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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

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Eine vergessene Schuld von Arne Jensen

Schwere Kost, aber unglaublich eindringlich

„Eine vergessene Schuld“ von Arne Jensen erzählt von Menschen, deren Leben durch Krieg, Schuld und familiäre Verstrickungen auf tragische Weise miteinander verbunden sind. In mehreren Zeitebenen entfaltet sich nach und nach eine Geschichte, die zeigt, wie Entscheidungen aus der Vergangenheit bis weit in die Gegenwart hineinwirken.

Was mir wirklich sehr gefallen hat, ist der Schreibstil. Arne Jensen schreibt ruhig, klar und irgendwie unaufgeregt, aber genau dadurch extrem wirkungsvoll. Er erklärt nicht alles bis ins Kleinste, sondern lässt vieles einfach stehen – und das arbeitet dann im Kopf weiter. Gerade diese leisen, fast beiläufigen Sätze haben mich immer wieder getroffen, weil sie so ehrlich wirken und nicht auf Effekte aus sind.

Das ist definitiv kein Buch für mal eben zwischendurch. Man kann das hier nicht einfach weglesen und abhaken. Mich hat die Geschichte wirklich lange beschäftigt, auch nachdem ich das Buch schon zugeklappt hatte. Immer wieder musste ich an einzelne Szenen denken und an die Fragen, die der Roman aufwirft: Schuld, Verantwortung, Wegsehen. „Eine vergessene Schuld“ ist keine leichte Lektüre, aber eine, die hängen bleibt – und genau das macht sie für mich so besonders.

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Eine vergessene Schuld

Rezensionen von Philiene :

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TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder

Menschen während des dreißigjährigen Krieges

Dieser Roman ist ein ungeschönter und gut recherchierten Einblick in den dreißigjährigen Krieg. Zusammen mit dem jungen Jakob erleben wir den Beginn dieses Krieges und erleben wie aus einem Junge der davon träumt ein Geistlicher zu werden, ein Mann wird der seine Familie rächen will.

Schonungslos schreibt Matthias Soeder von den Gräultaten des Krieges, von Schlachten aber auch von Überfällen auf die Zivilbevölkerung.

Er erzählt vom Leben in einem Söldnerherr auf der einen en Seite aus Jakobs Sicht, aber auch aus der des Leutnants Heinrich. Wir Leser bekommen so einen klaren Einblick auf die Zeit.

Dann ist da auch noch die Heilerin Anna, die als Hexe verfolgt wird und die zu Jakobs Verbündter wird. Noch einmal ein ganz anderer Blick.

Dieser Roman ist perfekt recherchiert und zeigt den Krieg wie er wirklich war. Grausam, dreckig, stinkend. Er zeigt was er aus Menschen gemacht hat und wie grausam Menschen sein können. Hier wird nichts beschönigt sondern so erzählt wie es war.

Mir hat Tinte und Schwert sehr gut gefallen, ich mag einfach die Mischung aus Fiktion und Historie. Der Roman war spannend und gleichzeitig interessant. Die Charaktere waren glaubhaft und lebendig dargestellt.

Ein Roman für Fans von gut recherchierten historischen Romanen, die das wahre Leben zeigen.

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TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1)

Rezensionen von Island :

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In den Scherben das Licht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Carmen Korn

Schicksalsverwandte

Der neueste Roman von Carmen Korn hat das zerbombte Nachkriegs-Hamburg im Jahr 1946 zum Schauplatz. Schon die Covergestaltung ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Handlung vor mehreren Jahrzehnten spielt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mehrere Hauptpersonen. Da sind einmal Gert und Gisela, beide noch Jugendliche, die im Krieg von ihren Familien getrennt wurden und auch enge Angehörige verloren haben und von den restlichen nicht wissen, ob sie noch leben.

Sie lernen sich im Keller des Hauses von Friede, einer ehemaligen Schauspielerin, kennen, wo sie beide Unterschlupf suchen. Im Laufe der Zeit wachsen diese zufällig zusammengewürfelten "WG-Mitglieder" immer enger zusammen und es kommen auch noch weitere, vorübergehende und dauerhafte, Mitbewohner:innen dazu.

Der Roman fängt gut die Stimmung im Nachkriegsdeutschland mit aller Not, allen Sorgen und der Notwendigkeit von ganz viel Improvisation ein. Zugleich haben die Protagonist:innen aber auch die Hoffnung nie aufgegeben und der Krieg hat sie nicht zu Einzelkämpfer:innen werden lassen, sondern sie achten aufeinander. Somit handelt es sich nicht um ein düsteres, sondern hoffnungsvolles Buch über die Nachkriegszeit. Ich habe das Hörbuch gehört, dem man sehr gut folgen konnte. Dieses wurde von der Autorin selbst eingesprochen.

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In den Scherben das Licht,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von Novalie:

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Game of Scandal von Laura Wood

Süße Story

Game of Scandal ist der dritte Teil der Agency for Scandal Reihe und nachdem der erste Teil ein absolutes Highlight für mich war, konnte ich es kauf erwarten, auch diesen Teil zu lesen.
Felicity Vane ist eine hübsche junge Dame aus gutem Haus. Logischerweise wird von ihr erwartet, dass sie bald heiratet.

Sie will aber viel lieber Mathematik studieren und plant, die Studiengebühren bei illegalen Kartenspielen zu gewinnen. Doch Ash, der charmante Besitzer des Casinos, beschuldigt sie des Betrugs, wodurch sie ungewollt die Aufmerksamkeit eines gefährlichen Mannes auf sich zieht.
Die Geschichte der beiden war mega cute und ich fand es richtig toll, dass auch Charaktere aus den vorherigen Bänden ihren Platz in der Story gefunden haben. Natürlich spielt auch das Finkennest, eine feministische Detektei, wieder eine große Rolle.
Die Charaktere waren sehr sympathisch und hatten eine richtig gute Chemie. Ich konnte überhabt nicht genug von ihren Interaktionen bekommen und hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es ist leicht lesbar, unterhaltsam und auch für jüngere gut geeignet.
Wenn man eine süße Geschichte über starke Frauen, die sich selbst treu bleiben und Männer, die personifizierte Green Flags sind lesen will, macht man mit dieser Reihe wirklich alles richtig!

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Game of Scandal

Rezensionen von Anilam:

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Romeo und Julia von Steve Shakespeare; Steve Barlow; Steve Skidmore

Ein Klassiker in starken Bildern neu erlebt

Diese Graphic Novel zu Romeo und Julia hat mich von Anfang an begeistert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders die Illustrationen sind sehr sehr toll: Sie sind so toll detailreich und ausdrucksstark. Emotionen wie Verliebtheit, Wut, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit werden visuell so stark dargestellt, dass sie oft mehr sagen als der Text allein - so wie es bei einer Graphic Novel optimal immer ist.

Die Bilder tragen die Geschichte und machen die Tragödie richtig spürbar.

Auch inhaltlich überzeugt mich die Umsetzung. Die Sprache ist zugänglich und flüssig, ohne den Kern der Originalgeschichte zu verlieren, und der Wechsel zwischen ruhigen, romantischen Momenten und dramatischen, düsteren Szenen gelingt hervorragend. Auch meine Tochter konnte das die Graphic Novel so ohne große Nachfragen verstehen.

Besonders gelungen finde ich außerdem das ergänzende Material, das Hintergründe zum Stück, zu Shakespeare und zur Erzählstruktur liefert und das Buch sinnvoll erweitert. Für mich ist dieses Buch keine bloße Nacherzählung, sondern eine visuell starke, emotionale Annäherung an einen Klassiker, die neugierig auf das Original macht. Eine klare Leseempfehlung. ????????

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Romeo und Julia

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Im ersten Licht von Norbert Gstrein

Maikäfer, flieg!

Stellt Euch vor, es war Krieg, und keiner erzählt: nicht von heldenhaften oder erlittenen Kampfhandlungen, nicht von Weltanschauungen, Propaganda, Kriegszielen … Stattdessen: von den Verwüstungen an Leib und Seele, die Teilnehmer des Ersten wie des Zweiten Weltkriegs davongetragen haben. Derartige Beobachtungen stellt ein Protagonist an, der selbst als „Untauglicher“ nur aus der Ferne beobachten kann, aber in seinem Beruf als Geschichtslehrer die pompösen Imaginationen von kavalleristischem Kriegsgeschehen weitergibt und so seine eigene – selbst und gesellschaftlich empfundene – ‚Minderwertigkeit‘ kompensiert.

