Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Einmal Prinzessin sein
Fast wie Cinderella ist ein Kurzgeschichte der Autorin Bettina Wagner. Diese Kurzgeschichte ist auch im Sammelband Alles Liebe enthalten. Jana ist nicht mehr glücklich in ihrer Beziehung zu Hermann, die Romantik fehlt ihr. Doch dann verliert Jana einen Schuh und das Märchen könnte beginnen.
Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte mit wenigen Seiten, der Leser wird sofort ins Geschehen geworfen und die Charaktere werden nicht ausführlich beschrieben und auch die Ausgangslage wird nur kurz angerissen.
Es wird eine kurze Zeit aus Janas Leben belichtet die jedoch zu einer großen Änderung führt. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird aus Janas Sicht erzählt. Den Schluss hatte ich so schon vorausgeahnt, aber dennoch war er zauberhaft. Halt fast wie bei Cinderella. Für eine kurze Auszeit ist die Geschichte gut geeignet und der Leser darf gerne weiter träumen wie sich Janas Leben entwickeln wird.
Rezensionen von manu63:
Und dann kommt Carlotta
Die feurige Carlotta ist eine Kurzgeschichte der Autorin Bettina Wagner, sie ist sowohl einzeln als auch im Sammelband Alles Liebe erschienen. Robert und Marion sind seit sieben Jahren verheiratet, war Robert seine ruhige Frau früher ganz recht, nörgelt er nur noch rum und will was unternehmen, doch wenn sie was vorschlägt muss er immer arbeiten.
Aber dann muss sie dringend verreisen während sich ihre Zwillingsschwester Carlotta angesagt hat. So muss sich Robert alleine um die jahrelang verschollene und unbekannte Carlotta kümmern und die mischt Robert so richtig auf.
Der Schreibstil dieser Geschichte ist flüssig und amüsant leider ist die Geschichte für alle sehr vorhersehbar und daher kommt keine richtige Spannung bei mir auf. Vielmehr stellen sich mir etliche Fragen welche die Autorin nicht beantwortet. Die Erklärung warum es plötzlich Carlotta gibt ist eher spärlich und nicht glaubhaft. Lässt man sich aber trotz dieser Ungereimtheiten auf die Geschichte ein, so kann man sich köstlich über Robert amüsieren und das Ende ist wieder schön und passend. Mein Fazit, nette Geschichte mit wenig Tiefgang, vorhersehbar und an einigen Stellen unglaubwürdig. Dennoch leichte und nette Unterhaltung für eine kleine Pause zwischendurch.
Rezensionen von heinoko:
Wildfutter von Alma Bayer
Zwiderwurzn, Tschamsterer und andere
Wenn schon ein Buch mit Lokalkolorit, dann dieses hier! Besser geht's nimmer.
Vitus Pangratz ist pensionierter Kriminalkommissar, und um seine reichliche Freizeit sinnvoll zu verbringen, hat er sich der Fotografie verschrieben, der Fotografie der ?Wildsau bei Nacht?. Ganz zufällig stolpert er dabei über eine ?abbe Pratzn? im Waldboden.
Wem die wohl gehören mag? Zusammen mit seiner Tochter Jo, die bei der Rosenheimer Lokalpresse arbeitet, macht er sich illegal auf die Spurensuche. Dabei geraten die beiden immer tiefer, teils mit totalem Körpereinsatz, ins Fußballer- und sonstige pralle Leben des Ortes.
Aber eigentlich ist die Handlung gar nicht so wichtig. Vielmehr bietet das Buch massiven Lesespaß, vorausgesetzt, man hat Sinn für die bayerische Direktheit. Was habe ich beim Lesen gelacht über großartigen Schilderungen der teils sehr schrägen Rosenheimer Bewohner, so z. B. Uschi-Muschi, die laut ihrem Ehemann aussieht wie Jabba the Hutt aus Star Wars, oder über florierende Dildo-(Tupper)-Geschäfte, über rückblickende Eheschilderungen beim Benutzen einer Vaseline-Salbe: Bei uns lief es wie geschmiert?
