Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Wenn Geld gierig macht
Eine humor ? und liebevolle Kurzgeschichte aus der booksnacks Reihe ist von Maria Appenzeller die Geschichte ,, Keine Millionen für meine Töchter´´.
Mutter Ulrike hat im Lotto gewonnen und schnell wird sie damit konfrontiert, dass sich jede ihrer Töchter Gedanken darüber macht, wie sie ihrer Familie mit dem Geld helfen könnte.
Selbst ihr Bruder hätte schon einen tollen Vorschlag. Erst die Freundinnen aus ihrem Stickclub bringen Ulrike auf eine Idee, die sich letztendlich auf die gesamte Familie positiv auswirkt.
Es ist eine wunderschöne Kurzgeschichte die zeigt, wie schnell sogar innerhalb der Familie ein hoher Geldbetrag zu Kopf steigen kann. Jede Tochter hat plötzlich Probleme, die sich nur mit Geld lösen lassen. Man spürt direkt, dass sich Mutter Ulrike allein gelassen fühlt, denn ob sie Wünsche oder Träume hat, die sie sich nun erfüllen könnte, wird nicht hinterfragt. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und man kann die Geschichte gut lesen. Es wird aber auch ein weiteres Thema aufgegriffen nämlich wie es ist wenn der Partner, in diesem Fall der Ehemann, nach seiner Pensionierung sich aus dem Familienleben zurück zieht. Auch hier war gut zu spüren die Einsamkeit von Ulrike. Eine gut geschriebene Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von rewa:
Zufall oder nicht?
,, Der Prüfer ´´ von Lyl Boyd ist eine spannende Kurzgeschichte mit einem offenen Ende.
Lana wird gerade an ihrem Geburtstag in einen Auffahrunfall verwickelt und der charmante Raoul nimmt alle Schuld auf sich. Die Wochen vergehen und die beiden treffen sich zufällig wieder. Doch Lanas Freundin Brigitte erzählt ihr eine beunruhigende Geschichte.
Der Autor Lyl Boyd hat es geschafft auf wenigen Seiten humorvolle Einlagen zu mischen mit Spannungselementen, die zum Schluss ihren Höhepunkt erlangen. Das offene Ende ist so überraschend gekommen, dass ich richtig geschockt war, weil ich doch wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Also gut, deshalb wünsche ich mir für mein Seelenheil, dass es ein positives Ende nimmt. Obwohl ich nach der Erzählung von Brigitte mir nicht mehr so sicher bin.
Rezensionen von rewa:
Gipfeltreffen von Blanca Imboden
Der Berg ruft
Nach dem erfolgreichen ersten Roman ,,Wandern ist doof´´ von Blanca Imboden, folgt nun die Fortsetzung mit dem Titel ,,Gipfeltreffen``.
Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, lebt mittlerweile mit ihrem Freund Toni in der Schweiz, wo sie ein Restaurant gepachtet haben und die Seilbahn betreiben.
Auf dem Urmiberg, wo man die herrliche Aussicht genießen kann, hat Conny die Idee, die alte Wandergruppe zu einem Treffen einzuladen. Durch eine irrtümliche Mail passiert es, dass auch Alexander, wegen dem Doris, die mittlerweile gute Seele des Hauses, ins Gefängnis musste, ebenfalls kommt. Aber die Freude ist letztendlich groß alle wieder zu sehen. Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht zu einem schrecklichen Unfall kommen würde und nicht auch noch die Vermieterin Frau Barsch eine Pachtzinserhöhung ankündigen würde. Dass man anscheinend einen Spion in den eigenen Reihen hat, der Frau Barsch immer auf dem Laufenden hält was sich auf dem Urmiberg so abspielt, ist auch nicht gerade angenehm. Doch es gibt auch freudige Ereignisse und als Höhepunkt wird der Feiertag am 1. August dementsprechend auf dem Urmiberg gefeiert.
Blanca Imboden hat einen gut zu lesenden Roman geschrieben, der humorvoll und informativ ist. Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat kommt man schnell in die Geschichte rein, da man zu Beginn eine kurze Beschreibung der Geschehnisse und Charaktere erhält. Die beschriebenen Wanderungen und den Urmiberg gibt es wirklich, sodass Wanderfreunde durchaus auf den Geschmack kommen können. Es gibt witzige und originelle Szenen wie das Huhn Rosalie, das einen Ausflug mit der Seilbahn macht, aber auch ernste Themen, wie der damalige Terroranschlag im Olympia Einkaufszentrum in München. In der ICH Form geschrieben erzählt Conny ihr Leben und das ihrer Freunde und Bekannten. Ein netter Roman für Zwischendurch den man schnell lesen kann.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Geständnisse von Minato Kanae
6 Sterne für dieses modernes Roman aus Japan über den Ursprung des Bösen
Es ist eine Geschichte über eine unfassbare Tat: zwei 13 jährigen ermorden eine Vierjährige.
Es geht um Rache, um Schuld und Sühne, also auch um die großen Fragen des Lebens: Wie weit darf ich gehen? Was ist richtig, was ist falsch? Haben wir eigentlich Recht über jemand anderen zu richten? Und welche Rolle spielt die Liebe dabei? Ist das idealistisch zu glauben, dass man es den Leuten selbst überlassen kann, ihre eigenen ethischen Grundsätze zu entwickeln?
Kanae Minato erzählt uns diese Geschichte, mit erschreckender Leichtigkeit, rasanter Direktheit und der Spannung eines Psychotrillers.
Ein Lesevergnügen auf der Höhe der Zeit!
Rezensionen von yesterday:
Die unbekannte Schwester von Prammer Theresa
Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart
Wunderbaren leisen, humorvollen Lokalkolorit lässt Theresa Prammer in ihren Wien-Krimi, den dritten der Reihe um Carlotta Fiore, einfließen. Angefangen von herrlich typischen Namen, über den guten alten Schilling bis zu spontanen Ausdrücken (?ma!?) bietet das Buch eine schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen darf.
Passend zu Prammers eigener Theater-Vergangenheit ist auch Carlotta, Tochter einer berühmten Opern-Diva, die Bühne nicht fremd. Wenngleich die Neo-Polizistin gerne einfach nur ihre Arbeit machen möchte und es nicht erträgt, erkannt zu werden.
Ebenso passend darf Lotta, wie sie meist genannt wird, im Burgtheater ermitteln. Jegliche (witzig wie treffende) Bemerkungen zu Schauspielern und ihrem Umfeld darf sich die Autorin natürlich erlauben. Der aktuelle Fall dreht sich um einen vermeintlichen Selbstmord und als nach und nach weitere Personen entweder verschwinden oder auch unter mysteriösen Umständen sterben, suchen Lotta und Kollege Konrad nach dem ?Mittelpunkt?. Wer ist die Person, um die sich alles dreht? Nur so können die Taten in Beziehung zueinander gesetzt werden. Auch die beiden Polizisten bleiben nicht verschont und müssen die eine oder andere physische und psychische Schramme verkraften.
Die Handlung ist grundsätzlich gut verständlich und auch logisch und ein einfach ein spannender Krimi. ?Leider? ist sie stark mit Lottas Vergangenheit verknüpft. Natürlich wird auch das genauer angesprochen und aufgelöst, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass die Umstände um Lottas und Konrads Vergangenheit etwas schwierig zu verdauen sein könnten. Man muss die beiden vorangegangen Bücher nicht gelesen haben, aber es könnte häufigeres Stirnrunzeln vermeiden. Ich kannte den Beginn von Band 2 und das hat mir geholfen, mir die Zusammenhänge schneller vorstellen, mich wieder erinnern zu können. Diese Zusammenhänge, diese Geschichte in der Geschichte, sind auch das Ungewöhnliche an dieser Krimi-Reihe, lassen die Bücher aus der großen ?Krimi-Masse? herausstechen.
Rezensionen von Nepomurks:
Der Igel von Chesne Corinne
Der Igel, unser kleiner Gartenfreund - hier einmal in all seinen Facetten...
Corinne Chesne hat mit ihrem bereits 2014 bei Bassermann erschienenen Titel ?Der Igel? ein wirklich schönes wie informatives Buch herausgebracht, das auf beinahe alle Fragen rund um den kleinen Gartenfreund Antworten findet und welches zudem durch viele wunderbare Igel-Fotografien besticht.
Man kann das Buch wohl durchaus als kleinen Ratgeber sehen, wobei die ansprechenden Fotografien neben den informativen Inhalten ein reinster Augenschmaus sind und dem Buch einen ganz eigenen Charme verleihen.
Die Darstellungsweise im Ganzen ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und gut strukturiert, dazu im Verlauf doch immer kurzweilig und interessant. Der eigentliche Fließtext wird von vielen kleinen Info-Täfelchen begleitet, die sich auf die jeweils abgebildeten Fotografien beziehen und die dargestellten Szenen informativ ergänzen. Mir gefiel insbesondere diese Mischung sehr gut! Inhaltlich dürfte man zudem kaum einen wichtigen Themenkomplex vermissen - ob nun die verschiedenen Igel-Arten, ihr Vorkommen, Entwicklung und Ernährung oder die Möglichkeiten von Überwinterungshilfen. Und auch wenn die Themen bei 79 Seiten natürlich immer nur kurz beleuchtet werden können, wurde doch soweit an alles Wichtige gedacht und ausreichend erläutert. Des weiteren gibt es wirklich witzige Einblicke in die nicht ganz so bekannten Igel-Eigenarten (z.B. Thema ?Fortpflanzung?), die mich sehr zum Schmunzeln brachten.
Daneben lenkt die Autorin den Blick aber auch immer wieder mal auf die nie ganz unproblematische Beziehung zwischen Mensch und Igel. Denn der Mensch ist seit langem neben den natürlichen Fressfeinden wie Fuchs und Eule einer der gefährlichsten ?Feinde? der kleinen Säugetiere. Hierzu gibt es einige Ratschläge, damit das Zusammenleben auch gut funktionieren kann.
Im Ganzen betrachtet ergibt sich wie ich finde ein gelungenes Gesamtpaket. Ich denke, bei dem Preis von aktuell 4,99 Euro für ein so schönes Hochglanz-Hardcover-Buch kann man mehr auch nicht erwarten.
Ich finde, das Buch ist wunderbar zu lesen und bietet viele interessante Informationen ? dazu immer wieder zuckersüße Igel-Fotos! Nicht nur für Erwachsene ein tolles und sehr aufschlussreiches Buch. Deshalb 5 Sterne.
Rezensionen von Nepomurks:
Wie viel wiegt ein Berg? von Pasotti Jacopo
Was man schon immer über die Berge wissen wollte...
?Wie viel wiegt ein Berg?? Dieser und vielen anderen Fragen rund um die ?Wissenschaft über der Baumgrenze? geht Jacopo Pasotti in seinem neu aufgelegtem Buch (Taschenbuch, Blanvalet Verlag) auf den Grund. Diverse Themen rund um die Berge werden hier ergründet und durch vielfältige erklärende Schwarz-Weiß-Grafiken visualisiert.
Pasotti?s Schreibstil ist dabei ziemlich gut verständlich, auch wenn doch mehr als ein Fremdwort auftaucht und es um teils weiter greifende physikalische Abläufe geht. Alle Inhalte sind kurz, aber ausreichend gut beschrieben. Anders, als auf dem Buchrücken suggeriert, ist dieses sehr informative und interessante Büchlein jedoch sicher kein Begleiter "für jede Bergtour".. (ganz im Gegenteil: ein derartiges Buch liest sich wohl am besten zu Hause, mit etwas Ruhe)! ;)
Es werden viele Sachthemen rund um die höher geratenen Berge behandelt, deren genauere Hintergründe man vielleicht bisher noch nicht kannte. Ob nun generell die Entstehung der Berge, die unterschiedlichen Gesteinszusammensetzungen, das Vorkommen von Gletscherflöhen oder das Auftreten der verschiedensten Bergformen neben der Tatsache, dass es im Berginnern schnell warm wird. Pasotti beschreibt all diese Inhalte sehr eindrücklich und in seinem durchweg eingängigen Erzählstil. Im Grunde geht man mit ihm auf eine Art Entdeckungsreise: mal in der Gegenwart, mal weit zurück in die Entstehungsgeschichte der Erde. Das Buch umfasst 208 Seiten und hat damit auch einen absolut passenden wie praktischen Informations-Umfang. Für mich waren die meisten Kapitel sehr interessant und auch einige Inhalte neu. Insofern hat sich dieses kleine Taschenbuch für mich persönlich schon gelohnt! Lesenswert, deshalb 5 Sterne.
Rezensionen von Caroline :
Ich bin böse von Land Ali
Ein Blick ins Hirn eines Teenagers
Die 15jährige Annie lebt in einer Pflegefamilie. Ihr Psychiater Mike hat sie zu seiner Frau Saskia und seiner Tochter Phoebe aufgenommen. Niemand außer ihm weiß, warum sie nun Milly heißt und welche Geheimnisse ihr bisheriges Leben umgibt.
Sie ist die Tochter einer pädophilen Serienmörderin, die 9 Kinder umgebracht haben soll.
Annie hat sie an die Polizei verraten und jetzt wartet sie auf die Gerichtsverhandlung.
Annie besucht die gleiche Schule wie Phoebe und diese macht ihr das Leben zur Hölle. Das Mädchen versucht sich richtig zu verhalten, um nicht wie ihre Mutter zu sein. Doch wie lange hält sie das aus, denn der Druck der Umstände nimmt mit jedem Tag zu.
Wie hat es mir gefallen?
Im Zuge einer Leserunde auf Facebook habe ich das Buch gelesen. Anfangs zögerte ich die Lektüre hinaus, denn ich fürchtete, dass ich mit dem Inhalt vielleicht nicht zurecht kommen würde. Ich kann aber jeden, der ähnliches glaubt, beruhigen. Es wird kaum etwas Genaues beschrieben und hauptsächlich wird das Kopfkino befeuert.
Im Mittelpunkt steht Annie, die sich nach Jahren des Grauens mit ihrer Mutter, endlich dazu durchringen kann, zur Polizei zu gehen. Nun lebt sie in einer Pflegefamilie und versucht ihr Leben unter Kontrolle zu bringen. Sie ficht einen inneren Kampf aus, um zu beweisen, dass sie nicht wie ihre Mutter ist. Gut zu sein, fällt ihr aber mit jedem Tag schwerer, denn ihre Schwester ist so richtig fies. Sie piesackt sie bis aufs Blut.
Die Therapiesitzungen mit ihrem Pflegevater Mike sollen ihr helfen, sich auf die Gerichtsverhandlung vorzubereiten. Gleichzeitig soll sie Methoden finden, um mit ihren Schuldgefühlen umzugehen.
Die Geschichte läuft unter dem Genre ?Psychologischer Spannungsroman? und damit hat der Verlag eine gute Einschätzung getroffen. Es wird hier sehr viel Augenmerk auf Annies seelischen Zustand gelegt. Die Verbrechen ihrer Mutter sind zwar wichtig, werden aber niemals richtig beschrieben. Als Leser verfolgt man ihre Gedankengänge, die natürlich von ihrer Mutter geprägt sind. Ihr Überlebensinstinkt hat sie über die Jahre über Wasser gehalten und nun versucht sie in ein normales Leben zu schlüpfen.
Der Schreibstil hat mich anfangs ein wenig gestört. Die Sätze sind eher kurz und prägnant. Ich musste die Geschichte hin und wieder unterbrechen, aber ab ca. der Hälfte hatte mich die Story komplett gepackt und lies mich nicht mehr los.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Ein Festtag von Swift Graham
beglückend schöne Theorie
Die Erzählung von einem "Festtag", dem Muttertag 1924, an dem auch Hausmädchen frei bekamen, schildert einen strahlend sonnigen Frühlingstag, der Liebe und Tod auf einander treffen lässt - eine Liebesgeschichte ist dieses Buch auch. Ebenso ein Sittenbild des ländlichen, verarmten England nach dem I.
Weltkrieg. Aber v. a. kreist das Erzählen um die Frage, wie Erleben und Erzählen aus einander entstehen und auf einander einwirken: Es kreist um das Verhältnis des Faktischen und der Fiktion sowie um ihre jeweils eigene, ganz spezifische Wahrheit. Einzelne Episoden der aktuellen Handlung werden von späteren Reflexionen der Heldin, aus deren Perspektive durchgängig erzählt wird, unterbrochen; ihre Ergänzungen der Vorgänge, die sie nicht selbst miterlebt hat, ihre (Re-)Konstruktion also nach den Kriterien von psychologischer Wahrscheinlichkeit und sachlicher Plausibilität sind immer wieder von aktuellen Schilderungen des Moments unterbrochen. "Der einfallende Abend, das Aprikosenrot, die diesig grün-goldene Welt - all das war unfassbar schön" (S. 131). So erhalten auch (eigentlich) theoretische Überlegungen für uns Leser_innen jene sinnliche Qualität, die derjenigen der erlebenden Protagonistin womöglich entspricht. Das Verhältnis von künstlerischer Begabung, Neugier und Bildung sowie erzählerischer Technik bleibt im Bilde der dreifachen Geburt letztlich ein wunderschönes Rätsel: Die Vollwaise Jane Fairchild kam zur Welt - sie erlebt DEN entscheidenden Tag ihres Lebens - sie findet eine Sprache zur Erzählung jenes Tages, der voll von sinnlicher Lust und dem Schmerz des Verlustes ist. Erzählen ist nicht Leben, aber ohne Leben kein Erzählen ... und wie verbindet frau diese Gegensätze im Medium der Sprache? Swift's "Festtag" ist ein opulentes Lehrbuch zum Schreiben- und auch zum Lesen-Lernen, eine langsam und festlich voranschreitende Hymne an das Rätsel des Erzählens.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Strandbadrevolution von Kurt Palm
keine Revolution, aber gut für´s Strandbad
Erwachsen werden ist gar nicht so einfach, aber wer es geschafft hat, blickt mit einer Mischung aus vorwiegend positiven Gefühlen zurück: Belustigung über vergangene Moden, Rührung ob der - oft vermeintlichen - Probleme der Pubertät, Sehnsucht nach der überschaubaren Welt der Jugend, Lust und Leid erster sexueller Erfahrungen .
.. von all dem erzählt der Roman in angenehm flotter Sprache. Die durchgängige Perspektive eines Ich-Erzählers bringt zwar eigene Schwäche(n) durchaus zum Ausdruck, verhindert aber nostalgische Rührseligkeit und verleiht dem Erzählen Authentizität. Eine erfreuliche Lektüre, die keine "Revolution" bei der Leserin auslöst, aber fürs "Strandbad" bestens geeignet ist.









