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Rezensionen von niknak:

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Love Emergency – Aus Versehen verlobt von Samanthe Beck

Ein Rettungssanitäter + eine Künstlerin und eine Verlobung = eine wunderschöne Liebesgeschichte

Inhalt:
(Klappentext)
Savannah Smith erwartet an Thanksgiving einen Heiratsantrag - allerdings von ihrem Freund und nicht von ihrem starken, stillen, super-sexy Nachbarn Beau Montgomery. Doch ein fehlgeleiteter Brief und eine unberechenbare Farbdose bringen sie und Beau in eine kompromittierende Situation, und ehe sie sich versehen, spielen sie ihren Familien das glückliche Paar vor.

Doch was, wenn wahre Gefühle ins Spiel kommen?

Mein Kommentar:
Der Schreibstil der Autorin lässt sich super angenehm und flüssig lesen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, da man wissen möchte, wie es weiter geht. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Savannah und Beau geschrieben. Die Sichtwechsel sind manchmal etwas unübersichtlich. Dies hat mich persönlich jedoch nicht gestört.

Der Autorin ist es gelungen die Gefühle der Protagonisten dem Leser näher zu bringen. Man erfährt sehr viel über die beiden Hauptcharaktere, wie sie sich fühlen, einiges aus ihrer Vergangenheit und vieles mehr. Von den Nebencharakteren erfährt man nicht sehr viel. Dies ist jedoch für die Handlung auch nicht von Belang.

Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben. Man kann mit den Protagonisten lachen, weinen, mitfiebern und mitleiden. Dies gefällt mir sehr gut, da einem die Charaktere dadurch näher sind. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.

Am Anfang des Buches erklärte die Autorin, woher ihre Faszination für Rettungssanitäter kam und auch ihre Gründe, wieso sie dieses Buch schrieb. Dies finde ich sehr schön, da ich dadurch einen anderen Zugang zum Buch finden konnte.

In diesem Buch lernte man auch schon Hunter, den Partner von Beau, kennen. Dieser wird im nächsten Teil der Serie die Hauptrolle spielen. Auch die zweite Protagonistin Madison und ihr Baby kam bereits in diesem Buch vor.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe. Ich habe das Buch sehr genossen und freue mich schon auf den nächsten Teil.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Love Emergency – Aus Versehen verlobt

Rezensionen von niknak:

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Easy Love - Ein Pitch für die Liebe von Kristen Proby

Baseballstar im familiären Bed and Breakfast

Inhalt:
Gabrielle Boudreaux führt ein erfolgreiches Bed and Breakfast am Ufer des Missisipi. Sie liebt ihre Arbeit sehr, genauso wie ihren Sohn Sam. Als Baseballstar Rhys O'Shaughnessy ein Gast ihres B&B wird, wird die alleinerziehende Mutter auf eine harte Probe gestellt. Wird sie dem charmanten und unglaublich attraktiven Baseballer widerstehen können?

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Band der Easy Love Reihe.

Man trifft bekannte Gesichter wieder, die man im ersten Teil bereits kennen gelernt hatte. Die beiden vorherigen Hauptcharaktere Kate und Eli spielen auch in diesem Buch eine Rolle. Die jetzigen Protagonisten Gabrielle und Rhys kamen auch bereits im ersten Band der Reihe vor.

Gabrielle ist die jüngste der Bourdreaux - Familie. Sie hat das alte Familienanwesen in ein sehr erfolgreiches Bed and Breakfast umgebaut. Sie liebt ihre Arbeit sehr, hat jedoch nicht sehr viel Freizeit dadurch. Als sie Rhys kennen lernt, zeigt er ihr wieder dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht.

Rhys O'Shaughnessy ist ein Baseballstar, der verletzungsbedingt die letzte Saison aussetzen musste. Damit er sich erholen kann, wird er von seiner Cousine Kate ins B&B von Gabrielle geschickt. Obwohl Rhys ein Gast ist, versucht er Gabrielle unter die Arme zu greifen und ihr zu helfen.

Sam(uel) Boudreaux ist der Sohn von Gabrielle und ein sehr wichtiger Charakter des Buches. Er ist ein riesengroßer Baseballstar und ist überglücklich, als Rhys in ihr Bed and Breakfast kam. Gemeinsam spielen die beiden oft draußen sich gegenseitig den Ball zu, oder Sam hilft Rhys beim Muskelaufbautraining. Sehr schnell kann man die gute und liebevolle Beziehung der beiden erkennen.

