Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ekiam:
Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte von Werner Holzwarth
Ein liebevolles Kinderbuch über Mut und eigene Träume
Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte ist ein wunderschönes und einfühlsames Kinderbuch.
Die Geschichte über die kleinen Vogelkinder, die später alle andere Vogelarten sein möchten, zeigt Kindern, wie wichtig Mut und eigene Träume sind und dass sie nicht immer derselben Meinung sein müssen wie ihre Eltern und sie ihnen auch das Gegenteil beweisen dürfen.
Gerade in diesem Punkt überrascht das Buch mit einem witzigen und unerwarteten Plot-Twist am Ende, der auf charmante Weise verdeutlicht, dass Erwachsene nicht immer recht haben.
Die Texte sind zwar sehr repetitiv, wirken dadurch jedoch einprägsam und laden dazu ein, schnell mitzudenken und mitzulesen.
Die wundervollen Illustrationen von Margarita Sada machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem: Sie sind liebevoll gestaltet, farbenfroh und detailreich, sodass jede Seite für sich ein kleines Erlebnis darstellt. Besonders das Easter Egg auf der Seite der kleinen Graugans, der die Mutter ebenfalls die Geschichte Vom kleinen Spatz vorliest, sorgt bei uns jedes Mal für großen Spaß.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Licht und Schatten in vielen Nuancen
Ein Buch vor seinem Erscheinungsdatum lesen zu können, ist eines der Privilegien als Mitglied der Heyn-Leserunde. Es fühlt sich an, als wäre ich der erste, der seine Schritte in frisch gefallenen Schnee setzt. Daneben finden sich noch keine Spuren von Literaturkritiker*innen, die sehr bald schon Norbert Gstreins Roman „Im ersten Licht“ in eben dieses rücken werden.
Das Licht, das dieses Werk verströmt, macht die Absurditäten und Grausamkeiten zweier Weltkriege sichtbar, die zwielichtigen Zeiten dazwischen und danach, ebenso die scheinbaren Gewinner und Verlierer, Befürworter, Gegner, Mitläufer. Mittendrin der Anti-Held Adrian, der, selbst auf seine Weise ein Kriegs-Versehrter, zwischen allen Positionen und Hierarchien laviert, und so lange wegschaut, bis ihm nichts anderes übrig bleibt als hinzuschauen. Vielleicht deckt Adrian Reiter, der niemals geritten ist, sogar ein hochbrisantes Faktum um einen ehemaligen umstrittenen Bundespräsidenten auf. Norbert Aus den Schattenseiten Österreichs führt der Erzählstrang bis in das helle Licht der Downs nach Südengland. Norbert Gstrein schreibt elegant, mit großem Schwung, frei von Pathos, obwohl es oft um Pathos geht. Ich wünsche dem Autor, dass sich viele Leser*innen auf diese sieben Jahrzehnte umspannende Geschichte einlassen.
Rezensionen von Petra:
Die Seehexen von Positano von Sarah Penner
Das Meer und die Frauen
Das Meer gibt Leben und nimmt es. An der Amalfi Küste liegt der Ort Positano, den Bewohnern geht es gut. Der Fischfang ist reichlich, die Küste hält und die Piraten meiden diesen Ort im Gegensatz zu den benachbarten Orten.
Warum ist das so? Liegt es an den Frauen die mit besonderen Sprüchen das Meer untertan machen, oder ist es einfach Zufall das die Geografie an diesem Ort einfach anders ist.
Das Buch erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Um 1820 ist es Mari die eine Seehexe mit herausragenden Fähigkeiten ist, in der Gegenwart erleben wir die Abenteuer von Haven einer Meeresarchäologin.
Wie auch in den voran gegangenen Büchern der Autorin ist der Teil mit der Vergangenheit spannender, überzeugender und emotionaler erzählt. Die Gegenwart wirkt auf mich überfrachtet und die Liebesbeziehung klingt fade.
Irgendwie kann die Autorin an ihrem ersten Buch "Die geheime Apotheke" nicht anknüpfen. Zwar sind in allen Büchern starke Frauen die Hauptfiguren die vor allem in der Vergangenheit unter übergriffigen Männern zu leiden haben und sich auf ihre Art wehren. Aber sie überzeugen nicht. Hier ist es Mari die das Meer liebt und gleichzeitig hasst. Bei Haven ist es Mittel zum Zweck.
Der mystische Teil gibt es nur bei Mari. Kann man das Meer nur mit der eigenen Gegenwart und ein paar Zaubersprüchen beeinflussen, so ganz wird die Frage nicht beantwortet, jeder kann es so oder so für sich auslegen.
Rezensionen von Lotta:
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Ersten 60 % Top, danach fast nur noch Romance
Endlich mal wieder eine Dystopie! Es geht wie so meist direkt um Leben und Tod. Etwas zwischen gibt es nicht. Die Welt von Raven is unterteilt in verschiedene Sektoren und sie im untersten Sektor hat es am schwersten. Kaum Nahrungsmittel, die Eltern wurden ins Gefängnis gebracht. Dort wurde jetzt auch ihr Bruder hingebracht.
Es ist sein sicherer Tod. Menschen aus anderen Sektoren zahlen dafür, die Gefangenen auf der Jagd zu erschießen. Ein Prozess wie wir ihn kennen gibt es nicht. Raven soll ihm und einer weiteren Person beim Ausbruch helfen. Das ist noch niemanden gelungen...
Der Schreibstil zieht den Leser sofort in seinen Bann. Es ist kaum möglich das Buch zur Seite zu legen. Raven und ihre Mitmenschen kennenzulernen und vor allem die Entwicklung von Raven zu beobachten ist wirklich toll. Zumindest die ersten 60 %. Ja, es steht auf dem Buch "Enemies-to-lovers" und ja, ich weiß auch, dass ich nicht sonderlich gerne Bücher lese in denen ich die Hauptcharaktere ständig anfeuern muss. Es gibt jedoch verschiedene Stufen von anstrengender Romance. Ein bisschen Anfeuern gehört dazu. Doch, wenn ich die letzten 40 % gefühlt nur noch überfliege, weil sie nicht mehr voneinander ablassen können, dann ist mein realer Partner irgendwann genervt von mir, obwohl ich doch lese.
So hat mich das Buch leider nach 60 % überhaupt nicht mehr überzeugt. Zu viel Romance. Es war auch wirklich nicht notwendig. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen.
Rezensionen von Lotta:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Hohe Aktualität und Spannung
Band 7 mit Nils Oxen - es lohnt sich die vorherigen Bände gelesen zu haben, um sämtliche Anspielungen und privaten Befindlichkeiten wirklich zu verstehen. Inzwischen werden kaum noch neue Charaktere eingeführt.
Scheinbar haben sie den Danehof doch nicht ganz zerstört. Mossmann hat da eine Tonaufnahme, die etwas gegenteiliges beweist und dann wird eine der beteiligten Personen im Ferienhaus in Südschweden tot aufgefunden.
So halb offiziell ermitteln jetzt Franck und Oxen.
Der Schreibstil ist gut und angenehm wie immer. Es wird zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her gewechselt. Manche Zusammenhänge decken sich erst nach und nach auf, doch immer sehr schlüssig und irgendwie immer zum richtigen Zeitpunkt. Besonders gut hat mir diesmal die Aktualität gefallen. So wird unteranderem über den Besuch des US-amerikanischen Außenministers gesagt, dass den keiner sehen möchte, man ihn aber auch gleichzeitig nicht ausladen könnte. Natürlich konnte Jens Henrik Jensen nicht wissen, dass ich das Buch lese kurz bevor das Grönland Thema so richtig hochkocht. Dennoch einfach passend. Es ist auch nicht das einzige Detail, was so perfekt in die aktuelle Weltpolitik passt.
Durch die hohe Aktualität und Spannung war es ein absoluter Genuss das Buch zu lesen und ich freue mich immer auf einen weiteren Band mit Franck und Oxen. So vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von ekiam:
Das große Buch der Kinderfragen von Petra Maria Schmitt; Christian Dreller; Susanne Orosz
Antworten auf zahlreiche Warum-Fragen
Das große Buch der Kinderfragen ist eine Sammlung von Vorlesegeschichten, die Antworten auf zahlreiche Kinderfragen geben:
Warum haben Zebras Streifen? Warum jucken Mückenstiche? Warum haben Menschen unterschiedliche Hautfarben? Warum haben Omas und Opas weiße Haare? Warum müssen wir schlafen? Wie entstehen Blitz und Donner? Warum ist der Himmel blau? Wie kommt der Strom in die Steckdose?
Die Geschichten sind kurz, einfach verständlich formuliert und vermitteln Wissen auf kindgerechte Weise.
Fachbegriffe werden eingeführt und verständlich erklärt. Die Bebilderung unterstützt die Geschichten und veranschaulicht die Informationen zusätzlich durch Schaubilder.
Insgesamt ein rundum gelungenes Informationsbuch für Kinder im „Warum?“-Alter.
Rezensionen von ekiam:
Dust & Dreams von Melanie Thiele
Grumpy & Sunshine in der texanischen Kleinstadt
Hazels Wagen bleibt ausgerechnet in der texanischen Kleinstadt Copper Creek liegen. Ein gewonnenes Huhn, ein Country-Musikabend und eine misslungene Frisur später ist sie als Nanny bei Wyatt angestellt – obwohl sie sich eigentlich gar nicht leiden können. Dumm nur, dass sich beide bereits zu diesem Zeitpunkt zueinander hingezogen fühlen, sodass sich das Zusammenleben zunächst wie ein Spießrutenlauf anfühlt.
Während sie versuchen, mit der beiderseitigen Anziehung zurechtzukommen, tauchen Probleme aus ihrer beider Vergangenheit wieder auf.
Der Einstieg in diese Cowboy-Romance fiel mir schwer, vielleicht weil die Geschichte am Anfang etwas langsam ins Rollen kam. Doch irgendwann hat mich die Beziehung zwischen Hazel und Wyatt doch gepackt. Schade nur, dass das Ende genau das Gegenteil vom Anfang war: Hier ging es Schlag auf Schlag, und manches davon war sehr vorhersehbar.
Beide Protagonisten waren authentisch angelegt; durch die Darstellung aus beider Sichtweise konnte man ihre Handlungen und Motive gut nachvollziehen. Besonders gut gefallen haben mir die Nebencharaktere Liv und Noah, für die man sich unweigerlich ein eigenes Buch wünscht.
Melanie Thieles Schreibstil liest sich flüssig und locker. Sie beschreibt Details so anschaulich, dass man sich alles gut vorstellen kann.
Insgesamt ist diese Geschichte wunderbar für ein paar entspannte Lesestunden.
Rezensionen von S.:
Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.
Lesenlernen mit Witz
Das schmale Büchlein mit stabilen Buchdeckeln kommt mit den drei Kids in Aktion auf dem Cover lautstark ins Kinderzimmer. Witze, die siebenjährige Kinder ansprechen, sind ein Thema, welches auch Lesefaule interessiert.
Spannend beginnt es, die drei ???, ihr geheimes Versteck und ihre Bekannten werden vorgestellt.
Dann geht es auch schon los: es hagelt Witze! Die werden mit gelungenen und anschaulichen Illustrationen ergänzt. Manche Doppeldeutigkeiten zünden nicht gleich, haben also die typische Eigenschaft von Witzen, man muss überlegen, d.h. die Logik wird gefördert. Und wer die Antwort nicht weiß: es gibt einige Lösungen am Buchende.
Wenig Text in großer, übersichtlicher Schrift und pro Seite ein Witz macht das Lesen leichter und motivieren. Optisch unterscheidbar gemachte Silben erleichtern Leseanfängern den Zutritt zur Bücherwelt. Portionsweise genossen eine nette Aufforderung für ein kleines Lächeln zwischendurch.
Rezensionen von S.L. :
Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.
Lesenlernen mit Witz
Das schmale Büchlein mit stabilen Buchdeckeln kommt mit den drei Kids in Aktion auf dem Cover lautstark ins Kinderzimmer. Witze, die siebenjährige Kinder ansprechen, sind ein Thema, welches auch Lesefaule interessiert.
Spannend beginnt es, die drei ???, ihr geheimes Versteck und ihre Bekannten werden vorgestellt.
Dann geht es auch schon los: es hagelt Witze! Die werden mit gelungenen und anschaulichen Illustrationen ergänzt. Manche Doppeldeutigkeiten zünden nicht gleich, haben also die typische Eigenschaft von Witzen, man muss überlegen, d.h. die Logik wird gefördert. Und wer die Antwort nicht weiß: es gibt einige Lösungen am Buchende.
Wenig Text in großer, übersichtlicher Schrift und pro Seite ein Witz macht das Lesen leichter und motivieren. Optisch unterscheidbar gemachte Silben erleichtern Leseanfängern den Zutritt zur Bücherwelt. Portionsweise genossen eine nette Aufforderung für ein kleines Lächeln zwischendurch.
Rezensionen von Sternzauber:
Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn
Pflanzenliebe und Geheimnisse, jedoch mit ausbaufähigen Elementen
Das Cover dieses ersten Bandes über Emilia Blumenherz gefällt mir und meiner Nichte sehr. Es ist wirklich wunderschön mit den bunten Farben und den zauberhaft filigranen Goldverzierungen, die die Gestaltung noch zusätzlich aufwerten. Im Inneren sind immer wieder schwarz-weiß Zeichnungen zu finden, die sehr weich wirken und uns ebenfalls sehr gut gefallen.
Sie illustrieren die Handlung auf sehr schöne Weise und brachten uns noch mehr in die Welt von ganz besonderen Pflanzenliebhabern.
Erzählt wird in „Emilia Blumenherz – Das geheime Pflanzeninternat“ von Emilia, die mit ihren Eltern auf einer geheimen Insel lebt, auf der wertvolle Pflanzen geschützt und erhalten werden. Sie führt ein sehr glückliches Leben dort und liebt vor allem den Umgang mit ihren tierischen Freunden, doch eines Tages erfährt sie, dass sie in ein Pflanzeninternat gehen soll, wo ihre wichtigste Aufgabe darin besteht, eine sehr wertvolle und bedrohte Pflanze zu beschützen. Doch eines Morgens ist diese Pflanze einfach weg … und nun?
Usch Luhn schreibt in angenehmer und kindgerechter Sprache, so dass das Lesen wirklich Freude macht. Doch ich muss leider gestehen, dass mir die Geschehnisse an vielen Stellen zu oberflächlich blieben und auch dramatische Handlungen oft so schnell abgehandelt wurden, dass sie mich nicht wirklich mitgenommen haben. Ich mag Emilia und auch andere Kinder des Internats sind mir durchaus sympathisch, der Autorin gelingt es aber leider nicht so recht, mich richtig mit ihnen fühlen zu lassen und das ist sehr schade. Denn die Geschichte an sich und sehr viele der magisch-fantastischen Besonderheiten sind wirklich super und absolut überzeugend, jedoch leider eben für meinen Geschmack nicht stark genug ausgearbeitet. Auch bei meiner Nichte musste ich feststellen, dass sie zwar gerne weiter gelesen hat, jedoch nicht wirklich begierig darauf war zu erfahren, wie es weiter geht und sie nicht wirklich gefesselt war…
Für uns wurde das Potenzial der Geschichte nicht ganz ausgeschöpft und doch möchten wir gerne erfahren, wie es weiter geht, so dass wir uns auf den zweiten Band im Juli freuen. Wir empfehlen dieses Buch für alle PflanzenfreundInnen, die Lust auf eine ruhige Geschichte mit tollen magischen Elementen haben, können auf Grund unserer Kritikpunkte jedoch keine volle Sternenzahl vergeben, sondern entscheiden uns für 3,5 Sterne – viel Freude beim Lesen!










