Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Scandal in the Moonlight von Laura Wood
Diese Prinzen!
Diese Prinzen!
Ein großes Anwesen, wohlhabende Eltern, eine behütete Kindheit. Dann stirbt die Mutter, der Vater heiratet, die neue Frau ist die böse Stiefmutter und triumphiert über den Unfall-(?)Tod des Vaters. Soll Tochter Iris auch aus dem Weg geräumt werden? Lieber flieht sie und arbeitet als geschickte Schneiderin in einem erfolgreichen Modesalon.
Dort entdeckt sie ein eleganter Herr, der mit ihrer Hilfe einen Rachefeldzug plant. Das passt, sie nämlich auch.
Es entwickelt sich eine faszinierende Story, voll mit Abenteuern, Intrigen, einer starken Heldin und ganz viel Liebe. Ein ausgeklügelter Racheplan entsteht, aber die Umsetzung ist nicht so einfach. Bälle, Reichtum, wunderschöne Kleider und teurer Schmuck werden anschaulich beschrieben, man kann es sich vorstellen und träumen.
Laura Wood hat das Prequel zu ihrer Reihe „The Agency of Scandal“ phantasievoll und spannend gestaltet, das Lesen bietet Genugtuung gegenüber berechnenden und selbstsüchtigen Machomen. Ich feiere Iris!
Unbedingt Lesen, gute Laune ist garantiert.
Rezensionen von Nele33:
Das Mädchen mit den leeren Augen von Greg F. Gifune; Sandy DeLuca
gespalten
Das Hörbuch "Das Mädchen mit den leeren Augen" von Greg F. Gifune und Sandy DeLuca ist von der Thematik zwischen Thriller und Horror angesiedelt, was ich leider erst später festgestellt habe.
Zum Einstieg der Stry findet Klaus Riker, ein vom Leben gebeutelter alter Mann in einem Antiquariat genau die Gemälde, nach denen er seit Jahren vergeblich gesucht hat.
In welchem Zusammenhang dies mit der Main Story steht, erfährt der Leser erst im Verlauf der Geschichte.
Mina ist eine junge Künstlerin, die bis zu ihrem Stipendium im Künstlerkollektiv Crow’s Cry nicht auf der Sonnenseite des Lebens gestanden hat und darum auch sehr euphorisch in den Ort reist. Als sie dann noch die Möglichkeit bekommt, eine Ausstellung mit ihren Werken zu machen scheint sie am Ziel ihrer Träume angelangt, wenn sich nicht mysteriöse Ereignisse in ihrem Umfeld häufen würden.
Ihre Beziehung zu dem Leiter der Akademie wird sehr intensiv, empathisch und ebenso widersprüchlich dargestellt. Die Atmosphäre des kleinen Küstenortes kommt sehr authentisch rüber.
Meine Meinung zu dem Hörbuch ist ein wenig gespalten, lässt sich die Story doch einiges an Zeit bis sie richtig Fahrt aufnimmt, und auch dann waren einige Passagen für mich etwas verwirrend.
Rebecca Veil als Sprecherin gibt dem Hörbuch zum Glück durch ihre exzellente Intonation eine gruselige und dichte Atmosphäre und hat mich am Buch bleiben lassen.
Kein Buch für nebenbei, aber eine Bereicherung für jeden Kunstliebhaber der es ein wenig gruselig mag.
Rezensionen von brauneye29:
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Tolles Buch
Zum Inhalt:
Tagsüber ist Julika Bernsteinforscherin und lebt in ihrer Tätigkeit vollkommen auf und ist begeistert von all den eingeschlossenen Dingen im Bernstein. Abends jedoch endet ihr eigenes Leben, denn dann kümmert sich sich um ihre kranke Mutter. Als sie ein besonderen Fund macht, führt sie dieser zu einer besonderen Frau, die immer ihren eigenen Weg gegangen war und ihr selbst auch den Mut gibt an einen Neuanfang zu glauben.
Meine Meinung:
Das war mal so ein richtig schönes Buch, dass ich gleich zweimal genießen durfte als Buch und als Hörbuch. Mir hat die Stimmung im Buch ungeheuer gut gefallen. Die Erzählstränge greifen fast wie von allein ineinander und zeigen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemein haben. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Seeluft förmlich spüren konnte. Es ist ein Geschichte, die einem so viel über das Leben erzählt, Mut macht und zeigt, dass es nie zu spät ist. Mir hat das Buch und auch Hörbuch extrem gut gefallen.
