Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sherlocked:
Flawed Wie perfekt willst du sein? von Ahern Cecelia
Ist Perfektion wirklich erstrebenswert?
Das Cover von Flawed hat mir richtig gut gefallen, ein totaler Eyecatcher. Die Farben wirken geheimnisvoll, sind aber super auf einander abgestimmt. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich wollte es in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil von Cecilia Ahern hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Die Grundidee ist interessant, aber sehr krass. Diese Welt, in der Celestine leben muss, hat es echt in sich, man darf sich keinen Fehler erlauben. Und wenn man doch als fehlerhaft verurteilt wurde, wird man gebrandmarkt. Wegen der Beschreibung der Brandmarkung und die Grausamkeit der Welt, in der Perfektion das angestrebte Ziel ist, würde ich das Buch ehrlich gesagt erst ab 14 Jahren oder älter empfehlen. Allerdings wird der Geschichte dadurch eine gewisse Tiefe und Realität verliehen, die sehr erschreckend ist.
Celestine hat mir am Anfang nicht so gut gefallen, weil sie von der perfekten Welt so überzeugt war, ohne etwas zu hinterfragen, allerdings hat sich das im Laufe der Geschichte durch ihre Entwicklung deutlich geändert, am Ende mochte ich sie total und habe mit ihr mitgefiebert. Von Art, Celestines Freund, weiß ich bis heute nicht, was ich halten soll. Einerseits ist er süß, aber dann macht er auch wieder komische Dinge. Carrick, der geheimnisvolle Unbekannte, hat mir sehr gut gefallen. Die Kommunikation ohne Worte zwischen ihm und Celestine fand ich sehr berührend. Am besten aber fand ich Celestines Großvater. Er scheint mehr zu wissen und hat sie immer tatkräftig unterstützt.
Der Auftakt der Dystopie von Cecilia Ahern hat mir super gut gefallen. Das Buch hat interessante Denkanstöße? Ist Perfektion wirklich erstrebenswert?! Ich kann es guten Gewissens allen ans Herz legen und freue mich schon total auf den zweiten Band.
Rezensionen von villaberger:
Flawed Wie perfekt willst du sein? von Ahern Cecelia
Ältester Kalender Tirols
Der St. Kassian Kalender ist mit über 300 Jahren der älteste Kalender Tirols. Er wird völlig ehrenamtlich zusammengestellt und auch die Autoren stellen die Artikel und Bilder kostenlos zur Verfügung!
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Flawed Wie perfekt willst du sein? von Ahern Cecelia
Ältester Kalender Tirols
Der St. Kassian Kalender ist mit über 300 Jahren der älteste Kalender Tirols. Er wird völlig ehrenamtlich zusammengestellt! Auch die Autoren stellen die Artikel und Bilder kostenlos zur Verfügung.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von villabergerRezensionen von Rebecca B.:
Im Wald von Neuhaus Nele
Wieder mal ein guter Krimi
"Im Wald" so lautet der neue Titel von Nele Neuhaus. Nele Neuhaus ist bekannt für ihre Provinzkrimis aus dem Taunus. Pia und Oliver sind Ermittler aus dem K11 die immer aufs neue heiße Ermittlungen lösen müssen.
Auch wenn ihr die Vorgänger Bände nicht gelesen habt, könnt ihr zu diesem Buch greifen, denn die Handlungen sind alle in sich abgeschlossen.
Inhalt:
Diesmal geht unsere Reise nach Ruppertshein. Es wurde beobachtet wie auf einem Campingplatz Wohnwagen angezündet wurden. Auf dem verbrannten Feld wurden Leichen gefunden. Zunächst wurde wegen Brandstiftung ermittelt, jedoch klärt sich nach und nach auf, das dieser Brand nicht einfach so entstanden ist. Ein gefährlicher Killer lauert in Ruppertshain.
Diesmal werden auch Pia und Oliver mit in die Geschichte reingezogen, denn Oliver Bodenstein kennt die Opfer und die Gründe der Tat ragen bis in die Vergangenheit hinein. Was ist vor 40 Jahren passiert?
