Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ela_Ela:
New York Diaries - Sarah von Carrie Price
Sarah & Charlie & Will : )
Die New York Diaries: Geschichten, die das Herz berühren Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für junge Leute, die hungrig auf das Leben sind. Sarah Hawks lebt schon lange im Knights, und obwohl nichts darauf hoffen lässt, dass ihr großer Traum in Erfüllung geht, hält sie stur daran fest: Musikjournalisten mag es viele geben, aber niemand hat so ein Gespür für Musik wie sie.
Dann lernt Sarah bei einem Konzert in einem kleinen Club den Sänger Will Brown kennen. Normalerweise trennt sie sauber zwischen Arbeit und Privatleben, doch diesmal stolpert sie Herz über Kopf in unbekannte Gefühlswelten.
Nachdem ich den ersten Teil schon gut fand aber am Anfang nicht so warm mit Claire wurde, musste ich trotzdem den Teil über Sarah lesen.
Und dieses Cover finde ich auch wieder total toll, es passt perfekt zu den anderen Bänden.
Und ich muss sagen Sarah hat absolut das Zeug zu meiner Lieblingprotagonistin der New York Diaries. Ich mochte sie von Anfang an total gerne und war verzaubert von ihrerer Art sich immer treu zu bleiben und ihren Träumen zu folgen. Nur musste sie lernen das ein Traumjob oft anders ist als es am Anfang gewirkt hat.
Und ich mochte Will echt total gerne und für mich war er mein Favorit um das Herz von Sarah, aber das muss sie natürlich selber entscheiden. Auch Charlie konnte mich mit seinem Charme fast um den Finger wickeln doch fand ich dass er nicht zu 100 Prozent zu Sarah passt.
Fazit: Dieses Buch war mein absolutes Highlight von dieser Serie und Sarah mein absoluter Lieblingscharakter, ich bewundere sie für ihre Stärke und ihren Willen. Ich vergebe sehr gute 4,5 Sterne.
Serie:
1.New York Diaries - Claire
2. New York Diaries - Sarah
3. New York Diaries - Phoebe (erscheint im April 2017)
4. New York Diaries - Zoe (erscheint im Juli 2017)
Rezensionen von manu63:
New York Diaries - Sarah von Carrie Price
Detailreiche Historie
Die Tochter des Fechtmeisters ist ein Historienroman der Autorin Sabine Weiß. Es ist der Vorabend zum Dreißigjährigen Krieg und die Leser dürfen teilhaben am Leben von Clarissa und ihrer Familie. Clarissas Vater ist ein Fechtmeister und reist als solcher mit seinen Schülern zu einer Fechtschule damit diese ihren Meistertitel erwerben können.
Dabei begleitet ihn Clarissa, seine einzige Tochter die für damalige Verhältnisse recht aufgeklärt erzogen wurde. So durfte sie unter anderem auch die Kunst des Fechtens erlernen. Als Clarissas Vater auf dieser Reise getötet wird sieht sich Clarissa plötzlich des Mordes am eigenen Vater bezichtigt und muss sich nun mit etlichen Widrigkeiten herumschlagen. Auch in politische Intrigen wird sie mit reingezogen. Wie Clarissa und ihre Lieben das ganze durchleben hat Sabine Weiß auf unterhaltsame Weise geschildert.
Dabei geht sie sehr detailliert auf die damalige Fechtkunst ein und schildert auch die politischen Gegebenheiten der Zeit anschaulich. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Wobei die vielen Handlungsstränge einiges an Aufmerksamkeit verlangen. Einiges fand ich nicht unmittelbar wichtig für die Hauptgeschichte und man hätte es gut weglassen können. Auch die Kampfszenarien fand ich zu ausschweifend, was aber daran liegt das ich solche Szenarien nicht so spannend finde. Insgesamt sich die Charaktere gut gezeichnet bis hin zu den Nebenfiguren. Die Geschichte wirkt gut recherchiert und das Glossar am Ende des Buches erklärt ungewohnte Begriffe sehr gut. Ein Personenverzeichnis, nach Handlungsorten sortiert, erleichtert die Unterscheidung der Charaktere. Mein Fazit ein empfehlenswerter Historienroman der zwar Längen aufweist, mich aber dennoch gut unterhalten hat.
