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Rezensionen von Goejos:

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24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Vorhert

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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24 Sekunden ab jetzt

Rezensionen von goejos:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Vorher

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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24 Sekunden ab jetzt

Rezensionen von Goejos:

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24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds

Vorher

Ein mehr als interessantes Buch für dieses Thema: Es geht um das "Erste Mal" aus männlicher Sicht. Auch der Aufbau dieser Erzählung ist etwas anders als sonst üblich. Sie fängt 24 Sekunden vorher an und springt immer im Takt aum die "24" herum zurück. Um Minuten, Stunden, Tage, Wochen und schlussendlich um Monate.

Dadurch erleben wir wie sich Neon und Aria kennen und lieben gelernt haben. Auch ihr privates Umfeld wird klar skizziert und beleuchtet. Da die Geschichte aber mehr auf Neon ausgerichtet ist, erleben wir ganz genau die Auswirkungen auf ihn. Auf seine Vorfreude, aber auch auf eine gewisse Angst, bzw. Unsicherheit. Auf sein Verlangen und gleichzeitig im Hinterkopf das Gefühl des Versagens. Dem Autor gelingt es aber hervorragend, dieses doch etwas heikle Thema anspruchsvoll und ohne reißerische Aspekte rüberzubringen. Eine mutige Sache meisterlich gelöst.

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Rezensionen von begine:

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Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi

Irak, Frankreich und Saarbrücken



Safia Al Bagdadi hat mit dem Roman, Unser Haus mit Rutsche, ein wunderbares Werk geschaffen.
Die Protagonistin Layla hat den gleichen Hintergrund wie die Autorin.
Sie ist elf bald zwölf Jahre alt. Ihr Vater stammt aus dem Irak und Laylas Held, sie stellt immer viele Fragen, die er beantwortet.

Aber er hat selber viele Ideen, die sich nicht so realisieren lassen.
Alles ist gut, bis der Vater keinen Job mehr hat. Der Irakkrieg beginnt und alles wird anders.
Plötzlich ist der Vater nicht mehr der Held, Layla kann nicht mehr zu ihm aufsehen. Ja, so ist das eben, Eltern sind eben auch nur Menschen. Die Autorin beschreibt alles mit eindrucksvoller Stimme.
So lässt sie die ältere Layla mit Arzt und Psychologin debattieren. Ihre Kindheit hat auch ihr Erwachsenenleben geprägt.
Der Roman hat mich total gefesselt.
Das Leben und denken dieser Familie war so lebendig, das ich ich den Roman gerne weiter empfehle.

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Unser Haus mit Rutsche

Rezensionen von yellowdog:

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Kleine Schwächen von Megan Nolan

Eine ganz gewöhnliche Familie mit ganz gewöhnlichen kleinen Schwächen

Kleine Schwächen von Megan Nolan ist ein Sozialdrama der besonders intensiven Art. Betrachtet wird eine irisch-stämmige Familie, die in London lebt.
Ein dreijähriges Mädchen ist tot. Des Mordes verdächtigt wird die 10jährige Schülerin Lucy. Ihre Mutter ist die labile Carmel, deren Bruder Richie ist Alkoholiker, dann gibt es noch deren Eltern John und Rose.

Ein Reporter, der den Fall für seine Zeitung ausschlachten will, spricht mit einigen der Familienmitglieder. Hinzu kommen viele Rückblicke, mit denen man die Situation erfasst, in der die Familie lebt. Das Buch ist psychologisch scharfsinnig, in der Gesamtheit wuchtig. Obwohl relativ kurz, enthält es eine Menge. Beeindruckend, aber auch beklemmend!

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Kleine Schwächen

Rezensionen von F.H.:

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Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin

Toller Auftakt einer neuen Reihe

Der erste Teil der Country Escapes Reihe ist Julie Caplin sehr gut gelungen. Wer schon mehrere Bücher der Autorin gelesen hat, erkennt gleich ihren unverwechselbaren Schreibstil wieder. Man fliegt nur so durch die Seiten und fiebert mit Ella und Devon mit, welche Wendung die Handlung denn nehmen wird.

Am Anfang können sie sich nicht wirklich leiden. Und es ist kein Geheimnis, dass am Ende von Julie Caplins Büchern immer ein Happy End wartet, das am Anfang noch nicht in der Form absehbar war. Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere über die gesamte Handlung hinweg hat mir sehr, sehr gut gefallen. Schön beschrieben sind auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Bets und das Örtchen Wilsgrave. Das alles kann ich mir bildlich sehr gut vorstellen. Große Lese-Empfehlung für alle Leserinnen und Leser, die Wohlfühlromane von Julie Caplin mögen.

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Ein Zuhause im Frühling

Rezensionen von Nele33:

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Polarblut - Tödliches Leuchten von Tuva Bro

Durchschnitt

Der Kriminalroman"Polarblut-Tödliches Leuchten" der Autorin Tuva Bro spielt im beschaulichen Tromsø in Norwegen.

Das Ermittlerteam Anta Thorsen und Hans Vigeland haben es selten mit Mordfällen zu tun, eher mit verloren gegangenen Touristen, die die Polarlichter bestaunen wollen.
Dies ändert sich als der überaus erfolgreiche Tourismusunternehmer Glen Solberg vor seinem sehr luxuriösen Haus erschossen wird.

Anta und Hans beginnen mit den Ermittlungen, doch schon bald wird eine zweite Leiche gefunden. Diesmal wurde das Opfer erstochen in einer abgelegenen Waldhütte. Die Frau des zweiten Opfers scheint emotionslos mit dem Tod ihres Mannes umzugehen, dies rückt sich vor allem bei Hans in den Fokus der Verdächtigen. Beide Opfer haben allerdings auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Da sind die Konkurrenten des Geschäftsmanns eher mit Motiven bedacht.

Die Autorin versteht es gut, die Atmosphäre in Norwegen bei den Polarlichtern zu transportieren und damit eine gute Stimmung zu schaffen. Leider waren mir sowohl Anta als auch als Protagonisten nicht sehr sympathisch, was besonders mit den sehr ausschweifende Beschreibungen der Sporteinheiten von Anta zusammenhängt. Dadurch wurde zu viel der Spannung genommen und der Fall plätscherte dadurch etwas vor sich hin.
Die angedeuteten Vergangenheitsprobleme der Ermittlerin hätten dann auch aufgelöst werden können.

Ein durchschnittlicher Krimi in einer ansprechenden Umgebung.

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Polarblut - Tödliches Leuchten

Rezensionen von Astrid:

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Pepper von Nils Mohl

Auf der Suche nach den Wurzeln

Pepper. Für eine 10-jährige viel zu erwachsen, grübelt sie ständig nach, vor allem über ihren fehlenden Vater, den ihr die Mutter vorenthält. Das finde ich einerseits grausam, andererseits ist es gefühlt nicht böse, sondern beschützend gemeint. Das Kind und auch später die jugendliche Pepper leidet unter dem mangelnden Wissen, bis sie schließlich durch eine Offenbarung der Mutter auf die Spur des Vaters kommt, sich in seine WG einmietet und Kontakt herstellt, … bis der Vater begreift, wer sein Gegenüber ist.

Die Geschichte ist ungewöhnlich und chaotisch, was den Charakteren zugeschrieben werden darf, aber auch schön und nie laut im Sinne von reißerisch.

Anfangs fiel es mir schwer ins Buch hineinzukommen, irgendwann aber hatte mich die Geschichte.

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Pepper

Rezensionen von peppi:

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Zugwind von Iryna Fingerova

Zerrissen

Die Ärztin Mira lebt seit Jahren in Deutschland. Sie hat sich ein eigenes Leben aufgebaut, hat einen Mann und eine kleine Tochter. Sie arbeitet in einer Hausarztpraxis.
Doch als in ihrer Heimat Odessa Bomben fallen, wird die Distanz zwischen hier und dort schmerzhaft durchlässig. Die Autorin zeigt deutlich, wie ein Leben zwischen zwei Welten zerreißen kann.

Längst in Deutschland angekommen wird die junge Ärztin durch den Krieg in ihrer alten Heimat zurückgeworfen.
In der Hausarztpraxis wird sie immer mehr zur Ansprechpartnerin für die ukrainischen Patienten. Ihr Bruder und die Großmutter leben noch in der Ukraine. Mira hat Angst, um die Menschen, die sie liebt und fühlt gleichzeitig ein Schuldgefühl, weil sie in Frieden leben kann. Auch die Sehnsucht nach der alten Heimat, dem Meer und den Freunden ist riesengroß.
Leseempfehlung!

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Zugwind

Rezensionen von Shilo:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Nah an den Menschen, stark erzählt

Die Geschichte liest sich ruhig. Sie bleibt bei den Menschen und macht kein Aufheben. Manche Stellen sind schwer, andere still und fast unscheinbar. Gerade diese Momente bleiben im Kopf. Nicht alles wird erklärt. Manche Situationen muss man aushalten. Das wirkt echt und nicht ausgedacht.
Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen aus sehr unterschiedlichen Zeiten.

Die eine flieht mit ihrer Familie nach Deutschland und lernt früh, sich anzupassen und stark zu sein. Später bringt ein Unglück mit ihrer kleinen Tochter vieles ins Wanken. Schuld und Zweifel bleiben. Die andere lebt im 18. Jahrhundert und erlebt, wie gefährlich es sein kann, begehrt zu werden. Ihr Leben wird von fremden Regeln bestimmt, die keinen Platz für Mitgefühl lassen.
Beide Frauen sind mit dem Banat verbunden. Dieser Ort ist mehr als nur eine Landschaft. Er wirkt wie eine Erinnerung, die bleibt und weitergegeben wird. Schmerz und Schönheit liegen nah beieinander. Diese Verbindung macht die Geschichte rund und glaubwürdig.
Beim Lesen entsteht Nähe. Die Geschichte drängt nicht, sie lässt einen einfach mitgehen. Sie erklärt nicht alles und lässt Raum für eigene Gedanken. Situationen wirken vertraut, auch wenn die Lebensumstände anders sind. Es geht um Verantwortung, Schuldgefühle und darum, mit dem eigenen Leben klarzukommen. Kleine Momente bleiben hängen und sagen oft mehr als große Worte.
Am Ende bleibt das Gefühl, eine Geschichte gelesen zu haben, die ehrlich erzählt ist. Sie zeigt Leid, Schuld und Stärke, ohne zu werten. Die Verbindung der beiden Lebenswege über Zeit und Herkunft gibt dem Ganzen Tiefe, ohne schwer zu wirken. Das Buch bleibt nicht wegen einzelner Szenen im Gedächtnis, sondern weil es das Leben zeigt, wie es ist. Mit Verletzungen, mit Schuld und mit dem Versuch, trotzdem weiterzugehen. Genau das macht es so berührend.
5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, die nah am Menschen sind und leise berühren. Wer Geschichten mit Tiefe, Gefühl und klarer Sprache schätzt, wird dieses Buch nicht vergessen.

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Das schönste aller Leben