Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Schule ist doof - Johnny Depp von Blanca Imboden; Frank Baumann
Eine verrückte Entführung
,,Schule ist doof 1´´ ist der Auftakt einer humorvollen Jugendbuchreihe der Autorin Blanca Imboden und des Illustrators Frank Baumann.
Da ich zuerst den dritten Teil gelesen habe, war ich natürlich gespannt, wie die Reihe begonnen hat.
Schule ist doof 1- erzählt die Geschichte von Johnny Janser, von allen nur Johnny Depp, genannt.
Er ist bei seinen Mitschülern nicht sehr beliebt und eigentlich auch sehr unauffällig, bis auf sein abstehendes Ohr. Sein Vater ist der Mathelehrer seiner Klasse und seine Mutter eine bekannte Volksmusiksängerin. Seine Klassenkameraden lassen ihn stets spüren, dass er einfach nicht dazu gehört. Alle anderen stehen auf der Beliebtheitsskala weit oben, nur er nicht. Bis zu dem Tag, als seine Mutter entführt wird und Johnny plötzlich im Mittelpunkt steht und die anderen merken, dass er eigentlich doch ein cooler Typ ist.
Der erste Band der Reihe beginnt mit einer ruhigen Geschichte und Erzählweise. ,,Johnny Depp´´ erzählt in einer angenehmen Weise über sein Leben, seine Sorgen und Probleme. Man spürt, wie schwer es ihm als Jugendlichen fällt Kontakt zu seinen Mitschülern zu finden und das Thema Mobbing wird hier schon angeschnitten. In einem linierten ,,Schreibheft´´ schildert Johnny seine Erlebnisse in der ICH Form und man ist somit als Leser immer hautnah dabei. Der Schreibstil ist locker und für Jugendliche geschrieben und man findet wieder ein paar Wörter im Schweizer Dialekt. Und ganz nebenbei wird wieder Wissenswertes, das man selbst als Erwachsener noch nicht gehört hat, auf amüsante Art und Weise vermittelt.
Die Illustrationen sind hier noch ein wenig sparsam eingesetzt, denn im dritten Band wird man mit humorvollen und witzigen Bildern und Rätselaufgaben bereits sehr gefordert und unterhalten.
Ein netter Auftakt der Jugendbuchreihe, wo man sich auf weitere spannende, humorvolle und wissenswerte Geschichten und Abenteuer freuen kann.
Rezensionen von begine:
Obendrüber da schneit es von Astrid Ruppert
Unterhalsames Weihnachtsfest
Astrid Ruppert hat einen leichten flüssigen Schreibstil. Mit dem Roman „Obendrüber da schneit es“ hat sie einen schönen Weihnachtsroman geschrieben.
In einem Mietshaus werden uns die Familien vorgestellt. Jede hat ihre eigene Geschichte. Manche sind einsam und allein, andere haben Probleme oder Ärger.
Miriam ist mit ihrer Tochter Jule erst vor kurzem hier eingezogen, nachdem ihr Mann sie verlassen hat. Für Jile ist es das erste Weihnachten nur mit ihrer traurigen Mutter. Da hat sie eine Idee. Sie geht zu einem einsamen Nachbarn und läd ihn zu sich und ihrer Mutter zum Feiern ein, damit ein Mann dabei ist.. Durch einen Unfall des Pfarrers vor dem Haus und die Hilfsbereitschaft der Bewohner, wird es ein tolles und besonderes Weihnachtsfest für alle. Jule ist besonders glücklich darüber und auch für die Anderen war es ein Erlebnis. Am nächsten Tag klingt das Fest noch nach,
Das ist zwar ein wahrscheinlich unglaubliches Märchen, aber ein schöner Traum. Der Roman ist ein leichter aber unterhaltsamer Stoff, der den Leser zum Nachdenken und Träumen anregt.
Rezensionen von ManfredGerbath:
Obendrüber da schneit es von Astrid Ruppert
Großartiger Wort-Jongleur !
Ferand stellt heutzutage wohl eine Ausnahmeerscheinung dar: Oberflächlicher oder plumper Humor sind ganz sicher nicht seine Sache. Er schenkt uns hintergründigen und eher nachdenklichen Humor sowie freche oder beißende Satire. Der Witz liegt faktisch in der Anordnung und Beschreibung von Wort und Satz.
Adrien Amadeo Ferand ist sozusagen ein sehr sehr talentierter Wort-Jongleur. Wer so überzeugend mit der deutschen Sprache umgeht, hat es gerade heute verdient, gelesen zu werden. Kurz: Großartig!
