Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Royal Houses – Haus der Drachen von K.A. Linde
Das Abenteuer einer Halb-Fae und nebenbei das Drachenturnier
Als Halb-Fae verbirgt Kerrigan ihre starken magischen Kräfte, um nicht noch mehr Hass auf sich zu ziehen. Sie wächst im Haus der Drachen auf und bis sie offiziell von einem der anderen Häuser aufgenommen wird, soll sie beim Drachenturnier helfen, bei dem fünf neue Drachenreiter bestimmt werden. Doch nicht nur das Turnier ist voller unerwarteter Wendungen, auch außerhalb des Turniers drohen viele Gefahren.
Kerrigan ist es gewohnt, unterschätzt oder übersehen zu werden, viele begegnen der Halb-Fae auch mit Abscheu und würden ihr gar keine Chancen geben. Sie ist eine sympathische Protagonistin und man begleitet sie gerne bei ihrem Abenteuer, bei dem sie ihren Wert beweisen muss und versucht, ihren Platz in dieser Welt zu finden, während sie nebenbei manchmal um ihr Leben kämpft.
Die Geschichte entsprach leider nicht ganz meinen Erwartungen. Zum einen wird es als Romantasy vermarktet und da war es mir schon etwas mehr als "Slow Burn": Die Liebesgeschichte ist kaum spürbar, es fühlt sich mehr nach Freundschaft und wachsendem Vertrauen an. Vielleicht kommt dazu mehr in den Fortsetzungen, aber hier ist noch nicht so viel los. Dann ist da noch der Klappentext, in dem behauptet wird, Kerrigan nehme am Turnier teil, was ziemlich irreführend ist. Die Handlung hat sich dann ganz anders entwickelt als erwartet, auch wenn es insgesamt schon spannend war. Die Reihe um Kerrigan ist eigentlich ein Spin-Off zu der Ascension-Reihe und leider hatte ich zwischendurch schon das Gefühl, dass einige Informationen fehlen oder nicht genug erklärt werden. Außerdem fand ich es schade, dass die Drachen nur eine Nebenrolle spielen.
Insgesamt fand ich das Buch schon spannend, allerdings konnte es einfach nicht die Geschichte bieten, die ich erwartet habe und daher konnte es mich leider nicht vom Hocker reißen. Die Fortsetzungen werde ich aber trotzdem lesen und hoffe auf mehr Drachen und mehr Romance!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Ein wunderbares Buch - eine Zumutung!
Fast ein Jahrhundert mit Kriegen, Entstellung, Verwundungen aller Art, körperlich und seelisch - das Jahrhundert der schon Verstorbenen und heute sehr Alten - wird hier in stellenweise grausamer Genauigkeit und Schonungslosigkeit, aber in wunderbarer Sprache, lebendig.
Ich konnte das Buch kaum weglegen, es ist lebendige Geschichte in schöner, poetischer Sprache.
Warum dann eine Zumutung? Weil die Bilder, die im Kopf entstehen, schwer auszuhalten sind, die Assoziationen grausam, die Verbindung zu dem, was fast immer in der Welt geschehen ist und auch heute vielfach geschieht, nicht wegzuschieben ist. Obwohl oder gerade weil Vieles nur angedeutet, in einem Satz erwähnt wird, entfaltet es nachhaltig seine Wirkung.
Das ist für mich Literatur, ist Kunst, auch wenn die Kraft nicht bis ganz zum Ende hundertprozentig durchzuhalten ist.
Ich werde das Buch meinen Enkeln unbedingt zum Lesen geben und sehr ans Herz legen.
Rezensionen von Ryria:
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Authentische Charaktere in leicht märchenhafter Geschichte
Hazel zieht zusammen mit ihrer Familie vor ihrem letzten Schuljahr nach Riverburg, wo ihr Vater einen besseren Job bekommen hat und die Familie sich ihren Traum vom eigenen kleinen Haus erfüllen will. Blöd nur, dass Hazels Schuljahr alles andere als traumhaft beginnt: Der Direktor eröffnet ihr, dass sie die diesjährige Auserwählte ist, die eine sexuelle Beziehung mit ihm eingehen "darf".
Hazel hat verständlicherweise so gar keine Lust darauf, sagt Nein und so kommt der Stein ins Rollen...
Zunächst sollte erwähnt werden, dass ich dieses Buch nicht als super realistische Erzählung des doch so wichtigen Themas aufgefasst habe, sondern vielmehr als Geschichte, die Betroffenen Mut macht. So ist der Anfang durchaus sehr erschreckend und erinnert leider sehr an das, was bei ähnlichen Fällen in der Gesellschaft passiert. Mittelteil und Ende hingegen werden zunehmend märchenhafter, was im ersten Moment vielleicht etwas befremdlich wirken kann und sich als leichter Stilbruch darstellt. Die Autorin hat generell so einiges im Buch auf die Spitze getrieben, wodurch aber auch wiederum gut deutlich gemacht wird, wie sehr kleine Situationen eskalieren können.
Ich hatte öfters das Gefühl, dass meine Kritikpunkte an der Handlung und dem Schreibstil der Autorin durchaus bewusst waren, sie dies aber gezielt ignoriert hat als Stilmittel, um das Buch zu formen.
Hierzu gehörten das bereits erwähnte leicht übertriebene Geschehen, das teilweise Ignorieren des Grundsatzes "Show, don't tell" und die Fülle an Themen. Statt sich auf Hazel zu fokussieren, werden mehr und mehr Problematiken wie Cancel Culture oder Antisemitismus eingebracht, jedoch oft nur oberflächlich und man fragt sich, ob das jetzt noch sein musste.
Sehr gelungen waren dafür zweifelsohne die Charaktere bzw. die vier Familienmitglieder, aus deren Perspektiven wir die Geschichte verfolgen können. Ihre Gefühle, Handlungen und Reaktionen haben auf mich sehr authentisch gewirkt und man konnte recht gut mitfühlen. Dies gelingt auch vereinzelt bei Nebenfiguren, jedoch bleiben diese generell eher blass. Auch dem Direktor wird keine große Bühne gegeben, was mich überrascht hat, aber wiederum gut zum Ton des Buches passt. Das Wenige, was man von ihm mitkriegt, ist dafür nur leider auch erschreckend realistisch.
Insgesamt eine gut zu lesende Erzählung über ein wichtiges Thema mit kleineren Schwächen.
Rezensionen von Lesestern:
Maya und Domenico: Zwischen Dunkelheit und Hoffnung von Susanne Wittpennig
Flucht nach Norwegen
Zwischen Dunkelheit und Hoffnung ist der nun 11. Band der beliebten und in vielen Familien schon legendären Serie " Maya und Domenico von Susanne Wittpennig.
Er ist im Oktober 2025 bei Fontis erschienen.
Auch wir, insbesondere meine Tochter verbinden damit viele gute Erinnerungen und spannende Lesezeiten.
Startschuß war der 1. Band, der als Konfirmationsgeschenk vor 15 Jahren Einzug hielt und dem alle weiteren Bände direkt nach Erscheinen folgten.
Ein Buch, das bei einer jungen Schülerin, die vor lauter Lernen wenig Zeit zum privaten Lesen hat, so ein Lese- Sog ausübt, hat mich als Mutter und Buchhändlerin dann besonders interessiert.
So wurden dann nach und nach alle weiteren Bände mit Taschengeld und großzügigem Sponsering von meiner Seite , erworben und direkt gelesen.
Schon bald war ich ein Teil der faszinierenden Maya - Domenico Welt und bekam alles genauestens nacherzählt - manches habe ich dann auch selbst gelesen.
Und so hatten wir immer das perfekte Geschenk für die Geburtstage ihrer Freundinnen.
Nun ist nach langem Zeitabstand der 11. Band erschienen und wir waren jetzt beide mega gespannt darauf, wie es weitergeht...
Leseeindruck:
Es beginnt wieder genauso spannend, wie man den inzwischen vertrauten und fesselnden Schreibstil von Susanne Wittpennig kennt.
FLUCHT bzw Flucht vor den Drohungen der Mafia ist die Kurzform der aktuellen Ausgangssituation.
Maya und Domenico sind zwar älter geworden und inzwischen sogar Eltern eines Kleinkindes und eines Babys, aber die Gefahrensituation ist eher größer als kleiner geworden.
Nach einem von vielen Herausforderungen begleiteten Lebens auf Sizilien entdeckt Domenico einen gefährlichen Fund. Als Deja-vu seiner eigenen dunklen Vergangenheit, bringt ihn sein leidenschaftliches Interesse, andere vor den Folgen von Drogen zu schützen, ins Visier der Mafia.
Nun ist es unvermeidbar, dass er mit seiner kleinen Familie den weiten Weg nach Norwegen unternimmt.
Doch die Reise nach Norwegen hält ihre Überraschungen, Geheimnisse und Gefahren bereit und die ersehnte Ruhe tritt nicht ein.
Mein Fazit :
Auch dieser Band ist wieder eine hochspannende, actionreiche und stark emotionale Fortsetzung der beliebten Protagonisten Maya und Domenico und schenkt uns Begegnungen und Rückblicke mit Personen aus den vorhergehenden Bänden.
Diesmal ist es Domenicos Vater Morton in Norwegen, der noch in guter Erinnerung von Domenicos Suche nach ihm, ganz am Anfang der Serie geblieben ist.
Große Herzensempfehlung dieser Lektüre, einzeln und oder gleich am besten im Gesamtpack lesen.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Mein Freund Kim Jong-un von Keum Suk Gendry-Kim
Unglaublich interessant und spannend
Die südkoreanische Comiczeichnerin Gendry-Kim berichtet in der vorliegenden Graphic Novel vom Leben im geteilten Korea und geht besonders auf den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un ein.
Das Leben von Kim Jong-un wird von seiner Kindheit bis in die Gegenwart erzählt. Es wird über die Familiengeschichte berichtet und über jene Familienmitglieder, die bei seiner Machtübernahme, nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-Il, ermordet wurden.
Die Welt setzte große Hoffnung in Kim Jong-un, da er auf einer Schweizer Schule seine Ausbildung erhielt.
Um überhaupt Nordkorea und seine Menschen kennenzulernen, führte die Autorin Interviews mit Geflüchteten aus Nordkorea, einem Freund des Halbbruders von Kim Jong-un (der ermordet wurde) und dem ehemaligen Präsident Südkoreas Moon Jae-in, der Kim Jong-un öfter traf.
Die Autorin lebt in Sichtweite zur nordkoreanischen Grenze, nahezu täglich hört sie Militärübungen, die ihr Angst machen – immer auch in Gedanken, dass einmal eine Atombombe über die Grenze fliegt, und ob sie mit ihrem Mann nicht lieber auswandern sollte.
Am Ende bleibt zu hoffen, dass es zu keinem neuerlichen Krieg zwischen den beiden Koreas kommen wird, den auch Donald Trump konnte in seiner ersten Amtszeit nicht vermitteln.
Vieles habe ich bereits gewusst und trotzdem fand ich die Graphic Novel sehr spannend und interessant zu lesen und möchte sie jeder*jedem ans Herz legen.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Was wir wissen können von Ian McEwan
Ein verklärter Blick in unsere Gegenwart
In diesem Roman blicken wir aus dem Jahr 2119 zurück in unsere Gegenwart.
Der erste Teil des Romans ist im Jahr 2119 angesiedelt. Die Welt hat alle Konsequenzen unserer ungeheuer laschen Klimapolitik zu tragen: ganze Erdteile sind aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels überschwemmt, es kam zu Nuklearkatastrophen und insgesamt hat sich die Weltbevölkerung auf vier Milliarden halbiert.
Wohlstand gibt es keinen mehr.
Thomas Metcalfe ist Literaturprofessor, jedoch im Jahr 2119 sind Geisteswissenschaften nicht mehr gefragt. Der Professor hat seinen wissenschaftlichen Fokus auf Literatur von 1990-2030 eingegrenzt.
Metcalfe ist auf der Suche nach einem Liebesgedicht von dem damals berühmten Francis Blundy. Sämtliche Archive hat er bereits durchforstet, aber es gibt keinen Hinweis, wo das Gedicht geblieben sein könnte. Beim Lesen des archivierten Materials bekommt Metcalfe eine Ahnung, wie die Welt 2020 ausgesehen hat und die Menschen gelebt haben, welche Krisen sie meistern mussten und welche Kriege sie geführt haben. Er kann nicht begreifen, warum in dieser Zeit nicht mehr für die Umwelt und das Klima getan wurde. Er stellt sich die Jahre 1990-2030 sehr verklärt vor (im Gegensatz zu dem, wie wir sie derzeit selbst erleben).
Im zeiten Teil des Romans erzählt dann Vivien Blundy ihre Geschichte, denn für sie wurde das Gedicht „Ein Sonettenkranz für Vivien“ geschrieben und so löst sich auch das Rätsel rund um den Verbleib des Gedichtes. Dieser Teil des Romans ist großartig konzipiert und geschrieben.
Ich fand den ersten Teil etwas zu lang und fast ein wenig zäh zu lesen, wurde jedoch im zweiten Teil mehr als belohnt. Bei dem Roman handelt sich nicht nur um eine Umwelt- bzw Klimadystopie, weil der Roman so viele andere Themen verhandelt und sich auch nicht wie eine Dystopie liest. Liebe, Alzheimer und Ehebruch sind weitere zentrale Themen.
Insgesamt dann am Ende ein gelungener Roman.
Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Rezensionen von Tara:
Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe
Wenn das Meer das Leben bestimmt
„Sommer auf Perigo Island“ ist der Debütroman des kanadischen Autors Perry Chafe.
Die Handlung beginnt im Sommer 1991 auf der Insel Perigo Island die vor der Küste Neufundlands liegt. Der 12-jährige Pierce hat drei Jahre zuvor seinen Vater verloren. Dieser ist mit seinem Kutter zur See gefahren und nicht zurückgekehrt.
Seitdem lebt Pierce allein mit seiner Mutter, denkt aber noch täglich an seinen Vater. Im Moment sind Ferien und er verbringt seine Zeit mit seinen beiden Freunden Bennie und Thomas am Hafen. Als ihnen zu Ohren kommt, dass Anna - ein Mädchen mit dem Pierce ein Geheimnis, seine Angst vor Wasser teilt - verschwunden ist, begeben sie sich gemeinsam mit Bennies Cousine Emily auf die Suche.
Die Ereignisse werden aus der Perspektive des 12-Jährigen Pierce erzählt. Pierce ist ein liebenswerter Protagonist durch dessen Augen die Atmosphäre auf Perigo Island lebendig wird. Die Bewohner leben vom Fischfang, das Meer ist ihr Lebenselixier, aber durch die permanente Überfischung ist ihre Zukunft bedroht.
In 25 kurzen Kapitel auf 272 Seiten bin ich in die Vergangenheit und das Inselleben eingetaucht.
Dabei werden zahlreiche Themen angesprochen. Es geht um Verlust, Trauer, Freundschaft, die Umweltproblematik der Meere, damit verbundene gesellschaftlicher Veränderungen und das Erwachsenwerden. Verbunden wird dies alles durch eine spannende Handlung mit lebendigen Dialogen und authentischen Charakteren.
Mich hat das Buch gefesselt und ich hätte nur zu gerne noch weitergelesen. Aber mit seinem Epilog rundet der Autor sein Buch so gelungen ab, dass ich es zufrieden zuklappen konnte und nun gespannt auf weitere Werke des Autors bin.
Rezensionen von Petra:
Books & Coffee - An Wunder muss man glauben von Ella Lindberg
Kuchen oder Schauspiel
Das Bücher Cafe geht in die zweite Runde. Emilia haben wir schon im ersten Band flüchtig kennengelernt. Hier taucht sie als Chaoten Emoji wieder auf. Eine freundliche Beschreibung, denn ihr Leben ist im Moment wirklich chaotisch, sie verliert ihren Job, ihre Wohnung und ihr Freund geht zurück zu seiner Exfrau.
Deshalb ist sie auch wieder zurück nach Nürnberg gekommen, die Stadt die sie eigentlich nie wieder betreten wollte.
Es werden sehr viele Klischees abgearbeitet die toxische Beziehungen betreffen. Die Lösung die die Autorin anbietet ist Alkohol, Freundinnen und Kuchen. Gleichzeitig kommt die Erkenntnis das das Schlimmste immer passiert wenn sie etwas zuviel getrunken hat. Was denn nun?
Es wird oberflächlich im Buchclub über Bücher gesprochen, das hätte ich gern vertieft gehabt. Genau so das die Mitglieder eher Statisten sind hat mich gestört. Aber vielleicht kommen sie in vielleicht folgenden Bändern wieder vor.
Die Liebesgeschichte die am Ende siegt, wirkt konstruiert, sie hat mich nicht überzeugt.
Das am Ende des Buchs endlich ein Kuchenrezept war hat mich dagegen sehr gefreut. Denn ein Buch über Kuchen und Bücher sollte auf alle Fälle auch mindestens ein Rezept und eine Empfehlung enthalten.
Rezensionen von melanie82:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Die Vergangenheit wiederholt sich
The Woman in Suite 11 ist ein solider Thriller, der insgesamt gut unterhält, auch wenn der Einstieg etwas Geduld verlangt. Die ersten rund 100 Seiten entwickeln sich eher gemächlich, bevor die Geschichte spürbar an Fahrt aufnimmt. Wer The Woman in Cabin 10 kennt, wird viele vertraute Elemente wiedererkennen – vielleicht sogar ein bisschen zu viele.
Die Bezüge zum Vorgänger sind sehr präsent, sowohl thematisch als auch in der Erzählstruktur, was stellenweise den Eindruck erweckt, man bewege sich auf bekanntem Terrain. Für Leserinnen und Leser, die das andere Buch nicht kennen, könnten diese Anknüpfungen verwirrend oder wenig greifbar sein. Trotzdem bleibt das Buch spannend genug, um dranzubleiben, und überzeugt mit Atmosphäre und einem insgesamt runden Plot. Kein absolutes Highlight, aber ein durchaus lesenswertes, solides Buch.
Rezensionen von Bibibabby:
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Eine wunderschöne, komplexe Geschichte über Tod und Verlust
Ich bin von diesem Buch positiv überrascht und habe die Geschichte wirklich sehr genossen.
Die Handlung ist originell, mit einer unerwarteten Tiefe. Es geht um ein tapferes Mädchen, eine wertvolle Münze, einen Aristokraten, der versucht, den Reichtum seiner Familie wiederherzustellen, und eine alte, verborgene Ballade, die den Schlüssel zu allem birgt.
Die Geschichte ist spannend und zugleich ein bisschen traurig. Die Protagonistin Bo muss das Rätsel der Münze lösen, bevor der alte Muncaster sie einholt. Zur gleichen Zeit zieht ihr Bruder in den Krieg, was schließlich zu seinem Tod führt. Als die Macht der Münze deutlich wird, steht Bo vor einem Dilemma: Soll sie die Prophezeiung der alten Ballade erfüllen oder versuchen, die Macht der Münze zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen?
Die Handlung ist für ein Kinderbuch überraschend komplex. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben konkurrierende Wünsche und Ziele, auch die "Bösen".
Das Buch behandelt die Themen Tod und Verlust auf einer einfühlsame Art und Weise. Die Botschaft, dass "was man liebt, kann man nicht verlieren", ist so schön und zutiefst traurig.











