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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

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Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Gegenwart und Vergangenheit verbinden sich

Ein rätselhaftes Dia und das Geheimnis um das Verschwinden seines Vaters sind die Beweggründe dafür, dass sich Samir auf den Weg in den Libanon macht. Bald folgt der junge Mann nicht nur den Spuren seines Vaters, sondern seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land. Die Figuren aus den Geschichten, die sein Vater ihm erzählt hat, bringen Samir einer Lösung näher, die all seine kühnsten Vorstellungen übertrifft.

Ein sehr berührendes Buch, über die Suche nach den eigenen Wurzeln und absolut lesenswert, wenn man einige langatmige Passagen ?überstanden? hat.

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Am Ende bleiben die Zedern

Rezensionen von Puschel1304:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Lesenswert!


Titel:
Der Titel "Der goldene Sohn" ist für dieses Buch angemessen gewählt... Es handelt sich hierbei um den Sohn, namens Anil, einer indischen Familie, der nach dem Tod seines Vaters als Schiedsmann im Dorf berufen wird. Seine kleine Schwester nennt ihn auf der Seite 426 bei dem Namen "goldener Sohn" und somit ist der Titel des Buches auch innerhalb der Geschichte gegeben.

Cover:
Das Cover gefällt mir persönlich nicht, da es nicht im Zusammenhang mit der Handlung steht. Zu sehen ist ein etwa 10- jähriger Junge, der spielend frei am Wasser umherläuft. Der Titel ist klar erkennbar und gut leserlich. Dennoch gibt es keine Situtation in dieser Geschichte, die mit dem Cover assoziert werden kann. Schade.

Klappentext:
Der Klappentext beschreibt den Protagonisten Anil, der das indische Heimatdorf verlässt um in die USA zu reisen und dort Arzt zu werden. Seine große Liebe Leena bleibt währenddessen in Indien zurück.
Jahre später treffen sie sich wieder und die Gefühle der beiden zueinander sind sofort wieder da, doch beide haben in der Zwischenzeit Entscheidungen getroffen, die ihrer Liebe im Weg stehen.
Dieser Klappentext verspricht dem Leser zwischen den Zeilen eine Liebesgeschichte, die er allerdings nicht geboten bekommt. Auch finde ich die Worte eindeutig zu zaghaft gewählt, wenn man bedenkt, was für eine riesige Geschichte in diesem Buch steckt. Schade darum, denn ich denke mit diesem Klappentext beschreibt der Verlag nicht den wahren Inhalt.

Schreibstil:
Die Autorin verwendet auf 486 Seiten in 35 Kapiteln die Erzählperspektive des überirdischen Erzählers. Der Leser wird von der ersten Seite an direkt in die Handlung gezogen und bekommt das Gefühl, die Geschichte erst mit Beendigung wieder aus der Hand legen zu können.
Die Sprache ist einfach gewählt und daher auch sehr leicht zu lesen.
Die Spannung wird nach und nach aufgebaut. Der Leser wird einige Stellen finden, an denen er tief durchatmen muss und eine Gänsehaut über seinen Körper läuft. Doch es wird auch einige wenige Momente geben, in dem die Autorin zu weit ausschweift und sich nicht auf das wesentliche konzentriert. Allerdings sind dies wirklich nur einige der wenigen Momente.

Inhalt:
Der Protagonist Anil ist ein Inder, der wohlbehütet in seiner Familie aufwächst. An seiner Seite ist bereits ab Kindesalter seine Freundin Leena, doch die beiden werden mit Eintritt der Pubertät voneinander getrennt, da sich dieses so in Indien gehört. Bereits zu Beginn des Buches ist ersichtbar, dass Anil nicht wie seine Brüder ist, er will weit hinaus in die Welt und etwas erreichen und so geschieht dies dann auch und er wird sich in der USA zum Arzt ausbilden lassen. Bereits nach der Ankunft in diesem fremden Land ist für den Leser und auch für Anil ersichtbar, dass es keineswegs mit Indien vergleichbar ist.
Die Autorin zeigt in ihrem Buch beide Perspektiven, zum einen die von Anil, der sich in Amerika zurecht finden muss, mit all den Traditionen und Gebräuchen, als auch die von Leena, die nach indischer Tradition mit einem Mann verheiratet wird. An dieser Stelle wird dem Leser bewusst, wie Frauen in Indien behandelt werden und welchen Stellenwert sie besitzen.
Nachdem Anils Vater gestorben ist, wird Anil zum Schiedsmann berufen und schnell ist ihm klar, was diese große Aufgabe bedeutet. Dennoch hält er an seinem Traum Arzt zu werden fest und geht hierbei sehr energisch vor und das auch mit Erfolg.
Dreiviertel dieses Buch befasst sich mit diesem eben genannten Inhalt, doch im vierten Teil bekommt der Leser dann das volle Programm geboten. Wir erfahren nicht nur was aus Anil wird, sondern auch von Leena, vor allem aber, wie Anil es schafft, die beiden Familien, die sich in der Zwischenzeit verstritten hatten, wieder ein wenig näher zueinander zu bringen.

