Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Krimine:
Ein emotional packender und wunderbar spannender Ostfriesenkrimi
In dem kleinen Ort Norden an der Nordseeküste geschieht ein Mord, der Hauptkommissarin Kathrin Klaasen Rätsel aufgibt. Denn das Opfer, das mit einem Kopfschuss getötet in der heimischen Küche liegt, ist der Leiter eines Vereins, der behinderten Menschen hilfreich zur Seite steht. Doch es bleibt nicht bei dem einen Mord.
Und als ein weiterer Mitarbeiter des Vereins auf unnatürliche Weise stirbt, nimmt Kathrin Klaasen das Personal und die Schützlinge genau unter die Lupe. Dabei stößt sie auf einige Dinge, die bei genauerer Betrachtung seltsam sind.
„Ostfriesenkiller“ ist die gelungene Verfilmung eines Kriminalromans, der aus der Feder des deutschen Schriftstellers Klaus-Peter Wolf stammt, der genau wie seine junge Kommissarin aus dem Ruhrgebiet an die Küste gezogen ist. Hier bestreitet die „Neue“ im Team mit der Aufklärung einer ungewöhnlichen Mordserie ihren ersten Fall, während zugleich ihr wohlgeordnetes Privatleben den Bach runtergeht. Doch Kathrin Klaasen lässt sich nicht unterkriegen, weder, als ihr Mann Hero sie wegen einer anderen Frau verlässt, noch als alle glauben, mit dem Eigentümer eines Möbelgeschäftes den Mörder gefunden zu haben. Denn sie ist sich sicher, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt, und geht ihrem Bauchgefühl konsequent nach.
Düstere Bilder und eine beklemmende Atmosphäre wechseln sich mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen ab und vermitteln eine fühlbare Realität, die sich in der Krimihandlung niederschlägt. Aber nicht nur die gut in Szene gesetzten Kulissen tragen dazu bei, dass der Zuschauer das Geschehen am Bildschirm intensiv erlebt, auch die passend besetzten Figuren sorgen dafür, dass er die Handlung mit wachsender Spannung verfolgt. Wie Christiane Paul, die in ihrer Rolle als Mordermittlerin Ann Kathrin Klaasen vor allem dadurch überzeugt, dass sie intuitiv agiert und Fehler begeht. Oder Svenja Jung als gut aussehende und wohlhabende Sylvia, die aufgrund ihrer Behinderung nicht begreift, dass sie nur ein allzu williges Opfer sex- und geldgieriger Männer ist.
Fazit:
Ein emotional packender, abwechslungsreicher und wunderbar spannender Ostfriesenkrimi, dessen filmische Umsetzung mit einer stimmigen Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren durchgängig zu überzeugen vermag.
Rezensionen von Yvonne R.:
Gott und Ich von Eckehard Bamberger
Überraschend erfrischend liest sich "Gott und ich" von Eckehard Bamberger.
W
as an diesem Buch so herausragend besonders ist? Da lässt einen der Autor an zutiefst persönlichen Glaubenserlebnissen und Erinnerungen teilhaben und einige Sätze später findet man sich in einer gesellschaftskritischen Analyse ebenso wie in fundierten religionsphilosophischen Gedankenbögen. Unterhaltsam und klar in der Sprache!
Rezensionen von Nepomurks:
Gott und Ich von Eckehard Bamberger
Absolut hilfreich und empfehlenswert!
Für den ein oder anderen mag es sich bei „Nach meinem Tod – Wünsche und Verfügungen zur persönlichen Nachlassregelung“ (Gütersloher Verlagshaus, Herausgeber Brian Müschenborn) wohl um einen etwas ungewöhnlichen Titel handeln, geht es doch einen Themenbereich, mit dem man sich zu Lebzeiten vielleicht nicht so gerne auseinandersetzen möchte.
Doch ich muss ehrlich sagen, dass eben dieses Buch eine wahre Hilfe und Bereicherung sein kann, insbesondere natürlich für Nachlass-Nehmer, sprich Erben. Hat man in der heutigen Zeit meist viele laufende Verträge, diverse Konten, Social-Media-Accounts und Abos, vielleicht noch ein Haustier, stehen die Angehörigen nach Unfall oder Tod des Menschen vor einem regelrechten Chaos. Genau hier setzt das Buch „Nach meinem Tod“ an. Es handelt sich um einen gut durchdachten und breit gefassten Leitfaden, was man zu Lebzeiten einfach festlegen, hinterlegen oder Zweiten mitteilen sollte. Viele Bereiche des persönlichen, privaten, gesellschaftlichen, beruflichen und öffentlichen Lebens sind hier bedacht und geben eine Übersicht zu allen notwendigen Schritten.
