Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Diamanten von David Vajda
Tragikomisch
Diamanten, ist das Debüt von David Vajda.
Es ist eine interessante Geschichte über den Vater und die Geschwister. Das hat er eigentlich ganz gut gemacht, aber manchmal kommt es mir wie eine Aufzählung vor.
Der Vater des Erzählers ist schon ziemlich krass, er ist aber auch liebevoll. Seine Eskapaden sind schon etwas drastisch.
Als die Mutter stirbt macht es alle fertig.
Die Geschwister sind gut dargestellt.
Witzig war die Ausstellung Daras mit angemalten Katzen.
Der Autor hat alle Personen mit eigenwilligen Charakteren versehen.
Der Roman liest sich gut und ist unterhaltend.
Rezensionen von Gute_Laune:
Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken von Dr. Oetker Verlag
33 schnelle Köstlichkeiten
Dies ist ein kleines, feines Backbuch, das unter 80 Seiten dennoch viele geniale Ideen versammelt. Für kleines Geld ist es zudem ein ideales Mitbringsel oder kleines Geschenk.
Man bekommt hier 33 Rezepte, die jeweils mit einem ganzseitigen Foto zeigen, welche Köstlichkeit man damit zaubert. Natürlich sind sie nicht in 10 Minuten fertig, aber doch in einem Zeitrahmen, der auch in stressigen Zeiten passt.
Mir gefällt die Auswahl extrem gut. Die Gebäcke sind nicht altbacken, sondern richtig schön zeitgemäß und modern. Durch die Tipps sind viele der Kuchen und Törtchen in unterschiedlichen Varianten möglich.
Der Aufbau ist übersichtlich und strukturiert. Die Zutaten für die angegebene Stückzahl werden gelistet, aufgeteilt in die einzelnen Komponenten, dann die Arbeitsschritte gut verständlich erklärt. Auch die Nährwerte werden genannt und Zubereitungs- sowie Backzeit. Die Angabe vegetarisch irritiert mich dann doch ein wenig, denn alle Kuchen sind vegetarisch. Nur die Rezepte mit Gelatine sind es eben nicht. Das lässt sich aber mit Ersatzprodukten ändern. Da wäre meines Erachtens der Hinweis, dass Gelatine verwendet wurde, besser gewesen. Und eben ein Vorschlag, wie diese durch Agar Agar oder andere Produkte ausgetauscht werden kann.
Ich liebe dieses kleine Backbuch sehr! Nicht nur, wenn es mal schneller gehen soll. Auch wenn ich einfach mal zwischendurch Lust auf etwas anderes habe, backe ich daraus einen Kuchen oder Muffins. Zudem wecken die Dr.-Oetker-Bücher eine echte Sammelleidenschaft! Fünf Sterne!
Rezensionen von Bibibabby:
Freiheit für die Waldwiesel von Stepha Quitterer
Lustiger Kinderroman mit überraschend viel Tiefe
Ein Kinderroman mit sprechenden Tieren für Kinder ab 10? Absolut!
Ich weiß nicht was für ein Buch ich erwartete. Vielleicht eine gewöhnliche Kindergeschichte mit einem tollen, spannenden Abenteuer. Dies gibt es auch, aber es werden auch ernsten Themen aufgegriffen.
Parallel zur abenteuerlichen und manchmal absurden Handlung bietet das Buch einen Einblick in die Mechanismen von Unterdrückung und sozialen Strukturen.
Piet, ein Waldwieselkind, nimmt an einem Wettbewerb teil, um einen begehrten Ausbildungsplatz zu gewinnen, und ignoriert dabei die Warnung, dass es sich um eine Falle handelt. Nachdem der gesamte Wald "ent-wieselt" wurde, stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass alle anderen Tiere wussten, was vor sich ging, und niemand etwas dagegen unternommen hatte. Verzweifelt und verletzt begibt sich Piet auf eine Reise in die großse Stadt, um die Wiesel aus der Wieselfabrik zu retten.