Fazit:
Dieses Buch ist auf alle Fälle sehr lesenswert und verfliegt zwischen den Händen.
Dennoch hätte ich mir einen anderen Klappentext und ein anderes Cover gewünscht.
Auch empfinde ich die Handlung zwar als sehr angenehm, dennoch hätte mich weniger von Anils und mehr von Leenas Geschichte interessiert.
Besonders fällt mir hierbei auf, dass der letzte Teil des Buches viel zu schnell vorranschreitet. Angebrachter wäre hier, die Mitte etwas zu kürzen und den Inhalt des letzten Teils etwas auszuweiten oder alllerdings dem Buch ein paar mehr Seiten zu schenken, denn das hätte es definitiv verdient!

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Der goldene Sohn

Rezensionen von Henny176:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Eine berührende Reise nach Indien...

Zwischen zwei Welten - ist deine Freiheit wichtiger als deine Familie?
Anil wächst wohlbehütet im Kreis einer großen Familie in einem indischen Dorf auf. Als ältester Sohn soll er später die Rolle des Familienoberhaupts und Schiedsmanns einnehmen und Streitigkeiten in der Dorfgemeinschaft schlichten.

Leena ist seine beste Freundin. Ein mutiges Mädchen und draufgängerischer Wildfang, das seine Familie und die freie Natur über alles liebt. In ihrer Kindheit sind Anil und Leena ein unzertrennliches Gespann, doch dann führen ihre Wege in verschiedene Richtungen. Anil verlässt das Dorf, um Medizin zu studieren und in den USA als Arzt zu arbeiten. Er genießt sein neues Leben dort und verliebt sich Hals über Kopf in eine Amerikanerin. Leena bleibt in Indien, heiratet und zieht zu der Familie ihres Mannes.Anils Leben gerät aus den Fugen: Ihm unterläuft ein schwerer medizinischer Fehler, seine Beziehung zerbricht und er stürzt in eine Krise. Bei einem Besuch in seiner Heimat trifft er Leena wieder, die Frau, die ihn besser kennt als jeder andere. Aber zwischen ihnen steht eine Entscheidung, die Jahre zuvor getroffen wurde. (Quelle: Verlagshomepage)



Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht. Nach der Beschreibung hätte ich gedacht, dass es sich hauptsächlich um eine Liebesgeschichte handelt, aber es steckt noch so viel mehr dahinter. Man bekommt einen Eindruck in die Sitten und Gebräuche der indischen Kultur, die zum Teil sehr faszinierend, zum Teil aber auch schockierend sind.
Während dem Lesen ist mir Leena richtiggehend ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich tief berührt und nachdenklich zurückgelassen.
Aber auch Anil ist ein sympathischer Hauptcharakter, seine Entwicklung während der Geschichte hat mich sehr beeindruckt und seine Rolle als Schiedsmann fand ich sehr spannend.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass die "Nebendarsteller", die in großer Zahl vorkommen, so markant beschrieben waren, dass ich sie nicht durcheinandergebracht habe, was mir sonst in Büchern in denen so viele Personen vorkommen gerne mal passiert.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen und hat mich mit seiner malerischen Art immer wieder von meinem Sofa direkt nach Indien katapultiert.
Bis auf einen kleinen Abschnitt im mittleren Teil des Buches, der mir einfach ein bisschen zu lang war, hat mich die Geschichte absolut mitgerissen und wird noch lange bei mir nachklingen.

Ein wunderbares Buch für jeden der mal eine nicht ganz so klassische Liebesgeschichte lesen, einen Einblick in die indische Kultur gewinnen möchte oder eine Vorliebe für Arztgeschichten hat.

