Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
Crazy World von Markus Dr. Spieker
21 Vorschläge für Resilienz und eine klare Sichtweise
21 Vorschläge für Resilienz und eine klare Sichtweise
Mit Crazy World legt der bekannte Journalist und Autor Markus Spieker erneut ein Buch zur Weltlage vor, indem er den Bogen aus vergangener Historie bis heute spannt.
Auch dieses Werk ist wieder bei Fontis erschienen.
Der Untertitel " Wie man in verrückten Zeiten einen klaren Kopf behält" ist der Leitsatz und sein Plädoyer, das sich durch alle Kapitel zieht.
Dabei nimmt er das aktuelle und wortwörtlich ver- rückte Weltgeschehen in den Blick. Trump und Putin und alle damit verbundenen Entscheidungen und Reaktionen; die Extreme von Links und Rechts , die fortschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz und der " Genderwahnsinn"
Diese und noch weitere Phänomene sieht er als Kennzeichen unserer Dschungellandschaft, in der die Ordnung baden geht...
Für ihn gibt es drei Etappen, um wieder Orientierung zu erlangen: "Die Welt verstehen, unser Land verbessern, uns selbst verändern."
Damit beschreibt er den Weg von außen nach innen und vom "allgemeinen zum persönlichen".
Diese Reihenfolge ist die Basis, die Gedankensprünge und deren Zusammenhang nach zu vollziehen, wenn Spieker alte und neue historische Ereignisse mit Zitaten der Literatur- und Filmgeschichte miteinander verwebt.
Mein Leseeindruck:
Spieker ' s Schreibstil ist geprägt von seiner Tätigkeit als Auslandsjournalist. Er analysiert haarscharf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lässt dabei viele berufliche Erfahrungen mit einfließen.
Sein christlicher Glaube taucht immer wieder zwischen den Zeilen auf und bestimmt seine Grundhaltung.
Er selbst bezeichnet sich als " christlich- humanistischen Realisten."
Besonders die letzten 3 Kapitel, in denen es um Glaube , Hoffnung und Ewigkeit geht sind die Essenz seiner Analyse und Betrachtungen und bringen seine christliche Perspektive auf das Weltgeschehen auf den Punkt.
Mein Fazit:
Eine augenöffnende Lektüre mit klaren Recherchen und Analysen unserer Zeit und der Perspektive darüber hinaus..
Rezensionen von Claudia R.:
Solothurn ruft nach Vergeltung von Christof Gasser
emotionsreicher Krimi
Klappentext / Inhalt:
Tod an den Solothurner Filmtagen
Ein packender Kriminalroman über Ehre, Schuld und Tod.
Filmemacher Tom Kurti soll auf den Solothurner Filmtagen für seine umstrittene Dokumentation über Frauenhass und Femizid ausgezeichnet werden. Doch kurz vor der Preisverleihung wird er brutal ermordet.
Kurti hatte viele Feinde, im Darknet lief ein Mordauftrag gegen ihn. Aber Chefermittler Dominik Dornach muss schnell feststellen, dass die Hintergründe der Tat tiefer reichen. Schmerzhafte Erinnerungen an einen alten Fall kommen auf, der Dornach und seine Familie noch heute in Gefahr bringen könnte.
Cover:
Das Cover ist interessant umgesetzt und ich mag den Stil der Emons Cover immer sehr gern, welcher auch hier sehr gut zum Tragen kommt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den siebenten Band aus der Solothurn Reihe. Die Bände sind durchaus unabhängig lesbar, aber um auch die Hintergründe und das Private besser fassen und greifen zu können ist ein lesen in Reihenfolge bzw. Vorkenntnisse von Vorteil, aber eben nicht zwingend erforderlich.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zum Fall zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und fesselnd umgesetzt. Schnell wird man von den Ereignissen gepackt und ist in den Ermittlungen und Geschehnissen verwickelt. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und die Kapitel sind einfach durchnummeriert und die Anfänge gut platziert und erkennbar. Gliederung und Gestaltung sind gut gewählt. Schnell findet man sich in Ereignisse und Charaktere hinein. Die Ermittlungen sind fesselnd umgesetzt und werden gut beschreiben, so dass man dem Gesamten gut folgen kann.
Auch hier haben die Ermittler wieder alle Hände voll zu tun und man schaut ihnen direkt über die Schulter. Der Fall ist spannend und wendungsreich angelegt und man ist immer mit dabei.