Meine Meinung:
Es ist schön Pia und Oliver wieder bei ihrer Arbeit zu begleiten. Die beiden Ermittler vom K11 ergänzen sich so wunderbar sodass ich sie richtig in mein Herz geschlossen habe.
Diesmal werden die beiden mit in die Geschichte reingerissen, es wird persönlich. Die Gefühle von Oliver: Hass, Wut und Angst sind richtig gut rüber gekommen.
Wie wir es bei den Büchern von Nele Neuhaus kennen gibt es unglaublich viele Charaktere. Um nicht ganz durcheinander zu kommen gibt es am Anfang des Buches ein Verzeichniss der Charaktere. Trotzdem muss man wirklich gut aufpassen. Es werden unglaublich viele Menschen verdächtig und als Leser kann man gut mitraten. Natürlich wird man auch das ein odere andere Mal auf die Falsche Fährte gelockt.
Obwohl das Buch über 500 Seiten hat, war es für meine Verhältnisse nie langatmig. Es hat einfach Spaß gemacht und war super spannend.
Ich kann euch das neue Buch von Nele Neuhaus sehr empfehlen, gerade wenn ihr auf verworrene Krimis steht. Blutig ist die Geschichte nicht, trotzdem aber Stellenweise brutal!
Viel Spaß beim lesen.
Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:
Seltene Affären von Bayer Thommie
Eine seltsame Affäre...
Ich finde, der Titel des Romans sollte "seltsame Affären" heißen, denn die Story um einen 62jährigen Einzelgänger mutet durchaus etwas seltsam an.
"Hormonstau im Hirn"oder "Torschlusspanik" fallen mir auf der Inhaltsebene assoziativ ein. Ein altes, immerwährend aktuelles Thema.
Das scheint auch den Protagonisten anzutreiben, der mit all seinen Sehnsüchten und seinen Beziehungsängsten eine (Fast)Affäre in seine Träumen durchlebt.
Thommie Bayer erzählt uns von den Enttäuschungen, Sehnsüchten und Nöten eines alternden Mannes, das Thema Beziehung betreffend und das auf eine sehr ansprechende und gekonnte Weise.
Das Buch lässt sich gut lesen, man merkt, dass der Autor schon einiges geschrieben hat und sprachlich versiert ist.
Trotzdem wirkt das Werk etwas eintönig - wohl in Anlehnung an die Lebensumstände des Protagonisten -
spätestens ab dem letzten Drittel wünscht man sich für den Mann eine reale Beziehungsanbahnung. Verdient hätte er es ja. Und der Leser/ die Leserin auch.
Rezensionen von manu63:
Seltene Affären von Bayer Thommie
Gibt es ein Happy End?
Mit dem vierten Band Haben Rocksongs ein Happy End? schließt die Autorin Sandra Helinski ihre Geschichte rund um Anna und Eddi ab. In den ersten drei Teilen haben sich Anna und Eddi immer mehr angenähert, kann es aber für die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere und ihre Art zu Leben ein glückliches Ende geben? Diese Frage wird erst zum Ende des Buches geklärt.
In der Zwischenzeit durchlaufen beide die Höhen und Tiefen einer Beziehung die erst noch wachsen muss.
Sandra Helinski schafft es in Teil vier die Protagonisten sehr realitätsnah agieren zu lassen. Die Charaktere haben an Tiefe gewonnen und in diesem Band stehen Anna und Eddi im Fokus des Geschehens. Es wird zwar auch wieder die Arbeit mit den Tieren thematisiert, aber das läuft eher am Rande mit. Gerade die wirklichkeitsnahe Geschichte lässt den Roman glaubwürdig erscheinen. Annas Ängste und Sorgen, aber auch ihr Hochgefühl werden gut herausgestellt und es entsteht keine Traumgeschichte die man so nicht glauben würde.
Der Erzählstil ist wieder direkt und flüssig und die Dialoge wirken nicht gestelzt oder unglaubwürdig. Das macht für mich insgesamt den Charme der ganzen Reihe aus, mit Anna kann man sich identifizieren und auch Eddi entwickelt sich immer mehr zu einer Persönlichkeit bei der man versteht warum Anna sich in in verliebt. Wer eine stürmische Liebesgeschichte mit viel körperlichem Einsatz der Protagonisten erwartet wird enttäuscht sein. Sandra Helinski lässt die Leser eher selber entspinnen was zwischen den beiden passiert. Es ist eher eine sich langsam entwickelnde Beziehung mit einer Prise Alltag und einem Einblick in die Arbeit mit schwierigen Tieren.
Rezensionen von Xirxe:
Sieben minus eins von Dahl Arne
Das könnte der Beginn einer tollen Serie werden...
Ein 15jähriges Mädchen ist entführt worden, doch nach drei Wochen hat die Polizei noch keine einzige Spur. Im Gegensatz zu seinem Vorgesetzten ist Kommissar Sam Berger überzeugt davon, dass ein Serienmörder am Werk ist und ermittelt heimlich auf eigene Faust. Dass er selbst schon länger im Visier zweier gegeneinander kämpfenden Kräfte ist, wird ihm erst klar, als fast alles zu spät ist.
Arne Dahl ist ja schon länger bekannt als Autor der spannenden Krimireihen über die A-Gruppe und Europol. Mit diesem Buch beginnt nun eine dritte Reihe um Sam Berger und Molly Blom, die sich hier auf ungewöhnliche Weise begegnen. Der Krimi beginnt wie viele andere recht wenig überraschend. Ein Verbrechen, kein Täter, viel Blut und vermutlich viel viel Grauenhaftes, das man nur erahnen kann. Dann wird eine mysteriöse Unbekannte gefunden, die des Rätsels Lösung verspricht (oder zumindest den Weg dahin zeigen soll), doch statt dessen beginnen nach etwas mehr als einem Drittel die für Krimis von Arne Dahl so typisch verwickelten Geschehnisse. Täter werden Opfer, Opfer Täter oder andersherum? Egal, ich habe auf jeden Fall eine ganze Zeit gebraucht, bis ich wieder wusste, wer was weshalb wieso oder so ähnlich ;-) Selbst als dann verhältnismäßig früh klar war, wer hier gejagt wurde, wurde die Spannung nicht geringer. Denn auch das ist wieder typisch für Arne Dahl (zumindest bei den Büchern die ich kenne): Ist eine Unklarheit beseitigt, kommt garantiert eine neue. Und so ist es auch bei diesem Buch. Das Ganze endet dann mit einem sooo üblen Cliffhanger, dass ich den Krimi fast in die Ecke geworfen hätte. Da MUSS man ja den nächsten Band kaufen.
Mäkeln muss ich trotzdem ein bisschen. Krimis ohne vertieftes Seelenleben der Protagonisten geht ja heutzutage überhaupt nicht mehr. Meistens ist es auch eine Bereicherung, aber hier war es mir gelegentlich doch etwas zu viel. Zum Beispiel: "... schüttelte den Kopf so lange, bis nur noch die Trauer zurückblieb, die seinen Kopf bereits befallen hatte wie eine Toxoplasmoseinfektion. Parasiten im Kortex. Würmer im Gehirn." Nein, hier ist nicht vom Täter die Rede, sondern vom Kommissar. Auch fehlen mir dieses Mal die gesellschaftskritischen Töne, die Arne Dahl sonst sehr passend in seinen Büchern anbrachte. Aber ich glaube (hoffe), das könnte sich bei den Folgebänden ändern. Es hilft nichts, ich muss die wohl lesen :-)
Rezensionen von Xirxe:
Life changing Food Das 21 Tage Programm. 05.09.2016. von Fischer Eva
Und jetzt was ganz Neues: LCF
Schon seit längerem kursieren im Essens- und Kochbereich der gesunden Küche jede Menge englischsprachige Wortkreationen, deren Sinn oft mehr im Schein als Sein zu finden sein mag: Superfood, Powerdrinks, LowCarb - mit Life changing food scheint wohl nun eine neue Kreation dazu gekommen zu sein. Ich muss gestehen: Hätte ich dieses Kochbuch nicht gratis bekommen, wäre es nie in meiner Küche gelandet.
