Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Zug um Zug verhandeln von Aurélien Colson; Alain Lempereur; Andreas Winheller
Verhandeln will gelernt sein – dieses Buch hilft dabei
Ich habe mich immer wieder mal gefragt, warum ich beim Zustandekommen einer Abmachung nicht erreicht habe, was ich eigentlich wollte. Was habe ich falsch gemacht?
Das Buch „Zug um Zug verhandeln“ hat mir bewusst gemacht, was meine kleinen und auch großen Fehler beim Verhandeln mit meinem Gegenüber waren.
Die Autoren sind erfahrene Verhandlungstrainer. Sie haben ihr Wissen aus unzähligen Situationen in diesem Werk zusammengeführt und zeigen, dass Verhandeln ein dynamischer Prozess ist, den man bewusst und aktiv gestalten muss.
Besonders erhellend fand ich in Kapitel 3 den Abschnitt „Zuhören ist die Wunderwaffe“. Wenn wir unser Gegenüber bitten, zuerst seine Vorstellungen darzulegen, wird dies sicher als positive Geste aufgefasst werden. Wir erfahren dabei aber auch sehr viel über dessen Positionen und können uns im weiteren Verhandlungsverlauf darauf einstellen.
In 8 Kapiteln legen die Autoren leicht nachvollziehbar eine Strategie dar, wie man Verhandlungen erfolgreich und ergebnisorientiert gestaltet. Sie zeigen auch, dass manchmal vorhandene alte „Verhandlungsgewohnheiten“ dem Gelingen einer Verhandlung nicht zuträglich sind.
Rezensionen von Julchentim:
Das Signal von Ursula Poznanski
Misstrauen im eigenen Zuhause
Ein neues Buch von Ursula Poznanski, für mich jedes Mal ein absoluter Pflichtkauf. Ich habe wirklich alle ihre Bücher gelesen. Und ich muss gestehen, dieses hier ist für mich bisher das schwächste.
Der Einstieg hat mich sofort gepackt. Viola wacht im Krankenhaus auf und erfährt, dass sie bei einem Unfall ihr Bein verloren hat.
Ab da kippt ihr ganzes Leben. Zurück im Haus außerhalb von Wien fühlt sie sich nicht wie in Sicherheit, sondern wie unter Beobachtung. Ihr Mann wirkt überfürsorglich, engagiert eine Pflegerin, die mehr kontrolliert als hilft. Also beginnt Viola, selbst zu kontrollieren. Mit kleinen Trackern und viel Misstrauen.
Die Atmosphäre ist dicht, dieses unterschwellige Gefühl, dass etwas nicht stimmt, mochte ich sehr. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen, wie so oft bei Poznanski. Trotzdem hat sich vor allem der Mittelteil gezogen. Einige Wendungen waren vorhersehbar, manches wirkte konstruiert.
Was mich aber diesmal wirklich gestört hat, war die Glaubwürdigkeit. In der Situation, in der sich Viola befindet, hätte man andere Unterstützung. Nach einer Amputation gibt es medizinische Begleitung, Reha, Therapeutinnen und Therapeuten, soziale Anlaufstellen. Vieles davon spielt kaum eine Rolle. Auch ihr Verhalten erschien mir stellenweise nicht nachvollziehbar. Ich hätte anders gehandelt.
Viola selbst ist eine interessante Figur, mit Ecken und einer eigenen Vergangenheit. Adam blieb für mich dagegen etwas blass. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um ihre Beziehung besser zu verstehen.
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch gern gelesen. Es hat Spannung, eine beklemmende Stimmung und starke Momente. Aber im Vergleich zu ihren anderen Romanen fehlte mir hier das gewisse Etwas. Deshalb solide "nur" Sterne.
Rezensionen von fantasia:
TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder
Ein packender Auftakt in düstere Zeiten
Der Roman bildet den ersten Band einer Trilogie und demgemäß breit angelegt, um den Grundstein für die beiden anderen Bände zu legen.
Die Vielzahl an Personen, Zusammenhängen auf den ersten Seiten irritiert etwas, erschließt sich dann aber rasch und ist gut nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Protagonisten, Jacob und Anna, die trotz einiger Gegensätze einiges verbindet: Sie wollen anderen helfen und Unrecht bestrafen.
Das ist in den Zeiten, in denen der Roman spielt, nicht einfach. Der 30-jährige Krieg mit all seinen unvorstellbaren Grausamkeiten, die Pest, die Ausbeutung der Leibeigenen und der Besiegten sowie der Aberglaube prägen das Leben der Menschen. Jacob erlebte, dass seine gesamte Familie grausam ermordet wurde und Annas Mutter, eine heilkundige Hebamme, wurde als Hexe verurteilt:
Zahlreiche historische Fakten zum Religionskrieg der Protestantischen Union und den kaiserlichen Katholiken von 1618 bis 1619 sowie Beschreibungen zu Kampftechniken und Waffengattungen zeigen, dass der Autor sich intensiv mit dieser Zeit beschäftig hat.
Am Ende erringen Anna und Jacob einen wichtigen Sieg - man darf gespannt sein, wie ihre Geschichte in den folgenden bänden weitergehen wird.
Rezensionen von fantasia:
TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder
Ein packender Auftakt in düstere Zeiten
Der Roman bildet den ersten Band einer Trilogie und demgemäß breit angelegt, um den Grundstein für die beiden anderen Bände zu legen.
Die Vielzahl an Personen, Zusammenhängen auf den ersten Seiten irritiert etwas, erschließt sich dann aber rasch und ist gut nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Protagonisten, Jacob und Anna, die trotz einiger Gegensätze einiges verbindet: Sie wollen anderen helfen und Unrecht bestrafen. Das ist in den Zeiten, in denen der Roman spielt, nicht einfach. Der 30-jährige Krieg mit all seinen unvorstellbaren Grausamkeiten, die Pest, die Ausbeutung der Leibeigenen und der Besiegten sowie der Aberglaube prägen das Leben der Menschen. Jacob erlebte, dass seine gesamte Familie grausam ermordet wurde und Annas Mutter, eine heilkundige Hebamme, wurde als Hexe verurteilt:
Zahlreiche historische Fakten zum Religionskrieg der Protestantischen Union und den kaiserlichen Katholiken von 1618 bis 1619 sowie Beschreibungen zu Kampftechniken und Waffengattungen zeigen, dass der Autor sich intensiv mit dieser Zeit beschäftig hat.
Am Ende erringen Anna und Jacob einen wichtigen Sieg - man darf gespannt sein, wie ihre Geschichte in den folgenden bänden weitergehen wird.
Rezensionen von LesenIstLeben:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
hochspannender Kriminalroman aus Schweden
„Wellengrab“ von Stefan Ahnhem ist ein brandaktueller, sehr spannender Kriminalroma aus Schweden.
Kommissar Fabian Risk verbringt einen gemeinsamen Abend mit seiner Tochter Matilda auf seinem Segelboot, als ein großflächiger Stromausfall die Küste Schwedens in Dunkelheit hüllt.
Der Blackout und seine fatalen Auswirkungen werfen etliche Fragen.
Mordfälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, Kindesentführungen und Anschläge bringen das Ermittlerteam um Fabian Risk an seine Grenzen und darüber hinaus. Der Kommissar und sein Team begeben sich mit ihren Ermittlungen auf einen sehr gefährlichen, hoch explosiven Weg.
Der Thriller ist in zwei Teile mit Prolog und Epilog in gut überschaubaren Kapiteln eingeteilt. Die kurzen Kapitel lassen uns immer näher an die Geschichte und die handelnden Personen kommen. Die handelnden Personen nehmen nicht zu viel Raum ein, werden aber anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Man möchte stets mehr über die Menschen und ihre Geschichte erfahren. Durch die fesselnde, spannende Erzählweise und die klare, direkte Sprache wird der Spannungsbogen durch die gesamte Geschichte geschickt aufgebaut. Auch der Wechsel der Perspektiven macht das Buch sehr spannend. Für mich ist es eher ein Thriller als ein Kriminalroman.
Das Buchcover ist sehr ansprechend und hat mich sofort angesprochen. Die gewählten Farben, die Schriftart- und Form und auch die Gestaltung der Innenseiten ist sehr passend gestaltet.
„Wellengrab“ von Stefan Ahnhem ist ein richtig gutes, sehr aktuelles Buch und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von nordischen Thrillern.
Rezensionen von Anilam:
Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank von Paul Maar; Anne Maar
Wenn sich Opa Bär verändert
Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank hat mich mehr berührt, als ich vorher gedacht hätte. Eigentlich ist es ja ein Kinderbuch, aber beim Vorlesen (oder auch einfach beim Durchblättern) merkt man ziemlich schnell, dass da ein Thema drinsteckt, das auch Erwachsene ganz schön mitnimmt.
Was ich besonders schön fand: Demenz wird hier total kindgerecht erklärt, ohne das Wort überhaupt groß in den Vordergrund zu stellen.
Es wird einfach gezeigt – durch diese kleinen, scheinbar lustigen Situationen, wie eben Schuhe im Kühlschrank. Für Kinder ist das erst mal komisch und witzig, aber gleichzeitig merkt man als Erwachsene*r sofort: Da stimmt was nicht. Und genau das macht es so gut. Es ist nicht belehrend, sondern ganz nah am echten Leben.
Die Sprache ist einfach, ruhig und sehr liebevoll, also wirklich so, dass Kinder gut mitgehen können. Nichts wirkt übertrieben oder künstlich erklärt. Und die Illustrationen unterstützen das Ganze total – sie fangen die Stimmung super ein, zeigen Verwirrung, Nähe, Zuneigung, ohne traurig zu sein.
Was mir auch hängen geblieben ist: Das Buch zeigt nicht nur, dass sich Opa Bär verändert, sondern auch, dass die Beziehung trotzdem bleibt. Dass man jemanden lieb haben kann, auch wenn Dinge plötzlich anders sind. Und das finde ich ehrlich gesagt total wertvoll – gerade für Kinder, die so etwas vielleicht selbst erleben.
Rezensionen von I.wer:
Die Tote von Nazaré von Miguel Silva
Sehr gut geschrieben
zu aller erst hat mich das Cover angesprochen, es sieht ein bisschen nach Urlaub und Erholung aus, das fand ich ziemlich interessant für einen Krimi, der Klappentext las sich viel versprechend, nun ich wurde bei diesem Buch nicht enttäuscht die Geschichte hat mir sehr gut gefallen,
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, der sehr gut und flüssig zu lesende bildlich gehaltene Schreibstil haben es mir sehr einfach gemacht mich in der Geschichte zurecht zu finden.
Schon nach kurzer Zeit habe ich eine Art Verbindung zur Ermittlerin Maren Berger aufgebaut, ich finde sie wirkt recht sympathisch und ist meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet, sehr gut ausgearbeitet ist meiner Meinung nach aber auch die Handlung bzw der Verlauf der Geschichte, sie folgt einem roten Faden und ist aus meiner Sicht Logisch und nachvollziehbar aufgebaut.
ich habe das Buch aufmerksam gelesen da ich es spannend fand und auch einige stellen immer wieder son spannungsbogen durchzogen waren
alles in allem eine sehr gute Geschichte die ich gerne gelesen habe
Rezensionen von Lesemaus:
Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.
Lesen und Lachen
Die drei ??? Kids – Witze zum Lesenlernen ist eine gelungene Sammlung lustiger Witze und Scherzfragen aus der Welt von Rocky Beach. Justus, Peter und Bob präsentieren Witze für echte Quatschköpfe, lustige Tierwitze und lustige Schulwitze. Die Witze sind abwechslungsreich: manche sind albern, manche überraschend, mal mehr, mal weniger witzig, aber alle kindgerecht.
Die Texte lassen sich durch farbig hervorgehobene Silben besonders leicht lesen. Es gibt viele, sehr farbenfrohe und zum Text passende Illustrationen. Kleine Denk- und Rätselaufgaben lockern das Lesen zwischendurch auf. Da Witze auf Kinder magisch anziehend wirken, werden die Kinder – auch Lesemuffel – sehr motiviert zum Lesen.
Das Buch fördert somit spielerisch die Lesefähigkeit, ist für Leseanfänger ab etwa 6 Jahren geeignet und auch noch für ältere Grundschulkinder.
Rezensionen von Ele:
Waldmann von Thomas Ziebula
Eine Chance für Waldmann
Waldmann: Flucht in den Tod, Thriller von Thomas Ziebula, 447 Seiten, Ullstein-Verlag.
Sie dachten sie sind in Sicherheit.
Seit vor sieben Jahren auf einem Bazar in Lagos seine Frau spurlos verschwunden ist, ist Johannes Waldmann in einem psychischen Ausnahmezustand. Sein erster Fall nach seiner Rückkehr führt in gleich in die schlimmsten Abgründe, Menschenhandel und Zwangsprostitution.
Ukrainische Flüchtlingsfrauen werden zur Prostitution gezwungen, ihnen werden Drogen verabreicht und sie werden misshandelt. Ein Lokalpolitiker wird ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Mit dabei ist die Journalistin Pia Luninger, die einen Artikel über die verschwundenen Ukrainerinnen schreiben will. Letztendlich mischt auch noch die mysteriöse Suse mit, die in einer Beziehung mit einem der Verbrecher steht und auch Kontakt zu den missbrauchten Frauen hat. Je tiefer Waldmann in den Fall verwickelt wird, desto mehr zieht er Vergleiche mit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau. Wird ihn das Trauma einholen?
Ich mag die Krimis von Ziebula, er schreibt spannend, bildhaft und sehr flüssig. Schon zu Beginn war ich schnell in Lesefluss. Die Spannung steigert sich mit jeder Zeile. In zwei Tagen bin ich durch das Buch geflogen und wollte es einfach nicht mehr zur Seite legen. Das Schicksal der ukrainischen Frauen und auch die Ermittlungen haben mich so sehr gefesselt. Das Buch besteht aus vier Teilen, die in überschaubare Kapitel, die mit Titeln, Orts- und Zeitangaben versehen sind. An jeder Stelle im Buch ist so die Übersicht gewährleistet. Dazwischen, in einer anderen Schrift, der Chat bzw. die Liebesbriefe von Sofia und Danylo. So authentisch, dass es mich zutiefst berührt hat. Mich hat die Art fasziniert mit der der Autor die Figuren und das Setting beschrieben hat, schon auf dem Bazar ganz am Anfang des Buches ist es mir aufgefallen, das Gefühl: Ich bin mitten drin, auf dem Bazar dabei. Ziebula ist auch ein Meister darin, Figuren zu beschreiben charakterlich und auch im Erscheinungsbild, jede einzelne Figur hatte ich deutlich vor Augen. Es sind zum Teil wirklich skurrile Typen, der Zylindermann mit der Hyäne, Rasta-man oder Suse und natürlich der sympathische Ermittler Waldmann, mit seinen psychischen Eigenheiten, seinen ungewöhnlichen Ermittlungsansätzen und Methoden. Mitsamt seinem Psychotherapeuten, dem Pater und dessen interessanten Therapieansätzen.
Das Thema ist brandaktuell, berührend und emotional. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel, Plottwists und ungeahnte Verwicklungen beleben die Story, das Ende habe ich mir ganz anders vorgestellt. Es war tatsächlich überraschend. Wird es wohl einen weiteren Fall mit Waldmann geben? Ich wäre dabei. Ich mag ihn.
Eine aktuelle emotionale Story, interessante Figuren, ein spannender Plot, ich fühlte mich bestens unterhalten. Empfehlung für Krimi-Fans die das Außergewöhnliche und auch besondere Ermittler mögen und natürlich für alle Ziebula-Fans. Von mir 5 Sterne
Rezensionen von Merri:
Hilf den Tierkindern von Nico Sternbaum
Mitmach-Spaß für die Kleinsten!
"Hilf den Tier-Kindern" von Nico Sternbaum hat bei meinem 2-jährigen Sohn voll ins Schwarze getroffen! Vom ersten Durchblättern an war er begeistert dabei und wollte sofort helfen – ob Streicheln, Zeigen oder Tierlaute nachahmen, jede Aufgabe wird mit Feuereifer umgesetzt.
Besonders das Kopfschütteln hat es ihm angetan – das kannte ich aus anderen Mitmach-Büchern noch gar nicht und sorgt bei uns jedes Mal für große Begeisterung!
Was mir besonders gefällt: Die Texte sind angenehm kurz und die Aufgaben so einfach gehalten, dass auch die Kleinsten sie problemlos verstehen und mitmachen können.
Das interaktive Konzept gefällt uns sehr und durch die kleine Buchgröße ist es jetzt oftmals mit unterwegs.
Ein kleiner Wermutstropfen: Das Buch ist leider viel zu schnell durchgeblättert. Bei der Begeisterung meines Sohnes hätte ich mir mehr Seiten gewünscht. So muss ich es halt häufiger vorlesen.
Trotzdem eine klare Empfehlung für Eltern mit Kleinkindern!