Fazit:
Ein emotionsreicher und packender Krimi, bei dem man nah dabei ist.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Österreichische Zeitgeschichte
Dieses Buch beschreibt beeindruckend die physischen und psychischen Verletzungen, die die Menschen im Krieg erleiden. Egal, ob sie an der Front gekämpft haben oder zu Hause bleiben durften/mussten, die Folgen sind präsent und die erlebten Traumata verfolgen die Menschen ein ganzes Leben lang. Es zeigt auch eindrucksvoll wie jeder auf seine Art und Weise ums Überleben kämpft.
Ein Buch, das in der Schule als Pflichtlektüre eingeführt werden sollte!
Rezensionen von lesen=liebe:
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! von Astrid Göpfrich
Nelly ist cool, aber Strom ist wirklich gefährlich
Das Buch Little Miss Frankenstein handelt von Nelly, der Urururenkelin von Dr. Frankenstein. Ein schräges Mädchen mit Erfindergeist, den ihre Eltern nicht immer toll finden. Eines Tages schafft sie es während eines Gewitters sogar, ein totes Alpaka wieder zum Leben zu erwecken. Und das Alpaka kann danach sogar sprechen.
Ab da wird es richtig lustig und chaotisch.
Das Cover fällt sofort auf. Es ist schräg, es ist bunt, es passt perfekt zu Nelly. Der Schreibstil ist locker und modern, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Die Tagebuchseiten sind eine coole Abwechslung, und es macht Spaß, Nellys Gedanken zu verfolgen.
Mir gefällt das Buch sehr, aber ich finde es extrem doof, dass Nelly in der Steckdose herumstochert und bei Gewitter nach draußen geht. Ich hoffe nicht, dass man damit waghalsige Aktionen anstiftet. Strom ist wirklich gefährlich, und das hätte man besser überdenken müssen. Ein bisschen schade fürs Buch, weil es grundsätzlich wirklich cool ist.
Rezensionen von lesen=liebe:
Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.
Für echte Quatschköpfe
Mit den drei ??? Kids und den Bücherhelden von KOSMOS ist Lesenlernen ein Kinderspiel. In diesem Buch präsentieren die drei Freunde ihre Lieblingswitze. Es gibt Quatschwitze, Tierwitze und Schulwitze. Zu jedem Witz gibt es eine passende Illustration. Manche Witze sind sogar in Form eines Comics dargestellt.
Meine Kinder haben sich riesig über das Buch gefreut. Einerseits mögen sie die ??? Kids, und andererseits stehen sie momentan sehr auf Witze. Mein jüngerer Sohn geht in die 1. Klasse und kann die Witze schon sehr gut lesen – auch dank der Silbenfärbung. Besonders die Sprechblasen werden gerne gelesen. Ich finde die Witze gut gewählt und größtenteils wirklich lustig. Für die Kinder sind sie teilweise schwer zu verstehen, was auch am noch mangelnden Leseverständnis liegt. Aber wenn man ihnen ein bisschen auf die Sprünge hilft, klappt das ganz gut. Zu manchen Witzen gibt es sogar Fragen, die auf die Pointe hinweisen. Hier wird nicht nur das Lesen, sondern auch das Um-die-Ecke-Denken gefördert.
Ein super Buch, das sich für zwischendurch als kleine Lesehäppchen eignet. Die drei ??? Kids muss man nicht unbedingt kennen, es wäre aber von Vorteil.
Rezensionen von Claudia R.:
Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine von Markus Heitz
rätselhaft, spannend
Klappentext / Inhalt:
Mit exklusivem Farbschnitt in der Erstauflage!
Die große Befreiung
Irida und ihre Freunde, die Furchtlosen, wissen, dass ihre Heimat, das idyllische Hohenburg, in Gefahr ist. Ihre grausamen Gegner verfolgen den Plan, die Anderswelt zu erobern, mit allen Mitteln. Dafür wollen sie sich sogar mit einem uralten teuflischen Wesen verbünden - das Leben Hunderter Menschen steht auf dem Spiel! Gelingt es Irida, Cedric, Jinjin und Jeremy mit sagenhafter Hilfe die Katastrophe zu verhindern? Und gibt es in Norwegen endlich Antworten auf die Geheimnisse der Wechselbälger?
Markus Heitz gelingt eine rasante und spannungsgeladene Fortsetzung seiner Fantasygeschichte voller Magie, Freundschaft und gefährlicher Kreaturen.
Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine: Band 2 der packenden Kinderbuchreihe von Erfolgsautor Markus Heitz
Mythische Wesen und magische Kräfte: Ein spannendes Fantasy-Buch für Kinder ab 11 Jahren voller Sagengestalten, Magie und Geheimnissen.
Echte Freundschaft: Irida und ihre furchtlose Kinderbande versuchen, ihren Heimatort Hohenburg zu beschützen.
Magischer Realismus vom Feinsten: Die fantastische Kinderbuchreihe von Markus Heitz öffnet das Tor zu einer magischen Welt.
Ein sagenhaftes Abenteuer: Das Fantasy-Kinderbuch begeistert junge Leserinnen ab 11 Jahren, die Mythologie und Märchen lieben.
SPIEGEL-Bestsellerautor Markus Heitz ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren. Seine Fantasy-Buchreihe „Die Zwerge“ hat sich millionenfach verkauft. Mit der Kinderbuchreihe „Irida“ entführt er junge Leserinnen ab 11 Jahren in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und Abenteuer.
Cover:
Das Cover ist wundervoll und spannend umgesetzt. Eine faszinierende Atmosphäre wird hier bereits erzeugt. Auch ein Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön und spannend umgesetzt.
Meinung:
Ein fesselndes, rätselhaftes und spannendes Kinderbuch. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe, welcher nahtlos an den ersten band aufbaut und anknüpft. Daher ist ein lesen ohne den ersten Band zwar möglich, aber anfangs etwas schwerer, direkt hineinzukommen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm, locker, leicht und gut flüssig lesbar. Die Ereignisse bauen aufeinander auf und teils ist es recht gradlinig und dann wiederum überrascht es, besonders am Ende, mit so mancher nicht vorhersehbarer Wendung. Zu Beginn werden die Charaktere sehr gut vorgestellt. Dies fand ich sehr hilfreich und so bekam man einen ersten Einblick und so einige Informationen und dann war man auch schon mitten im Geschehen. Ohne den ersten Band war es dann anfangs nicht ganz leicht, aber doch war es zugleich sehr interessant und spannend und man fand sich mehr und mehr hinein.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und facettenreich angelegt und besonders Irida war mir schnell sehr sympathisch. Die Nebencharaktere bleiben hingegen teils recht blass und auch zwischendrin hätte man durchaus noch mehr Tiefe walten lassen können. Aber dies ist schon wirklich meckern auf hohen Niveau, denn von Storyline, Action und Spannung konnte es auf jeden Fall abholen und überzeugen. Um die Hintergründe noch mehr greifen zu können, werde ich dann wohl demnächst Band 1 noch nachlegen, denn die Spannung und Action hier aber die Neugier geweckt und einiges an Fragen bleibt und ich bin hier auf jeden Fall auf Zusammenhänge gespannt und werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.
Die Anfänge sind gut erkennbar und herausgearbeitet. Die Kapitel selbst haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zuviel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt. Ohne Vorkenntnisse bleibt für mich einiges offen und manches leider nicht ganz greifbar, ansonsten ist es aber eine fesselnde Story, die neugierig auf mehr macht. Die Idee dahinter ist toll umgesetzt und die Storyline an sich sehr schön und mitreißend gewählt.
Fazit:
Ein fesselndes, rätselhaftes und spannendes Kinderbuch.
Rezensionen von cosmea:
Lola im Spiegel von Trent Dalton
Auf der Suche nach der eigenen Identität
Ein namenloses 17jähriges Mädchen lebt mit der Mutter in einem kaputten Van auf einem Schrottplatz in der Nähe des Brisbane River. Sie waren viele Jahre lang auf der Flucht, denn die Mutter hat vor langer Zeit etwas sehr Schlimmes getan und wird noch immer von der Polizei gesucht. Deshalb hat die Frau, die sich Erica Finlay nennt, dem Mädchen nie seinen Namen gesagt.
Sie will ihre Geschichte erst erzählen, wenn ihre Tochter 18 ist und niemand sie in eine Einrichtung sperren kann. Dann will sie sich auch der Polizei stellen. Ihren kargen Lebensunterhalt verdienen die beiden, indem sie für die grausame Flora Box genannt Lady Flo und ihren Sohn Brandon Drogen ausliefern. Keiner kommt aus diesem Milieu wieder heraus. Doch dann ertrinkt die Mutter, als sie ein Baby rettet, und die Tochter wird erst einmal keine Antworten auf ihre Fragen finden. Die talentierte Zeichnerin gibt jedoch nicht auf und verliert ihren Traum, eine berühmte Künstlerin zu werden, nicht aus den Augen. Immer wieder malt sie sich aus, wie am Ende ihres langen Lebens ein Kunstkenner im Metropolitan Museum Of Art in New York ihre Kunst lobt und ihre Lebensgeschichte erzählt. Doch noch ist es nicht so weit. Das Mädchen findet zwar Unterstützung und Hilfe und begegnet in dem jungen Danny Collins aus reichem Hause der Liebe ihres Lebens, gerät jedoch in lebensbedrohliche Situationen und gewalttätige Auseinandersetzungen, in denen auch Freunde und ein hilfsbereiter Polizist sterben.
Der Roman einer Identitätssuche hat mir – wie schon der Vorgänger “Der Junge, der das Universum verschlang“ – insgesamt gut gefallen, obwohl die Geschichte des Mädchens, das auf der Suche nach sich selbst immer wieder in Spiegelscherben schaut und Gespräche mit jemand namens Lola führt, trotz der dargestellten Grausamkeiten wenig realistisch ist und eher märchenhafte Züge trägt. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass jemand aus diesem Milieu am Rande der Gesellschaft den Aufstieg zur berühmten Künstlerin schafft. Dennoch hat mich die Darstellung, die nicht frei von Längen ist, immer wieder verzaubert. So überwiegt am Ende doch der positive Eindruck.
Rezensionen von Claudia R.:
Gaze of Iladri 1: Fall of the Fae Era von Katha Gansch
spannende Romantasy
Klappentext / Inhalt:
*Eine Fae darf nicht lieben – erst recht nicht einen Menschen*
Ava ist die wertvollste Waffe der Krone. Die gefürchtete Gabe der seltenen Fae ist vom Königshaus begehrt. Doch Ava gelang die Flucht … zu einem hohen Preis: Sie musste nicht nur ihre Schwester, sondern auch Tarim zurücklassen – ihren Verbündeten und den Mann, den sie liebt, obwohl sie es nicht darf.
Als ein geheimnisvoller Hilferuf sie zurück in den Palast zwingt, wagt sie das Unmögliche: die Befreiung ihrer Schwester und den Sturz der Königin. Tarim schafft es sie in den Palast zu schleusen, wo jedes Bündnis trügerisch ist und Verrat hinter jedem Lächeln lauert. Gefangen in einem Netz aus Täuschung und Hass wird Ava selbst zur Spielfigur – und riskiert alles, was sie liebt.
Packend, düster und voller Leidenschaft. »Fall of the Fae Era« ist für Fans epischer Fantasy und starker Heldinnen.
//Dies ist der erste Band der fesselnden Fantasy-Dilogie »Gaze of Iladri«. Alle Romane der epischen Romantasy:
-- Band 1: Fall of the Fae Era
-- Band 2: Rise of the Dark Fae//
Cover:
DEas Cover finde ich einfach wunderschön und die Flügel sehr feingliedrig und genau gezeichnet und umgesetzt. Optisch und farblich finde ich das Cover toll erfasst.
Meinung:
Eine spannende und düstere Romantasy Geschichte mit tollen Wendungen und zugleich ein gelungner Auftakt, der Lust auf mehr macht. Dieser Auftakt der Dilogie lässt einige Fragen offen und bringt zugleich Spannung und fesselnde Elemente hinein. Schnell ist man im Geschehen und auch den Charakteren und der Atmosphäre sehr nah. Es wirkt lebendig und ist ereignisreich erzählt, ohne zu überladen oder zu viel zu sein. Es ist spannend und schnell erzählt und dabei dennoch nicht zu schlicht oder zu einfach, denn die Wendungen sind klasse platziert und nicht vorhersehbar und man wird schnell ans Geschehen gefesselt und möchte unbedingt mehr erfahren.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel erzuni halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich und lässt sich sehr gut und leicht lesen. Schnell kommt man in Charaktere und Ereignisse hinein. Die Charaktere sind facettenreich und vielschichtig und Ava konnte schnell mein Herz erobern. Auch die Atmosphäre und das Knistern kommt hier sehr nah und spürbar herüber und die Gefühle werden sehr gut erfasst und umgesetzt.
In die Charaktere findet man sich sehr gut hinein und die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein. Durch die recht kurzen Kapitel kommt weiterhin Spannung auf. Auch die Ich-Perspektive macht es spürbar und erlebbar. Die kleinen Verzierungen am Beginn sind sehr schön gewählt und die Anfänge sind zugleich auch gut erkennbar und gut gewählt. Gliederung und Gestaltung ist gut umgesetzt und im Gesamten ist es stimmig und rund gewählt.
Die Geschichte ist wendungsreich und lässt ein Igel Fragen offen, die so aber auch zugleich die Neugier auf mehr und somit den zweiten Band der Dilogie erwecken.
