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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sternzauber:

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann

Erinnerungsarbeit und Innenschau

Das Cover von Judith Hermanns Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ gefällt mir sehr. Die offene Türe auf dem Bild hat eine sehr hohe Symbolkraft und auch die Kombination mit Titel und Autorinnennamen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Das gebundene Buch wirkt hochwertig und sehr stimmig.

Erzählt wird davon, dass die Autorin den Spuren ihres Großvaters folgt, der zur Zeit der Nationalsozialisten in der Waffen-SS eingesetzt war. Er hat sich während des zweiten Weltkrieges im polnischen Radom aufgehalten, wovon ein Foto zeugt und so macht sich die Autorin auf, um diesen Ort kennen zu lernen und mehr über diesen Mann, der ihr Vorfahre war, zu erfahren. Später reist sie weiter zu ihrer Schwester und deren Familie nach Neapel und spürt dort dem „Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach“ (Zitat Klappentext).

Ich kannte bisher keine Texte der mehrfach preisgekrönten Autorin, war aber wirklich gespannt auf ihr Buch, zumal mich das Thema sehr interessiert. Judith Hermann hat mich mit einer Sprache überrascht, die einerseits sehr klar und schnörkellos daher kommt, andererseits aber viele Leerstellen offen lässt. Ich habe diese Erzählweise als stimmig zum Inhalt empfunden, muss aber auch gestehen, dass ich mich teilweise etwas schwer getan habe damit, weil ich mich etwas zurückgelassen fühlte. Ich hätte manchmal gerne näher an sie herangedurft und wurde doch irgendwie auf Distanz gehalten, bevor sie mich im nächsten Moment sehr intensiv in ihre Erzählung hinein gezogen hat. Für mich ein etwas ambivalentes und doch beeindruckendes und faszinierendes Erlebnis.

Judith Hermann wirft sehr bedeutsame und interessante Fragen auf, die mich während und nach der Lektüre beschäftigt haben und gerade in heutigen Zeiten finde ich es sehr wichtig, dass das Erinnern, das Hinschauen nicht in Vergessenheit gerät und das wir uns mit unserem Erbe auseinandersetzen. „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ ist keine leichte Lektüre und sie fordert uns LeserInnen, macht aber aufmerksam auf wichtige Umstände und hallt nach – viel Freude beim Lesen!

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit

Rezensionen von Nele33:

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Nichtraucher in 90 Minuten von Jan Becker

gzte Unterstützung

"Nichtraucher in 90 Minuten" des Autors und Coaches Jan Becker - da hat mich als Raucherin schon der Titel sehr neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, und der Autor versteht es hervorragend, die Mechanismen, die ein Raucher in den Jahren übernommen hat zu beschreiben.
Besonders erwähnenswert empfinde ich das große Hintergrundwissen über das Rauchen und die Techniken, die helfen können, diesen Kreislauf zu unterbrechen.

Die 90 Minuten sind für mich nicht realistisch, können allerdings für andere Personen absolut realistisch sein.

Die unterschiedlichen Aufgaben und Tipps, die der Autor gibt, haben viel Potenzial und auf Dauer hoffe ich dadurch mit dem Rauchen aufhören zu können. Dabei wird nicht moralisiert, sondern unterstützt und immer wieder motiviert.

Vielleicht kann ich nach nochmaligem Lesen und anwenden der Aufgaben zur Nichtraucherin werden.

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Nichtraucher in 90 Minuten

Rezensionen von Flo:

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Willkommen beim Kinderarzt von Sandra Grimm; Vitor Gatinho

Kinderarztbesuche leicht gemacht

Willkommen beim Kinderarzt!
Der Kids.Doc zeigt anschaulich, was beim Kinderarzt alles passiert, vom warten im Wartezimmer, über die Vorsorgeuntersuchung, Impfung, Erkältung oder kleinen Verletzung - alles wird behandelt.
Kleinen Patienten wird so die Angst genommen und auch für die Eltern gibt es immer wieder Tipps, was man zb mitbringen oder wie man das Kind passend anziehen sollte oder auch, wie man sich schon zuhause vorbereiten kann.

Allerdings waren dies keine außergewöhnlichen Tipps, die daher entweder kürzer oder in kleinerer Schriftgrösse ausgereicht hätten.

Minuspunkt: der Kids.Doc ist unter diesem Namen auf Instagram bekannt, allerdings ist das im Buch seltsam, dass immer vom Kids.Doc gesprochen wird und nicht vom Kinderarzt, das ist für kleine Kinder nicht nachvollziehbar.

Das Pappbilderbuch hat dicke stabile Seiten und ist damit gut für Kleinkinder greifbar. Der Text eignet sich gut zum vorlesen und die Illustrationen sind ansprechend und nicht überladen.

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Willkommen beim Kinderarzt

Rezensionen von Flo:

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One Date to Gold von Ivy Leagh

Sportliches Fake dating

Die erste Regel bei Olympia: Wir verlieben uns nicht!
Olympische Spiele, Winter Vibes und ein grumpy Eishockeykapitän, an den SIE nicht ihr Herz verlieren darf.Amie will nach einer schweren Phase allen beweisen, dass sie ihren Platz bei Olympia verdient hat.
Amie war anfangs schwer greifbar für mich, da man auch als Leser erst nach und nach mehr über ihre Vergangenheit erfährt, war aber grundsätzlich ein netter Charakter.

Dann gibt es noch den grumpy US-Eishockeykapitän mit dem ruf ständig ein andres Puck Bunny mitzunehmen. Diesen Ruf will er loswerden und so schnell finden wir uns auch schon im Fake dating wieder.
Das fake dating wird schnell heiß, es knistert trotz der winterlichen Temperaturen! Der one bed trope darf natürlich nicht fehlen und dann gibt es natürlich auch noch ein bisschen Drama. Und der grumpy Frauenheld stellt sich als absolute Green Flag heraus. Die Nebencharaktere, seine Schwester super lieb! Und auch sein Team und ihre Familie waren wirklich eine nette Ergänzung.
Eine sehr schöne Geschichte, leider etwas zu vorhersehbar und die Entwicklung der Beziehung etwas zu perfekt.

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One Date to Gold

Rezensionen von Lili-Marie:

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Selling Dreams von April Dawson

Vom Konkurrenzkampf zum Herzklopfen

In Selling Dreams begleiten wir Marissa, eine junge du erfolgreiche Immobilienmaklerin, dabei sich in dieser Branche zu etablieren und sich einen Namen zu machen um bei den ganz großen mitzuspielen. Dabei trifft sie auf ihren Konkurrenten Calder, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Immobilienmakler.

Zwischen ihrem Konkurrenzkampf spielen Anziehung und emotionale Momente eine große Rolle.

Der Schreibstil von April Dawson gefällt mir sehr gut und ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen und ihr wunderbar folgen. Normalerweise bin ich kein sehr großer Fan von Slow Burn, da mir das schnell zu langweilig wird, aber hier hat es mir unheimlich gut gefallen und richtig Spaß gemacht. Vielleicht finde ich doch noch gefallen an Slow Burn. Das Setting fand ich sehr passend gewählt und man hat einen schönen Einblick in den Berufsalltag von Marissa und Calder bekommen. Das hat mir besonders gut gefallen.

Die Protagonisten sind mir beide sehr sympathisch. Vor allem Marissa bewundere ich. Sie ist jung und wirklich gut in ihrem Job und lässt sich da auch nicht kleinreden. Sie gibt Vollgas, merkt aber auch, dass sie zu einem Arbeitstier mutiert und wenig Freizeit hat. Zu ihren Freundinnen hat sie dennoch ein enges Verhältnis. Calder wirkt zunächst sehr selbstbewusst aber auch er hat einen Wunden Punkt und trägt sein Päckchen seit viel zu langer Zeit mit sich herum.

Beide haben ihre eigenen Wunden und kämpfen mit unterschiedlichen Emotionen. Es war interessant, wie die beiden jeweils damit umgegangen sind und wie sie sich dabei gegenseitig unterstütz haben. Allerdings ging mir diese Trauma Bewältigung zu schnell.

Ich bin schon so gespannt auf den zweiten Band, da hier schon einiges angeteasert wird, was mich unfassbar neugierig gemacht hat.