Rezensionen von Manfred Gerbath:
Obendrüber da schneit es von Astrid Ruppert
Großartiger Wort-Jongleur !
Ferand stellt heutzutage wohl eine Ausnahmeerscheinung dar: Oberflächlicher oder plumper Humor sind ganz sicher nicht seine Sache. Er schenkt uns hintergründigen und eher nachdenklichen Humor sowie freche oder beißende Satire. Der Witz liegt faktisch in der Anordnung und Beschreibung von Wort und Satz.
Adrien Amadeo Ferand ist sozusagen ein sehr sehr talentierter Wort-Jongleur. Wer so überzeugend mit der deutschen Sprache umgeht, hat es gerade heute verdient, gelesen zu werden. Kurz: Großartig!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Obendrüber da schneit es von Astrid Ruppert
Ein ungewöhnliches Ermittler-Duo
Aus finanziellen Gründen übernimmt die Literaturwissenschafterin Verena Hofer einen höchst ungewöhnlichen Job: Sie soll sich drei Monate lang um den Neffen der Gutbesitzerin von Wuthenow kümmern. Die Überraschund ist groß als sie bei ihrem Eintreffen auf dem Gut entdeckt, dass es sich bei ihrem Schützling nicht um ein Kind oder einen Halbwüchsigen handelt, sondern um Dr.
Carl von Wuthenow. Carl ist Profiler und nach einem Kopfschuss leidet er unter Störungen des Kurzzeitsgedächtnisses.
Obwohl sich Verena getäuscht fühlt und am liebsten abreisen möchte, nimmt sie die Herausforderung an. Es bleibt ihr auch gar nicht viel übrig, muss sie ja den Lebensunterhalt für sich und ihre kleine Nichte Amelie, die nach dem Tod ihrer Mutter, bei Verena lebt, bestreiten.
Verena lässt sich überreden, Carl bei seiner Arbeit als Kriminalist zu unterstützen. Anfänglich fungiert sie als Chauffeur, doch bald macht sie sich mit ihrem inkonventionellen Blick auf Kriminalfälle beinahe unentbehrlich.
Der grausame Mord an einem jugendlichen Stricher erinnert die Polizei an ähnliche Verbrechen, für die ein Täter bereits einsitzt. Gehen die neuerlichen Morde auf das Konto eines Mit- oder Nachahmungstäters?
Meine Meinung:
"Dunkel Land" ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe rund um das ungewöhnliche Ermittlerteam Dr. Carl von Wuthenow und Verena Hofer.
Die Charaktere sind recht gut gezeichnet. Ich hätte mir nur ein wenig mehr Konflikte zwischen Carl und Verena gewünscht. Die beiden gewöhnen sich zu schnell aneinander und wirken auf weite Strecken zu harmonisch.
Aufgefallen ist mir, dass Amelie, das Kindergartenkind eine viel zu erwachsene Sprache spricht. Seite 51:
“Da bist du ja Verena“ sagte sie, ohne sich umzublicken, „Schade, dass du schon da bist. Du hättest ruhig länger wegbleiben können. Wir habe hier alles im Griff“
Oder ein paar Zeilen später
„Klar. Das machen wir. Nachher. Aber zunächst habe ich hier zu tun.“
Als versierte Krimileserin hatte ich gleich den richtigen Riecher, was den Täter angeht. Trotzdem habe ich mich auf die diversen falschen Fährten begeben, die zwar nicht ganz falsch aber dennoch nur über Umwege zum wirklichen Täter führen.
Ich habe das Buch in einer Nacht gelesen.
Fazit:
Mir hat der Krimi gefallen und würde mich über einen weiteren Band mit dem ungewöhnlichen Duo freuen. Gerne gebe ich 4 Sterne.
Rezensionen von LadyIceTea:
Scythe - Die Hüter des Todes von Shusterman Neal
Ein spannender Pageturner!
In einer Welt, in der die Menschen nicht mehr sterben und ein fast allmächtiges Computersystem ihre Welt lenkt, muss der Überbevölkerung Einhalt geboten werden. Aus diesem Grund wurden die Scythe ins Leben gerufen. Sie führen eine Nachlese an Menschen durch. Der einzige Weg, wie ein Mensch wirklich sterben kann.
Doch sie machen es nicht gerne, zumindest nicht alle von ihnen. Einige sehen die Nachlese als Sport an, während die alte Garde versucht gegen sie anzukämpfen. In dieser Zeit werden Citra und Rowan als Lehrlinge berufen. Was zuerst wie ein harmloser Konkurrenzkampf aussieht, entpuppt sich schnell als Kampf ums Überleben. Denn der Gewinner, soll den Verlierer nachlesen.