Die Inhalte sind unterteilt in zwei thematische Oberpunkte. Begonnen wird mit einem ersten Teil zu „allgemeinen Informationen zur Regelung des persönlichen Nachlasses“, deren Kapitel sich mit herkömmlichen, aber sicherlich mit der Zeit auch neu hinzugenommenen Themen befassen. Die Kapitel hierzu lauten wie folgt: „Wichtige Menschen und Vorkehrungen“, „Dokumente und persönliche Aufzeichnungen“, „Verträge, Mitgliedschaften, Internet“, „Eigentum und Erbe“, „Versorgung von Haustieren“, „Bestattung“, „Trauerfeier“, „Haushaltsauflösung“, „Vorsorge nicht nur für den Todesfall – Finanzen / Gesundheit“, „Organ- und Gewebespende“. Zu jedem Unterpunkt gibt es vielfache Ausführungen und Erläuterungen, Tipps und allerlei Optionen, wie man mit den einzelnen Themenbereichen verfahren kann. Im Verlauf gäbe es sogar noch die Möglichkeit, Inhalte gleich ins Buch einzutragen. Es dürfte aber vielmehr als Vorschau dienen, wie man selber seine persönlichen Notizen verfassen kann.
Die Inhalte in diesem ersten Teil fand ich denn auch wirklich rundweg sehr hilfreich, übersichtlich und sehe darin einen stimmigen Leitfaden für alle Vorkehrungen. Verfasst wurden die Kapitel von verschiedenen Autoren, der Schreibstil und die Strukturierung ergeben aber ein gleichbleibendes Bild und sind gut aufeinander abgestimmt.
Im zweiten Teil des Buches geht es noch einmal um „Wünsche, Anweisungen und Verfügungen“, wo in einem Unterpunkt „Biografisches“ eingetragen werden kann. Schön ist hier auch die Idee, eigene Erlebnisse und Erinnerungen aus der Vergangenheit und Gegenwart festhalten zu können. In diesem Kontext gibt es hier eine Fragen, die zur Beantwortung stehen. So bleibt der Familie, den Angehörigen und Freunden vielleicht noch eine weitere kleine Erinnerung an den Verstorbenen.
Auch wenn es ein unangenehmes Thema sein mag und man den eigenen Tod möglichst fern wissen möchte, so ist dieses Buch doch eine wahre Hilfe, den eigenen Nachlass, persönliche Wünsche und Hinterlassenschaften noch zu Lebzeiten detailliert regeln zu können und den Erben, Angehörigen, etc. eine wohl eh schon sehr schwierige und kritische Zeit zu erleichtern. Meiner Meinung ist „Nach meinem Tod“ ein Buch, das in jeden Haushalt gehört. Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne.
Rezensionen von leseratte212:
Gott und Ich von Eckehard Bamberger
Spannend bis zum Schluss!
Die Geschichte handelt von der Babymörderin Susan Webster. Nachdem sie ihr Kind getötet haben soll, verlor sie ihr Gedächtnis. Doch bald tauchen Gerüchte auf, die vermuten lassen, dass ihr Sohn noch lebt...
Die Ereignisse, die passieren sind sehr verwirrend und machen einem Angst. man möchte lieber nicht in ihrer Haut stecken.
Der Schreibstil ist packend, fesselnd und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte regt dazu an, sich mit dem eigenen Handeln und seinen Vorurteilen auseinander zu setzen, und alles noch einmal zu überdenken.
Zu Beginn sind die zwei Handlungsstränge etwas verwirrend, aber man blickt auch hier schnell durch!
Für Krimi und Thriller Fans ein absolutes Muss!
Rezensionen von Nepomurks:
Geniale Getreideküche von Eva Gründemann; Kai Okrafka
Ein durch und durch tolles Buch mit vielen Informationen und wirklich guten Rezepten!
Eva Gründemann und Kai Okrafka haben meines Erachtens mit „Geniale Getreideküche – Vegetarisch und vollwertig genießen mit Dinkel, Quinoa und Co.“ (Ulmer Verlag, September 2017) ein wirklich tolles und umfassendes Buch herausgebracht, das viele interessante Inhalte mit Praktischem verbindet.