Dieses Buch spricht das Thema alleinerziehende Mutter an und auch welche Schwierigkeiten vorhanden sind, wenn man ein eigenes Unternehmen führt. Trotzdem ist das Buch super gefühlsvoll geschrieben.

Was mir an der Reihe besonders gut gefällt ist, dass der Familienzusammenhalt und die Loyalität untereinander so eine wichtige und große Rolle spielt. Auch in diesem Band merkt man wieder, dass sich die Bourdreaux - Geschwister, untereinander immer helfen werden und sich in jeder Lebenslage beistehen.

Mein Fazit:
Auch wenn man von Beginn an bereits vermutet, wie das Buch ausgeht, ist es trotzdem spannend zu lesen. Es ist wieder eine sehr schöne und sehr gelungene Liebesgeschichte, die einfach Spaß macht sie zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Easy Love - Ein Pitch für die Liebe

Rezensionen von niknak:

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Easy Love - Seinem Charme verfallen von Kristen Proby

Die wichtigsten Sachen der Welt: Familie und Liebe

Inhalt:
Eli Boudraux ist CEO von Bayou Enterprises. Als er und seine Geschwister entdecken, dass jemand in ihrer Firma Geld unterschlägt, muss schnell eine Lösung her. Und wer wäre dafür besser geeignet, als die Studienfreundin seiner Schwester Kate O'Shaughnessy. Als die beiden aufeinander treffen, muss Eli einsehen, dass er nicht immer ein rücksichtsloser Playboy sein kann und dass Arbeit nicht immer alles ist.

Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch von Kristen Proby. Es lässt sich super schnell und flüssig lesen. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, da die Seiten nur so dahin flogen.

Das Buch ist in der Ich - Perspektive von abwechselnd Eli und Kate geschrieben. Dadurch erfährt man die Gefühle von Beiden und die gesamte Geschichte wird dem Leser viel näher gebracht.

Die Geschichte ist sehr gefühlsvoll geschrieben. Die Autorin konnte auch das erotische Kribbeln zwischen Eli und Kate super rüber bringen.

Durch Savannah, einer Schwester von Eli, erfährt man etwas über die Vergangenheit von Kate. Im Buch wird das Thema Häusliche Gewalt angesprochen. Es wird deutlich gemacht, dass dies auch später noch sehr große Konsequenzen hat.

Die Liebesbeziehung zwischen Eli und Kate entwickelt sich, vor allem am Anfang, ziemlich schnell. Dies ist jedoch nicht störend für die Handlung. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Genau dies verleiht der Handlung zusätzlichen Charme.

Mir gefällt es sehr gut, dass die Familie Boudraux, so einen großen Zusammenhalt hat. Die Brüder würden alles für ihre Schwestern tun und versuchen sie vor allem, was ihnen weh tun könnte, zu beschützen.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch super gut gefallen und ich freue mich riesig darauf, die weiteren Bände. Ich finde es gut, dass das Buch auch ernste Themen beinhaltet, wie zum Beispiel Häusliche Gewalt, aber auch wichtige Themen, wie familiärer Zusammenhalt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Easy Love - Seinem Charme verfallen

Rezensionen von niknak:

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Easy Love - Seinem Charme verfallen von Kristen Proby

Allison erbt unerwartet einen Sexclub

Inhalt:
(Klappentext)
Verliebt, verlobt, verheiratet! In dieser romantischen Reihenfolge soll sich Allisons Jugendtraum verwirklichen. Aber so läuft das nicht, muss sie feststellen: Nicht nur ihr Freund Andy entpuppt sich als Missgriff. Ein unerwartetes Testament sorgt zu allem Überfluss dafür, dass ihr Leben völlig aus den Fugen gerät und auch ihre Eltern sie im Stich lassen.

Und das alles an ihrem 21. Geburtstag! Aber Allison lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Mutig tritt sie das Erbe an, mit dem sie nie gerechnet hätte: Miteigentümerin des Home of Hearts, einem Sexclub am Stadtrand von London! Ab jetzt wird?s turbulent! Dramatisch! Erotisch! Und tatsächlich auch romantisch?