Schon beim Lesen des Klappentextes fand ich die Idee dahinter einfach unglaublich spannend. Sie wirft viele philosophische Gedankenexperimente auf und stellt uns die Frage, ob ein Mensch über den Tod eines anderen Menschen verfügen darf.
Der Schreibstil ist einfach super. Ich war sofort in der Geschichte und bin wirklich durch die Seiten geflogen. Ich bin nirgendwo hängen geblieben oder habe Dinge gefunden die mich stören.
Neal Shusterman beschreibt in Scythe eine Gemeinschaft, die anders ist als alles andere zuvor aber die uns trotzdem an Altbekanntes erinnert. Auch das Leben ohne Krieg und ohne Krankheit beschreibt er wirklich glaubwürdig und realistisch. Am meisten fasziniert hat mich das scheinbare Fehlen von Leidenschaft, da selbst die Emotionen von sogenannten Naniten im Körper gesteuert werden. Er zeigt wunderbar die Vorteile und Nachteile einer solchen Welt auf und verdeutlicht, wie schnell sich eine Gesellschaft an solch ein Leben gewöhnen kann.
Es war wirklich spannend Rowan und Citra auf ihrem Weg zu begleiten und mit ihnen tiefer in das Geflecht aus alten Werten, Intrigen und nicht immer positiven Veränderungen einzutauchen. Beide Charaktere waren mir wirklich sympathisch, obwohl oder grade weil sie auch ihre Ecken und Kanten haben.
Es gab immer wieder Wendungen in der Geschichte die ich so nicht erwartet habe und die dem Buch wirklich Spannung verliehen haben. Auch das Ende hat mir gut gefallen und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil!
Rezensionen von Hexenaugen:
Liebe findet uns von J. P. Monninger
Gefühlvoller Liebesroman
Heather und ihre beiden besten Freundinnen reisen nach ihrem Abitur durch Europa. Was sie nicht ahnen ist, dass dieser Trip ihr aller Leben verändern wird. Im Vordergrund stehen Heather und Jake, die sich im Zug nach Amsterdam kennen lernen und verlieben. Auf den Spuren von Jakes Großvater (Tagebuch) führt sie die Reise auch abseits der normalen Touristenpfade und sie entdecken nicht nur einander sondern auch sich selbst.
Zum Cover: Ein wunderschönes Cover - Schlicht und doch aussagekräftig
Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Das Buch ist keine reine Happy - Story sondern bietet auch Tiefgründigkeit und zeigt auch die unschönen Momente des Lebens. Im Großen und Ganzen ist es ein wunderschönes gefühlvolles Buch einer nicht nur jungen, sondern auch reifen Liebe die zum Ende hin zu Tränen rührt.
Rezensionen von Tarika:
Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik
In diesem Buch geht es um mehr als nur Eishockey
Björnstadt, eine kleine einsame Stadt tief im Norden. Hier ist nur eines wichtig: Eishockey. In Björnstadt lebt und liebt man diesen Sport. Die Menschen halten hier zusammen, denn sie haben alle die unendliche Leidenschaft für ihren Sport. Alle hoffen darauf, dass die junge Björnstädter Eishockey-Mannschaft gewinnt und ihre kleine Stadt berühmt macht.
Doch ein Ereignis wird die Gemeinschaft mit einem Schlag entzweien.
In „Kleine Stadt der großen Träume“ beweist Fredrik Backman wieder sein Talent fürs Schreiben. Mit seinem angenehmen Schreibstil gewinnt er den Leser schnell. Was anfangs wie eine Geschichte über Eishockey aussieht, zeigt aber im Verlauf der Handlung, dass diese Geschichte deutlich mehr Tiefgang besitzt und viele andere Themen bedient.
Dennoch dreht sich in Björnstadt alles um Eishockey. So kommt man als Leser um dieses Thema leider nicht ganz herum, was ich leider auch immer wieder ermüdend fand, wenn sich mal wieder alles um den Sport drehte. Nichts destotrotz hat Backman aber auch ernstere Themen angeschnitten und auch deren Darstellung sowie die Reaktionen des Umfeldes sind leider zu realitätsnah. Backman hat es geschafft diese düstere Atmosphäre wirklich gut darzustellen und die Reaktionen der Bewohner in seinem Buch hat mich wirklich erschreckt, gar wütend gemacht. Wütend, dass Menschen in der Realität auf solche Verbrechen ebenso reagieren und die Schuld lieber beim Opfer suchen als bei den Schuldigen. Solche Reaktionen beim Lesen hervorzulocken, ist schon eine außerordentliche Leistung.
