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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Ordnung muss sein von Sascha Kittelmann

Herrlich !

Dieses Buch ist so herrlich witzig und skurril und zeigt auf, wie die Mühlen der Ämter mahlen und hat mir eine wirklich lustige und kurzweilige Lesezeit verschafft.
Dass unsere Ämter und Behörden nicht immer am Puls der Zeit sind, das wissen wir ja eigentlich alle – was aber alles zu den Aufgaben des Ordnungsamtes gehört, wie die Angestellten/ Beamten ihren Arbeitsalltag meistern, das wird hier sehr humorvoll dargestellt.

Lustige Anekdoten aus dem Alltag, skurrile Anfragen und Kuriositäten beschreibt Sascha Kittelmann und trifft es dabei auf den Punkt : wer im öffentlichen Dienst arbeitet, braucht einen langen Atem, viel Durchhaltevermögen und eine große Portion Enthusiasmus – auch wenn der Bürger/die Bürgerin das nicht immer sieht.
Herrlich witzig und unterhaltend hat der Autor das Buch geschrieben und da man in seinem Umfeld ja immer den ein oder anderen Angestellten im öffentlichen Dienst hat, finde ich es auch zum verschenken ziemlich genial.

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Ordnung muss sein

Rezensionen von peedee:

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Sophie L. von Matthew Blake

Das Buch hat etwas, aber…

Dr. Olivia Finn ist eine renommierte Gedächtnisstörungsexpertin im Charing Cross Hospital, London. Welch‘ eine Ironie, dass ausgerechnet ihre 96-jährige Grossmutter Josephine an Demenz leidet. Ein Anruf aus dem Hotel Lutetia in Paris erwischt Olivia kalt: Ihre in Paris wohnende Grossmutter sei im Hotel aufgetaucht und habe gestanden, vor Jahrzehnten ein Mord begangen zu haben! Und sie heisse Sophie, nicht Josephine.

Olivia reist sofort nach Paris. Ist ihre Grossmutter nun vollends verwirrt? Oder ist etwas Wahres dran? Kurz darauf ist ihre Grossmutter tot…

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut: wenige Elemente, aber trotzdem sehr ausdrucksstark.

Das Buch wird aus der Sicht von mehreren Personen und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der Wechsel ist jeweils gut angegeben. Ein interessanter Prolog, der den Leser ins Paris des Jahres 1945 zurückversetzt, gefolgt von der Erzählung in der Gegenwart.

Das Hotel Lutetia ist Olivia nicht unbekannt, denn dort hängt das berühmte Bild „Memory“, das ihre Grossmutter – eine berühmte Porträtmalerin – nach dem Zweiten Weltkrieg erschaffen hatte: Es zeigt eine Frau in Anstaltskleidung, ohne Haare, im Hotel Lutetia. Sehr interessant, dass das Hotel (auch in der Realität) als Anlaufstelle für aus Konzentrationslagern zurückgekehrte Menschen diente. Ausgerechnet vor diesem Bild sitzt nun ihre Grossmutter achtzig Jahre später und behauptet Ungeheuerliches. Da sie dement ist, ist fragwürdig, wie viel von dem, was sie sagt, der Wahrheit entspricht. Aber die Polizei kann nicht einfach darüber hinwegsehen.
Ein interessanter Einstieg in die Geschichte, der bei mir schon ziemlich viele Fragen ausgelöst hat. Es gibt etliche Handlungsstränge und Protagonisten, die zu Beginn natürlich noch lose Puzzlesteine sind. Ob und wie sich diese ins grosse Ganze fügen, ist noch unklar.

Mein Fazit? Das Buch hatte etwas, das mich fortlaufend weiterlesen liess. Aber es war trotzdem irgendwie flach; Olivia blieb unnahbar, kühl, am Ende blieben einige Fragen offen. Leider hat mich die Story nicht so begeistert wie erhofft. Für mich war es das erste Buch des Autors; aufgrund der Lobeshymnen auf sein vorheriges Werk „Anna O.“ habe ich offenbar zu viel erwartet, schade. Und ein Thriller war es für mich leider auch nicht. 3 Sterne.

