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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Amokalarm von Uli Black

Hat mir sehr gut gefallen

Zum Inhalt:
H. C. Nachtnebel ist nach einen Verlust traumatisiert und mit sechzehn mit drin in der Suche nach der Identität, Nähe und Rückzug, Depression und Hochstimmung. Als Keira neu in die Schule kommt, fühlt er sich schon bald von ihr gesehen und geliebt. Doch ein weiteres traumatischen Erlebnis lässt ihn völlig eskalieren.

Meine Meinung:
So richtig habe ich trotz des Titels nicht erahnt, was dieses Buch letztendlich erzählen und vermitteln wird. Und ich bin am Ende auch froh darüber, dass ich die Story so nicht habe kommen sehen. Ich fand das Buch richtig gut, nimmt es doch Themen auf, die viele Jugendliche beschäftigen und noch schlimmer auch manche erleben oder erleben müssen. Das Buch ist harter Tobak, aber für mein Gefühl werden hier Problematiken aufgegriffen und auf eine schonungslos Art, aber dennoch auch sensibel aufgearbeitet. Ich fand die Art der Erzählung sehr ungewöhnlich und erst auch ungewohnt, aber gut. Man hatte förmlich das Gefühl, dass die Personen einen persönlich ansprechen. Den Schreibstil fand ich nach Eingewöhnung richtig gut und kann das Buch wirklich empfehlen.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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Amokalarm

Rezensionen von Odina:

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Mut zum Widerstand

Der Roman „Hazel sagt Nein" wurde von Jessica Berger Gross verfasst und erschien am 2. Februar 2026 im Lübbe Verlag. Das Buch umfasst 384 Seiten und das farbenfroh gestaltete Cover lässt auf den ersten Blick keinen direkten Bezug zum Titel erkennen. In der Geschichte geht es um die Familie Blum, die von Brooklyn ins ruhige Riverburg zieht.

Dort wird die 18-jährige Hazel am ersten Schultag mit einer schockierenden Tradition konfrontiert: Der Direktor will eine Beziehung zu ihr erzwingen. Hazel sagt entschieden Nein und bringt damit ihr Leben, das ihrer Familie und die ganze Stadt in Bewegung. Die Autorin erzählt diese bewegende Geschichte in einem angenehm ruhigen und flüssigen Stil. Ihre Sprache bleibt stets zugänglich und einfühlsam, dabei aber auch nachdenklich und tiefgründig. Die Spannung ist durchgehend spürbar, ohne sich aufzudrängen. Die Figuren - allen voran Hazel selbst - sind authentisch und glaubwürdig gezeichnet. Besonders eindrucksvoll ist Hazels Entwicklung zur mutigen jungen Frau, die sich gegen Ungerechtigkeit stellt. Auch die Nebenfiguren fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Insgesamt ist das Buch ein zeitgemäßer Roman mit Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz.

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von PMelittaM:

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Leviathan erwacht von James Corey

Erster Band des Science Fiction Epos

James Holden hat als Executive Officer des Versorgungsschiffes Canterbury ein recht entspanntes Leben, bis eines Tages ein Notsignal aufgefangen wird. Die Canterbury ist in der Nähe und eilen zur Hilfe. Holden und vier weitere Mannschaftsangehörige machen sich mit einem Shuttle auf zur offenbar havarierten Scopuli, treffen dort aber niemanden an.

Noch bevor sie zurück an Bord der Canterbury sind, wird diese angegriffen und pulverisiert. Für Holden und die Shuttlecrew beginnt ein aufreibendes Abenteuer.

Auf Ceres erhält Detective Miller den Auftrag, Julie Mao, die Tochter reicher Eltern, zu ihrer Familie zu bringen, auch, wenn er sie dafür entführen müsste.

Vor einiger Zeit sah ich die Serie, die auf der Buchreihe basiert, und fand diese großartig, endlich habe ich nun die Buchreihe begonnen, und war schon nach wenigen Seiten auch von diesem ersten Band überzeugt, habe mich auch sehr gefreut, Bekannte wiederzutreffen. Auch wenn ich die Serie schon kenne, habe ich gespannt gelesen und mich kaum vom Buch lösen können.

Holden und seine Shuttlecrew, Naomi Nagata, Alex Kamal, Amos Burton und Shed Garvey, wie auch Miller sind mir schnell nahegekommen, nicht nur, weil ich sie bereits aus der Serie kenne, sondern auch, weil James Corey sie schnell greifbar charakterisiert.

