Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Erzählen, was ist von Katrin Eigendorf
Die Rolle der Journalistin
Katrin Eigendorf zählt zu den Journalistinnen, deren berichte ich aufgrund der Glaubwürdigkeit und Konsequenz besonders schätze.
Nach einem kurzen Einblick in ihren beruflichen Werdegang, z.B. ihre Zeit in den 1990ziger Jahren in Russland, führt sie uns an die Brennpunkte, von denen aus sie berichtet: Afghanistan, Israel, Ukraine.
Sie zeigt auch Entwicklungen, da sie öfter dort war und in größeren Zeitabständen berichtete.
Interessant sind auch die Passagen, in denen die Autorin die Rolle des Journalismus diskutiert. Kann man immer Distanz halten, neutral sein? Katrin Eigendorf kann nicht vorgeben, unbeteiligt zu sein. Sie will ihre Haltung zu Unrecht nicht verleugnen. Aber sie strebt nach Allgemeingültigen. Sie schlüpft nicht in die Rolle einer Aktivistin.
Katrin Eigendorfs Haltung imponiert mir. Da sie nicht gleichgültig bleibt, berühren einen die Berichte, z.B. die Situation der Frauen in Afghanistan, die alle ihre Rechte verloren haben, umso mehr.
Katrin Eigendorf nutzt die Möglichkeiten der Textform, die ein Buch gegenüber einem journalistischen Film besitzt und erweitert somit ein weiteres Mal ihr Werk.
Rezensionen von yellowdog:
Gromzell von Dirk Bernemann
Marie ist tot
Einen Heimatroman lese ich sehr selten. Dieser hier ist ein sehr düsterer.
Gromzell ist ein Ort, in dem 1086 Menschen leben. Maria, die mit 108 älteste, ist gerade gestorben. Das bringt das Dorf aus der Ruhe und bewirkt eine Reihe von Eskalationen. Der Tod scheint allgegenwärtig.
Es ist ein kurzer, dichter Roman.
Dirk Bernemann setzt auf symbolträchtige Elemente, z.B. der große schwarze Vogel. Vielleicht braucht es einen Gewaltausbruch, damit das Dorf wieder zur Ruhe kommt.
Dirk Bernemann enttäuscht seine Leser nicht.
Rezensionen von evaki:
Alle weg von Stefan Maiwald
Italienische Wintergeheimnisse - endlich zum Nachlesen!
Dank Stefan Maiwald bekommen wir Nordlichter ja viele italienische Geheimnisse erklärt und zum Nachlesen serviert. Nun endlich auch die Winterseite des deutschen liebsten Urlaubsland's. ... und was soll ich sagen, die Sehnsucht wächst auch mit seinem neuen Buch "Alle weg". Zum einen freut sich die Fangemeinde natürlich über die Fortsetzung der privaten Maiwald'schen Familien- und Freundessaga, zum Anderen über die guten Rezepte und praxisnahen Wortschatz.
Besonders interessant sind für mich die italienischen Winterbräuche. So können wir in die Monate September bis April, wie mit einem Adventskalender, hineinsteigen und anhand der lebendigen Geschichten vieles miterleben. Nachdem ja die Vorfreude mit zu den schönsten Freuden zählt, kann ich euch diese Lektüre nur wärmstens empfehlen, auch zur Vorbereitung auf euren Sommertrip zu Pino!
Rezensionen von Sheilo:
Les Bouttiers - Wir sind jetzt von Antonia Wesseling
Eine Welt voller Geheimnisse und Intrigen
Nachdem Elodie ihren Freund mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt hat, lässt sie sich mit ihrem gebrochenen Herzen auf den unbekannten, charmanten Mann im Hotel ein. Doch da ahnt sie noch nicht, dass es nicht bei einer einmaligen Begegnung bleiben wird, denn der Fremde stellt sich ausgerechnet als Adam Le Blanc heraus, den Erben des Modehauses, welches der größte Konkurrent für die Marke "Les Bouttiers", das Unternehmen von Elodies Familie, ist.
Mit "Les Bouttiers - Wir sind jetzt" hat Antonia Wesseling ein absolutes Lesehighlight geschaffen. Der Schreibstil hat mich einfach mitgerissen, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit beendet habe und kann es nun kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen halten zu können.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Neben den Blickwinkeln von Elodie und Adam lernen wir die Sichtweise von Gabriel kennen, den Cousin von Elodie und ebenfalls tief in der Firma "Les Bouttiers" verwurzelt. Diese drei Perspektiven führen zu sehr interessanten Einblicken und man spürt sehr deutlich, wie viele Geheimnisse im Raum stehen und ich bin mir sicher, dass einige im ersten Band noch nicht gelüftet wurden.
Elodie ist sind sehr tapfere Frau, die nach ihrer Verletzung und damit ihrem Karriereende als Sportlerin noch nach einer Perspektive sucht. Nachdem sich ihr Teil der Familie früher von der Firma und Paris abgekehrt hatte, hat sie ihre Liebe für Mode nicht weiter verfolgt und sah in dem Sport, den auch ihre verstorbene Mutter liebte, ihre Bestimmung. Doch man spürt, dass die Mode Elodie quasi wie Blut durch die Adern fließt.
Was ich an Elodie sehr mag ist, dass sie sich nicht von Vorurteilen und Meinungen anderer leiten lässt und so beispielsweise, trotz der Feindschaft der Familien, Adam näher kennenlernt.
Adam verfolgt zunächst seine eigenen Pläne mit Elodie, doch mit dem Fortschritt des Buches spürt man immer mehr, wie wichtig Elodie ihm ist und es entstehen echte Gefühle, die er vor seinem Vater verheimlichen muss, da dieser jede Chance nutzt, um die Bouttiers zu manipulieren und ihnen zu schaden. Neben Adam gibt es noch Gabriel, der schon als Jugendlicher in Elodie verknallt war und dessen Gefühle ebenfalls wieder Achterbahn fahren, nachdem Elodie nach Paris zurück gekehrt ist. Somit entsteht ein wirklich interessantes Liebesdreieck, voller Emotionen und Eifersucht, welches ich am Buch wirklich sehr liebe.
Nach dem Ende dieses Dilogie-Auftaktes ist es umso spannender, wie es im zweiten Band der Reihe weitergehen wird. Ich bin mir sicher, dass Antonie Wessling noch so einige Überraschungen bereithält und freue mich schon jetzt auf weitere, interessante Einblicke in die Modewelt, Geheimnisse und Intrigen.
Rezensionen von Dragon:
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Magie durch die Zeiten
Eine warmherzige und unter die Haut gehende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verluste um 1918 in London. Das Mädchen Bo ist eine sogenannte Schlammschwalbe, die im Matsch der Themse nach noch brauchbaren Gegenständen sucht, die ihr und ihrer Mutter sowie Bruder ein Auskommen sichern.
Mitten im Hintergrund des Krieges findet sie etwas unglaublich Wertvolles, von dem sie einfach fühlt, dass es nicht nur reinen materiellen Wert besitzt. Schnell gerät sie in einen Strudel der Ereignisse, denn sie vernimmt die Worte der Themse und muss sich einer besonderen Aufgabe stellen.
Das Cover ist wundervoll und vermittelt genau die Stimmung, die im Buch die ganze Story über herrscht: geheimnisvoll, magisch, leicht bedrohlich. Schon zu Beginn lässt die Geschichte die Magie erahnen und dass mit ihr Geheimnisse und Bedrohliches einhergehen. Obwohl Bo die Hauptprotagonistin des Buches ist, bleibt sie für meine Empfindungen ein wenig flach und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Die Personen sind insgesamt aber sehr vielschichtig und interessant und haben eine Reihe Geheimnisse, die im Laufe der Story erkundet werden.
Mir gefällt besonders, wie die Autorin Stimmungen einfängt, sodass man automatisch Bilder vor Augen hat und leicht in die damalige Zeit eintauchen kann. Der angenehme und verständliche Schreibstil für die Zielgruppe ab 10 Jahren tut dabei sein Übriges. In einem fließenden Strom werden die Ereignisse vorangetrieben und münden in einer interessanten und glaubwürdigen Auflösung, die eine schöne Botschaft vermitteln: Was man im Herzen trägt, kann man nicht verlieren. Magisch, zeitlos, mit einem großartigen Setting, das sich wunderbar eignet für eine Geschichte über Fiktion und Realität über die Zeit hinweg.
Rezensionen von Marry:
kicker Kids, Profi-Wissen Fußball von Jonas Dirker
Ein voller Erfolg!
Das Buch hat voll ins Schwarze getroffen! Mein Sohn liebt Fußball und dieses Buch hat ihm großen Spaß gemacht. Bereits das Cover sieht sehr ansprechend aus und man hat das Gefühl, man würde mit Musiala und Wirtz im Stadion stehen.
Zum Lesen haben wir das Buch in Abschnitte eingeteilt aber mein Sohn war so motiviert, dass er sogar mehr gelesen hat, als geplant.
Die Rätsel haben definitiv dazu beigetragen und waren abwechslungsreich und haben ihm viel Freude bereitet. Die Seiten sind spannend gestaltet und dank der Illustrationen war jede Seite für ihn interessant. Das Buch vermittelt spannendes Fußballwissen, sogar ich verstehe jetzt mehr vom Fußball. Sein Fußballwissen wurde mit diesem Buch erweitert und er ist ganz stolz drauf.
Das Buch eignet sich perfekt für Leseanfänger und erhält deswegen eine klare Kaufempfehlung unsererseits!
Rezensionen von ReiShimura:
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Charmant erzählt, aber ohne Tiefgang
Aufgrund der vielen positiven Meinungen zu dem Buch habe ich mich für die Lektüre entschieden. Leider kann ich den großen Hype um das Buch nicht nachvollziehen. Die Handlung, das Setting und die Charaktere sind zwar nett, aber auf mich wirkt alles ein wenig unausgegoren.
Rachel Greenlaws Schreib- und Erzählstil hat mir von Beginn an zugesagt.
Das Buch lies sich leicht lesen, ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und mich mehr oder weniger zurechtfinden. Allerdings ist mir bereits zu Beginn des Buches aufgefallen, dass die Autorin eher sparsam mit Beschreibungen der Welt, in der die Geschichte handelt, umgeht. Lange Zeit dachte ich, dass genauere Erklärungen bestimmt noch im weiteren Verlauf der Geschichte kommen werden. Dies war jedoch ein Irrtum und meiner Meinung nach sehr schade.
Ähnliches gilt übrigens auch für das, von Rachel Greenlaw erdachte, Magiesystem. Ich denke, dass ich es in Grundzügen verstanden habe und mir ist bewusst, dass es vier verschiedene Arten von Magie gibt. Wie genau diese Magie aber gewirkt wird und warum manche Personen im Bezug von der einen oder anderen Art Magie sind, ist nicht bis zu mir vorgedrungen.
Positiv hervorheben möchte ich die Prüfungen oder Ordeals wie sie in diesem Buch genannt werden. Diese fand ich interessant, wenn auch nicht alle davon wirklich einzig- oder neuartig waren. Prüfungen ähnlicher Art und Weise kennt man bereits aus anderen Werken. Spannend fand ich allerdings, dass diese Prüfungen der Aufnahme zu Studium dienen. Dies war für mich dann doch eine Neuheit.
Die Charaktere allen voran Sophia und Alden waren wie nicht anders zu erwarten gutaussehend, intelligent und mehr oder weniger sympathisch. Sophia hat mir gerade anfangs sehr gut gefallen, da sie, als starke und mehr oder weniger unabhängige junge Frau beschrieben wurde. Dies hat sich leider im Laufe des Buches ein wenig geändert, vor allem als die Liebesgeschichte immer weiter in den Vordergrund gerückt ist.
An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass ich das eine oder andere bereits aus anderen Büchern oder Filmen kenne. Ich möchte damit nicht sagen, dass die Autorin irgendetwas kopiert hat. Ich bin viel mehr der Meinung, dass sie Elemente, die in anderen Werken beliebt waren und gut funktioniert haben, in ihre Geschichte integriert hat.
Für meinen Geschmack hat Rachel Greenlaw in ihrem Auftaktroman zu viel Potential ungenutzt liegen gelassen. Ich hätte das Buch deutlich mehr genießen können, wenn sie etwas mehr Zeit und Mühe in die Ausarbeitung der Welt, des Magiesystems und auch der Charaktere gesteckt hätte. Dafür hätte man die eine oder andere Liebesszene oder Gesprächswiederholung gerne streichen können.
Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, wenn ich auch eigentlich mehr von der Geschichte erwartet hatte. Ich denke, dass das Buch für Neulinge im Dark Academia Bereich sicher interessant ist und auch für all jene die keine allzu großen Ansprüche an Worldbuilding haben.
Rezensionen von froschman:
Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton
Generationsübergreifendes Ermittlerduo
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften.
Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.
Rezensionen von froschman:
Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton
Generationsübergreifendes Ermittlerduo
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften.
Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.
Rezensionen von froschman:
Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton
Generationsübergreifendes Ermittlerduo
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften.
Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.