Die Geschichte und Storyline, sowie die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Die Atmosphäre und Stimmung wird sehr gut herübergebracht und die vielen Wendungen runden das Gesamte perfekt ab.
Fazit:
Eine spannende und düstere Romantasy Geschichte mit tollen Wendungen und zugleich ein gelungner Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Rezensionen von peedee:
Morgensonnenglück von Petra Schier
Durchwachsener Einstieg
Eine aussergewöhnliche Einladung – wohl eher eine Aufforderung – erreicht die Familienmitglieder von Milton Flower: Aufgrund seiner Krankheit will er gewisse Dinge bei der Flower-Ranch in Lissenborn regeln, aber das geht nur, wenn alle seinem Plan zustimmen. Die Tochter und Grosskinder haben alle völlig verschiedene Leben und es gibt viel Ungesagtes zwischen ihnen.
Holly, eines der Grosskinder, mittlerweile Ärztin, befürchtet, dass ihr Grossvater das Gut verkaufen möchte. Als sie nach Hause kommt, wartet eine Überraschung auf sie: Raik, ihre heimliche Jugendliebe, ist als Anwalt der Rechtsberater ihres Grossvaters. Unerwartet flammen ihre einst heimlichen Gefühle für ihn wieder auf…
Erster Eindruck: Ein ehrwürdiges Herrenhaus auf dem Cover – gefällt mir.
Der Einstieg fiel mir erstaunlich schwer, aber ich kann gar nicht benennen, woran es gelegen hat. Es gab viele Protagonisten (mit Blumennamen) und noch viel mehr Probleme. Überraschend war, dass tatsächlich alle Familienmitglieder „antrabten“ und dem Patriarchen Milton Folge leisteten. Und dies ist wohl auch gerade einer meiner Knackpunkte dieses Buches: Es gibt so viel Ungesagtes, jahrelange Funkstille zwischen Milton und Maria mit ihrer Tochter Violet. Die beiden haben, nachdem ihre Tochter mit 16 Jahren Mutter von Zwillingen geworden ist, die Fürsorge für Holly und Ivy übernommen, damit Violet ihre Schule fertig machen konnte. Wie es dann kam, dass Violet plötzlich in den USA landete und dort arbeitete, kann ich hier selbstverständlich nicht erörtern. Die Beziehung von Holly und Ivy zu ihrer Mutter ist quasi inexistent, wenn man von den obligaten Feiertagsgrüssen und Geschenken absieht. Bei dem jetzigen Treffen lernen sie ihre Halbschwester Lilly kennen.
Den Plan, den Milton über lange Zeit und mit grosser Akribie ausgearbeitet haben muss, ist sehr interessant. Seine Bedingung: Es müssen alle zustimmen. Wow, nur kein Druck, lieber Milton! Das ist wohl auch ein weiterer Knackpunkt für mich: Im wahren Leben würden doch niemals-nie-unter-keinen-Umständen alle auf Anhieb einem solchen Plan zustimmen.
Ich gehe stark davon aus, dass dies der Beginn einer Reihe ist, denn Material (und Probleme!) gibt es wahrlich genug. Für diesen (Reihen)Start vergebe ich 3 Sterne.
Rezensionen von Tinimore:
Die weiße Nacht von Anne Stern
Atmosphärische Spannung
Im Bitterkalten Winter des Jahres 1946 finde die Fotografin Lou Faber eine tote Frau im Schnee und hält diese Szene mit ihrer Kamera fest. Der Kriminalkommissar Alfred König kommt in dem Fall nur schwer voran und ist bald auf die Hilfe von Lou angewiesen.
Anne Stern schafft es in dem 1. Teil der neuen Krimireihe die angespannte, bitterkalte Atmosphäre des 2.
Winters nach dem 2. Weltkrieg eindringlich darzustellen. Keiner traut seinem Nächsten – der Hunger und die Kälte sitzt tief. Die Spannung wird im ganzen Buch aufrechterhalten und auch wenn ich bald das Motiv des/der Mörder:in erraten hatte, tat dies der Spannung keinen Abbruch. Die beiden Hauptpersonen Lou und König sind mir ans Herz gewachsen und auch wenn der Kommissar schlecht gelaunt und eigen ist, überzeugte er mich mit seiner Einstellung gegenüber der „zweifelhaften Menschengruppe“, genannt Männer. Kurz vor dem Schluss hat mich die Geschichte zu tränen gerührt. Was für mich wirklich selten ist.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band der neuen Krimireihe über Lou Faber und Alfred König.











