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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Emil, 11 Jahre aus Igls,

Die Hauptperson in diesem Buch ist der 13-jährige Caw, der seine Eltern verloren hat. Er lebt in einem Baumhaus zusammen mit drei Raben, mit denen er sich verständigen kann. Caw gehört zu den "Wildstimmen", das sind Menschen, die Tiere verstehen können. Im sogenannten "Schwarzen Sommer" herrscht der Spinnenmann über die Stadt, der die Wildstimmen auslöschen will.

Caw will sich am Spinnenmann rächen, der seine Eltern getötet hat. Er kämpft mit Hilfe von neuen Freunden gegen den Spinnenmann und dessen Anhänger.

Dieses Buch ist nicht schlecht, zählt aber auch nicht zu meinen Lieblingsbüchern. Der Kampf am Ende ist spannend erzählt!

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Ingo, 12 Jahre aus Hall:
Caw lebt mit seinen Raben in einem Baumhaus in der Stadt Blackstone. Er ist eine Wildstimme und zwar eine ganz besondere. Er ist ein Rabenflüsterer. Seit dem Schwarzen Sommer regiert das Verbrechen in der Stadt. Doch zum Glück ist der grausame Spinnenmeister tot. Doch er klammert sich noch an der Zwischenwelt zwischen Diesseits und Jenseits. Nun wollen die Anhänger des Spinnenmanns Caw dazu benutzen, ihren Meister wieder zurück zu holen. Zum Glück hat Caw seine Freundin Lydia und noch ein paar andere Wildstimmen, die ihm zur Seite stehen. Wird Caw den bösen Spinnenmeister besiegen?

Das Buch finde ich sehr spannend. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Pusteblumentage von Rebecca Westcott

Morena, 10 Jahre aus Aldrans,

Es geht um Olivia, ein Mädchen im Alter von 12 Jahren. Sie hat einen Bruder mit 14, auf den sie ständig aufpassen muss, weil er leicht ausrastet. Sie darf Mutters alte Tagebücher lesen, wo sie in ihrem Alter war.

Doch irgendwann kommt Olivia vor, dass ihre Eltern ihr und ihrem Bruder Isaac etwas verheimlichen.

Zuerst befürchtet sie eine Trennung der Eltern, weil sie miteinander diskutieren:Wie sie es Olivia und Isaac beibringen sollen.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, als ich im Urlaub war, hatte ich jeden Tag darin gelesen. Ich hoffe, dir gefällt dieses Buch genauso wie mir!

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Pusteblumentage

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr von Meredith Costain

Lorena, 8 Jahre aus Steinach,

In dem Buch geht es um die Tagebucheintragungen vom Mädchen Ella. Sie bekommt das Tagebuch von ihren Eltern zu Weihnachten geschenkt.

Ella ist sehr nervös, denn sie kommt in die 4. Klasse und bekommt eine neue Lehrerin. Am ersten Schultag wartet sie auf ihre beste Freundin Zoe, die aber leider die ersten Tage nicht in der Schule erscheint.

So muss sie dann ausgerechnet neben ihrer Erzfeindin Penny sitzen, die ihr immer wieder Ärger bereitet.

Nach ein paar Tagen taucht dann Zoe doch wieder auf und Ella und Zoe versuchen alles, damit sie wieder nebeneinander sitzen können. Gemeinsam schaffen sie es auch, gegen die Gemeinheiten von Penny anzukommen.

In dem Buch erfährt man viel über die Gedanken, Geheimnisse und Sorgen von Ellas Alltag, vor allem in der Schule.

Es ist nett und einfach zu lesen, und es befinden sich immer nette Zeichnungen und Skizzen im Buch.

Das Buch ist für Mädchen sehr empfehlenswert.

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Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr

Rezensionen von Vicky:

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Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr von Meredith Costain

Liebe fragt nicht nach Zeit

Das Cover gefällt mir gut. Es ist farblich zwar eher dezent gehalten aber gerade das und noch dazu die schöne Gestaltung von Bild und Text sprechen mich sehr an.

Die Geschichte ist in einen Prolog und dreizehn Kapitel gegliedert. Dadurch, dass der Gesamtumfang des Buches recht gering ist, sind auch die einzelnen Kapitel recht kurz.

