Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Die Namen von Florence Knapp
Namen sind Schall und Rauch
Florence Knapp setzt in ihrem Roman eine sensationelle Idee um. Verschiedene Namen verschiedene Schicksale. Spannend erzählt. Die Konsequenzen aus den Entscheidungen zu unterschiedlichen Namen gehen unter die Haut. Es geht nicht nur um die Namen sondern auch um Übergriffigkeit und Selbstbestimmung.
Triggerwarnungen sind bei diesem Roman jedenfalls angebracht.
Rezensionen von mariasbooks:
The Faraway Inn von Sarah Beth Durst
Cozy Urban Fantasy über ein malerisches Inn, in das man selbst sofort einchecken möchte.
ZUM BUCH
The Faraway Inn ist ein Einzelband aus der Feder von Sarah Beth Durst.
Die Autorin kennt man von Büchern wie Spellshop und The Enchanted Greenhouse
Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen.
STIMMUNG
Das Buch hat eine cozy und gemütliche Stimmung.
Auch dieses Buch der Autorin fühlt sich wieder an, wie eine Tasse heiße Schokolade.
GESTALTUNG / AUFBAU
Ich habe das Buch als eBook als auch als Hardback zu Hause.
Ich persönlich liebe das illustrierte Cover und der Farbschnitt ist auch so passend gestaltet. Zudem wurde sich viel Mühe mit Gestaltung des Innenlebens gegeben
zB gibt es Verziehrungen bei den Kapitelüberschriften.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wird aus der Sicht der Protagonistin Personen erzählt.
CHARACTERE / HANDLUNG
Die Character haben mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Sie waren vielleicht nicht super tief geschrieben, aber das hat zum ruhigen Vibe des Buches gut gepasst.
Ihre Handlungen waren großteils sehr nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich mich lieber an auferlegte Regeln halte. looking at you Calisa :)
Die Lovestory war nur dezent im Hintergrund hat mir genau deswegen so gut gefallen.
Der Fokus der Geschichte liegt auf Calisa und das Entdecken der Geheimnisse des Faraway Inns ihrer Großtante. Und dieses herausfinden hat mir sehr spaß gemacht, da man stehts Theorien hat, aber nie weiß, was es denn jetzt wirklich ist. Nicht in Thriller Manier sondern mehr wie ein Kind heimlich das kleine Küchenexperimente macht und herausfinden will, warum es so ist. Ich fand schön, welche Themen aufgegriffen wurden und die diese Verarbeitet wurden, gehe aber aus Spoilergründen hier nicht genauer darauf ein :)
FAZIT
Ein weiteres Buch in typischer Sarah Beth Durst Manier. Dieses mal in der echten Welt angesiedelt, aber dennoch mit dem gleichen Charme ihrer anderen Fantasybücher. Wer ihre anderen Bücher mochte, wird auch mit dem hier nichts falsch machen. Und sonst ist es alleine schon einen Coverkauf wert ;)
Rezensionen von yellowdog:
Regentropfen fallen langsam von Ingrid Kloser
Die eigene, wirkliche Stimme finden
Regentropfen fallen langsam ist ein ruhiger Roman, auf den man sich einlassen muss.
Die Protagonistin und Icherzählerin Nina ist hypersensibel und vom Wunsch beseelt, Sängerin zu werden. Sie will es unbedingt schaffen, auch ohne Studium.
Eine großartige Nebenfigur im Buch ist die hochmotivierte Gesangslehrerin Eva.
Sie unterstützt und fördert Eva auf ihrem Weg, ihre eigene, wirkliche Stimme zu finden.
Mit Yuko kommt eine weitere interessante Figur hinzu.
Ingrid Kloser hat eine eigenständigen Stil und mit Regentropfen fallen langsam hat sie ein bemerkenswertes Buch geschrieben.
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Die Namen von Florence Knapp
4 F story
Florence Knapp legt mit ihrem Debütroman eine eindringliche Geschichte vor, die sich mit den Reaktionen auf Trauma auseinandersetzt: Fight-or-Flight (Kampf oder Flucht), Freeze (Erstarren) und Fawn (extreme Anpassung). Es ist ein intensives Buch über häusliche Gewalt – ein Thema, das jede betroffene Person unterschiedlich erlebt, das jedoch oft gemeinsame kurz- und langfristige Folgen mit sich bringt.
Im Zentrum der Geschichte steht eine Frage: Wie beeinflussen unterschiedliche Vornamen – Bear, Julian und Gordon – den Lebensweg von Kindern, obwohl sie unter denselben familiären Umständen aufwachsen?
Der Roman erforscht, welchen „Titel“ unser Leben tragen würde, wenn wir durch andere definiert werden. Namen können Erwartungen und Vorurteile hervorrufen. Dieses stereotype Denken führt jedoch häufig zu Fehlurteilen und schränkt die Wahrnehmung von Individuen ein.
Rezensionen von manu63:
To Love a God von Anna Benning
Guter Mittelteil
To love a God ist der zweite Band der Götterlicht Trilogie geschrieben von der Autorin Anna Benning.
Das Buch setzt unmittelbar nach Teil eins ein und die Autorin spinnt die Geschichte spannend weiter. Colden hat den größten Teil seines Gedächtnisses verloren und findet sich nur langsam in die für ihn neue Welt ein.
Dennoch fordert er Galadon zu einem letzten und entscheidenden Kampf heraus, der über die Herrschaft entscheiden soll. Unterstützt wird Colden dabei von seinen Freunden und vor allen Dingen von Aurora.
Die Geschichte ist flüssig lesbar und es gibt etliche Wendungen und Überraschungen die nicht vorhersehbar waren. Auch ein neuer Charakter bringt eine intensive Spannungslage in den weiteren Verlauf mit ein. Durch die Perspektivwechsel zwischen Colden und Aurora kann man die Entwicklung zwischen den beiden gut nach vollziehen und ist unmittelbar im Geschehen dabei.
Der Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes verspricht einen guten Finalband auf den ich schon neugierig bin.
Rezensionen von Tina:
Wenn kleine Igel mutig sind von Sandra Grimm
Wunderschöne Illustrationen und eine tolle Botschaft
Als ich "Wenn kleine Igel mutig sind" gelesen habe, war ich sofort von der liebevollen und warmen Atmosphäre begeistert. Die Geschichte rund um den kleinen Igel, der lernen muss mit seiner Angst umzugehen, ist kindgerecht, einfühlsam und sehr schön erzählt. Besonders gefallen hat mir, dass Mut hier auf sanfte Weise vermittelt wird und Kinder merken, dass Angst ganz normal ist.
Besonders hervorheben möchte ich die wunderschönen Illustrationen im Buch. Die Bilder sind farbenfroh, weich und mit vielen liebevollen Details gestaltet. Auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken, kleine Szenen im Hintergrund, niedliche Tiere und viele schöne Feinheiten, die die Geschichte lebendig machen. Gerade dadurch wird das Buch auch beim mehrmaligen Anschauen nie langweilig. Unsere kleine Tochter wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und hat immer wieder neue Dinge entdeckt. Vor allem die Tiere haben es ihr besonders angetan, da sie so süß und freundlich dargestellt sind.
Auch das Cover ist wunderschön gestaltet, sehr ansprechend und macht direkt Lust auf die Geschichte.
Insgesamt ist es ein tolles Kinderbuch mit wichtiger Botschaft, das wir sehr gerne gemeinsam anschauen und lesen.
Rezensionen von peedee:
Die dunkle Seite der Schokolade von Dina Casparis
Aufgerundete 3 Sterne
Serafine Montalin wird als interne Ermittlerin im Schokoladenkonzern „CacaoBest“ eingestellt. Als Lebensmittelchemikerin und Juristin mit Doktortitel bringt sie das richtige Rüstzeug mit. Ihr heimliches Ziel ist, den vermeintlichen Unfalltod ihres Vaters aufzuklären. Bei ihren Ermittlungen, auch in Bezug auf den Übernahmekampf um die Schokoladenfabrik „Chocolat Grison“, stösst sie auf düstere Kapitel der Vergangenheit…
Erster Eindruck: Das Cover, das wie eine Schokoladentafel gestaltet ist, gefällt mir sehr gut, ebenso der Buchtitel.
Serafine nimmt also einen Job als interne Ermittlerin an, scheint aber in erster Linie nur ihrem persönlichen Ziel, der Aufklärung des vermeintlichen Unfalltodes ihres Vaters, nachzugehen. Hat sie gedacht, sie müsste nur mal eben ein bisschen in den Archiven stöbern und ein paar Mitarbeitende befragen, und dann wüsste sie, was wirklich vor fünfzehn Jahren passiert ist? Tja, schön wärs. Der neue Job hat so seine Tücken, denn die Geschäftsführerin von „CacaoBest“ sagt nicht deutlich, was sie erwartet. Aber sie will es auf jeden Fall sofort erledigt haben. Geht klar! Und selbstverständlich sollte sich Serafine an den Dresscode halten, von dem sie jedoch meilenweit entfernt ist. Sie wird nicht von Seiten der Rechtsabteilung unterstützt: Die Chefin des Rechtsdienstes opponiert zuerst, doch dann macht sie plötzlich einen auf neue beste Freundin? Als Serafine wegen der geplanten Übernahme der „Chocolat Grison“ nach Chur reisen muss, werden viele Emotionen und Erinnerungen an die Vergangenheit aufgewühlt...
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch war für mich deutlich mehr eine Familiengeschichte als ein Krimi, d.h. mir hat die Spannung gefehlt. Es war auch nicht Cozy Crime, dafür fehlte mir der Humor. Die Geschichte zeigte interessante Details über die Schokoladenproduktion oder die Rohstoffbeschaffung, was sicherlich eine grosse Recherchearbeit bedingte. Die familiären und beruflichen Verbindungen der Montalins mit den von Vilans waren komplex, für mich mit der Zeit zu viel, zu erschlagend. Am besten hat mir Salomé, Serafines Mutter, gefallen. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.
Rezensionen von DoraLupin:
Heimatsommer von Petra Durst-Benning
Rebenbeben
Ich habe schon historische Romane der Autorin gelesen die mir sehr gefallen haben, deshalb war ich auch auf das aktuelle Buch von ihr gespannt. Diesmal handelt das Buch in der Gegenwart und macht vorallem auf die Probleme der Winzer in kleinen Städten aufmerksam, das Buch macht aber auch Hoffnung, dass wenn man an einem Strang zieht, alle gemeinsam viel mehr erreichen können als man denken mag.
Die Geschichte handelt von Fleur, diese liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?
Der Schreibstil ist von Anfang an sehr leicht und einfach zu lesen gewesen, vorallem das fiktive Dorf "Goldberg" wird anschaulich beschrieben. Man konnte sich die Weingegend, die Bewohner und das Dorf sehr gut vorstellen, und besonders gefreut hat mich einige reale Städtenamen zu lesen, da ich selbst gebürtig aus Baden-Württemberg komme und deshalb natürlich alles noch besser vor Augen hatte. Teilweise hat sich der Mittelteil des Buches etwas gezogen aber insgesamt hatte die Geschichte sehr viel Charme und Wohlfühlflair.
Die Geschichte handelt vorallem in der Gegenwart, es gibt aber auch ein paar kleine Abstecher in die Vergangenheit und diese haben mich sogar noch mehr gepackt als die Story in der Jetztzeit. Gerne hätte ich noch mehr über die Freundschaft zwischen Helene und Agnes gelesen und hätte dafür die Gegenwart etwas gekürzt, aber dies ist natürlich Geschmackssache.
Insgesamt ist die Handlung ganz klar auf einen Wohlfühlroman ausgelegt, mit viel Zusammenhalt im Dorf, neuen Ideen, ganz viel Natur und Wein aber auch die Probleme der Winzer kommen im Buch vor. Wer Spannung oder große Geheimnisse sucht, ist hier falsch aber wer bei einem Glas Wein eine sehr gemütliche Story lesen möchte, der ist hier genau richtig.
Rezensionen von Krani:
Meine Berge bist du von Francesco Vidotto
Schön und grausam
Briefe an die Berge kann die Post nicht zustellen. In einem entlegenen Dorf in den italienischen Alpen taucht ein ganzes Paket solcher Briefe auf. Es ist die Grundlage dieses Buches.
Die Idee, sich an einen der Berggipfel zu wenden, wenn man etwas Bewegendes zu erzählen hat, ist berührend. Täglich schauen die Dorfbewohner dort hinauf.
Es sind einfache Menschen, die ein hartes Leben haben. In den Briefen schildern sie den Bergen amüsante, seltsame und schöne Episoden, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen. Doch es ist kein Idyll, denn es fehl nicht an Grausamkeit und überraschenden, unschönen Wendungen.
Die Darstellung als eine Art Briefroman ist etwas anspruchsvoll: Man muss sehr darauf achten, wer jetzt gerade erzählt und in welcher Zeit man sich befindet, um alles richtig zu verstehen. Das Ganze ist poetisch erzählt, schön zu lesen und voller Weisheit. Empfehlung!
Rezensionen von xdeano:
REM von Annika Strauss
Außergewöhnlich
„REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das sich nicht ganz so leicht in eine Schublade stecken lässt.
Ich bin ohne jegliche Erwartungen oder Ideen an diese Geschichte herangetreten, und war dann doch sehr überrascht, wie sich das ganze entfaltet hat.
Schon zu Beginn fällt auf, dass der klassische Horror, den man vielleicht erwartet, zunächst ausbleibt.
Der Gruselfaktor bleibt eher zurückhaltend und ist nur bedingt vorhanden. Jedoch gibt das Buch relativ gute Gore-Szenen her.
Stattdessen entwickelt sich die Geschichte mehr in Richtung Sci-Fi-Thriller, was eine spannende, wenn auch etwas unerwartete Wendung ist.
Die Figuren haben mir im großen und ganzen gut gefallen, auch wenn manche von ihnen eher nur Mittel zum Zweck waren. Besonders Alysee als Hauptprotagonisitn hat mich angesprochen. Eine wirkliche taffe Figur, die gegen ihre größten Ängste angekämpft, und sich nicht unterkriegen lässt.
Ein großer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel. Sie sorgen dafür, dass man schnell vorankommt und das Gefühl hat, ständig in Bewegung zu bleiben. Das liest sich flüssig und macht es leicht, „nur noch ein Kapitel“ dranzuhängen.
Inhaltlich wirft die Story einige Fragen auf, und es bleibt spannend, ob am Ende wirklich alles schlüssig aufgelöst wird. Allerdings wirkt die Erklärung mancher Zusammenhänge etwas seltsam oder nicht ganz durchdacht, was den Gesamteindruck leicht trübt.
Mit dieser Art von Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet. Sie ist zwar für mich etwas over the top und extrem wild, aber dann doch auch schon wieder so verrückt, dass es irgendwie cool war.
Trotzdem: Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass sich das Buch nicht wie ein „klassischer Fitzek“ anfühlt. Schließlich handelt es sich um eine Kooperation, und das merkt man auch im Stil. Daher kann ich die negativen Bewertungen diesbezüglich nicht ganz nachvollziehen.
Wer also bereit ist, sich auf etwas anderes einzulassen und keinen reinen Horror erwartet, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Besonders Horror/Thriller Einsteigern könnten hier ihren Spaß finden.
Abschließend kann ich sagen, dass ich eine interessante Zeit mit dem Buch hatte. Es ist eher ein kurzweiliges Werk, aber für das was es ist, fand ich es unterhaltend.
Von mir gibt es 3.75 Sterne (aufgerundet auf 4) , und ich bin offenen, noch weitere Werke von Annika Strauss zu lesen (von Sebastian Fitzek bin ich sowieso schon seit gut 10 Jahren ein großer Fan).










