sie auch eine bekannte Jugendautorin und Künstlerin war. Ich musste erst nach ihr googeln. Sie lebte von 1914 bis 2001 in Helsinki.
Ihre Erzählungen lesen sich gut und wirken zeitlos.
Ich kann mir gut vorstellen, einen weiteren Roman von ihr zu lesen.
Rezensionen von Caroline :
Wir sehen uns beim Happy End von Lucas Charlotte
Was wäre wenn ...
Ella schreibt Geschichten um, deren Ende sie nicht glücklich machen. Ihr Leitspruch lautet: AM ENDE WIRD ALLES GUT. WENN ES NICHT GUT IST, IST ES NICHT DAS ENDE.
Auf ihrem Blog „Better Endings“ hat sie bereits eine ansehnliche Schar Anhänger und im Moment verfolgen alle die Planungen zu Ellas Traumhochzeit.
Über jeden kleinen Schritt informiert sie ihre Fans.
Aber eines Tages wackelt ihr persönliches Happy End. Sie erfährt, dass Philip ihr Verlobter sie betrogen hat. In Zuge einer Aussprache fallen sehr verletzende Wort und Ella verlässt Hals über Kopf ihr zu Hause.
Sie flieht an die Landungsstege und dort überrennt sie einen Mann, der sofort verschwindet. Es bleiben nur seine Schuhe und seine Jacke zurück, in dieser findet sie die Geldtasche des Mannes und fährt zu seinem Haus, um ihm die Dinge zurück zu geben. Das noble Haus entpuppt sich als das absolute Chaos eines Messies. Überall liegen Zeitungen, Pizzakartons und andere Gegenstände. Als sie ein weiteres Mal die Flucht ergreifen will, rennt sie den Mann – seines Namens Oscar ein zweites Mal über den Haufen. Dabei geht er richtig k.o. und verletzt sich dabei. Nach einer Nacht im Krankenhaus stellt Ella fest, dass der Mann überhaupt keine Erinnerungen mehr an seine Vergangenheit hat.
Ella fühlt sich verpflichtet ihm unter die Arme zu greifen und zieht kurzfristig bei ihm ein. Damit tritt sie eine Lawine los, die sie kaum mehr stoppen kann.
Wie hat es mir gefallen?
Nachdem ich letztes Jahr bereits „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas gerne mochte, war sofort klar, dass ich ihr neues Buch auch lesen möchte. Der Titel und vor allem der Klappentext überzeugten mich zusätzlich.
Vielen Dank an das Team der Lesejury, für das Leseexemplar und die unterhaltsame Leserunde.
Den Ansatz traurige Enden in Büchern umzuschreiben und in Happy Ends zu verwandeln, fand ich vom ersten Moment an spannend.
Die Frau, die diese neuen Enden erfindet und auch ihrem Blog veröffentlicht, hat mir sofort gefallen. Ella glaubt an die romantische Liebe und ist davon überzeugt, dass jeder sein Happy End verdient. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch warum es ihr so wichtig ist, alles im positiven Licht zu sehen.
Als ihr Verlobter ihr gesteht, sie betrogen zu haben, wird dadurch ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt. Ihre Naivität und liebenswerte Art, erweckten bei mir sofort den Beschützerinstinkt. Selbst als sie sich selbst um Kopf und Kragen redet, wollte ich ihr eine helfende Hand reichen.
Ihr Projekt Oscar treibt zeitweise seltsame Blüten. Sein Gedächtnisverlust hat tragische Ursachen und auf Anraten des Arztes versucht Ella ihn ganz langsam an sein Leben heranzuführen. Damit begibt sie sich manches Mal in Teufels Küche.
Auch dieses Mal hat es die Autorin geschafft eine reizende Geschichte zu erschaffen. In Ella steckt ein ewig kleines Mädchen, in dem ich mich auch wieder erkennen konnte. Damit hat mich Charlotte Lucas abgeholt, denn auch ich habe mir manchmal für Romeo & Julia ein schönes Ende gewünscht.
Mit gewohnt lockerem leichtem Schreibstil entführt die Autorin in eine Welt, die nicht perfekt ist, aber voller sympathischer Figuren. Sie leben, leiden und lieben. Der Weg verläuft nicht gerade sondern windet sich um Hindernisse, die bewältigt werden müssen.