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Der goldene Sohn

Rezensionen von Krimine:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Ein bewegender Roman, der gleichzeitig fasziniert und schockiert

Nur wenige indische Medizinstudenten haben das Glück, eine Stelle als Assistenzarzt in Amerika zu ergattern. Einer von ihnen ist Anil Pantel, der als Sohn einer angesehenen Bauernfamilie in dem westindischen Dorf Panchanagar aufgewachsen ist. Doch seine Ausbildung im Parkview Hospital in Dallas gestaltet sich schwieriger, als gedacht.

Nervenaufreibende Schichten und schwer kranke Patienten beanspruchen seine Aufmerksamkeit, während er gleichzeitig für die Bewohner seines Heimatdorfes telefonisch als Schiedsmann zur Verfügung stehen muss. Aber nicht nur sein Leben ist von weitreichenden Veränderungen geprägt. Auch das seiner Jugendfreundin Leena, die traditionell mit einem Inder verheiratet wird. Denn anstatt eine glückliche Ehe zu führen, wird sie von der Familie ihres Ehemanns als Dienstmagd benutzt und mit Schlägen und Beschimpfungen attackiert. Erst nach einem versuchten Mordanschlag ergreift Leena die Flucht und treibt damit ihre Eltern in den Ruin.

Zwei Schicksale, wie sie unterschiedlicher nicht sein können und doch verbindet sie ein entscheidendes Detail. Denn bereits in Kindertagen haben Anil und Leena gemeinsam viel erlebt und tiefer greifende Gefühle füreinander entwickelt. Und genau darauf baut Shilpi Somaya Gowda ihre Geschichte auf, die von den traditionellen Zwängen im heutigen Indien und von dem Versuch junger Menschen, diese zu umgehen, erzählt. Ein Zwiespalt, der besonders in dem Lebensweg des Bauernsohnes Anil zum Tragen kommt, der sich als junger Mann die Lebensweisen zweier völlig verschiedener Kulturen zu Eigen macht und mit heimatlichen Traditionen bricht. Doch obwohl er in Amerika Fuß fassen kann, schlägt sein Herz für die Heimat und für Leena, die einen schweren Leidensweg durchleben muss.

Erzählt wird der ergreifende Roman abwechselnd aus der Sicht von Leena und Anil, der Schilderungen sehr anschaulich und lebendig geraten sind. In ihnen erhält der Leser zum einen tiefe Einblicke in die indische Kultur und die Auswirkung lang gehegter Traditionen, zum anderen taucht er in den amerikanischen Klinikalltag ein, der von einem kaum zu bewältigenden Erfolgsdruck geprägt ist. Dabei lässt es sich die Autorin zu keiner Zeit nehmen, vorhandene Schwachpunkte an den Pranger zu stellen und durch schockierende Ereignisse zu untermauern. Allerdings hat sie es an manchen Stellen etwas zu gut gemeint und den Leser mit ausufernden medizinischen Details und unbedeutsamen Lebensgeschichten weiterer Personen regelrecht überschüttet.

Fazit:
?Der goldene Sohn? ist ein bewegender Roman, dessen Handlung in zwei völlig verschiedenen Kulturen angesiedelt ist und der gleichermaßen fasziniert und schockiert.

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Der goldene Sohn

Rezensionen von DaniB:

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Es war 1001 Mal von Margarete Wenzel

Märchen nicht nur für Kinder

Dieses Märchenbuch für Kinder ab 9 Jahren verzaubert auch Erwachsene. Der Untertitel lautet: Märchenreisen durch Leben und Welt?, die Geschichten reichen von Österreich, Deutschland und Irland bis nach Japan, Indien oder Persien. Insgesamt 38 Märchen ? mal kürzer, mal länger ? finden sich in dem bunten Buch mit dem traumhaften Einband.

Dabei werden die einzelnen Erzählungen in verschiedene Kapitel unterteilt:

Erzählen wirkt Wunder
Woher kommt das Brot?
Guten Tag, Tod!
Lebenswege und
Zu dumm ? oder weise?



Die Illustratorin Anita Ortner hat jede Geschichte mit einer Abbildung versehen und die Autorin Margarete Wenzel hat die einzelnen Märchen so niedergeschrieben, dass sie sich für die stille Lektüre, aber auch zum Vorlesen eignen. Es eignet sich auch hervorragend als Geschenkbuch, denn die Aufmachung und der Inhalt bilden einen märchenhafte Symbiose, die sich in jedem Bücherregal gut macht. [db]

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Es war 1001 Mal

Rezensionen von Lisa:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Fehler gehören zum Leben dazu.....

?.. eine wundvolle Aussage, die ich in diesem Buch wirklich gerne gelesen habe! Wir, als Menschen werden es nicht schaffen alles richtig zu machen und darum geht es wohl im Leben auch nicht. Ständig entscheiden wir uns für etwas, bei dem wir wissen, dass es uns das Herz brechen wird. Wir versuchen, Menschen zu helfen und können sie auch genauso schnell verletzen wie wir ihnen geholfen haben.

Wir gewinnen Menschen und verlieren sie im selben Atemzug. Niemand kann von sich behaupten fehlerlos zu sein und doch sind es genau diese Fehler, die uns zu etwas ganz Besonderem machen. Jeden, zu einer besonderen Art von Mensch! --> Und auch wenn es vielleicht etwas grob zusammengefasst ist, genau um das geht es in diesem Buch! Um Menschen, um das Leben, um die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Aber diese Entscheidungen, die immer mit einem Preis der zu zahlen ist verbunden sind. Um Rückkehr und Neuanfang! Um das Finden des eigenen Glücks, gespickt mit einem Weg, der nicht nur Gutes für einen bereithält.


Das Buch ist berauschend und die indische Kultur mitreißend! Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Auch wenn dieses Buch nicht nur von aufregenden, kopfschüttelnden und spannenden Momenten durchzogen war, könnte man dieses Buch in einem durchlesen! Es hat einfach eine Leichtigkeit unter der sich Kultur, Tradition, Trauer, Scham, Familie, Freunde und Liebe verstecken, die dieses Buch zu etwas atemberaubendem machen, das man gelesen haben muss.


Das wohl Spannendste an diesem Buch ist das ständige hin und her hüpfen zwischen dem Leben von Leena und Anil. Die zusammen aufwuchsen und deren Leben sich in zwei komplett verschiedene Richtungen entwickelt.


Anils Leben zieht ihn nach Amerika, als junger Student der Medizin. Er will Arzt werden, sein stummes Abkommen mit seinem Vater einhalten. Und auch wenn er den Traditionen in Indien den Rücken kehrt, seine Familie nervig findet, ist es doch die Familie, die ihn dazu treibt, dass zu erreichen was er sich vorgenommen hat. Für seinen Vater, dafür nicht als Versager nach Hause zurückzukehren! Je mehr Zeit in Amerika vergeht, desto mehr Abgründe tun sich auf. Einige Vorkommnisse lassen ihn daran zweifeln, ob er überhaupt den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Ausbildung ist hart und neben Studium und Arbeit tut sich nicht viel. Die Familie tritt in den Hintergrund, er verliert den Bezug zu Traditionen und fast schon zu Indien selber. Und genau das ist das Interessante. Wie schlägt sich ein Junge aus einem Dorf in Indien, der mit viel Komfort und Luxus in Amerika konfrontiert wird.

Anil. Er war leider nicht mein persönlicher Favorit in dieser Geschichte. Ich bin mir darüber bewusst, dass es nicht leicht sein muss, aber dennoch finde ich, dass er viele Entscheidungen getroffen hat, die ich nicht nachvollziehen konnte und zu oft, zu schnell einen kompletten Wechsel von einer Meinung, von der er zu 100% überzeugt war, zur anderen. Auch hat er für mich einfach zu wenig gekämpft. Im Grunde lebte er nur von Tag zu Tag, versuchte alles so gut wie möglich hinter sich zu bringen, doch fehlte mir einfach dieses: ? Ich will das und ich werde und KANN ES SCHAFFEN!? Ständig spürte man diese innerliche Zerrissenheit in ihm und eine gewisse Trauer.


Leena hingegen. Ihre Geschichte spiegelt das Leben von Traditionen und Familie in Indien wieder und das wirklich mit ALLEN Höhen, Tiefen und Schicksalsschlägen. Entsetzt, ja ich denke das ist das richtige Wort, wirklich entsetzt blickt man als Leser auf ihren Verlauf der Geschichte. Man inhaliert gerade ihre Kapitel, fiebert mit ihr, trauert mit ihr, möchte sie anschreien für einige ihrer Gedanken, es ist doch nicht ihre Schuld und bewundert gleichzeitig ihre Stärke und ihren Überlebenswillen. Sie war mein absoluter Liebling. Eine unzerstörbare Frau, die nicht aufgibt und sich ihren Weg bahnt, EGAL welche Steine ihr in den Weg geworfen werden.