Mein Kommentar:
Charlene Vienne hat einen gelungenen Auftakt zu einer Trilogie geschrieben, die durch einen sehr angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil besticht. Man kommt sofort in die Geschichte hinein und ist auch gleich gefangen. Man will das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da es von Überraschungen, Liebesgeschichten und Erotik erzählt. Auch humorvolle Szenen kommen im Buch nicht zu kurz. So hat man einen bunten Mix, der die Geschichte sehr abwechslungsreich macht.
Die Geschichte wird in der Ich Perspektive erzählt und so bekommt man einen sehr guten Eindruck über Allisons Gefühle und Gedanken. Sie wird sehr genau und sympathisch beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch die anderen Protagonisten werden gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Sie haben so unterschiedliche Charaktere, dass es immer wieder zu humorvollen und lsutigen Szenen kommt. Trotzdem passen sie gut zueinander und harmonieren sehr gut.
Auch die Orte werden sehr genau beschrieben, so kann man sie sich gut vorstellen und hat beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Da Allison einen Sexclub erbt, gibt es auch viele erotische Szenen im Buch, welche aber sehr gefülvoll beschrieben wurden. Man konnte die prickelnde Erotik und die Gefühle direkt spüren beim Lesen.
Ich war ganz begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung dieser Reihe.

Mein Fazit:
Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer Trilogie, die mich schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil warten lässt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Easy Love - Seinem Charme verfallen

Rezensionen von niknak:

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Untot lebt sichs auch ganz gut! von Mary Janice Davidson

Weihnachten bei Vampiren

Inhalt:
(Klappentext)
Selbst die Untoten feiern Weihnachten, und Betsy kann endlich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung frönen: Einkaufen! Da erhält sie eine Warnung von Detektiv Nick Berry, dass ein Serienmörder in der Gegend sein Unwesen treibt. Betsy entspricht genau seinem Typ. Doch was kann ein Serienmörder einer Untoten schon anhaben?

Mein Kommentar:
Nachdem ich bereits vom dritten Teil dieser Reihe nicht mehr so ganz überzeugt war, konnte mich auch dieser nicht mehr überzeugen.

Die Reihe nimmt, meiner Meinung nach, von Band zu Band ab und wird immer schlechter.

Der Schreibstil ist nicht mehr so witzig und spritzig wie zu Beginn. Vielleicht hat man sich auch einfach bereits zu sehr daran gewöhnt.

Das Hochzeitsthema von Betsy und Sinclair wird, für mich persönlich, viel zu sehr in die Länge gezogen. Im Allgemeinen finde ich, dass es in der Beziehung der beiden viel zu viele unnötigen Tiefs gibt.

Im Buch kommen die Protagonisten auf einmal drauf, dass Laura nicht immer die nette, kleine, unschuldige Katholikin ist, die sie immer spielt. Surprise, surprise! Sie ist immerhin auch die Tochter des Teufels.

Ich habe das Gefühl, dass die Autorin die Serie noch lange nicht zu Ende haben wollte und deshalb den gesamten Plot unnötig in die Länge zieht. Dieses Buch ist vorallem ziemlich kurz und dementsprechend auch sehr schnell gelesen.

Mein Fazit:
Mich konnte dieser Band gar nicht überzeugen. Deswegen werde ich auch die weiteren Teile nicht mehr lesen. Eventuell werde ich der Reihe, zu einem späteren Zeitpunkt, noch einmal eine Chance geben. Bin jedoch noch ein wenig unentschlossen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Untot lebt sichs auch ganz gut!

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Untot lebt sichs auch ganz gut! von Mary Janice Davidson

Hesekiel 18,20

P.S. Das findet der interessierte Leser entschlüsselt in der Bibel ;-)

"Fassungslos sah Keunert, wie der Polizeipfarrer in die Tiefe stürzte, wie er mit den Armen ruderte und, nach einem viel zu langen Fall, aufrecht und mit den Füßen voran die dunkle Oberfläche des Flusses zum Platzen brachte.

Keunert keuchte. "So ein Arschloch!"
Dann sprang er hinterher."

Eigentlich haben Polizeipfarrer Martin Bauer und Polizeimeister Walter Keunert einiges gemeinsam - beide sind verheiratet, haben ein 15-jähriges Kind. Doch gegen den Polizisten wird ermittelt wegen Bestechlichkeit; er will von der Rheinbrücke aus Selbstmord begehen. Und deshalb provoziert ihn Pfarrer Bauer, wird selbst zum Hilfsbedürftigen für Keunert und dessen langjährige Polizei-Instinkte - er springt von der Brücke, um sich retten zu lassen von ihm. Bald danach wird dessen Leiche gefunden. Und Bauer fühlt sich schuldig - schuldig, weil er Keunert für zu wütend und zu ängstlich für einen weiteren Selbstmordversuch hielt, und in der Schuld stehend gegenüber dessen Sohn in all dessen Verzweiflung.

