Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
Der Pakt der Verräter von Ellin Carsta
konnte mich nicht sehr fesseln
Der 13. Band aus der Falkenbach-Reihe spielt mitten im 2. Weltkrieg. Die Familien Lehmann und Falkenbach planen, Hitler zu stürzen. Dabei müssen sie sehr perfide und vorsichtig vorgehen. Als sie die Nachricht des Todes eines Familienmitglieds ereilt, sind sie am Boden zerstört. Doch die beiden Familien kämpfen weiter.
Leider ein etwas schwächerer Teil der Reihe. Mochte ich bisher immer die persönlichen Intrigen und Familienbande sehr gerne, kam ich in diesem Band nicht so auf meine Kosten. Der Großteil der Handlung dreht sich um den Krieg und wie die Familien planen, Widerstand zu leisten. Doch leider geht nichts in die Tiefe. Alles wird nur angedeutet. Es sei ein „Katz- und Maus-Spiel“. Ja, aber dann möchte ich doch auch gerne wissen, WIE die Charaktere das machen und was sie sich ausgedacht haben, welche Fallen sie aufbauen. Das ging leider sehr unter.
Mir haben auch einige wichtige Personen aus den Vorgängerbänden gefehlt. Die Handlung deckt nur ein paar Wochen ab und ich hatte gehofft, dass am Ende des Buches auch der Krieg zu Ende ist. Sonst werde ich wohl den nächsten Band eher überspringen und darauf hoffen, dass nach Kriegsende wieder mehr Persönliches in die Handlung mit hineinspielt.
Fazit: Ich mag die Saga sehr gerne, aber dieser Teil konnte mich leider nicht begeistern.
Rezensionen von Harakiri:
Das Signal von Ursula Poznanski
Ein Garant für tolle Lesestunden
Als Viola nach einem Unfall ein Bein verliert und ans Haus gefesselt ist, wird sie misstrauisch, weil sie sich eingesperrt und bevormundet fühlt. In ihrer Not besorgt sie sich Tracker und verfolgt fortan jeden Schritt ihres Mannes und anderer Leute. Denn so ganz ohne Schuld ist Viola dann auch nicht.
Viel mehr kann man vom Inhalt nicht verraten, ohne zu spoilern. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Zwar habe ich mich teilweise auch über die Art der Pflegerin aufgeregt, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Viola ist ein starker Charakter. Wenn auch etwas unnahbar. Keiner der Charaktere geht in die Tiefe, mit Ausnahme Bennos, den mochte ich sehr gerne. Auch Romys Art fand ich sehr gut entwickelt.
Die Handlung beginnt spannend und bleibt es bis zum Ende. Zwar mögen manche Handlungsweisen etwas überzogen und konstruiert wirken, aber hey, was macht das schon? Das Buch entwickelt eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Leider muss man ja noch ein wenig arbeiten und so habe ich doch zwei Nachmittage für das Buch gebraucht. Aber das hat ja auch den Vorteil, dass ich länger etwas davon hatte.
Die Idee mit den Trackern fand ich sehr gut gelungen und dadurch, dass Viola allen ein eigenes Bild gibt, konnte ich auch immer gut nachvollziehen, wen sie jetzt meint. Mit der Zeit werden das nämlich einige und man muss schon etwas darauf achten, dass man nicht durcheinanderkommt.
Fazit: Ob Psychothriller, Who-done-it oder Jugendromane, Poznanski weiß, was dem Leser gefällt.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand
Ein Schampus-Mord
Als Xavier im Lager seines Restaurants einige spezielle Kisten Champagner entdeckt, erinnert er sich an früher, an seine Ausbildungszeit in der Champagne. Kurz darauf sieht er einen von seiner damaligen Clique, Luc Reiser, in Paris an einem Gabin-Event. Sie verabreden, dass Xavier Luc bald mal besuchen kommen wird.
Als dies dann geschieht, findet Xavier Luc schwer verletzt auf, Luc verstirbt noch vor Ort. Spätestens einige Tage später, als Xavier in Luxemburg unerwarteten Besuch erhält, ist ihm klar, dass es sich um einen gezielten Mordanschlag auf Luc gehandelt haben muss.
Während in Rückblicken immer wieder Details von früher erzählt werden, von Boudier, Xaviers Chef und seinen damaligen Kollegen, darunter Paul, der exzentrische Argentinier Leonardo, Yves Colrier, neben Luc Reiser der zweite Champagnerprinz in der Gruppe, und Fabienne, die erst mit Xavier anbandelte, dann mit anderen und nun mit Luc verheiratet ist, ermittelt in der Gegenwart Xavier auf Bitte von Fabienne auf eigene Faust. Er informiert sich über das Champagnergeschäft und stösst dabei auf viele legale und illegale Mauscheleien.
Zum Glück mag ich keinen Champagner und auch keinen Sekt, sonst wäre mir die Lust darauf wohl tatsächlich vergangen. Verschnittenes Blubberwasser - ein Millionengeschäft. Xavier kommt dem allen auf die Spur und ermittelt am Ende auch die Täterschaft.
Dieser achte Band ist wie bereits der siebte Fall wieder echt gut geschrieben. Es macht wieder richtig Spass, die Reihe zu verfolgen, besonders nachdem ich nach der Lektüre von Band 5 und 6 eigentlich keine Lust mehr dazu hatte. Xavier raucht noch immer viel, aber auch das ist längst nicht mehr so schlimm wie den vergangenen Bänden.
Neben der Champagner-Mord-Geschichte geht es nebenbei auch um einen Vorfahren von Xavier, um den sich Legenden ranken, das war nett zu lesen.
In "Verhängnisvoller Champagner" trifft die Leserschaft auf altbekannte Figuren wie der Finne Pekka, Xaviers Freundin Valérie und der ganze "Deux Eglises"-Staff, der dieses Mal sehr oft auf Xavier verzichten muss und natürlich auch noch kurz seine Polizei-Bekanntschaften.
Ein Fall mit hohem Spannungsbogen und interessanten Details zur Champagner-Herstellung. Mir gefielen auch die Rückblicke in die 80er-Jahre, so lernte man Xavier gleich noch ein bisschen besser kennen. Wie immer kommt auch das Lokalkolorit nicht zu kurz.
Fazit: Ein gelungener achter Band, der mit viel Spannung und Hintergrundwissen zur Champagner-Herstellung auftrumpft.
4 Sterne.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Der Nachbar von Sebastian Fitzek
„Sehr gruseliger und spannender Psychothriller!“
Sarah hat furchtbares erlebt. Sie war früher eine tolle Strafverteidigerin und glücklich verheiratet. Doch dann passiert das Unfassbare, ihr Mann wird zum Killer und kommt für seine Taten ins Gefängnis. Mit ihrer Tochter zieht Sarah in ein neues Haus und hofft damit, mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können.
Als ihre Tochter dann verreist, ist Sarah alleine in dem neuen Haus, nicht so toll wenn man an Monophobie (Angst vor Einsamkeit) leidet.
Dann passieren auch noch äußerst seltsame und gruselige Dinge. Wer macht Sarah auf diese Art und Weise fertig? Ist es ihr Ex-Mann, oder ein anderer Psychopath der sich „Der Nachbar“ nennt und sie wie er sagt, beschützen will. Die Ereignisse überschlagen sich, es kommt von einem Schockmoment zum nächsten. Ich wusste auf einmal nicht mehr, dreht Sarah jetzt komplett durch, oder ist da wirklich jemand. Die Auflösung hat mich überrascht und fand ich doch etwas skurril.
Aber ich habe das Buch dennoch sehr fesselnd gefunden. Der Thriller ist spannend und bescherte mir den eine oder anderen Gänsehautmoment.
Jedes Jahr fiebere ich schon auf das neue Buch von Sebastina Fitzek hin. Titel und Cover geben bei diesem Thriller nicht viel über den Inhalt preis. Jedes Mal auf Neue muss ich mich zwingen, den neuen Fitzek langsam zu lesen, weil ich dann wieder so lange auf ein neues Buch von ihm warten muss. Fitzek schafft es ein jedes Mal, mit den richten Sätzen bei mir eine Gänsehaut zu erzeugen. 1 Punkt Abzug, weil ich mir noch mehr Nervenkitzel erwartet hätte. Aber dies ist wie immer Geschmackssache. Vielleicht bin ich als Fan der ersten Stunde auch einfach nur verwöhnt.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf
Wer ist hier der Feind?
Cecilia arbeitet als Housesitterin und schlägt sich damit so durch das Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie total abgestürzt. Dann ergattert sie einen Auftrag bei einer reichen Familie Waldner, die mehrere Häuser besitzt. Johannes Waldner, der Sohn der Familie ist sofort von Cecilia angetan. Die beiden fangen eine Beziehung an.
Als Cecilia ein paar Tage auf das Haus auf einer Ostseeinsel aufpassen soll, passieren dort unheimliche Dinge, wenn sie alleine ist. Gut, dass Johannes und ihre Freunde wenig später eintreffen und es dann richtig spannend wird. Anfangs wird aus der Sicht von Cecilia erzählt, dann kommt Johannes Sichtweise und ich dachte mir nur, wow jetzt wird es ja mal interessant.
Einer von Cecilias Freunden erpresst Johannes, er weiß noch nicht wer es ist, möchte es aber auf dieser Insel herausfinden. Ein sehr gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, beginnt.
Das Geheimnis lüftet sich erst sehr spät und die Spannung fand ich schon fast unerträglich. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, ich wollte unbedingt wissen, das damals passiert ist und wer dahintersteckt. Irgendwie hat jeder von Cecilias Freunden ein Motiv, und gefühlt hat jeder ein Geheimnis. Ich hatte auch schon meine Vermutungen, aber diese haben sich von Kapitel zu Kapitel geändert.
Durch die kurzen Kapitel, die verschiedenen Zeitebenen und Sichtwechsel der jeweiligen Protagonisten fand ich den Thriller extrem spannend. Als sich dann alles geklärt hatte, war ich schon entgeistert, wie sich das Puzzle Stück für Stück zusammengefügt hat. Mir hat dieser Thriller echt gut gefallen, die Location, die Psychospielchen, die spannungsgeladene Stimmung. Klare Empfehlung.
Rezensionen von vianne:
One Date to Gold von Ivy Leagh
Eine winterliche, süße Olympia-Romance
„One Date to Gold“ von Ivy Leagh ist eine perfekte, cozy Sports-Romance, voller Überraschungen, Ahh‘s und Ohh‘s.
Amie und Hunter starten beide für das Team USA bei den olympischen Winterspielen in Italien. Wo es Amy an Selbstbewusstsein und Glauben an sich selbst fehlt, strahlt Hunter als Star Eishockeyspieler voller Selbstverliebtheit und Arroganz.
Zumindest scheint es so. Im Laufe der Geschichte kommen sich die beiden immer näher, zunächst unter einer Fake-Dating-Beziehung, die aber von Tag zu Tag tiefgründiger zu werden scheint.
Genauso wie Hunter lernen wir Amie kennen, lernen zu verstehen, was sie berührt und verletzt und gleichzeitig öffnet sich Hunter immer mehr, sodass ich mir hier und da ein Seufzen nicht verkneifen konnte, denn wie süß und fürsorglich kann man sein?
Ich habe mich viel zu schnell in die Geschichte der beiden verliebt, konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich so mitgefiebert habe. Als Olympia-Fan fand ich natürlich auch das Setting wunderschön. Olympia in Italien. Ein verschneites Athletendorf in Cortina, voller Lichter, Aufregung und Events.
Ich fand die Geschichte hatte genau die perfekte Balance zwischen dem Fokus auf den Sport und der Beziehung zwischen Amie und Hunter.
Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte aus sowohl Amie’s als auch Hunters Sicht geschrieben wurde. Außerdem mochte ich die Handlung wirklich sehr. Es gab keine großen, schockierende Wendungen, die mir die Laune verdorben haben, sondern hatte immer wieder kleine Happy-Ends, eben wie eine perfekte romantische Komödie und genau nach meinem Geschmack!
Ich freue mich auf mehr der Autorin!
Rezensionen von Gute_Laune:
Die Gemüsebäckerei von Lina Wallentinson
Mehr Gemüse auf besondere Art
Gemüsefans wissen es schon längst, man kann Gemüse nicht nur kochen, sondern auch prima damit backen! Manche der hier vorgestellten Rezepte erfordern allerdings schon ein wenig Mut. Nicht jede Kombination kann man sich ohne weiteres vorstellen. Da seien nur mal die grünen Kokosspitzen mit Limette genannt, in die zu den Kokosraspeln tatsächlich Feldsalat kommt! Dagegen ist die Möhrenbiskuitrolle mit Zitronencreme schon besser vorstellbar und übrigens auch echt köstlich! Im Theorieteil am Anfang des Buches geht die Autorin zwar auf die Gemüsesorten ein, aber nicht auf die Mehlsorten.
Das finde ich etwas schwierig. Bei den Temperaturangaben steht die Backart nicht dabei. Ich habe gelernt, dass dann immer O/U zu verwenden ist.
Die meisten Zutaten sind alltäglich, doch bei ein paar bin ich dann doch ins Stolpern geraten. So findet sich beim Kartoffelbrot im Bräter beispielsweise die Angabe Weizenmehl spezial. Das sagt mir nichts! Ich brauche genaue Typenbezeichnungen! Womit wir wieder bei meiner obigen Bemerkung wären, dass darauf im Theorieteil mehr eingegangen hätte werden müssen. Andere Beispiele sind gemahlene Pommeranze oder Grahammehl. Da muss ich im Handel echt suchen!
Der Aufbau der Rezepte ist klar und übersichtlich. Nach dem Titel des Rezeptes folgt ein kleiner Text dazu. Danach werden die Zutaten für die ebenfalls angegebene Menge Gebäckstücke aufgezählt und in der Spalte daneben die Zubereitungsschritte erklärt und beschrieben. Nährwertangaben findet man nicht. Dafür hat, zu meiner großen Freude, jedes Rezept auch ein Foto. Auch finde ich es klasse, dass nach dem Rezeptverzeichnis ein Register nach Gemüsesorte angefügt wurde.
Manche Gebäckstücke werden arg klein. Da sollte man lieber weniger Stücke und dafür größere machen. Und man muss gerade bei den Broten und Brötchen ein wenig Geschick mitbringen, denn diese Teige sind sehr klebrig und daher etwas schwer zu formen. Die Kuchen sind ebenfalls für kleine Formen gedacht. Hier muss man etwas aufpassen. Man merkt hier schnell, dass in Schweden andere Mehlsorten genutzt werden und die Portionen kleiner sind.
Leider finde ich die Rezepte nicht wirklich alltagstauglich. Hin und wieder mal eins dieser Rezepte, ob deftig oder süß, finde ich okay, aber jeden Tag möchte ich das dann doch nicht, so gern ich Gemüse esse. Für Anfänger könnte das Buch in meinen Augen zu viele Stolperfallen aufweisen, da manchmal in der Zubereitung Zutaten anders sind, als auf er Zutatenliste angegeben. Auf Feiern eins dieser Gerichte mitzubringen, löst auf alle Fälle Staunen aus. Insgesamt möchte ich das Buch mit drei Sternen bewerten und empfehle es allen, die schon länger backen und das Außergewöhnliche lieben. Nach einer korrigierten Neuauflage gäbe es mindestens einen Stern mehr von mir.
Rezensionen von spozal89:
Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) von Jens Schumacher
gute Idee, welche uns aber nur stellenweise überzeugt hat
Wir kennen bereits die Lesen-nervt Reihe des Autors, welche meinem Sohn sehr gefallen hat. Daher haben wir uns sehr auf das Mathe-nervt Buch gefreut, da mein Sohn aktuell ein bisschen mit den Zahlen kämpft. Er ist allerdings schon in der dritten Klasse, dennoch hat er sich über das Buch gefreut und es wurde gleich durchgeblättert.
Leider hatte er diesmal nicht ganz so viel Freude beim Lesen, denn die Aufgaben wiederholen sich leider und sind eher was für die jüngeren Rechner. Ihm war ziemlich schnell langweilig und die Schaben mochte er nicht so gerne wie den Weberknecht aus der anderen Reihe. Zudem fand er auch die Geschichte mit dem Laden nicht so gut, da konnte er sich auch nicht so reinfühlen.
Dennoch ist die Idee hinter so einem Buch wirklich gut. Vorallem weil unter der Geschichte immer wieder Rechenrätsel gelöst werden sollen und die Auflösung aber direkt auf der nächsten Seite im Text eingebunden wird und nicht am Ende des Buches. Die Illustrationen passen gut zur Story. Ob wir das Buch empfehlen würden? Ich glaube schon, vorallem an Kinder, die generell Probleme mit Zahlen haben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es als Geschenk gut ankommen würde! Wir vergeben daher gute drei Sterne.
Rezensionen von Shilo:
Weltenwechsel von Marion Kraft
Zwischen Ausgrenzung und Selbstfindung
Dieses Buch erzählt von Julia, einem Mädchen, das am Rand der Gesellschaft aufwächst. Als Tochter einer weißen Mutter und eines amerikanischen farbigen GI erlebt sie früh, was es heißt, aufzufallen und nicht dazuzugehören. Ausgrenzung, Armut und die Nachwirkungen des Krieges prägen ihren Alltag.
Ein besonderer Ort in Julias Kindheit ist das sogenannte bunte Haus. Dort lebt sie eine Zeit lang mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammen und erfährt so etwas wie Schutz und Zugehörigkeit. Diese Phase fühlt sich beim Lesen wie ein kurzer, kostbarer Halt an. Umso stärker wirkt es, wenn sich das Leben erneut wendet und Julia gezwungen ist, ihren Weg unter veränderten Bedingungen fortzusetzen.
Der Roman verknüpft Julias Geschichte mit der ihrer Familie und spannt dabei einen Bogen über drei Generationen von Frauen. Es geht um die Weitergabe von Erfahrungen, um Verletzungen, die nicht ausgesprochen werden, und um die Frage, wie Herkunft ein Leben formt. Die westdeutsche Nachkriegszeit ist dabei stets präsent. Viele der geschilderten Situationen wirken heute noch nachvollziehbar.
Marion Kraft schreibt klar und aufmerksam. Die Sprache ist einfach und genau. Nähe stellt sich leise ein, ebenso Unruhe und Mitgefühl. Besonders eindrucksvoll ist Julias Entwicklung hin zu einer jungen Frau, die ihren Platz sucht und beginnt, sich selbst ernst zu nehmen. Dieser Weg wirkt glaubwürdig und nachvollziehbar.
Was diesen Roman auszeichnet, ist seine Haltung. Er erzählt von Identität, Fremdsein und Selbstbehauptung. Die Geschichte vertraut darauf, dass das Erlebte für sich spricht.
Ein kraftvoller Debütroman der Autorin, der stark berührt und tief bewegt.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für Leserinnen und Leser, die tiefgehende Romane mögen.
Rezensionen von Anndlich:
Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert
Das Gleichgewicht der Welt
Bea lebt mit ihrem Großvater, dem Zauber-Eber, in einem Haus voller Zaubertränke und Heilkräuter. Genau dorthin möchte Cad, ein seltener Galdurier, um sein verschwundenes Volk wiederzufinden. Doch als Bea Cad zu ihrem Großvater bringen möchte, ist dieser spurlos verschwunden. Zurück blieb nur eine seltsame Nachricht und die „Ewige Flamme“ mit der das Gleichgewicht der Welt erhalten bleibt.
Bea und Cad begeben sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Zauber-Eber.
Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert ist ein spannender Auftakt eines lebhaften Fantasy-Comics. Die Illustrationen des Comics sind wirklich genial, farbenfroh, detailreich und zum Wegträumen! Die einzelnen Figuren sind toll gezeichnet und machen viel Spaß. Unheimlich gut haben uns auch die Dialoge zwischen Bea und Cad gefallen, vor allem Cad gibt einem immer wieder Ratschläge mit auf den Weg und lässt einen über diese Nachdenken. Nicht alle sind den Kindern aufgefallen, aber durchaus viele, was auch für mich als Erwachsene interessant zu erleben war (worüber denken sie nach, was fällt auf/was nicht).
Die Suche nach dem Zauber-Eber ist spannend und abenteuerlich, nur das Ende kam uns leider zu abrupt.