Einerseits ist es sehr informativ, andererseits umfasst es sehr viele tolle Rezepte.
Das Buch macht schon auf den ersten Blick viel her, ist es doch optisch sehr ansprechend und wertig hergestellt. Die Strukturierung im Inneren ist denn auch recht intuitiv und ist zudem mit vielen Bildern oder grafischen Darstellungen versehen. Alle Inhalte sind gut erklärt und somit bestens verständlich.
Der erste Teil des Buches bezieht sich vorwiegend auf die Vorstellung und Erläuterung der Vielfalt der Getreide-Sorten und die Autoren geben hier wirklich wahnsinnig viele, sehr hilfreiche Tipps. Besprochen werden in einzelnen Porträts herkömmliche Getreidesorten (Gerste, Hafer, Roggen, Weich- und Hartweizen), Urgetreide (Dinkel, Grünkern, Einkorn, Emmer und Kamut), Glutenfreie Getreide (Hirse, Mais, Reis und Wildreis), sowie Pseudogetreide (Amaranth, Buchweizen, Chia, Quinoa und Canihua). Ob nun die verschiedenen Herangehensweisen, die Erklärung besonderer Korneigenschaften (auch Eignung für verschiedene Vorgänge wie Kochen / Backen, dazu jeweilige Klebeeigenschaften, Misch-Anleitungen, etc.) oder auch diverse Zubereitungstipps (Flocken, Mehl, Schrot) – eigentlich wurde in diesem Teil an alles gedacht und so fand ich die Informationen auch wahnsinnig hilfreich und tatsächlich in der Abfolge sehr gut strukturiert. Auch werden noch einige Tipps für mögliche Küchenhelfer gegeben, die nicht zwingend vorhanden sein müssen, aber natürlich im Umgang mit frischem Getreide recht hilfreich sein können. Außerdem wurde nicht vergessen, mögliche Alternativen zum jeweiligen Korn oder Mehl zu nennen (was ich persönlich immer sehr hilfreich finde, da man nicht immer alle Zutaten im Haus hat und so ein wenig variieren kann). Sehr stimmig und gut!
Im zweiten Teil des Buches geht es dann ans Kochen. Vielfältige Rezepte, angefangen bei Brot und Brötchen über u.a. Nudelteig bis hin zu den typischen Tagesmahlzeiten Frühstück (z.B. Porridge, selbstgemachtes Müsli oder Scones, etc.), leichte Mahlzeiten & Snacks (z.B. Amaranth-Taler, Hirse-Tortillas, Geschmüse-Schnitten und leichte Salate, etc.), Hauptgerichte (z.B. Pilzpfanne mit Hirse, Ofen-Risotto mit Spitzkohl, Grünkernklopse Königsberger Art, Burger und Eintöpfe, etc.) und Süßes (z.B. Amaranth-Mousse, Canihua-Schokopudding, Crumble mit Hirse, Schnitten, Cupcakes oder Brownies, etc.). Die Rezepte sind allesamt einmal wirklich etwas Neues. Kreativ und doch nicht allzu umständlich herzustellen oder nachzukochen und -backen. Alle Gerichte, die ich bisher ausprobiert habe, sind mir sehr gut gelungen und waren sehr lecker. Einige habe ich nach eigenem Geschmack um- oder abgewandelt, was überhaupt kein Problem war, insbesondere in Sachen Würzung.
Schön fand ich, dass es nicht wenige Rezepte im Buch gibt, die man tatsächlich relativ flott gekocht hat. Schnelle Küche für abends nach der Arbeit, trotzdem gesund und schmackhaft: Definitiv kein Problem mit diesem Buch!
Abschließend gibt es sogar noch einige Tipps zu weiterführenden Webseiten und Quellen. Eine absolut runde Sache also..
Insgesamt ist „Geniale Getreide Küche“ ein durch und durch gelungenes Buch, mit wirklich hilfreichen Tipps und guten Anleitungen, sowie vielen tollen Rezepten für jede Gelegenheit und jegliche Anlässe. Die moderne Körner-Küche einmal in frischem und neuem Gewand.. Ein stimmiges und sehr empfehlenswertes Buch, deshalb 5 Sterne!