Mir gefiel das Ermittlerduo des Buches aus Polizeipfarrer, im Einsatz für Täter, Opfer, Ermittler, und Polizistin Verena Dorn. Das ist zum einen schlicht mal eine andere Idee und birgt zum anderen verschiedene realistische Chancen für die Handlung: der Polizeipfarrer hat zwar gewisse Möglichkeiten innerhalb des "Systems", unterliegt aber weniger den Beschränkungen des Polizeiapparates. Außerdem nutzen die beiden Autoren sehr geschickt die Zwickmühlen, in denen sich der Pfarrer flugs befindet. Nur ein Beispiel: beichtet ihm einer der Täter die Tatumstände, bindet ihn das Beichtgeheimnis (ja, nicht nur bei Katholiken), kann er dadurch aber in einem speziellen Fall die Hinterbliebenen nicht umfassend unterstützen. Themen wie Schuld und Verantwortung werden im Buch ein einer angenehm weiten Perspektive im Vergleich zum Genre diskutiert, teils umrahmt von einigen weiteren theologischen Gedankenfäden und Bibelzitaten zum Thema. Ich denke jedoch, auch nicht-Christen dürften sich von den ethischen Erörterungen nicht überflutet fühlen. Den Kontext empfand ich also als durchaus komplex, hingegen bleibt die Sprache eher einfach. Nicht unüblich für einen Krimi, jedoch fand ich gerade zu Beginn einige Sätze etwas "über" vor Betroffenheit: "Die Küchenuhr aus verblichenem grünen Plastik zählte die Sekunden. Das tat sie schon, solange er denken konnte."
"In den Augen des Jungen sah Bauer alles zerbrechen, was von seiner Kindheit noch übrig war."
"Sie suchte die längst verlorene Nähe zu ihrem Sohn und opferte dafür den Vater."
Hier hätte schlicht die jeweils erste Hälfte gereicht - und Vertrauen in die Fähigkeit des Lesers, den Rest des Bildes herzustellen. Ähnliches tun Sätze wie "Kapselkaffee mied er nicht erst seit Ninas Appellen gegen diese Umweltsauerei." - ja, stimmt schon - aber nicht, wenn man gleichzeitig fröhlich mit dem Auto auch gelegentlich rein als Spritztour fährt. Etwas weniger wäre also mehr gewesen - doch die Basis passt für solide 4 von 5 Sternen.

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Untot lebt sichs auch ganz gut!

Rezensionen von rainbowly:

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Targa. Der Moment, bevor du stirbst von Schiller B.C.

Sehr fesselnder Thriller

Fakten
Autor: B.C.Schiller
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 10.07.2017
Genre: Thriller
Seiten: 400
 
Inhalt
Schon vier Frauenleichen wurden in Booten auf der Spree gefunden. Verdächtigt wird Falk Sandman, doch nachweisen kann man ihm rein gar nichts. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten wird die Undercover Ermittlerin Targa Hendricks auf Sandman angesetzt.

Sie soll ihm ganz nahe kommen, ihm seine tiefsten Geheimnisse entlocken und ihn des Mordes überführen. Doch kann sie dieser Belastung standhalten?
 
Gestaltung
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Das rot sticht einem sofort ins Auge und die Frau passt perfekt zu Targa, wie sie im Buch beschrieben wird.
 
Sprache
Es werden verschiedene Perspektiven gewählt. Aus Targas Sicht, aus Falks Sicht und dann gibt es noch einen separaten Erzählstrang aus Erik Holms bzw. Carlos Schmidt Sicht, der erst zum Ende hin mit dem Hauptstrang zusammengeführt wird. Hier habe ich mich wirklich lange gefragt, was dieser Erzählstrang soll, aber die Auflösung fand ich dann wirklich gelungen.
 
Charaktere
Targa Hendricks ist eine sehr erfolgreiche Undercover Ermittlerin. Sie ist die Spezialistin, wenn es darum geht Serienkiller zu überführen. Sie handelt rational und völlig emotionslos und genau das macht sie so gut. Falk Sandman ist intelligent und völlig unberechenbar und wirklich extrem krank.
Ich finde die Charaktere, auch einige der Nebenrollen, sehr gut ausgearbeitet. Jeder hat seine Vergangenheit, die auch in die Geschichte mit eingebunden, aber nicht zu ausführlich erzählt wird. Jeder hat ganz eigene und oftmals sehr spezielle Charakterzüge, die jeden Charakter anders wirken lassen.
 