Auf seinem Weg begegnet er freundlichen und weniger freundlichen Charakteren und Situationen, die mal absurd, mal beängstigend, aber immer unerwartet sind.
Die ersten beiden Kapitel fand ich etwas langatmig, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Mir gefällt, dass sich die Geschichte auf die Rettungsaktion konzentriert und die Sozialkritik im Hintergrund bleibt. Es gibt viele kleine Kommentare und Bemerkungen, die man, wenn man möchte, tiefer analysieren kann, die aber nicht auffällig sind, wenn das Kind noch nicht bereit ist, diese Themen zu verarbeiten.
Fazit: Ein spannender Kinderroman mit viel Tiefe!
Rezensionen von Katharina Grassmugg:
24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds
Ein tolles Buch
Neon ist jung, verliebt und unsicher. Seine Freundin und er planen ihr erstes Mal miteinander und das verunsichert sie beide total. Sie versuchen für sich den richtigen Weg zu finden. Zwischen falschen Erwartungen, dem was man so hört und Ratschlägen von älteren Geschwistern, Freunden und Eltern suchen wollen die beiden das finden was sie selbst wirklich tun wollen.
Doch so einfach ist das nun auch wieder nicht.
Jason Reynolds hat einen Roman geschrieben der mir sehr gut gefallen hat auch wenn er sich eher an jüngere Leser richtet. Es geht um all die unischerheiten die eine erste Beziehung und erste Intimität mit sich bringt, all die Fragen die man sich selbst stellt die man sich nicht zu fragen traut und das was einem in den Medien oft als "normal" verkauft werden soll. Für mich war das Buch wirkluch gut gelungen auch wenn ich nicht gabz die Zielgruppe war. Was ich toll fand ist wie sensibel der Autor sich dem Thema annimmt und das es Platz gibt für Konsens, für Unsicherheiten und Echtheit. Neons verletzlichkeit hat ihn für mich total Nachbar gemacht und ich kann das Buch wirklich empfehlen, gerade für jüngere Menschen die sich mit dem Thema Dating und erste Beziehung bzw erste Erfahrungen mit Intimität konfrontiert sehen.
Rezensionen von robertp:
Der Comic-Club von Scott McCloud
Stell dir vor
Stell dir vor du bist eine Prinzessin und wartest in einem hübschen Kleid auf deine Freundin, um in den Urlaub zu fliegen. Ach, du bist gar keine Prinzessin? Im Comic könntest du eine sein und wie das funktioniert, erklärt dieses Buch. Raina und Scott haben den Comiclub erfunden, um dir einen Einblick zu geben, wie eine Bildergeschichte gestaltet werden kann.
Vier Kinder lernen Comics zu schreiben, zu gestalten und zu zeichnen. Das notwendige Rüstzeug dazu erhalten sie von ihrer Mentorin – der Bibliothekarin – Fatima, die unterstützend im Hintergrund hilft.
Über mehrere Kapitel hinweg lernen sie die Verwendung von Sprache, Gestik, den Einsatz der Perspektive und vieles mehr, um ihre Geschichten zu entwickeln und aufzuzeichnen.
Die Zeichnungen sind ansprechend und bunt, kindgerecht mit großen Augen und dramatischen Frisuren dargestellte Figuren. Die Geschichte entwickelt sich rasch, kurze Auftritte von Erwachsenen (Eltern, Lehrer) stören die Entwicklung der Handlung nicht. Farbig ist die Realität, die Gedankenwelt in einem grauen Farbton deutlich abgehoben.
Die vier Kinder gehen von verschiedenen Ansätzen aus ihre Geschichten zu erzählen. Skizzen, Notizen, kreatives Chaos und fantastische Ideen sollen zu einem Ganzen zusammengeführt werden.
Letztlich erstellt jeder ein kleines Bilderheft und die Gruppe kann auf einer kleinen örtlichen Comic-Con (Verkaufsausstellung) ihre Werke dem Publikum anbieten.
Scott McCloud hat dieses Buch bereits vor Jahren für Erwachsene geschrieben (Understanding Comics, 1993) und damit die Theorie der Comics einem breiten Publikum geöffnet. Mit Raina Telgemeier gelingt ihm hier eine Verjüngung dieses Sachcomics. In bunten Farben und kindgerecht dargebracht erklären die beiden den Vorgang einer Comicbuchproduktion. Ein kurzes Interview stellt die beiden und ihre Intentionen dem Leser vor. Der Anhang (Hinter den Kulissen) stellt auch noch ein Glossar bereit, erklärt die verschiedenen Rollen (Berufe) bei der Herstellung und Produktion einer Comicseite vor.
Für alle die auf humorvolle Weise nähere Bekanntschaft mit dem Medium Comic machen wollen. Die Geschichte geht auf den Schaffensprozess und die verschiedenen Möglichkeiten eine Bildgeschichte zu gestalten kindgerecht ein. Erwachsene können dabei aber auch noch vieles Lernen und ihre Fantasie bildlich umsetzten.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Das Signal von Ursula Poznanski
Packend und authentisch
Die Inhaltsangabe hat mich sofort in den Bann gezogen. Viola erwacht im Krankenhaus und ihr wird mitgeteilt, dass sie in einem eingestürzten Keller aufgefunden wurde. Ein Felsbrocken hat ihr das linke Bein abgedrückt. Ein schwerer Schock für die Innenarchitektin. Ihr Ehemann Adam kümmert sich sofort um alles, organisiert eine 24-Stunden Pflege.
Er verhält sich aber auch sehr komisch seit dem Unfall. Als Viola dann aus dem Krankenhaus entlassen werden kann, wird ihr ihre neue Pflegerin Otilia vorgestellt. Sie erledigt ihren Job zwar fabelhaft, doch so richtig warm wird Viola nicht mit ihr.
Viola hat nicht nur einen schweren Schicksalsschlag zu verkrafte, sondern auch, dass mit ihrem Mann etwas nicht stimmt bzw. sie ihm nicht trauen kann. Da immer wieder Gegenstände aus Violas Umfeld verschwinden, besorgt sie sich GPS Tracker um Dinge wieder leichter zu finden. Auch Adam jubelt Viola so einen Tracker unter. Schnell häufen sich Ungereimtheiten und Viola ist klar, ihr Mann lügt sie an, wo er ist, oder wann er scheinbar im Büro ist, aber lt. Tracker ganz wo anders ist.
Was hat er für ein Geheimnis und warum ist dieser Unfall überhaupt passiert? Warum war sie im Weinkeller und warum ist dieser eingestürzt? Ist es die Gehirnerschütterung oder ein Trauma, das ihr Gehirn zu verdrängen versucht?
Der Schreibstil hat mich sofort gepackt und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Atmosphäre ist manchmal echt beklemmend und man rätselt, wie das alles zusammenhängt.
Echt toll, wie die Autorin Technik und Thriller mischt und daraus ein spannendes Buch entsteht. Viola ist eine Kämpferin, trotz ihres Schicksals gib sie nicht auf und will so schnell wie möglich wieder ohne Hilfe zurechtkommen. Sehr authentisch und sympathisch. Die Autorin lässt den Leser bis zuletzt über die Lösung im Unklaren.
Fazit: Klare Leseempfehlung.
Rezensionen von lesen=liebe:
Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Neue Einschlaf-Geschichten aus dem Wald von Katrin Pokahr
Einschlafen mit Herrn Hütchen
Herr Hütchen bringt jeden Abend die Tiere des Waldes ins Bett – gewissermaßen das Sandmännchen des Waldes. Dabei wird er immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die er mit seinem ruhigen und gelassenen Wesen mühelos meistert. Die Geschichten von Herrn Hütchen und seinen Tieren sind leicht verständlich, haben eine angenehme Länge und eignen sich wunderbar zum Vorlesen vor dem Schlafengehen.