Rezensionen von SweetSmile:
Berühre mich. Nicht. von Laura Kneidl
Ein Buch mit absolutem Suchtpotential!
persönliche Wertung:
Es ist für mich immer eine riesengroße Ehre, euch ein Buch schon einen Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin vorstellen zu dürfen. Ab morgen könnt ihr dieses wundervolle Buch käuflich erwerben und anschließend wie ich verschlingen! ♥
Der Schreibstil von Laura Kneidl ist einfach toll!!! Ich bin sofort super in die Geschichte gestartet und konnte mich total gut in die Hauptprotagonistin Sage hineinversetzten und mich irgendwie sogar mit ihr identifizieren, obwohl ich nicht wirklich viel mit ihr gemeinsam habe und auch mit ihren Ängsten nicht wirklich vertraut bin.
Ich finde es sensationell, wie Laura Kneidl es schafft, mich Sages Emotionen fühlen zu lassen als wären es meine eigenen. Die Bandbreite an Gefühlen, die dieses Buch in mir auslöste, ist unglaublich - Wut, Ekel, Freude, Verunsicherung, Angst, Geborgenheit, Liebe... Ich fühlte mich als wäre ich ein Teil der Geschichte!
Sage ist eine bemerkenswerte Protagonistin, welche ich dafür bewundere, wie sie für ihr Leben/ ihre Zukunft kämpft und immer wieder über sich hinauswächst.
Auch Luca finde ich wahnsinnig toll. Sein Charakter ist so ganz unerwartet... Ein Mann, der mir im echten Leben gern mal über den Weg laufen könnte. :) Besonders begeistern konnte mich ja seine Bücherliebe - es ist so schön, wenn dieses/ mein Herzensthema in Geschichten einen Raum findet. Da fühle ich mich gleich wie zu Hause! ♥ Luca könnte ihr im Übrigen auf Instagram folgen :), seine Seite findet ihr hier: lucgib96. Wie ich finde eine super Idee um sich dem Charakter noch näher zu fühlen.
In diesem Buch sind aber nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebencharakter wirklich liebevoll beschrieben. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich nun April oder Megan toller finde... Beide sind definitiv Persönlichkeiten, die man sich nur in seiner Nähe und als Freundinnen wünschen kann!
Toll finde ich auch, dass Sage Schmuck designt um sich Geld dazu zu verdienen. Ich selbst habe in den letzten Monaten gemerkt, wie es ist mit wenig Geld klarkommen zu müssen und kenne den Druck, der damit verbunden ist. Die Idee, eigenen Schmuck zu basteln und diesen dann zu verkaufen, finde ich perfekt. Am liebsten hätte ich selbst in Sages Kreationen gestöbert und mir sicherlich das Eine oder Andere Stück zugelegt. Ich stelle ihn mir einfach wunderschön vor!
Die Autorin schafft es, den Leser mit ihren Worten süchtig zu machen - am Ende war ich richtiggehend verzweifelt. Ich weiß einfach nicht, wie ich es bis zum 26. Januar 2018, dem Erscheinungstermin von Verliere mich. Nicht. (dem zweiten Band), aushalten soll... Mir kribbelt es schon jetzt in den Fingern! ♥
Fazit:
Ein Buch mit absolutem Suchtpotential! Ich liebe alles an dieser Geschichte: die Handlung, die Protagonisten, die Gefühle, die es in mir auslöst und auch einfach alles andere.
♥ Ein definitives Lese-Highlight 2017! ♥
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan
Das Erwachen des Feuers
Dieses Buch ist der Auftakt der Draconis-Memoria-Reihe von Anthony Ryan. Zu Beginn der Buches findet man eine Karte des arradsinanischen Kontinents und der Barriere-Inseln, am Ende befindet sich ein ausführliches Personenregister.
Vor allem das Personenregister war für mich sehr hilfreich, es kommen viele Charaktere in diesem Buch vor, bei denen ich manchmal Schwierigkeiten hatte, sie bei erneutem Auftreten zuzuordnen.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er liest sich flüssig und ist sehr beschreibend, so dass ich mir die Szenerien der Handlung stets gut vorstellen konnte.
Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die im Laufe der Reihe wohl endgültig aufeinandertreffen werden. Neben Clay, können auch Lizanne und Hilemore als Protagonisten genannt werden. Aus ihrer Sicht erfährt der Leser die Geschehnisse.
Die Handlungsstränge schienen am Anfang wenig miteinander zu tun zu haben, ich konnte zu Beginn nur wenig Überschneidungspunkte ausmachen. Einige Stränge haben sich jedoch relativ rasch zueinander gefügt – als Leser konnte man so das große Ganze erahnen. Der Spannungsbogen war für mich durchgehend weit oben, ich war sehr auf den Ausgang des Buches gespannt.
Die Welt, in der die Handlung spielt, wurde gut und darstellend erklärt, ich konnte mich gut in diese Welt hineinversetzen.
Insgesamt ist ‚Das Erwachen des Feuers‘ ein spannender Auftakt zur neuen Reihe von Anthony Ryan – ich bin sehr auf den nächsten Band gespannt!
Rezensionen von Maeddsche:
SOG von Sigurdardóttir Yrsa
Eine Reihe grausamer Morde
> https://blackndbeautiful.wordpress.com/2017/10/25/sog/
Cover:
Das Cover ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Auf mich wirken die einzelnen Schichten wie Beton, der aufgeschlagen wurde. Diese einzelnen Schichten sind jeweils erhaben, sodass ein toller 3D-Effekt entsteht. Auch der Buchtitel, der groß in der Mitte des Lochs in Rot auf schwarzem Hintergrund steht, ist erhaben.
Im Gegensatz zu dem ansonsten matt gehaltenen Cover, ist der Titel in Hochglanz, sodass er noch einmal besonders hervorsticht, obwohl er stilistisch, durch die Platzierung im Loch, eigentlich im Hintergrund liegt. Außerdem finden sich auf dem Beton Blutspritzer, die ein eindeutiger Hinweis auf die Brutalität im Buch sind.
Worauf ich hier ebenfalls hinweisen möchte, sind die Seiten des Buches. Diese sind auf sehr starkem Papier gedruckt, dass ich beim Lesen im ersten Moment dachte, ich hätte zwei Seiten auf einmal umgeblättert. Ich finde das ein schönes und erwähnenswertes Detail, da es von Qualität zeugt. Die Seiten sind dementsprechend viel stabiler und die Schrift auf der Rückseite scheint nicht durch.
Inhalt:
Vorweg möchte ich sagen, dass ich es bei diesem Buch extrem schwer finde den Inhalt wiederzugeben ohne zu spoilern. Dementsprechend fällt dieser Teil relativ kurz und allgemein gehalten aus. Ich erwähne bewusst keine Personen außer den vom Klappentext schon bekannten, da dies meiner Meinung nach zu viel über den Inhalt verrät und somit bereits Zusammenhänge klar werden würden, die der Leser erst im Laufe des Buches erfährt.
Der Prolog schildert, wie die kleine Vaka im Jahr 2004 verschwand. Dass dieser Fall mit der Handlung im Buch in Zusammenhang stehen wird, ist klar. Inwieweit, kann man aber kaum ahnen und es entsteht schnell eine Neugierde darauf, wie alles letztendlich zusammen passt.
Wie im Klappentext schon geschildert, wird eine Zeitkapsel gehoben, in der der Mord mehrerer Personen vorausgesagt wird. Mit diesem scheinbar harmlosen Fall darf sich der degradierte Kommissar Huldar befassen, der die Chance nutzt und sogleich die Kinderpsychologin Freyja zu Rate zieht, bei der er in Ungnade gefallen ist.
Kurz darauf werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub gefunden, die die Ermittler vor ein Rätsel stellen. Diesen Händen folgt die erste Leiche, die auf brutalste Weise ermordet wurde und ein weiterer grausamer Mord lässt nicht lange auf sich warten.
Zu Beginn folgt also sehr schnell ein Fall nach dem anderen und erst langsam verstricken sich diese zu einem großen Fall. Kommissar Huldar ist der Erste, der diese Zusammenhänge vermutet und in diese Richtung ermittelt. Als sie immer eindeutiger werden und erste Beweise auftauchen, ist auch seine Vorgesetzte endlich davon überzeugt und das Team ermittelt offiziell in diese Richtung. Am Ende geht alles sehr schnell und die Entdeckung des Täters bis hin zur Verhaftung braucht nur wenige Seiten. Wo viele Thriller nach der Fassung des Täters enden, begleitet man hier die Ermittler noch bei den Vernehmungen und lernt die Beweggründe kennen.
Neben dem Fall geht es immer wieder auch um Huldars Privatleben und insbesondere um seine angeschlagene Beziehung zu Freyja, die er zu retten hofft. Der Autorin ist es gelungen diese im Hintergrund zu halten und geschickt in das Geschehen einzubinden, sodass es nicht störend ist, oder gar den eigentlichen Fall unterbricht.
Fazit:
Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert allerdings nichts außergewöhnliches. Ich würde es als den typischen Thriller bezeichnen, was aber keineswegs negativ gemeint ist, im Gegenteil. Die Morde sind sehr brutal und auch die Beweggründe des Täters sind nicht gerade leichte Kost. Wer Thriller mag, kommt hier also ganz auf seine Kosten. Spannung war von Anfang an da, vor allem weil zunächst sehr viel passiert, bevor die eigentlichen Ermittlungen losgehen. Aber auch während diesen Ermittlungen, bleibt die Spannung bestehen, da es so viele Verstrickungen gibt, dass immer wieder Neues ans Licht kommt.
Es gibt auf jeden Fall genug Hinweise, dass man als Leser auch schon Früher auf den Täter kommt. Dies hat der Spannung aber keineswegs geschadet, da man dann natürlich wissen will, ob man Recht behält.
Für mich war es mein erstes Buch von Yrsa Sigurdardóttir, obwohl es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt. Mir persönlich hat das beim Verstehen der Handlung keine Nachteile gebracht. Ich werde nun aber definitiv den ersten Teil „DNA“ noch lesen.
Ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Sie schafft es durch ihre Wortwahl die Spannung stets aufrecht zu erhalten und alles so zu schildern, dass man es sich bildhaft vorstellen kann. Außerdem erlaubt ihr Schreibstil mir ein unglaublich schnelles Lesen, wieso kann ich gar nicht genau sagen. Ich war manchmal selbst überrascht, wie weit ich schon war.
Für „SOG“ kann ich somit eine Leseempfehlung aussprechen – allerdings nur für Thrillerfans.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Super Sarah von Saddlewick A. B.
Iris, 11 Jahre aus Bergheim,
Sarah Adams ist bekannt als Super Schussel, sie ist schon beinahe allen AGs der Schule beigetreten und hat entweder etwas kaputt gemacht, jemanden verletzt oder…
Nach spätestens einer halben Stunde wurde sie bis jetzt immer aus der jeweiligen AG geworfen. Bei ihrem Versuch in der Turnsprung AG zu glänzen, passierte etwas Sonderbares, das den süßen Ben darauf bringt, dass Sarah Superkräfte hat.
Sie selbst glaubt nicht daran, und als sie dann auch noch erfährt, dass womöglich ein Superschurke hinter dem ständigen Regen in Pine-Falls steckt, geht es in ihrem Leben drunter und drüber.
Mir hat das Buch gefallen, weil es sehr spannend und unterhaltsam ist. Außerdem steckt es voller Überraschungen, und es gibt ein sehr überraschendes Ende.
Rezensionen von begine:
Die Jahre der Schwalben von Ulrike Renk
Ostpreußensaga
Ulrike Renk hat mit „Die Jahre der Schwalben“ den zweiten Band der Ostpreußen Saga geschrieben. Der erste Band ist „Das Jahr der Störche“ Den habe ich nicht gelesen, aber das stört nicht, man kommt gut in die Geschehnisse hinein.
Die Protagonistin Frederike wird meist Freddy genant.
Kurz nach ihrer Hochzeit mit Ax erfährt Frederike, dass ihr Mann Tuberkulose hat.
Er geht in ein Sanatorium, und sie muss sich plötzlich allein um das Gut und Gestüt Sobotka im polnischen Gebiet kümmern. Ihr Stiefvater aus Ostpreußen hilf ihr mit Ratschlägen und so meistert sie das bald. Nach dem 1. Weltkrieg ist Ostpreußen von Deutschland abgeschnitten.
Man fährt mit dem Zug mit zugezogenen Vorhängen durch den polnischen Korridor.
Frederike macht viel mit, bis sie auf Mansfeld glücklich wird
Die Geschichte umfasst die Ereignisse von 1930 bis 1944. Interessant wie sich alles ändert, wer hat schon etwas von einem Torfklo gehört, ich nicht. Auch die Motorisierung in der Landwirtschaft nimmt immer mehr zu.
Besonders problematisch ist die politische Situation.
Die Autorin hat alles sehr gut recherchiert, vieles habe ich von den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern wiedererkannt.
Ulrike Renk hat einen großangelegten Roman geschrieben und wie sie sagt, ist das ein Roman, aber dicht an der Wahrheit.
Ein fesselndes Leseerlebnis.
Ich werde gerne weiteres von der Autorin lesen.








