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Persönliche Lese- tipps

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Vermisst - Der Fall Emily von Christine Brand

Mein erstes Buch von Christine Brand und gleich ein Highlight

Malou Löwenberg: rebellische und engagierte Ex-Polizistin, jetzt Privatdetektivin, spezialisiert auf Cold Cases. Sie will Menschen finden, die seit Langem vermisst sind. Ihre erste Klientin ist Vera König, die seit vier Jahren nach ihrer Tochter sucht. Emily wäre heute sieben, und Vera ist überzeugt, dass sie noch lebt.

Malou stößt bei ihren Ermittlungen auf die Spur eines internationalen Kinderhändlerrings. Doch auch Emilys Vater verhält sich höchst verdächtig. Plötzlich macht Malou eine schockierende Entdeckung und blickt in Abgründe, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Fazit: Mein erstes Buch von Christine Brand und gleich ein Highlight. Der Erzählstil und die raffinierte Story überzeugen auf ganzer Linie. UNBEDINGT LESEN!

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Vermisst - Der Fall Emily
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Das Karussell von Hans-Ulrich Treichel

Eine unprätentiös erzählte Tragödie in der Nachfolge Tschechows

Bernhard ist siebzig, geschieden, kinderlos, und seit er im Ruhestand ist, fehlt ihm etwas: eine neue Beziehung, ein Hobby oder vielleicht doch ein Ehrenamt? Nichts will sich so recht fügen. Doch dann erreicht ihn eine Einladung nach Salerno – jenen Ort an der italienischen Küste, an dem er vor Jahrzehnten einige Monate gelebt hat und der damals ein Versprechen auf ein anderes Leben war.

Dort wartet jetzt Alfredo auf ihn, Betreiber eines Strandbades und einst sein Vermieter. Und das Karussell, das Alfredo vor der Verschrottung gerettet hat und das er immer schon in Betrieb nehmen wollte. Mit Hilfe von Arianna, einer Ingenieurin, die für Bernhard womöglich mehr als nur eine Freundin war und die er nun endlich noch einmal zu treffen hofft. Er macht sich auf eine Reise zurück an jenen Ort, an dem noch Fragen offen sind.

Fazit: Hatte er die letzten Jahre vertrödelt oder verbummelt? Die guten letzten Jahre? Einem geschiedenen Mann, Ende 60, tun sich unerwartet neue gesellige Möglichkeiten in Italien auf. Hoffnungen steigen hoch, Möglichkeiten tun sich auf. Doch was, wenn sich alles als trügerisch erweist? Dann wird die Einsamkeit stärker sein als jemals zuvor. Eine unprätentiös erzählte Tragödie in der Nachfolge Tschechows − das ist Treichels neuer Roman "Das Karussell".

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Das Karussell
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Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett

Eines der Highlights in diesem Jahr

Oxford, Mississippi, 1933. Während die Wirtschaftskrise die Welt in Atem hält, kreuzen sich in einer kleinen Stadt die Wege dreier ungewöhnlicher Frauen. Sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können, vielleicht sogar die Regeln ihrer Zeit verändern. Um ihre Ziele zu erreichen, gehen erstaunliche Risiken ein.

Denn sie haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.

Fazit: Ich habe "Gute Geister" von Kathryn Stockett geliebt! Die Autorin schafft es, hervorragend darzustellen, wie unterschiedlich Menschen in Krisen agieren. Der Roman ist bewegend, oft witzig, manchmal traurig und doch irgendwie Mut machend. Für mich persönlich eines der Highlights in diesem Jahr!

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Der Club der Unbeugsamen
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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Der Wunsch, dass es niemals endet

Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund Fox kämpft er sich durch die Tage und Nächte.

Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?

Fazit: Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich. Von Seite zu Seite entsteht ein wunderbares Geflecht aus Gefühlen, Verzweiflung, Hoffnung und der Wunsch, dass es niemals endet ... vor allem nicht die Geschichte zwischen Bohm und Alina!

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Solange ein Streichholz brennt
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Im ersten Licht von Gstrein Norbert

Das Buch der Stunde

Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens.

Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich »Im ersten Licht« dieser großen Frage der Gegenwart.

Fazit: "Im ersten Licht" ist ein Antikriegsbuch und gleichzeitig ein Roman über die Verletzungen eines ganzen Lebens. Grausame Verstümmelungen, Lügen und Massenwahn sind unter anderem Thema des Buches. Und am schlimmsten sind die dran, die erkennen müssen, dass sie sogar Herz und Seele verloren haben. Das Buch der Stunde.

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Im ersten Licht
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Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel

Ein spannender Reihenauftakt

Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.

Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll. Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer - Dr. Joachim Lichner - jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.

Fazit: Ein spannender Reihenauftakt mit sympathischen Figuren und durchgehender Spannung. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Ungelöst - Die erste Zeugin
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Dorn. Ruf der Toten von Jan Beck

Bis die Spannung kaum noch auszuhalten ist ...

Simon Dorn, nach dem Tod seiner bisherigen »Sponsorin« Karla Hofbauer finanziell am Abgrund, wird über das Internet von einer mysteriösen Klientin kontaktiert. Was als Hilferuf beginnt, entpuppt sich als Teil eines perfiden Spiels. Als sie den Kontakt abbricht, bittet Dorn Lea Wagner, bei der Klientin nach dem Rechten zu sehen.

Doch die Frau ist tot – verdurstet, und das schon mehrere Wochen zuvor. Neben der Leiche steht ein Computer, auf dem eine KI läuft, die im Namen der Toten mit Dorn kommuniziert hat. Dorn sieht eine Verbindung zu einem ungelösten Fall, bei dem ein Täter seine Opfer in seinem Beisein verdursten ließ. Lange Zeit war der Mörder untergetaucht. Ist er nun zurück? Und warum wenden sich die Toten ausgerechnet an Simon Dorn?

Fazit: Die Geschichte ist von Beginn an spannend und gleichzeitig ein wenig unheimlich. Jan Beck verbindet mehrere Handlungsstränge miteinander. In rascher Folge wechseln Schauplätze und Protagonisten, bis die Spannung kaum noch auszuhalten ist.

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Dorn. Ruf der Toten
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Der Tunnel von Ernesto Sabato

Sabato ist eine Wiederentdeckung wert – gerade heute!

Der Argentinier Ernesto Sábato war in seinem 100-jährigen Dasein (er lebte von 1911 bis 2011) vielseitig tätig, war zunächst Physiker, in späten Jahren Maler, dazwischen bereicherte er die lateinamerikanische Literatur mit drei Romanen, wovon "Der Tunnel" der erste ist.

Tunnel und unterirdische Gänge als Metaphern dafür, dass die mühsam aufrechterhaltene Ordnung immer schon untergraben ist, spielen in allen drei Romanen eine wichtige Rolle.

Den Höhepunkt und Abschluss bildet "Abaddon", in dem sich der Engel des Abgunds ankündigt, in dem die Innenwelt des Autors sowie die gesamte Menscheit dem Kollaps entgegentaumeln.

Fazit: Sabato ist eine Wiederentdeckung wert – gerade heute!

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Der Tunnel
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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter

Ein Feel Good-Buch, welches einem ein tolles Gefühl beschert.

Lena ist eine Frau, wie viele sie kennen: engagiert, stark, zuverlässig – aber ständig am Limit. Als Mutter mit Vollzeitjob und Dauerleistende jongliert sie Tag für Tag ein Leben voller To-Dos. Immer mit dem Gefühl: Nur wenn sie perfekt ist und ständig etwas leistet, ist sie auch wertvoll. Als ihr Körper die Reißleine zieht, schickt das Leben sie auf eine Reise.

Widerwillig steigt sie in den alten Bulli namens Berta und fährt los Richtung Italien. Zwischen Pannen, Pasta und unerwarteten Begegnungen wird aus einem durchgeplanten Trip ein Sommer voller Überraschungen. Lena beginnt zu begreifen: Sie muss nichts leisten, um liebenswert zu sein. Sie ist keine Last - sondern ein Geschenk!

Eine heilsame Geschichte für alle, die oft zu viel geben – und sich selbst endlich wiederfinden wollen.

Fazit: Melanie Pignitter hat mit ihrem zweiten Band wieder voll ins Schwarze getroffen. Ich habe mich in so vielen Passagen wiedergefunden. Ein Feel Good-Buch, welches einem ein tolles Gefühl beschert.

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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Herzfluch von Andreas Gruber

Gruber in Bestform!

Die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink ist auf der Suche nach einem zu Unrecht freigesprochenen Mörder, der sich vor fünfzehn Jahren ins Ausland abgesetzt hat. Nach schwierigen Recherchen führt sie der Fall schließlich nach Griechenland. Dorthin sind auch Elenas Mann Peter und sein Kollege Dino Scatozza unterwegs – beides Entführungsspezialisten des österreichischen BKA.

Unter Zeitdruck versuchen sie eine vermisste junge Urlauberin zu finden, die zuletzt auf einer Party der Athener High-Society gesichtet wurde. Als sich die Spuren beider Fälle auf einer kleinen griechischen Privatinsel kreuzen, ermitteln Elena, Peter und Dino dort gemeinsam weiter … und werden in die düstere Vergangenheit der Insel hineingezogen.

Fazit: Die Story ist wie ein griechischer Wein. Er geht gut runter, sorgt aber am nächsten Morgen für ein flaues Gefühl (vor Spannung). Die Mischung aus Urlaubsfee

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Herzfluch