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Selling Dreams

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Frauenprobleme von Lina Muzur

33 Sprachnachrichten von Frauen aus dem journalistisch-künstlerischen Milieu

Lina Muzur ist Journalistin, Autorin und Verlagsleiterin von Hanser Berlin. Für dieses Buch hat sie Frauen aus ihrem Umfeld gebeten, Sprachnachrichten in der Länge von etwa 15 Minuten aufzunehmen, in denen sie von ihren Leben und ihren Herausforderungen erzählen. Es handelt sich dabei um Frauen etwa zwischen Mitte 30 und Mitte 50, alle gut ausgebildet und in anspruchsvollen Berufen im journalistischen, literarischen und künstlerischen Umfeld.

Somit ist es sicher kein repräsentativer Schnitt der Frauen dieser Generation in der deutschen Bevölkerung. Dafür handelt es sich um sehr reflektierte Frauen, die sich schon viele Gedanken über ihre Lebensumstände gemacht haben und sich verbal sehr gut ausdrücken können. Manche der Frauen haben Kinder, andere nicht. Alle eint aber die Zerrissenheit und ein Stück weit Überforderung von all den Ansprüchen, die an sie gestellt werden, in einer Zeit der wachsenden Unsicherheit und der multiplen Krisen.

Es geht beispielsweise darum, was sich in uns ändert, wenn wir uns der Mitte des Lebens nähern oder diese überschreiten:

"Meistens finde ich es gut, dass dieses Nicht-mehr-dreißig-Sein, Nicht-mehr-so-emotionsgetrieben-Sein, Nicht-mehr-so-leichtsinnig-Sein, Nicht-mehr-so-impulsiv-Handeln, wie ich das immer gemacht habe, dass das zurückgegangen ist. Und manchmal sehne ich mich doch danach, mal wieder so richtig intensiv fühlen zu können in irgendeiner Art, vielleicht auch mal wieder zu weinen. Vielleicht auch mal wieder verliebt zu sein. Andererseits kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass mir das passiert." (S. 55)

Ein ganz großes Thema in vielen der Sprachnachrichten ist die schwierige bis fast unmögliche Vereinbarkeit von Familie und einem anspruchsvollen Beruf, die speziell dieser Frauengeneration vermittelte Illusion, man könne alles schaffen, wenn man sich nur genug anstrenge, und die Dauerbelastung und starke Erschöpfung, die damit einhergeht, wie viele Zitate zeigen, von denen ich hier drei exemplarisch ausgewählt habe:

"Aber es ist natürlich auch der Preis der Erschöpfung. Wenn sich jeden Tag Care- und Erwerbsarbeit die Klinke in die Hand geben, wenn der Tag nur funktioniert, wenn wirklich alles klappt, wie es geplant ist, das widerspricht dem Leben von kleinen Kindern. Planung ist der absolute Tod mit kleinen Kindern. Und ich glaube, dass das eine Wirklichkeit ist, die viele leben, darüber spricht man mutmaßlich nicht so viel. Aber es ist kaum zu schaffen nervlich, diese Dauerbelastung ohne Pausen mit kleinen Kindern..." (S. 60)

"Irgendjemand meinte, das Leben sei so ein bisschen wie ein Herd mit vier Flammen. Eine Flamme stände für die Familie, eine für die Karriere, eine für Freundschaft und eine für Gesundheit. Und dass man niemals alle vier Flammen am Laufen halten könne, sondern dass immer eine entweder ganz aus oder auf Sparflamme laufen würde." (S. 91)

"All das kann mir heute zwar keiner mehr nehmen, aber das meiste davon habe ich nur gemacht, weil ich dem Ruf meiner Eltern oder den Vätern der BRD gefolgt bin, die mir gesagt haben, man muss Leistung erbringen. Was ja auch ein Paradox ist. Weil auf der anderen Seite sollst du Kinder haben und eine Familie und eine möglichst gute Ehefrau sein, die ganz viel Care-Arbeit leistet." (S. 141)

