Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ela_Ela:
Ein wundervolles Buch Travis & Abby <3
Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt ? aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt ?
Ich habe das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und es hat mir wieder sehr gut gefallen.
Die Autorin hat einen so mitreißenden Schreibstil der dich das Buch nicht aus der Hand legen lässt. Ich habe alle Bücher von Jamie McGuire verschlungen und bin ein Fan von ihr, ihren Büchern und ihren Schreibstil.
Über Travis & Abby habe ich schon gelesen bevor ich alle Maddox-Brüder kennengelernt habe und ich habe mich wieder total in die beiden verliebt. Sie gehören einfach zusammen, auch wenn sie viele Hindernisse überwinden müssen, was die beiden aber noch mehr zusammenschweißt.
Fazit: Ein wundervoller Roman den ich noch mal lesen musste.
Serie:
1. Beautiful Disaster
2. Walking Disaster
3. Beautiful Weddning
4. Beautiful Oblivion
5. Beautiful Redemption
6. Beautiful Sacrifice
7. Beautiful Burn (erscheint im März 2017)
Rezensionen von Ela_Ela:
After forever von Anna Todd
Viel besser als der zweite und dritte Teil ; D
Life will never be the same ... Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet.
Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern ?
Vorerst muss ich sagen das ich mir jetzt sehr viel Zeit mit dem Lesen gelassen habe. Aber ich war so enttäuscht vom zweiten und dritten Teil das ich Angst vor dem vierten Teil hatte, doch ich habe mich jetzt darüber getraut und bin überrascht.
In diesem Buch erkenne ich den ersten Teil wieder und es hat mir gut gefallen, jedoch war der erste trotzdem der beste Teil und kurzfristig habe ich auch die Lust am Lesen verloren, doch ich habe dann versucht einfach weiterzulesen und wollte dann nicht mehr aufhören.
Das meisten jedoch was mich an diesem Buch stört ist das man nicht erfährt wenn Landon heiratet, doch das wird man wahrscheinlich erst erfahren, wenn seine Bücher rauskommen.
Tessa & Hardin gefallen mir in diesem Buch wieder besser, sie streiten zwar wieder oft aber durch die Auszeit die die beiden sich nehmen finden sie wieder zu sich und auch zueinander. Ich finde sie sind sehr erwachsen geworden, vor allem Tessa und von Hardin bin ich auch angenehm überrascht, das er versucht sich seinen Problemen zu stellen und mit einem Psychotherapeuten darüber redet.
Fazit: Ein schönes Ende für Tessa & Hardin das mir um einiges besser gefällt als die Mittelteile. Echt zu empfehlen.
Serie:
1. After Passion
2. After truth
3. After love
4. After forever
5. Before us
6. Nothing more
7. Nothing less (Always love) - erscheint erst im November 2016
Rezensionen von rewa:
Shades of Fifty von Sandra Schönthal
Fünfzig, kein Problem
Wer einen humorvollen, witzigen und unterhaltsamen Roman über die Tücken des Älterwerdens lesen möchte ist bei ,, Shades of Fifty`´ an der richtigen Stelle. Wer vorher noch keine Lachfalten um die Augen hatte, kann sicher sein, dass nach dieser Lektüre ein paar mehr vorhanden sind und dank der vielen Tipps und Ratschläge in dem Roman, werden diese auch wieder verschwinden, oder auch nicht.
In 8 verschiedenen Kapiteln lässt die Autorin Sandra Schönthal den Leser teilhaben an witzigen Geschichten, wo man sich immer wieder selbst entdecken kann.
Sei es dass man kritisch seine Falten im Vergrößerungsspiegel betrachtet, dass man Gesichtstraining betreibt oder man sich dabei ertappt, dass man Werbungen die Blasenschwäche, Gelenksschmerzen oder Blähungen zum Thema haben, interessierter ansieht als früher. Für jedes größere oder kleinere Problem, gibt es in diesem Roman eine Hilfestellung.
