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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von froschman:

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Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton

Generationsübergreifendes Ermittlerduo

Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften.

Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.

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Der Tag, an dem Barbara starb

Rezensionen von verhei:

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Yu-jins Bücherküche der großen Träume von Jee-Hye Kim

Entschleunigung und Reflexion in der Gegenwart von Büchern

Yu-jin gründet im kleinen ländlichen Ort Soyangri eine Pension mit angeschlossenem Büchercafe. In ruhiger und schöner Landschaft bietet die „Bücherküche“ die Möglichkeit sich dem Lesen und Schreiben zu widmen, allein oder bei Events. Gemeinsam mit zwei Mitarbeiteten schafft Yu-jin eine ruhige Atmosphäre und einen Rückzugsort für verschiedene Menschen.

So erliegt eine Sängerin, eine erfolgreiche Anwältin, der Nachfolger einer durch seinen Vater betriebenen Firma, ein Auslandskoreaner und eine Freundesgruppe dem Charme des Ortes. So unterschiedlich all diese Personen sein mögen, so sehr ähneln sie sich im Grundgedanken, sie sind unzufrieden oder unsicher in ihrer derzeitigen Lebenssituation. Etwas plagt sie.

In einer ruhigen und sehr auf Details bedachten Schreibweise taucht man in die Bücherküche ein. Der Alltag und die Natur werden detailliert beschrieben man wird sanft durch die Geschichte getragen. In jedem Kapitel lernt man einen neuen Charakter kennen, seine Geschichte und Ängste. Durch die Atmosphäre des Ortes oder im Gespräch mit den Mitarbeitern der Bücherküche kommt es zur Reflexion. Gedanken werden angestoßen, nicht nur beim Charakter, sondern auch beim Leser.

Etwa störend bzw. einfach ungewohnt sind die Namen der Personen, die sehr ähnlich klingen, speziell wenn man mit dem Koreanischen nicht vertraut ist. Ein Personenregister wäre hier sicher eine Bereicherung.

Für mich ein Buch, das entschleunigt. Man darf sich keine weit getriebene Handlung erwarten, man bekommt passend zum Tempo des Buches Momente der Reflexion und des Nachdenkens präsentiert. Ich kann sehr gut verstehen warum das Buch in Korea, einem Land mit viel Leistungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen ein großer Erfolg ist.

Für mich ideal um kurz aus dem Alltag auszusteigen und innezuhalten.

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Yu-jins Bücherküche der großen Träume

Rezensionen von Arambol:

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Das Signal von Ursula Poznanski

Gelungener Thriller


„Vielleicht ist es unklug, die nächste Frage zu stellen – ich tue es trotzdem.“

Nachdem mich "Die Burg" nicht vollends überzeugen konnte, begegnete ich der Ankündigung von Droemer Knaur, Ursula Poznanskis neuen Roman "Das Signal" aktiv als „Psychothriller in der Nachfolge der Burg“ zu bewerben, zunächst mit einiger Zurückhaltung.

Diese Skepsis erweist sich jedoch rasch als unbegründet.

Ein tragischer Unfall stellt das Leben von Viola Decker vollständig auf den Kopf. Körperlich stark eingeschränkt, ist sie zunehmend auf die Unterstützung anderer angewiesen. Als sie bemerkt, dass in ihrem Umfeld Gegenstände verschwinden und Abläufe gezielt manipuliert werden, beginnt sie, ihre Umgebung heimlich zu überwachen. Was als Versuch entsteht, Kontrolle und Sicherheit zurückzugewinnen, entwickelt sich immer mehr zu einem gefährlichen Spiel aus Misstrauen und Macht.

Die Handlung ist wohl durchdacht und sorgfältig konstruiert, technische Details sind fundiert recherchiert. Zahlreiche Storywendungen sorgen dafür, dass man als Leser immer wieder auf falsche Fährten geführt wird.
Poznanski schreibt sehr packend und bildhaft, sie verbindet dabei geschickt Spannung und Emotionen. Die Figuren wirken durchweg glaubwürdig, allen voran die komplex gezeichnete Viola. Auch mehrere eher undurchsichtige Nebenfiguren können überzeugen.
Ich mag Benno!

Zur Mitte des Romans erscheinen mir Violas Schlussfolgerungen allerdings stellenweise ungewöhnlich zögerlich und zunehmend träge. Als Leser denkt man da tatsächlich schon viel schneller viel weiter. Unverständlicherweise zieht sich hier die Geschichte etwas.
Zudem auch wenig nachvollziehbar: die Handlung basiert wesentlich auf einem Gedächtnisverlust, der selbst von Viola aber kaum hinterfragt wird und auch erstaunlich wenig Gewicht erhält.

Trotz dieser Schwächen bleibt "Das Signal" eine klare Leseempfehlung: insgesamt ein gelungener Thriller.

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Das Signal

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Prost, auf die Fischer von Friedrich Kalpenstein

Brunngries in heller Aufregung

Dass ich ein großer Fan von Friedrich Kalpensteins Büchern bin, dürfte euch wohl nicht verborgen geblieben sein – und ganz besonders ist mir natürlich Brunngries ans Herz gewachsen.
Zum zwölften Mal heißt es also : Prost, auf…. Und es wird wieder ordentlich ermittelt in der idyllischen Gemeinde inmitten der Chiemgauer Alpen.

Luise organisiert einen Betriebsausflug und während das Team um Tischler und Fink alles in Rucksäcken mit sich herum schleppt, was Luise für nötig hält ( Geschirr, Pfeffermühle und Besteck ), entdeckt Luise am Ufer des Frillensees eine Leiche – mutmaßlich aus der Fischerei-Szene. Also, auf in die Ermittlungen !
Nicht nur die Leiche, sondern auch die persönliche Situation zwischen Tischler und Britta beschäftigt Brunngries und so sind wieder alle in Aufruhr, inklusive Resi.
Ich liebe Brunngries, fühle mich mit Tischler und Co immer wohl dort und kann beim Lesen das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schlagabtausch zwischen Tischler und Fink ist legendär, Luise, Frau Kneidinger….ach, ich lieb die einfach ALLE !
Friedrich Kaplenstein hat auch hier wieder hervorragend gezeigt, dass er es perfekt versteht, seine Figuren zum Leben zu erwecken, seine Leser*innen in eine Gemeinde zu entführen, die so authentisch ist, dass man sich selbst dort sieht.
Prost, auf die Fischer ist der zwölfte Band und ich habe ihn verschlungen. Ich freue mich zusätzlich auf das Hörbuch – so toll gesprochen von Helmfried von Lüttichau – das ich mir natürlich auch kaufe….Brunngries kann man ja nie genug haben !
Eine absolute Herzensempfehlung für dieses tolle Buch und eine weitere Chance für euch, in Brunngries sesshaft zu werden !

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Prost, auf die Fischer

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Frauen im Sanatorium von Anna Prizkau

Ein nerviges Buch

Anna, die Ich-Erzählerin, befindet sich in einem Sanatorium. Sie nimmt ambivalent an den Therapien teil, ihre Medikamente nicht, taucht gerne und mehr breit als tief in die Lebensgeschichten anderer Menschen ein, mit der eigenen beschäftigt sie sich auch nur oberflächlich, versucht von sich und ihren Bedürfnissen abzulenken, driftet durch die Tage, alkoholisiert sich am Abend, tut alles, um von diesem Aufenthalt trotz vieler Angebote nicht zu profitieren.

Sie verliebt sich, lässt den jungen Mann - angeblich schizophren - nach dem Sex von traumatisierten Bundeswehrangehörigen – ebenfalls im Sanatorium - zusammenschlagen. Und immer wieder bespricht sie sich mit dem Flamingo im Sanatoriumspark. Anna und das Buch werden zunehmend unsympathisch, nervig, ärgerlich, widersprüchlich, und zuletzt ist man, schon fast wütend, froh, beide hinter sich lassen zu können. Und dann mischt Anna Whiskey und Tabletten.
Wollte die Autorin die Hauptfigur absichtlich so zersplittert zeichnen? Verwebt sie absichtlich verwirrend und detailreich einander ähnelnde Biographien der Mitklienten im Sanatorium? Stellt sie Annas egomane Welt absichtlich so dar, um eine kranke, um Liebe ringende und gleichzeitig liebesunfähige Persönlichkeit darzustellen? Ist der Stil absichtlich so?
Oder interpretiere ich als geschulter Leser den Text so raffiniert, wie ihn die Autorin gar nie zu gestalten in der Lage gewesen wäre? Ein nerviges Buch.

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Frauen im Sanatorium

Rezensionen von Sternzauber:

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Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam von Annabel French

Eine blumig-romantische Wohlfühlgeschichte

Der Titel passt bei „der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ wunderbar zur Geschichte und gewährt einen ersten Einblick in diese, was ich sehr mag. Und auch die Covergestaltung gefällt mir sehr, denn die kräftigen Farben unterstreichen das Blumenthema sowie die spritzige Lebendigkeit des Romans sehr gelungen.

Und zudem gefällt es mir sehr, dass es trotz der verschiedenen Elemente nicht überladen ist und hervorragend mit den anderen Titeln der Reihe harmoniert, die im Buchumschlag zu sehen sind und die in den nächsten Monaten erscheinen werden.

Aber nun erst einmal zu dieser Geschichte, die von Rosie erzählt. Eigentlich lebt sie in London, findet dort aber nicht so wirklich ihren Platz in der (Berufs-)Welt und entscheidet sich recht spontan dazu, nach Amsterdam auszuwandern und dort einen Stand auf dem berühmten Bloemenmarkt zu betreiben. Trotz der Bedenken ihrer Familie gelingt ihr der Start ganz gut, doch ein anderer Händler macht ihr das Leben schwer und auch mit ihrem mürrischen Nachbar gerät sie immer wieder aneinander, denn der Künstler stört sich an Rosies lauter und fröhlichen Art. Und trotzdem findet Rosie ihn irgendwie ziemlich anziehend…

Annabel French war mir bisher überhaupt nicht bekannt, aber mit dieser blumigen Wohlfühlgeschichte hat sie mich wirklich überzeugt. Sie schreibt in sehr angenehm leicht-lockerer Sprache, die zur Art der Geschichte passt und hat mir Charaktere vorgestellt, die interessant sind. Rosie habe ich mit ihrer sehr positiven, zupackenden und immer optimistischen Art sofort ins Herz geschlossen und ihr sofort gewünscht, dass ihr Abenteuer gelingt. Um mit Max, dem mürrischen Künstler, warm zu werden, habe ich ein wenig länger gebraucht, aber seine Verhaltensweisen werden im Laufe der Geschichte immer verständlicher. Auch die anderen ProtagonistInnen der Geschichte sind für mich stimmig und passend eingewogen und das Setting in Amsterdam ist wundervoll beschrieben. An Hand der Geschichte hatte ich immer wieder das Gefühl selber mit Rosie durch die Straßen Amsterdams zu laufen und das leise Plätschern der Grachten zu hören. Eine tolle Ergänzung war an diesem Punkt eine Karte der Stadt, die in den vorderen Buchumschlag eingefügt ist und mir eine gute Orientierung in Stadt und Geschichte ermöglicht hat.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine absolute Wohlfühlgeschichte ohne stark belastende Inhalte. Und doch gibt es verschiedene Themen, die der Handlung eine gewisse Lebensnähe schenken und die allzu rosa-rote Brille vermeiden. Ja, ich muss zugeben, dass einige Punkte nicht besonders realistisch dargestellt sind (was Möglichkeiten oder Zeitabläufe angeht), aber das ist in einer solchen Geschichte in Ordnung für mich und unterstreicht den angenehmen „Wohlfühl-und-einkuschel-Faktor“ noch einmal. Eine Geschichte, die sich sicherlich wunderbar für gemütliche Lesestunden in der Frühlings- und Sommersonne eignet, mir aber auch jetzt im Winter ein paar warme Sonnenstrahlen aufs Sofa gezaubert hat. Ich empfehle „Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ allen LeserInnen, die Lust auf einen spritzig-lebendigen Neuanfang in einer faszinierenden Stadt und romantische Begegnungen haben und freue mich auf die weiteren Bände der Reihe – viel Freude beim Lesen!

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Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Autobiografie meines Körpers von Lize Spit

Was für eine ehrliche Auseinandersetzung

In diesem persönlichen und berührenden Roman erzählt Lize Spit von der Krebserkrankung ihrer Mutter und ihrer eigenen chronischen Erkrankung als Typ 1 Diabetikerin. Besonders aber geht es um die Mutter-Tochter-Beziehung.

Als die Mutter per Mail ihren vier Kindern fast emotionslos mitteilte, dass bei ihr ein Speiseröhrenkrebs diagnostiziert wurde, war der Autorin bewusst, dass ihre Mutter schon lange etwas bemerkt haben musste, jedoch nichts sagte oder unternahm, weil sie ihr Leben lang für sich nie etwas beanspruchte.

Zu Beginn bestand noch die Hoffnung, dass die Mutter den Krebs besiegt, aber es stellte sich bald heraus, dass es sich um eine aggressive Variante handelte.

Der Roman erzählt von der Leidensgeschichte der Mutter, den Chemos, Bestrahlungen und den Krankenhausaufenthalten, von dem nicht mehr Essen und Trinken und am Ende nicht einmal mehr den eigenen Speichel schlucken können.

Die Tochter erinnert sich in Episoden zurück an ihre Kindheit. Es gab wenige Berührungen, Nähe oder in den Arm genommen werden. Auch wurde über viele Themen nicht gesprochen. Sie war jedoch eine Mutter, die sich sorgte und kümmerte, um Lize und ihre drei Geschwister. Die Mutter litt auch an einer Alkoholkrankheit, die vermutlich mitverantwortlich für den Speiseröhrenkrebs war.

Lize Spit berichtet über den Zusammenhalt der Geschwister, über die Trennung der Mutter vom Vater kurz vor der Diagnose, weil sie einen anderen Mann lieben lernte.

Mich hat das Buch fast dazu gezwungen, über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken. Wie würde ich mit so einer Diagnose, mit so einem Leidensweg und dem unmittelbar bevorstehenden Tod umgehen? Und wie schafft man so etwas intellektuell zu verarbeiten? Gleichzeitig zwang mich der Roman aber auch nachzudenken, wie es mir als Tochter gehen würde, wenn meine Mutter so krank wäre.

Ich weiß nicht, wem ich das Buch empfehlen soll - daher die Frage: Wer möchte sich mit diesem Tabuthema intensiv auseinandersetzen?

Ich bin jedenfalls schwer imponiert von diesem Roman und wünsche mir, dass ganz viele Leser*innen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

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Autobiografie meines Körpers

Rezensionen von LeserinLu :

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Die Kolonie von Audrey Magee

Feinfühlig

„Die Kolonie* ist einer dieser Romane, die im ersten Moment schlicht wirken, sich aber rasch zu einer vielschichtigen, historisch interessanten Geschichte über Sprache, Zugehörigkeit und Kolonialismus entwickeln. Ich bin aufgrund der großartigen Übersetzerin Nicole Seifert aufmerksam auf den Roman geworden und wurde sowohl von der Sprache als auch vom Inhalt des Romans nicht enttäuscht.

Im Mittelpunkt stehen ein englischer Maler und ein französischer Linguist, die beide auf die Insel kommen. Der eine will endlich das große Kunstwerk schaffen, der andere die irische Sprache retten. Beide ignorieren dabei konsequent die Wünsche der Menschen, deren Leben sie als „Material“ benutzen. Das beschreibt Magee mit präzisem Blick: unaufdringlich, aber eindringlich, oft leise ironisch, nah an den Figuren. Besonders stark ist der Roman deshalb, wenn es um die Inselbewohner geht. Die eingeflochtenen kurzen Sequenzen zu den Ereignissen des Nordirlandkonflikts waren für mich zusätzlich interessant.

„Die Kolonie* ist kein lauter Roman, aber feinfühlig und komplex für Leser:innen, die sich für Themen wie Kolonialismus und kulturelle Auslöschung sowie Widerstand dazu interessieren.

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Die Kolonie

Rezensionen von brauneye29:

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Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf

Sehr spannend

Zum Inhalt:
Seit dem Tod ihrer Mutter hat Cecilia den Boden unter den Füßen verloren und hangelt sich als Housesitterin von Auftrag zu Auftrag, doch es reicht kaum zum Leben. Jetzt ist sie in ihrem aktuellen Auftrag Housesitterin in der Villa der Waldners auf einer kleinen Ostseeinsel. Sie wähnt sich dort allein, doch bald wird sich das ändern, den vier Menschen machen sich auf den Weg zur Insel.

Was haben sie vor?
Meine Meinung:
Ein anderes Buch kannte ich von der Autorin, dass mir auch gut gefallen hatte und so geht man natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch und zum Glück wurde diese auch nicht enttäuscht. Die Autorin baut Wendungen ein, die man nicht kommen sieht, währenddessen lernt man die handelnden Personen immer besser kennen. Irgendwie hat man die ganze Zeit so ein unterschwelliges Gefühl gleich passiert was, was die Spannung natürlich auch hoch hält. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch echt gut gelesen fand.
Fazit:
Sehr spannend

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Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?

Rezensionen von brauneye29:

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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten von Anna Schneider

Gute Unterhaltung

Zum Inhalt:
Im Karwendelgebiet sind aufgrund von Unwetter chaotische Verhältnisse ausgebrochen, zahlreiche vermisste Personen sind es bereits jetzt. Dann wird ein Toter in einer Schlucht gefunden, der allerdings nicht ertrunken sondern ermordet wurde. Ermittlungen werden trotz der kritischen Lage aufgenommen und deckt eine Tragödie auf, die schon vor vielen Jahren begann.

Meine Meinung:
Diese Mischung aus der Wetterkatastrophe und dann auch noch Mordermittlungen, die sie völlig anders als erwartet entwickeln, hatte schon was. Wobei ich zwischendurch auch aufgrund der vielen Ereignisse immer mal wieder zurück lesen musste, weil einfach zu viel passierte und für mich dann zu durcheinander waren. Die Briefe warfen dann einen Blick auf eine menschliche Katastrophe, die fast nicht zu ertragen waren. Da man ja weiß, dass es solche Fälle tatsächlich immer mal wieder gab, ist der Schrecken darüber trotzdem nicht geringer. Ich fand den Roman spannend, mal ein wenig zu durcheinander, was aber sicherlich zu der Katastrophensituation passte, aber insgesamt gut.
Fazit:
Gute Unterhaltung

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Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten