Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cellissima:
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Das erste Kinderbuchhighlight im Jahr 2026!
London im Jahre 1918: Die zwölfjährige Bo ist eine Schlammschwalbe, d.h. eine Person, die im Schlamm der Themse nach Dingen sucht. Eines Tages findet sie eine glänzende Münze - und hat eine Vision. Dann trifft sie Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Billy weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man die beiden Münzen zusammenfügen muss.
Sie beschließen, nach ihr zu suchen - und nach der Ballade der Themse, denn diese enthält eine genaue Anleitung. Die Ballade der Themse und ihre Anleitung sowie die beiden zusammengesetzten Münzen sollen eine Magie entfalten, mit der es möglich sein soll, einen über alles geliebten toten Menschen wieder ins Leben zurückholen ...
Doch da ist auch der alte Muncaster, der ebenfalls hinter den Münzen und der Ballade her ist und alles dafür tut, um wieder an die Münze, die Bo besitzt, zu kommen, und die andere Münze und die Ballade der Themse zu finden. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dessen Verlauf Bo und Billy in große Gefahr geraten. Und: Wer wird am Ende zurück ins Leben geholt? Und wer hat die Macht, darüber zu entscheiden?
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Ich habe schon die Romane von Jessie Burton gelesen und fand sie gut; somit war "Die Jagd nach den magischen Münzen" nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für mich, denn ich fand den Klappentext toll und war sehr gespannt darauf, wie Jessie Burton sich nun erstmals als Kinderbuchautorin macht.
Uns gefiel die Geschichte sehr gut. Jessie Burton schreibt hervorragend, ihr Stil lässt sich für Kinder wie für Erwachsene sehr gut lesen, und die Geschichte ist herrlich bildhaft und atmosphärisch. Schon deshalb hat sich die Lektüre gelohnt.
Die Handlung ist nicht 08/15, sondern die Autorin hat neue, eigene Ideen, was das Buch ebenfalls reizvoll macht. Die Figuren sind ihr toll gelungen, wandeln sich auch, zeigen verschiedene Facetten, was auch zu vielen verschiedenen Facetten der Geschichte führt. So ist sie mal herzerwärmend, etwa bei den Szenen zwischen Bo und der Lehrerin Miss Cressant. Mal, etwa wenn sie ein anderes Gesicht, eine andere Persönlichkeit zeigt, oder wenn der alte Muncaster auftaucht, ist die Geschichte aber auch spannend und gefahrvoll.
Grundsätzlich herrscht eine ausgewogene Mischung aus schöner, herzerwärmender Geschichte und Spannung; auf den letzten 50 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird richtig spannend und gefährlich, aber doch mit einem guten (aber auch nicht in jeder Hinsicht glücklichen und allzu rosaroten) Ende, was ich für Kinder wichtig finde.
Uns haben auch die Botschaften, die das Buch übermittelt, gefallen. Und andere, kleinere Dinge, etwa, wie Bo zu ihrem Spitznamen kam und was der mit Anne Boleyn zu tun hat.
Auch der erste Weltkrieg, in den Bo´s Bruder ziehen muss, spielt eine Rolle - und dadurch, aber nicht nur dadurch, auch der Verlust geliebter Menschen und Tod. Eigentlich haben sogar fast alle Figuren geliebte Menschen verloren. Empfohlenes Lesealter ist ab 10, ansonsten passt das auch auf jeden Fall - aber dadurch, dass Tod und Verlust geliebter Menschen doch ziemlich dominant sind, würde ich das Buch je nach Kind erst mal selbst lesen und dann entscheiden, ob das betreffende Kind schon bereit für das Buch ist oder man lieber noch eine Weile wartet.
Ich glaube, dass es auch zu den Büchern gehört, bzgl. derer Redebedarf besteht, sodass man mit den Kindern über das Gelesene reden sollte.
Ansonsten ist es ein Buch, das sich gleichermaßen zum Vorlesen wie zum Selberlesen eignet. Die Länger der einzelnen Kapitel ist auch für Kinder perfekt.
Abenteuer, Freundschaft, Familie, Magie, das Leben im London der damaligen Zeit, aber auch Verlust geliebter Menschen sind zentrale Themen.
Fazit: Ein tolles Buch für Kinder, an dem auch Erwachsene noch Freude haben, und das ideal ist für alle, die London und vergangene Zeiten lieben und Lust auf eine ebenso schöne und herzerwärmende wie spannende Geschichte haben, in dessen Mittelpunkt ein tolles Mädchen steht und die noch dazu richtig gut geschrieben ist!
Rezensionen von inya:
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
sehr gut
Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen, da es Leichtigkeit suggeriert. In diesem Buch geht es um Layla und ihre Familie. Das Cover versprüht Heiterkeit und. Leichtigkeit und so wirkt im ersten Moment vielleicht auch das Leben von Layla, aber auf dem zweiten Blick steht dahinter so viel mehr und der Vater dem man als Kind alles geglaubt hat und der größte Held war, kann dies nicht mehr sein.
Im Gegenteil er zieht die Familie in sein Handeln mit rein. Das Buch wirkt durch seine lockere Schreibweise sehr leicht und es ist an vielen Stellen sogar lustig. Doch eigentlich ist die Geschichte der Protagonistin eher schwierig und teilweise auch bedrückend im Nachhinein, wenn man über das Geschehene in diesem Buch nachdenkt. Genau diese Gegensätzlichkeit gefällt mir und ist einmal etwas anderes beim Lesen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von Liselottchen:
Das Versprechen von Cornwall von Karin Lindberg
Liebesgeschichte in zwei Zeiträumen
Samantha ist Digitalforensikerin bei Scotland Yard. Unschuldig wird sie verdächtigt, von der Arbeit suspendiert und nimmt sich eine Auszeit bei ihrer Tante Cora in Cornwall. Das ruhige Landleben und die herzlichen Dorfbewohner tun ihr gut, auch der Fischer Lowen, dem sie näherkommt. Als sie einen Ehering aus den 1930er-Jahren findet und das Gerücht um eine damals verschwundene Braut hört, ist ihr Entdeckergeist geweckt.
Die zweite Handlung führt die Lesenden ins London der 1930er-Jahre, wo die Waise Elsie als Sekretärin bei der Times arbeitet. Sie verliebt sich in Lord Hugo, der sie – entgegen der Standesunterschiede – heiraten möchte. Doch seine Mutter ist ihr alles andere als wohlgesonnen.
Es war nicht mein erstes Buch der Autorin. Auch dieses war wiederum ein Roman von Karin Lindberg, der mich gefesselt und berührt hat. Die Geschichten beider Zeitebenen sind spannend aufgebaut und werden zum Schluss miteinander verknüpft. Der historische Teil punktet mit sorgsamer Recherche und gibt ein genaues Bild der damaligen Zeit ab. Frauen und Männer waren in bestimmen Rollenbildern verankert und vor allem für Frauen gab es nur wenig Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Im Gegenzug dazu in der Gegenwart: Sam ist eine taffe intelligente Frau, die in ihrem Beruf anerkannt wird und Karriere gemacht hat. Der Roman punktet zusätzlich durch das wundervolle Ambiente von Cornwall, das die Autorin in liebevollen Bildern eingeflochten hat – am liebsten würde ich meine Koffer packen und sofort dorthin reisen. Auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar ein und sind nicht nur Staffage, sondern ergänzen die Handlung auf ansprechende Weise. Der Schreibstil – wie von Lindberg gewohnt – flüssig und überzeugend.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen.
Rezensionen von Sophie H.:
Kopf hoch, Kasimir! von Rebecca Martin
Ausgrenzung und Freundschaft
Der kleine Fuchs Kasimir ist laut und wild, aber auch sehr fröhlich. Als er beim Herumtollen fast die kleine Schildkröte Tilly übersieht, beschließen die anderen Tiere des Waldes, dass Kasimir ihnen zu wild ist und dass sie deswegen nicht mehr mit ihm spielen wollen. Kasimir ist unendlich traurig.
Dann trifft er auf den Igel Isidor, der genauso allein ist. Mit ihm wollen die anderen Tiere nicht spielen, weil sie Angst vor seinen Stacheln haben. So freunden sich Kasimir und Isidor an. Der Igel versucht alles, damit der kleine Fuchs wieder glücklich wird, aber nichts hilft. Die anderen Tiere tuscheln, dass Igel und Füchse zu verschieden sind, um miteinander befreundet zu sein.
Eines Tages ist der Hase Fridolin verschwunden. Er ist beim Versteckspielen eingeschlafen. Die anderen Tiere suchen ihn überall. Erst als der wilde und laute Kasimir mit sucht, wacht der kleine Hase von dem Lärm auf. Und Kasimir und die anderen Tiere begreifen, dass der Fuchs genauso richtig ist, wie er ist.
Das Bilderbuch richtet sich an Kinder ab 3 Jahren und ist eine tolle Geschichte über Anderssein, Freundschaft, Ausgrenzung und Zusammenhalt. Die Geschichte bietet für die ganz Kleinen ein großes Identifikationspotential. Dass man nicht so wild toben soll, hat bestimmt jedes Kind schon einmal gehört. Viele Kinder kennen bestimmt auch die Situation, dass sie beim Spielen ausgeschlossen werden.
Der Text ist klar und gut verständlich geschrieben. Besonders schön sind auch die Illustrationen von Bernd Lehmann. Auf jeder Doppelseite gibt es sehr viel zu entdecken, ohne dass die Seiten überfrachtet sind.
Fazit: Dies ist eine sehr schöne Geschichte und von meiner Seite gibt es eine ganz klare Empfehlung!
Rezensionen von Peachybookdreams :
The Poet Empress von Shen Tao
Zeilen aus Liebe und ein Gedicht für den Tod
Wow, dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight geworden. Ich hatte Tränen in den Augen und war zutiefst bewegt von den Hintergründen und Schicksalen der Protagonisten.
Yin Wei muss schon in jungen Jahren schnell erwachsen werden. Die Hungersnot des Landes hat ihr schon viele Geschwister geraubt.
Die Dorfbewohner halten zusammen und helfen einander, wo es geht, um noch mehr Verluste zu vermeiden. Als sich ihr also die Möglichkeit bietet, Konkubine von Prinz Terren zu werden, willigt sie trotz der Gerüchte über die gewalttätige Natur des unsterblichen Prinzen ein. Leider bleibt es nicht bei Gerüchten, und Wei erfährt am eigenen Leib, wie brutal der Zorn des Prinzen ist. Doch es gibt noch einen weiteren Thronanwärter, Maro, der im Vergleich zu seinem Bruder ein Lichtblick für die Nation ist. Um den unsterblichen Terren zu stürzen, bleibt ihr jedoch nur eine einzige Möglichkeit: das Herzseelengedicht. Doch dieses funktioniert nur, wenn sie für ihn Liebe empfindet, doch wie soll man jemanden lieben, der einem so viel Leid zugefügt hat?
Das Worldbuilding und die Schauplätze waren einfach einzigartig. Der Schreibstil ist, wie der Buchtitel verspricht, poetisch gehalten und hat einen wunderschönen Fluss, sodass ich das Buch nicht weglegen wollte. Es gibt so viele Details, die sich unterschiedlich interpretieren lassen. Die Dualität zeigt sich nicht nur in den Figuren, sondern auch im gesamten Palast, der auf der einen Seite traumhaft schön und gleichzeitig unglaublich düster ist. Blumen und Schwerter hängen in allen Räumen von der Decke. Obwohl die Blumen die Klingen teilweise verbergen, bleibt ihre Bedrohung bestehen, denn mit nur einem Kommando von Prinz Terren gehorchen die Klingen auf ihren Meister. Was ich sehr originell fand und so noch nirgends gelesen habe, waren die Fantasy-Elemente bezüglich der Tiere, die Felle aus Blättern und Blumen hatten.
Die Charaktere sind fantastisch ausgearbeitet. Keiner von ihnen ist eindeutig gut oder böse, man hasst sie in der einen Minute, während man in der nächsten tiefes Mitgefühl für sie empfindet. Schon lange hatte ich keinen so komplexen Charakter auf Buchseiten vor mir wie Terren. Um das todbringende Gedicht zu vollenden, begibt sich Wei auf eine Reise in die Vergangenheit. Anhand von alten Tagebucheinträgen und Berichten von Angestellten erfährt der Leser hautnah, warum Terren zu so einem Monster geworden ist. Seine Geschichte hatte es echt in sich, und ich möchte auf die Triggerwarnungen hinweisen. Ich musste das Buch manchmal kurz zur Seite legen, weil mich das Ganze so bewegt hat.
Wei‘s Entwicklung war ein eigenes Highlight für sich. Aus ihrem Dorf ist sie dem Zusammenhalt gewohnt, doch im Palast herrscht ein erbarmungsloser Krieg zwischen den Konkubinen, die auch alle an die Macht kommen wollen. Sie muss also nicht nur Terren, sondern auch ihre Konkurrentinnen überleben. Und dann ist da noch der lange Streit zwischen Maro und Terren, den sie entschlüsseln muss. Wei wird im Laufe der Geschichte vor vielen Entscheidungen gestellt, bei denen sie an ihre eigenen moralischen Grenzen kommt. Die Last von so viel Macht und Verantwortung ist in jeder ihrer Handlungen spürbar. Für mich war sie eine authentische und unfassbar starke Protagonistin, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Fazit: Eine unglaublich schöne und tragische Geschichte über Macht, Verantwortung und Liebe, wenn auch nicht im klassischen Sinne. Ich war am Ende so überrascht, wie sich meine Gefühle bezüglich der Figuren im Laufe verändert haben. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Buch Shen Taos Debütroman ist. Ich bin unglaublich gespannt auf die zukünftigen Werke der Autorin.
Rezensionen von Chrissi:
One Date to Gold von Ivy Leagh
Amie & Hunter
„One Date to Gold“ ist mein erstes Buch von Ivy Leagh.
Ivy Leagh hat mich mit ihren Teasern rund um die Story super neugierig gemacht und ich bin somit mit sehr hohen Erwartungen ans Buch gegangen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und auch das zum Buch passende Hörbuch hat mir sehr gut gefallen.
Durch die zwei Erzählperspektiven bekommt man Einblicke in die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptcharaktere.
Gelesen bzw. gehört habe ich das Buch auch während Olympia und so kam das Setting rund um Olympia 2026, Snowboard, Ice Hockey und dieser ganz besonderen Olympia Magie sehr gut rüber.
Amie ist Snowboarderin und geht bei den olympischen Winterspielen für das Amerikanische Team an den Start, natürlich mit dem großen Wunsch und Ziel von einer Goldmedaille. Als Amie plötzlich ungewollt im Fokus der Öffentlichkeit steht, bietet der US-Eishockeykapitän Hunter ihr einen Deal an, er hält ihr die Presse vom Leib und sie spielt seine Fake-Freundin um sein Image aufzupolieren.
Amie war mir vom ersten Moment sehr sympathisch, besonders durch ihren Kleidungsstil.
Man bekommt durch sie sehr gute Einblicke in die dunkle Seite des Leistungssport und wie viel Druck auf den Sportlern und Sportlerinnen lastet.
Amie entwickelt sich während Olympia sehr weiter, jedoch hätte ich mir viele Themen noch tiefergehend ausgearbeitet gewünscht.
Hunter ist Eishockey Spieler und geht ebenfalls für das amerikanische Team bei Olympia an den Start.
Ich mochte seine sehr fürsorgliche Art, jedoch konnte ich mit ihm leider nicht so wirklich warm werden, was sicher daran lag das er als Charaktere sehr „platt“ geblieben ist und man ihn nicht wirklich kennenlernen konnte.
Leider ging mir die Liebesgeschichte der beiden viel zu schnell, kaum haben sie sich kennengelernt sind sie über beide Ohren verliebt und plötzlich ein Paar.
Das Buch hat so viel Potenzial, was leider nicht richtig ausgeschöpft wurde, denn die Grundidee ist so toll.
Das letzte Kapitel fand ich am schönsten, einfach weil es sehr realistisch war, doch auch dieses Kapitel hatte so viel Potenzial, auch für ein weiteren Teil mit mehr Ausarbeitung der einzelnen Themen.
Leider hat das Buch auch viele Logikfehler die mich jetzt nicht super doll gestört haben, aber trotzdem schade sind.
Insgesamt ein unterhaltsames, süßes Buch, was für mich leider kein Highlight wurde, mich jedoch trotzdem unterhalten konnte.
Eine Empfehlung für alle die wunderschöne winterliche Settings lieben, große Fake Dating und Sportsromance Fans sind und mit nicht zu hohen Erwartungen an das Buch gehen.
⭐️⭐️⭐️/5
Vielen Dank an Ivy Leagh und den Forever Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.
Rezensionen von FogandBooks:
Wild Stork (Band 1) - Beschützer des Waldes von Jiatong Chen
Wenn Zweifel Flügel bekommen
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Von Anfang an durfte ich Einar dabei begleiten, wie er Schritt für Schritt über sich hinauswächst. Besonders die Momente mit Wisch und seiner Mutter haben mich sehr berührt. Diese Wärme und dieses bedingungslose Unterstützen haben der Geschichte unglaublich viel Herz gegeben.
Man spürt einfach, wie stark ihre Verbindung ist, und genau das macht viele Szenen so emotional.
Einars Entwicklung fand ich richtig schön dargestellt. Am Anfang steht noch viel Unsicherheit, vor allem beim Fliegen. Er tastet sich vorsichtig heran, probiert aus und gewinnt mit jedem Versuch mehr Vertrauen in sich selbst. Für mich war das ein starkes Bild für seinen gesamten Weg. Aus Zweifel wird Mut, aus Zurückhaltung entsteht Entschlossenheit. Sobald Gefahr droht, zeigt sich, was wirklich in ihm steckt. Die spannenden Szenen bringen Tempo in die Geschichte und machen deutlich, dass er nicht nur für sich kämpft, sondern für andere Verantwortung übernimmt. Genau dadurch wird er für mich zu einem echten Beschützer.
Im weiteren Verlauf wird auch das Thema Vorurteile sehr präsent. Einar begegnet Misstrauen und abwertenden Kommentaren, doch er bleibt standhaft und lässt sich nicht entmutigen. Die Botschaft ist klar und wird sehr kindgerecht vermittelt. Niemand sollte vorschnell beurteilt oder unterschätzt werden. Das ist so selbstverständlich in die Handlung eingebunden, dass es ganz natürlich wirkt und nicht belehrend.
Das Ende hat mich noch einmal richtig mitfiebern lassen. Der letzte Kampf ist intensiv und emotional erzählt. Gleichzeitig bleibt zum Schluss eine gewisse Offenheit, besonders was seine Familie betrifft. Ich war mir nicht ganz sicher, ob Erleichterung oder Wehmut überwiegt, und genau dieses Gefühl fand ich spannend. Auch wenn der Abschluss etwas plötzlich kommt, bleibt er im Kopf.
Außerdem lässt sich das Buch wunderbar vorlesen. Die actionreichen Szenen laden dazu ein, mit Stimmen und Geräuschen zu spielen, und die Illustrationen machen alles noch lebendiger. Für mich ist Wild Stork – Beschützer des Waldes eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Gefühl und einer starken Botschaft. Eine Geschichte, die zeigt, dass Mut oft leise beginnt und am Ende größer ist, als man denkt.
Rezensionen von Claudia R.:
Das Signal von Ursula Poznanski
packender Thriller
Klappentext / Inhalt:
Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe
Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen.
Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists
Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid – oder ist sie in tödlicher Gefahr?
Entdecken Sie auch Ursula Poznanskis Thriller-Bestseller »Die Burg« um ein tödliches Escape Game mit einer KI.
Cover:
Das Cover ist recht grell und zieht so die Aufmerksamkeit auf sich. Die Symbolik ist passend umgesetzt und auch so zieht das Cover den Blick auf sich. Optisch und farblich passt es gut zum Gesamten.
Meinung:
Ein packender Thriller, der brandaktuelle technische Aspekte integriert und dabei fesselnd und authentisch den Leser packt und mitnimmt. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Charaktere hinein und kann sich auch gut in Viola hineinversetzen. Beklemmende, aber auch packende Atmosphäre wird hier schnell erschaffen und man kommt tief in das Ganze hinein.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Ich möchte keineswegs Spoilern oder etwas vorweg nehmen, daher werden inhaltliche Angaben hier möglichst vermieden.
Der Schreibstil ist packend, bildlich und mitnehmend. Eine aufwühlende und beklemmende Atmosphäre wird schnell erschaffen. Es liest sich flüssig und es kommt authentisch und real herüber. Man kommt schnell gut und tief hinein und hat das Gefühl nah dabei zu sein. Die Beschreibungen und Emotionen sind spürbar beschrieben und man merkt auch eine deutliche Spannung und wie sehr die Psyche und Psychologie dahinter mit reinspielt.
Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Durch die teils recht kurzen Kapitel kommt schnell Spannung und Tempo mit hinein. Ein toller und fesselnder Lesefluss wird so ermöglicht.
Die Kapitel sind einfach durchnummeriert, der erste Buchstabe ist hervorgehoben. Die Anfange sind gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung sind gut umgesetzt.
Durch die Ich-Perspektive ist es gut vorstellbar und man kommt schnell in Gedanken und Emotionen hinein. Die Ich-Perspektive macht es sehr nah. Die Geschehnisse und Charaktere waren für mich gut greifbar und gleichzeitig wurde mit meinen Gedanken, Emotionen und Psyche gespielt. Ein gelungener Thriller, der Beziehungen, Emotionen, Technik und Moderne mit einander vereint. Klasse und fesselnd umgesetzt.
Fazit:
Ein packender Thriller, der brandaktuelle technische Aspekte integriert und dabei fesselnd und authentisch den Leser packt und mitnimmt.
Rezensionen von Claudia R.:
Wintermärchen von Erik Schreiber
Winterzeit
Klappentext / Inhalt:
Es dreht sich um Märchen, Sagen und Legenden, einer kleinen Taschenbuchreihe aus dem Verlag Saphir im Stahl. Mit dem vorliegenden Band ist inzwischen das 17te Märchenbuch erschienen. Der Verlag versucht, Themengebundene Bücher herauszugeben, die Abseits von Brüder Grimm, Ludwig Bechstein, Christian Andersen und andern liegt.
Die Wintermärchen wurden so ausgewählt, dass nicht immer die altbekannten Märchen veröffentlicht werden, sondern gerade die unbekannteren Märchen eine neue Veröffentlichung finden. In diesem Band finden sich Märchen aus Russland, Deutschland und Skandinavien.
Cover:
Das Cover ist wunderschön umgesetzt und die Magie und Atmosphäre des Winters kommt hier sehr gut zum tragen und wird sehr schön in Szene gesetzt. Schneebedeckte Landschaft, eine kleine Holzhütte und ein wundervoller Himmel mit den Andeutungen von Polarlichtern machen es sehr zauberhaft und idyllisch und verleihen dem Cover einen schönen Charme, der die winterliche Stimmung gut umsetzt. Optisch und farblich ist es toll erfasst und umgesetzt.
Meinung:
Eine wundervolle Sammlung von Texten, Geschichten und winterlichen Sagen, die dieser Jahreszeit stimmungsvoll in Szene setzen. Wundervolle und sehr unterschiedliche Sagen und Geschichten kann man hier erleben und lesen. Man bekommt eine tolle Bandbreite und Vielfalt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch dazu nicht zu viel verraten und halte mich mit Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut umgesetzt. Die Geschichten unterscheiden sich in Länge, Form und Beschreibungen. Während manche detailreicher und bildlicher sind, so so überzeugen andere, durch ihren ganz eigenen Charme. Eine große Auswahl an Geschichten ist hier gegeben und ich denke, dass hier für jeden was dabei ist. Da die Märchen und Geschichten recht unterschiedlich und vielfältig sind, wird es sicherlich einige geben, die die einen mehr und den anderen vielleicht etwas weniger ansprechen. Mir haben alle gut und manche sogar richtig gut gefallen und konnten mich sehr begeistern.
Alles in allem ist es toll umgesetzt und man wird sehr gut unterhalten und gerade für die winterliche Jahreszeit findet man hier tolle Geschichten mit wundervollen Lesemomenten. Ich fand die Wintermärchen toll und werde diese kleine Textsammlung sicherlich noch häufiger zur Hand nehmen.
da die texte teils recht kurz sind, eignet es sich auch super für zwischendurch und kleinere Pausen oder den Arbeitsweg in der Bahn. ich fand es klasse. Zu dem ist es vom Format auch sehr handlich und eignet sich sehr gut zum Mitnehmen, auch zum Verschenken in der Winterzeit eine gute Idee.
Fazit:
Eine wundervolle Sammlung von Texten, Geschichten und winterlichen Sagen, die dieser Jahreszeit stimmungsvoll in Szene setzen.
Rezensionen von Claudia R.:
Zaubermärchen von Erik Schreiber
Magiesammlung
Klappentext / Inhalt:
Märchen sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist.
Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt. Die Sagen hingegen wurden vor allem durch Gustav Schwab geprägt. Seine Arbeit fiel vor allem durch die Neubearbeitung der Nibelungen auf.
Grundsätzlich sind die Märchen, Sagen und Legenden aus dem Verlag Saphir im Stahl zusammenstellungen zu einem bestimmten Thema, Ort oder Personengruppe.
Cover:
Das Cover ist wundervoll umgesetzt und man merkt förmlich das Element der Magie darauf. Viele kleine Elemente machen es besonders und die Glaskugel ist hier der zentrale Mittelpunkt. Optisch und sich farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von unterschiedlichen kleinen und längeren Texten, Märchen und Geschichten rund um Magie und magische Gegebenheiten. Magie spielt hier eine zentrale und wichtige Rolle. Die Geschichten und Texte sind sehr unterschiedlich und so ist hier sicherlich für jeden Etwas dabei.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Man trifft hier auf verschiedene Sagen und Legenden. Jede steht für sich. Auch kommen diese Märchen aus verschiedenen Länder und haben so ganz unterschiedliche Einflüsse. Jede Geschichte ist anders und einzigartig. Dabei gibt es kürzere, aber auch längere. Manche konnten mich mehr abholen und begeistern und manche waren leicht und schnell lesbar, aber konnten mich nicht ganz erreichen. So gibt es viele verschiedene Geschichten, die für tolle Unterhaltung sorgen und wer Magie und Zauberei mag, sollte hier auf jeden Fall mal hineinlesen und einige tolle Sagen und Geschichten entdecken.
Die Anfänge sind nicht immer klar erkennbar. Das Inhaltverzeichnis ist hierbei hilfreich, da hätte man etwas mehr mit Hervorhebungen arbeiten können und auch von der Gestaltung her, hätte man mehr machen können.
Alles in allem konnten die verschiedenen und abwechslungsreichen Geschichten und Märchen aber überzeugen und für schöne Unterhaltung und tolle Lesemomente sorgen.
Fazit:
Tolle Sammlung von unterschiedlichen Sagen, Märchen und Geschichten rund um Magie und Zauberei.