Fazit
Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn man von Anfang an weiß wer der Verbrecher ist, da ich einfach gerne mit rätsle wer zu den Bösen und wer zu den Guten gehört. Hier war der Reiz aber ein ganz anderer! Man konnte in die Tiefen der kranken Gedankenwelt des Serienkillers eintauchen (nicht dass ich das in Wirklichkeit wollen würde :D) und mitfiebern ob Targa dem Charme des Killers erliegen wird oder ihren Auftrag erfüllen kann. Und das mit zu verfolgen war einfach sehr spannend! Deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen! Und auch eine Fortsetzung würde ich gerne lesen.

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Targa. Der Moment, bevor du stirbst

Rezensionen von heinoko:

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Dem Kroisleitner sein Vater von Martin Schult

Dem Leser sein Spaß

Der Titel sagt alles. Mit den grammatikalischen Regeln der deutschen Sprache hat es das Buch nicht. Wie auch. Es spielt in der Steiermark. Und da gibt es nun mal doppelte Verneinungen, sogar vierfache Verneinungen. ?? denn was hier getratscht wird, da kann niemand vor niemandem kein Geheimnis nicht bewahren.

? Und Schlimmeres gibt es da noch. Sogar einen, der mit 104 Jahren aufm Berg tot herumliegt, nicht an Altersschwäche gestorben. Wie kommt nun der zauselige Berliner Kommissar ins Spiel? Und überhaupt: eine Fülle von Dorfgeheimnissen tut sich auf, je weiter man von Hof zu Hof schaut oder in der Wirtschaft zuhört so wie Lissy, die Wirtin. Und je mehr Einheimische man kennenlernt, desto verwirrter wird man, bis man niemand nicht als Mörder ausschließen kann?
Dieser Krimi ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn. Dazu nimmt er den Toten zu wenig ernst und die Lebenden zu wichtig. Das perfekt dargestellte österreichische Lokalkolorit, durchsetzt mit dörflich schrägen Protagonisten und einem leicht verpeilten Berliner Kommissar auf Kurzurlaub garantiert Lesespass pur für alle Leser, die den ?Krimi? genauso wenig ernst nehmen wie der Autor selbst. Für mich jedenfalls bot das Buch viele herzhafte Lacher und durchgehend gute Unterhaltung!

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Dem Kroisleitner sein Vater

Rezensionen von cosmea:

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Liebe wird überschätzt von Parrella Valeria

Facetten der Liebe

Die Italienerin Valeria Parrella war mir als preisgekrönte Autorin von Romanen und Erzählungen sowie einem Drehbuch bisher unbekannt. Umso mehr habe ich Gefallen an den acht Erzählungen in ?Liebe wird überschätzt? gefunden. Sie beschreibt unterschiedliche Ausprägungen von Liebe und ihre Begleiterscheinungen wie Untreue und Verlust.

Am besten haben mir die Titelgeschichte und ?Die Ausgesetzten? gefallen. In ?Liebe wird überschätzt? zerstört die Todesnachricht vom Geliebten der Mutter die Lebenslüge und macht der Geheimniskrämerei und Heuchelei ein Ende. Die Tochter, die immer von dem Verhältnis der Mutter zu einem anderen Mann gewusst hat, rechnet mit den Eltern wegen ihrer Unaufrichtigkeit gnadenlos ab. In ?Die Ausgesetzten? verlässt eine Nonne das Kloster, um die Mutter eines verlassenen Säuglings zu werden, der im Kloster vor ihren Augen unter Mithilfe eines befreundeten Arztes zur Welt kommt. Genauso eindrucksvoll ist die grenzenlose Liebe von Eltern zu ihrem behinderten Sohn oder die einfühlsame Beschreibung der unvorstellbaren Dauer des Urteils ?lebenslänglich? für den Gefangenen.
Mir haben diese Geschichten sehr gut gefallen und meine Überzeugung bestätigt, dass es ganz hervorragende Autoren in der italienischen Gegenwartsliteratur gibt. Den Namen Valeria Parrella muss man sich jedenfalls merken.

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Liebe wird überschätzt

Rezensionen von cosmea:

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Swing Time von Smith Zadie

Auf der Suche nach der eigenen Identität

In ihrem neuen Roman ?Swing Time? beschreibt Zadie Smith die wechselvolle Freundschaft zweier Mädchen aus gemischtrassigen Beziehungen in London. Sie stammen aus dem gleichen unterprivilegierten Milieu und wohnen in Sozialwohnungen in benachbarten Wohnblocks. Tracey und die namenlose Erzählerin begegnen einander als Kinder und freunden sich sofort an.