Rezensionen von Wolly:
New York Diaries - Sarah von Carrie Price
Toll recherchiertet Roman, leider mit zu vielen Längen
Inhalt:
Im Roman begeben wir uns nach Rostock ins 17. Jahrhundert. Die politische Lage ist instabil, Glaubenskämpfe werden ausgetragen und Fechter sind allerorten heißbegehrt. So auch die Schüler von Clarissas Vater Fritjoff, einem Meister des Schwertes. Clarissa, unsere Hauptfigur, scheut selbst auch nicht vor der Waffe zurück und hilft so ihrem Vater bei dessen Arbeit als Lehrmeister.
Als die alljährlichen großen Meisterprüfungen in Frankfurt anstehen, begeben sich die beiden mit den Meisterschülern auf die lange und gefährliche Reise nach Frankfurt und wissen noch nicht, das dies erst der Anfang eines großen Abenteuers werden wird.
Meinung:
Dieser Roman besticht vor allem durch seine herrvoragende Recherche. Man merkt rasch das sich die Autorin sowohl mit dem Thema Fechten, als auch mit den damaligen Verhältnissen sehr genau auseinander gesetzt hat. Für die Detailtreue muss ich ein großes Lob aussprechen. Ebenso stimmig erscheint mir die Sprache. Sie verhilft dem Leser wunderbar, sich in die Zeit vor dem 30 jährigen Krieg zu versetzen. Auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere machen Freude und lassen den Leser mitfiebern.
So weit ein toller historischer Roman. Leider gibt es aber auch ein paar Schwachstellen die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Die Autorin neigt dazu, es mit der Detailverliebtheit etwas zu übertreiben, sodass es ingesamt einfach zu viel des Guten wird. Unnötige Längen und zu viele unwichtige Handlungsstränge lenken von der eigentlich tollen Geschichte ab und bremsen den Lesefluss. Ebenso geht es mir mit konstruiert wirkenden Passagen. Trotzdem war das Buch wirklich schön zu lesen und wer seinen Spaß am politischen Geschehen und eine Leidenschaft fürs Fechten hat, wird das Buch sicherlich lieben.
Fazit:
Guter historischer Roman, mit viel Liebe zum Detail, bei dem etwas weniger mehr gewesen wäre.
Rezensionen von Caroline :
Fremd von Ursula Poznanski; Arno Strobel
Langatmig, unglaubwürdig
Joanna freut sich auf einen netten Abend in ihrem Haus, als plötzlich ein fremder Mann in ihrem Wohnzimmer steht. Dieser behauptet doch glatt, sie wären verlobt und würden hier gemeinsam wohnen. Da Joanna überhaupt keine Erinnerung hat und es im Haus auch nicht so aussieht, als ob auch ein Mann dort wohnen würde, flippt sie natürlich vollkommen aus und möchte den Fremden sofort loswerden.
Ihre beste Freundin Ela bestätigt ihr am nächsten Tag die Geschichte und erklärt ihr, dass Erik tatsächlich die Liebe ihres Lebens ist.
Joanna - zuerst überzeugt, dass sie recht hat - beginnt an sich selbst zu zweifeln, deshalb macht sie sich gemeinsam mit Erik auf, ihre Gedächtnislücken zu füllen. Mit den Tagen, die folgen geschehen immer mehr seltsame Dinge und schließlich müssen die zwei akzeptieren, dass ihr Leben auf dem Spiel steht.
Wie hat es mir gefallen?
Kurz und bündig: leider nicht mein Fall!
Die Ausgangssituation klingt total spannend, verwirrend und deshalb wollte ich wissen, was es damit auf sich hat. Um dies genau zu erklären, fühlten sich für mich die ersten 140 Seiten wie 1000 Seiten an. Erst da nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde auch richtig gehend rasant.
Der Schluss jedoch hat mich zutiefst enttäuscht und mir die Haare zu Berge stehen lassen. Das unglaubwürdige Ende entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen, denn ich kenne einige Bücher von Arno Strobel, deshalb weiß ich um die Qualität des Autors.
Die abwechselnde Perspektive fand ich ausgesprochen gelungen. So erhielt man als Leser viele Informationen und konnte manche Handlungen besser verstehen. Am besten fand ich Joanna und ihre Zweifel. Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt. Sie macht Dinge, die ihr überhaupt nicht entsprechen.
Dieser Pluspunkt kann aber meinen Gesamteindruck nicht verbessern.