Wir haben jeden Tag zwei Geschichten gelesen. Besonders schön ist, dass jede Geschichte mit einem Gutenachtlied endet. Dieses Lied ist ein liebevolles Ritual, auf das die Kinder jedes Mal gewartet haben.
Herr Hütchen ist sehr geduldig, freundlich und voller Verständnis. Seine ruhige Art beruhigt nicht nur die Tiere in den Geschichten, sondern auch die kleinen Zuhörer*innen. Alle Charaktere sind liebevoll gestaltet, doch Herr Hütchen ist eindeutig der Star. Die Illustrationen sind wunderschön und machen das Buch zu einem kleinen Schatz.
Zu Beginn des Buches gibt es einen Plan – einen Weg durch den Wald –, auf den die Kinder nach jedem gelesenen Kapitel ein Bild kleben können. Die Ausschneidebilder findet man ganz hinten im Buch.
Wir kennen bereits Band 1 von Herrn Hütchen und sind ebenso begeistert vom zweiten Buch. Schön ist, dass sich das Eichelmännchen und sein Gefährte, der Wecker Klickklack, noch einmal vorstellen. So kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen und benötigt keinerlei Vorwissen. Ein sehr empfehlenswertes Buch mit warmherzigen Gute-Nacht-Geschichten.
Rezensionen von MariasBooks:
Das Signal von Ursula Poznanski
Diese Buch ist der Inbegriff von "WTF ist hier los?!"
ZUM BUCH
Das Signal ist ein Thriller aus der Feder von der Wiener Autorin Ursula Poznanski.
Diese kennt man bereits von unzähligen Thrillern wie Erebos, der Vanitas-Reihe etc
Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen.
GESTALTUNG / AUFBAU
Ich habe das Buch als eBook gelesen.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut/weniger gut und es gibt sehr gut wieder, um was es in diesem Buch geht.
Mit hat gut gefallen, dass eine Karte am Beginn des Buches eingefügt wurde, vor allem da es bei Tracking ja oft um Standorte geht und man so gut nachvollziehen konnte, wo sich die Personen gerade befinden.
Ansonsten ist das Buch eher schlicht gestaltet. die Kapitelüberschriften sind nur einfache Nummern.
Was mich gestört hat, wie mit Chatnachrichten umgegangen wurde. Diese wurden im Fließtext eingefügt und waren oft schwer herauszulesen. Hier hätte ich mir stattdessen eine Gestaltung in Form von Chat-Sprechblasen gewünscht.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Viola geschrieben und wird nur aus ihrer Sicht erzählt. Was uns auch schon zu den Charactere des Buches bringt.
CHARACTERE
Generell bin ich ein Fan davon, wie Ursula Poznanski Charactere schreibt und erfindet. Ihre Charactere machen keine großen Entwicklungen durch, sondern ihre Bücher leben davon, dass sie alle Seiten der Charaktere Stückchenweise zum Vorschein bringt und sich so die Sicht der Lesenden auf die Charactere verändert. Diese Offenbarungen sind oft sehr Überraschung und in meinem Augen machen genau diese Dinge ihre Bücher so süchtigmachend. Denn man weiß nie, wer jetzt wirklich gut oder böse ist, weil sich das mit jeder neu entdeckten Sicht, immer komplett umdrehen kann.
STIMMUNG
Ursula Poznanski hat ein gutes Gespür darin, das thrillerartige "WTF ist hier los" Gefühl aufrecht zu erhalten und das man ständig wissen will, wie es weitergeht.
Was mir BESONDERS GUT gefallen hat, dass sich die Auflösung dieses Mal realistisch und nachvollziehbar angefühlt hat. In vielen Thrillern wird es oft an den Haaren herbeigezogen, doch dieses Mal fand ich es ganz gut gelöst.
