Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Ayşes Rezepte für Familie und Freunde von Ayşe Şen
tolle Rezepte
Klappentext / Inhalt:
Mein Name ist Ayşe Şen. In meinem zweiten Kochbuch stelle ich euch 60 traditionelle und moderne Rezepte vor, elegant kombiniert und raffiniert angerichtet – denn das Auge isst bekanntlich mit.
Die Gerichte könnt ihr zu Hause mit Leichtigkeit nachkochen und nachbacken.
Step-by-step-Fotos und Videolinks geben euch bei vielen Rezepten zusätzliche Anleitungen und Tipps für ein gutes Gelingen.
Ich wünsche mir von Herzen, dass mein zweites Buch euch viele schöne Koch- und Genusserlebnisse mit der Familie und Freunden beschert.
Ayşens.kitchen folgen auf Instagram über 2 Millionen begeisterte Fans , die sich von ihren Rezepten aus der deutschen und türkischen Kochkultur inspirieren lassen.
Cover:
Das Cover ist toll umgesetzt. Hier ist die Köchin und Autorin dargestellt mit einigem gesunden Gemüse und es ist auch optisch sehr schön in Szene gesetzt. Das Cover ist nicht zu überladen und macht so einen cleanen und edlen Eindruck. Optisch und farblich gut und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Dies ist bereits das zweite Kochbuch von Ayses und auch dieses beinhaltet wieder eine tolle und große Vielfalt an unterschiedlichen Gerichten und Rezepten. Es beginnt mit einer tollen Einführung und einigen Grundrezepten und dann geht es auch schon weiter und es folgen viele unterschiedliche und leckere Gerichte und Rezepte. Diese werden dabei übersichtlich und gut verständlich erklärt und präsentiert.
Auch bei diesem Rezeptbuch gefällt mir die Übersichtlichkeit und Struktur. Die benötigten Zutaten sind gut erkennbar und die einzelnen Schritte der Zubereitung gut und übersichtlich, sowie verständlich erklärt. Teilweise gibt es auch Schritt für Schritt Erklärungen mit Bildern. Man kann das Ganze sehr gut nachvollziehen und dies macht das Nachkochen leicht und verständlich. So macht das Kochen und Backen Spaß.
Die Bilder sind toll gewählt und diese machen direkt Lust und Hunger auf mehr.
Das Buch ist sehr schön bebildert und auch toll gestaltet und wundervoll umgesetzt. Gliederung und Gestaltung sind sehr schön und gut gemacht.
Man findet hier eine tolle Auswahl an Gerichten und Rezepten und es macht Spaß diese auszuprobieren. Die Beschreibungen sind gut nachvollziehbar. Die Schritte leicht erklärt und alles sehr gut und übersichtlich umgesetzt.
Fazit:
Tolle Rezepte, gut und verständlich erklärt und sehr schön illustriert.
Rezensionen von PeLi:
Restsommer von Kea von Garnier
Mut zum eigenen Weg
Mit Restsommer legt Kea von Garnier ein beeindruckendes Debüt vor, das lange nachhallt.
Im Mittelpunkt steht Dominik, der nach dem Willen seines Vaters eines Tages das familieneigene Bestattungsinstitut übernehmen soll. Doch je näher das Ende seiner Schulzeit rückt, desto drängender werden die Fragen nach seinen eigenen Wünschen und Träumen.
Als er sich zum ersten Mal verliebt, gerät sein bisher so vorgezeichneter Weg ins Wanken. Bleibt er auf vertrautem Boden, oder wagt er den Sprung ins Ungewisse?
Die Autorin erzählt Dominiks Geschichte mit großer Feinfühligkeit und einem sicheren Gespür für Stimmungen. Man spürt die Schwere, die auf ihm lastet, ebenso wie das zarte Aufblühen der ersten Liebe. Themen wie familiäre Erwartungen, Selbstfindung und Mut zur Veränderung werden mit leisen, aber eindringlichen Tönen behandelt. Ohne große Dramatik, aber mit viel emotionaler Tiefe schildert die Autorin Dominiks inneren Konflikt. Man spürt seine Zerrissenheit, seine Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und die Angst, Erwartungen zu enttäuschen. Gerade diese leisen Zwischentöne machen die Geschichte so stark.
Für mich ist "Restsommer" ein echtes Highlight. Sehr gefühlvoll erzählt, manchmal schmerzhaft, aber durchweg wunderbar zu lesen. Ich hoffe sehr, dass man künftig noch viel von Kea von Garnier lesen wird.
Rezensionen von Gute_Laune:
Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer
Schöner, hilfreicher Ratgeber
Inzwischen stelle ich bei fast jedem Ratgeber fest, dass er von einem Influencer stammt. Da ich niemandem folge, lerne ich die Autoren quasi immer nur deshalb kennen, weil mich das Buch anspricht. So auch hier. Svenja Breuer war mir bisher kein Begriff. Im Buch sind jedoch so viele Fotos von ihr, dass ich fast schon glaube, sie zu kennen.
Der Aufbau des Buches ist strukturiert, logisch und intuitiv nutzbar. Das gefällt mir sehr, denn das schaffen nicht viele Gartenratgeber so gekonnt. Nach den Grundlagen folgen die Kapitel Monatliche Aussaaten, Pflanzpläne, Pflege und Pflanzen-Portraits. Alles ist bestens erklärt und sehr gut verständlich. Hat man mal etwas vergessen, findet man es schnell wieder im Buch, wozu auch das Stichwortregister am Ende beiträgt.
Ob klassische Bodenbeete oder Hochbeete, hier ist an alles gedacht. Für mich super interessant war und ist, dass ich meine Walderdbeeren als Bodendecker zwischen die Blumen im Vorgarten setzen kann. Mag ich! Zudem helfen mir die vielen Listen und Tabellen. Gerade die guten und schlechten Nachbarn von Gemüse und der Nährstoffbedarf schlage ich gern nach, weil ich es mir nicht wirklich merken kann. Bei der monatlichen Aussaat sind diese Punkte zusätzlich noch einmal aufgeführt, sodass man nicht groß suchen und blättern muss. Prima! Die Aussaat-Tabelle bringt dann eine weitere geniale Übersicht.
Eine gute Idee finde ich auch die Pflanzpläne. Wer keine eigenen erstellen kann oder möchte, bekommt hier tolle Vorschläge präsentiert. Ob Obst, Gemüse oder Blumen, das Buch liefert massig Informationen. Profis werden sie vielleicht schon alle kennen, aber Otto und Maria Normalverbraucher können mithilfe des Buches erfolgreich den heimischen Garten gestalten oder auch aufpeppen. Bei Schädlingen und Krankheiten, beim Düngen und Pflegen wird zwar nicht gleich die Chemiekeule geschwungen, aber auch nicht rein auf selbst angesetzte Brühen und ähnliches gesetzt. Das finde ich ehrlich und gut. Ich freue mich zudem über die vielen Fotos und Illustrationen, die bildhaft das Geschriebene unterstützen und die vielen nützlichen Informationen und Tipps. Einzig die Kräuter kommen etwas zu kurz, doch damit kann ich leben.
Das Buch will Freude am Garten, an den Pflanzen und der eigenen Ernte wecken, zielt aber nicht auf Selbstversorgung, sondern Spaß ab. Das begrüße und feiere ich sehr. Daher gebe ich gern die vollen fünf Sterne.
Rezensionen von peppi:
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
berührend
In seinem Roman erzählt der Autor Simon Van Booy eine bewegende Geschichte über Einsamkeit, unerwartete Begegnungen und die Wirkung kleiner Veränderungen.
Im Mittelpunkt steht die 83jährige Helen Cartwright. Nachdem sie bereits ihren Mann und auch ihren Sohn verloren hat, kehrt sie zurück in ihren Geburtsort in der Nähe von Oxford.
Ihre Tage verlaufen gleichförmig, sie meidet Menschen und wartet eigentlich nur noch auf ihren Tod.
Als sie sich versehentlich eine Maus ins Haus holt , will sie das Tier so schnell wie möglich wieder los werden. Aber bereits nach den ersten Versuchen sie zu vertreiben , muss sie sich eingestehen, dass Merlin, wie der kleine Mäuserich inzwischen von ihr getauft wurde, ein Freund für sie geworden ist. Dank Merlin nimmt Helen Kontakt zu den Menschen auf und beginnt sich wieder dem Leben zuzuwenden.
Eine bezaubernde Geschichte, die ich gern weiter empfehle !
Rezensionen von Der blaue Mond:
Das schönste aller Leben von Betty Boras
über Generationen hinweg
Die Geschichte einer Familie über die Jahrhunderte hinweg. Wobei immer nur die Frauen im Fokus stehen. Rein örtlich geht es vom Umland Wiens nach Banat (Rumänien), und sehr viel später von dort nach Deutschland.
Es ist ein Buch über die Ungerechtigkeit, die Rolle der Frau, Migration, die Frage der Schuld und den Idealen, die vermeintlich noch immer Gültigkeit haben.
Die Erzählung wird aus Sicht dreier Frauen lebendig. Theresia, die im 18 Jahrhundert sehr viel Leid und Ungerechtigkeit ertragen muss, Vio und "Ich". Letztere spielt in der deutschen Gegenwart und kämpft mit einem folgenschweren Moment der Unaufmerksamkeit, der das Leben ihrer Tochter komplett ändert. Mir hat die Figur der Theresia imponiert, wohingegen mich die Schilderungen des "Ichs" teilweise strapaziert haben. Für mich war es schwer nachzuvollziehen, wie dieser "Unfall" derartig detailliert thematisiert wurde und alles sich nur noch darum drehte. Dabei wollte Vio doch "Das schönste aller Leben" für ihre Tochter Sophie.
Rezensionen von youngreaders:
Animox Origins 2. Der Stich der Wespe von Aimée Carter
Sehr spannend
Ich finde das Buch "Animox Origins - der Stich der Wespe" von Aimée Carter sehr cool und spannend. Das Buchcover ist wie auch bei allen anderen Animox-Büchern sehr schön gestaltet und auch der Schreibstil lässt nichts zu wünschen übrig und ist genauso gut, wie in ihren anderen Büchern.
Da ich schon alle anderen Animox-Bücher gelesen habe und ein großer Fan von ihnen bin, interessiert mich natürlich auch die Vorgeschichte der verschiedenen Charaktere. In diesem Prequel, geht es um die Vorgeschichte von Ariana Webster. Es wird einen Einblick in das Leben von ihr in der Spionageschule namens "Höhle" gegeben, und man erfährt von einem spannenden Ereignis, welches sich dort abgespielt hat. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy-Bücher liest. Egal ob alt oder jung. Vor allem denen, die die Animox-Bücher schon gelesen haben und diese auch gut fanden.
Rezensionen von Island :
Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren
Schwesternliebe
Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia. Kunstlehrerin Mirjam hat erst im Jugendalter von der Existenz einer weiteren Tochter ihres Vaters, die etwa gleichalt wie sie selbst ist, erfahren.
Dennoch freundeten die beiden Mädchen sich schnell an, anstatt aufeinander eifersüchtig zu sein, wobei es im Erwachsenenalter dann immer wieder Phasen gab, in denen Nia sich distanzierte. Insbesondere, wenn sie einen neuen Partner hatte. Nun steht Nias 40. Geburtstag an und sie lädt die frisch verlassene Mirjam auf die Schäreninsel ihrer Kindheit ein, die Nias Ehemann dem Vater der beiden Frauen, der chronisch Pleite ist, abgekauft hat. Bis zur Einladung herrschte mal wieder eine längere Phase ohne Kontakt zwischen den Halbschwestern, da Mirjam nicht verstehen kann, dass Nia doch wieder zu ihrem aggressiven und kontrollierendem Ehemann zurückgekehrt ist. Dennoch reist sie zur Feier auf der kleinen privaten Insel. Diese verläuft, fast erwartungsgemäß, nicht besonders idyllisch.
Ich fand die Geschichte sehr eindrucksvoll. Durch die Erzählweise mit den Rückblicken in die Jugend- und Studentenzeit der Halbschwestern und den Abschnitten aus der Gegenwart gewinnt man einerseits einen recht guten Eindruck vom Verhältnis der beiden Schwestern zueinander und andererseits wird die Spannung bis zum großen Finale immer mehr gesteigert. Was die Handlung angeht, kommt es auch zu überraschenden Wendungen. Vielleicht ist manches, was passiert, nicht zu 100 Prozent realistisch, aber auf jeden Fall wird sehr deutlich, wie eine toxische Beziehung sich immer weiter zum Negativen entwickelt und es dennoch schwer ist, sich daraus zu lösen, auch wenn es für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar ist. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch so anschaulich, dass man sich die Gegebenheiten auf der Insel bildlich vorstellen konnte.
Rezensionen von Claudia R.:
Lesen bildet! von Dorthe Landschulz
humoristische Cartoons
Klappentext / Inhalt:
»Lesen bildet« ist der Auftakt zur Cartoonreihe: »Unendlicher Spaß mit Cartoons«. Band 1 widmet sich den Freuden rund ums Büchermachen und Lesen. Dorthe Landschulz, u.a. bekannt aus dem »STERN«, wirft darin einen so urkomischen Blick
auf den Literaturbetrieb, dass man dieses Buch auf jeder Bestseller-Liste eines gewöhnlichen »SPIEGEL«- Händlers erwarten dürfte.
Cover:
Das Cover ist humoristisch umgesetzt und bringt zugleich den Humor des Werkes sehr gut rüber. Zwei Gänse, wobei eine in einem Kochbuch mit einer gebratenen Gans auf dem Cover hineinschaut und entsprechend empört ist. Und doch lässt es einiges zur eigenen Interpretation offen. Das Cover ist humorvoll umgesetzt und macht zugleich Lust auf mehr.
Meinung:
Humoristische Cartoons rund um Bücher, Literatur, Lesen und alles was dazu gehört. Die Aufmachung ist klasse und auch von der Qualität und Umsetzung macht es einen tollen Eindruck.
Die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Es ist eine tolle Sammlung von unterschiedlichen Cartoons rund ums Lesen, Bücher und Literatur. Das Ganze ist humoristisch umgesetzt und lässt zugleich genügend Spielraum für eigene Interpretationen.
Die einzelnen Cartoons sind sehr unterschiedlich von Thematik und Umsetzung. Jede Seite zeigt einen ganz eigenen Cartoon, der Fragen aufwirft oder einen schmunzeln oder lachen lässt. Manche finde ich dabei ansprechender und jeder ist für sich ganz eigen. Es gibt viele, die ich sofort klasse fand, aber such einige, die ich erst beim zweiten oder dritten anschauen für mich entdecken konnte.
Eine humoristische Gestaltung und ein tolles Werk, welches sich auf seine eigene Weise mit der Literatur und dem Lesen beschäftigt und dabei sehr gut unterhält, aber auch Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt, aber immer m it einem gewissen Lächeln dahinter.
Ich finde diese Art von Cartoons sehr lustig und ansprechend und wurde hier auf jeden Fall gut unterhalten.
Fazit:
Humoristische Cartoons rund ums Lesen, Bücher und Literatur.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Immergrün von Ruth Olshan
Verlorene Heimat
In ihrem Roman "Immergrün", der im Pfaueninsel Verlag erschienen ist, erzählt die Regisseurin und Autorin Ruth Olshan die Geschichte ihrer Familie.
Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Vida begibt sich die Ich-Erzählerin Ruth mit ihrem Auto auf die lange Reise nach Litauen, um dort die Urnen der Mutter und der Großmutter beizusetzen.
Es ist ihr wichtig, den Wunsch der Verstorbenen zu erfüllen und ihnen damit ihre Liebe zu beweisen. Endlich in Litauen angekommen, wird es für sie zur Herausforderung, den Ort des Familiengrabs ausfindig zu machen.
Auf einer zweiten Erzählebene schildert Ruth die Vergangenheit ihrer Eltern und erinnert sich an ihre eigene Kindheit und das Zusammenleben mit den Eltern in Israel und Westberlin.
Vida wird 1939 in Litauen als Tochter eines Opernsängers geboren, der als KZ-Überlebender gezeichnet ist von seinen Verletzungen und sich das Leben nimmt, als seine Tochter 12 Jahre alt ist. Das Mädchen hat das Talent des Vaters geerbt und nimmt heimlich Gesangsunterricht, ehe es am Konservatorium Gesang und Chordirigieren studiert. Vida singt im Chor und lernt in Moskau nach einem Konzert den jüdischen Regisseur Israel aus der Ukraine kennen und lieben. Ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Ruth emigriert die kleine Familie 1970 nach Israel, von dort aus geht es vier Jahre später nach Deutschland. In Westberlin lebt die Familie von Sozialhilfe, das Geld ist knapp, es kommt zu Spannungen und lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Vida und Israel. Während die kleine Ruth sich in Berlin schnell einlebt, bald nur noch Deutsch spricht und gern zur Schule geht, tun ihre Eltern sich schwer in der neuen Umgebung. Vida träumt davon, wieder als Sängerin aufzutreten und lässt sich erst auf Druck des Arbeitsamtes zur Altenpflegerin umschulen.
Die Geschichte ist in klarer Sprache ohne Pathos erzählt und liest sich sehr flüssig, die Kapitel über Ruths Reise nach Litauen und ihre Erinnerungen wechseln sich ab. Die Familiengeschichte hat mich gefesselt, sie hat mich berührt und erschüttert. Ruth erhebt keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen. Manches ist fast nüchtern erzählt, und doch sind ihre Ausführungen sehr bewegend. Ich fand es sehr traurig, dass Vida immer mehr in ihrer Depression und in ihren Psychosen versank, während Ruth verzweifelt versuchte, den Alltag zu bewältigen. Sie übernahm die Verantwortung für ihre Mutter und war damit vollkommen überfordert. Ständig versuchte sie, Ordnung in das häusliche Chaos zu bringen und den Behörden ein intaktes Familienleben vorzuspielen.
Leider endet die Handlung im Jahr 1995 nach einem Besuch von Vida und Ruth bei der Großmutter und lässt mich mit vielen Fragen zurück. Vielleicht mag die Autorin in einer Fortsetzung erzählen, wie es mit Vida und Ruth weitergegangen ist. Wenn man bei YouTube den Namen Vida Vaitkuté eingibt, kann man sich mehrere Lieder von Ruths Mutter anhören - eine schöne Ergänzung zum Roman, wie ich finde.
Leseempfehlung für Ruth Olshans sehr persönliche Geschichte, in der es neben ihrer schwierigen Kindheit und Jugend auch um Entwurzelung, Sprachbarrieren und Neuanfang geht.
Rezensionen von Claudia R.:
FEEL GOOD BODY. Dein 14 Tage Reset von Marie Dorfschmidt
feel good Rezepte
Klappentext / Inhalt:
Willkommen zu „FEEL GOOD BODY. Dein 14 Tage Reset“ – dem ultimativen Begleiter auf deiner Reise zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil! Marie, die Powerfrau hinter diesem Kochbuch, zeigt dir, wie du mit veganen und glutenfreien Optionen deinen Körper ins Gleichgewicht bringst.
Denn Lebensmittel sind Nahrungsmittel.
Und Nahrungsmittel sollen dich er-NÄHREN.
Dieses Buch enthält kreative und gesunde Rezepte, die dich mit wenig Zeitaufwand und großem Effekt auf dem Weg zu deinem FEEL GOOD BODY unterstützen.
Mit zweimal Einkaufen deckst du alle Gerichte ab. Nach dem Zero Waste Prinzip werden übriggebliebene Lebensmittel in einem der nächsten Gerichte verwertet. Ein Mindset für DEIN neues Leben mit deinem FEEL GOOD BODY. Was für Marie damals eine lange Reise von 14 Jahren war, gibt sie dir innerhalb von zwei Wochen mit auf den Weg.
Du hast dieses phänomenale Körpergefühl mehr als verdient. Also, worauf wartest du noch? Mach dich bereit für deine Veränderung, lade fix die Einkaufslisten runter und lege gemeinsam mit Marie los!
Marie teilt auf ihrem Instagram-Kanal @therawberry vegane und glutenfreie Rezepte. Ihre stets wachsende Community lässt sich täglich von ihren kreativen bunten Köstlichkeiten inspirieren.
Cover:
Das Cover ist locker und ansprechend umgesetzt. Gemütlich auf der Couch mit dem eigenen Buch, so wird hier aufmerksam gemacht und zugleich eine Wohlfühl Atmosphäre hergestellt. Auch farblich und optisch ist es sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervoller Kochbuch und Ratgeber für gesunde Ernährung und die Achtsamkeit auf Körper und Geist. In der Einführung wird bereits auf das lästige Kalorienzählen eingegangen und dabei so einiges interessantes veranschaulicht. Ein gesunder Blick und Maaß auf die Dinge, Kalorien und Mengen wird hier vermittelt. Danach gibt es eine Wochenübersicht und Plan dazu und dann startet es auch mit den entsprechenden Rezepten. Die Rezepte werden anschaulich wiedergegeben und auch die Erklärungen sind Schritt für Schritt und gut verständlich umgesetzt.
Die Zutaten sind gut ersichtlich aufgelistet und die Zubereitung in einfachen Schritten und auch sehr übersichtlich beschrieben. Man kann der Anleitung gut folgen und diese ist sehr gut verständlich beschrieben und nachvollziehbar umsetzbar.
Die wundervollen Fotos und Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab.
Die Rezepte sind sehr vielfällig und bedienen eine gute Bandbreite. Auch viele vegane und glutenfreie Rezepte sind hier zu finden. Die Auswahl ist toll und schon anhand der Fotos und Beschreibungen bekommt man Lust dies selbst auszuprobieren.
Für den Alltag im Gesamten finde ich manches jedoch unpraktisch. gerade die Mittagsgerichte sind so nicht immer umsetzbar, zwar kann man einiges vorbereiten und vorkochen, aber nicht jede Arbeitssituation lässt Geräte, wie Toaster und Ofen zu und dies ist dann in der kurzen Mittagspause leider meist zu aufwendig, oder schwieriger im Arbeitsalltag umsetzbar. Zumindest bei mir. Anderen wird es da vielleicht anders ergehen. Ansonsten finde ich es von den Ideen und der Vielfalt sehr schön und auch recht ausgewogen. Auch die Wocheneinkaufsliste finde ich toll und es wurde hier an sehr vieles gedacht. Zudem ist es sehr übersichtlich, schön gegliedert und von der Aufmachung toll.
Auf jeden Fall eine Bereicherung und wer seinem Körper etwas gutes tun will und sich einer 14 Tage essen Challenge stellt, wird hier sicherlich gute Dinge und Ideen finden.
Fazit:
Tolle und vielseitige Rezepte für einen Feel Good Body.











