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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

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Dunkellicht Anelie Andersson ermittelt von Madita Winter

tolle Story

"Dunkellicht" ist der mittlerweile vierte Band um die Ermittlerin Anelie Andersson und ihrem Kollegen Sigge. Eingelesen wurde das Hörbuch exzellent von Yvonne Esins.

Als die beiden an einen Tatort gerufen werden, scheint das Szenario klar. Ein ehemaliger Kollege aus dem Drogendezernat hat zuerst seine Frau und Tochter erschossen und anschließend Suizid durch Erhängen begangen.

Schnell ist für den Staatsanwalt ein Verdächtiger gefunden, doch der beteuert unablässig seine Unschuld. Auch Anelie zweifelt mehr und mehr an dem Vorgang der Tat. Während der Ermittlungen offenbart sich den Ermittlern ein Sumpf aus Kriminalität, Korruption und menschlicher Abgründe, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Das Autorenpaar versteht wie auch in den vorherigen Bänden eine "kalte" Atmosphäre zu schaffen, die ihresgleichen sucht. Nicht nur die Landschaft, auch die handelnden Personen sind äußerst kalt und berechnend dargestellt, was der Story von der ersten Seite eine hohe Spannung verleiht. "Dunkellicht" ist ein toller skandinavischer Krimi mit einigen Wendungen und Überraschungen.

Die Sprecherin hat dazu viel beigetragen und ich kann das Hörbuch nur weiterempfehlen.

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Dunkellicht Anelie Andersson ermittelt

Rezensionen von carola1475:

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Die Witwe von M. W. Craven

Packend, spannend, überraschend und sehr unterhaltsam

DS Washington Poe will die Gerichtsverhandlung um den verlangten Rückbau seiner Schäferhütte im Lake District National Park genießen, diesmal als Beschuldigter, nicht als Zeuge, und mit der brillanten Analytikerin Tilly Bradshaw an seiner Seite als Verteidigerin, doch unvermittelt werden beide abgerufen, um den Tod eines Hubschrauberpiloten in einem verlassenen Bordell in Carlisle aufzuklären.

Da in Carlisle ein Wirtschaftsgipfel mit hochrangigen Teilnehmern bevorsteht, sind auch der MI5 und das FBI, vertreten durch Agent Melody Lee, beteiligt. Lee hat Poe als Ermittler angefordert, weiß sie doch vom vorhergehenden Fall um den Kurator, dass Poe keine Angst hat, jemandem auf die Füße zu treten, Politik ihn nicht kümmert und er sich von niemandem aufhalten lässt, wenn er sich in eine Ermittlung verbissen hat.

M. W. Craven schreibt aus Poes Perspektive lebendig, bildhaft und mit trockenem Humor, Poes Dialoge, besonders seine Gespräche mit der bei Aufregung immer noch sozial unbeholfenen Tilly, sind oft witzig und sehr unterhaltsam. Alle Charaktere werden authentisch und vielschichtig dargestellt, ihre Motive sind psychologisch glaubhaft.

Poes Hintergrund und Tillys Entwicklung, sein abgelegenes Heim in Cumbria, seine befreundete, noch krankgeschriebene Vorgesetzte DI Flynn werden angesprochen, das rekapituliert den Stand der Dinge für Leser, die bereits Bücher der Reihe kennen und macht Neueinsteiger neugierig auf die Vorgängerbände.

Die unerschütterliche Freundschaft und grandiose Zusammenarbeit von Poe und Bradshaw hat mir viel Spaß gemacht, Tilly gleicht Poes fehlendes technisches Wissen aus und beschafft Informationen schnell und fraglos, er kann sich hundertprozentig auf sie verlassen. Und Poe stärkt Tillys soziale Kompetenz und ihr Selbstvertrauen.
Ich habe die spannenden Ermittlungen und ihre oft überraschenden Ergebnisse fasziniert verfolgt, Poes unerschrockene Hartnäckigkeit und Akribie bewundert, mit der er jeder noch so kleinen Spur nachgeht, obsessiv alle Fragen beantwortet haben will. Craven hat einen clever konzipierten und gut recherchierten Thriller geschrieben, der mich mit seiner Komplexität und vielen unerwarteten Wendungen gefesselt und bis zum Schluss bestens unterhalten hat.