Das gefällt mir allerdings gut, denn so kommt man mit dem Lesen schnell voran.

Ich finde der Prolog ist ein guter und spannender Einstieg in die Welt von Sarlia. Die eigentliche Geschichte spielt dann zwei Jahre später über einen Zeitraum von einigen Monaten verteilt. Man erkennt, wie sich die Hauptfigur Sarlia im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt. Allerdings ist dazu, aufgrund der geringen Seitenzahl nicht allzu viel Zeit bzw. Platz - ich finde es aber dennoch einigermaßen gut gelungen.

Prinzipiell gefällt mir die Handlung von Bettina Auers Jugendroman und auch ihr Schreibstil ist angenehm, die Seiten flogen bei mir nur so dahin und ehe ich mich versah war ich auch bereits am Ende der Geschichte angelangt. Ich muss aber sagen, dass mir die Figuren und Beziehungen zueinander zu sprunghaft waren. Die Personen scheinen mir an manchen Stellen unter Stimmungsschwankungen zu leiden, denn deren Verhalten ändert sich mir zu schnell und das vor allem meist ohne ersichtlichen Grund. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen.

Außerdem hätte ich einige der Personen gerne besser kennengelernt bzw. allgemein mehr über die Geschehnisse erfahren - von mir aus hätte das alles ruhig etwas detaillierte bzw. umfangreicher ausgeführt werden dürfen. Weswegen ich noch einen halben Stern abziehe ? also bekommt das Buch von mir eine gute Bewertung mit 3,5 von 5 Sternen!

Fazit: Ein guter Jugendroman. Allerdings ist mir das Ende zu abrupt, für mich zumindest fühlte es sich an als wäre es mitten in der Geschichte aus. Bleibt mir nun nur, auf eine Fortsetzung von Sarlia zu hoffen!

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Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr

Rezensionen von yellowdog:

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Gegen alle Regeln von Ariel Levy

Memoir

Die 1974 geborene Journalistin Ariel Levy aus New York hat ein autobiografisches Buch geschrieben, das originell und eindringlich ist. Ein sogenanntes ?Memoir?, das ein sehr persönliches Erzählen ermöglicht.

Diese Form ist inzwischen recht verbreitet und bietet als Mischung zwischen erzählendes Sachbuch und Literatur ein effektives Genre, wenn es gekonnt angewendet wird.

Das ist bei Ariel Levy, die eine erfahrene Journalistin ist und über einen guten Schreibstil verfügt ganz sicher der Fall. Zumal es in ihrem Leben auch ein paar außergewöhnliche Dinge gab und auch einen Schicksalsschlag, den sie vielleicht mit diesem Buch verarbeitet.

Erstaunlich, wie konzentriert dieses Buch gestaltet ist. In nur 200 Seiten steckt Ariel Levy ein ganzes Leben und portraitiert gleichzeitig eine Generation in den USA. Es ist auch eine Geschichte über die Ehe von zwei Frauen, über das Leben als Journalistin und schließlich über die Trauer über eine Fehlgeburt und das Scheitern von Beziehungen.
Sogar das Thema Alkoholismus und Auswirkungen auf die Partner wird eingebunden.

Für mich war dieses Buch ein intensives Leseerlebnis.

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Gegen alle Regeln

Rezensionen von niknak:

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Cinderella auf Sylt von Emma Bieling

modernes Cinderella Märchen auf Sylt

Inhalt:
Cinderella will ihr altes Leben hinter sich lassen, da sie pleite ist und der Vater ihres Kindes Tommy sie verlassen hat. Einen Neuanfang plant sie ausgerechnet auf Sylt, doch ohne Geld, Unterkunft und Arbeit wird das schwierig. Aber das Glück ist an ihrer Seite und hilft ihr beim Neustart.

Als jedoch ihr 5 jähriger Sohn Tommy sich einen Vater wünscht, hat sie nur die Idee eine Anzeige zu schalten, bei der sie einen Vater auf 400 ? Basis sucht, da sie keinen Mann mehr in ihr Leben lassen will. Doch dann nehmen die Ereignisse ihren Lauf und nichts läuft mehr wie geplant.

Mein Kommentar:
Dies ist der erste Roman der Autorin Emma Bieling und ich bin von ihrem Schreibstil restlos begeistert. Der Leser wird in eine Welt entführt, und fühlt sich wie im Märchen. Man kann mit Cinderella träumen und lachen. Man kann sich wie im Märchen einfach fallen lassen und die Geschichte genießen.
Die Protagonisten sind von Anfang an richtig sympathisch und man fühlt richtig mit ihnen mit. Cinderella beginnt ihren Neuanfang zwar etwas naiv, so ohne Geld und alles, trotzdem hofft man, dass sie es schafft und ist froh über jede Hilfe, die sie bekommt.
Auch ihr Sohn Tommy ist ein richtiger Sonnenschein und mit all seinen Einfällen und Aktionen macht er das Buch zu etwas besonderem und verleitet den Leser immer wieder zum Lachen.
Außerdem hat die Autorin auch sonst einige humorvolle Szenen und Namen eingebaut, so heißt eine Polizistin z.B: Schimpf, die kam nachdem Tommy etwas angestellt hat. Aber auch die anderen Namen oder Anspielungen auf andere Märchen finde ich sehr gelungen.

Die Autorin schafft es den Leser von der ersten Seite an gefangen zu nehmen und mit auf eine Reise ins Märchenland zu nehmen. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Dies liegt vielleicht auch an den relativ kurz gehaltenen Kapiteln, die das Lesen leicht und schnell machen. Jedes Kapitel hat eine individuelle und originelle Überschrift, die perfekt auf die kommenden Seiten abgestimmt ist.

Es sind nicht nur die Charaktere sehr gut beschrieben, sondern auch die Landschaft, sodass man sich als Leser ein gutes Bild davon machen kann und das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles und gelungenes Märchen, das den Leser in eine Welt entführt und Träumen einlädt.
Ich freue mich bereits auf ein weiteres Märchen der Autorin, welches ich sicher wieder lesen werde.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Cinderella auf Sylt

Rezensionen von niknak:

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Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Unerwarteter Lottogewinn

Inhalt:
Elena ist leidenschaftliche Ärztin, aber nun leider in Pension. Da sie nicht weiß, was sie alles mit ihrer Zeit anfangen soll, kauft sie sich einen Lottoschein und gewinnt den Jackpot. Aber was soll sie nun mit dem ganzen Geld anfangen? Sie hat doch alles.
Soll sie es ihren Kindern geben, oder einen Teil davon spenden? Aber was würden ihre Kinder damit anfangen? Ihre Tochter Kerstin ist Anwältin und lebt für ihren Beruf und ihr Sohn Axel ist ein Draufgänger und kann mit Geld gar nicht umgehen.

Er würde alles hinschmeißen und eine Weltreise machen.
So beschließt sie es vorerst geheim zu halten und nur ihren Anwalt einzuweihen. Dieser ist Witwer und gefällt ihr eigentlich ganz gut, wenn er nur nicht immer so zurückhaltend wäre und sie nicht weiß, wie sie bei ihm dran ist.

Mein Kommentar:
Dies ist der erste Band einer Dilogie Mit dem Titel "Millionärin wider Willen" von Brigitte Teufl-Heimhilcher. Aber er hat ein in sich abgeschlossenes Ende, sodass man ihn auch separat sehr gut lesen kann.
Die Autorin hat einen einfachen und klaren Schreibstil und man liest die Geschichte sehr schnell. Das Buch wird aus mehreren verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man die Betrachtungsweise von verschiedenen Personen erfährt, was meiner Meinung nach abwechslungsreich und interessant ist. Man lernt Elena, ihre Tochter Kerstin, sowie ihren Sohn Axel und deren Frau Maren somit recht gut kennen und verstehen. Die Kapitel haben jeweils den Namen der betreffenden Person als Überschrift, die gerade am Erzählen ist. Dadurch ergeben sich keinerlei Verständnisprobleme und man weiß immer, um wem sich die Geschichte gerade dreht.
Die Personen sind nicht allzu tiefgründig beschrieben, man kann sich aber trotzdem ein recht gutes Bild von ihrem Charakter machen.
Die Handlung plätschert einfach so dahin, ohne wirklich einen Spannungsbogen aufzubauen. So erhält man als Leser eine leichte Unterhaltung für Zwischendurch, bei der man nicht viel denken muss, die aber dennoch nett zu lesen ist und für kurzweilige Unterhaltung sorgt.
Es ist ein Roman, der aus dem Leben gegriffen ist und auch jederzeit so passieren könnte. So kann sich der Leser teilweise selbst in der Geschichte wiederfinden, was den Roman sympathisch macht.

Mein Fazit:
Eine nette Unterhaltung für kurzweilige Lesestunden, die allerdings trotzdem neugierig auf den zweiten Band macht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis

Rezensionen von niknak:

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Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Eine extrem behütete Kindheit - wie eingesperrt

Inhalt:
Durch einen selbst verschuldeten Unfall verlieren Florian Burkhardts Eltern ihren jüngsten Sohn. Um mit dem Verlust besser klar zu kommen, zeugen sie einen "Ersatzsohn". Florian wird von Geburt an von allen Gefahren ferngehalten, damit ihm ja nichts passieren kann. Er wird auch so gut es geht von der Außenwelt isoliert, um ja nicht an Drogen oder Alkohol zu kommen.

Es darf zunächst weder Rad fahren, noch gibt es Radio oder Fernsehen. Er möchte gern Kunst studieren, doch das steht nicht am Plan seiner Eltern für seine Zukunft.
Florian sieht nur eine Chance seinem Gefängnis zu entgehen. Er muss, die von seiner Mutter geforderte Ausbildung zum Lehrer abschießen, um mit dem Diplom in der Hand in die Freiheit zu gelangen. Doch das wird ein langer und beschwerlicher Weg.
Zumal er mit der Zeit auch noch erkennt, dass er Homosexuell ist.

Mein Kommentar:
Das Buch ist eine Autobiographie des Autors Florian Burkhardt, indem er versucht seine Kindheit zu verarbeiten und zu erklären wie er zum "Electroboy" wurde. Da sein Leben zuerst verfilmt wurde, und er erst im Anschluss das Buch schhrieb, konnte er somit seine Kindheit besser darstellen.
Seine Geschichte gliedert sich in drei Teile:
Illusion: Hier wird seine Kindheit dargestellt, wie er in die Welt hineinkommt und langsam begreift, dass er im Schutz seiner Mutter gefangen ist. Dieser Abschnitt ist auch in einer etwas einfacheren und kindlicheren Form geschrieben und man hat den Eindruck, dass Florian dies auch in jungen Jahren geschrieben haben könnte.
In Vison und Passion erfährt man einiges mehr über den älteren Florian bis hin zum Erwachsenwerden. Man erfährt als Leser seine Wandlung und wie er versucht mit der Situation umzugehen. Man erkennt seine Gefühle und Gedanken und kann sich gut in seine Lage hineinversetzen. Dies fällt sicher auch leicht, da das Buch in der Ich Perspektive geschrieben ist. Trotzdem wünscht man sich auch, dass manche Szenen ausführlicher beschrieben wären, da man als Leser noch mehr erfahren möchte.
Das Buch beinhaltet viel Tragik und man leidet als Leser richtig mit. Die Gefühle und Emotionen sind teilweise richtig gut beshrieben.
Das Ende fand ich fast ein wenig zu schnell, aber somit bleibt auch Potential für einen Folgeroman. Dies könnt ich mir sehr gut vorstellen und ich denke, dass die Geschichte des Autors auch noch viel dafür hergeben würde.

Mein Fazit:
Eine tolle und sehr emotional beschriebene Kindheit und Jugend, die den Leser nachdenklich zurücklässt und viel Potential für eine Fortsetzung hätte.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis

Rezensionen von niknak:

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Geliebte der Nacht von Lara Adrian

Stammesgefährtin - was ist das?

Inhalt:
Fotografin Gabrielle Maxwell wird Zeugin einer schrecklichen Tat. Mehrere Menschen töten einen Mann auf bestialische Art und Weise. Obwohl sie die gesamte Szene fotografiert hat, glaubte ihr keiner und keiner konnte auf den Bildern etwas entdecken. Keiner bis auf Lucan Throne. Als sie sich besser kennen lernen, wird sie immer tiefer in die Welt von ihm gezogen, bis es kein Entrinnen mehr gibt.

Mein Kommentar:
Lara Adrian hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie führt einen super schnell und angenehm durch das Buch.
Die Bücher der Reihe sind alle mehr oder weniger in sich abgeschlossen. Dies gefällt mir sehr gut. Es handelt sich bei dieser Geschichte um ein Buch aus der Fantasie Genre mit einigen erotischen Szenen.

Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Dabei ist es nicht immer gleicht deutlich, wer jetzt gerade erzählt. Dies finde ich sehr schade, da ich zuerst immer ein wenig brauchte, bis ich wusste wessen Sicht gerade ist.

Das Buch nimmt einige interessante Wendungen, die man am Anfang absolut nicht erwartet hätte. Dadurch hat man während des Lesens immer wieder Wow-Erlebnisse und einige sehr ungläubige Sekunden. Ich konnte total mitfiebern.

Man muss sich bereits im Vorfeld bewusst sein, dass dies keine Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichte ist. Sie ist ziemlich düster und dunkel.

Man erfährt ziemlich wenig von Lucan Throne. Seine Vergangenheit bleibt ziemlich im Dunkeln. Das ist schade, da erstens der zweite Teil nicht mehr von Gabrielle und Lucan handelt und zweitens da ich sehr gerne mehr von ihm erfahren hätte.

Die erotischen Szenen waren sehr gefühls- und stillvoll beschrieben. Es gab nicht zu viele, aber auch nicht zu wenig erotische Szenen, sondern genau richtig viele.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir recht gut gefunden, der Funke ist bei mir jedoch noch nicht übergesprungen. Es konnte mich nicht sehr fesseln. Dadurch weiß ich noch nicht, ob ich weitere Bücher der Reihe lesen werde.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Geliebte der Nacht

Rezensionen von yellowdog:

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Der Sandmaler von Henning Mankell

Jenseits aller Afrikaromantik

Der Sandmaler ist die Geschichte von Elisabeth und Stefan, zwei junge Schweden, die für 2 Wochen nach Afrika fliegen. Geschildert wird aus Stefans und aus Elisabeths Sicht. Elizabeth empfindet die Reise ambivalent. Sie ist überempfindlich, wo Stefan gelassen bleibt, ihn ereicht so schnell nichts. Überhaupt sind die zwei sehr unterschiedlich, obwohl sie aus der gleichen Gegend kommen, sogar zusammen zur Schule gegangen sind.

Doch Stefan stammt aus reichen Haus, ist entsprechend gepampert und Elisabeth kommt aus einem kleinbürgerlichen Milieu. Detailliert wird in einem relativ flachen Stil geschildert. Henning Mankells Frühwerk hat noch nicht die sprachliche Qualität späterer Afrikaromane wie etwa "Erinnerung an einen schmutzigen Engel".
Aber das habe ich erwartet und meine Leseerwartung von Anfang an darauf eingestellt.
Henning Mankell war ein genauer Beobachter, das merkt man auch in dieser Novelle und kann sich deswegen bald einen Eindruck von Afrika nach Ende der Kolonisierung machen. Krasse Unterschiede zwischen Europa und Afrika werden deutlich, zum Beispiel anhand der Armut und fehlenden Perspektiven, sogar schon für Kinder.

Die Handlung bleibt unspektakulär, konzentriert sich darauf, wie die Protagonisten das Land wahrnehmen und von der Fremdheit irritiert sind.
Gerne möchte Stefan in Afrika eine Eroberung machen und mit einer schwarzen Frau schlafen. Elisabeth hingegen nimmt immerhin die Wirklichkeit jenseits der Reisebroschüren wahr und bemüht sich, die Menschen hier kennenzulernen.
Das zeigt, wie wichtig es ist, zu verstehen und sich weiter zu entwickeln.

Das Buch hat mich beeindruckt. Ich hatte nicht so viel erwartet und bin deswegen sehr zufrieden mit diesem klugen Roman.

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Der Sandmaler