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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

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Wie verführt man eine Erbin? von Julia Quinn

Spionin oder Erbin

Carlotta oder Caroline wer ist die junge Frau die mitten in der Nacht von Blake aufgegriffen wird? Eine gefährliche Spionin oder eine junge Erbin auf der Flucht? Er nimmt sie erstmal mit weil er ist überzeugt die Spionin vor sich zu haben, aber warum berührt sie sein verhärtetes Herz. Sind es die großen blau-grünen Augen oder ihre Intelligenz und Unerschrockenheit.

,Der Anfang ist gut gelungen, in der Mitte hat das Buch einige Längen, am Ende überschlagen sich die Ereingnisse.
Wenn die Autorin da ein besseres Gleichgewicht in der Zukunft hin bekommen , wären ihre Romane in der Zukunft ein Highlight. Aber auch der gute Durchschnitt war unterhaltsam und gut zu lesen.
Die Personen waren liebenswert, dumm oder abscheulich, dazu auch noch gefährlich. Jede für sich war detailliert genug beschrieben so das man beim Lesen ein Bild vor Augen hatte.
Ich werde nach Büchern der Autorin die auch die Bridgertons geschrieben hat, Ausschau halten.

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Wie verführt man eine Erbin?

Rezensionen von begine:

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Alle glücklich von Kira Mohn

Wirklich Glücklich, oder?



Kira Mohn beschreibt in ihrem Roman, Alle glücklich, eine vierköpfige Familie.
Es sieht aus, als wären alle glücklich, aber wenn man die Hintergründe sieht, sind da viele Probleme.
Mit viel Gefühl versteht es die Autorin diese Geschichte darzustellen.
Alexander ist Oberarzt und ist in der Familie ziemlich dominierend.

Obwohl Nina auch arbeitet, geht sie auf alle Wünsche der Familie ein. Sich selber stellt sie immer zurück. Erst eine neue Freundin öffnet ihr die Augen.
Die sechzehnjährige Emilia erlebt eine unschöne erste richtige große Liebe, denkt sie.
Ben ist neunzehn Jahre alt, er ist schüchtern und hadert mit seinem Leben.
Die Autorin erzählt uns in diesem Roman, wie das normale Leben ist.
Es sieht oft anders aus, als man denkt. Das ist das wahre Leben. Man muss immer kämpfen um glücklich zu werden.
Es ist ein gut komponierter Roman, den ich gerne gelesen habe.

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Alle glücklich

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Kleopatra von Saara El-Arifi

Wunderschön gestaltet, aber nicht sehr packend

Im Vorwort geht die Autorin darauf ein, dass über die mysteriöse Kleopatra als historische Figur leider nur sehr wenig überliefert ist, weshalb fast alles in diesem historischen Roman der Fantasie der Autorin entspringen musste. Das ist ihr also nicht anzulasten.

Die Autorin hat sich auch Mühe gegeben, eine Atmosphäre des alten Ägyptens entstehen zu lassen: mit dem Nil, dem Meer, Pyramiden, dem Sonnengott Re und dem Glauben an übernatürliche Fähigkeiten, die einem von den Göttern gegeben wurden.

Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt, wir erleben sie durch die Augen von Kleopatra: zuerst Tochter des Königs und dann, nach dessen Tod, sehr bald Pharaonin. Nicht leicht hatte sie es, und schon bald nach ihrer Thronbesteigung werden Gerüchte über sie verbreitet und ihr nach dem Leben getrachtet. Es kommen einige Grausamkeiten, Morde und Intrigen vor, genauso wie Romantik.

Positiv kann ich anmerken, dass es sich um ein wunderschön gestaltetes Buch handelt, noch einmal mehr in der Farbschnitt-Ausgabe, und es viel Freude macht, dieses Buch in die Hand zu nehmen oder auf dem Schreibtisch liegen zu sehen.

Dennoch hat mich insgesamt das Buch vom Schreibstil her eher kalt gelassen. Die Figuren waren mir zu flach gestaltet, als dass ich wirklich mit ihnen mitgefühlt und mitgefiebert hätte. Sprachlich empfand ich es als sehr simpel, auch für einen historischen Roman, von dem man meist genregemäß nicht die Tiefgründigkeit gehobener Literatur erwarten kann, wie mir schon klar ist.

Insgesamt eignet es sich wohl für eine eher jüngere und tendenziell weibliche Leserschaft, die gerne leichtfüßig unterhalten werden möchte, historische Romane ohne viel Wirklichkeitsbezug, dafür mit romantischen Aspekten, schätzt, und insbesondere auf die optisch sehr schöne Gestaltung Wert legt. Mich hat das Buch leider nicht gepackt.

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Kleopatra

Rezensionen von brauneye29:

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Schleifen von Elias Hirschl

Sehr ungewöhnlich

Zum Inhalt:
Franziska Denk leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, dass sie mitbekommt, ereilt sie sofort. In dem Mathematiker Otto Mandl findet Franziska einen Seelenpartner und sie lernt sich mit Wörtern aus toten Sprachen zu immunisieren. Die beiden sind absolut sprach besessen und forschen nach der perfekten Sprache.

Meine Meinung:
Eigentlich kann man zu diesem Buch keine Inhaltsbeschreibung machen, denn wenn man das wirklich versuchen würde, wäre wahrscheinlich diese Beschreibung schon seitenlang und würde vermutlich immer noch nicht einfangen, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Und im Grunde geht mir das jetzt bei meiner Meinung zu dem Buch genauso, denn eigentlich weiß ich gar nicht so recht, was meine Meinung dazu ist. Irgendwie hatte ich immer mal wieder das Gefühl die Personen Googlen zu müssen, um dann wieder festzustellen, dass es kein Ergebnis gibt. Dann habe ich mich immer wieder gefragt, was das Buch mir eigentlich sagen will, allerdings auch ohne Ergebnis. Aber irgendwie hat mich das Buch fasziniert, so dass ich immer weiterlesen musste. Der Schreibstil hat etwas fesselndes, was mich immer wieder lesen lies, aber am Ende lässt mich das Buch auch ein wenig ratlos zurück.
Fazit:
Sehr ungewöhnlich

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Schleifen

Rezensionen von brauneye29:

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Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Noah ist erst vierzehn Jahre alt als das Kalifat neue, rigoros Regeln aufstellt. Seine Tauben dürfen nicht mehr auf dem Dach sein und fliegen lassen darf er sie schon gar nicht mehr und irgendwann steht sogar deren Leben auf dem Spiel. Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen.

Frauen dürfen das Haus nicht mehr alleine verlassen.
Meine Meinung:
So richtig viel weiß man über die Macht des Kalifats nicht, ich zumindest nicht. Umso interessanter aber auch erschreckender ist dieses Buch zu lesen, insbesondere wenn man weiß, dass der Autor weiß wovon er spricht. Dennoch hat das Buch auch eine fast poetische Art des Schreibens, was mich sehr berührt hat. Man mag gar nicht aufhören zu lesen und das setzt schon eine gewisse Qualität des Schreibens voraus. Wen fremde Kulturen interessieren, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Der letzte Sommer der Tauben

Rezensionen von Gavroche:

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Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine von Markus Heitz

Tolle Fortsetzung

Auch der zweite Teil wartet wieder mit einer düsteren Geschichte auf. Irida und ihre Freunde müssen Hohenburg vor der drohenden Gefahr retten, aber das ist wahrlich nicht einfach, denn ihre Gegner haben einen perfiden Plan geschmiedet, bei dem das Leben vieler in Gefahr ist. Aber werden sich diese tatsächlich einen solch grausigen Bündnispartner suchen? Irida und ihre Freunde wollen es nicht darauf ankommen lassen.

Auch hier gibt es wieder diverse Perspektive und Erzählebenen und es ist empfehlenswert, Band eins vorher zu lesen, denn sonst ist es doch wie ein Sprung ins kalte Wasser und man kann diese komplexe Welt nicht so gut erfasssen.
Der Schreibstil sowie auch der Ideenreichtum von Markus Heitz sind auch hier wieder unglaublich und mit dieser Fortsetzung hat er wieder beweisen können, dass er nicht nur High-Fantasy, sondern auch Fantasy für eine jüngere Zielgruppe schreiben kann, die dennoch Erwachsene begeistert.

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Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine

Rezensionen von begine:

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Die Liebe, später von Gisa Klönne

Das echte Leben



Die Schriftstellerin Gisa Klönne schreibt in ihrem Roman,
Die Liebe, s+älter, über das Älter werden.
Die Journalistin Cora muss mit sechzig Jahren eine neue Herzklappe hingepflanzt werden. Das ist für jeden ein eingreifendes Erlebnis. Ihr wird nahe gelegt in Frührente zu gehen. Das wurde hier plastisch erzählt.

Ihr Mann Anselm ist etwas älter und geht schon von sich aus in Rente. Das war gut gemeint. Ist dann doch auf einmal Zuviel Nähe. Das konnte ich genau nachvollziehen.
Dann denkt Cora viel an ihre Kindheit und Jugend.
Zwischendurch driftet sie immer an ihre Operation ab.
Dann macht sie sich Sorgen, kann sie weiter mit Anselm zusammen leben? Sie fährt oft nach Berlin, da hat sie von ihrem Vater eine Wohnung geerbt.
Anselm lässt sie viel im Unklaren, wann sie wiederkommt.
Bis er selber dann auf Reisen geht, um aufzuräumen in seiner Vergangenheit. Das bringt Cora endlich zu einem Ergebnis.
Der Roman ist wunderbar echt und lebensnah.
Ich war von ihm begeistert.

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Die Liebe, später

Rezensionen von brauneye29:

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Die Farm der Mädchen,2 Audio-CD, 2 MP3 von Hans Rosenfeldt

Ganz okay

Zum Inhalt:
Mitten in der Nacht sind zwei hochschwangere Frauen auf der Flucht, ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. Dann wird die Polizistin Hannah mit einem neuen Fall betraut. Im Wald wurde ein totes Baby gefunden, von der Mutter keine Spur. Hannah ist nach dem Tod ihres Mannes gerade erst wieder im Dienst und stürzt sich in den Fall.

Meine Meinung:
Das war mein bisher erstes Buch des Autoren und ich hatte es als Hörbuchversion. Ich hatte den Eindruck, dass ich vermutlich das Buch in Schriftform schwieriger gefunden hätte, denn so richtig lag mir der Schreibstil nicht. Wenn mir aber ein Hörbuch vorgelesen wird, fällt es mir dann doch leichter am Ball zu bleiben, wie eben in diesem Fall. Die Story ist nicht uninteressant und zeitweise auch recht spannend. Hannah hat mir als Protagonistin gut gefallen. Gelesen wurde es recht gut.
Fazit:
Ganz okay

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Die Farm der Mädchen,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von brauneye29:

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Die Liebe, später von Gisa Klönne

Berührende Geschichte

Zum Inhalt:
Kora und Anselm sind schon lange verheiratet und zufrieden mit ihrem Leben. Eine Herz-OP wirft Kora plötzlich in Zweifel an allem, was bisher so richtig und normal erschien, während ihr Mann Anselm die Rente einreicht und eigentlich die Zeit gemeinsam mit Kora und einem Projekt genießen will.

Doch ist es das, was Kora will. Sie begibt sich auf die Suche, nachdem was sie einmal war.
Meine Meinung:
Das Buch fand ich richtig gut, beleuchtet es doch ein Thema, dass wahrscheinlich jeden mal ereilt hat, ob man nun vorher einen gravierenden Einschnitt hatte oder auch nicht. Man hinterfragt, das Leben, dass man führt und wie man eigentlich war und wohin man mal wollte. Das hat die Autorin sehr feinfühlig aufgenommen und verarbeitet ohne zu theatralisch zu werden. Diese Zerrissenheit und das Chance auf ein vielleicht ganz anderes Leben ist total interessant und berührend geschrieben. Ich hatte die Hörbuchversion, die mir auch gut von der Art des Vortrags gefallen hat.
Fazit:
Berührend Geschichte

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Die Liebe, später

Rezensionen von Tobias Kallfell:

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Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Leben im Kalifat

Wir befinden uns inmitten einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Islamisten haben die Macht ergriffen, führen ein Kalifat ein und erlassen strenge (religiöse) Gesetze zur Lebensführung. Sie betreffen auch den 14-jährigen Ich-Erzähler (Noah) und seine Familie. Zu Beginn erleben wir mit, wie Noah seinem Vater, einem Ladenbesitzer, helfend zur Hand geht.

Dieser muss sein Inventar auf islamische Kleidung umstellen und macht sichtbare Frauenhaut mit einem schwarzen Stift unkenntlich. Nur die Augen dürfen noch zu sehen sein. Und über die Einhaltung der Regeln wacht die Religionspolizei.


Im weiteren Handlungsverlauf erfahren wir einiges über das streng reglementierte Leben im Kalifat. Verstöße werden streng geahndet. Geldstrafen und Verhaftungen sowie Folter und Hinrichtungen auf offener Straße sind an der Tagesordnung. Ein Kulturwandel setzt ein und die totalitären Strukturen werden immer umfassender. Die Verbote werden mit der Zeit immer gravierender. Zigarettenstangen, Poster und unislamische Kleidungsstücke werden öffentlich verbrannt. Mobiltelefone müssen bei der Polizei abgegeben werden. Die Jugend wird indoktriniert und mit einem neuartigen Gefühl von Zugehörigkeit verführt. Versammlungen werden überwacht und immer mal wieder werden Ausgangssperren verhängt. Und Noahs Familie ist auch direkt betroffen: Onkel Ali muss sein Café schließen. Noahs Schwager befindet sich sogar in einem Umerziehungslager.


Und v.a. die Frauen haben unter der neuen Herrschaft zu leiden. Sie dürfen nicht mehr arbeiten und nur noch in Begleitung das Haus verlassen. Noahs Schwester, die erfolgreich studiert hat, muss nun untätig zu Hause sitzen und Noahs Mutter darf nicht mehr im Laden aushelfen. Eines Tages erlebt Noah aus nächster Nähe mit, wie eine Frau gesteinigt wird, die leicht bekleidet auf einer Party erwischt wurde.


Und Noah und seine Familie müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen und mit den neuen Machthabern leben lernen. Doch man merkt an ihren Äußerungen und an ihren Verhaltensweisen, dass sie längst nicht mit allem einverstanden sind. In den eigenen vier Wänden fühlen sie sich noch sicher und sprechen kritische Dinge aus, die sie auf offener Straße niemals äußern könnten. Im Privaten ist noch ein erträgliches Leben möglich. Doch am Beispiel von Noah und Onkel Ali erleben wir mit, wie gefährlich es ist, im Kalifat zu rebellieren und zivilen Ungehorsam zu zeigen…


Eine tiefere Sinnebene des Romans (sowie ein autofiktionales Element) ergibt sich durch die Schilderung des Hobbys des Protagonisten: Er züchtet Tauben. Das ist gelungen arrangiert! Und noch etwas: Während der Lektüre habe ich mich oft gefragt, ob es sich bei dem im Buch geschilderten Kalifat um ein fiktives oder reales Szenario handelt. Es werden keine direkten Ort- oder Zeitangaben in den Text eingestreut, die eine klare Zuordnung erlauben. Ich vermute aber stark, dass der Handlungsort der Irak (zwischen 2014-2019) sein soll. Das könnte man an verschiedenen Hinweisen im Text festmachen (so spricht Onkel Ali z.B. davon, dass er an drei Kriegen teilgenommen hat).

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Der letzte Sommer der Tauben