Man muss viele Kapitel mit einem Augenzwinkern betrachten und vor allem, darf man nicht alles zu ernst nehmen, da manche Szenen sicherlich etwas übertrieben dargestellt werden. Obwohl, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht sieht man vieles, wo man nicht glauben würde, dass es das wirklich gibt.
Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die einzelnen Szenen aus der Sicht eines Erzählers geschildert werden und man dadurch schwer einen Zugang zu der Hauptperson bekommt die noch dazu namenlos ist. Die Sätze weisen ebenfalls eine eigene Art auf, wo man oft am Ende nicht mehr weiß, was man am Anfang gelesen hat. Es sind Sätze, die öfters ineinander verschachtelt sind, sodass ein flüssiges Lesen nicht immer möglich ist.
Nett war hingegen, dass vor jedem neuen Kapitel ein Zitat einer bekannten Persönlichkeit ( Ephraim Kishon, Tina Turner, Brigitte Bardot?) zu finden war.
Manchmal hatte man das Gefühl eine Art Reisebericht zu lesen, da man von Anreise bis Hotelaufenthalt und Erlebnisse auf einem Kreuzfahrtschiff über alle Missgeschicke informiert wurde.
Nach dieser doch manchmal etwas übertriebenen Lektüre, wo man durch Facelifting, Botox, Fitnesscenter, Diäten, Kartenleger?. gejagt wird, wird einem zum Schluss klar, dass jeder seinen eigenen Wohlzustand selber finden muss. Wer mit sich selbst zufrieden ist, dem werden die ,,Shades of Fifty´´ sicherlich keine Kummerfalten bereiten.
Rezensionen von chipie2909:
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Step by Step in einer apokalyptischen Welt
Ich hatte schon eine ganze Weile nichts mehr im Bereich Science Fiction gelesen und war deshalb sehr gespannt auf "Am Ende aller Zeiten". Der Autor Adrian J. Walker wurde Mitte der 70er Jahre in Australien geboren, wuchs aber größtenteils in England auf und arbeitete als Informatiker. Im Moment lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in London.
Erschienen ist das Werk im Verlag FISCHER Tor am 25.08.2016.
Das Cover:
Dahinter hätte ich erstmal keinen postapokalyptischen Roman vermutet. Es ist wie ein Ringbuch gehalten, in der Ecke links oben sieht man die Umrisse einer Frau mit zwei Kindern, rechts unten einen Mann und erstmal dachte ich, das Cover würde besser zu einem Liebesroman passen. Dennoch finde ich das Cover gut gemacht, es spricht auf jeden Fall an.
Zum Inhalt:
Wir lernen die Gedankenwelt von Ed kennen... er ist Mitte 30 und kreuzunglücklich. Dabei hätte er doch alles... er lebt in Edinburgh, ist verheiratet mit Beth, einer verständnisvollen Frau und hat zwei gesunde Kinder, Alice und Arthur. Dennoch kann er nicht aus seiner Haut, am Liebsten wäre er niemals Familienvater geworden. Und plötzlich passiert es: Unzählige Asteroiden schlagen ein und verwüsten Großbritannien. Es flüchtet mit seiner Familie in den Keller und Rettern gelingt es zwei Wochen später, sie zu bergen. Ed schließt sich einer Truppe an, die Versorungseinsätze unternimmt um Nahrung zu finden und genau während einer solchen Aktion wird seine Familie evakuiert und mit einem Hubschrauber nach Cornwall gebracht. Zurück blieben nur eine Handvoll Menschen und der Versuch, ein Auto aufzutreiben und damit nach Cornwall nachzureisen, scheitert. Entweder war nicht mehr genug Benzin vorhanden, oder die Straßen waren durch die Katastrophe zu sehr zerstört und verwüstet. Da schmieden die Hinterbliebenen einen Plan: Sie wollen nach Cornwall joggen. Doch können sie das wirklich schaffen?
Mein Eindruck:
Als ich zu lesen begann, hatte ich eigentlich knallharte Action und abgedrehte Gestalten erwartet. Weit gefehlt, dennoch war ich von dem Buch von Anfang an begeistert, trotz oder gerade auch wegen meiner nicht bestätigten Erwartungen. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, ich mag den Schreibstil des Autors und auch wenn ich mir unter dem Klappentext ganz etwas anderes vorgestellt hatte, wurde ich super unterhalten. Der Protagonist Ed ist wohl nicht gerade der Sympathieträger hoch zehn, dennoch fand ich ihn von Adrian J Walker klasse gezeichnet. Ed ist eben ein Mensch mit Stärken und Schwächen und das hat sich in der Geschichte sehr gut herauskristallisiert. Wir erleben die Story aus der Sicht von Ed. Anfangs war er extrem lethargisch, sehr dem Alkohol zugetan und seine Familie interessierte ihn nicht so wirklich. Aber er hat während des Buches eine gute Entwicklung durchgemacht und ich hatte Spaß dabei, daranteilzuhaben. Im Grunde war Ed Teil eines bunt zusammengewürfelten "Laufvereins" und ich fand auch die Charaktere seiner "Reisepartner" interessant. Da gab es Bryce, einen bärigen Typen, immer einen dummen Spruch auf den Lippen, aber im Grunde doch ein weicher Kerl, Richard, der mich sehr an einen Aristokraten erinnerte, Harvey mit seinen Lebensweisheiten und nicht zu vergessen Grimes, eine Soldatin, die sich berufen sah, die Truppe zu beschützen. Und so joggten sie los... von Edinburgh Richtung Cornwall und trafen unterwegs Menschen, die es manchmal gut, manchmal aber auch nicht so gut mit ihnen meinten. Ein paar Szenen gingen mir richtig unter der Haut, Adrian J Walker beschrieb manche Situation grausam, aber dennoch fesselnd und er regte mich zum Nachdenken an. Ebenso wurden immer wieder Anekdoten, Erfahrungen und Weisheiten eingeflochten, die mich manchmal zum Schmunzeln brachten, mich aber auch sehr berührten. Die Kapitel sind kurz gehalten und endeten jedes Mal so, dass ich gleich weiterlesen wollte und auch der Schluß hat mich nicht enttäuscht. Ich bin froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe, könnte es aber nicht wirklich einen Genre zuordnen, da sich verschiedene Sparten in diesem Werk vermischen.
Fazit:
Für einen richtigen Science Fiction Fan ist dieser Roman wahrscheinlich eine Enttäuschung. Für mich als Allesleserin war es aber dennoch eine tolles Leseerlebnis, wenn auch auf eine ganz andere Art Und deshalb gibt's von mir 5 Sterne.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan
Atemlos durch die Zeit
Eigentlich eine wilde Geschichte: von Kränkungen, brutalem Umgehen von Schulkindern miteinander, liebesfähige Menschen, die an nicht liebesfähige geraten, unverbindliche Beziehungen, die so schnell gelöst werden wie sie eingegangen wurden - und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte einer jungen, kreativen Frau, die vielen Menschen aus ihrer Jugend, die gut zu ihr waren, sehr treu bleibt.
Da ist sehr viel drin, es geht oft ziemlich durcheinander und als Leser verliert man so manchen Protagonisten, an den man sich gerade ein wenig gewöhnt hat.
Und das alles in einem eher flapsigen Stil, den meine Enkelgeneration wohl als krass oder doch noch als cool bezeichnen würde. Und dahinter manchmal etwas leise Traurigkeit...Ist da die Lebensweise von vielen amerikanischen Jugendlichen eingefangen? Ich weiß es nicht.