Dabei ist auch Thema, dass nach wie vor oft an Frauen ganz andere Erwartungen gestellt werden als an Männer und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für sie damit noch einmal schwieriger ist, wie sich an diesem Zitat zeigt, bei dem eine Frau im beruflichen Kontext dafür angegriffen wird, schwanger zu sein, obwohl sie doch eine verantwortungsvolle Rolle habe:

"Er schaute mich ganz erstaunt an und meinte: "Wie ist das passiert?" Was er damit vermutlich meinte, ist: Wie kannst du es wagen, als Direktorin einer Institution, für die man Verantwortung trägt, auch noch Mutter sein zu wollen?" (S. 91)

Neben diesen Themen geht es auch ein bisschen um Migration, Integration und Heimat-Finden. Lina selbst hat Wurzeln in Bosnien-Herzegowina, die sie in diesem Buch nicht thematisiert, die aber implizit von manchen ihrer Gesprächspartnerinnen angesprochen werden. Außerdem hat sie ein international geprägtes Umfeld, in dem sich einige Frauen finden, die aus anderen Ländern nach Deutschland gezogen sind. Manche der Sprachnachrichten waren ursprünglich sogar auf Englisch und wurden für dieses Buch übersetzt.

Da es sich bei der Auswahl der Befragten um Frauen handelt, die sich in sozialen Milieus bewegen, die meinem (und vermutlich dem vieler Leserinnen solcher Bücher) recht ähnlich sind, habe ich mich mit vielen der Aussagen sehr identifizieren können und mich verstanden und gesehen gefühlt. Dennoch ist mir klar, dass, wie eingangs erwähnt, es sich bei so einem Buch um kein komplettes oder repräsentatives weibliches Generationenporträt handeln kann: dafür stammen die interviewten Frauen zu sehr aus derselben sozialen Blase. Das ist eine kleine Einschränkung in der Bewertung eines sonst sehr lesenswerten und interessanten Buches, das ich insbesondere Frauen in einem ähnlichen Alter, die sich mit dem beschriebenen Sozialmilieu identifizieren können, zur Bestärkung und Erweiterung der eigenen Perspektive sehr empfehlen kann.

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Frauenprobleme

Rezensionen von ReiShimura:

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Obacht! von Kerstin Hau

Kunstvoll, mutig, anders – und absolut lesenswert

Dieses Kinderbuch hebt sich meiner Meinung nach deutlich von der Masse ab und wird bestimmt nicht bei allen beliebt sein. Dies liegt vor allem an dem andersartigen Zeichenstil und der doch überraschenden Farbwahl.

Das Cover des Buches zeigt bereits deutlich welche Farben in diesem Buch vorkommen.

Denn anders als andere Kinderbücher gibt es hier keine bunten Bilder zum Betrachten. Die Farbauswahl ist deutlich eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus schwarz, weiß, diversen Grautönen, beige und als Kontrast- und Akzentfarbe Orange.
Dies ist im ersten Augenblick vielleicht ein wenig verstörend für ein Kinderbuch, passt meiner Meinung nach aber sehr gut zu dem Thema und hilft sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Die Illustrationen von Stella Dreis haben wirklich etwas Künstlerisches und erinnern mich sehr stark an Siebdruck Bilder.

Der Text des Buches ist recht kurzgehalten und es gibt einige Passagen, die immer wieder wiederholt werden. Beides finde ich aufgrund des empfohlenen Lesealters von vier Jahren als angebracht und keinesfalls störend. Die Namen der Charaktere sind ungewöhnlich, aber haben unseren Geschmack getroffen. Eine detaillierte Charakterbeschreibung gibt es nicht, dennoch bekommt man bereits nach kurzer Zeit einen sehr guten Eindruck von den handelnden Personen und ihren typischen Verhaltensweisen.

Das Hauptthema des Buches ist der Umgang mit dem Unbekannten und dieses Thema wurde meiner Meinung nach wirklich vortrefflich beschrieben. Als erwachsene Person kann man sich sehr gut in die Situation und vor allem auch in die Handlungen der Charaktere hineinversetzen. Dies ist aber auch für das Zielpublikum des Buches möglich, wenn vielleicht auch nicht in der gleichen Tiefe. So etwas würde aber wahrscheinlich auch niemand erwarten.