Beide nehmen am Tanzunterricht in der Gemeinde teil, aber nur Tracey zeigt großes Talent und trainiert von da an intensiv für eine Karriere als Tänzerin. Die Ich-Erzählerin hat Plattfüße und liebt Musik und Gesang sowieso mehr als den Tanz. Sie besuchen schon bald verschiedene Schulen und verlieren sich immer wieder für viele Jahre aus den Augen. Während Tracey tatsächlich eine kurze Karriere als Tänzerin hat, arbeitet die Erzählerin nach dem Studium der Medienwissenschaft und mehreren Aushilfsjobs als Assistentin für den erfolgreichen Popstar Aimee. Da Aimee einen Teil ihres ungeheuren Reichtums zum Aufbau einer Mädchenschule in einem westafrikanischen Land einsetzen will, hält sich die Protagonistin immer wieder in Afrika auf. Die Arbeit für Aimee dauert viele Jahre und lässt ihr keinen Raum, ein eigenes Leben zu führen. Ohnehin wird die Erzählerin als von Natur aus antriebsschwach und orientierungslos gezeichnet. Sie war schon der intriganten, oft grausamen Tracey nie gewachsen. Meist steht sie als Beobachterin am Rand, bleibt passiv. Deshalb ist es auch möglich, dass Aimee sie genauso vereinnahmt, wie es schon die dominante Tracey und die ehrgeizige Mutter der Erzählerin getan haben.
Der Roman hat eine komplizierte Erzähl- und Zeitstruktur. Ein Prolog nimmt einen Endpunkt vorweg. Dann wird in zwei Erzählsträngen kapitelweise wechselnd einerseits in langen Rückblenden über Kindheit, Jugend und mittlere Jahre der Freundinnen, andererseits über die Arbeit für Aimee berichtet. Der ständige Wechsel der Zeitebene, die Personenvielfalt und die ungeheure Detailfülle zwingen den Leser zu aufmerksamem Lesen. Der Roman beschreibt nicht nur die mehrfach unterbrochene Freundschaft der beiden Frauen, sondern behandelt auch eine Vielzahl anderer Themen: Mütter und Töchter, Väter und Töchter, Rasse und Hautfarbe, Herkunft und Identität, die Geschichte der Sklaverei, die hochentwickelten Industrieländer und die Länder der Dritten Welt usw. Beide Mädchen haben auf Grund ihrer haselnussbraunen Hautfarbe schon in der Schule Schwierigkeiten, von denen weiße Mädchen nicht betroffen sind. Das setzt sich fort. Tracey bleibt nicht nur wegen ihres Drogenkonsums und zügellosen Lebens die ganz große Karriere verwehrt, sondern auch weil sie nicht den passenden sozialen und ökonomischen Hintergrund hat. Die Erzählerin dagegen stellt sich immer wieder die Frage nach ihrer Identität, sehnt sich nach Zugehörigkeit. In Afrika erhofft sie sich, bei ihren afrikanischen Schwestern dunkler Hautfarbe eine Heimat gefunden zu haben, muss aber feststellen, dass es keine homogene Masse afrikanischer Frauen gibt, sondern zahllose Stämme mit vielen verschiedenen Sprachen. Ihre bitterste Erkenntnis ist dabei, dass afrikanische Frauen sie als Weiße sehen, als etwas unbedarfte Repräsentantin der 1. Welt. Sie hat einen langen Weg zu gehen, bis sie ihren Platz im Leben findet.
Mir hat der nicht eben mühelos zu lesende Roman gut gefallen, wobei ich die Kapitel über die Freundinnen interessanter fand als die in Afrika spielenden Episoden. Es sieht für mich so aus, als ob Zadie Smith mit ihrem Buch einem Trend folgt: Romane über keinesfalls konfliktfreie Mädchen- und Frauenfreundschaften. Vor einigen Monaten habe ich Emma Clines hervorragenden Debütroman ?The Girls? gelesen, jetzt ist Elena Ferrante mit ihrer Tetralogie in aller Munde, und es gibt zahlreiche andere. Zadie Smith hat jedoch eine Geschichte geschrieben, die mit keiner anderen vergleichbar ist. Ein sehr empfehlenswerter Roman.

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Swing Time