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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von xyz:

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Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White

Ein Museum wird lebendig

Der Ornithologe Dominic Couzens versucht in seinem Buch "Das Museum der Vögel" die evolutionsbiologische Geschichte der Vögel als auch das weltweit aktuelle Vorkommen zu vermitteln. Dabei unterscheidet er Stadt-, Land- und Seevögel sowie flugfähige und flugunfähige Arten.

Der Titel des wunderschönen und überaus großformatigen Werkes ist zunächst irreführend, da es sich bis auf die dinoartigen beflügelten Wesen um aktuell auf unserer Erde lebende Vogelarten handelt.

Vielleicht ist der Titel auf den zweiten Blick gar nicht so schlecht gewählt, da es diese Vielfalt unbedingt zu bewahren gilt.

Das Werk lebt von den großen Bildtafeln, auf denen jeweils unterschiedliche Arten einer Familie versammelt sind. Die herausragende illustratorische Darstellung der amerikanischen Künstlerin Teagan White beeindruckt sehr. Auch die monochromen Zwischenseiten sind von großer Strahlkraft. Dieses Buch zu betrachten ist eine reine Freude und ganz nebenbei informativ zugleich.

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Das Museum der Vögel

Rezensionen von skiaddict7:

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Nur noch die eine Nuss! von Smriti Halls

Über das Teilen...

Es ist Herbst. Eichhörnchenmädchen Fips sammelt verschiedene Nüsse und verstaut sie in ihrem Bau. Ob es genug sind? Sicherheitshalber sammelt sie lieber noch mehr. Die anderen Tiere wundern sich. Sie finden gar keine Nüsse mehr, wie sollen sie so über den Winter kommen?

Das Buch gefällt mir sehr gut.

Schön, dass die Protagonistin ausnahmsweise ein Mädchen ist, bei Tieren habe ich das Gefühl, dass es sonst meist Jungs sind. Der Text ist in Reimen angeordnet und eher kurz. Die Sprache ist einfach. Für meinen Geschmack könnte der Text noch etwas komplexer sein. Die Nachricht ist wichtig: Teilen tut uns nichts weh, nimmt uns nichts weg (solange insgesamt genug da ist). Mit Freunden teilen, macht Spass. Ich finde das Buch sehr gelungen, wir können darüber gut mit Kindern ins Gespräch kommen und das Thema vertiefen.

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Nur noch die eine Nuss!

Rezensionen von skiaddict7:

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Nur noch die eine Nuss! von Smriti Halls

Über das Teilen...

Es ist Herbst. Eichhörnchenmädchen Fips sammelt verschiedene Nüsse und verstaut sie in ihrem Bau. Ob es genug sind? Sicherheitshalber sammelt sie lieber noch mehr. Die anderen Tiere wundern sich. Sie finden gar keine Nüsse mehr, wie sollen sie so über den Winter kommen?

Das Buch gefällt mir sehr gut.

Schön, dass die Protagonistin ausnahmsweise ein Mädchen ist, bei Tieren habe ich das Gefühl, dass es sonst meist Jungs sind. Der Text ist in Reimen angeordnet und eher kurz. Die Sprache ist einfach. Für meinen Geschmack könnte der Text noch etwas komplexer sein. Die Nachricht ist wichtig: Teilen tut uns nichts weh, nimmt uns nichts weg (solange insgesamt genug da ist). Mit Freunden teilen, macht Spass. Ich finde das Buch sehr gelungen, wir können darüber gut mit Kindern ins Gespräch kommen und das Thema vertiefen.

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Nur noch die eine Nuss!

Rezensionen von Rosenfreund:

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Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Mikroexpression als Ermittlungshilfe

Das Cover mit weißer Schrift, in schwarz-rot gehalten, ist aufwendig und stilvoll konstruiert, ergänzt durch den tiefschwarzen Buchschnitt.
Die Geschichte ist gut konstruiert und exakt beschrieben. Es geht gleich spannend los, denn die,“ Mörderin“ soll von der Polizei verhört werden, doch sie spricht kein Wort.

Es wird ein für mich neues und interessantes Thema angegangen, denn der Bereich der Verhaltenspsychologie, hier der Mikroexpression, wurde bisher in kaum einen anderen Werk thematisiert.
Marlene, Uni-Professorin und Psychologin, mit dem Schwerpunkt Mikroexpressionen, wird bei ihren Ermittlungen begleitet, und es wird deutlich, was wirklich hinter diesem Fall steckt, der zuerst so klar zu sein scheint.
Es wird rasante, psychologische Spannung aufgebaut, und auch der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Der Schreibstil ist schnörkellos, realistisch und flüssig. Die Handlung ist nicht sehr actiongeladen, nicht bestimmt durch zahlreiche Morde und Gewalt, sondern hat ihre Stärken im psychologischen Bereich, in dem psychologisches Einfühlungsvermögen in die diffizilen Charaktere.
Die Handlung enthält diverse unvorhersehbare Wendungen, Lügen, aber auch Wahrheiten bestimmen das Geschehen. Man ahnt nicht, was am Ende ans Licht kommt, wird immer wieder zum Miträtseln animiert. Das hat mich an diesem undurchschaubaren Thriller besonders fasziniert. Also vergebe ich 5 Punkte

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Die Lüge in ihrem Gesicht

Rezensionen von ms.write:

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Territorium von Sabrina Janesch

Ein edles Gewand für eine unzugängliche Geschichte

Was ich wirklich positiv hervorheben kann, ist die äußere Gestaltung des Buches. Schon beim Auspacken bemerkte ich, dass das Cover in der Realität noch viel schöner aussieht als auf den Abbildungen im Internet, obwohl mir schon dort die ästhetische Gestaltung aufgefallen war. Es wurde wunderbar griffiges, schönes Papier verwendet, und was ich besonders liebe: Das Buch besitzt ein fest fixiertes Lesebändchen aus Gewebe.

Das alles lässt den Band sehr hochwertig und edel wirken.

Auch inhaltlich hat mich der Anfang des Romanes noch erreicht, obwohl mich als Leserin die ungewöhnliche Du-Perspektive der königlichen Beraterin und Gesellschaftsdame Gertrude Wolf auf den ersten Seiten zunächst befremdet hatte.

Umso mehr bedauere ich, dass mich der Roman im weiteren Verlauf so gar nicht mehr abholen konnte. Mein Hauptproblem sind die Figuren und der Schreibstil. Die Charaktere blieben für mich als Leserin schwer greifbar, denn sie wirkten auf mich meist blass und unnahbar.

Zudem verlor sich die Erzählung nach meinem Empfinden in unzähligen Sätzen darin, Lokalitäten, Strände, Bäche und Flüsse namentlich aufzuzählen. Da ich noch nie auf Hawaii war, sagen mir diese Orte natürlich gar nichts. Falls die Schauplätze beschrieben werden, wirkte das auf mich meist nur langatmig. An vielen Stellen blieben Lokalitäten für mein Gefühl leider nur reines "Name-Dropping" ohne jede Kulisse.

Zu dieser geografischen Namensflut gesellten sich dann noch unzählige Charaktere. Das Personenregister am Anfang führte in der Praxis bei mir leider nur zu einem ständigen, nervigen Vor- und Zurückblättern, was meinen Lesefluss komplett gestört hat.
Hinzu kommt, dass plötzlich Dinge passieren, die meines Erachtens im Text überhaupt nicht vorbereitet wurden. An manchen Stellen blieb es für mich auch unklar, wer gerade im Roman spricht.

Auf mich wirkte der Text wie ein verkopftes Labyrinth, in dem ich mich nur schwer zurecht fand. Ein Beispiel ist die plötzliche Erwähnung einer „Prinzessin Beatrice“, die sich weiter unten als 100-jährige Schildkröte entpuppt. Was wohl ein Augenzwinkern sein soll, erzeugte bei mir persönlich nur noch mehr Unwillen.

Die immense Mitarbeit der Leserschaft wird aus meiner Sicht noch auf einer weiteren Ebene eingefordert, denn im Text werden immer wieder ganze Sätze auf Hawaiisch eingestreut. Der Verlag hat hierbei jedoch komplett auf Übersetzungen, Fußnoten oder ein erklärendes Glossar verzichtet. Ich persönlich habe beim Lesen von rund 480 Seiten nicht die Zeit, ständig das Smartphone zu nutzen, um wegen der besonderen Schreibweise der hawaiischen Sprache mühsam Sätze im Internet zu übersetzen.

Mir ist bekannt, dass Sabrina Janesch sehr tief in den Archiven gräbt, um einen Roman zu schreiben. Wenn sie dann aber jedes historische oder geografische Detail unterbringen will, wirkt der Text auf mich zwar sehr ambitioniert, aber eben auch schnell überfrachtet und leblos.

Dennoch habe ich ein paar Dinge über das damalige Hawaii erfahren: Zum Beispiel war mir die widersprüchliche Rolle der deutschen Einwanderer in diesem Konflikt unbekannt.
Des Weiteren wusste ich nicht, dass die Frauenrechte in Hawaii weiterentwickelt waren als in Europa und den USA. Aber es wäre bequemer für mich gewesen, dies aus einem übersichtlichen Sachbuch zu erfahren.

Daher frage ich mich unweigerlich: Für wen ist dieser Roman geschrieben? Vermutlich für jemanden, der Hawaii wie seine Westentasche kennt und diese Orte im Kopf selbst mit Leben füllen kann. Die Autorin hilft mir dabei leider nur bedingt.

Ich bedauere diese Unzugänglichkeit zutiefst, denn die Geschichte der Annexion Hawaiis durch die USA ist eine bis heute anhaltende Tragödie. Der Roman führt im Prinzip den skrupellosen Imperialismus dieser Zeit vor Augen – den Beginn des Hotelbaus und den gierigen Blick auf den Dollar. Es ist der Anfang einer ruchlosen Ausbeutung, in der ein irdisches Paradies durch rücksichtslose Monokulturen und spätere militärische Zerstörung systematisch und unumkehrbar vernichtet wurde. Dies führte dazu, dass die Urbevölkerung sich das Leben dort heute nicht mehr leisten kann.

Dieses Buch behandelt ein Thema, das ein wichtiges Mahnmal sein sollte, und ich wünsche der Geschichte von Herzen viele Leser, auch wenn der Funke bei mir persönlich leider nicht übergesprungen ist.

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Territorium

Rezensionen von Dragon:

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Aprikosenkind von Judith Merchant

Psychothriller mit Familiengeheimnissen

Das Buch hat mich total überzeugt, angefangen beim Cover, das auf den ersten Blick noch etwas nichtssagend wirkt, aber mit Fortschreiten der Geschichte seine Bedeutung offenbart. Mit einem tollen Buchschnitt macht sich das Buch auch optisch super im Buchregal.

Die Autorin kannte ich bis dato nicht, doch es wird nicht beim somit ersten und einzigen Buch von ihr bleiben, da ich ihren Schreibstil sehr angenehm empfand.

Sie versteht es, den Lesenden sofort gefangen zu nehmen und tief in das Geschehen hinein zu ziehen, das einen bald nicht mehr loslässt. Sehr subtil spinnt Judith Merchant ihre Fäden und führt aus anfänglichen Geheimnissen, Verwirrungen und Fragezeichen hin zu einer dichten Story, die aber immer wieder überraschende Wendungen nimmt, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Die kurzen Kapitel machen das Lesen sehr entspannt und flüssig und ich mag es besonders, wenn die Sichtweise der Personen wechselt, so wie es auch hier geschah. Einmal aus Nathalies Perspektive, dann auch wieder der ihres Mannes. Viele Andeutungen, die aber zunächst nicht weiter erklärt werden, lassen einen miträtseln und fasziniert weiter die Geschichte verfolgen.

Schon kurz nach dem Einstieg hat sich bei mir ein beklemmendes Gefühl und eine innere Anspannung breit gemacht, da es eine Reihe unerklärlicher Vorfälle und Handlungen gab. Besonders der Kontrast Landleben, Familienidyll und heile Welt zu den unheimlichen Vorfällen und den Familiengeheimnissen rufen eine nervenaufreibende Spannung hervor. Am meisten jedoch wird die Story natürlich von Ruby, der kleinen Tochter, getragen, die sich so ganz anders als andere Kinder verhält und mir mehr als einmal ein Schaudern beschert hat, weil sie so schwer zu verstehen ist. Ich finde, besonders wenn im Thriller Kinder mit nicht ganz typischen Verhaltensweisen im Spiel sind, bringt das oft eine vor allem unheimliche Atmosphäre mit sich und die ist hier sehr deutlich zu spüren.

Ein kleiner Minuspunkt ist für mich das stellenweise unglaubwürdige Handeln einzelner Personen, wie z. B. des Kindergartenpersonals. Sieht man über kleine Schwachstellen hinweg, erhält man aber einen absolut dichten, spannenden und nicht vorhersehbaren Thriller, der sich schnell zu einem Pageturner entwickelt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, dem Familiengeheimnisse und Psychospiele für spannende Lesestunden gefallen.

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Aprikosenkind

Rezensionen von FogandBooks:

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A Business Proposal 1 von Haehwa

Wenn aus einem Blind Date ein Heiratsantrag wird

Shin Hari hat genug eigene Sorgen, als ihre beste Freundin sie bittet, bei einem Blind Date für sie einzuspringen. Yeongseo möchte den Mann nicht heiraten, den ihre Familie für sie vorgesehen hat. Hari soll ihn deshalb möglichst schnell vergraulen. Das Geld, das sie dafür bekommt, kann sie gut gebrauchen.

Doch der Abend nimmt eine Wendung, mit der keine der beiden gerechnet hat: Ihr Gegenüber ist Kang Taemu, Haris neuer Chef. Und ausgerechnet er will das Treffen nicht so schnell beenden. Um den Heiratsversuchen seines Großvaters zu entkommen, schlägt er eine Scheinehe vor.

Damit steckt Hari in einer Lüge, die mit jedem weiteren Treffen schwieriger wird. Sie muss vor Taemu eine andere Frau spielen und ihm bei der Arbeit zugleich als seine Angestellte begegnen. Haehwa lässt aus diesen beiden Rollen eine Reihe von Missverständnissen entstehen. Die Geschichte lebt von Haris Versuchen, nicht aufzufliegen, von schnellen Dialogen und von Situationen, die immer ein wenig weiter eskalieren.

Dabei ist Taemu eine Figur, an der sich die Geister scheiden. Seine Entschlossenheit sorgt für einige der komischen Momente, kann aber auch unangenehm wirken, gerade weil er Haris Vorgesetzter ist. Auch die Annäherung der beiden bekommt zwischen all den Verwicklungen nicht immer den Raum, den man sich für ihre Gefühle wünschen würde. Das Chaos macht Spaß, nimmt den Figuren stellenweise aber auch etwas von ihrer Nähe.

Haris Lage gibt der Geschichte dennoch mehr als nur einen lustigen Anlass für ein falsches Date. Sie braucht das Geld, möchte ihrer Freundin helfen und muss gleichzeitig um ihren Arbeitsplatz fürchten. So bleibt hinter den überdrehten Begegnungen spürbar, warum sie die Lüge nicht einfach auflösen kann. A Business Proposal 1 erzählt diese Geschichte mit viel Tempo und Humor. Für die Beziehung zwischen Hari und Taemu bleiben am Ende des ersten Bandes noch Fragen offen.

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A Business Proposal 1

Rezensionen von K.R.:

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Der kleine Weihnachtsladen von Silvia Trippolt

Einzigartiger Schreibstil und Humor mit viel Wärme

Wieder ein Trippolt-Roman und dann auch noch was für einer! „Der kleine Weihnachtsladen“ fühlt sich an wie ein humorvolles, lustiges, unterhaltsames, aber auch tiefsinniges Gespräch mit einer guten Freundin. Charmant, auf Augenhöhe, wertschätzend und mit einer großen Portion Herzlichkeit.

Der Schreibstil der Autorin bewegt sich in vielfältiger Weise zwischen knackig-pointiert und unglaublich szenisch.

Ich liebe ihre bildhafte, lebendige und wunderbar leichtfüßige Sprache.
Dabei entpuppt sie sich auch als eine Meisterin der Situationskomik und man muss einfach laut lachen (die Hauptfigur wühlt im Altpapiercontainer und jemand glaubt, dass ihr Ex sie entsorgt, sie bringt Diebesgut in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihren Besitzern zurück, sie verwendet einen Holzengel als Rammbock, sie läuft ohne Klamotten über den Hauptplatz usw.) Dazwischen viel Schneegestöber, eine neue Liebe und ein herzzerreißendes Familiengeheimnis, das kaum zu ertragen ist. Ich habe dies in so einer Form noch nie gelesen. Kurzum: Da verlangt uns Silvia Trippolt alles ab.

Silvia Trippolt besitzt auch ein ganz besonderes Gespür für Timing und menschliche Schwächen. Ihre Figuren sind nicht perfekt und genau deshalb schließt man sie so schnell ins Herz. Selbst in emotionalen Momenten bleiben Sprache, Figuren und Handlung zugänglich und warm, ohne jemals in ein Klischee zu fallen.

Jede Trippolt-Geschichte enthält eine klare Botschaft und besitzt ein tiefgehendes emotionales Fundament. Spannend, wie die Autorin es schafft, unfassbar schwierige Themen (Trauer, Betrug, Panikattacken, Lebenslügen) so zu verpacken, dass wir sie aushalten.

Eine wundervolle Geschichte mit den besten Progatonisten ever. Muss man lesen und an Weihnachten verschenken.

Die Autorin führt in Kärnten ein Restaurant und in der Adventszeit einen echten Weihnachtsladen. Da möchte ich unbedingt hin.

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Der kleine Weihnachtsladen

Rezensionen von Baerbel82:

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Gnadenopfer von Viveca Sten

Rätselhafte Todesfälle


Ich mag die Krimis von Viveca Sten. Und auch die Vorgängerbände der Åre-Reihe hatten mir gefallen. Somit ist der neue, fünfte Fall für Hanna Ahlander, „Gnadenopfer“, ein Must-Read für mich. Worum geht es?
Ein spannender Einstieg. Ing-Marie wird in ihrem Zuhause ermordet. Ein Todesengel geht um, der alte und gebrechliche Menschen „erlöst“.

Ein heftiges Thema. Ist Karl-Axel der Nächste?
Über das Wiedersehen mit Hanna habe ich mich gefreut. Schade, dass sie mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog im Clinch liegt. Werden sie sich zusammenraufen, um den Fall zu lösen?
„Gnadenopfer“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Ab und zu sind Kapitel überschrieben mit „Der Gnadenengel“ in Kursivschrift eingestreut, aus Tätersicht. Die hätte ich nicht gebraucht.
„Gnadenopfer“ ist ein Buch, das häusliche Pflege thematisiert. Und erzählt auch von den Herausforderungen, vor die private Pflegedienste gestellt sind, wie Zeitmangel und finanzielle Engpässe.
Das Privatleben nimmt viel Raum ein: Hanna und Henry. Anton will heiraten. Raffe wird Vater. Daniel ist immer noch in Hanna verliebt. Und dann das Ende... Irgendwie war mir das alles ein bisschen „too much“.
Drei Menschen müssen sterben, bevor überhaupt Ermittlungen aufgenommen werden. Immerhin, „Gnadenopfer“ ist nicht vorhersehbar. Nichts ist so, wie es scheint.

Fazit: Fall Nr. 5 für Hanna Ahlander. Gut, obwohl die Spannung teilweise doch etwas schwächelt.

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Gnadenopfer

Rezensionen von BR:

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Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti

Marcella ermittelt

Marcella hatte viele Jahre in Stuttgart gelebt bis ihr deutscher Ehemann auf die schiefe Bahn geriet. Zuhause verstarben ihre Eltern so ist sie mit ihrem Sohn wieder in ihr ligurisches Heimatdorf zurückgekehrt. Ihr Sohn Domenico ist mittlerweile Polizist in ihrem Dorf.

Marcella ist gut vernetzt so dass ihr Besonderheiten im Dorfgeschehen auffallen und sie nachdenkt und nachfragt.

Die Anhäufung plötzlicher Todesfälle von Menschen in ihrem Alter, die sie selbst noch als fit und mit vielen Plänen erlebt hat, irritiert sie.
Dass Marcella auf eigene Faust dem vermeintlichen Verbrechen nachspürt und in gefährliche Situationen kommt war auch dem geschuldet dass ihr Sohn nicht bereit war Marcellas Recherchen ernst zu nehmen und die Sache von Seiten der Polizei in die Hand zu nehmen.

Ich habe überrascht festgestellt dass ich die beschriebene Gegend nahe der französischen Grenze kenne. Es ist sicher über 20 Jahre her, dass ich einen Sommerurlaub in Bordighera verbracht habe. Somit habe ich eine Vorstellung von der Küste und vom kleinen Bergdorf in dem Marcella wohnt.
Ich habe wenig Erfahrung mit Cosy Crime aber dieser humorige Krimi mit viel italienischem Flair hat mich gut unterhalten.

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Abfahrt ins Jenseits