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Die Witwe

Rezensionen von jala:

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Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) von Jens Schumacher

Sehr kurzweilig

Dieses kurzweilige Buch ist nur für Rechenmuffel. Denn Konstantin Kukerluk hasst Zahlen und wohnt in einer Schublade im Alles Markt. Dort kann man Hühneraugensalbe, Süßigkeiten, Gemüse aber auch Schrauben und Hammer kaufen. Der Alles Markt ist toll, aber ihm nerven schon die vielen Münzen und dass immer gerechnet wird.

Deshalb möchte er am liebsten weglaufen.
Nachdem aber sein Neffe Karl-Kevin Kukerluk Keftidopulos auftaucht der genau das Gegenteil von Konstantin ist wird es erst so richtig lustig.

Es ist ein humorvolles und spielerisches Buch. Denn der Zahlenraum geht bis 100 und es kommen auch immer wieder lustige Rechenrätsel darin vor. Eigentlich ist es ein Mitmachbuch, denn man findet zum Beispiel auch eine Tabelle von Tieren, wo man die Arme und Beine zählt.

Das Buch ist sehr toll gestaltet. Die Seiten sind sehr bunt und die Schriftgröße ist ideal für alle die nicht so gerne lesen oder eben für 2 Klässler.

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Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Menschen wie wir von Thi Thanh Thao Tran

Ein stilles Buch über Heimat und Fremd-Sein

In ihrem autofiktionalen Roman "Menschen wie wir" erzählt die Autorin von dem Leben ihrer Familie zwischen Vietnam und Deutschland. Zuerst ist der Vater für 7 Jahre als Gastarbeiter in die DDR gezogen und war in dieser Zeit nur einmal für einen Monat zu Besuch bei Frau und Kind in Vietnam.

Später konnten dann die Autorin und ihre Mutter auch nach Europa ziehen, in das mittlerweile wiedervereinigte Deutschland.

In vielen kleinen Szenen geht es um Kindheitserinnerungen in Vietnam, Ankommen und Aufwachsen in Deutschland, Fremd-Sein und woanders heimisch werden - auch im Unterschied zur später schon in Deutschland geborenen Schwester, die wiederum ein anderes Verhältnis zu den beiden Ländern hat. Das alles in verschiedenen Zeitperioden, die sich von 1988 über 2002 und 2011 bis zum Herbst 2020 erstrecken. Es findet sich so einiges Interessantes in dem Buch, zum Beispiel auch Songtexte vietnamesischer Volkslieder, in denen es ebenfalls um die Liebe zur Heimat geht, und viel über kulturelle Unterschiede und Zuschreibungen.

Wenn man noch nicht viel über Vietnam und die vietnamesische Kultur weiß, lässt sich ein erstes Gefühl dafür in diesem Buch bekommen. Gefehlt hat mir aber ein bisschen ein durchgängiger roter Faden und Spannungsbogen, zwar waren viele einzelne erzählte Details durchaus interessant, aber so richtig einen Sog zum Weiterlesen hat das Buch bei mir nicht ausgelöst.

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Menschen wie wir

Rezensionen von yellowdog:

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Walküre von Daniel Zipfel

Die Oma und der Syrer

Und wieder ein Buch aus dem traditionsreichen Leykam-Verlag, das sehr empfehlenswert ist. Ein Roman mit interessante, relevanten Themen.
Unser zögerlicher Protagonist Benjamin ist Rechtsberater für Flüchtlinge, kein leichter Job, vor allen psychisch sind die vielen Schicksale belastend.
Er ist gerade dabei, seine leicht demente, aber willensstarke Oma aus Deutschland nach Wien zu holen.

Die alte Dame hat eine fragwürdige politische Vergangenheit. Sie ist die titelgebende Walküre.
Auch beruflich hat er einen schwierigen Fall. Einem Syrer, der für den Verein auch dolmetscht, werden Kriegsverbrechen in Syrien vorgeworfen. Für Benjamin ist das nicht einfach. Die Vorwürfe könnten haltlos sein, aber den Aufenthaltsstatus gefährden. Außerdem versteht sich der Syrier, ein älterer Herr, sehr gut mit seiner Oma.
Man ist dicht am Icherzähler und kann seine Gefühlslage gut verstehen.
Benjamin Zipfel schafft es, die harten Themen mit Leichtigkeit gut zu transportieren, ohne etwas zu verharmlosen.

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Walküre

Rezensionen von begine:

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Menschen wie wir von Thi Thanh Thao Tran

Aus Vietnam nach Deutschland



Thị Thanh Thảo Trần ist eine Schriftstellerin, die in Vietnam geboren ist.
Ihr Roman, Menschen wie wir, zeigt wie Emigranten, das Leben in Deutschland schwer ist.
Es ist ein ruhiger Roman.
Die Autorin beschreibt auch, was ein Kind empfindet, wenn der Vater jahrelang nicht vorhanden ist. Das Verhältnis ist dann gestört.