Leicht und vor allem nach dem ersten Drittel - die Schulgeschichten waren mir zu heavy!!! - gut zu lesen. Eine bunte Welt, in der ich mich kaum heimisch fühle.
Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:
Die Frau auf der Treppe von Bernhard Schlink
Frankfurt/Vergangenheit-Sydney/Gegenwart
Ein erfolgreicher Anwalt, Mitte 60, verwitwet und Seniorpartner in einer angesehenen Frankfurter Kanzlei, befindet sich geschäftlich in Sydney. Nach erfolgtem Vertragsabschluss gönnt er sich einen Besuch in der Art Gallery und stößt unvermittelt auf das Porträt "Frau auf einer Treppe".
Das jahrzehntelang verschollene Gemälde wühlt ihn auf; ist er doch mit diesem Gemälde auf seltsame Art verbunden. Während er einer Detektei den Auftrag erteilt, den Besitzer des Bildes zu finden, schweifen seine Gedanken gut 40 Jahre in die Vergangenheit zurück.
Als junger Anwalt stellte die "Frau auf einer Treppe" sein Leben gehörig auf den Kopf. Der aufstrebende Maler Karl Schwind, heute weltberühmt und verehrt, erhielt vom Industriellen Peter Gundlach den Auftrag, seine Frau zu malen. Zwischen Schwind, Gundlach und Irene entwickelte sich eine seltsame Dreiecksgeschichte, in deren Mittelpunkt immer das fertige Gemälde stand. Irene verließ Gundlach für Schwind und Schwind letztendlich für das Gemälde. Der Anwalt, als Vermittler gedacht, verfiel wiederum Irene und wurde von ihr beiläufig ausgenutzt. Nach turbulenten Monaten verschwanden schließlich Irene und das Gemälde für gut 40 Jahre.
Die Detektei spürt schließlich Irene auf und der Anwalt macht sich sofort zu ihr auf den Weg. Sie lebt nördlich von Sydney in einer abgelegenen Bucht. Die Jahre sind nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Aus der strahlenden jungen Frau ist eine alte kranke Frau geworden, die so gar nichts mit der Irene der Vergangenheit gemeinsam hat. Dennoch verfällt ihr der Anwalt sofort wieder, auch als er erfährt, dass die Ausstellung des Bildes einzig und allein dem Zweck dient, Schwind und Gundlach nach Australien zu locken. Seine Anwesenheit spielt keine Rolle, ob er hier ist oder nicht, hat für Irene keinerlei Bedeutung. Irenes Plan geht auf. Es kommt zum Showdown zwischen ihr, Schwind und Gundlach.
Mich konnte dieser Roman leider nicht überzeugen. Obwohl die ersten Seiten sehr vielversprechend klangen und auch die Geschehnisse in der Vergangenheit ausreichend Stoff für Auswirkungen in der Gegenwart geboten hätten, verliert sich das Buch sehr bald in Andeutungen und Nichtigkeiten. Der Anwalt, der bis zum Ende des Buches keinen eigenen Namen bekommt, verhält sich meiner Meinung nach völlig unlogisch. Er kann sowohl auf ein erfülltes Privatleben als auch auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, dennoch stellt er alles in Frage sobald er auf Irene trifft. Jene Irene, die mit ihm gespielt hat, die ihn ausgenutzt und belogen hat und die ihm bei jeder Gelegenheit sagt, wie wenig sie von ihm und seinem gewählten Lebensweg hält. Schwind und Gundlach verhalten sich nur geringfügig besser. Sie alle agieren wie Marionetten, die vom Schriftsteller vorgegebene Sätze, mehr schlecht als recht, aufsagen müssen. Es ist seltsam, wie unbeholfen drei erfolgreiche und einflussreiche Männer agieren müssen. Ebenso überflüssig sind die kurzen Hinweise auf die Familie des Anwalts. Sie bringen die Geschichte weder voran noch erklären sie irgendetwas.
Für mich bleibt "Die Frau auf der Treppe" relativ farblos. Sie ist immer nur ein Buch, entwickelt kein Eigenleben und keine Faszination. Die Figuren sind nicht Fleisch und nicht Fisch, man entwickelt für Niemanden eine bestimmte Sympathie oder Antipathie. Die Handlung bleibt einem somit letzten Endes auch egal.
Rezensionen von Tarika:
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Ein toller postapokalyptischer Roman
Meteoriteneinschläge zerstören fast ganz Großbritannien und es gibt infolgedessen nur wenige Überlebende. Edgar Hill und seine Familie zählen zu den glücklich und konnten die Katastrophe zunächst überstehen. Doch der Zufall will es, dass sie bei einer Evakuierung getrennt werden und so muss sich Edgar auf den 500 Meilen Weg von Edinburgh nach Carnwall begeben, um seine Lieben wieder zu sehen.
Doch der Weg dorthin ist nicht gerade einfach, da das Land zerstört, die Erde verbrannt und das meiste Leben ausgelöscht ist. Und diejenigen, die noch da sind, sind nicht immer freundlich gesinnt, denn ein jeder kämpft um das eigene Überleben?
Adrian J Walkers Debütroman liest sich sehr toll. Sein Schreibstil ist einfach angenehm. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Edgar (Ed) erzählt und gewinnt dadurch einiges. So erhalten wir nicht nur einen ziemlich guten Einblick auf diese düstere Welt, sondern auch auf die Gefühlswelt. Stellenweise wurde es sogar ziemlich tiefgründig.
Ed, der Protagonist, ist dabei aber recht wenig heldenhaft. Das ist auch gut so. Eigentlich ist er eher ein schlechter Vater, der doch hier und da mal seine Familienpflichten am liebsten vergessen will. Handelt aber dann, wenn es darauf ankommt, immer genau richtig, denn eines ist klar, trotz allem liebt er seine Frau Beth und seine zwei Kinder Alice und Arthur. Ed muss man nicht unbedingt mögen, dennoch könnte ich mir keinen besseren vorstellen, aus dessen Sicht wir seine Geschichte hören. Es passt dennoch.
Aber Ed wäre nichts ohne seine vier Begleiter quer durch Großbritannien. Sie machen diese Laufreise doch annähernd interessant. Vermutlich wäre es so ein ziemlich langweiliges durch die Gegend laufen, aber die anderen lockern das Laufen durch ihre eigenen Erzählungen auf. Ziemlichen Schwung gibt es immer wieder, wenn die Fünfer-Team anderen Überlebenden begegnet und diese Begegnungen sind nicht immer erbaulich. Häufig ist es doch sehr nervenaufreibend und spannend, da man nie genau weiß, wie das Gegenüber tickt.
Vielleicht mag das Ende nicht so sein, wie man es sich erhofft, aber es ist ein gut geschriebenes Ende. Glaube spielt in ?Am Ende aller Zeiten? schon eine wichtige Rolle. Gemeint ist nicht der Glaube an eine Religion, sondern der Glaube an etwas, was so passiert ist. Und so ist es dem Leser selbst überlassen, seine ?Wahrheit?, seinen Glauben an das zu finden, was am Ende wirklich passiert ist und was sich Ed vielleicht nur eingebildet hat, denn Ed sagt selbst:
?Ich glaube, was ich glaube, damit das Leben weniger beängstigend ist. Unser Glaube ist nur eine Sammlung von Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um die Angst zu nehmen. Glaube hat sehr wenig mit der Wahrheit zu tun." (S. 8)
Ein unglaublich gelungener postapokalyptischer Roman, der interessant, düster und auch philosophisch ist. Für mich hat er rundum gepasst und ich würde von diesem Autor gerne noch mehr lesen.
