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Persönliche Lese- tipps

Selina empfiehlt:

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Aus den Trümmern grausamer Kriegen und schrecklicher Naturkatastrophen in Nordamerika, hat sich das Land Panem erhoben. Dabei wurde es in 12 Distrikte unterteilt. Während einige Distrikte über teilweise hochentwickelte Techniken sowie über ein sicheres Zuhause verfügen, leben die Menschen in Distrikt 11 und 12 in hoher Armut.





Als wären Armut und Hungersnot nicht schon schlimm genug, hat das Kapitol die jährlichen Hungerspiele eingeführt, in dem pro Distrikt jeweils ein Mädchen und ein Junge im Alter von 12-18 Jahren durch eine Losung - auch Ernte genannt - ausgewählt wird, um den jeweiligen Distrikt zu vertreten. Die Spiele sind grausam und ein einziges Gemetzel. Nur einer darf aus diesen makabren Spielen als Gewinner hervorgehen. Und so ist es nicht zu vermeiden, dass sich die Kinder gegenseitig umbringen werden.

Katniss, die Protagonistin des Buchs, ist völlig außer sich, als der Name ihrer kleinen Schwester Prim gezogen wird. Um diese zu schützen, meldet sie sich freiwillig als Tribut. Gemeinsam mit dem männlichen Tribut aus ihrem Distrikt, Peeta Mellark, reist sie zum Kapitol, um sich dort auf die Spiele vorzubereiten.

Als es für Katniss und die Anderen in die Arena geht, hat sie nur ein Ziel vor Augen. Zu überleben, damit sie zurück zu ihrer Schwester kann, um diese zu beschützen. Doch wird sie es schaffen?



Tribute von Panem, tödliche Spiele, ist für mich ein Buch, bei dem die Spannung nicht vergeht. Jetzt wo das Prequel nicht mehr fern ist, flammt die Begeisterung erneut auf.

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Jennifer empfiehlt:

Ich bleibe hier von Marco Balzano

Ich bleibe hier

Marco Balzano's Roman "Ich bleibe hier" – im italienischen Original "Resto Qui" – ist eine berührende, schwermütige Erzählung in drei Teilen zur kleinen Südtiroler Gemeinde Graun und deren Existenz zwischen Faschismus und Nationalsozialismus, zwischen zwei Optionen ohne echte Entscheidungsmacht.

Atmosphärisch und realistisch berichtet der Roman von der Armut während der Kriegszeit, der steten Angst vor Razzien und Angriffen von beiden Kriegsseiten, dem verzweifelten Dasein der Deserteure zwischen frostigen Berggipfeln und den zermürbenden Jahren der Ungewissheit in Graun vor seiner Flutung im Jahr 1950. Gefühlvoll, auf den Boden der Tatsachen bringend, mit bloßen Fakten ergreifend. Eine große Empfehlung für alle historisch Interessierten, für Menschen aus Tirol, Südtirol und darüber hinaus und vor allem für alle Selfie-Knipser vom Reschensee. Denn aus den Wellen des Sees ragt keine Attraktion, sondern ein Mahnmal der politischen Willkür, industriellen Unmenschlichkeit und geschichtlichen Grausamkeit.

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Long Bright River von Liz Moore

Liz Moore: Long Bright River

Kensington, das Drogenviertel Philadelphias, ist das Revier der Schwestern Mickey und Kacey. Während Mickey als Cop durch die Straßen patrouilliert, steht dort die drogensüchtige Kacey und wartet auf Freier. Doch dann werden Frauen ermordet und Kacey verschwindet. Mickeys Suche nach ihrer Schwester wird eine Reise in eine Vergangenheit voller Lügen und in die korrupte Welt der Polizei.

Ein wunderbarer Roman, so trist und wunderschön zugleich wie Springsteens Ballade Streets of Philadelphia.

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Unsere Magazin Redaktion empfiehlt:

Pandatage von James Gould-Bourn

James Gould-Bourn: Pandatage

Hinter „Panda Tage“ verbirgt sich die Geschichte des alleinerziehenden Vaters Danny. Seine Frau starb bei einem Unfall. Der gemeinsame Sohn Will weigert sich seitdem zu sprechen und zieht sich immer weiter zurück. Danny versucht alles, um seinen Sohn wieder glücklich zu sehen, auch wenn es ihm selbst nicht allzu gut geht.

Ein Pandakostüm als Seelenrettung für den Sohn als auch für den Vater. Eine berührende und humorvolle Hommage an die Liebe zwischen Vater und Sohn, die beim Leser Spuren hinterlässt.

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Andrea empfiehlt:

Raffael - Das Lächeln der Madonna von Noah Martin

Noah Martin: Raffael – Das Lächeln der Madonna

Der Maler Raffael Sanzio ist ein Ausnahmetalent und zählt in jungen Jahren schon zu den bekanntesten Künstlern der Renaissance. Dieser lebendige historische Roman gibt uns einen tollen Einblick in eine der wichtigsten Epochen. Geprägt von Intrigen, politischen Machtkämpfen und verheerenden Feldzügen.

Natürlich erfährt man viel über Kunst und die Leidenschaft des Malens und über die Freundschaft mit Leonardo da Vinci sowie Michelangelo. Auch seine persönliche Liebesgeschichte spielt eine Rolle.

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Andrea empfiehlt:

Ich bleibe hier von Marco Balzano

Marco Balzano: Ich bleibe hier

Jeder kennt den Kirchturm, der am Reschensee aus dem Wasser ragt, es ist ein malerischer, aber zugleich auch ein deprimierender Anblick, vor allem, wenn man die Geschichte dahinter kennt. Vor siebzig Jahren wurden die Bewohner von Graun enteignet. Ein großer Staudamm sollte gebaut werden ohne Rücksicht auf Verluste.

Unsere Protagonistin Trina erzählt uns, was ihre Familie damals schmerzvoll erlebt hatte. Sehr aufwändig recherchiert und nahe an historischer Realität. Ein Roman, der mich fasziniert hat.

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Maria empfiehlt:

Die Optimisten von Rebecca Makkai

Rebecca Makkai: Die Optimisten

Chicago 1985: Yale ist dabei, Kunstwerke für die Galerie, für die er arbeitet, zu organisieren, als in Boystown die AIDS-Epidemie ausbricht. Paris 2015: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter wird Fiona mit ihren Erinnerungen an die Schicksalsschläge der 80er konfrontiert. Aus den beiden Zeitsträngen webt Rebecca Makkai eine Geschichte über Verlust und Liebe.

Ein tragisches und berührendes Buch, das es nicht umsonst auf die Shortlist des Pulitzer Preises geschafft hat.

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Ich erwarte die Ankunft des Teufels von Mary MacLane

Mary MacLane: Ich erwarte die Ankunft des Teufels

Ein literarisches Debüt, über 100 Jahre alt, aber im Sound von heute und übermorgen. Getarnt als Tagebuch schreibt es an gegen tristes Leben und feiert das eigene Ich. MacLane wütet gegen marktwirtschaftliches Denken, Bigotterie und Langeweile, preist dabei Natur, (Frauen-)Liebe und Größenwahn.

Dabei ist sie Feministin, Ironikerin, exakte Beobachterin. Sie träumt, hofft, bleibt realistisch, sprachlich kühn. Ach ja, und dann ist da noch der Teufel. Damals ein Skandal, heute immens wichtig.

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Andrea empfiehlt:

Carbon von Christian Mähr

Christian Mähr: Carbon

Mal ein etwas anderer Kriminalroman. Ein Mann versucht eine etwas exotische, übelriechende Pflanze zu entfernen mit einer Motorsäge, womit er sich den Hals durchschneidet. Die Rückkehr des Carbonzeitalters stürzt Europa ins Chaos. Plötzlich gibt es wieder Libellen von der Länge eines Unterarmes oder Pflanzen, die seit Hunderten von Jahrmillionen ausgestorben sind und deren Düfte Menschen betören.

Ein Roman, der unter die Haut geht und einen Einblick gibt in die zukünftige Menschheit.

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Fremdes Licht von Michael Stavaric

Michael Stavarič: Fremdes Licht

Elaine erinnert sich an Kindheitsbesuche in Grönland, an die zauberhaften Worte ihres Großvaters in der Inuitsprache, ihren Jugendfreund Dallas. Jahre später ist sie scheinbar als einzige Überlebende im Eis gefangen. Ihre Erinnerung und ihre langjährigen Erfahrungen mit der Kälte helfen ihr dabei, am Leben zu bleiben.

Die packende, filmische Erzählweise birgt absoluten Suchtfaktor. Was manche schon wissen, bewahrheitet sich hier erneut: Michael Stavarič gehört zu den großen Erzählern unserer Zeit.

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