Persönliche Lese- tipps
Robert Renk empfiehlt:
Enriettas Vermächtnis von Sylvia Madsack
Enriettas Vermächtnis
Sylvia Madsack lebt in Zürich
und Salzburg. Und diese zwei
Städte rückt sie auch in den
Mittelpunkt ihres spannenden
Romans, in dem es um den Tod
einer argentinischen Autorin,
ein Testament, Familiengeheimnisse
und 15 Millionen Schweizer
Franken geht. Und um die
junge Schauspielerin Jana und
den konservativer Arzt Emilio.
Überraschend kommen sich die
zwei näher, dann taucht Armando
da Silva auf, der leiblicher
Sohn der Verstorbenen – ein
ungeliebtes Kind mit einer zwielichtigen
Biografie.
Andrea Scheiber empfiehlt:
Ohne Schuld von Charlotte Link
Ohne Schuld
Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Charlotte Link schreibt nicht nur sehr spannend, sondern auch mit großem psychologischen Gespür. Das perfekte Buch für lange Lesestunden im Lockdown.
Markus Renk empfiehlt:
Die Djurkovic und ihr Metzger von Thomas Raab
Die Djurkovic und ihr Metzger
Dieser Krimi beginnt mit einer geplatzten Hochzeit, weil die Braut einfach verschwindet. Nun startet eine Suche, die alle Gefühlslagen zulässt, vor allem aber typischen Thomas-Raab-Humor. Herrlich!
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkDer Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte von Jonas Jonasson
Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte
Ein profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger. Diese ungewöhnliche Begegnung beschwört eine aberwitzige Geschichte herauf, bei der man nicht nur einmal lachen wird.
im Shop ansehen weitere Empfehlungen vonMarkus Renk empfiehlt:
Ich bin dann mal nicht weg - 320 Kilometer durch Innsbruck von Zimmermann Gernot
Ich bin dann mal nicht weg
Gernot Zimmermann hat in seinem neuen Werk alle 654 Straßen von Innsbruck größtenteils zu Fuß erkundet, und seine Entdeckungen tagebuchartig festgehalten. Das Buch enthält unterhaltsame Informationen, herzerwärmende Erinnerungen und ungewöhnliche Geschichten.
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkRobert Renk empfiehlt:
Kalmann von Schmidt Joachim B.
Einen charmanten Eigenbrötler...
... hat Joachim B. Schmidt erfunden: Kalmann, eine Art schlampiger Forrest Gump mit Cowboyhut im äußersten Nordosten Islands. Er ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfen, manchmal ein bisschen langsam, aber doch ziemlich helle. Das hilft ihm, neben seinen skurrilen Freunden, einen Vermisstenfall zu lösen und zum Helden zu werden.
Fauna und Flora Islands spielen eine große Rolle und Schnee, über den Schmidt so viel zu erzählen weiß, dass selbst ein Inuit aus Grönland neidisch würde.
Sterben im Sommer von Zsuzsa Bánk
In diesem persönlichen Roman bringt Bank ihre poetische Erzählkunst zum Glänzen. Ihr Vater liegt im Sterben, sie ringt mit ihren Gefühlen zwischen Hoffnung, Frust und Liebe. Der Titel wirkt abschreckend, wird aber Menschen Trost spenden, die schon mal der Situation konfrontiert waren, einen liebenden Menschen zu pflegen und ihn an Krankheit und Tod zu verlieren.
Eine Hommage an den verehrten Vater – ein ungarischer Flüchtling, der seinen Kindern ein glückliches Leben ermöglichen möchte.
Andrea Scheiber empfiehlt:
Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield
Entlang der Themse mit seinen Nebenflüssen, Ende des 19. Jahrhunderts, haben die Bewohner der Dörfer nichts anderes, als sich gegenseitig Geschichten zu erzählen. An einem rauen, kalten Winterabend kommt ein verletzter Mann durch die Tür der alten Gaststätte, mit einem Mädchen im Arm. Zuerst glauben alle es ist tot.
Viele Vermutungen werden im Anschluss gemacht, aber was ist die Wahrheit? Wer vermisst dieses Kind? Und woher kommt der Mann? Geheimnisvoll und fesselnd wie dieses Mädchen ist der Roman.
Robert Renk empfiehlt:
Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte von Jonas Jonasson
Skurrile Ideen, ein samtener Humor und ein untrügliches Gespür für seine Figuren, hinein bis in die kleinsten Details jeder Nebenfigur, das zeichnet Jonas Jonasson seit seinem Debüt und Welterfolg „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ aus. Nun geht er noch einen wunderbar respektlosen Schritt weiter und macht einen kenianischen Massai-Krieger zur Hauptfigur und die europäische Geldgier und Präpotenz – in Form eines schwedischen Galeristen, der für Geld über Leichen geht – mit Witz zu geißeln.
Maria Leitner empfiehlt:
Monsieur Vénus von Rachilde
Der französische Skandalroman von 1884, jetzt erstmals in deutscher Übersetzung!
Der französische Skandalroman von 1884, jetzt erstmals in deutscher Übersetzung! Die Pariser adlige Raoule de Vénérande verliebt sich in einen armen Kunstblumenhändler. Aufgrund seiner vielen femininen Qualitäten sieht sie in ihm die perfekte Frau und möchte diese Attribute verstärken. Raoule erzieht den jungen Mann zu ihrer Geliebten, schließlich sogar zu ihrer Frau und überschreitet damit alle gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit.
Ein seltsames, durch und durch faszinierendes Buch.