Die Folgen für die Generation seiner Schüler und besonders für einen bestimmten Stellvertreter dieser Jugend sind wiederum mörderisch.

Zugleich gibt es immer eine kritische Unterströmung, die mit einer eingeheirateten ‚Fremden‘, einer Engländerin, beginnt und auch von einheimischen Frauen getragen wird. Mit den bescheidenen Mitteln des englischen Vermächtnisses macht der Protagonist in fortgeschrittenem Alter schließlich eine Reise in ehemaliges ‚Feindesland‘ und stellt fest, dass die Menschen dort freundlich und die Kriegsgeschichten vermutlich genauso verlogen und inhuman sind wie in seiner eigenen Heimat. Mit dieser späten (Selbst-) Erkenntnis geht dann auch eine späte Liebe einher.

So weit, so unspektakulär und gerade dadurch aufschlussreich: Alltägliche Episoden werden in einfacher und zugleich sehr genauer Sprache geschildert, Vergleiche und Metaphern prägen sich ein und lenken den Blick auf eindrückliche Szenerien wie die der operettenhaften Kriegsführung durch die k. und k. Armee im Ersten Weltkrieg, aber auch den Standesdünkel und die Weltfremdheit der ‚höheren‘ Gesellschaftsschichten. So offenbart sich die Bedeutung des vermeintlich Kleinen im größeren Zusammenhang: durch das Erzählen von (fast) einem Jahrhundert im Erleben eines kleinen Mannes, der erst nach einer Phase der geistig-seelischen Erblindung – wie ein Kriegsversehrter – quasi wieder sehend wird: „[…] am meisten Angst gehabt hat er im ersten Licht“ (S. 83).

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Im ersten Licht

Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:

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Im ersten Licht von Norbert Gstrein

Seelische Versehrtheit

Norbert Gstrein erzählt in seinem neuen Roman "Im ersten Licht" von den physischen und psychischen Verletzungen, die der Krieg in den Menschen hinterlässt – Verletzungen, die nicht verheilen, sondern ein Leben lang nachwirken. Die erlebten Traumata sind allgegenwärtig und prägen Biografien weit über das eigentliche Kriegsgeschehen hinaus - für die Überlebenden - Täter, wie Opfer - aber auch für Hinterbliebene, Freunde und Verwandte.

Adrian bildet dabei eine scheinbare Ausnahme: Alle waren im Krieg, nur er nicht – sein Vater bewahrte ihn durch einen brutalen Schlag aufs Bein vor der Einberufung. Doch gerade diese Abwesenheit vom Krieg wird zu einer eigenen Last. Die Auseinandersetzung mit dem Krieg lässt ihn sein Leben lang nicht los und führt in seinem Fall zu einer bedrückenden Sprachlosigkeit, völliger Talentlosigkeit zu Zuneigung und Liebe, ja geradezu zu einer seelischen Invalidität, die sein Leben bestimmt.
Gstreins Sprache wirkt seltsam aus der Zeit gefallen, von einer ruhigen, schwermütigen Präzision getragen, die dem Text eine eigentümliche Schwere und Nachdenklichkeit verleiht. Mich hat das Buch stark an den Ton des Buches "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil, in dem Denken, Zögern und innere Spannungen wichtiger sind als äußere Handlung. Gleich diesem Klassiker ist die Lektüre von "Im ersten Licht" Knochenarbeit, selten belohnt durch freudvolle Lichtmomente.

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Im ersten Licht

Rezensionen von Petra Sch.:

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Mord im Filmstudio von Beate Maly

Im 8. Teil müssen Ernestine und Anton den Mord an einer Schauspielerin aufklären

Wien, Sommer 2025: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck, ehemaliger Apotheker, leben mittlerweile im umgebauten Kutscherhäuschen in Wien Neubau, da Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem mittlerweile Ehemann, dem Polizisten Erich Felsberg, in der Wohnung über der Apotheke wohnen.

Anton hat sich nun ganz aus der Apotheke zurückgezogen und möchte seinen Ruhestand genießen. Doch da rechnet er nicht mit Ernestine, die Action braucht: diesmal hat sie sich und Anton als Statisten für den Filmdreh zum "Rosenkavalier" beworben, und die beiden erhalten tatsächlich eine Rolle.
Antons grummeliger Widerwille, da er weder die Aufregung beim Dreh braucht, und schon gar nicht die "lächerlichen" Kostüme (lila Schleifen an der Knickerbocker und eine Perücke, ebenfalls mit lila Schleifen!? Das geht ja GAR nicht, da macht er sich doch lächerlich! *gg*), war wieder sehr unterhaltsam!
Und als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, macht sich Ernestine natürlich auf Spurensuche (auch wenn Erich darüber gar nicht begeistert ist). Doch er braucht jede Hilfe, immerhin steht er als Nachfolger seines Vorgesetzten im Raum, dafür muss er jedoch unbedingt diesen Fall lösen.

Die Filmwelt (damals noch Stummfilm) und das aufgeregte Drumherum zur damaligen Zeit wurde spannend und authentisch dargestellt; überhaupt fühlt man sich jedesmal so richtig im Wien der 20er Jahre! Alles ist so lebendig und nachvollziehbar und wundervoll beschrieben.
Leider auch der Judenhass und die Hetze zur damaligen Zeit, die in diesem Band wirklich bedrückend zur Geltung kommen. Schon in den vorigen Bänden hat Erich immer wieder mit Anfeindungen zu kämpfen (v.a. von einem bestimmten Kollegen, der ebenfalls als Nachfolger im Raum steht und dann sein Vorgesetzter wäre). Doch im Sommer 2025 nimmt dieser Hass immer größere Ausmaße an und man fühlt richtig mit Erich mit und kann die angespannte Stimmung damals sehr gut nachempfinden.

Schade fand ich, dass man von der Hochzeit von Heide und Erich gar nichts gelesen hat, darauf hatte ich mich nach dem vorigen Band, wo die Vorbereitungen gerade in vollem Gange waren (ich sag nur: Antons neuer Anzug ;) sehr gefreut. Doch hier waren Heide und Erich schon verheiratet.
Ich wurde wieder großartig unterhalten und fand auch die Auflösung wieder gut und nachvollziehbar. Mir gefällt immer sehr gut, dass das Vorwort, das immer einige Jahre vor der eigentlichen Geschichte steht (wo man ja schon weiß, dass es mit der Auflösung zu tun hat), sich dann Stück für Stück aufdeckt und mit den aktuellen Ereignissen verbindet.


Fazit:
Ein unterhaltsamer 8. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, der diesmal in der surrenden Filmwelt der 20er Jahre angesiedelt ist. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

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Mord im Filmstudio

Rezensionen von Tara:

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Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren

Beklemmend und mitreißend

„Die Insel meiner Schwester“ ist ein spannender und mitreißender Roman der in Stockholm lebenden Autorin Sara B. Elfgren.

Die Handlung beginnt im August aus der Ich-Perspektive von Mirjam, die sich nach der Trennung von ihrem Freund Juan an einem ziemlichen Tiefpunkt befindet. Nach 10 Jahren Beziehung verlässt er sie ausgerechnet an ihrem 40.

Geburtstag wegen einer anderen Frau. Gerne hätte sie mit ihrer Schwester Nia gesprochen, aber von dieser hat sie seit über einem Jahr nichts mehr gehört, obwohl sie einmal ein sehr starke Bindung zueinander hatten. Die beiden sind Halbschwestern, haben sich erst mit 14 Jahren kennengelernt und trotz der innigen Beziehung aus den Augen verloren. Für Mirjam kommt es vollkommen überraschend, dass Nia sie zu ihrem 40. Geburtstag auf die Insel einlädt, auf der sie einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht haben.

Die Ereignisse werden nicht chronologisch erzählt. Die Autorin springt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, so dass ich erst nach und nach ein runderes Bild der Charaktere bekommen habe.
Während Mirjams Beziehung beendet ist, ist Nia mit Konrad verheiratet. Das Verhältnis zwischen den beiden ist toxisch und nur schwer zu ertragen.

Ohne zu viele Einzelheiten zu verraten, es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, deren Veränderungen im Laufe des Lebens, Freundschaft, Liebe, Gefühle, Verlust, Abhängigkeiten, Gewalt, Verrat und wie diese Emotionen aus der Kindheit das weitere Leben beeinflussen.

Die Atmosphäre ist beklemmend und die Ereignissen sind dramatisch. Das Setting, die Schäreninsel ist dazu passend gewählt, da ein aufziehendes Unwetter die Stimmung unterstreicht.

Ich habe diesen dichten und intensiven Roman gerne gelesen. Wer gute Nerven hat und psychologische Spannungsromane, Dramen und Familiengeschichten mag, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.

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Die Insel meiner Schwester

Rezensionen von Claudia R.:

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Lily Halbmond - Zauberhaft vereint (Lily Halbmond, Bd. 2) von Xavier Bonet

magische Comic Geschichte

Klappentext / Inhalt:

Hexenbesuch aus aller Welt – Ein zauberhaftes Comic-Abenteuer voller Magie, Freundschaft und Spannung

Lily Halbmond hat ein Geheimnis: Sie ist eine Hexe – und besucht die Zauber schule für junge Magierinnen !

Gemeinsam mit ihren Freundinnen übt sie Zaubersprüche, fliegt auf ihrem Besen und bereitet sich auf das große Samhain-Fest vor, die Nacht, in der die Magie am stärksten ist.

Doch diesmal liegt ein dunkler Schatten über den Feierlichkeiten:

Jemand will Lilys magischen Mondstein stehlen – das Herz ihrer Zauberkraft!

Um den Dieb zu entlarven, muss Lily all ihren Mut zusammennehmen, denn wenn sie versagt, könnte ihre Magie für immer verschwinden …

Der lang ersehnte zweite Band der Lily-Halbmond-Reihe!
Magie, Freundschaft und Mut: perfekt für alle, die spannende Geschichten und magische Welten lieben
Leseförderung, die Spaß macht: viel Bild, wenig Text, perfekt für Leseanfänger*innen
Aufwendig farbig illustriertes Comicbuch – mitreißend und liebevoll gestaltet
Wunderschön in Szene gesetzt vom Illustrator der spanischen Harry Potter-Neuausgabe
Der zweite Band der erfolgreichen Comicbuch-Reihe begeistert mit farbenfrohen Illustrationen, viel Witz und jeder Menge Hexerei. Ein Lesestart-Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren, das zeigt: Freundschaft ist der stärkste Zauber von allen!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Darauf sind die Charaktere gut erkennbar und auch die Umgebung drumherum wird sehr toll und gut erfasst. Ein Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier auf jeden Fall vorhanden. Auch optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Magie, Freundschaft und Spannung spielen hier eine große Rolle und werden in einer gelungenen Mischung perfekt umgesetzt. Eine wundervolle und magische Comic Geschichte, die einen nicht nur optisch in den Bann zieht.

Nach Band 1 habe ich mich sehr auf den zweiten band gefreut, auch wenn man hierauf recht lange warten musste. So ist die Fortsetzung um Lily Halbmond nun auch endlich auf deutsch verfügbar. Zwar ist der zweite Band auch durchaus ohne Vorkenntnisse lesbar, ich würde aber schon empfehlen, den ersten Band zu kennen, da man so besser in Charaktere und Entwicklungen hineinfindet und diese besser versteht.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Am Anfang bekommt man eine kleine Einführung und Lily selbst stellt sich ein wenig vor und dann geht es auch schon spannend mit den Geschehnissen und Ereignissen los und man ist schnell mittendrin. Der Comic Stil ist locker und bildhaft umgesetzt. Die Geschehnissen kann man gut folgen und die Geschichte nimmt schnell an Spannung und Action auf.

Die Illustrationen sind wundervoll umgesetzt und die Bilder geben nicht nur die Geschehnisse sehr gut wieder, sondern bringen dabei auch Emotionen und Atmosphäre sehr gut herüber. Man findet sich gut in die Charaktere und auch die Beziehungen hinein und kann dem Verlauf sehr gut folgen. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch das Thema Freundschaft spielt hier eine große und wichtige Rolle.

Magische Comic Geschichte mit wunderschönen Illustrationen und der Wichtigkeit von Freundschaft. Mir hat dies sehr gut gefallen und auch diese Fortsetzung konnte auf jeden Fall überzeugen. In französisch soll der dritte Band bereits in diesem Jahr erscheinen und ich hoffe, dass dieser auf deutsch dann bald folgen wird.

Fazit:

Magische Comic Geschichte mit wunderschönen Illustrationen und der Wichtigkeit von Freundschaft.

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Lily Halbmond - Zauberhaft vereint (Lily Halbmond, Bd. 2)