Das Lokalkolorit ist perfekt getroffen und trotz aller Deftigkeit sind Einwohner und Gebräuche durchaus liebevoll gezeichnet. Sehr geschickt sind die ?Übersetzungen? der bayerischen Begriffe in den Text eingebaut, sodass ein Glossar überflüssig ist. Auch Historisches rund um Rosenheim erfährt man ganz beiläufig, aber gerade dadurch eindrücklich. Die Kriminalgeschichte selbst tritt zwar oft in den Hintergrund, hält aber dennoch bis zum Schluss einen gewissen Grad der Spannung aufrecht.
Gerade die Verbindung von bayerischem Hau-Ruck und Feingefühl in Verbindung mit viel Menschen- und Landschaftsliebe, verpackt in eine skurrile Kriminalgeschichte, macht für mich den perfekten Regional-Krimi aus.
Rezensionen von Gaby 2707:
Hundswut von Susanne Kronenberg
Welpenhandel - schrecklich
Ex-Hauptkommissarin und jetzt Privatermittlerin Norma Tann bekommt den Auftrag die Verkäuferin eines verstorbenen jungen Hundes zu finden. Dabei stößt Norma nicht nur auf kriminellen Welpenhandel mit Welpen aus Osteuropa, sondern auch auf ein Familiengeheimnis um Geiz und Gier.
Susanne Kronenberg hat einen leichten, angenehm zu lesenden Schreib- und Erzählstil.
Und bei diesem Thema sind mir die Seiten nur so durch die Finger geflutscht. Ich habe die kleinen Hunde bildlich vor mir gesehen, wie sie in den engen Käfigen und Kartons vor sich hin vegetieren und für den schnellen Verkauf fit gespritzt werden. Leider ein Thema, das bei unserer Schnäppchenmentalität immer dringlicher wird. Schrecklich.
Aber auch die Protagonisten der Geschichte, egal ob sympathisch oder sehr negativ behaftet, kann ich mir dank einer bildhaften und detaillierten Beschreibung gut vorstellen. Besonders Norma Tann gefällt mir sehr gut. Sie kämpft gegen ihre Eifersucht, gegen ihre Rückenbeschwerden dank zu weicher Matratze und steigert sich hier in einen Fall rein, von dem sie zuerst dachte, dass er nichts hergibt.
Mir gefällt auch der Lokalkolorid, der dank der intensiven Beschreibungen von Wiesbaden und Umgebung sehr zum tragen kommt.
Hundswut ist für mich ein rundum gelungener Krimi mit einer spannenden, interessanten Handlung, die sich nicht allein auf den Welpenhandel beschränkt, sondern auch in die finsteren Strukturen einer Familie hinein gräbt und ein düsteres Geheimnis offenbart.
Rezensionen von manu63:
Hundswut von Susanne Kronenberg
Reden hilft
Blind Date ist eine Kurzgeschichte geschrieben von der Autorin Bettina Wagner, Blind Date ist einzeln und im Sammelband Alles Liebe erschienen.
Julia und Martin leben schon seit 12 Jahren zusammen, die Luft aus der Beziehung ist raus und beide leben nebeneinander her. Julia beginnt im Internet mit anderen Männern zu flirten und zu chatten, nichts ernstes bis sie auf Zorro trifft ,mit dem sie sich letztendlich verabredet und bei diesem Blind Date erlebt sie eine große Überraschung.
Bild Date ist eine leicht erzählte Geschichte über eine Beziehung die eingefahren ist und bei der es vielleicht geholfen hätte zu reden statt sich mit jemand anderen zu treffen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, das Ende der Geschichte recht schnell vorhersehbar, aber dennoch nett und zum schmunzeln. Eine Geschichte die aber auch anregen kann mal über seine Wünsche und Sehnsüchte nachzudenken und auch darüber zu reden.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Tagebuch eines Möchtegern-Versagers von Luc Blanvillain
Sebastian, 10 Jahre aus Buch,
In diesem Buch geht es um Nils, der superschlau ist. Jetzt beginnt bald die neue Schule, und er möchte ein Versager werden. Seinen Eltern gefällt das gar nicht und er muss zu einer Psychologin, die sagt, dass er einfach mal nicht an die Schule denken soll. Deshalb kocht seine Mama alles was er will und er kann Videospiele spielen.
Jetzt steht auf einmal der große Mathewettbewerb an und Nils will mitmachen, aber seine Chancen stehen schlecht, weil er ein Versager ist. Aber dann kommt die große Überraschung?
Dieses Buch ist sehr spannend und hat mir sehr gut gefallen!
Rezensionen von manu63:
Tagebuch eines Möchtegern-Versagers von Luc Blanvillain
Nette Geschichten
Alles Liebe ist der bezeichnende Titel der Kurzgeschichtensammlung der Autorin Bettina Wagner. In elf kleinen Geschichten erzählt sie über die verschiedenen Facetten der Liebe und was passiert wenn es mal nicht mehr so optimal läuft.
Die Geschichten sind immer nur wenige Seiten lang und mitten aus dem Leben gegriffen.
Teils enden sie vorhersehbar aber auch mit einem nicht so vorhersehbaren Ende. Da es sich um Kurzgeschichten handelt, wird kein großes Szenario aufgebaut und die Protagonisten nicht bis ins kleinste Detail oder Charaktereigenschaft beschrieben, sie sind aber alle so angelegt das man den Inhalt gut versteht und nicht mit Fragen stehen bleibt. Den Schreibstil fand ich kurzweilig und flüssig und die Geschichten haben eine gute Länge für eine kleine Auszeit. Einige der Kurzgeschichten wurden als booksnack schon einzeln veröffentlicht. Als kurze und gute Unterhaltung kann ich die Sammlung allen empfehlen die gerne über Liebe und Menschen lesen.
Folgende Geschichten sind im Buch enthalten und falls sie als booksnack erschienen sind markiere ich das entsprechend. Stand der Info ist 08/2017
1. Fast wie Cinderella (booksnack)
2. Die feurige Charlotta (booksnack)
3. Der Traummann (booksnack)
4. Blind Date booksnack)
5. Wiedersehen am Comer See booksnack)
6. Der Rosenkavalier
7. P.S. Ich liebe dich über alles
8. Für immer Anna
9. Die Decke
10. Mit Kornblumen ins Glück
11. Weihnachtsüberraschung mit Hindernissen (booksnack)
Rezensionen von Maeddsche:
Oxen. Das erste Opfer von Jensen Jens Henrik
David gegen Goliath
Das Buch:
"Oxen. Das erste Opfer" ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Jens Henrik Jensen, die sich um Niels Oxen dreht - ein hochdekorierter aber auch schwer traumatisierter Elitesoldat.
Oxen flüchtet sich mit seinem Hund in die Einsamkeit der dänischen Wälder. Doch statt Ruhe findet er sich bald als Hauptverdächtiger in mitten einer Mordermittlung wieder.
Ihm bleibt nichts anderes übrig als gemeinsam mit dem dänischen Geheimdienst "PET" an dem Fall zu arbeiten, insbesondere mit Margrethe Franck, um so seine Unschuld zu beweisen und den wahren Mörder zu finden. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass sich hinter dem Mord etwas viel größeres verbirgt. Ein mächtiger Geheimbund, der scheinbar überall seine Finger im Spiel hat. Wem kann Oxen noch trauen?
Mein Eindruck:
Zu Beginn des Buches war ich skeptisch, ob mir das wirklich zusagen wird. Am Anfang ist die Story noch etwas wirr, da nicht ganz klar ist was die ersten Kapitel mit dem Rest der Handlung zu tun haben. Das wird zum Glück im Laufe des Buches aber alles immer deutlicher, sodass es in sich Sinn ergibt und man nach Beendigung des Buches nicht ratlos zurück bleibt. Natürlich bleiben trotzdem Fragen ungeklärt und das Ende ist offen, was bei einer Trilogie aber nicht anders zu erwarten war.
Generell ist der Schreibstil angenehm und erlaubt ein flüssiges Lesen, ohne komplizierte Schachtelsätze oder Ähnliches. Da die Story in Dänemark spielt, sind die Straßen- und Städtenamen dementsprechend dänisch und lassen sich nicht ganz so leicht lesen. Man versteht aber trotzdem wo man sich gerade befindet, somit stellt dies nichts Negatives dar.
Für meinen Geschmack war die Spannung durchweg vorhanden. Natürlich nimmt sie immer mal wieder zu und ab, das Level war aber durchweg konstant und es kam keine Langeweile auf - ich wollte ständig wissen wie es weiter geht.
Am Ende werden genug Fragen beantwortet, um mich als Leser nicht unbefriedigt zurück zu lassen, gleichzeitig bleibt aber auch genug offen, um die Neugierde auf die folgenden Teile zu wecken. Vor allem möchte man wissen, wie sich der Kampf von Oxen gegen den geheimen Bund "Danehof" entwickelt. Natürlich stellt sich auch die Frage, wem er noch vertrauen kann: Sind seine Mitstreiter vom "PET" involviert? Ist vielleicht sogar Margrethe Franck der Maulwurf? Wie weit reichen die Einflüsse des Geheimbundes?
Mein Fazit:
Thriller mit Geheimbund und Verschwörungstheorien wirken sehr schnell überzogen und unrealistisch. Jensen hat mit Oxen jedoch eine schlüssige und glaubhafte Story kreiert, der es nicht an Spannung mangelt. Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde die Trilogie definitiv weiter verfolgen.
Einziger Kritikpunkt: der Einstieg war mir zu wirr. Zwar kann man am Anfang noch nicht alles wissen und bekommt manche Infos erst später, das ist klar. Hier war das für meinen Geschmack aber einfach zu undurchdringlich, als dass ich beim Lesen gemerkt haben könnte "okay, das löst sich später noch auf".
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Oxen. Das erste Opfer von Jensen Jens Henrik
Tobias, 13 Jahre aus Birgitz,
In diesem Buch geht es um ein Mädchen, das seine Mutter verloren hat, und dann ein Klassenfoto findet, auf dem ihr Vater mit der Zwillingsschwester seiner Frau Händchen hält. Um das nachzuprüfen, lädt sie das Foto auf einem Internetportal hoch. Doch was dabei rauskommt, ist fatal: Ihr Vater könnte der Mörder von zwei Frauen sein.
Aber lest selbst! SEEEEHHHHRRRR SSSSPPPPPAAAANNEEENNNDDD!!!!
Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn es oft eher ?thrillerig?:-) ist. Sehr spannendes Buch, das zu lesen sich lohnt. Viele spannende Lesestunden!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Stumme Helden lügen nicht von Simon Packham
Sebastian, 11 Jahre aus Schwaz,
Thema: Chris's bester Freund Declan stirbt bei einem Autounfall. Dabei hatten sie so viele Pläne gehabt. Sie wollten als Comedy-Duo die Hallen füllen und noch viel mehr. Aber jetzt ist Declan weg und Chris will oder kann nicht mehr reden. Oder will er womöglich etwas totschweigen?
Bewertung: Mir gefällt dieses Buch sehr, weil es spannend, traurig aber auch ein bisschen lustig ist.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
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Tobias, 13 Jahre aus Birgitz:
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der seinen besten Freund verliert, und meint, ihn auf dem Gewissen zu haben. Dadurch, dass sich die zwei Partner (sie wollten später ein Comedy-Duo sein) am Vortrag streiten, wird Christopher stumm. Doch zwei seiner Freunde bringen ihn dann dazu, wieder zu sprechen. Aber lest selbst?
Ich finde die Geschichte nicht so toll, weil es oft langweilig ist, und man manchmal nicht mitkommt. Vielleicht habe ich die Geschichte auch nicht verstanden, aber ich würde das Buch nur an Kinder weiterempfehlen, die gerne lesen, da es sonst sein kann, dass die Kinder demotiviert werden?






