Kunden em pfehlungen
Rezensionen von v_im_wunderland:
Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney
toll
Wir kennen als Familie die Serie von Phineas und Ferb natürlich, aber wir sind keine riesengroßen Fans. Dennoch schauen wir die Serie gerne und waren deshalb sehr auf dieses Buch gespannt. Als erstes finden wir toll, dass die Geschichten in diesem Buch als Comic gestaltet sind. In diesen Comics geht es mal wieder rasant zu und Phineas und Ferb müssen mit ihren Freunden sehr große Abenteuer meistern.
Bei dem einem Abenteuer wird die Stadt von riesigen Insekten belagert und bei dem anderen Abenteuer müssen sie in einem Labyrinth gegen Monster kämpfen. Wir empfanden das Buch als sehr unterhaltsam und hatten jede Menge Spaß mit dem Buch. Wir können es sehr empfehlen, da die Zeichnungen sehr detailreich sind und es Spaß macht sie sich genauer anzuschauen. Auch ist das Buch sehr gut für die Kinder geeignet zum alleine lesen. Ein tolles Leseabenteuer.
Rezensionen von anonym011:
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Emotionen, Geheimnisse und tödliche Prüfungen
Geheimnisse, Geheimnisse, Geheimnisse - die Autorin hat eine fantastische und gut durchdachte magische Welt erschaffen. Sie ist nicht zu kompliziert und gut übersichtlich aber auch sehr geheimnisvoll, was sich nach und nach lüftet.
Vor allem die Nebenfiguren Alden, Knox, der Sammler und allgemein Sophias Vergangeneit bieten eine tolle Grundlage, um in nächsten Bänden noch mehr zu erfahren und tiefer in ihre Welt einzutauchen.
Die Prüfungen / Ordeals an sich waren unglaublich flüssig und spannend geschrieben, ich konnte das Buch an diesen Stellen nicht aus der Hand legen. Zwischen den Ordeals hätte es für mich aber gerne etwas rasanter sein dürfen, da waren für mich an paar Längen dabei.
Aber die emotionalen und romantischen Teile gliedern sich sehr gut in den Rest der Geschichte ein, sind authentisch und geben dem Buch das Gewisse etwas, was Romantasy Fans sehr gut gefallen wird. Auch wenn Alden bisher nicht der klassische "weisse Ritter" ist, der zur Rettung kommt. Aber Sophia ist ein sehr starker Charakter und ich finde es toll, dass die Liebesgeschichte somit nicht zu kitschig wurde.
Etwas schade ist es jedoch, dass das Ende leider vorhersehbar für mich war. Ein unerwarteter Twist hätte dieses Buch für mich perfekt gemacht. Ein kleiner Trost aber war es, dass das Ende dafür noch eine ordentliche Portion an Emotion draufgelegt hat.
Was ich auch noch erwähnen möchte ist, dass ich anfangs die Werwölfe und Vampire in Kombination mit der magischen Akademie etwas fehl am Platz fand und ich das Gefüh hatte, dass hier zwei vollkommen fremde Welten aufeinander treffen und diese nicht wirklich in diese Welt dazupassen. Aber nach und nach lüfteten sich Geheimnisse und diese Kombination machte endlich Sinn und passte am Ende für mich sogar sehr gut zufammen. Die Autorin hat trotz kleiner Schwächen, vor allem wegen der Vorhersehbarkeit, wirklich einen tollen Grundstein für weitere Bände gelegt und ich kann dieses Buch allen Fantasy, Romantasyfans empfehlen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
überraschend gut
Ich finde das Cover des Buches sehr gut und ich finde es auch sehr passend zum Inhalt. In diesem Buch geht es um eine Familie, in der der Vater ein Luftschloss nach dem anderen baut und so die Familie natürlich zum einen blendet, aber auch sie immer mehr mit nach unten zieht. Dann spielt die Geschichte zusätzlich noch in einem nicht einfachen Land zu einer noch schwierigeren Zeit.
Dies macht das Buch umso interessanter, da es dramatische Umstände in schwieriger Umgebung auf eine überraschend leichte und heitere Art und Weise erzählt. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr gut und er nimmt mich in eine mir völlig fremde Welt mit und ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Ich finde auch alles in allem die Geschichte des Buches sehr spannend und kann sie allen Literaturfans sehr empfehlen. Ein überraschend gutes Buch mit viel Inhalt.
Rezensionen von Sophie H.:
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber von Philip Kunisch
Kompakter Ratgeber
Das Buch „Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen“ von Philip Kunisch ist genau das, was ich schon immer gesucht habe. Das Buch ist sehr klein und kompakt, passt in jede Tasche und kann somit gut mitgenommen werden. Die Klappenbroschur kann man noch dazu mit einem feuchten Tuch abwischen. Zu Beginn des Buches lernt man das kleine Pflanzen-Einmaleins.
Man erfährt etwas über Pflanzenstoffe, Pflanzenfamilien, Sammeltipps und Weiterverarbeitung. Eine Blattkunde und der Sammelzeiten-Kalender dürfen auch nicht fehlen. Und dann geht es mit den einzelnen Pflanzen los. In Portraits werden 68 Pflanzen aus Wäldern und Wiesen vorgestellt. Für jede Pflanze stehen drei Seiten zur Verfügung. Es gibt einen Steckbrief, Erkennungstipps und Merkmale, Haupteinsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten. Ich fand die kurzen Ausführungen zum Brauchtum und zur Mythologie ebenfalls sehr spannend. Tolle Fotos und Zeichnungen runden das Buch ab. Obwohl das Buch gespickt ist mit Wissen, versteht Philip Kunisch es, alles sehr kompakt und knapp zu beschreiben. Man muss sich nicht durch die Seiten quälen, sondern hat alles sauber zusammengefasst auch drei Seiten parat. Ein toller Ratgeber für unterwegs, der mich jetzt begleiten wird. Ich habe schon vieles entdeckt, was ich bisher noch nicht wusste.
Rezensionen von PMelittaM:
Monsieur Lucile und die Suche nach dem Glück von S. Sagenroth
Hat mich gut unterhalten
Luisa erhält einen Anruf ihrer Schwester, die Oma sei weg, und Luisa solle esie suchen. Luisa hat auch gleich eine Idee, wo sie suchen kann. Wenig später steht ein Rollstuhltaxi vor der Tür, Oma Elsa, die nach einem Oberschenkelhalsbruch nicht nur im Rollstuhl, sondern auch im Heim gelandet war, hatte keine Lust mehr, dort die Zeit zu vertrödeln, und wollte lieber ihren alten Freund Jean Baptiste Lucile wiedersehen.
Luisa soll sie, neben dem Altrocker Fiete, der auch das Taxi fährt, und dem Lehrer und erfolglosen Schriftsteller Frederic, begleiten. Dass die Reise nicht nur durch verschiedene Länder, sondern auch Zeiten gehen würde, glaubt Elsa aber zunächst niemand.
Ich mochte die A. S. Tory-Romane der Autorin sehr, und war natürlich auf diesen Roman gespannt, endlich bin ich nun auch dazu gekommen, ihn zu lesen. In manchem hat er mich an die oben erwähnten Romane erinnert, jedoch bringt er seine ganz eigenen Geschichte mit.
Ich konnte mir die Reisenden alle gut vorstellen, bis auf Luisa, die kam mir, warum auch immer, nicht wirklich nahe, vielleicht, weil sie im Gegensatz zu den anderen, ein bisschen blass bleibt. Lucile selbst ist schwer zu greifen, aber das soll wohl auch so sein, denn er ist jemand besonderes.
Gut gefallen hat mir die Auswahl der Orte und Zeiten, in die gereist wird, wobei beides jeweils eine Einheit bildet, jede einzelne hätte mich auch interessiert. Während es den größten Teil des Romans eine zwar interessante, aber eher gemütliche Reise ist, wird es gegen Ende richtig spannend, denn jemand meint es nicht so gut mit der Gruppe.
Ein bisschen schade finde ich, dass der VW-Bus vom Cover nicht in den Roman Einzug gehalen hat, aber so ein Rollstuhltaxi hätte halt nicht so viel hergemacht ...