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Sophie L.

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Kein Haus, kein Leben – ein verstörender Thriller

Tödliches Angebot – Besessenheit“ von Marisa Kashino ist definitiv kein leichter Stoff. Der Psychothriller wirkt stellenweise schon fast abartig, vor allem wegen Margos Mantra: Kein Haus, kein Baby. Kein Haus, keine Familie. Kein Haus, kein Leben.
Margo lebt mit ihrem Ehemann in einer viel zu kleinen Wohnung, und der sehnlichst gewünschte Nachwuchs lässt ebenfalls auf sich warten.

Als wäre das nicht genug, ist der Immobilienmarkt extrem umkämpft. Als sie schließlich ihr absolutes Traumhaus entdeckt, setzt bei ihr etwas aus – und sie tut wirklich alles, um dieses Haus zu bekommen. Und mit „alles“ meine ich auch wirklich alles: miese Tricks, Manipulation, Stalking – hier wird nichts ausgelassen.
Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass man sich stellenweise sehr gut in Margos Gedankenwelt hineinversetzen kann. Ihre Verzweiflung, der innere Druck und die Obsession sind nachvollziehbar dargestellt. Doch was danach folgt, war für mich persönlich nicht mehr realistisch – das ging klar in Richtung krank und abartig gestört.
Gegen Ende wird es dann richtig heftig: Der Thriller wird extrem intensiv, düster und schockierend. Trotz (oder gerade wegen) dieser krassen Wendungen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ist definitiv nichts für schwache Nerven.

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Tödliches Angebot

Rezensionen von Bücherwurm78:

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Wellengrab von Stefan Ahnhem

Spannender Krimi

Fabian Risk unternimmt gerade einen Segelbootausflug mit seiner Tochter Matilda, als in den Küstengebieten Schwedens der Strom ausfällt. Während des Blackouts wurde eine Bank überfallen, Zeugen verhalten sich merkwürdig. Zudem wird Fabian von einer alten Bekannten kontaktiert, deren Kind wurde entführt.

Und es ist nicht der einzige Entführungsfall und alles hat irgendwie miteinander zu tun.

Wellengrab ist das 7. Buch aus der Reihe um Ermittler Fabian Risk. Nachdem ich alle Vorgängerbücher bereits gelesen hatte, habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut, nachdem der 6. Fall bereits vor mehr als 4 Jahren erschienen ist.
Auch Wellengrab hat mir wieder richtig gut gefallen. Ab der ersten Seite an war es spannend und ist es auch bis zum Schluss geblieben. Es gab für mich auch keine langwierigen Passagen im Text, ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen mag. Die Story fand ich gut aufgebaut und umgesetzt. Aktuelle Themen sind wirklich gut in diesem Kriminalroman verpackt.
Fabian Risk als Hauptperson kam auch diesmal wieder bei mir als Leser sympathisch an.
Ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Fall, das Ende des Buches lässt zumindest darauf hoffen.
Auch das Cover finde ich wieder sehr schön gestaltet, passend zu einem schwedischen Kriminalroman.

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Wellengrab

Rezensionen von S.L. :

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Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse! von Daniela Kulot

Die Fuchsbande

Das Buch passt super gut zu uns! Schulanfängerin in einer 1. Klasse, die den Fuchs im Namen führt. Mitschüler, die Namen der Freunde haben. Dazu eine nette Lehrerin - das gefällt, das ist eigenes Erleben, das spricht an.
Die Seiten sind anschaulich gestaltet, bunte, klare Illustrationen ergänzen den Text.

Die Schrift ist schön groß, sauber gedruckt, für lesen Lernende gut zu erkennen. Die Seiten sind nicht überfrachtet. Eingeschobene Rätsel machen Spaß, erhöhen die Aufmerksamkeit. Themen wie Jahreszeiten werden geübt, Blattformen verglichen - gut für das Allgemeinwissen. Auch gleichzeitig eine Beschäftigungs- und Bastelidee. Bei der spannenden Mäusejagd werden viele Kinder einbezogen, Jede/r kann etwas Tolles.
Im Anhang finden sich die Lösungen, die sind aber für aufmerksame Kinder gar nicht nötig.
Ein empfehlenswertes Buch für 1. Klasse- Schüler.

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Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!

Rezensionen von S.:

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Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse! von Daniela Kulot

Die Fuchsbande

Das Buch passt super gut zu uns! Schulanfängerin in einer 1. Klasse, die den Fuchs im Namen führt. Mitschüler, die Namen der Freunde haben. Dazu eine nette Lehrerin - das gefällt, das ist eigenes Erleben, das spricht an.
Die Seiten sind anschaulich gestaltet, bunte, klare Illustrationen ergänzen den Text.

Die Schrift ist schön groß, sauber gedruckt, für lesen Lernende gut zu erkennen. Die Seiten sind nicht überfrachtet. Eingeschobene Rätsel machen Spaß, erhöhen die Aufmerksamkeit. Themen wie Jahreszeiten werden geübt, Blattformen verglichen - gut für das Allgemeinwissen. Auch gleichzeitig eine Beschäftigungs- und Bastelidee. Bei der spannenden Mäusejagd werden viele Kinder einbezogen, Jede/r kann etwas Tolles.
Im Anhang finden sich die Lösungen, die sind aber für aufmerksame Kinder gar nicht nötig.
Ein empfehlenswertes Buch für 1. Klasse- Schüler.

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Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!

Rezensionen von Tintenteufel:

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Die Stimme unseres Körpers von Ingo Froböse

Faszinierende Zusammenhänge

In seinem neuesten Buch lehrt uns der Sportwissenschaftler Ingo Froböse das Verständnis der Stimme unseres Körpers. Wenn wir sie besser wahrnehmen und richtig zu interpretieren wissen, können wir unsere Gesundheit schützen und verbessern.

Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf unser Nervensystem und sein Bemühen, die Körperkommunikation in den Dienst von Homöostase und Allostase zu stellen.

Die Darstellung der vielfältigsten Zusammenhänge von Organen, Sinneswahrnehmungen, Nervenleitung, Gehirn, Stoffwechsel, Hormonhaushalt und vielem mehr ist absolut faszinierend, aber zugleich auch herausfordernd. Leichter zugänglich sind die konkreteren Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen im hinteren Teil des Buches.

Als medizinischer Laie hatte ich keine Verständnisprobleme, aber verlor streckenweise den Überblick über die Vielfalt der Zusammenhänge und die Einsicht in die Relevanz dieser Erkenntnisse für mich und meinen Körper. Insgesamt hat mich dieses Buch einfach nicht so ‚packen‘ können wie das letzte Buch über die Muskeln. Alles blieb relativ abstrakt, was wohl auch dem komplexen Thema geschuldet sein mag. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass der Autor dieses Buch nicht mit soviel Herzblut geschrieben wie hat wie jene über seine zentralen Themen Sport und Ernährung.

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Die Stimme unseres Körpers

Rezensionen von Tintenteufel:

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne

Tolle Sachkunde!

Dieses Buch über das lebenswichtige Element Wasser bietet Sachkunde vom Feinsten! Es ist liebevoll anschaulich und komplex in der Darstellung zugleich! Das Thema wird in seiner großen Vielschichtigkeit und in den zahlreichen Zusammenhängen dargestellt: Von der alltäglichen Nutzung zum Trinken, Waschen und Putzen über die Gestaltung der Freizeit, Nutzung in der Landwirtschaft und Industrie bis zur ökologischen und geologischen Bedeutung.

Schon die kleinsten Leser können die wunderschönen Illustrationen betrachten und mit ihren Vorlesern darüber ins Gespräch kommen, wo ihnen Wasser begegnet und wie sie es verantwortungsvoll nutzen können. Es wird auch viel Freude bereiten, den lustigen Fischotter auf allen Seiten zu suchen.

Doch auch Grundschulkinder werden lange Freude an dem Buch haben, weil so viele Aspekte angesprochen werden: von der allgegenwärtigen Notwendigkeit von Wasser über seine landschaftsgestaltende Kraft bis zu Fragen von Ökologie und Verteilungsgerechtigkeit! Alles wird anschaulich und kindgerecht dargestellt: so etwa die Anzahl der gefüllten Badewannen für die Produktion einer Jeans oder der direkte Vergleich von mediterranen Landschaften voller Obstbäume mit ausgedörrten Böden nach längerer Trockenheit.

Hinter den bewährten Klappen verbergen sich stets neue Überraschungen: mal Innenansichten, mal Vergleiche oder auch mal ganz konkrete Handlungsempfehlungen für den ressourcenschonenden Umgang mit dem knappen Gut Wasser.

Ein rundum gelungenes Buch, das ganz ohne belehrenden Zeigefinger Neugier weckt und viele Einsichten vermittelt! So sollte Sachkundeunterricht immer gelingen!

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser

Rezensionen von brauneye29:

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Guter Auftakt

Zum Inhalt:
Lio ist eine Sklavin, die keine Erinnerung hat. Der Traumweber Izan kauft sie und damit beginnt eine Reise durch ein vom Krieg gespaltenes Reich voller Traumstaub-Magie und Zwielichtkreaturen. Verfolgt von mysteriösen Visionen und der vergessenen Vergangenheit gerät Lio zwischen die Fronten eines Konflikts.

Je tiefer Lio und Izan in das Netz aus Intrigen geraten umso mehr entwickeln sich Gefühle zwischen ihnen.
Meine Meinung:
Gerade so im ersten Drittel wird man mit sehr vielen Details zu Lio und deren Umgebung sowie weiteren Protagonisten und Gestalten und vielen Informationen überschüttet, die man erstmal gewechselt bekommen muss. Darauf muss man sich dann schon einlassen, denn sonst wird es schon schwierig der Story zu folgen. Gelingt einem das jedoch, wird mit mit einer vielschichtigen, fantasievollen Geschichte belohnt. Die sich anbahnende Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, was mir gut gefällt. Ich hoffe, dass dies nicht den weiteren Teilen nicht zu sehr im Vordergrund steht. Das Cover finde ich übrigens richtig gut.
Fazit:
Guter Auftakt

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night

Rezensionen von LeserinLu :

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Kleopatra von Saara El-Arifi

Mit Längen

Saara El-Arifi erzählt Kleopatras Leben aus der Ich-Perspektive ab der Thronbesteigung mit nur 19 Jahren bis zu den politischen und persönlichen Kämpfen, die sie als Herrscherin, Ehefrau und Mutter führt. Dabei wendet sie sich auch immer wieder direkt an die Leser:innen und kommentiert die Ereignisse und die gängige Geschichtsschreibung dazu, was mir stilistisch gut gefallen hat.

Leider konnte mich der Roman nur teilweise überzeugen. Das Erzähltempo ist sehr ungleichmäßig: Manche Passagen sind extrem detailreich und ziehen die Handlung unnötig in die Länge, während andere Abschnitte plötzlich an Tempo gewinnen, was mir beim Lesen deutlich mehr Spaß gemacht hat. Zwar gab es immer wieder spannende Momente, die mich haben weiterlesen lassen, insgesamt wurde mein Lesefluss jedoch durch häufige Rückblenden und Vorausdeutungen gebremst, die auf mich eher ermüdend wirkten. Auch zur Hauptfigur selbst habe ich trotz der Ich-Perspektive keinen wirklichen Zugang gefunden. Sprachlich war der Roman zwar solide gestaltet und von Volker Oldenburg flüssig übersetzt, es gab jedoch keine überraschenden Sprachbilder oder Ähnliches.

Insgesamt war es für mich ein ambitionierter Roman mit einer starken historischen Figur, der für mich jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb.

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Kleopatra