Die Autorin erzählt detailliert die Probleme und Empfindungen der Vietnamesen. Das hört sich oft beklemmend an, überhaupt, das die Mutter am Ende jedes halbe Jahr, wegen einer Aufenthaltsgenehmigung zum Amt muss.
Es ist interessant zu lesen, aber ich möchte nicht tauschen.
Das Buch ist lesenswert, sollten vielleicht viel lesen, um einen Einblick bekommt.

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Menschen wie wir

Rezensionen von Marw76:

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Berchtesgaden von Carolin Otto

Geschichtlich gut, aber ohne roten Faden

Berchtesgaden im Mai 1945.

Die Lieblingsstadt des Führers kapituliert, die US-Amerikaner übernehmen die Regierung, unter ihnen ist der jüdische Emigrant Frank Rosenzweig, der auf Nachricht überlebender Verwandter hofft, und seine Freundin, die glamouröse Kriegsreporterin Meg.

Die 19-jährige Sophie deren Heimat Berchtesgaden ist, tritt eine Stelle beim Military Government an und wird hier mit der Wahrheit über die deutschen Verbrechen konfrontiert und verliebt sich in den schwarze GI Sam .

Sophies Bruder ist derweil ein ehemaliger Soldat der Waffen-SS und versteckt sich vor den Amerikanern.

Der einst zum Tode verurteilte Bürgermeister Rudolf Kriss versucht die Stadt wieder aufzubauen.

Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Es lässt sich meist gut und flott lesen und der Schreibstil ist angenehm, es sind aber auch immer wieder Passagen dabei die sich ziehen.

Geschichtlich hat mir das Buch gut gefallen, weil die Autorin hier sehr viele wahre historische Begebenheiten vereint, diese aber auch in großen Teilen nur anreißt und nicht in die Tiefe geht. Mir gefällt es besser wenn man nicht so viele Themen behandelt und diese dafür dann mehr in die Tiefe gehen. Dennoch habe ich wieder einiges über die Nachkriegszeit lernen können.

An die Personen bin ich leider nicht so richtig rangekommen, da sie zu viel gewechselt haben und immer nur Situatonen beschrieben wurden, die Gefühle und Gedanken der Figuren wurden meistens eher hinten angestellt.

Ein interessantes Buch durchaus, aber für mich eher ein spannendes Geschichtsbuch als ein Roman, denn dafür fehlte etwas der rote Faden in der Geschichte.

Dennoch lesenswert, wenn man mehr über die Hintergründe der Nachkriegszeit lesen möchte, dann kann ich es weiterempfehlen.

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Berchtesgaden

Rezensionen von FogandBooks:

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Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén

Ein Roman der unter die Haut geht

Dieses Buch ist so unscheinbar, wie ein Buch nur sein kann – und genau darin liegt seine Kraft. Wenn die Kraniche nach Süden ziehen ist kein Roman, den man „einfach wegliest“. Er fordert Zeit, Pausen und Bereitschaft zur Reflexion. Und am Ende fordert er einen selbst.

Obwohl das Ende in gewisser Weise vorhersehbar ist, hat es mich emotional vollkommen überrollt.

Ich habe selten nach dem Zuschlagen eines Buches so geweint. Vielleicht gerade deshalb, weil man spürt, wohin alles führt – und weil das Wissen darum nichts an der Wucht des tatsächlichen Eintritts ändert. Das Buch lässt einen nicht los, sondern zwingt dazu, stehenzubleiben und nachzudenken.

Im Zentrum steht Bo, ein alter Mann, der auf sein Leben zurückblickt. Seine Gedanken sind emotional, aber nie pathetisch. Er grübelt, zweifelt, erinnert sich. Vergangenheit und Gegenwart fließen dabei nahtlos ineinander, was den Einstieg zunächst anspruchsvoll macht, sich aber schnell als stimmige erzählerische Entscheidung erweist. Erinnerungen tauchen unvermittelt auf – so, wie sie es im eigenen Kopf auch tun würden. Dadurch entsteht das Gefühl einer Momentaufnahme: als würde ein ganzes Leben noch einmal vorbeiziehen. Besonders berührend ist Bos Beziehung zu seinem Hund, der sein letzter Anker im Leben ist. Der Hund gibt ihm eine Aufgabe, einen Sinn, das Gefühl, noch gebraucht zu werden. Als sein Sohn Hans entscheidet, dass der Hund abgegeben werden muss, weil Bo sich nicht mehr angemessen kümmern kann, bricht für Bo dieser Lebenssinn weg. Die Frage, ob diese Entscheidung richtig war, bleibt bewusst offen – und genau das macht sie so schmerzhaft. Der Roman zeigt eindrücklich, wie gut gemeinte Fürsorge aus Sicht der Kinder und existenzieller Verlust aus Sicht der Eltern zugleich sein können.

