Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Thaliomee:
Minnesota von Jo Nesbø
Dieser Thriller baut sich langsam auf
Der Autor ist bekannt für skandinavische Krimis, dieser spielt nun in Minnesota. Trotzdem erkennt man typische Muster, die ein echter Pageturner braucht. Nesbo hat dabei ein Auge für Details, die erst im Nachhinein Sinn ergeben.
Es geht ins kriminelle Milieu Minnessotas, die Opfer sind Waffenhändler oder Drogendealer.
Von Anfang an erfahren wir viel über den Täter und begleiten ihn. Dem gegenüber steht der unsympathische Ermittler Bob, dessen Ehe gescheitert ist und der sich nicht immer korrekt verhält. Natürlich hat auch er eine Vorgeschichte, die wir nach und nach erfahren. Alles zusammen ergibt ein Buch, das man nicht nebenbei lesen oder hören kann. Es hat viel Tiefe und komplizierte Charaktere und eine Story, bei der erst ganz am Ende alle Stränge zusammenlaufen.
Rezensionen von froschman:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
Grausames und brutales Netzwerk
Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.
Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Rezensionen von Lesestern:
Das Wagnis der Wäscherin von Christine Hill Suntz
Der mutige Weg der Sara O`Connor
DAS WAGNIS DER WÄSCHERIN , erschienen im Januar 2026 bei Franckebuch, von Christine Hill Suntz hat mich von der ersten Seite an gepackt, abgeholt und nicht mehr losgelassen...
Es war für mich ein außergewöhnliches Leseerlebnis, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde.
Im Normalfall lese ich mehrere Bücher bzw Genren parallel, aber bei diesem musste ich einfach weiter lesen und hab alles um mich herum vergessen.
..
Die Geschichte selbst besteht aus 2 Handlungssträngen:
Wir schreiben das Jahr 1837 in Toronto
Sara O' Connor arbeitet als Wäscherin und lebt mit der Großmutter ihres verstorbenen Mannes in einem Armenviertel in Toronto.
Der Anwalt James Kinney ,Witwer und Vater der neunjährigen Evie, lässt seine Tochter zusammen mit den in ihrer Nähe lebenden Coopers Sisters von deren Gouvernante unterrichten.
Bei den Coopers ist auch Saras Arbeitsplatz als Wäscherin und so wird sie
Zeugin der nicht gewaltfreien Erziehungs- und Lehrmethoden der Gouvernante und dem Mobbing der Cooper Schwestern gegen die kleine Evie.
Da Evie des öfteren die Flucht aus dem Schulzimmer ergreift und im Pferdestall Schutz sucht, lernt sie Sara kennen und vertraut ihr.
Schnell merkt Evie, dass hinter Sara eine warmherzige, kluge und mutige junge Frau steckt, die Französisch kann und Gedichte rezitiert...
Bei einem erneuten Zwischenfall mit der Gouvernante kann Sara nicht länger schweigen und verliert ihre Anstellung.
James Kinney ist dankbar, dass Sara ihm die Augen bezüglich der Gouvernante geöffnet hat, unterbindet aber eine weitere Beziehung zwischen Evie und ihr, da sie aus nicht miteinander vereinbarenden Gesellschaftsschichten kommen und er die Zukunft seiner Tochter nicht gefährden will.
Dann aber erkrankt Evie lebensgefährlich und ruft in ihren Fieberträumen nach Sara...
Mein Leseeindruck:
Das mich bereits in Bann ziehende Cover in Verbindung mit der ansprechenden Kurzbeschreibung hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.
Man taucht in die Geschichte ein, lernt wunderbare Protagonisten kennen und lieben und wird gepackt von Mut, Geheimnissen und fesselnden Vergangenheitsgeschichten.
Der Glaube und zuversichtliches Gottvertrauen, besonders in ausweglosen Situationen spielt eine zentrale Rolle. Sie werden ganz natürlich in die Handlung eingewoben und geben dem Roman die Hoffnungsperspektive, die die Besonderheit dieses Debüts ausstrahlt.
Auch die kanadischen Geschichte im frühen 19.Jahrhundert ist ein Teil dieser wunderbar zu lesenden historischen Fiktion.
Mein Fazit
Ein außergewöhnliches Buch und ein mehr als gelungener Debütroman, der für mich zu einem wunderbaren Auftakt für einen tollen Lesefrühling bei Franckebuch geworden ist.
Rezensionen von froschman:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
Grausames und brutales Netzwerk
Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.
Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Rezensionen von froschman:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
Grausames und brutales Netzwerk
Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.
Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Rezensionen von froschman:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
Grausames und brutales Netzwerk
Kommissar Fabian Risk ist gemeinsam mit seiner Tochter Matilda auf einem Segelturn unterwegs, als auf dem Festland ein totaler Stromausfall stattfindet. Während des Blackouts sind zahlreiche unerklärliche Vorfälle geschehen. Unter Anderem wird eine Bank ausgeraubt, ein auf erstem Blick natürlicher Todesfall, der sich allerdings als Mord herausstellt, ein Kind wird entführt.
Und Zeugen verstricken sich in Falschaussagen, nichts passt zusammen. Dann meldet sich bei Fabian eine frühere Freundin, deren Tochter ebenfalls entführt wurde, die Entführer verlangten, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Fabian, ein guter Beobachter menschlicher Abgründe, erkennt mit seiner neuen Partnerin Linn Hagmann Gemeinsamkeiten zwischen dem Stromausfall und den Entführungen, aber sie können noch nichts beweisen.
Ahnhem beginnt anfangs gemächlich, die verschiedenen Erzählstränge weisen in die gleiche Richtung. Je länger man liest, umso erschreckend realistischer wirkt das Szenario. Für mich hat dieser Krimi eher das Fornat eines Thrillers. Spannend geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Rezensionen von Thaliomee:
Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer
Ein etwas anderes Gartenbuch
Damit keine Missverständnisse aufkommen – es handelt sich um einen Gartenratgeber, der auf witzige Art und Weise bei der Schädlingsbekämpfung hilft, aber auch Sympathien für die kleinen Krabbeltiere weckt. Wobei natürlich nicht immer Insekten die Schuldigen sind, auch Vögel oder Säugetiere geraten hier in den Fokus.
Es gibt viele kleine „Fälle“, am Anfang steht ein Tatort, z.B. beschädigte oder so abgeknipste Rosenknospen. War es ein Käfer oder am Ende sogar die Blaumeise? Vier Verdächtige werden vorgestellt und am Ende wird aufgelöst, dass der Erdbeerblütenstecher es auf die Fruchtknoten der Rose abgesehen hat. Ein kurzes Porträt des Schädlings erklärt uns auch, warum er sie dringend benötigt.
Dieses Buch ist reich bebildert und lässt sich lesen wie ein Roman. Die 20 kurzen Kapitel sind dabei immer gleich aufgebaut und trotzdem teilweise überraschend. Ich habe viele gelernt ohne, dass es langweilig wurde.
Rezensionen von marcialoup:
Gelbe Monster von Clara Leinemann
Täterin oder Opfer?
Charlie nimmt an einem Antiaggressionstraining teil. Auch, weil ihre Freundin Ella bei der sie zeitweise wohnt, dies zur Bedingung macht, nachdem Charlie's Beziehung mit Valentin in die Brüche ging, genau deswegen.
Oder wer ist hier Täter/in und wer Opfer?
Denn Charlie taucht mit blauen Flecken und verletztem Herzen in der Antiagressionsgruppe auf.
Charlie, die trotz Widrigkeiten irgendwie auf ihre Art beinahe sympathisch ist, möchte man verstehen.
Warum hat sie diese Ausbrüche... Aussetzer? Ihre Wut ist offensichtlich und spürbar. Wäre sie in einer anderen Beziehung eine andere Charlie?
Wie trägt Valentin dazu bei?
Warum tut er sich das mit Charlie an?
Über das Beziehungsgefüge und die Entwicklung zwischen Charlie und Valentin kann ich nicht so viel sagen ohne zu spoilern, man muss es selbst erlesen, um zu verstehen.
Kann man das wirklich verstehen?
Zumindest hat Charlie Probleme in ihrem Selbstwert und vergleicht sich häufig mit anderen. Allerdings ist sie auch sehr präsent, immer im Vordergrund, irgendwie laut und polternd... während Valentin sehr still rüberkommt. Nicht viel sagt und dadurch auch dem Leser unzugänglich bleibt.
Ein kurzer Roman mit weniger als 200 Seiten handelt Themen der Abhängigkeit und Gewalt in Beziehungen ab, aber eben von der weiblichen Seite ausgehend.
Man hätte vielleicht noch mehr aus dieser Geschichte herausholen können.