Doch wider Erwarten bin ich nun doch recht angetan davon. Die Aufmachung entspricht den in Art und Preis vergleichbaren Büchern, die gesundes Kochen zum Thema haben: pro Seite ein Rezept oder farbiges, appetitanregendes Bild. Positiv empfand ich, dass sich die Autorin auf 19 Seiten Vorwort beschränkt hat, was bei dieser Art von Büchern nicht selbstverständlich ist. Dazu kommt noch ein 3-Wochen-Plan, wonach sich bei Einhaltung dieser Vorgaben das Leben wohl geändert haben sollte. Dies kann ich bedauerlicherweise nicht bestätigen, aber ich kann dem ebensowenig widersprechen, da ich nur einzelne Rezepte nachgekocht habe.
Die, die ich versucht habe, waren durchweg schmackhaft und auch nicht allzu kompliziert. Beispielsweise Kräutercrêpes mit Räucherlachs und Frischkäse, Chili sin Carne mit Kakao und Pistazien und Zucchini-Frühstückspizza. Weshalb es trotzdem nicht zu völliger Begeisterung reichte, war zum Einen das wiederholte Auftauchen von Kokosöl oder Kokosblütenzucker (Grund?) und zum Zweiten, dass regionale Lebensmittel eher wenig vorkamen. Quinoa, Gojibeeren, Chiasamen - ja, man bekommt zwar mittlerweile beinahe Alles auch beim Discounter in Bioqualität, aber wären Sachen wie Dinkel oder Hirse nicht noch besser?
Alles in allem aber ist es ein praktisches Kochbuch mit gesunden und eher kalorienarmen Rezepten, die bei entsprechender Verwendung von Lebensmitteln auch für gluten- und/oder laktosefreie Ernährung geeignet sind.
Rezensionen von Xirxe:
Denken heilt! Philosophie für ein gesundes Leben von Kitzler Albert
Gesund leben mit und durch Philosophie
Von Stress, Burnout und Depressionen ist in unserer Gesellschaft eine große Zahl von Menschen betroffen. Parallel dazu steigt die Menge der Ratgeber, die vorgeben DAS bzw. DIE Heilmittel dagegen zu haben. Achtsamkeit, Entschleunigung, Meditation sind als Begriffe allgegenwärtig in diesem Sachbuchbereich ebenso wie in der Presse und werden unter anderen als die Methoden gehandelt, die richtig angewandt in fast jedem Falle helfen.
Albert Kitzlers neues Buch hebt sich dagegen ab, obwohl sein Thema sozusagen das gleiche ist, wenn auch nicht auf den ersten Blick. Denn wenn wir glauben, Krankheiten wie Burnout und Depression seien charakteristische Zeichen unserer Zeit, irren wir gewaltig. Der Autor zeigt, dass bereits vor vielen tausend Jahren die Menschen darunter litten, doch im Gegensatz zu heute machten sich damals Philosophen Gedanken darüber, wie die Betroffenen davon zu heilen sind. Man nannte es Überlastung, Überforderung, Ängste, Sorgen, Kummer, Zorn, Wut, Hass, Ärger, Trauer, Entfremdung usw. und die alten Weisen in Ost und West waren überzeugt, dass man mit den richtigen Gedanken sich gegen diese Leiden der Seele wappnen konnte und sie sogar heilen.
Albert Kitzler erläutert und beschreibt die einzelnen Leiden mit Zitaten von Sokrates, Konfuzius, Cicero, Zhuangzi, Seneca und vielen anderen und stellt sie in Zusammenhang mit unserem heutigen Leben, alles in einer leicht zu lesenden und gut verständlichen Sprache (Philosophieunkundige müssen keine Scheu haben ;-)). Ebenso die dazugehörigen Heilmittel, die damals zwar anders bezeichnet wurden, doch letzten Endes im Großen und Ganzen das Gleiche sind, was in den heutigen Ratgebern empfohlen wird.
Was mich beim Lesen immer wieder überraschte, wie wenig sich an den Problemen der Menschen offenbar seit den Zeiten der großen Denker doch geändert hat. Und wie noch immer mit den gleichen Methoden von damals viele Probleme einfach, aber nicht ohne Mühe, geändert werden könnten. Wenn man nur will... ;-)
Ein Buch, das ich mit Sicherheit immer wieder zur Hand nehmen werde. Denn die darin genannten Leiden der Seele werden vermutlich immer wieder mal erscheinen.
Rezensionen von Xirxe:
DNA von Sigurdardóttir Yrsa
Was für ein Ende!
Das Buch beginnt mit einem grausamen Prolog, auch wenn er nicht mit Blut, Tod und den sonst üblichen Zutaten des Krimi-/Thrillergenres daherkommt. Drei Waisen, drei, vier und sechs Jahre alt, die ganz offensichtlich sehr aneinander hängen, werden durch das Jugendamt auseinandergerissen und auf verschiedene Familien verteilt.
Das war es dann auch schon und die eigentliche Geschichte beginnt 28 Jahre später, 2015. Eine junge Frau, Mutter von drei Kindern, wird tot in ihrem Haus aufgefunden, brutal ermordet mit einem Haushaltsgerät. Nicht viel später findet man eine weitere Tote, eine ältere, alleinstehende Frau, die ebenfalls mit einem Haushaltsgerät auf entsetzliche Weise umgebracht wurde. Kommissar Huldar, dem mehr oder weniger nur zufällig die Leitung dieser Mordermittlung zugefallen ist (alle Anderen waren in einen Skandal verwickelt), ist ratlos, denn es sind keine Gemeinsamkeiten oder Zusammenhänge zwischen den Opfern festzustellen.
Obwohl die Mordarten ausgesprochen eklig sind, ist es keines der Bücher, in denen sich der Übelfaktor von Seite zu Seite steigert. Die Tötungsarten werden so beschrieben, dass die eigene Vorstellung (zumindest meine) mehr als genügend schockiert war, doch nach einer, spätestens zwei Seiten war es das dann auch. Die weitere Ermittlungsarbeit bzw. parallel laufenden Handlungsstränge vermitteln eher subtil eine stets weiter wachsende Spannung, was sicherlich auch mit der detaillierten Beschreibung des Innenlebens der Hauptfiguren zusammenhängt. Obwohl ich bereits relativ schnell recht sicher war, um wen es sich bei dem Täter handelt (die Autorin legt es vermutlich auch darauf an, die Spur in diese Richtung zu führen, auch wenn es an keiner Stelle offensichtlich ist), konnte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Denn die Merkwürdigkeiten, die mit den Morden verbunden sind, sind so seltsam, dass ich mir noch nicht einmal ansatzweise einen Reim darauf machen konnte.
Und was gehört auch zu einem gelungenen Krimi/Thriller? Dass es am Ende doch ganz anders kommt als erwartet. Und das ist bei diesem Buch auf jeden Fall gelungen. MIt DIESER Auflösung hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet - was natürlich auch an meinem mangelnden Spürsinn liegen kann.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dann aber doch noch: Mir persönlich war es zeitweilig etwas zuviel mit der Beschreibung der Hauptfiguren, deren Innenleben so exakt durchleuchtet wurde, dass ich gelegentlich dachte: 'Jaja, ich hab's verstanden.' Aber das ist wirklich nur ein kleiner Makel. Ansonsten ein toller Auftakt für eine neue Krimi-/Thrillerreihe von einer Autorin, deren andere Bücher ich mir wohl auch noch anschauen werde.