Rezensionen von Ela_Ela:
After love von Anna Todd
Also naja.... Hätte mir mehr von fast 1.000 Seiten erwartet
Inhalt: Life will never be the same. Gerade als Tessa die wichtigste Entscheidung ihres Lebens getroffen hat, ändert sich alles. Die Geheimnisse in ihrer Familie und der Streit darüber, wie ihre Zukunft mit Hardin aussehen soll, bringen alles ins Wanken. Zudem schlägt Hardin immer noch um sich, anstatt Tessa zu vertrauen, und der Kreislauf aus Eifersucht, Zorn und Verschmelzung wird immer zerstörerischer.
Noch nie hatte Tessa so intensive Gefühle, war so berauscht von einem Menschen. Aber reicht die Liebe allein?
Also ich dachte nach dem 2. Teil kann der dritte nicht schlechter werden. Ist er auch nicht aber ich lese jetzt seit das Buch im Juni rausgekommen ist daran und bin nicht weitergekommen. Ich meine einige Stellen und Seiten sind immer noch absolut schnell zu lesen, doch eigentlich hab ich mich dazu zwingen müssen das ich das Buch überhaupt weiterlese. Dafür das das Buch so dick ist passiert wenig. Was ich aber positiv bewerten muss ist das Hardin sich bessert und nur noch selten so tut als wäre Tess sein Spielzeug das immer wieder wer wegnehmen will. Ich akzeptiere das er sie wirklich liebt und das merkt man auch, aber in die anderen Teile hat er sich oft wie das größte Arschloch aufgeführt. Auch interessant finde ich das man Tessas Vater besser kennen lernt. Und Zed wird mir in diesem Buch immer unsympathischer. Aber das schlimmste ist glaub ich Steph, das was sie abgezogen hat war echt die Höhe und unfassbar. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Ebenfalls Sympathiepunkte sammelt Tessas Mutter, man sieht zum ersten Mal hinter die perfekte Fassade die sie seit Jahren versteckt.
Deshalb werde ich aber nicht darauf verzichten den 4. Teil zu lesen.
Fazit: Ein wenig besser als der 2. Teil kommt aber nicht an den 1. Teil ran den ich in Rekordzeit ausgelesen hab. Schau ma mal wie der 4. Teil. In diesem Sinne wünsche ich trotzdem viel Spaß beim Lesen, weil nicht jeder ist derselben Meinung wie ich. : D Auch wenn es einige positive Aspekte in diesem Buch gibt ergibt es im Ganzen trotzdem nur 2 Sterne.
Serie:
1. After Passion
2. After Truth
3. After Love
4. After Forever
Rezensionen von Ela_Ela:
Kiss & Crime - Küss mich bei Tiffany von Völler Eva
Ein wenig schlechter als der erste Teil : D
Band 2 der Kiss&Crime-Reihe von Bestseller-Autorin Eva Völler. Eigentlich wollten Emily und Pascal ja zusammen Urlaub machen, aber dann muss Pascal auf einmal beruflich nach New York. Beim Abschied hat Emily jedoch eine Überraschung: Sie begleitet ihn. Mit von der Partie: Omi Gerti, die wenigstens einmal im Leben nach New York will.
Doch schnell wird klar, dass dies kein normaler Städtetrip wird! Ein merkwürdiger Typ, der sich von der Mafia verfolgt fühlt, ein paar vertauschte Koffer und einige bedrohliche Vorfälle sorgen für ziemliche Aufregung, und plötzlich haben sie alle Hände voll damit zu tun, gefährlichen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei will das verliebte Paar doch nur eins: Endlich mal ungestört sein ...
Nun ist endlich das zweite Buch von Pascal und Emily erschienen und ich habe mich schon so darauf gefreut. Es war wieder eine Mischung aus Liebes - & Krimigeschichte, doch dieses Mal konnte es mich nicht gleich packen. Es war ein kleiner Kampf durch das Buch, das zwar einige Seiten an Spannung bietet mich nur leider nicht ganz überzeugt hat.