Viele Situationen in diesem Buch, waren neu für mich, ich hatte mich vorher noch nie mit der indischen Kultur beschäftigt oder ein ähnliches Buch gelesen! Neben den Geschichten von Leena und Anil bekommt man noch so viel anderes mit, was einem zum Nachdenken anregt, gewisse Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen! Man nimmt diese kompletten unterscheiden zwischen zwei Kulturen auf. Versucht zu verstehen warum gewisse Situationen nicht so leicht zu Händeln sind wie wir es uns vorstellen, oder besser noch wie wir es gewohnt sind und wird aber auch gleichzeitig, in der uns vertrauten Welt, mit einer Brutalität und Schonungslosigkeit konfrontiert, wo man sich fragt, sind wir denn um so viel besser? Sind unsere Sitten und Bräuche, von denen die meisten nicht überlebt haben, noch etwas das uns ausmacht, können wir auf Traditionen und Verbundenheit in unserem Land zurückblicken und es wertschätzen, oder sind wir schon so verblendet von all dem was wir besitzen, unser eigenen nennen, dass wir vergessen, dass wir auf alles rund um uns angewiesen sind!? Das wir ohne unser Land gar nicht überleben könnten!?

Tja also, wie man vielleicht meinen Sätzen und Worten entnehmen kann, hat mir dieses Buch wirklich gefallen. Warum also nur 4 Sternchen!? Manchmal waren einfach die Zeitabstände zu groß, vieles Schritt mir zu schnell voran und einige Handlungen waren für mich nicht klar nachvollziehbar!
Aber diese paar Punkte, haben dem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch einfach verzaubert hat. Es war aufwühlend, tragisch, bezaubernd, wunderbar und einfach eine Lektüre die ich mir nicht entgehen lassen würde!

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Der goldene Sohn

Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Lesevergnügen mit berührendem Hintergrund

Der Beginn war eher mühsam, auch wegen meiner emotionalen Vorbehalte zum Thema Flüchtling heutzutage. Als sich dann immer mehr die Familiengeschichte aufgetan hat, wurde daraus ein sehr feinfühliges Lesevergnügen mit vielen überraschenden Wendungen, und gelegentlich sehr pathetischen Schilderungen.

Zeitweilig sind mir einige Themen etwas ?aufgesetzt? vorgekommen, so als ob die eine oder andere politische Botschaft doch noch in die Erzählung eingebunden werden soll.

Andererseits zeigt das Buch viele historischen und politischen Hintergründe zum Verständnis (oder Unverständnis) der derzeitigen politischen Situation im Libanon, die wohl für die ganze Region Gültigkeit haben dürften.

Losgelöst davon eine sehr bunt geschriebene Geschichte des Erwachsenwerdens mit dem Hauptthema, woher komme ich und wohin will ich (sollen müssen?), damit ich reif und erwachsen für meine Liebe werde. Und sehr gelungen der Schluss: Überraschung perfekt!

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Am Ende bleiben die Zedern

Rezensionen von Manfred Schöller:

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Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Goldenes glänzendes Verschenkbuch

Kurze berührende Texte. Viele Illustrationen,
Bilderdruckpapier. Man liest es immer wieder
gerne. Einige Gedichte von Christine Adlhoch
wurden im Brigitte-Kalender und BURDA-
Frauenkalender gedruckt.

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Am Ende bleiben die Zedern

Rezensionen von Renate Noeckler Buchhandlung Heyn:

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Wer zuletzt lacht von Wilhelm Kuehs

B

eim Villacher Fasching wird nicht nur gefeiert, sondern diesmal auch gemordet - und bei den Nachforschungen kommen unfassbare dubiose Machenschaften ans Licht! Mit leichter Feder erzählt, spannend und schockierend bis zum Schluß - ein absolut faszinierender und ungewöhnlicher Kärnten-Krimi! Super!

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Wer zuletzt lacht

Rezensionen von Renate Noeckler Buchhandlung Heyn:

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Moorfeuer von Nicole Neubauer

N

ach "Kellerkind" hat Nicole Neubauer wieder einen absoluten Spitzenkrimi verfasst, in dem einfach alles stimmt: der ebenso eigenwillige wie skurrile Kommissar Waechter mit seinem kongenialen Team, die ungewöhnliche Geschichte in unheimlicher Atmospäre - packend von der ersten bis zur letzten Seite! Totaler Krimigenuss!

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Moorfeuer