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Rezensionen von xdeano:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

REM von Annika Strauss

Außergewöhnlich

„REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das sich nicht ganz so leicht in eine Schublade stecken lässt.
Ich bin ohne jegliche Erwartungen oder Ideen an diese Geschichte herangetreten, und war dann doch sehr überrascht, wie sich das ganze entfaltet hat.

Schon zu Beginn fällt auf, dass der klassische Horror, den man vielleicht erwartet, zunächst ausbleibt.

Der Gruselfaktor bleibt eher zurückhaltend und ist nur bedingt vorhanden. Jedoch gibt das Buch relativ gute Gore-Szenen her.
Stattdessen entwickelt sich die Geschichte mehr in Richtung Sci-Fi-Thriller, was eine spannende, wenn auch etwas unerwartete Wendung ist.

Die Figuren haben mir im großen und ganzen gut gefallen, auch wenn manche von ihnen eher nur Mittel zum Zweck waren. Besonders Alysee als Hauptprotagonisitn hat mich angesprochen. Eine wirkliche taffe Figur, die gegen ihre größten Ängste angekämpft, und sich nicht unterkriegen lässt.

Ein großer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel. Sie sorgen dafür, dass man schnell vorankommt und das Gefühl hat, ständig in Bewegung zu bleiben. Das liest sich flüssig und macht es leicht, „nur noch ein Kapitel“ dranzuhängen.

Inhaltlich wirft die Story einige Fragen auf, und es bleibt spannend, ob am Ende wirklich alles schlüssig aufgelöst wird. Allerdings wirkt die Erklärung mancher Zusammenhänge etwas seltsam oder nicht ganz durchdacht, was den Gesamteindruck leicht trübt.

Mit dieser Art von Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet. Sie ist zwar für mich etwas over the top und extrem wild, aber dann doch auch schon wieder so verrückt, dass es irgendwie cool war.

Trotzdem: Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass sich das Buch nicht wie ein „klassischer Fitzek“ anfühlt. Schließlich handelt es sich um eine Kooperation, und das merkt man auch im Stil. Daher kann ich die negativen Bewertungen diesbezüglich nicht ganz nachvollziehen.
Wer also bereit ist, sich auf etwas anderes einzulassen und keinen reinen Horror erwartet, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Besonders Horror/Thriller Einsteigern könnten hier ihren Spaß finden.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine interessante Zeit mit dem Buch hatte. Es ist eher ein kurzweiliges Werk, aber für das was es ist, fand ich es unterhaltend.
Von mir gibt es 3.75 Sterne (aufgerundet auf 4) , und ich bin offenen, noch weitere Werke von Annika Strauss zu lesen (von Sebastian Fitzek bin ich sowieso schon seit gut 10 Jahren ein großer Fan).

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REM

Rezensionen von xdeano:

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REM von Annika Strauss

Außergewöhnlich

„REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das sich nicht ganz so leicht in eine Schublade stecken lässt.
Ich bin ohne jegliche Erwartungen oder Ideen an diese Geschichte herangetreten, und war dann doch sehr überrascht, wie sich das ganze entfaltet hat.

Schon zu Beginn fällt auf, dass der klassische Horror, den man vielleicht erwartet, zunächst ausbleibt.

Der Gruselfaktor bleibt eher zurückhaltend und ist nur bedingt vorhanden. Jedoch gibt das Buch relativ gute Gore-Szenen her.
Stattdessen entwickelt sich die Geschichte mehr in Richtung Sci-Fi-Thriller, was eine spannende, wenn auch etwas unerwartete Wendung ist.

Die Figuren haben mir im großen und ganzen gut gefallen, auch wenn manche von ihnen eher nur Mittel zum Zweck waren. Besonders Alysee als Hauptprotagonisitn hat mich angesprochen. Eine wirkliche taffe Figur, die gegen ihre größten Ängste angekämpft, und sich nicht unterkriegen lässt.

Ein großer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel. Sie sorgen dafür, dass man schnell vorankommt und das Gefühl hat, ständig in Bewegung zu bleiben. Das liest sich flüssig und macht es leicht, „nur noch ein Kapitel“ dranzuhängen.

Inhaltlich wirft die Story einige Fragen auf, und es bleibt spannend, ob am Ende wirklich alles schlüssig aufgelöst wird. Allerdings wirkt die Erklärung mancher Zusammenhänge etwas seltsam oder nicht ganz durchdacht, was den Gesamteindruck leicht trübt.

Mit dieser Art von Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet. Sie ist zwar für mich etwas over the top und extrem wild, aber dann doch auch schon wieder so verrückt, dass es irgendwie cool war.

Trotzdem: Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass sich das Buch nicht wie ein „klassischer Fitzek“ anfühlt. Schließlich handelt es sich um eine Kooperation, und das merkt man auch im Stil. Daher kann ich die negativen Bewertungen diesbezüglich nicht ganz nachvollziehen.
Wer also bereit ist, sich auf etwas anderes einzulassen und keinen reinen Horror erwartet, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Besonders Horror/Thriller Einsteigern könnten hier ihren Spaß finden.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine interessante Zeit mit dem Buch hatte. Es ist eher ein kurzweiliges Werk, aber für das was es ist, fand ich es unterhaltend.
Von mir gibt es 3.75 Sterne (aufgerundet auf 4) , und ich bin offenen, noch weitere Werke von Annika Strauss zu lesen (von Sebastian Fitzek bin ich sowieso schon seit gut 10 Jahren ein großer Fan).

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REM

Rezensionen von Ameland:

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Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste von Danela Pietrek

Auch Umwege können ans Ziel führen

Bewertet mit 4,5 Sternen

Runa Hansen stammt aus einer Krabbenfischerfamilie, die auf der Krummhörn ansässig ist. Sie lebt mit ihrem 17-jährigen Sohn in Hamburg und ist beruflich sehr erfolgreich. Dann erreicht sie die Nachricht, dass ihr ältester Bruder verunglückt ist. Nach dem Tod des Erben steht der Familienbetrieb vor dem Aus.

Es stehen schwerwiegende Entscheidungen innerhalb der Familie an.

Die Geschichte der Familie Hansen wird von Danela Pietrek sehr realistisch beschrieben. Es kommen nicht nur die interfamiliären Konflikte zur Sprache, sondern auch die Schwierigkeiten, mit denen die Krabbenfischer zu kämpfen haben. Schwierigkeiten wie gesetzliche Vorgaben, technischer Fortschritt und veränderte Klimabedingungen, die sich auch auf das Leben in der Nordsee auswirken. Ich fand den Einblick in das Leben und die Arbeit von Krabbenfischern sehr interessant.

Ihre Charaktere sind lebendig, tief und authentisch beschrieben und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter. Als absoluter Nordseefan haben mir die Beschreibungen der Landschaft, der Orte und des Klimas sehr gut gefallen, besonders da ich schon mehrmals an den Schauplätzen Urlaub gemacht habe. Meine Sehnsucht nach Norddeutschland und der Nordsee wurde beim Lesen immer schlimmer.

Ein wunderschöner Roman voller Emotionen rund um den langsam aussterbenden Beruf der Krabbenfischer.

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Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste

Rezensionen von Jule:

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Salto von Kurt Prödel

Sehr bedrückend

2,5 von 5

"Salto" von Kurt Prödel ist ein Buch, das nah am Leben ist und es definitiv nicht auf die leichte Schulter nimmt. Es ist größtenteils bedrückend und die Leichtigkeit fehlt. Aber gibt es in dem Leben von Marko überhaupt so etwas wie Leichtigkeit?

Marko hat sein Abi abgeschlossen und möchte jetzt Arzt werden – das hat er zumindest seiner Mutter versprochen.

Und damit fängt es an. Die Sorgen, die Zweifel und die Ängste. Marko ist nicht der Selbstsicherste und lässt sich auch gerne mal leicht verunsichern. Auch in Ungarn wird schnell deutlich, dass es alles andere als die richtige Entscheidung von ihm und seinem Vater war, ihn dorthin zu schicken, nur damit er Medizin studieren kann.
Die Beziehung zwischen Marko und seinem Vater ist nicht unbedingt die leichteste, um es mal so zu sagen. Beide leben in stetiger Trauer und irgendwann offenbaren sich weitere Probleme, die die zwei in finanzielle Sorgen stürzt.
Und dann kommt irgendwann auch noch das Leben dazwischen...

Kurt Prödel kann sehr eindringlich schreiben und eine besonders runterziehende und deprimierende Atmosphäre kreieren. Er kommt ohne viel Schnickschnack klar und seine Dialoge sind Dialoge. Nicht mehr und nicht weniger. Sie zeigen nur die Worte der Personen und nichts anderes. Man muss sich darauf einlassen. Mir wurde es zwischendurch aber zu eintönig und besonders die Handlung fand ich zu Beginn etwas repetitiv. Erst das Ende hat es rausgerissen und die Stimmung bei mir gehoben.

Alles in allem ist dieses Buch etwas für Menschen, die mit deprimierender und bedrückender Atmosphäre gut klarkommen und einen etwas anderen Schreibstil lieben.
Mich hat diese Geschichte leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.

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Salto

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

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Die Namen von Florence Knapp

Persönlichkeit oder Projektion

In dem Roman wird mit der Frage gespielt, wieviel macht die Persönlichkeit einen Menschen aus und wieviel die Projektion der Eltern auf einen bestimmten Namen. Was macht es mit einem Kind, das einen s.g. Generationennamen trägt?

Gleichzeitig wurde ich als Leserin angeregt, über die verschiedenen Wendepunkte in meinem Leben nachzudenken und ob ich vielleicht nicht doch falsch abgebogen bin……

Eine absolute Leseempfehlung, aber nur, wenn man bereit ist, sich auch auf die Abgründe menschlichen Verhaltens einzustellen und auszuhalten.

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Die Namen

Rezensionen von Krani:

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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Sehr fesselnd

Alina will eine Fernsehreportage über einen Obdachlosen drehen und trifft auf Bohm. Zuerst scheint es, als werde da jemand fürs Fernsehen verheizt, weil die Journalistin das für ihre Karriere braucht. Kritik an der Medienwelt scheint auf. Aber das ist es nicht.
Es geht um Menschen, und wir kommen ihnen sehr nahe.

Die sehr unterschiedlichen Lebenswelten der Protagonisten werden kapitelweise abwechselnd dargestellt. So erhalten wir einen authentischen Einblick. Es entfalten sich zwei interessante und verwundete Persönlichkeiten, die beide ihre Entwicklungen durchmachen. Besonders die von Bohm hat mich sehr berührt.
Der Stil ist lebendig und leicht zu lesen. Das war sehr fesselnd! Eine eigentlich einfache Geschichte, toll erzählt.

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Solange ein Streichholz brennt

Rezensionen von Eternal-Hope:

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The Artist's Toolkit von Käthe Wenzel; Nadja Driller

Sehr empfehlenswertes Praxisbuch mit vielen Übungen

Der Haupt Verlag ist dafür bekannt, ganz besonders schön und ansprechend gestaltete Bücher herauszubringen. Da ist auch die neueste Erscheinung - The Artist's Toolkit - keine Ausnahme. Es handelt sich um ein Buch, das schon viel Freude macht, wenn man es nur anschaut und durchblättert, denn es ist wunderschön gestaltet und steckt voller Inspiration.

Es ist ein Mitmachbuch, das dazu einlädt, sich mit verschiedenen Themen, die für künstlerische Tätigkeiten relevant sind, experimentierend auseinanderzusetzen. Trockene Theorie gibt es hier nicht, die Einführung in die jeweiligen Schwerpunkte ist kurz und knapp gehalten, danach geht es immer sofort an die praktische Arbeit und ans Ausprobieren. Das Buch beginnt mit einer Einführung in die hilfreiche innere Haltung beim künstlerischen Arbeiten und betont dabei, wie wichtig Prozessorientierung, Üben und Offenheit für die künstlerische Arbeit sind. Passend dazu ist dem Thema "Fehler machen" ein ganzes Kapitel gewidmet.

Geübt wird zum Beispiel blind zu zeichnen, jeden Tag Notizen zu machen, bewusst die eigene Umgebung zu beobachten, dabei den Fokus auf ein bestimmtes Thema zu lenken, einen Gegenstand in immer neuer Umgebung zu betrachten und vieles mehr. Wer sich auf diese Übungen einlässt, schult nicht nur die eigene Kreativität, sondern auch die Wahrnehmung der Welt, das Durchhaltevermögen und vieles mehr. Dadurch erwirbt man viele wichtige Fähigkeiten, die im Kunstbereich, aber auch in vielen anderen Bereichen nützlich und hilfreich sind und bekommt damit, in den Worten der Autorinnen "eine gut bestückte Werkzeugkiste mit künstlerischen Überlebenstechniken" (S. 190).

Inhaltlich geht es außerdem um Themen wie Skizzieren, Inspiration finden, Durchhaltevermögen, Umgang mit verschiedenen Materialien, Mut zur Lücke, bewusste Raumwahrnehmung, Organisation und schließlich auch um das Veröffentlichen der eigenen Werke, damit auch andere Menschen davon inspiriert werden und sich darin spiegeln können. In den Kapiteln finden sich viele Übungen zum praktischen Ausprobieren und am Ende jedes Kapitels gibt es weiterführende Literaturtipps für eine tiefer gehende Beschäftigung mit dem jeweiligen Schwerpunktthema sowie Selbsttests und Reflexionsfragen.

Das Buch eignet sich mit seiner offenen, Mut machenden Gestaltungsweise gut für Menschen, die sich neu mit dem Thema Kunst und eigene Kreativität beschäftigen. Es kann problemlos im Selbststudium durchgearbeitet werden. Man merkt den Autorinnen an, dass sie viel Erfahrung in der praktischen Arbeit mit Studierenden und in der Vermittlung des künstlerischen Handwerks haben. Auch ich als Hobbykünstlerin ohne berufliche Ambitionen in diesem Bereich habe mir eine Menge aus diesem inspirierenden Buch mitnehmen können und viele der Übungen und Haltungen daraus werden mich noch weiterhin begleiten. Aber auch Menschen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen, können sich bestimmt so einiges mitnehmen, denn durch die praktischen Übungen haben alle die Möglichkeit, sich von ihrem eigenen Niveau aus weiterzuentwickeln.

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The Artist's Toolkit

Rezensionen von Anno:

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Der cool tätowierte Jäger aus der Steinzeit von Silke Vry

Ein Schatz im Bücherregal

Eigentlich sind wir durch ein neueres Band auf Dusty Diggers gestoßen. Aber das hat uns so begeistert und überzeugt, dass wir nun dabei sind uns nach und nach auch die vorangegangenen Bücher zu holen. Die Reihenfolge ist hierbei GsD nicht ausschlaggebend. Jedes Buch für steht für sich und enthält eine eigene abgeschlossene ‚Geschichte‘.

Wobei Geschichte hier wortwörtlich genommen werden sollte. Man erfährt nämlich von realen historischen Begebenheiten. Und genau das find ich ungemein spannend! Es ist nämlich so, dass selbst ich oft nicht die Auffindeumstände von diesen historisch relevanten Funden kannte und beim Vorlesen selber auch so fasziniert davon bin, was damals wirklich geschah.
Was Ötzi anbelangt war mir tatsächlich noch vieles fremd und gleichzeitig rauft man sich die Haare, wenn man mit dem heutigen Wissensstand von seiner Bergung liest. Oh, haben wir diskutiert! Und ich fand es toll. Denn all das- die Geschichte, die Infos heutiger Untersuchungsmethoden UND unsere eigenen Gespräche- bringt uns Ötzi viel näher als jeden Lehrbuch es hätte können. Denn ‚Dusty Diggers‘ ist speziell auf Kinder ausgelegt und macht Geschichte so ungemein greifbar, dass man nicht anders kann als sich in den Sog der Archäologie ziehen zu lassen.

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Der cool tätowierte Jäger aus der Steinzeit

Rezensionen von Anno:

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Exoplaneten von Wendy Bjazevich

Für ältere Kinder sehr toll

Was an diesem Buch sofort ins Auge springt, ist definitiv seine Aufmachung, die kräftigen Farben, Goldverzierungen auf dem Cover und ein sehr ansprechender Illustrationsstil- wirklich toll. Nicht nur Kinder werden dies lieben. Aber auch inhaltlich hat dieses Buch einiges zu bieten.
Bevor es zu den Exoplaneten geht, werden kurz nochmal Grundlagen der Astronomie zusammengefasst und Forschungsmethoden vorgestellt.

Letztere sind für Kinder ohne naturwissenschaftliche Vorkenntnisse aber nur schwer zu verstehen, interessant davon zu lesen ist es dennoch.
Und dann geht’s los, hinein ins Weltall. Nun erfährt man welche Arten von Exoplaneten es gibt, was sie ausmacht und welche Vertreter dieser Klassen man bereits entdeckt hat. Das ist schon sehr beeindruckend. Und die farbliche Darstellung ist dazu noch ein echter Augenschmaus. Was dabei fast untergeht, aber uns richtig gut gefiel, ist die Entfernungsskala am unteren Bildrand, die nochmal verdeutlichte von welchen unbegreiflichen großen Entfernungen wir hier reden. Schaut euch das bitte unbedingt auch an.

Ein tolles und sehr informatives Buch, aber eines, das logisches Denken und einen gewissen Grad an naturwissenschaftlichem Wissen benötigt. Daher empfehle ich es eher für ältere Kinder. Mit 10 Jahren hatte meine Tochter, obwohl am Thema recht interessiert, doch hin und wieder noch etwas Probleme damit.

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Exoplaneten

Rezensionen von Lilli33:

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Gern gesehene Gäste von Thommie Bayer

Unaufgeregt, aber schön

Unaufgeregt, aber schön

Matteo war schon immer ein Einzelgänger. Sich auf andere Menschen einzulassen fällt ihm schwer; viele gesellschaftliche Konventionen sind ihm ein Rätsel. Doch der Fünfundzwanzigjährige ist ganz zufrieden mit seinem Leben als Zimmermann. Als er zusammen mit seinem Kollegen William ein altes Haus im Elsass renoviert, gerät er in den Bann des charismatischen Schriftstellerehepaares Keira und Eric.

Trotz des großen Altersunterschieds verstehen sich Keira, Eric und Matteo prächtig. Matteo ist voll Bewunderung für die Arbeit der beiden, für ihre Zuneigung zueinander. In ihrer Nähe fühlt er sich einfach wohl. Als Matteo Eric auf einer Lesereise begleitet, meint er, hinter die Fassade zu blicken. Seine Bewunderung bekommt Risse.

Wie man es von Thommie Bayer gewohnt ist, kommt auch dieses nur 208 Seiten umfassende Buch auf leisen Sohlen daher. Ganz unaufgeregt lässt der Autor uns auf die Leben dreier Menschen blicken, auf ihre Freundschaft, auf die Liebe zur Literatur, zu Tieren und zu anderen Dingen. Vor allem Matteo ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Dieser junge Mann ist so durchdrungen von Güte, dass es einem ganz warm ums Herz wird. Mir gefiel seine Entwicklung im Verlauf der Handlung sehr gut.

„Gern gesehene Gäste“ ist ein feines Buch, das ich gerne weiterempfehle, auch wenn mir das i-Tüpfelchen zur 5-Sterne-Bewertung fehlte.

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Gern gesehene Gäste