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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von trebor:

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Pflück dich glücklich! von Sandra Jägers

Große Vielfalt auf kleinem Raum

"Pflück dich glücklich! - Beeren, Kräuter und Gemüse - Dein schneller Weg zum Naschgarten", so heißt das inspirierende Buch von Sandra Jägers.
Die Autorin beschreibt unterschiedlichste Möglichkeiten, wie eine große Vielfalt an Gemüse und Obst auf möglichst kleinem Raum angebaut werden kann, egal ob im Garten, auf Terrasse oder Balkon, ob in Kübeln, Hochbeeten oder direkt in der Erde.

Dieses Buch motiviert dazu, einfach mal klein anzufangen, z. B. mit einem Tischbeet für Kräuter, einer Kräuterspirale auf der Terrasse oder einem Mini-Hochbeet auf dem Balkon. Selbst bei solch kleinen "Projekten" gibt die Autorin hilfreiche Anleitungen und Tipps, damit es gelingt. Sie vermittelt ihr Wissen in einem entspannten Ton ohne Anspruch auf Perfektion.
So fällt es Anfängern leicht, spielerisch Erfahrungen zu sammeln, um sich an größere Gartenaktionen bis hin zu einem eigenen Gewächshaus heranzuwagen. Auch hier begleitet Sandra Jägers die Leserschaft mit viel Know-How.

Dank des Inhaltsverzeichnisses und des Registers am Ende, eignet sich das Buch sehr gut zum kreuz und querlesen je nach Fragestellung und aktuellem Interesse. Ein rundum gelungenes Nachschlagewerk für Entspannung suchende Hobby- und Freizeitgärtner.

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Pflück dich glücklich!

Rezensionen von Shilo:

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Der Stoff der Tränen von Anett Klose

Zwei Schwestern zwischen Verantwortung und Familienbanden

Plauen im Jahr 1885 ist mehr als nur Schauplatz dieser Geschichte. Zwischen Werkstätten, feinen Spitzen und großen Erwartungen stehen zwei Schwestern, die um ihr Glück ringen. Es geht um Familie, Verantwortung und Entscheidungen, die nicht nur ein Erbe betreffen, sondern auch das Herz.
Helene scheint ihren Weg gefunden zu haben.

Als Ehefrau und Mutter bringt sie neue Ideen in die Manufaktur ein und arbeitet mit viel Kraft an den feinen Luftspitzen, die für die Zukunft der Familie stehen. Johanna dagegen trägt noch schwer an einem Verlust. Ihre Ehe wirkt brüchig, ihr Blick geht suchend nach vorn.
Mit dem Tod des Vaters verändert sich alles. Sein Testament sorgt nicht nur für Trauer, sondern auch für Unruhe. Die Aufteilung des Besitzes fällt anders aus als erwartet und stellt das Vertrauen der Schwestern auf eine harte Probe. Alte Spannungen treten deutlicher hervor. Als dann bekannt wird, dass neben den Töchtern auch eine weitere Verwandte bedacht wurde und ein fremder Kaufinteressent Angebote für die Manufaktur macht, spitzt sich die Lage weiter zu. Die Frage steht im Raum, ob das Lebenswerk der Familie erhalten bleibt oder auseinanderfällt.
Die Spannungen innerhalb der Familie nehmen langsam zu. Es sind keine Streitigkeiten, sondern vorsichtige Gespräche, kleine Sticheleien und Momente des Schweigens, die lange im Raum stehen bleiben. Diese Zurückhaltung wirkt glaubhaft. Man liest weiter, weil man hofft, dass die Schwestern einen Weg finden, der sie nicht trennt.
Auch das Umfeld der Spitzenherstellung ist gut nachvollziehbar. Arbeit, wirtschaftliche Sorgen und der Wunsch nach Fortschritt fügen sich selbstverständlich ein. Immer stehen die Menschen im Mittelpunkt. Ihre Zweifel, ihr Stolz und ihre Verletzlichkeit machen die Geschichte greifbar. Einige Passagen ziehen sich etwas, doch das ruhige Erzähltempo passt zu der Zeit und zu den Figuren.
Als vierter Teil der Spitzen-Saga führt der Roman die bekannte Familiengeschichte konsequent weiter. Die Zusammenhänge sind verständlich, auch wenn frühere Ereignisse mitschwingen und zusätzliche Tiefe geben.
Am Ende bleibt eine bewegende, aber zurückhaltend erzählte Familiengeschichte über Zusammenhalt, Ehrgeiz und die Frage, was wirklich zählt.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren und glaubwürdigen Konflikten mögen und eine Geschichte suchen, die ohne großes Drama auskommt und dennoch lange nachwirkt.

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Der Stoff der Tränen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Nightshade von Autumn Woods

Und was, wenn jeder der Mörder sein könnte?

„Nightshade“ hat mich von der ersten Seite an gecatcht und ich hatte das Gefühl, nur so durch die Seiten zu fliegen. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Besonders die Figuren haben mir richtig gut gefallen. Sie sind interessant und entwickeln eine Dynamik, die einfach Spaß macht.

Der besondere Humor hat ebenfalls meinen Geschmack getroffen und sorgt zwischendurch immer wieder für tolle, lockere Momente, was bei all der Spannung manchmal sehr angenehm ist.

Die Geschichte selbst hat mich durchgehend gefesselt und bietet viele starke Szenen, sowie genau die richtige Mischung aus Emotionen, Leidenschaft und Nervenkitzel. Vor allem zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenläuft.

Ich möchte ebenfalls die wunderschöne Gestaltung des Buches hervorheben. Sowohl das Cover, als auch die gesamte Aufmachung im Inneren und der Farbschnitt sind ein echter Blickfang und machen das Lesen zu einem noch schöneren Erlebnis.

Alles in allem Ist das ein wirklich tolles Buch, das ich von Herzen weiterempfehlen kann. Ich freue mich jetzt schon auf den Folgeband. Verdiente fünf Sterne

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Nightshade

Rezensionen von LeserinLu :

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Unser Schmerz ist unsere Kraft von Gamze Kubasik; Semiya Simsek; Christine Werner

Erschütternd

Das Hörbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ hat mich sehr berührt und erschüttert, obwohl ich die Geschichten der Opfer schon kannte. Trotzdem ist die Perspektive der Töchter zweier NSU-Opfer mir noch einmal besonders nahe gegangen. Sehr gelungen ist dabei die Struktur des Hörbuchs: Die beiden kommen im Hörbuch auch direkt zu Beginn und auch noch einmal am Schluss selbst zu Wort, sodass ihre Stimmen authentisch präsent sind.

Dazwischen lesen professionelle Sprecherinnen ihre Geschichte in angenehmer Weise vor, auch wenn der Inhalt der Worte teilweise kaum auszuhalten ist.

Besonders erschütternd ist, wie deutlich die Geschichte der beiden Frauen die sekundäre Viktimisierung durch Ermittlungsbehörden sichtbar macht. Die Schilderungen zeigen, wie sehr polizeiliche Vorverurteilungen, Misstrauen und öffentliches Desinteresse den Schmerz der Familien zusätzlich verstärkt haben. Die Mischung aus persönlichen Erinnerungen, dokumentierten Gesprächen und Chatprotokollen macht das Hörbuch zu weit mehr als einer biografischen Erzählung: Es ist ein Plädoyer dafür, wachsam gegenüber rechtem Terror zu bleiben und gesellschaftliche Verantwortung ernst zu nehmen. Ich finde dabei gar nicht, dass es „nur“ ein Jugendbuch ist, denn alle sollten diese Geschichten hören!

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Unser Schmerz ist unsere Kraft

Rezensionen von Tara:

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Alt genug von Ildikó von Kürthy

Mutig & ehrlich - mitten im Leben

„Alt genug“ ist wieder ein lesenswerter Roman der in Hamburg lebenden Autorin und Journalistin Ildikó von Kürthy.

1999 habe ich das erste Buch der Autorin gelesen und fühlte mich damit direkt abgeholt. Seitdem habe ich keines ihrer Werke ausgelassen und festgestellt, dass ich im gleichen Tempo altere wie Ildikó von Kürthy.

Sie trifft immer wieder meine Situation und ich erkenne mich wieder.

Hier erzählt sie aus ihrem Leben.
Erlebnisse, Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, Momente der Unsicherheit, Peinlichkeiten, Glücksgefühlen, alles, was das Leben sonst noch bereit hält und worüber man nicht immer gerne spricht oder sich Gedanken macht.

Der Schreibstil ist locker, witzig, warmherzig und lässt sich leicht lesen. Dabei stecken die Sätze voller Emotionen, manchmal auch voller Ironie und Humor. Es ist ein sehr mutiges und ehrliches Buch, das dazu auffordert sein Leben mit seinen Veränderungen anzunehmen und sich selbst zu akzeptieren.

Mich hat dieses lebenskluge Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir Stoff zum Nachdenken geliefert. Ich denke, dass sich hier viele Leser*innen wiederfinden können, auch wenn sie kein so öffentliches Leben wie Ildikó von Kürthy führen und in viele ihrer Situationen nicht hineinkommen. Es bleiben dennoch eine Menge Parallelen.

Wir müssen die Veränderungen, die das Leben mit sich bringt mit seinen Abschieden, Neuanfängen, Erkenntnissen, Möglichkeiten und Chancen annehmen und das Altern einfach akzeptieren.

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Alt genug

Rezensionen von inya:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

sehr interessante Themen

Das Cover des Buches ist sehr modern gestaltet und ich finde es sehr schön. Ich hatte schon viel über dieses Buch gehört, bevor ich es gelesen hatte und war deshalb sehr gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht, da dieses Buch sehr viele interessante und auch aktuelle Themen behandelt. Dieses Buch handelt vor allem von dem Verlassen der Heimat und dem Ankommen in einem fremden Land.

Dabei dreht sich natürlich auch das Buch um die kulturellen Unterschiede der neuen Heimat zur alten Heimat. Dabei lernt man als Leser auch viel über Rumänien. Doch es geht nicht nur um das Thema des Ankommens, sondern auch um die Bedeutung von Schönheitsidealen in verschiedenen Kulturen und wie Frauen darauf reduziert werden können. Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches sich sehr gut lesen lässt. Ich finde diesen Debütroman auf jeden Fall lesenswert und kann ihn empfehlen.

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von Tara:

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen

Lebensnah & berührend

„Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?“ ist ein lebensnaher Roman der norwegischen Autorin und Genderforscherin Wencke Mühleisen.

Die 65-jährige Protagonistin Erika verbringt nach einer anstrengenden Zeit mit ihrem Mann Jan ihren Urlaub in Triest. Dort eröffnet Jan ihr vollkommen unvorbereitet, dass er seit anderthalb Jahren mit der 15 Jahre jüngeren Marie zusammen ist.

Erika ist geschockt und beginnt ihre Beziehung und ihr Leben zu reflektieren.

Die Handlung besteht aus 25 kurzen Kapiteln. Jedes ist sehr intensiv und gehaltvoll. Erzählt wird aus der Perspektive von Erika. Auch sie ist nicht ohne Fehler und hat ihren Mann vor 20 Jahren betrogen.
Jan und Erika haben schon früh geheiratet und einen gemeinsamen Sohn. Sie beginnt zu hinterfragen wann die Liebe zwischen ihnen verlorengegangen ist, an welcher Stelle, in welchem Moment die Anziehungskraft zwischen ihnen nachgelassen hat. Schließlich begeben sich die beiden gemeinsam zu einem Paartherapeuten.

Der Titel ist hier sehr treffend gewählt. Es geht immer wieder um die Frage, was das Alter und das Altern mit sich bringt und was üblich ist. Ich bin Erikas intensiven Gedankengängen gerne gefolgt und konnte ihre Gefühle und Sehnsüchte durchaus nachvollziehen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der Erika verzweifelt, wütetet und sich fragt wo sie im Leben steht.

Obwohl das Buch sehr gehaltvoll ist, hatte ich es durch den eingängigen Schreibstil der Autorin schnell gelesen. Im Gedächtnis bleiben wird es mir aber bestimmt noch länger.

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?

Rezensionen von Cellissima:

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Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Das erste Kinderbuchhighlight im Jahr 2026!

London im Jahre 1918: Die zwölfjährige Bo ist eine Schlammschwalbe, d.h. eine Person, die im Schlamm der Themse nach Dingen sucht. Eines Tages findet sie eine glänzende Münze - und hat eine Vision. Dann trifft sie Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Billy weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man die beiden Münzen zusammenfügen muss.

Sie beschließen, nach ihr zu suchen - und nach der Ballade der Themse, denn diese enthält eine genaue Anleitung. Die Ballade der Themse und ihre Anleitung sowie die beiden zusammengesetzten Münzen sollen eine Magie entfalten, mit der es möglich sein soll, einen über alles geliebten toten Menschen wieder ins Leben zurückholen ...
Doch da ist auch der alte Muncaster, der ebenfalls hinter den Münzen und der Ballade her ist und alles dafür tut, um wieder an die Münze, die Bo besitzt, zu kommen, und die andere Münze und die Ballade der Themse zu finden. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dessen Verlauf Bo und Billy in große Gefahr geraten. Und: Wer wird am Ende zurück ins Leben geholt? Und wer hat die Macht, darüber zu entscheiden?
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Ich habe schon die Romane von Jessie Burton gelesen und fand sie gut; somit war "Die Jagd nach den magischen Münzen" nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für mich, denn ich fand den Klappentext toll und war sehr gespannt darauf, wie Jessie Burton sich nun erstmals als Kinderbuchautorin macht.
Uns gefiel die Geschichte sehr gut. Jessie Burton schreibt hervorragend, ihr Stil lässt sich für Kinder wie für Erwachsene sehr gut lesen, und die Geschichte ist herrlich bildhaft und atmosphärisch. Schon deshalb hat sich die Lektüre gelohnt.
Die Handlung ist nicht 08/15, sondern die Autorin hat neue, eigene Ideen, was das Buch ebenfalls reizvoll macht. Die Figuren sind ihr toll gelungen, wandeln sich auch, zeigen verschiedene Facetten, was auch zu vielen verschiedenen Facetten der Geschichte führt. So ist sie mal herzerwärmend, etwa bei den Szenen zwischen Bo und der Lehrerin Miss Cressant. Mal, etwa wenn sie ein anderes Gesicht, eine andere Persönlichkeit zeigt, oder wenn der alte Muncaster auftaucht, ist die Geschichte aber auch spannend und gefahrvoll.
Grundsätzlich herrscht eine ausgewogene Mischung aus schöner, herzerwärmender Geschichte und Spannung; auf den letzten 50 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird richtig spannend und gefährlich, aber doch mit einem guten (aber auch nicht in jeder Hinsicht glücklichen und allzu rosaroten) Ende, was ich für Kinder wichtig finde.
Uns haben auch die Botschaften, die das Buch übermittelt, gefallen. Und andere, kleinere Dinge, etwa, wie Bo zu ihrem Spitznamen kam und was der mit Anne Boleyn zu tun hat.
Auch der erste Weltkrieg, in den Bo´s Bruder ziehen muss, spielt eine Rolle - und dadurch, aber nicht nur dadurch, auch der Verlust geliebter Menschen und Tod. Eigentlich haben sogar fast alle Figuren geliebte Menschen verloren. Empfohlenes Lesealter ist ab 10, ansonsten passt das auch auf jeden Fall - aber dadurch, dass Tod und Verlust geliebter Menschen doch ziemlich dominant sind, würde ich das Buch je nach Kind erst mal selbst lesen und dann entscheiden, ob das betreffende Kind schon bereit für das Buch ist oder man lieber noch eine Weile wartet.
Ich glaube, dass es auch zu den Büchern gehört, bzgl. derer Redebedarf besteht, sodass man mit den Kindern über das Gelesene reden sollte.
Ansonsten ist es ein Buch, das sich gleichermaßen zum Vorlesen wie zum Selberlesen eignet. Die Länger der einzelnen Kapitel ist auch für Kinder perfekt.
Abenteuer, Freundschaft, Familie, Magie, das Leben im London der damaligen Zeit, aber auch Verlust geliebter Menschen sind zentrale Themen.
Fazit: Ein tolles Buch für Kinder, an dem auch Erwachsene noch Freude haben, und das ideal ist für alle, die London und vergangene Zeiten lieben und Lust auf eine ebenso schöne und herzerwärmende wie spannende Geschichte haben, in dessen Mittelpunkt ein tolles Mädchen steht und die noch dazu richtig gut geschrieben ist!

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Die Jagd nach den magischen Münzen

Rezensionen von inya:

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Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi

sehr gut

Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen, da es Leichtigkeit suggeriert. In diesem Buch geht es um Layla und ihre Familie. Das Cover versprüht Heiterkeit und. Leichtigkeit und so wirkt im ersten Moment vielleicht auch das Leben von Layla, aber auf dem zweiten Blick steht dahinter so viel mehr und der Vater dem man als Kind alles geglaubt hat und der größte Held war, kann dies nicht mehr sein.

Im Gegenteil er zieht die Familie in sein Handeln mit rein. Das Buch wirkt durch seine lockere Schreibweise sehr leicht und es ist an vielen Stellen sogar lustig. Doch eigentlich ist die Geschichte der Protagonistin eher schwierig und teilweise auch bedrückend im Nachhinein, wenn man über das Geschehene in diesem Buch nachdenkt. Genau diese Gegensätzlichkeit gefällt mir und ist einmal etwas anderes beim Lesen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

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Unser Haus mit Rutsche

Rezensionen von Liselottchen:

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Das Versprechen von Cornwall von Karin Lindberg

Liebesgeschichte in zwei Zeiträumen

Samantha ist Digitalforensikerin bei Scotland Yard. Unschuldig wird sie verdächtigt, von der Arbeit suspendiert und nimmt sich eine Auszeit bei ihrer Tante Cora in Cornwall. Das ruhige Landleben und die herzlichen Dorfbewohner tun ihr gut, auch der Fischer Lowen, dem sie näherkommt. Als sie einen Ehering aus den 1930er-Jahren findet und das Gerücht um eine damals verschwundene Braut hört, ist ihr Entdeckergeist geweckt.

Die zweite Handlung führt die Lesenden ins London der 1930er-Jahre, wo die Waise Elsie als Sekretärin bei der Times arbeitet. Sie verliebt sich in Lord Hugo, der sie – entgegen der Standesunterschiede – heiraten möchte. Doch seine Mutter ist ihr alles andere als wohlgesonnen.

Es war nicht mein erstes Buch der Autorin. Auch dieses war wiederum ein Roman von Karin Lindberg, der mich gefesselt und berührt hat. Die Geschichten beider Zeitebenen sind spannend aufgebaut und werden zum Schluss miteinander verknüpft. Der historische Teil punktet mit sorgsamer Recherche und gibt ein genaues Bild der damaligen Zeit ab. Frauen und Männer waren in bestimmen Rollenbildern verankert und vor allem für Frauen gab es nur wenig Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Im Gegenzug dazu in der Gegenwart: Sam ist eine taffe intelligente Frau, die in ihrem Beruf anerkannt wird und Karriere gemacht hat. Der Roman punktet zusätzlich durch das wundervolle Ambiente von Cornwall, das die Autorin in liebevollen Bildern eingeflochten hat – am liebsten würde ich meine Koffer packen und sofort dorthin reisen. Auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar ein und sind nicht nur Staffage, sondern ergänzen die Handlung auf ansprechende Weise. Der Schreibstil – wie von Lindberg gewohnt – flüssig und überzeugend.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen.

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Das Versprechen von Cornwall