Die Charaktere mochte ich wieder von Anfang an. Mit von der Partie waren Oma Gerti, Emily und Pascal natürlich. Und auch Dicky und Linda fand ich auf ihre eigene Art sympathisch. Meine Lieblingspersonen waren natürlich wieder Oma Gerti, Pascal und Emily da man von ihnen die meiste Zeit liest.
Hauptsächlich habe ich das Buch aber ausgewählt, als ich erfahren habe das dieses Buch in New York spielt und ich liebe New York, auch wenn ich leider noch nie dort war. : D
Fazit: Ein nettes Jugendbuch das mich nicht ganz überzeugen konnte, doch relativ schnell und leicht zu lesen war.
Serie:
1. Kiss & Crime - Zeugenkussprogramm
2. Kiss & Crime - Küss mich bei Tiffany
Rezensionen von Krimine:
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Schicksalsroman meets Endzeitdrama
Es ist nicht immer leicht, für eine Familie zu sorgen und die eigenen Wünsche zurückzustellen. Doch auf ein Ende des Dilemmas zu hoffen und im Wust der täglichen Pflichten nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein, das kann nur ein selbstsüchtiger Egoist. Edgar Hill ist so ein Mensch, der als Familienvater gründlich versagt und seinen aufgestauten Frust durch Unmengen an Nahrung und Ignoranz stillt.
Doch an dem Tag, als ein Asteroidenschauer auf die Erde niedersaust und ganz England in Staub und Asche verwandelt, muss auch er sein Tun überdenken. Aus dem eigenen Keller von einem Katastrophenteam gerettet, wird er kurz darauf von seiner Frau Beth und den Kindern getrennt. Und während diese nach Cornwall gebracht werden, bleibt er im zerstörten Edinburgh zurück. Von nun an kämpft er darum, sie wieder zu sehen und begibt sich gemeinsam mit weiteren Überlebenden auf den Weg durch ein zertrümmertes Land, das voller Gefahren und unberechenbarer Gegnern ist.
?Am Ende aller Zeiten? ist ein Roman, in dessen Fokus ein Familienvater steht, der gemeinsam mit einer Gruppe von Gleichgesinnten versucht, ins 500 Meilen entfernte Cornwall zu gelangen. Auf ihrem Weg durch zerstörte Städte und sterbende Landschaften begegnen sie vielen Menschen, die zum eigenen Schutz um sich schlagen, aber auch Menschen, die trotz eigener Entbehrungen zu helfen bereit sind. Aber nicht nur sie sorgen dafür, dass Ed schnell an seine Grenzen gerät. Auch sein übergewichtiger Körper bereitet ihm Probleme, da er für solche Strapazen nicht geschaffen ist. Ein zermürbender Überlebensmarathon, der bis zum Äußersten führt und aus der Sicht des frustrierten und abgestumpften Familienvaters Edgar Hill erzählt wird. So taucht der Leser tief in seine Gedankenwelt ein und erlebt nicht nur viele Tage voller Entbehrungen, enttäuschter Hoffnungen und Angst, sondern auch dessen Wandlung von einem unsympathischen Ignoranten zu einem entschlossenen Mann. Eine Geschichte, die nahe geht, allerdings auch viele Mankos besitzt. Angefangen von vielen losen Erzählfäden, die am Ende des Buches nicht zusammenführen, über einen schwer greifbaren Hauptprotagonisten, dessen plötzlich vorhandenes Durchhaltevermögen unrealistisch erscheint, bis hin zu einem halbherzigen Erzählstil, der trotz aufkommender Spannung, die notwendige Tiefe vermissen lässt.
Fazit:
?Am Ende aller Zeiten? ist ein zwiespältiger Roman, der sich zwischen einem schicksalhaften Drama und einem apokalyptischen Szenario bewegt durch seine oberflächliche und sprunghafte Erzählweise nicht zu überzeugen vermag.








