Persönliche Lese- tipps
Markus Renk empfiehlt:
Das Geheimnis der vier Briefe von Sophie Hannah
Das Geheimnis der vier Briefe
Für alle Hercule Poirot, oder Agatha Christie Fans. Sophie Hannah hat den offiziellen Auftrag die Abenteuer von Hercule Poirot weiterzuschreiben und sie macht das richtig gut. Nach „Die Monogramm-Morde“ und „Der offene Sarg“, liegt mit „Das Geheimnis der vier Briefe“ ein weiterer raffinierter Fall des Meisterdetektivs vor.
Und der Belgier bemüht auch diesmal seine kleinen grauen Zellen nicht vergeblich und findet in seiner unvergleichlichen Art den Mörder. Gute Unterhaltung, schöne Sprache!
Andrea Scheiber empfiehlt:
Nemesis von Hoffman Jilliane
Nemesis
Nach langem Warten ist endlich der 4. Teil der Cupido Reihe erschienen, und C.J. Townsend ist richtig in Fahrt. Der Titel Nemesis stammt aus der griechischen Mythologie und bedeutet „Rachegottheit“ und genau das passiert in diesem fesselnden und irre spannenden Roman. Wie wir schon wissen, wurde C.
J. Townsend vergewaltigt und sie ist nicht die Einzige. Ihr Peiniger Branding hat ein Internetforum - „Snuff Club“ - gegründet, wo Männer für viel Geld zusehen wie Frauen auf bestialische Weise ermordet werden. Lange Zeit war Ruhe, aber jetzt wird er wieder aktiv und einige Frauen verschwinden. Nur sie kennt die Namen der Beteiligten und fängt an, für sich und die anderen Frauen Rache auszuüben. Auch wenn man die ersten Bände nicht kennt, hat man genug Information mitzukommen.
Maria Leitner empfiehlt:
Ellingham Academy (Band 1) - Was geschah mit Alice? von Maureen Johnson
Ellingham Academy - Was geschah mit Alice?
Eine atmosphärische Detektivgeschichte, die stark an Donna Tartt und E. Lockhart erinnert.
Die Ellingham Academy, eine exklusive Privatschule in Vermont, ist für Mysterien wie gemacht. Der Gründer Albert Ellingham ließ das Internat in den 1930ern erbauen, um sein eigenes Wunderland zu kreieren – zwischen versteckten Türen und geheimen Tunneln wird Lernen dort zum Spiel.
Doch dann werden seine Frau Iris und seine Tochter Alice vom „WAHRHAFTIGEN LÜGNER“ entführt, und die Ellingham Academy ist von da an der berühmt-berüchtigte Tatort eines ungelösten Falls.
Im Jahr 2016 wird Stevie Bell, eine True Crime Enthusiastin, die schon lange vom Fall Ellingham fasziniert ist, an der Schule aufgenommen. Doch während Stevie noch aufdecken will, was 1936 passiert ist, geschehen plötzlich wieder seltsame Dinge an der Ellingham Academy.
Dieses Buch hat mich vollkommen überrascht – ich hätte nie damit gerechnet, dass mich die Geschichte so mitreißt. Das Setting ist prachtvoll und atmosphärisch, die Figuren überspitzt und vielfältig und man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Aber das Beste ist definitiv der Mystery-Aspekt! „Ellingham Academy“ ist ungemein packend mit einem düster-fantastischen Unterton.
Das Original von John Grisham
Das Original
Im Roman wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten und die Handlung erscheint als raffiniertes Katzund Maus Spiel. Der Protagonist hat eine große Vorliebe für besonders wertvolle Bücher und die Einzigartigkeit der "Buch - Welt "wird sehr gut beschrieben. In der Geschichte geht es um den Diebstahl der Fitzgerald Manuskripte.
Das Buch eignet sich nicht nur für Buchhändler sondern für alle Lesebegeisterten!
Anatol studiert das Leben von Susanne Falk
Anatol studiert das Leben
Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der von seiner Art her "anders" ist als sein Umfeld. Mit einem gestohlenen Bild von Chagall begibt er sich der Liebe wegen auf eine Reise. Im Zuge seiner Reise lernt er sehr unterschiedliche Menschen kennen, die ihm teilweise helfen seinem Ziel näherzukommen.
Das Buch ist sehr humorvoll und spannend geschrieben und die Geschichte nimmt teilweise unerwartete Wendungen!
Markus Renk empfiehlt:
Kindheit im Saggen von Sunny Rabl
Kindheit im Saggen
Was Sie schon immer über den Innsbrucker Stadtteil Saggen wissen wollten. Sunny Rabl lässt uns teilhaben an Ihrer Kindheit im Saggen. Wussten Sie, dass man in den 60er Jahren Rehe in Saggen entdecken konnte, oder wie das Einkaufen im Saggen in den 1960er und 1970er Jahren ausgesehen hat? Sunny Rabl versteht es treffend uns den „vornehmsten“ Stadtteil von Innsbruck näherzubringen.
Eine tolle Ergänzung unserer Serie „Erinnerungen an Innsbruck“!
Markus Renk empfiehlt:
Pfingstrosen am Sieglanger von Susanne Leoncino
Pfingstrosen am Sieglanger
Schon als ich das erste Mal das Manuskript gelesen habe, hat mich das Buch bewegt und ist mir immer wieder in den Sinn gekommen. Es ist die Geschichte einer Innsbrucker Familie, welche viele Schicksalsschläge hinnehmen musste, aber nicht daran zerbrochen ist, sondern ganz im Gegenteil immer an Stärke gewonnen hat.
Der zeitliche Bogen spannt sich von den letzten Kriegstagen des 1. Weltkrieges bis zu den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es ist ein Buch über Innsbruck in der Zwischenkriegszeit, ein Buch über die Markthalle von Innsbruck, über die Widrigkeiten der Innsbrucker Bevölkerung während des 2. Weltkriegs und ein Buch über den Innsbrucker Stadtteil Sieglanger.
Maria Leitner empfiehlt:
Der geheime Garten von Frances Hodgson Burnett
Der geheime Garten
Eine unglaublich schöne neue Ausgabe des beliebten Kinderbuchklassikers!
Nach dem Tod ihrer Eltern muss die zehnjährige Mary zu ihrem Onkel ziehen - vom warmen Indien geht es in ein verregnetes Moor in Yorkshire. Auf dem abgelegenen Landgut gibt es für sie nicht viel zu tun, weshalb sie sich bald auf die Suche nach dem geheimen Garten macht, den ihr Onkel verschlossen haben soll.
Doch der Garten ist nicht das einzige Familiengeheimnis, das Mary in ihrem neuen Heim aufdeckt - bald findet sie auch Colin, ihren zurückgezogenen, kränklichen Cousin, und teilt ihren Garten mit ihm.
Eine wunderbare Geschichte über Kindheit, Einsamkeit und die Schönheit der Natur, verpackt in eine liebevoll gestaltete Schmuckausgabe. Das Buch ist voller nostalgisch anmutender Illustrationen des Designstudios MinaLima, die die Geschichte perfekt unterstreichen. Ein durch und durch magisches Leseerlebnis!
Markus Renk empfiehlt:
Der Mann, der Sherlock Holmes tötete von Moore Graham
Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Ich muss zugeben, ich bin ein großer Sherlock Holmes Fan, daher war das Buch absolute Pflicht für mich! Das Lesen hat dann richtig Spaß gemacht und man erfährt einiges über den großen Schriftsteller Arthur Conan Doyle. Ich wusste z.B. nicht, dass er wie seine große Romanfigur dem Scotland Yard beim Aufklären von Fällen geholfen hat.
Das Buch verknüpft zwei Handlungsstränge, einerseits geht Arthur Conan Doyle auf Mörderjagd, anderseits muss der Sherlockianer Harold White ein verschwundenes Tagebuch von Doyle suchen und ebenfalls eine Mordermittlung aufnehmen, kann er seine Fähigkeiten die er beim Studieren der Sherlock Holmes Bücher gewonnen hat, erfolgreich einsetzen… Ein temporeiches Buch für alle Holmes Liebhaber!
Andrea Scheiber empfiehlt:
Code Genesis - Sie werden dich finden von Andreas Gruber
Code Genesis - Sie werden dich finden
Nach dem Tod ihrer Mutter wächst die 14-jährige Terry mit ihrem Frettchen Charlie auf dem Forschungs-U-Boot Kopernikus bei ihrem Onkel. Auf dem Weg nach Grönland machen sie Halt im Hafen der Geburtsstadt von Terry in Miami, und sie begibt sich zu ihrem ehemaligen Elternhaus. Was dann alles passiert, verrate ich nicht.
Jedenfalls wird sie entführt, denn man nimmt an, dass sie weiß, woran ihre Mutter gearbeitet hat, und dass sie noch am Leben ist. Ein Wettlauf mit der Zeit und mächtigen Gegnern. Irre spannend von Anfang an.