Kerstin Hau hat hier ein sehr vielschichtiges und feinfühliges Kinderbuch zu einem sehr schwierigen und ernsten Thema geschrieben. Dabei aber nicht aus den Augen verloren, dass Kinderbücher auch lustig, überraschend und interessant sein sollen, damit die Kinder immer wieder gerne zu diesem Buch greifen. Der kleine Leser entspricht altersmäßig noch nicht ganz der Zielgruppe, dennoch hatte er viel Spaß mit dem Buch und konnte die Botschaft des Buchs auch gut nachvollziehen.

Wie anfangs bereits erwähnt wird dieses Buch mit seinem außergewöhnlichen Stil die verschiedensten Reaktionen bei den Menschen auslösen. Meiner Meinung nach sollte man aber, angelehnt an das Thema des Buches offen mit dem Unbekannten oder vielleicht besser gesagt dem Ungewohnten umgehen und dem Buch eine Chance geben. Für uns war es auf jeden Fall eine lohnende Erfahrung.

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Obacht!

Rezensionen von I.wer:

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Alma von Federica Manzon

regt zum nachdenken an

Alma

Rezensionen von Mabla59 :

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Verbrenn das Negativ von Josh Winning

Rückkehr des Horrors

Laura, eine Journalistin, kommt am Set der Neuauflage eines Horrorfilms aus den 90er Jahren, in dem sie als Kind die Hauptrolle spielte, in Los Angeles an.
Während der Dreharbeiten starben acht Mitglieder der Besetzung und der Crew. Ihre Tode spiegelten die grauenhaften Szenen im Film wider.

Diesmal soll sie über das Remake berichten
Gleich nach ihrer Ankunft sieht sie einen Mann von einer Brücke springen und weiß, dass das Grauen erneut beginnt.
Laura, als eine der Überlebenden, versuchte ihrer Vergangenheit zu entfliehen, doch nun, wo sie zurück ist, beginnen die Todesfälle von Neuem. Ist es der zum Leben erwachte Mörder von damals? Oder steckt etwas Menschlicheres dahinter?
Wie in vielen Horrorgeschichten geht es auch hier um Vergangenheitsbewältigung und darum, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen.
Es spricht wichtige Punkte wie Kindheitstraumata, Schuldgefühle und Geheimnisse an.
Die Geschichte erinnert mich stark an die "Final Destination" Reihe aus den Anfängen dieses Jahrtausends bis heute.
Natürlich ist das Buch Fiktion und enthält übernatürliche Elemente, aber mich hat es gut unterhalten.
Gelungen fand ich die Ausschnitte aus Zeitungen, Posts aus den sozialen Medien, Scripts und ähnliches am Anfang jedes Kapitels. Wirkte auflockernd.
Fünf Sterne

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Verbrenn das Negativ

Rezensionen von brauneye29:

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Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Hat mir gut gefallen

Zum Inhalt:
Eigentlich will Maren sich in Portugal nur erholen, denn nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen wurde und immer noch traumatisiert ist, braucht sie dringend Ruhe. Doch lange währt die Ruhe nicht, den eines morgens entdeckt sie am Strand eine weibliche Leiche, die allerdings verschwunden ist, als sie mit der Polizei dort auftaucht.

Nur einer glaubt ihr, der Inspetor Ferreira und nur wenig später gibt es eine weitere Leiche.
Meine Meinung:
Als erstes muss ich sagen, dass ich das Setting vom Buch sehr gut gelungen fand. Ich war noch nie in Portugal, hatte aber förmlich das Gefühl die Landschaft oder auch die Speisen sehen oder riechen zu können. Die Story war sehr spannend. Zunächst gerät sogar Maren unter Verdacht und dann scheint auch noch jemand sie zu verfolgen. Hat es damit zu tun, dass sie Polizistin ist? Hat sie beim dem Überfall damals etwas wichtiges mitbekommen, an das sie sich aktuell leider nicht erinnern kann? Es scheint auf jeden Fall so, als ob die deutsche Polizei etwas zu verbergen hat, denn warum sollten sonst selbst die in Portugal auftauchen? Insgesamt war das Buch sehr spannend mit Wendungen, die man so nicht kommen sieht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich gut.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

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Die Tote von Nazaré