Zudem fand ich auch das Bild seiner Charaktere sehr stimmig. Die Figuren bewiesen oft eine Vielschichtigkeit, sodass es interessant war, an ihrer Geschichte teilzuhaben. Backman schafft es, einfühlsam sich in seine Charaktere hineinzuversetzen, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, Junge oder Mädchen, was letztendlich die Figuren wie auch die Menschen authentisch wirken lässt.
„Kleine Stadt der großen Träume“ von Fredrik Backman kann ich wirklich empfehlen. Mir war allerdings der Eishockey-Anteil etwas zu hoch, dennoch kann das Buch durch die glaubwürdigen Charaktere und die weitreichenden Themen punkten.
Rezensionen von yesterday:
Der Preis, den man zahlt von Arturo Pérez-Reverte
Düsterer Agenten-Thriller rund um Leidenschaft, Verrat und Gewissen
Spanien, zur Zeit der Franco-Herrschaft: Lorenzo Falcó, ein Schürzenjäger mit bewegtem Lebenslauf, der sich oft in der Illegalität bewegte, ist nun Mitarbeiter eines spanischen Geheimdienstes. Dieser kann zwar weitgehend unabhängig agieren (zumindest fühlt es sich für die Beteiligten so an), muss sich aber immer wieder mit allen Seiten "gutstellen".
Diese Seiten sind vielfältig: von der eigenen Regierung über zahlreiche Milizen, aufständische Bürgergruppen, und blutrünstigen Reservisten bis hin zu den Regierungen der großen europäischen Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Russland.
Es kommt, wie es kommen musste: Falcó wird als Agent zwischen den vielen Fronten langsam aufgerieben, seiner Behörde entgleitet ein wichtiger Auftrag und dank der undurchsichtigen Nachrichtenlage riskiert der Undercover-Mann mehr als ihm lieb ist.
Alles in allem lebt dieser Roman von der Stimmung, die durch die spezielle und gefährliche Lage im Land erzeugt wird. Durch den passenden Erzählstil und der glaubwürdigen Atmosphäre, die der Autor erzeugt, ist das Buch ein "Agenten-Thriller" der besonderen Art. Es dominiert die feine Klinge, die unterschwellige Action mehr als die platte Gewalt oder ein Weltuntergangsszenario.
Zudem punktet die Geschichte mit feinen, fast humorvollen Dialogen zwischen Augenblicken der Angst und der kriegerischen Auseinandersetzungen. Sehr schön wird herausgearbeitet, wie in fast allen Involvierten zwei Seelen um die Vorherrschaft kämpfen: die, die die Pflicht erfüllen und die eigene Haut retten will und die, die für Loyalität und Rechtssinn kämpft. Welche wird gewinnen? Setzt sich das schlechte Gewissen durch und hat Falcó so eines überhaupt?
Rezensionen von manu63:
Das Gold des Lombarden von Petra Schier
Mittelaltermafia
Mit Das Gold des Lombarden beginnt die Autorin Petra Schier eine neue Reihe die im Jahr 1423 in Köln beginnt. Aleydis de Bruinker , die junge Ehefrau des lombardischen Geldwechselers und – verleihers Nicolai Golatti sieht sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes mit der Tatsache konfrontiert, das ihr Mann noch ein zweites, ihr unbekanntes Gesicht hatte.
Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve verfolgt sie die Spuren ihres Mannes um den Mörder zu entlarven, damit wird sie immer weiter in die unliebsamen Geschäfte ihres Mannes hineingezogen.
Die Autorin entwirft auf lebendige Weise einen Blick in das Mittelalter mit seinen vielen Facetten. Der Schreibstil ist schnörkellos und lässt ein Bild der damaligen zeit vor Augen entstehen. Die Geschichte selber entwickelt eine gute Dynamik und entwirrt nach und nach die Geheimnisse die das Leben von Nicolai Golatti zu bieten hatte. Die Protagonisten werden gut gezeichnet und durch den Perspektivenwechsel zwischen Aleydis und Vinzenz bekommt der Leser interessante Einblicke in das Leben der Charaktere. Am Ende des Buches erfährt der Leser wer tatsächlich für den Tod von Golatti verantwortlich ist. Das Buch endet ohne großartigen Cliffhanger macht aber dennoch Lust darauf den nächsten bBnd zu lesen und das Schicksal von Aleydis weiter zu verfolgen.
Gut finde ich das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und das Nachwort der Autorin erhält interessant Informationen rund um das Buch.