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, Orte und Zeiten finde ich passend gewählt, und am Ende wird es noch richtig spannend. Insgesamt wurde ich gut unterhalten.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Von Tauben und der verlorenen Freiheit
Noah ist 14 Jahre alt, an der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen. Er lebt mit seiner Familie in einem nicht näher benannten Land, das unschwer als der Irak zu identifizieren ist. Noah liebt es, gemeinsam mit Onkel Ali, der in der zweiten Hälfte des geerbten und in der Mitte geteilten Großelternhauses lebt, auf dem Dach des Hauses Tauben zu züchten, ihren Flug zu beobachten, einen Lockvogel zu bestimmen oder Vogelpärchen für eine lebenslange, treue Beziehung zusammenzuführen.
Kindlich-naiv bildet er gemeinsam mit zwei Freunden eine Bande, die Streiche aushecken möchte.
Doch nun bricht Schritt für Schritt, jeden Tag ein bisschen mehr, ein totalitäres islamistisches Regime in Noahs jugendliche Welt ein. In beklemmender Weise wird das Leben der Menschen - ganz besonders der Frauen, die nur mehr in Begleitung das Haus verlassen dürfen, die meisten Berufe nicht mehr ausüben dürfen und sich verhüllen müssen - aber auch der Männer immer mehr eingeschränkt. Die neuen Tugendwächter verbieten alles, was als sündig angesehen wird: Zigaretten, Handys, sogar Musik. Verbotene Gegenstände werden demonstrativ einkassiert und auf den Straßen kommt es zu den ersten drakonischen Bestrafungen nach der Scharia: öffentliche Auspeitschungen und Steinigungen.
Das alles beobachtet der junge Noah. Besonders sympathisch ist, dass diese Perspektive eines männlichen Jugendlichen auch die Frauen und ihr Schicksal mitfühlend im Blick hat, wie sich zum Beispiel an dieser Stelle zeigt, als es um die erwachsene Schwester Suad geht, die schwanger ist, um ihren inhaftierten Mann bangt und wieder bei den Eltern einziehen musste: "Doch Suad hat jede Leichtigkeit längst verloren. Hinter ihrem Niqab verbirgt sich derzeit ein blasses Gesicht mit Augenringen. Damals war sie wie eine Taube - frei und unbeschwert und mit sicherem Rückweg nach Hause. In ihren farbenfrohen Kleidern bewegte sie sich voller Anmut, und ihre langen schwarzen Haare tanzten dabei im Wind." (S. 43)
Auch die Faszination, die die neuen islamistischen Herrscher speziell auf so manche orientierungslose männliche Jugendliche und junge Erwachsene haben, ist Thema dieses Buches. Davon bleibt auch Noahs Familie nicht verschont, es gibt noch den älteren Sohn Bakir, ursprünglich ein sehr begabter Junge, mit dem große Zukunftshoffnungen verbunden waren, der sich nach einem Schicksalsschlag von der Familie entfremdet und den Islamisten zugewandt hat: "Im Gegensatz zu meinen Tauben, die immer über mir schweben, ist Bakir ein Flüchtender, verloren zwischen den Himmelsrichtungen. Wird er jemals zu uns zurückfinden?" (S. 55)
Thematisiert wird auch das Phänomen westlicher islamistischer Kämpfer, auch dies basiert auf Tatsachen. Hier ist es Ralf Becker aus Mülheim an der Ruhr, der unter seinem neuen Namen "Abu Islam", Vater des Islam, eine bedeutende Rolle bei den islamistischen Kämpfern eingenommen hat, demnächst Noahs 15-jährige Cousine heiraten wird und mit dem abtrünnigen Bakir befreundet ist: "Die ganze Heimfahrt über denke ich an Ralf Abu Islam. Wie kann jemand gleichzeitig ein freundlicher Taubenliebhaber und ein Gotteskrieger sein? Kurz bevor wir ankommen, beugt sich Suad zu mir. Wir flüstern. "Und? Wie ist er?", "Nett und bewaffnet." (S. 137)
Auch hier zeigt sich wieder die besondere Qualität dieses Buches: trotz all des Schreckens sind die Charaktere realistisch und mit Graubereichen gezeichnet, eben nicht schwarz-weiß, sodass sogar die Anziehungskraft, die das islamistische Regime auf manche speziell junge Menschen ausübt, zwar nicht legitimiert, aber erklärt wird. Das macht es zu einem sehr weisen Werk über die Tiefen menschlicher Psyche in den beklemmenden Zeiten totalitärer Machtergreifung.
Bei all dem Schrecken immer präsent sind die Tauben: als Aufheiterung genauso wie als Metapher. Sie zeigen sich in Kapitelüberschriften wie z.B. "Das Fliegen nicht verlernen" (S. 70), "Flügel der Einsamkeit" (S. 97), "Ein Ort voller Flügel" (S. 110) und auch in religiösen Bezügen vermischt mit tatsächlichem naturwissenschaftlichem Wissen über Tauben: "Tauben kehren immer zu ihrem Partner zurück. Es liegt in ihrer Natur. Nach all der Zeit auf der Arche war die Taube dort längst zu Hause. Es kann nicht sein, dass sie nicht zurückkam. Nur der Tod oder eine Naturkatastrophe können eine Taube davon abhalten, zu ihrem Partner zurückzukehren." (S. 155)
Es ist eine große Kunst, auf nur etwa 200 Seiten, eingeteilt in kurze Kapitel, und aus einer kindlichen Perspektive, noch dazu nicht in der eigenen Muttersprache, so treffsicher, poetisch und anschaulich anhand vieler kleiner Alltagserlebnisse der Menschen spürbar zu machen, was es bedeutet, wenn totalitäre Herrschaft immer mehr in den Alltag der Menschen eindringt, und diese aber dennoch an der Hoffnung auf Freiheit und an ihrem Humor festhalten.
Hier handelt es sich um ein ganz besonderes Buch, das schnell gelesen ist - auch wenn es sich oft lohnt, innerhalb der kurzen Kapitel kurz innezuhalten und die Worte wirken zu lassen - und lange nachhallt, weil es gerade dadurch, dass es kein überschüssiges Wort enthält, treffsicher die Beklemmung autoritärer Herrschaft im Leben der Menschen spürbar macht. Es wird mir sicher noch lange speziell emotional nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Herzen bleiben, und aus diesem spreche ich eine Leseempfehlung für alle mitfühlenden und an den Geschehnissen in der Welt interessierten Menschen aus.
Rezensionen von Natalie:
Giftiger Grund von Thomas Knüwer
Atmosphärischer Krimi
Ein kleines Mädchen. Ein Ex-Häftling. Eine Lost-Places-Fotografin. Sie treffen nachts unerwartet an einer verlassenen Tankstelle aufeinander. Was nicht alle von ihnen wissen - statt einer Beute hat einer von ihnen eine Leiche gefunden… und ohne es zu wollen, verbinden sich ihre Schicksale immer mehr miteinander…
Der Krimi besticht durch ein gelungenes Setting und einer doch ziemlich düsteren Atmosphäre.
Alleine durch die Tankstelle, die der zentrale Ort im Laufe des Buchs ist, spürt man beim Lesen dieses Setting eines Lost-Places so richtig. Ich hatte die verlassene Tankstelle vorm inneren Auge. Die Charaktere finde ich außerdem gut ausgearbeitet, auch wenn man nicht von allen mehr als unbedingt nötig erfährt. Nach und nach verzahnen sich die einzelnen Stränge bzw. die Handlungen von Edda, Joran und Charu immer mehr. Dieses Ineinandergreifen der drei Schicksale ist dem Autor gelungen und ich habe die Entwicklung dazu mit großer Spannung gelesen.
Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von inya:
Action Dude 1: Zoff im Freizeitpark von Andy Riley
sehr lustig
Ich fand das Cover nicht atemberaubend, aber trotzdem hatte es unser Interesse für dieses Buch bzw. diesen Comic geweckt. Action Dude wird in diesem Buch zu einem Einsatz in einen Urzeitpark gerufen. Dort soll er die Roboter die wieder in den Griff bekommen, die außer Kontrolle geraten sind. Dies schafft er dann auch tatsächlich und der Fall ist gelöst.