Das Buch stellt große Fragen, ohne Antworten aufzudrängen: Wie fühlt es sich an, alt zu werden? Was passiert im Kopf eines Menschen, der spürt, dass das Ende näher rückt? Habe ich genug gesagt, genug geliebt, genug richtig gemacht? Beim Lesen musste ich mehrfach innehalten – und ich musste Menschen, die ich liebe, daran erinnern, dass ich sie lieb habe.

Das skandinavische Setting bleibt dabei bewusst zurückhaltend. Es trägt die Stimmung, drängt sich aber nie in den Vordergrund. Im Mittelpunkt steht Bos Leben – bis zum Ende. Gerade dadurch wirkt die Geschichte universell und übertragbar auf die eigenen Großeltern, auf Erinnerungen an Abschiede, auf unausgesprochene Gedanken. Dieses Buch hat mich nicht kaputt gemacht im negativen Sinne. Es hat mich wach gemacht. Es hat mir gezeigt, wie wertvoll Nähe ist, wie fragil Selbstständigkeit sein kann und wie wichtig es ist, das Leben nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Wenn die Kraniche nach Süden ziehen hallt nach, frisst sich ins Herz und bleibt dort. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – nicht trotz, sondern wegen der Emotionen, die es ausgelöst hat.

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Wenn die Kraniche nach Süden ziehen

Rezensionen von booklover3:

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Die wahre Bedeutung von Briefen

Ein wundervolles Buch, das Briefen wieder mehr Bedeutung verleiht. Als das Buch bei mir ankam, dachte ich zunächst, die Seiten seien eine Fehlproduktion, bis ich erkannte, dass sie einen Stapel aus vielen einzelnen Briefen darstellen. Diese Gestaltung ist eine wirklich schöne Idee und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Auch die Gestaltung des Covers lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen und in die herzerwärmende, cozy Geschichte einzutauchen.

Die Kraft der Briefe, mit deren Hilfe man wieder ins Leben zurückfinden kann, selbst wenn es zuletzt nicht so verlaufen ist, wie man es sich gewünscht hätte, hat mich sehr berührt.

Der im Buch beschriebene Penpal-Service motiviert und inspiriert mich dazu, selbst Briefe zu schreiben: an Freunde und Familie oder, wie im Buch anonym an Fremde, um Brieffreundschaften zu finden.

Es ist eine Wohlfühlgeschichte, die etwas wieder in den Vordergrund rückt, das bei vielen vielleicht schon lange in Vergessenheit geraten ist. Briefe können eine große Kraft haben und Menschen helfen wieder zusammenzufinden. Ein tolles Buch!

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand

Rezensionen von booklover3:

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Die wahre Bedeutung von Briefen

Ein wundervolles Buch, das Briefen wieder mehr Bedeutung verleiht. Als das Buch bei mir ankam, dachte ich zunächst, die Seiten seien eine Fehlproduktion, bis ich erkannte, dass sie einen Stapel aus vielen einzelnen Briefen darstellen. Diese Gestaltung ist eine wirklich schöne Idee und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Auch die Gestaltung des Covers lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen und in die herzerwärmende, cozy Geschichte einzutauchen.

Die Kraft der Briefe, mit deren Hilfe man wieder ins Leben zurückfinden kann, selbst wenn es zuletzt nicht so verlaufen ist, wie man es sich gewünscht hätte, hat mich sehr berührt.

Der im Buch beschriebene Penpal-Service motiviert und inspiriert mich dazu, selbst Briefe zu schreiben: an Freunde und Familie oder, wie im Buch anonym an Fremde, um Brieffreundschaften zu finden.

Es ist eine Wohlfühlgeschichte, die etwas wieder in den Vordergrund rückt, das bei vielen vielleicht schon lange in Vergessenheit geraten ist. Briefe können eine große Kraft haben und Menschen helfen wieder zusammenzufinden. Ein tolles Buch!

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand