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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Die weiße Dame von Yngra Wieland

Wen kennt man wirklich?

Mit „Die weiße Dame“ ist Yngra Wieland ein intelligenter psychologischer Krimi gelungen, der mich ganz zu Beginn gecatcht und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Die Figuren werden nach und nach eingeführt, während sich die Spannung stetig, jedoch eher unterschwellig aufbaut.

Die einzelnen Charaktere sind so gut gestaltet, dass jede Figur ein mögliches Motiv mitbringt und als Täter:in infrage kommt.

Ich bin aus dem Miträtseln kaum mehr herausgekommen und habe im Kopf ständig neue Szenarien durchgespielt. Immer wieder treten Wendungen auf, die meine jeweiligen Theorien entweder widerlegen oder scheinbar bestätigen – bis sich das Gesamtbild schließlich zusammensetzt.

Bei aller Begeisterung habe ich jedoch einen wichtigen Kritikpunkt: Für ein Buch mit diesen Themen halte ich eine Triggerwarnung für notwendig. Die Geschichte enthält belastende Inhalte, die für sensible Leser:innen unerwartet und potenziell belastend sein können. Eine entsprechende Vorwarnung hätte hier meiner Ansicht nach unbedingt dazugehört. Das schmälert zwar nicht die literarische Qualität, ist aber ein Aspekt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Alles in allem ist „Die weiße Dame“ für mich ein hervorragend aufgebauter psychologischer Krimi, der mit außergewöhnlichen Protagonist:innen und einem eindrucksvollen Finale besticht. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

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Die weiße Dame

Rezensionen von Mabla59 :

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Und bist du nicht willig so brauche ich Gewalt

Margo hat für ihr Leben feste Vorstellungen. Mit Ian hat sie den passenden Partner gefunden. Jetzt fehlen nur noch ein eigenes Haus in der richtigen Gegend und dann ein Kind. Und das genau in der Reihenfolge! Leider haben sie die passende Immobilie noch nicht gefunden. Egal wie oft sie ihr Budget schon nach oben angepasst haben, es hagelt Absagen auf ihre Bewerbungen.

Und allmählich läuft Margo die Zeit davon. Also greift sie zu immer drastischeren Maßnahmen. Vor allem, nachdem sie ihr Traumhaus gefunden hat. Obwohl es noch nicht auf dem Markt ist, nimmt sie Kontakt zu den Eigentümern, einem homosexuellen Paar, auf und als sie nicht schnell genug ans Ziel gelangt, schreckt sie auch nicht vor extremen Dingen wie Erpressung zurück. Und dann tauchen auch noch Probleme in ihrem Privatleben auf.
Aber Margo wäre nicht Margo, wenn sie sich davon aufhalten ließe.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar
Entgegen dem Klappentext war mir Margo nicht sympathisch, aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten

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Tödliches Angebot

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Unerwartet intensiv

Über das rumänische Banat wusste ich bisher nicht viel. Hier geht es nun um zwei Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Banat verbunden sind.
Im 18.Jahrhundert geht es um Theresia, die im Banat lebt, da sie Wien wegen einer verbotenen Liebschaft verlassen musste.
Vio flieht kurz nach dem Sturz der Diktatur mit ihrer Familie aus dem rumänischen Banat nach Deutschland.

Diese beiden Erzählstränge werden im Wechsel erzählt.
Die Veränderungen, die die Aussiedlung mit sich bringt, sind für Vio und ihre Eltern nicht einfach. Alles ist fremd, die Sprache, die Kleidung, das Essen. Man erfährt viel über die Sitten und Gebräuchen und auch darüber, dass Mädchen in erster Linie schön zu sein hatten. Eine gesellschaftliche Vorgabe, die Vio tief in sich verwurzelt hat.
Es ist ein Buch über Heimat, Herkunft, Verwurzelung, Zugehörigkeit, Schönheit, Normen, Oberflächlichkeit, Erwartungen und Ausgrenzung.
Neben der Familiengeschichte mit emotionalen Erlebnissen beinhaltet es gesellschaftskritische Themen, die zum Nachdenken anregen.
Schöne Menschen haben es im Leben leichter, erschreckend, aber leider sehr wahr.
Mich hat dieser intensive Roman sehr berührt.

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von gabiliest:

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Der Comic-Club von Scott McCloud

Witzig und interessant: Kreativ sein macht Spaß

Die beiden New-York-Bestseller-Autoren und Illustratoren Raina Telgemeier und Scott McCloud haben mit “Der Comic-Club” eine Geschichte vorgelegt, in der junge Lesende Beispiele und Anregungen finden werden, wie sie ihre kreativen Ideen erfolgreich umsetzen können und vielleicht selbst zu Comic-Autoren werden.

Schon das fröhliche Hardcover zeigt die Hauptfiguren des Buches, die Mitglieder des Comic-Clubs, die eindeutig Spaß und gute Laune haben.

Makayla erfindet gerne Geschichten und hat die tollsten Ideen. Doch etwas fehlt, wie soll sie diese Geschichten umsetzen? Kennst du das auch? Zeichnest du vielleicht auch gerne, vor allem in langweiligen Schulstunden? Dann bist du in diesem Buch richtig, denn hier gründen vier phantasievolle Kinder den Comic-Club. Frau Fatima, die Schul-Bibliothekarin, erklärt ihnen die Grundsätze, die ein guter Verfasser von Comics beachten sollte. Wie sollen die einzelnen Seiten eingeteilt werden? Wo kommt Schrift hin, wo Kritzeleien, wie erkennt man die Gefühle der Figuren an ihren Gesichtern und ihrer Körperhaltung? Was jetzt kompliziert klingen mag, wird im Buch anhand der Geschichte der vier Kinder anschaulich beschrieben.

Das sind die Mitglieder des Comic-Clubs: Makayla ist phantasievoll und extrovertiert. Sie hat immer wieder gute Einfälle und traut sich auch etwas zu. Doch erst gemeinsam mit ihrem Klassenkameraden Howard, der ein begeisterter Zeichner ist, kommt sie auf die Idee, Comics zu machen. Zum Club stoßen noch Art, der gerne etwas Neues ausprobiert und Lynda, die eher schüchtern ist und mehr ihre Fehler als ihr Können in den Zeichnungen sieht. Doch geduldig erklärt Frau Fatima, wie sich die Kinder verbessern können. Als sie sogar auf einer Comic Convention erfolgreich ihre Werke zum Verkauf anbieten, ist allen Kindern klar: Jetzt sind auch sie Comic-Zeichner.

Raina Telgemeier und Scott McCloud haben mit “Der Comic-Club” ein Buch verfasst, dass in einem Comic erklärt, wie Comics entstehen, welche Überlegungen man beachten sollte und wie viele Menschen in unterschiedlichen Berufen tätig werden, bis ein Comic fertig ist. Neben diesen interessanten Aspekten erzählt die Geschichte von Freundschaft, Zusammengehörigkeit und Mut, etwas Neues auszuprobieren. Besonders gefallen hat mir, dass im Buch keine Unterschiede nach Geschlecht, Herkunft und Religion gemacht werden, sondern dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass in diesem Club jeder willkommen ist. Da das hochwertig ausgestattete Buch wenig Text, dafür aber viele großartige Illustrationen enthält, ist es hervorragend für Lesemuffel geeignet. Und natürlich für Kinder, die gerne selbst kreativ werden wollen, denn das Buch ermutigt sie dazu, eigene Ideen umzusetzen und sich dazu mit Gleichgesinnten zusammenzutun.

Diese fröhliche Comic-Welt ist auch Erwachsene interessant, denn die Bedeutung von Körpersprache und Mimik wird gut erklärt. Die Texte sind humorvoll, das Buch trägt dazu bei, Vorbehalte gegenüber Comics abzubauen, denn manche Erwachsene meinen, Comics seinen eigentlich kein richtiges Lesemedium. Wenn man jedoch sieht, wie kompliziert die Zusammenhänge und die einzelnen Arbeitsschritte sind, bis ein Comic fertig ist, bekommt man großen Respekt vor der Leistung der Autoren und Illustratoren. Doch Comics leben immer auch von der Phantasie der Lesenden, die in Gedanken die einzelnen Bilder verbinden und dabei eigene Szenarien entwerfen. Daher- her mit Comics, die alle Genres von der Liebesgeschichte bis zum Krieg der Galaxien bildhaft darstellen können und die dazu beitragen, dass bei den Lesenden sofort Kopfkino abläuft.

Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, die vom Alter her genau in die Zielgruppe passt, denn das Buch wird für Kinder von acht bis zwölf Jahren empfohlen. Da sie Comics mag- sie guckt lieber, als viel Text zu lesen- war sie natürlich sofort begeistert. Zwar behauptet sie, nicht zeichnen zu können, hat sich jedoch mit Papier und Bleistift hingesetzt, als sie sich unbeobachtet glaubte. Wir haben dann gemeinsam überlegt, welchen Titel unser Lieblingscomic haben sollte und welche Figuren vorkommen sollten. Ihrer Meinung nach müssen Tiere die Geschichte erzählen- so waren wir schnell in unserer eigenen Phantasiewelt. Und das ist eigentlich das Beste, das ein Buch bewirken kann, die Lesenden mit auf eine Phantasiereise zu nehmen. Daher empfehlen wir den “Comic-Club” gerne allen großen und kleinen fröhlichen und kreativen Mitlesenden weiter.

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Der Comic-Club

Rezensionen von Claudia R.:

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Gleissturz von Dietmar Cuntz

spannender Krimi

Klappentext / Inhalt:

Ein Mann wird zu Unrecht verurteilt, weil ein tödlicher Stoß an einer U-Bahnstation falsch gedeutet wird. Zwei Jahre später bringt ein Freispruch neue Zweifel ans Licht – und eine gefährliche Wahrheit.
In Gleissturz rollen Kommissar Nico Prater und sein Team den Fall neu auf und stoßen auf widersprüchliche Aussagen, alte Wettgeschäfte und einen Täter, der nie gefasst wurde.

Ein packender Kriminalroman über Fehlurteile, Schuld und die brüchige Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen.

Cover:

Ein Mann auf den Gleisen, der Zug fährt ein und es wird brenzlich. Düster und gefährlich wirkt dieses Cover und ist beeindruckend und passend zur Geschichte umgesetzt. Die dunklen Farben machen die Atmosphäre düster und gefährlich. Optisch und farblich ist es passend dazu gewählt.

Meinung:

Unschuldig im Gefängnis, geraubte Lebensjahre, kaum vorstellbar und zudem extrem grausam. Nur weil etwas falsch gedeutet wird. Ein spannender Krimi, der einen mitnimmt, Zweifel aufkommen lässt und so manche Geheimnisse in sich birgt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm, emphatisch und spannend umgesetzt. In Situationen und Charaktere findet man sich schnell und gut hinein. Die Kapitel sind teils recht kurz und bringen so Spannung und Tempo hinein. Die Nummerierung ist einfach und nicht immer am Seitenbeginn. Es wird gut strukturiert und man kann dem Gesamten gut folgen. Schnell ist man im Geschehen. Wendungen bringen Spannung hinein und auch die Atmosphäre wird sehr gut herübergebracht. Gliederung und Gestaltung sind einfach gehalten.

Die Charaktere wirken vielschichtig und facettenreich und doch auch authentisch. Durch die Offenbarung einer Zeugin kommt erneut Spannung und Licht in die Ermittlungen bzw. die Jagd nach einen Unbekannten beginnt. Tempo und Spannung nehmen weiter zu. Der Spannungsbogen ist toll umgesetzt und zugleich kann man diesem gut folgen und wird dadurch an die Geschehnisse gefesselt.

Fazit:

Ein vielschichtiger und spannender Krimi, der für gute Unterhaltung sorgt.

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Gleissturz

Rezensionen von Katrin:

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Gleissturz von Dietmar Cuntz

Action garantiert!!

Das Buch kommt im Hardcover und ist knallorange. Es sticht einem regelrecht ins Auge und schreit schon von außen nach Action pur.

Story:
Action Dude stellt sich vor. Zu Beginn wird ein einfacher Einkauf eine wahre Action und sorgt für viele kaputte Matratzen. Danach klingelt wieder seine Hotline und er muss der Bürgermeisterin im Freizeitpark helfen, die wild gewordenen Roboter wieder zu besänftigen.

Ob ihm das gelingt, sie selbst.

Fazit:
Action Dude sieht zwar etwas aus wie eine Kartoffel, aber er benimmt sich keineswegs wie eine. Das Comic ist extrem kurzweilig und bietet auch Erwachsenen einige Lacher. Ich und auch meine Tochter, die nun ziemlich im Comic-Fieber ist, sind davon überzeugt, dass auch der in diesem Teil angekündigte nächste Auftrag bestimmt wieder actionreich, kurzweilig und lustig werden wird.

Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, aber eher für Leserinnen ab frühestens 9 Jahren, damit man auch die meisten Späßchen versteht.

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Gleissturz

Rezensionen von Sonne89:

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Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney

Zwei Actionabenteuer in einem Band

Als Neueinsteiger in den Phineas und Ferb Kosmos haben wir uns den „Monster-Marathon“ vorgenommen.
Das Buch ist in zwei Comics aufgeteilt.

Phineas und Ferb stellen sich in einer alternativen Welt Riesen-Insekten, die alles zerstören und erobern und bekämpfen diese mit klugen Ideen und Erfindungen.

Die Zeichnungen sind gruseltechnisch für die Altersklasse in Ordnung und es gibt überall etwas zu entdecken.
Der Comic ist durchgehend spannend mit vielen kleinen Wendungen und immer wieder neuen auftauchenden Herausforderungen, garniert mit Witz.
Der Endgegner, das riesige Schnabeltier, wird zum Ende hin auch ganz handzahm.
Der eigentlich böse Dr. Doofenshmirtz hilft den Kindern im ersten Teil, wird im zweiten Teil aber wieder zum fiesen Gegenspieler, der gegen Perry, das Schnabeltier kämpft, während Phineas, Ferb und ihre Freunde durch ein Labyrinth irren.

Der Wechsel von hilfsbereit zu Gegenspieler bringt Abwechslung und ist durch die separaten Comics gut gelungen.

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Phineas und Ferb - Monstermarathon

Rezensionen von KersG:

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Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin

Pause für Herz und Seele

Ein absolutes Wohlfühlbuch, in dem sowohl der Humor, als auch Emotionen und Gefühle nicht zu kurz kommen. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, da ich das selbst sehr gut kenne, wie das ist, wenn man einfach mal eine Pause braucht. Wenn man nicht mehr weiß, was man selbst will.
Was ist da besser, als aufs Land zu fahren, weit weg von der Großstadt und all dem Lärm.

Natur und Ruhe. Genau das denkt sich Ella auch. Wieder durchatmen können und entspannen. Ein Dorf, fernab vom Großstadtleben. Eine wunderschöne Landschaft und beschauliche Stimmung.
Was Ella nicht ahnt ist, dass schon bei ihrer Ankunft vieles anders ist als gedacht. Angefangen bei dem Hund, um den sie sich kümmern soll.
Ella war mir sofort sympathisch. Man merkt, dass sie erschöpft ist und ausgelaugt. Die Zeit auf dem Land weckt vieles in ihr, was tief in ihr schlummert. Gefühle und Emotionen kommen hoch und sie beginnt, sich selbst wieder neu zu entdecken und zu sich selbst zurück zu finden.
Eine Einladung, sich selbst neu zu finden und zu Hause anzukommen.
Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Tolle, authentische Charaktere, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte.
Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

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Ein Zuhause im Frühling

Rezensionen von Immenhof:

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Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels von Tobias Goldfarb

Sprachlich toll

Bei "Hilda Hasenherz – Das Abenteuer am Drachenfels" handelt es sich um den dritten Band der Reihe. Das Buch ist aber auch gut lesbar, wenn man die Bände davor nicht gelesen hat. Allerdings gibt es in den Bänden einige Spoiler, was jedoch nicht weiter stören würde. Die Geschichte ist kindgerecht mit einer tollen, kurzen Kapitellänge, die zum Lesen motiviert.

Die Illustrationen sind farbenfroh und wirklich toll gelungen. Sie sind nicht zu groß und doch detaillreich gestaltet. Besonders gefällt mir die Sprache des Buches. Wörter wie mümmeln erweitern den Wortschatz und sorgen für eine abwechslungsreiche, beschreibende, kindgerechte Sprache. Dies kommt leider in vielen Kinderbüchern nicht so häufig vor. Zusätzlich sind die verschiedenen Tiere authentisch dargestellt, und es werden ihre Besonderheiten auch im Verhalten deutlich. Ein sprachlich toller Band mit klarer Empfehlung für alle Kinder, die ihre ersten Bücher selbst lesen.

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Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels

Rezensionen von nil_liest:

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Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe

Eisberge, Kabeljau und ein Sommer, der vieles verändert

Wie fühlt man sich als 9jähriger, wenn man den Vater verliert, der als Fischer nicht mehr nach Hause kommt? Dramatisch und prägend. Im Roman steht genau dieses Ereignis am Anfang der Geschichte „Sommer auf Perigo Island“.
“Letzten Endes war es egal, was genau passiert war, denn das Meer hatte meine Welt mit sich gerissen.

” S 143
Dann springt die Geschichte drei Jahre nach vorne, Pierce ist mittlerweile 12 Jahre alt, es ist Sommer auf der Insel in Neufundland und es hätte ein entspannter vor sich hin plätschernder Sommer werden können. Aber dem war nicht so, denn es wird ein Mädchen vermisst. Pierce und seine beiden Freunde, Bennie & Thomas, sowohl Bennies Cousine, die zu besuch ist, Emily, wollen Anna finden.
Was sich als kindlichen Sommerplot liest, ist eine gut geschriebene Geschichte, die uns sehr weit weg trägt. In eine Landschaft und ein Leben, das ferner nicht sein könnte. Kabeljau-Fischer, Ende der 90er Jahre auf einer Insel in Neufundland, wo Eisberge selbst im Sommer noch an der Küste vorbei treiben. Atemberaubend.
Eine runde und gelungene Geschichte. Von mir gibt es nur Abzug in der B-Note. Denn die literarische Umsetzung hätte aus meiner Sicht an der ein und anderen Stelle noch ein Ticken runder sein können. Sieht man davon ab, ist es ein toller Roman!
Der Autor Perry Chafe ist auf Fogo Island (Petty Harbour) großgeworden und das macht den Roman so lesenswert. Wenn der/die Schreibende erlebte was beschrieben wird, dann kommt eine Echtheits-Komponente ins Spiel, die nicht zu toppen ist. Auch wenn dies hier eine fiktionale Geschichte ist.
Großes Lob an den mare Verlag, dass die Übersetzerin auf dem Cover genannt wurde: Claudia Feldmann. A propos Cover, es ist sehr gelungen, habe es nach dem Lesen noch mal eingehen betrachtet und es passt perfekt!
Wer kann es lesen? Jede:r! Da es hier um universale Werte und auch um einen Einblick in die Vergangenheit sowie die Verzahnung von Jung und Alt, Vergänglichkeit und Leben geht sowie um Natur und Freundschaften, macht es dieses Buch zu einem, dass jeder zur Hand nehmen kann!
Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser:innen in Deutschland, nachdem es bereits in Kanada ein Bestseller wurde.

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Sommer auf Perigo Island