Auf ein paar Plottwists bin ich mit der Zeit selbst drauf gekommen, aber ich wurde auch von einigen Dingen kalt erwischt, was mir sehr gut gefallen hat.
Mit hat auch gut gefallen, wie technische Informationen eingestreut wurden, aber eher so nebensächlich, dass man sich nicht zu sehr damit überfordert gefühlt hat.
Was mir WENIGER GUT gefallen hat, war wie oben genannt, die Gestaltung der Textnachrichten.
FAZIT
Dieses Buch ist in meinen Augen wieder eines der besseren Bücher von Ursula Poznanski, das die modernen Technikthemen ihren Jugendthriller mit Erwachsenen Personen ihrer Normalen Thriller kombiniert, was mir, die mit ihren Büchern erwachsen geworden ist, sehr gut gefällt.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Liebe auf den ersten Blick von Nelly Berlin
Wenn die Liebe alles durcheinander bringt
Ich mag die Bücher von Nelly Berlin sehr, ihr Schreibstil und die Figuren sind immer so schön leicht und authentisch, dass man sich gut darin wiederfindet.
So war ich auch kurz nach den ersten Seiten völlig im Buch gefesselt : Emmy, Helia und Ina sind drei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Emmy ist Biochemikerin, Helia Chirurgin und Ina möchte die Nachfolge ihres Vaters in einer der Hohenfeld Kliniken antreten.
Alle drei arbeiten viel und sind zielstrebig, aber mit der Liebe klappt es bei allen nicht so gut. Und dann plötzlich tauchen Gefühle auf, die die drei völlig durcheinander bringen.
Die Autorin hat hier einen sehr bildhaften und auch unterhaltsamen Roman geschrieben, der mich sehr gut unterhalten hat.
Die Figuren haben mir sehr gefallen und gerade, weil sie so verschieden sind, findet man sich auf jeden Fall immer ein Stück weit in einer der Protagonistinnen wieder. Die Geschichte ist spannend, lustig und auch authentisch und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durch gelesen – das war eine wirklich schöne Lesezeit.
Von mir gibt es dafür eine klare Herzensempfehlung : Emmy, Helia und Ina sind auf jeden Fall ein tolles Mädels-Trio, das von ihrer Freundschaft getragen wird.
Rezensionen von Lara:
Firewatch von Colin Hadler
Ein Spiel mit Zweifel und Vertrauen
Firewatch von Colin Hadler lebt von der Kombination zweier scheinbar widersprüchlicher Genres. Aaron, der beste Freund des Protagonisten Robin, ist verschwunden und vermutlich ermordet worden. Nachdem die Polizei den Fall schließlich ad acta legt, beschließt Robin, selbst zu handeln. Er nähert sich jener Person, die Aaron zuletzt lebend gesehen hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit der Täter sein muss: Kian, der sich im Laufe der Handlung zunehmend in Widersprüche verstrickt.
Doch schon bald geraten auch Robins eigene Gedanken und inneren Stimmen ins Wanken, sodass er nicht mehr weiß, was er glauben kann - und was er fühlen darf.
Die Figuren des Romans sind sorgfältig ausgearbeitet und verfügen über komplexe Hintergründe, die ihr Handeln nachvollziehbar machen, ohne dabei auf platte Klischees zurückzugreifen. Die Handlung ist hervorragend strukturiert: Leser:innen wissen stets nur so viel wie Robin selbst und zweifeln daher gemeinsam mit ihm an Aussagen und Motiven der Menschen um ihn herum. Die Spannung wird bereits in den ersten Kapiteln aufgebaut und über die gesamte Länge des Buches auf hohem Niveau gehalten, sodass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch die Liebesgeschichte fügt sich nahtlos in die Handlung ein und wirkt weder konstruiert noch fehl am Platz. Dennoch bleibt Firewatch in erster Linie ein Thriller und ist als solcher auch allen Fans des Genres absolut zu empfehlen.