Erzählt wird abwechselnd aus Holdens und Millers Perspektive, zunächst haben die beiden Handlungsstränge scheinbar nichts miteinander zu tun, doch im Laufe der Geschichte kommen sie sich näher, und schließlich treffen sich die beiden, so dass sich ihre Perspektiven sogar überlappen. Ich mag diese Erzählweise sehr, so kann das selbe Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

James Corey, hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Autorenduo, erzählt zudem sehr atmosphärisch und bildhaft, man fühlt sich oft mittendrin, das Kopfkino bekommt viel zu tun. Auch die Emotionen werden angesprochen. Der Roman ist mit über 650 Seiten lang, für mich hatte er aber keine Längen.

Wow, der erste Band verspricht eine spannende, epische Story mit einprägsamen Charakteren. Wer die Serie kennt, kann genauso zugreifen, wie Fans spannender Science Fiction Epen. Ich freue mich aufs Weiterlesen.

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Leviathan erwacht

Rezensionen von xyz:

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Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Gemeinsam mit der Biologin und Illustratorin Vero Mischitz hat Anja Klein ein sehr ansprechendes Büchlein mit dem Titel "Hochbeet für Ahnungslose - So geht Ernte auf kleinem Raum" verfaßt.
Im Gegensatz zu anderen Gartenbüchern kommt es gänzlich ohne Fotos aus. Aufgrund der klaren und übersichtlichen Struktur und der anschaulichen Zeichnungen eignet es sich hervorragend als Schritt-für-Schritt-Anleitung zum ( erfolg- ) reichen Hochbeet.

Auf jeder Buchseite merkt man der Autorin an, dass sie über sehr viel Praxiserfahrung verfügt und ihr Wissen gerne an die Lesenden weitergibt.
Angefangen beim Hochbeetkauf oder -eigenbau, über die Wahl und Kombination der Bepflanzung, die Pflege der Beete sowie der Ernte, kommt kein Thema zu kurz.

Das Buch ist voller brauchbarer und leicht verständlicher Tips, die goldwert sind und der Schritt vom Lesen des Werkes bis zur Umsetzung wird zu einem Kinderspiel.

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Hochbeet für Ahnungslose

Rezensionen von verhei:

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Eine vergessene Schuld von Arne Jensen

Historischer und philosophischer als erwartet

Auf einen pensionierten Verfassungsrichter Rudolf Heppner wird ein Anschlag in einem Fernsehstudio verübt. Durch seine Äußerungen zur Militärjustiz speziell zum Umgang mit Deserteuren und den doch spannend inszenierten Tatort, scheint etwas unklar in welcher politischen Seite der Angreifer zu verorten ist, und ob dies nicht als Angriff auf den Staat als solches zu verstehen ist.

Daher wird eine junge Kriminalpsychologin Jasina Behrens zu den Ermittlungen hinzugezogen. Doch je mehr diese über Heppners Äußerungen erfährt, desto mehr ist sie mit ihrer eigenen Familiengeschichte – der Flucht aus Syrien in jungen Jahren und dem Zurücklassen ihres Bruders – konfrontiert. Auch zeigt sich, dass Heppner eine Last aus der Vergangenheit mitträgt, und diese auch in der NS-Zeit zu verorten ist.

Ein Roman, der sich zu Beginn anders präsentiert, als er schließlich weiter geht. Erwartet man beim Lesen der ersten Kapitel, einen Kriminalroman, der vielleicht Bezüge zur Vergangenheit angreift, wird die kriminalistische Arbeit im Laufe der Zeit immer mehr zum Nebenschauplatz, der einfach einen Rahmen für die Geschichte darstellt. Sukzessive rückt zuerst der Handlungsstrang, der zu Zeiten des zweiten Weltkrieges spielt und später auch ein Handlungsstrang um den jungen Rudolf Heppner in den späten 1960er Jahren in den Mittelpunkt. Und schließlich landet man bei der Einordnung des Themas und einer eher philosophischen Betrachtung des Thema Schuldes und wie sehr dies Generationen beeinflussen kann.

Wie schon angedeutet wird die Geschichte auf mehreren Zeitebenen vorangetrieben, aus dem Blickwinkel verschiedenster Personen – etwas das sehr gut funktioniert und auch nachvollziehbar bleibt. Die historischen Passagen waren dabei mein Highlight und dürften meiner Ansicht nach sehr gut recherchiert sein. So wird trotz fiktiver Elemente eine authentische Stimmung transportiert und entsprechend handelnde Personen erscheinen glaubwürdig.

In der Gegenwart erscheint mir so manches Ereignis nicht so realistisch, wie die Tatsache, dass Jasina trotz allem offiziell weiter ermitteln darf und – ohne zu spoilern, daher etwas kryptisch – wie es zum krönenden Abschluss einer langen Suche kommt. Die Passagen des Schlagabtausches zwischen Rudolf Heppner und der Psychologin Jasina Behrens gestalten sich bis Weilen etwas langatmig, allerdings ist es in der Realität auch oft nicht einfach, den Problemen auf den Grund zu gehen.

Ein Buch, das zum weiteren Nachdenken anregt, aber definitiv keine leichtfüßige Lektüre für zwischendurch. Speziell die historischen Kapitel, kann ich wärmstens empfehlen.

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Eine vergessene Schuld

Rezensionen von Ruth:

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Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte von Werner Holzwarth

Lädt zum Gespräch

„Wie alle Spatzen, wenn sie noch ganz jung sind, träumte auch der kleine Spatz davon, einmal eine große Amsel zu werden.“ So beginnt das neue Bilderbuch von Werner Holzwarth und Margarita Sada. Aber der kleine Spatz ist nicht allein mit seinem großen Traum. So wie er möchten auch die Amsel, die Taube , die Möwe und noch einige mehr ein anderer und größerer Vogel sein.

Doch die deprimierende, gleichwohl realistische Antwort der Eltern fällt immer gleich aus: Du bleibst, was Du bist. Einzig größer wirst Du werden. Doch davon lassen sich die Vogelkinder nicht desillusionieren. Mal trotzig, mal selbstbewusst, mal siegessicher reagieren sie auf die Reaktion der Eltern.
Dieses Bilderbuch will Mut machen, an seinen Träumen und Wünschen festzuhalten , mögen sie auch noch so hoch gegriffen sein. Auch wenn die Wirklichkeit und die Erfahrung dagegen sprechen, so ist im Spiel, in der Phantasie vieles möglich.
Gleichzeitig lädt das Buch dazu ein über die Wünsche und Vorstellungen der Kinder ins Gespräch zu kommen. Und auch die Frage aufzugreifen, warum hier jeder Vogel ein anderer sein möchte.
Der Text arbeitet mit vielen Wiederholungen, etwas, das kleinere Kinder lieben. Auffallend ist, dass die Antwort der Eltern jeweils beinahe identisch ist, während die Reaktionen der Vogelkinder variieren.
Besonders gelungen sind die in kräftigen warmen Farben gehaltenen Illustrationen, die viele liebenswerte Details aufweisen . So liest z.B. die Graugans das vorliegende Bilderbuch. Viele Szenen spiegeln auch den kindlichen Alltag wieder. Es lohnt sich auch die Vorsatz- und Nachsatzseite genauer anzuschauen, die einen Überblick über die Vogelinsel bieten, mal am Tag, mal zur Nacht.
Dass das Ende etwas abrupt kommt und relativ kurz abgehandelt wird, ist mein einziger Kritikpunkt.
So ist „ Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ ein liebenswertes Bilderbuch, das zum gemeinsamen genauen Betrachten und zum Gespräch einlädt.
Auch wenn es nicht die Klasse und Originalität von Holzwarths erfolgreichstem Bilderbuch , dem „ kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ aufweist

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Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Liebesrausch von Charlotte von Feyerabend

Pariser Jahre

Charlotte von Feyerabend hat sich der anspruchsvollen Aufgabe gestellt, eine Romanbiografie über zwei schwierige Charaktere zu schreiben. Die Autorin zeichnet in "Liebesrausch" eine schonungslos ehrliche Anaïs Nin und einen oft sehr wütenden und gefrusteten Henry Miller.

Von ihm hab ich in meinen Jugendjahren "Das Lächeln am Fusse der Leiter" gelesen und ich dachte, ich hätte auch von Anaïs etwas gelesen, bin mir aber aktuell gar nicht mehr sicher - und nach "Liebesrausch" werde ich nichts mehr von ihr lesen, das reicht nun völlig aus.

Im Roman wird zwar viel über die Vergangenheit von Anaïs erzählt, er spielt aber ausschliesslich in ihren Pariser Jahren, von 1931 bis 1936, und stellt neben Anaïs Innenleben auch ihre Beziehung zu Henry Miller in den Mittelpunkt. Anaïs war verheiratet, aber trotzdem mit Henry liiert, ausserdem war sie fasziniert von Henrys Frau June, die sich - zum Glück für alle Beteiligten - nur selten in Paris aufhielt, und unterhielt weitere Affären mit ihrem Therapeuten.

Trotz ihres unkonventionellem Liebesleben und trotz ihrer Unfähigkeit Missbrauch festzustellen - gerade sie, die sich für Psychoanalyse interessierte und später zeitweise als Therapeutin arbeitete - kommt sie meistens sympathisch daher. Im Gegensatz zu Henry bleibt Anaïs Ehemann, Hugo Guiler, immer eine Nebenfigur. Dennoch lag ihr viel Wert an ihm, was die Autorin auch gut vermittelte. Besonders eine Szene fand ich bezeichnend, als Anaïs zwecks Aufklärung mit ihm gemeinsam ein Bordell aufsuchte.

Die Lektüre war aber leider nicht durchgehend fesselnd, was wahrscheinlich den fast immer gleichen, repetitiven Tätigkeiten (Diskutieren und Liebe machen) und Örtlichkeiten geschuldet ist. Man trifft sich entweder im Haus von Anaïs und Hugo in Louveciennes oder bei Henry in Paris. Viel mehr gibt das Leben der beiden Protagonisten nicht her, obwohl dieser Satz jetzt auch missverständlich klingen könnte. Natürlich hatten sie aufregende Leben, das hier aber auf oben Genanntes zusammen geschoben wurde. Zudem ist es aus heutiger Sicht unvorstellbar, dass man damals ohne richtige Ausbildung Therapien durchführen konnte, vor allem, wenn man selbst unter Traumata leidet.

Die Printausgabe ist sehr schön aufgemacht, auf dem Innenumschlag ist der Stadtplan von Paris abgedruckt und die verschiedenen Wohnorte eingezeichnet. Am Ende des Buches finden sich noch einige Rezepte. Nette Idee, aber für diesen Roman eigentlich überflüssig.

Fazit: Einerseits ist diese Romanbiografie ein interessanter Einblick ins Leben von Anaïs Nin und Henry Miller, andererseits machen einem es die Charaktere nicht leicht, ihre Geschichte nachzuvollziehen.
3.5 Sterne.

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Liebesrausch

Rezensionen von Stern567:

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Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn

Magisch!

Schon auf den ersten Blick begeistert Band 1 von Emilia Blumenherz – Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn durch seine wunderschöne Gestaltung. Das Cover ist farbenfroh, liebevoll illustriert und mit glänzenden Elementen veredelt – ein echter Hingucker im Bücherregal, der sofort neugierig macht.

Auch im Inneren überzeugt das Buch: Die Schrift ist angenehm groß, der Text klar und übersichtlich strukturiert, sodass junge Leserinnen und Leser sich mühelos orientieren können. Die zahlreichen Illustrationen sind sehr schön gestaltet und ergänzen die Geschichte perfekt, ohne vom Lesen abzulenken.

Inhaltlich entführt das Buch in eine fantasievolle Welt voller Pflanzen, Geheimnisse und besonderer Fähigkeiten. Die Hauptfigur Emilia ist sympathisch, mutig und leicht nachzuempfinden, sodass man schnell mit ihr mitfiebert. Usch Luhn erzählt die Geschichte spannend, aber zugleich kindgerecht und mit viel Herz. Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und das Entdecken der eigenen Stärken stehen im Mittelpunkt und werden sensibel vermittelt.

Insgesamt ist dieser erste Band ein gelungener Auftakt einer fantasievollen Reihe, die Lust auf mehr macht. Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das sowohl durch seine Optik als auch durch seine Geschichte überzeugt und besonders für junge Leserinnen und Leser ein großes Lesevergnügen bietet.

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Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat

Rezensionen von MariasBooks:

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Wenn das LOFI Girl ein Buch wäre

ZUM BUCH
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand ist ein Standalone aus der Feder von Baek Seungyeon.
Das Buch ist im KIWI Verlag erschienen.

GESTALTUNG / AUFBAU
Ich habe das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag gelesen.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut.
Der ruhige und langsame Vibe des Buches wird in der Gestaltung gut eingefangen.

Das Buch ist eher dünn, dennoch hat sich der Verlag einige Gedanken zur Gestaltung des Innenlebens gemacht:
Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die mit jeweiligen sepersten gestalteten Seiten getrennt werden. Zudem wurden diese Abschnitte noch in mehrere kurze Kapitel unterteilt, die mit verzierten Kapitelüberschriften versehen wurden.

Das Buch ist hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben mit vereinzelten Wechseln zu anderen Characteren.
Was uns auch schon zu den Chracteren des Buches bringt.

CHARACTERE/INHALT
Das Buch enthält, dafür dass es verhältnismäßig dünn ist, recht viele namentliche Charactere.
Die haben alle ihre eigene Geschichte und teilen diese über die Briefe mit.
Ich fand sie alle sehr nett, aber besonders tiefgehend war keiner davon. Aber das war auch nicht das Ziel des Buches.
Im Buch geht es darum, welchen Einfluss wir auf die Menschen in unserem Umfeld haben. Es geht darum, wie der Austausch über Gefühle sich auf beide Seiten auswirkt. Es geht um Wünsche, Hoffnungen, Beziehungen, Verlust und Liebe. Es geht um Gefühle, über die man sich öfter austauschen sollten und die Macht von Briefen und dem geschriebenen Wort.

Was ich besonders POSITIV hervorheben möchte, ist einerseits das ausführliche Personenglossar inkl Aussprechhilfe am Anfang sowie das Glossar für koreanische Dinge am Ende des Buches. Beides habe ich regelmäßig nachgeschlagen. Hier können sich einige andere Verlage eine Scheibe von abschneiden.
Was mich zudem sehr überrascht hat, war am Ende des Buches herauszufinden, dass die Briefe echt sind und im Zuge eines Projektes eines Lettershops tatsächlich so geschrieben wurden und die Autorin die Handlung danach um die Briefe herum gesponnen hat.

Was mir WENIGER GUT gefallen hat, waren die vielen Namen, die mir anfangs etwas schwer im Gedächtnis geblieben sind. Ich empfehle wirklich die Nutzung der Namensliste, um nicht schnell das Interesse am Buch zu verlieren.
Zudem ist das Buch wirklich langsam geschrieben und ohne großartige Spannungsbögen. Ich musste mich ein paar Mal etwas ranhalten um weiterzuelesen, weshalb ich 1 Stern abziehe.

STIMMUNG/VIBE
Wie oben beschrieben, fühlt sich das Buch wie das LOFI Mädchen in Buchform an.
Das Buch ist ruhig, sanft und langsam. Es hat etwas medidatives und man muss sich darauf einlassen können.
Das Buch lebt von den Characteren und dem langsamen Aufbau und Austausch ihrer Worte untereinander und es wird sehr viel Briefpapier gefalten.
Wer bewusst den Kopf verlangsamen und abschalten will, wird hier glücklich werden.

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Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand

Rezensionen von Immenhof:

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National Geographic Kids - Lexikon des Weltalls; ein visuell spektakuläres Nachschlagewerk zu Astronomie und Raumfahrt für Kinder ab 8 von David A. Aguilar

Lehrreich

Das „Lexikon des Weltalls“ ist der zweite Band über den Weltraum, der bei National Geographic Kids erschienen ist. Wie bei allen bisherigen Exemplaren der National Geographic Kids Reihe finde ich den Aufbau und vor allem die Bilder sehr gelungen. Es handelt sich um richtige Eyecatcher. Mir gefällt das Buch sogar noch besser als der Vorgänger „Jenseits der Unendlichkeit“, da die Planeten hier sehr gut abgedeckt werden und deutlich mehr Informationen enthalten sind.

Auch komplexe Manöver wie das Swing-by-Manöver werden im Buch kindgerecht thematisiert. Leider fällt der Fachbegriff nicht, was ich etwas schade finde, da es einfach gewesen wäre, diesen noch zu integrieren. Das ist natürlich nicht gravierend, aber bei einer so guten Erklärung hätte es gut dazu gepasst.

Während der Vorgängerband knapp unter 100 Seiten umfasst, enthält das Lexikon knapp 200 Seiten. Entsprechend werden deutlich mehr Informationen vermittelt und es gibt auch mehr Text. Einige Themen, die bereits im Vorgängerband aufgegriffen wurden, werden hier vertieft dargestellt, zum Beispiel der Tod eines Sterns. Andere Themen sind hingegen komplett neu, etwa eine umfassende Darstellung der Planeten.

Beide Bücher finde ich uneingeschränkt empfehlenswert, sie setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Wer auf der Suche nach einem möglichst umfassenden Buch ist, sollte zum „Lexikon des Weltalls“ greifen. Für Weltraumfans sind aber beide Bücher sehr gut geeignet.

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National Geographic Kids - Lexikon des Weltalls; ein visuell spektakuläres Nachschlagewerk zu Astronomie und Raumfahrt für Kinder ab 8