Das Cover finde ich weniger ansprechend, die gelben Monster wurden auch nur ganz kurz im Buch erwähnt und sind, wie erwartet, symbolisch.
Rezensionen von marcialoup:
Die Liebe, später von Gisa Klönne
Roadtrip zu sich selbst
So sehnsüchtig oder neugierig, vielleicht suchend, der Blick der Frau in ein subtiles Gefüge auf dem wie in Leinwand gemalten Cover ist, so klingt auch die Erzählung der Geschichte.
Leise schwingend, subtil greifbar, bisweilen verletzt, sehnsüchtig angehaucht nach Neuem, nach Veränderung, aber auch nach Gebliebenem, Bewährtem.
Genau wie die Gegensätze altgrün und leuchtend orange des Bucheinbands federn manche Gegen-Sätze des Lebens die Geschichte ab.
Kora, Journalistin … nach einer Herz-OP – fährt sie allein auf eine 85-jähriges Geburtstagsparty nach München. Mit Zwischenstop bei Felix, dessen Frau verschwunden ist.
Anselm, Biologe, und Kora’s Mann … seit kurzem im Ruhestand – bleibt Zuhause, widmet sich seinem Teichprojekt und begleitet Kora über Telefonate.
Kora stellt Fragen, sich selbst, konfrontiert sich mit dem Inneren ihres angeschnittenen Herzens, in dem nicht nur eine Wunde zur Narbe wurde.
Wie ein Pingpongball wirft Kora ihre Lebensabschnitte hin und her, dreht und wendet sie in Erinnerungen an die Herz-OP, die Zeiten des Jung-Seins zurück bis zur Kindheit in einer angeschlagenen Familie, ihre beginnende Liebe mit Anselm, all dies taucht in ihrer Selbstbetrachtung auf. Und sie versucht, sich in den Antworten wiederzufinden oder neu zu sortieren.
Ihre Vergangenheit, so bunt, so lebendig, so voll mit Erlebnissen, so schmerzhaft und so losgelöst von den aktuellen Momenten, dass sie sie betrachten kann wie einen Film, ihr Leben, das gefühlt fremd ist, nicht zu ihr gehört und doch so vertraut ist!
Der Schreibstil von Gisa Klönne ist ein tiefer, ein ruhiger, einer der in Wunden kratzen kann, einer der mitnimmt und Kraft schenkt und irgendwie tröstend wirkt, wenn man sich darauf einlässt!
Ich mag ihre Bücher, immer wieder!
Rezensionen von marcialoup:
Die Riesinnen von Hannah Häffner
groß-artig
Auf dieses Buch muss man sich einlassen und wirklich gute Zeit finden, um sich in der Welt, in der Liese(lotte) lebt, zurechtzufinden.
Ein dörfliches Leben, in der Natur des Schwarzwaldes umgibt die erste Riesin Liese, zu groß gewachsen und dünn ist sie..., beschreibt ihren Werdegang als Mutter und gleichzeitig der zweiten Riesin Cora, Liese's Tochter, sowie später deren Tochter Eva, ebenfalls Riesin.
Die Frauen sind also alle drei außergewöhnlich groß, was schon mal ein Punkt zum Auffallen im Dorf ist, und ihnen für immer anhaftet.
Schicksalsjahre nehmen ihren Lauf und verbinden die drei
Riesinnen um mehr als nur ihr Familienband. Die Suche und Abwendung von Heimat ist bei allen drei Frauen auf unterschiedliche Weise spürbar und doch haben sie mehr oder weniger ihr Zuhause... im Dorf.
Sie sind trotz aller Widrigkeiten starke Persönlichkeiten, auch wenn sie nicht immer erreicht haben was sie wollten.
Die Sprache der Autorin ist perfekt in diese beinahe hinterwäldlerische Abgeschiedenheit hineingeflossen. Sie ziert verblüffend schöne, fast poetische Satzgefüge, die man gern liest, eingearbeitet in die dörfliche Sprache, die auch ein Zeitgefühl für diesen Roman schafft und gleichzeitig Bilder zum Greifen nah entstehen lässt.
Hannah Häffner hat damit ein außergewöhnliches Buch geschaffen!
Es wird aber nicht jeden Geschmack treffen, mein Geschmack ist es eigentlich auch nicht...
Das Cover gefällt mir sehr gut, auffallend das Blatt in der Farbe blau woraus ein Blick verborgen schaut.