Vor allem haben uns an diesem Comic dir actionreiche und sehr lustige Erzählweise gefallen. Action Dude überzeugt durch seine reduzierte Darstellung die aber immer auf dem Punkt ist und nicht zu wenig darstellt. Ebenso auf den Punkt sind die Sprechblasentexte. Wir haben diesen Comic sehr gerne gelesen und sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen fanden dien Comic sehr unterhaltsam und auch besonders witzig. Wir können es allen Comicfreunden und denen die es noch werden wollen empfehlen.
Rezensionen von Sago:
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Andy Riley
Spielend Lesenlernen
Ich erinnere mich noch an frühere Comichefte, die hießen Yps mit Gimmick. Was zum Lesen und Spielen findet man auch in in dieser Leseraben-Box und kann so hoffentlich spielend lesen lernen. Die Box ist daher auch für Kinder ab sechs Jahren gedacht. Sie enthält drei Bücher, eines um nach der Silbenmethode lesen zu lernen, eines mit einer süßen Meerschwein im Wohnzimmer-Geschichte mit je einem Satz zu ansonsten selbsterklärenden Bildern.
Dazu gibt es jede Menge Extras, ein Lineal, einen Raben-Türhänger, ein Putzzle, Memorykarten, ein typisches Leselernposter und Stickerbogen. Und obendrauf noch Ausmalpostkarten. Diese abwechslungsreiche Kombination finde ich wirklich gelungen, denn es nimmt auch für Kinder, die sich nicht gerade drauf freuen, den Druck aus dem Lesenlernen, indem es auf die spielerische Ebene wandert und fast nebenbei passiert.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Das Haus in Charlottenburg von Beate Sauer
Spannend, unterhaltsam und sehr gut recherchiert
Das Haus in Charlottenburg ist ein sehr gelungener historischer Roman. Bereits das Cover hat mich sehr angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Elise wohnt nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter, der Schwester Marie und dem Bruder Willi in Berlin. Zuvor wurde die Mutter gezwungen das kleine Häuschen der Familie unter dem Wert an eine Immobilienspekulantin zu verkaufen.
Nun leben sie unter prekären Umständen in einer viel zu kleinen Wohnung. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die gesetzliche Regelung betreffend Mietwohnungen sehr zum Vorteil der Vermieter geregelt. Als Mieter hatte man kaum Rechte, und konnte jederzeit quasi delogiert werden.
Elise arbeitet als Schneiderin in einem Atelier. Die Chefin ist unfreundlich und unfair. Eines Tages trifft sie zufällig Johann. Ein junger, aufstrebender Architekt. Als die kleine Marie immer wieder von schlimmen Hustenanfällen gequält wird, rennt Elise mit ihr in die Charité. Dort trifft sie nicht nur auf Professor d'Arnaud, einen tollen und gutmütigen Arzt, sondern auch abermals auf Johann.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine schöne Freundschaft und langsam auch Liebe. Zusammen mit ihrem Freund, dem Arzt Louis d'Arnaud möchten sie gegen die Immobilienspekulanten ein Genossenschaftsbau in Charlottenburg bauen. Hier gibt es aber viele Gegner, allen voran Louis Mutter, Baronin von Rienäcker. Ob sie das Haus dennoch bauen können?
Elises Freundin Grete schließt sich den Sozialisten an, um gegen die unfairen Bedingungen der Arbeitnehmer zu kämpfen. Dabei zieht sie auch Willi, Elises Bruder mit ihn ihre Demonstrationen ein. Als Willi eines Tages verhaftet wird, droht die Freundschaft zu zerbrechen. Ob sie dennoch einander verzeihen können?
Beate Sauer schreibt unglaublich einnehmend. Die Protagonisten wirken lebensecht und die Begebenheiten rund um den Genossenschaftsbau, die Gepflogenheiten der damaligen Zeit, die unmenschliche Art wie mit der ärmeren Bevölkerung umgegangen wurde, das alles beschreibt sie derart realistisch und selbstverständlich-ich hatte das Gefühl mitten im Leben von Elise zu sein.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Absolute Leseempfehlung!!