Rezensionen von Gaby 2707:
Todesstrand von Katharina Peters
Tolles Ermittlerteam
Josephine Rupert gibt es nicht mehr. Warum und was sie hat erleiden müssen, erfahre ich in immer wieder vorkommenden kleinen Andeutungen. Unter ihrer neuen Identität Emma Klar betreibt die ehemalige LKA-Beamtin heute eine kleine Privatdetektei um von hier aus ihre ehemaligen Peiniger zu ermitteln. Bei ihrem ersten Fall kann sich ein Vater nicht damit abfinden, dass seine 16-jährige Tochter Selbstmord begangen haben soll.
Bei ihren Recherchen stößt Emma auf weitere verschwundene Mädchen im gleichen Alter und auch auf einen Namen, der ihr die Haare zuberge stehen lässt: Bruno Teith, der sich heute Jakob Thal nennt und alles tun wird, um sie zu finden.
Mit ihrem leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil hat mich die Autorin sofort in die Geschichte hineingezogen. Nach den ersten Seiten ist es mir nicht leicht gefallen, das Buch mal zur Seite zu legen. Die Autorin versteht es hervorragend mein Kopfkino und meine Gefühle durch ihre Beschreibungen anzufachen. Es bleibt aber mir überlassen, wie brutal und blutig ich mir die Geschehnisse vorstelle. Wut, Hass, Angst, Gefühlskälte, Hoffnung, langsam entstehendes Vertrauen und Verliebtheit kann ich mir sehr gut vorstellen. Der Spannungsbogen steigt stetig an und zieht sich durch bis zum guten Ende, das für mich allerdings noch etwas ausführlicher hätte sein dürfen. Es stört absolut nicht, dass ich die "Bösen" von vorn herein kenne. Hier ist eher das Gegenteil der Fall. Ich fiebere mit den Ermittlern mit, bis sie endlich am Ziel sind.
Es geht um Mädchenhandel und vor allem um die Männer, die hier ihre sexuellen Praktiken ausleben wollen. Hierbei wird der Tod der Mädchen in Kauf genommen und gekonnt verschleiert.
Besonders gut gefällt mir hier die eigenwillige Ermittlertruppe: Emma Klar mit ihrer Provatdetektei in Wismar; Johanna Krass, Sonderermittlerin des BKA Berlin arbeitet zusammen mit den beiden Privatdetektiven Kirch und Bormer von einer Detektei in Rostok aus. Verbunden mit dem BKA können sie ihre Ermittlungen frei gestalten, haben aber die gesamten BKA-Resourcen im Rücken und können jederzeit darauf zugreifen.
Emma Klar ist mir mit ihrer anpassungsfähigen, pragmatischen und liebenswerten Art sofort ans Herz gewachsen. Aber auch von den anderen Protagonisten, charakteristisch und farbig mit Ecken und Kanten gezeichnet, hatte ich bald ein lebendiges Bild vor Augen. Anders, als bei vielen anderen Krimis, bekomme ich von ihnen nur sehr wenig Privates zu lesen. Als Emma ihr geschundenes Herz verliert, habe ich mich sehr mit ihr gefreut und hoffe, dass ich davon und von einem neuen Fall bald mehr lesen darf.
Ich würde mich sehr freuen, wenn dies nicht Emmas letzter Fall gewesen wäre. Sie hat viel Potential mich sehr gut zu unterhalten und mir spannende Lesestunden zu bieten.
Rezensionen von thora01:
Todesstrand von Katharina Peters
Malou und die Literatur - sehr spannende Geschichte
Inhalt/Klappentext:
**Lass dich nicht deiner Romanideen berauben?** Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden.
Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten?
Meine Meinung:
Sehr schönes Buch. Es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist für mich perfekt. Er lässt sich leicht lesen und ist kurzweilig. Der Aufbau der Story ist sehr gut gewählt. Die Geschichte ist spannend und zugleich auch ein wenig emotional. Die Protagonisten finde ich sehr gut geschrieben. Sie waren mir sofort sehr sympathisch und tiefgründig geschrieben. Malou finde ich einfach klasse. Sie ist ein kleine Kämpferin mit dem Herz am rechten Fleck. Ihre Gegenspieler fand ich auch sehr gut und detailiert geschrieben. Die Story ist mit kleinen humoristischen Szenen gespickt. Sie ist spannend und beinhaltet einige Überraschungen. Sehr schon fand ich die Wechsel von der Realität in die Literaturwelt. Die Beschreibungen innerhalb des Buches fand ich sehr überzeugend. Ich konnte mir die Umgebung sofort vorstellen. Der Abschluss ist sehr spannend und actionreich geschrieben. Er konnte alle offenen Fragen klären.
Mein Fazit:
Ein Must Read für Buchverrückte. Ein sehr sympathische Protagonistin und eine sehr spannende Geschichte. Ich kann es nur empfehlen.
Rezensionen von yesterday:
Wintergewitter von Felenda Angelika
Ein Kommissär zwischen Politik und Gewissen
Ein beklemmend reales Porträt des München nach dem ersten Weltkrieg und Hitlers erster Schritte zeichnet Angelika Felenda in diesem Krimi, Kommissar Reitmeyers zweitem Fall. Der ?Kommissär? trotzt dem leichten Rechtruck in den oberen Etagen der Polizei und ermittelt nach Instinkt und mit Fairness gegenüber allen Beteiligten.
Unbeirrbar fährt er mit seinem Fahrrad durch die Straßen, durch die auch ein Frauenmörder läuft.
Reitmeyer kommt in Kontakt mit ?Randgruppen? der Bevölkerung, verkehrt in Kreisen, mit denen er sonst wenig Berührungspunkte hat und wird dabei von seinem Kollegen Steiger und dem kongenialen Polizeischüler Rattler unterstützt. Anfangs ein unbeschriebenes Blatt, wird aus dem Duo Rattler-Reitmeyer noch ein interessantes Gespann, das auf mehr Krimis dieser Art hoffen lässt. Zudem schafft Rattler es, in ernste Situationen genau das richtige Maß Komik einfließen zu lassen.
Nicht nur aufgrund der akkuraten Umgebungsbeschreibungen und der Berichte über die politische Lage und die Not der Menschen lassen diesen Krimi so echt wirken, auch das richtige Jargon, gepaart mit einem Schreibstil, der auf dem Punkt ist, zeichnen die Autorin aus. Um die Beklemmung der Charaktere für den Leser spürbar zu machen, braucht es gar nicht viel ?Action? und Schießereien. Der Leser sitzt quasi auf Reitmeyers Gepäckträger, schleicht hinter Gerti Blumfeld durch die Straßen und verkleidet sich mit Rattler für ?verdeckte Ermittlungen?. Ein fesselnder und trotzdem vergnüglicher Lesespaß.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Calendar Girl - Ersehnt von Audrey Carlan
Ersehnt
?Calendar Girl ? Ersehnt? ist der vierte und letzte Teil der Calendar-Girl Reihe von Audrey Carlan. Es ist durchaus wichtig die Monate Januar bis September zu kennen, um die Inhalte des Buches in den richtigen Kontext setzen zu können.
Der Sprachstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.
Dennoch hatte ich zu Beginn einige Probleme ins Buch rein zu kommen, richtig fesseln konnten mich der Sprachstil und auch die Handlung nicht.
Die Handlung wird aus der Sicht von Hauptcharakter Mia Saunders, inzwischen ehemaliges Escort-Girl, dargestellt. So ist der Leser vorranging mit ihren Gefühlen und Gedanken konfrontiert und sieht andere Charaktere aus ihrer Perspektive.
Da Mia nicht mehr im Escort arbeitet, gibt es kein neues Abenteuer pro Monat. Dennoch geschehen ausreichend neue und unvorhergesehene Dinge, sodass die Spannung nicht verloren geht. Einige Dinge waren für mich allerdings komplett vorhersehbar, in diesem Teil noch stärker als in den vorigen drei Bänden. Das war sehr schade.
Die Charaktere sind in ihrer Darstellung die gesamte Buchreihe über mehr oder weniger stabil und entwickeln sich kontinuierlich ein wenig weiter. Man entdeckt von Zeit zu Zeit neue Seiten an bekannten Charakteren, so werden auch diese in ihren Handlungen nicht zu vorhersehbar.
Besonders gut haben mir das letzte Kapitel, als Premiere aus der Sicht von Wes geschrieben, und die Übersicht der Personen und ihren weiteren Lebenswegen gefallen. So wurden lose Enden aufgegriffen und schön zu einem Ende gebracht.
Insgesamt ist dieser letzte Teil ein rundes und durchaus Ende für die Serie, auch wenn die Spannung und mein persönliches Lesevergnügen von Band zu Band etwas abgenommen haben und ich mir generell mehr von der gesamten Serie erwartet habe.
Rezensionen von niknak:
Calendar Girl - Ersehnt von Audrey Carlan
gelungener Auftakt einer Trilogie
Inhalt:
Für Anna bricht eine Welt zussammen, als ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben kommt. Sie schottet sich vollkommen von der Welt ab. Auch der Kontakt zu ihren Eltern wird immer kleiner. Nur ihre Bandkollegen und Freunde versuchen noch immer sie zu unterstützen. Einzig die Musik gibt ihr noch Halt.
Eines Tages trifft sie im Regen Max an einer Bushaltestelle. Sie findet ihn sehr interessant, da er denselben Musikgeschmack hat wie sie und man sich sehr gut mit ihm unterhalten kann. Doch leider trennen sich ihre Wege wieder.
Aber man sieht sich immer zweimal im Leben, oder?
Mein Kommentar:
Ina Taus hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist einfach und schnell zu lesen, da immer etwas passiert oder neue Fragen aufgeworfen werden, die den Leser neugierig machen.
Sie schreibt die Geschichte aus einer wechselnden Perspektive von Anna und Max. So kann man sich beide Charaktere sehr gut vorstellen und erfährt viel über ihre Gefühle und Gedanken.
Aber auch die anderen Personen sind gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen und findet sie auf Anhieb sympatisch.
Da das Leben nicht immer so einfach ist, passieren immer wieder unerwartete Dinge, die der Geschichte eine Spannung bis zum Schluss erhalten.
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie. Daher bleiben einige Fragen offen, welche erst im zweiten oder dritten Band geklärt werden. Somit wartet der Leser schon gespannt auf die weiteren Bände. Das hat die Autorin auch hervorrangend im Epilog eingebaut. Sie gibt einige Einblicke in die Zukunft von Band zwei und drei, lässt aber viele fragen offen, ohne allzu viel zu verraten.
Auch der Prolog ist anders als erwartet geschrieben, aber dennoch sehr stimmig für die Geschichte und eine tolle Einleitung. Er wird von einer Person erzählt, die in der weiteren Geschichte fast nicht mehr vorkommt. Dennoch könnte ich mir keinen anderen Prolog für die Geschichte vorstellen.
Ina Taus hat die Geschichte mit vielen Musiktiteln unterlegt welche sehr gut zum Buch passen. Es hätte eine Palylist zur Geschichte gepasst, damit man die Titel leichter nachschlagen kann. Aber auch so war es kein Problem, da viele Lieder sehr bekannt sind. Und die anderen habe ich einfach überlesen, da mir die Geschichte zu spannend war und ich sie nicht unterbrechen wollte, um mir die Lieder anzuhören.
Fazit:
Eine spannende und tolle Liebesgeschichte, die den Leser schon hart auf Band zwei und drei warten lässt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Chicagoland Vampires - Mitternachtsbisse von Chloe Neill
Bleiben oder gehen?
Inhalt:
Gabriel Keen, das Oberhaupt des Nord-Amerikanischen Rudels möchte eine Rudelsitzung in Chicago abhalten. Dabei soll Ethan und Merit für die Sicherheit von Gabriel sorgen. Dies ist leichter gesagt als getan. Erstens eigentlich können sich Vampire und Gestaltwandler nicht leiden und zweitens hat es irgendjemand auf das Oberhaupt der Formwandler abgesehen.
Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Band der Chicagoland Vampire Reihe. Wiedereinmal konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin SÜCHTIG nach der Reihe! Die Seiten fliegen nur so dahin und es ist nahezu unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.
Mit Kampfszenen hat Chloe Neill in diesem Buch nicht gespart. Diese sind sehr glaubhaft beschrieben. Ich fiebere immer total mit.
Die Charaktere entwickeln sich weiter. Es ist wunderbar zu sehen, wie sich die Personen verändern, je weiter die Reihe schritt. In diesem Buch kommen einige neue Charaktere vor. Sie sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich finde Berna einfach klasse. :) Man erfährt einiges mehr über die "alten" Personen, was ich wirklich super finde.
Man merkt, dass Merit immer mehr in ihre Rolle als Hüterin wächst. Und je mehr sie diese Rolle wirklich wird, wächst auch Merits innere Stärke.
Zwischen Merit und Ethan knistert es nach wie vor total. Sie sind nun Kampfpartner und verstehen sich meistens richtig gut. Sie kommen sich immer näher, die Spannung lässt jedoch nicht nach.
In diesem Buch kommen die unterschiedlichsten Gefühle zum Vorschein. Man kann über und mit den Protagonisten lachen, hibbelt bei jeder Kampfszenen, fühlt mit Ethan und Merit und zergeht fast vor Spannung.
Mein Fazit:
Auch dieses Buch war wieder klasse. Diese Reihe kann ich absolut empfehlen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak







