Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume von Kristyna Litten
Wunderschöne Bilder, kindgerechte Handlung, perfekt zum Miträtseln
Das Cover ist einfach wunderschön und ich war erstaunt, als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, dass es innen genauso entzückend aussieht. Die Geschichte wird im Comicformat erzählt und die Illustrationen sind in einem zauberhaften Stil und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.
Die Handlung ist kindgerecht und vermittelt eine schöne Botschaft über Selbstvertrauen. Da sich die Geschichte auch um Bienen dreht, erfahren die Leser ganz nebenbei viel Wissenswertes über diese Tiere.
Das Buch hat nur 75 Seiten, aber es passiert richtig viel, und die 15 Rätsel/Aufgaben sind abwechslungsreich und machen großen Spaß. Besonders gut gefällt mir, dass die Rätsel eng mit der Handlung verknüpft sind. So haben die Leser wirklich das Gefühl, mitte in der Geschichte zu stecken.
Ich finde, es ist ein ideales Buch für unterwegs, z.B. für eine lange Zugreise.
Rezensionen von begine:
Wahnsinnszeit von Mechthild Lanfermann
Freundschaft
Wahnsinnszeit ist ein raffiniert gemachter Roman der Schriftstellerin Mechthild Lanfermann.
Er spielt in der Wendezeit und zeigt die Emotionen einiger Studenten aus dem Westen.
Die Zeit war ja wirklich eine Wahnsinnszeit.
Da änderte sich viel auch für unsere 5 Freunde.
Der Roman liest sich wie ein Bericht von Eliza über ihre Freundin Ava.
Ava ist psychisch krank, aber Eliza wollte sie immer wieder beschützen, was ihr fast schlecht ergeht.
Der Roman ist einmalig gut und fesselnd.
Ich kann ihn nur empfehlen.
Rezensionen von Sonne89:
Spiele & Rituale für euren Alltag von Nicola Schmidt; Martin Verg
Mit Leichtigkeit begleiten
Ein Erlebnis-Spiralbuch mit vielen Tipps und Anleitungen für Familienaktivitäten, welches auch dazu auffordert Erinnerungen selbst im Buch fest zu halten.
Optisch gut gelungen und mal was ganz anderes in dieser äußerlichen Notizbuchoptik, innen sehr schön und übersichtlich gestaltet.
Positiv fällt auf, dass bei jeder Aktivität/Spiel vorab Zeitaufwand und genereller Aufwand von 1-3 bewertet werden.
Dazu gibt es in einem separaten Kästchen Erklärungen der Autorin, wozu die Übungen dienen.
Die Aktivitäten haben nämlich fast alle einen zusätzlichen Effekt, sei es mehr Gemüse essen, Tischmanieren, Sinne wahrnehmen, etwas über sich und die Umwelt lernen bis hin zu Experimenten oder einfach schönen gemütlichen Stunden zusammen.
Das Buch enthält sehr viele Tipps, wie man freundlich und zielgerecht im Familienalltag miteinander umgeht und reiht sich perfekt in die Reihe der anderen Artgerecht-Bücher von Nicola Schmidt ein.
Rezensionen von liesmal:
Hundertsiebenundachtzig Tage von Ludovic Lecomte
Ich bin tief beeindruckt
Der Autor Ludovic Lecomte hat bisher Kinderbücher geschrieben. Dies ist sein erstes Buch für Jugendliche. Es ist großartig, eigentlich eher ein Büchlein, aber doch ein großes Buch. Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil hat der Autor mich außerordentlich beeindruckt. „Hundertsiebenundachtzig Tage“ sind es, die der 16-jährige Erzähler die Leser an seiner ganz persönlichen Geschichte teilhaben lässt.
Dass es Menschen gibt, die an Ängsten leiden, war mir bekannt und sie haben mein Mitgefühl. Wie es allerdings der Erzähler in der Geschichte von Lecomte beschreibt, das geht ganz nah und tief. Es geht ihm ja nicht nur schlecht wegen seiner Angst, deren Grund er zunächst selbst nicht kennt. Er leidet auch darunter, dass seine Eltern sich Sorgen machen. Die Eltern bewundere ich: nicht, weil sie alles richtig machen, aber doch dafür, wie sie mit der schwierigen Situation umgehen.
Ich möchte noch vieles anmerken, das mir gefallen, was mich besonders beeindruckt und angesprochen hat. Aber weil ich nicht spoilern möchte, empfehle ich besser, das Buch selbst zu lesen. Dann lernt Ihr auch Manon kennen. Manon erwähne ich gern, weil ich sie mag und sie meiner Meinung nach eine besonders wertvolle Rolle auch für den Erzähler spielt.
Meine volle Leseempfehlung für das Buch aus dem Verlag Mixtvision.
Rezensionen von DoraLupin:
Secrets of Black Manor (1). Die Gabe der Träumer von Marisa Hart
Gelungener Auftakt
Am Rand der Kleinstadt, in der Luca lebt, steht das geheimnisvolle Black Manor: ein altes Herrenhaus, bewohnt von dem sonderbaren William Gray, der etwas zu verbergen scheint. Trotzdem zieht sich Luca oft allein mit seinem Zeichenbuch in den Wald zurück, der das Black Manor umgibt. Es ist sein Zufluchtsort, wenn ihm die Hänseleien seiner Mitschüler oder der Streit mit seiner Mutter und seinem Zwillingsbruder zu viel werden.
Als am Morgen seines 13. Geburtstags ein schwarzes Symbol auf Lucas Handgelenk erscheint und ein unbekanntes Tier in seinem Zimmer sitzt, erhält er plötzlich eine Nachricht von William Gray. Denn Luca und William verfügen über eine seltene Gabe: Die magischen Wesen, von denen sie nachts träumen, werden real! Und der Ort, von dem diese Wesen stammen, ist näher, als Luca ahnt. Doch das Reich der Träume beherbergt nicht nur Magie und Wunder, sondern auch albtraumhafte Gefahren. Nun ist es an Luca und Will, die Welt vor einem Feind zu beschützen, der sich zum Herrscher über Traum und Wirklichkeit aufschwingen will.
Der Schreibstil liest sich flüssig, locker und passt sehr gut zur Zielgruppe. Auch die Beschreibungen von Black Manor ist bildhaft und als Leser hat man alles gut vor Augen. Die Geschichte stellt einen Auftakt in eine neue Kinderbuchreihe da, die spannend und locker zu lesen ist. Gerade für die Altersgruppe gibt es Spannung und Abenteuer, ausserdem Freundschaft und Zusammenhalt zu entdecken. Meinem Sohn hat das Buch gut gefallen und er kann das erste Buch der Reihe weiterempfehlen, mit ein wenig Luft nach oben für den zweiten Teil.
Rezensionen von DoraLupin:
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict
Tolle Idee, Umsetzung anders als erwartet
Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht.
Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.
Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.
Ich hatte mich bei diesem Buch sehr auf einen coolen Thriller mit Märchenelementen gefreut und der Klappentext hat sich richtig gut angehört! Der Schreibstil ist zwar gut und leicht zu lesen, aber es sind im Buch viele Perspektivwechsel dabei, dies macht die Geschichte nicht einfach zu lesen. Die Grundidee ist wirklich klasse, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Einmal weil es etwas zu verwirrend geschrieben ist, aber auch das Ende kann mich nicht so wirklich in den Bann ziehen.
Rezensionen von begine:
Kala von Colin Walsh
Krass
Kala ist der erste Roman von Colin Walsh. Er hat sich da eine faszinierende spannende Geschichte einfallen lassen.
Es beginnt 2003 in einer Kleinstadt in Irland. Drei Mädchen und drei Jungen sind fünfzehn Jahre alt und eine eingefleischte Klicke. Kala ist die Anführerin. Durch Intrigen wird Kalas Leben durcheinander gebracht und dann ist sie plötzlich weg.
Mush hatte einen Säureunfall erlitten und ist gezeichnet.
Fünfzehn Jahre später kommt Helen wieder in den Ort. Sie, Mush und Jo treffen sich wieder .
Dann werden Knochen gefunden und man erlebt eine grausame Intrigen geladenen Atmosphäre. Es gibt korrupte Polizisten. Freunde denken an Kala und fragen sich was passiert ist. Dann gibt es wieder verschwundene Mädchen. Helen und Mush machen sich auf die Suche nach ihnen. Das entwickelt sich zu einer Katastrophe. Da war ich ganz schön erschüttert.
Der Autor hat das besonders gut gestaltet. Ich war von dieser Geschichte enorm gefesselt.
Empfehlenswert.
Rezensionen von DoraLupin:
Firewatch von Colin Hadler
Spannender Thriller mit Romance (Hörbuch)
Ein Jahr zuvor: Aaron übernimmt bei einem Ferienjob die Firewatch in einem kalifornischen Nationalpark. Stationiert im Firetower nebenan: Der gleichaltrige Schriftsteller Kian, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Aaron ausübt – obwohl er spürt, dass Kian etwas verbirgt. Für ihn verlässt Aaron heimlich seinen Posten – und kehrt nie zurück.
Als die Ermittlungen eingestellt werden, fasst sein bester Freund Robin einen riskanten Plan: Er will Kian daten, um sein Vertrauen zu gewinnen und Aaron zu rächen.
Ich bin sehr leicht in dieses Hörbuch reingekommen, was an einem sehr lockeren Schreibstil gelegen hat, dem man auch in Hörbuchform gut folgen kann. Die Geschichte wird anfangs kurze Zeit aus der Sicht von Aaron erzählt, dann aber später von Robin. Man ist deshalb ganz nah an dem Charakter Robin dran, kann seine Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen und vorallem die Zerrissenheit wird immer wieder deutlich dass er Kian eigentlich hassen sollte, ihm aber gleichzeitig etwas vorspielen muss um an ihn ran zu kommen.
Die Geschichte ist einerseits ein spannender Thriller, der vorallem gegen Ende überraschende Wendungen bieten kann, aber andererseits auch eine süße Romance zwischen zwei jungen Männern. Ich hatte beim hören viel Spaß und kann die Geschichte definitiv weiterempfehlen.
Der Sprecher hat das Hörbuch sehr gut gelesen, die Geschichte ist richtig lebendig geworden und lässt einen so schnell auch nicht los, deshalb wollte ich immer wissen wie es weitergeht, bis zum Schluss. Von mir erhält die Geschichte 4,5 Sterne.
Rezensionen von Lilli33:
Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth
Leichte Literatur
Leichte Literatur
Eigentlich lese ich solche Bücher eher selten. Diesmal habe ich nur zugegriffen, weil ich den Klappentext und auch die Hörprobe klasse fand. Der Sprecher Christoph Maria Herbst macht seine Sache wirklich gut, liest gut betont und verleiht den verschiedenen Figuren Charakter. Ich habe ihm sehr gerne gelauscht.
Das Hörbuch ist ungekürzt und hat eine Laufzeit von 6 h 34 min.
Trotz des ernsten Themas - die Wechseljahre des Henri Albers - ist der Roman dank seines leichten Schreibstils sehr locker zu genießen. Der Humor ist fast genau auf meiner Wellenlänge. Immer wieder musste ich schmunzeln oder gar laut lachen. Henri fand ich größtenteils sympathisch. Und auch seine Hündin Bobby ist herzallerliebst.
Henri ist geschieden, aber aktuell wieder auf der Suche nach einer Partnerin. Bei einem sehr kuriosen Date lernt er zufällig Emily kennen und ist quasi schockverliebt. Doch Emily hat ganz andere Interessen. Mit diversen Tricks versucht Henri, sie für sich zu gewinnen. Das war zunächst ganz lustig, am Ende war mir Henris Aufdringlichkeit aber definitiv zu viel. Darüber konnte ich dann nicht mehr lachen.
Interessant fand ich jedoch die Gedanken zu den Wechseljahren des Mannes. Als Frau habe ich mir da ehrlich gesagt noch keine großen Gedanken dazu gemacht. Hier konnte ich einiges dazulernen.
Rezensionen von yellowdog:
Gerechtigkeit von Bernhard Schlink
Gerechtigkeitsarbeit
Gerechtigkeit ist wichtig. Daher ist ein Essay darüber sehr zu begrüßen. Bernhard Schlink ist seit langen ein erfahrener und erfolgreicher Prosa-Autor, der weiß zu erzählen.
Daher war ich doch überrascht, wie trocken das Essay über manche Strecken ist. Es ist mehr ein Text eines Juristen, der Schlink ja auch ist.
Im Vorwort betont Schlink einen philosophischen Ansatz. Tatsächlich geht er auf Aristoteles zurück. Und dann vor allen auf den US-amerikanischen Philosophen John Krawalls und seiner Theory of Justice.
Gerechtigkeit hat mit Gleichheit und Gleichbehandlung zu tun.
Interessant ist Schlinks Aussage, das es keine Formel für Gerechtigkeit gibt, sehr wohl aber Strukturen für die Suche nach Gerechtigkeit.
Obwohl der Text relativ schwerbekömmlich ist, zweifle ich an Schlinks gut überlegten Ergebnissen (Wahlen, Demokratie, Rechtsstaat, soziale Gerechtigkeit) nicht.
Schließlich spricht Schlink auch noch über Generationsgerechtigkeit. Und am Schluss geht es um den Preis der Gerechtigkeit.
Es ist ein umfassendes, prägnantes Essay. Für mich ist es 3,5 von 5 Sterne wert.