Fazit:
Tolles Buch
Rezensionen von Anilam:
Geteiltes Haus von Alice Horácková
Große Geschichte, eindrucksvoll erzählt
Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau, was mich bei Geteiltes Haus erwartet, aber schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Der Roman erzählt die bewegende Geschichte zweier Familien im Riesengebirge und begleitet sie über mehrere Generationen hinweg durch die großen Umbrüche des 20.
Jahrhunderts.
Den Schreibstil von Alice Horáčková fand ich richtig klasse. Sie schreibt unglaublich bildhaft, die Figuren wirken richtig lebendig und authentisch. Auch die historischen Ereignisse werden nicht trocken vermittelt, sondern durch die persönlichen Schicksale greifbar und emotional.
Aber ich muss auch ehrlich sein, an einigen Stellen war mir das Buch etwas zu langatmig und ich hätte mir einfach ein höheres Erzähltempo gewünscht.
Das hat meinen Lesegenuss aber nur kurzzeitig gebremst, weil mich die Geschichte und ihre Figuren insgesamt so sehr interessiert haben, dass ich trotzdem unbedingt weiterlesen wollte.
Besonders die spürbare Liebe zum Detail haben mich beeindruckt. Man merkt, wie viel Recherche und Herzblut in diesem Roman steckt.
Rezensionen von Nele33:
Keine Angst, Darling von Vera Buck
spannend
"Keine Angst, Darling" ist für mich nicht das erste Buch der Autorin Vera Buck und auch mit diesem konnte sie mich wieder überzeugen.
Lea lebt mit ihrem Mann Matt und der kleinen Tochter Emma in einer Gated-Community genannt Sancta Familia. Als Tradewife Influencerin ist sie bekannt geworden und ist für viele Frauen auch außerhalb der Sancta Familia ein schillerndes Vorbild.
Sie ist ihrem Mann treu ergeben, da nur Männer ihren Frauen Sicherheit und Frieden bieten können. In ihren Videos präsentiert sie ein makelloses Leben als Hausfrau und Mutter. Zu ihrer Schwester Paula, die mit ihrem Mann und Kindern in Frankfurt lebt, hat sie ein schwieriges Verhältnis. Paula verfolgt das Leben ihrer Schwester jedoch bei Social Media. Als Tagelang kein reel ihrer Schwester erscheint, macht sich Paula auf nach Florida um nach ihr zu sehen. Matt verhält sich bei ihrer Ankunft äußerst sonderbar und auch mit der kleinen Emma scheint etwas nicht zu stimmen. Ein Blick hinter die scheinbar perfekte Fassade von Sancta Familia lässt Paula schlimmes ahnen.
Vera Buck hat mit dem Thriller ein spannendes und zudem aktuelles Thema aufgegriffen. Die Tradewife Community wird gefühlt immer größer und Frauen geben viel hart erarbeitetes wieder auf, um dem alten Rollenbild der Frau zu entsprechen. Sie begeben sich sowohl emotional als auch finanziell wieder in die Abhängigkeit zum Mann.
Dies wurde spannend und mit ausreichender Tiefe bei "Keine Angst, Darling" thematisiert. Dabei schafft die Autorin nicht erwartete Wendungen und hat mir spannende Lesestunden beschert.
Rezensionen von Julchentim:
Honey von Imani Thompson
Ich hatte mir von Honey etwas mehr oder besser gesagt etwas anderes erhofft. Die Grundidee mit einer moralisch fragwürdigen Hauptfigur, die gezielt unangenehme Männer ins Visier nimmt, eine wirklich interessante Vision. Yrsa ist ungewöhnlich, scharfzüngig und sorgt mit ihrer trockenen Art immer wieder für unterhaltsame Momente.
Auch die Themen rund um Rassismus, Macht und das Leben in der Wissenschaft haben dem Buch zusätzliche Tiefe gegeben.
Trotzdem hat mich die Geschichte mit der Zeit verloren. Der Thriller gerät immer wieder in den Hintergrund, viele Entwicklungen bleiben oberflächlich und manches wirkte auf mich nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass der Handlung die Richtung fehlt. Der Schluss kam für mich einfach zu abrupt und hat viele Fragen offen gelassen.
Insgesamt ein interessantes Debüt mit einer starken Ausgangsidee und einer besonderen Hauptfigur. Für mich hat das Potenzial aber nicht bis zum Ende getragen.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Ein Fluss, der alle mitreißt
Dies ist mein erstes Buch von Jochen Mariss und dementsprechend gespannt bin ich mit dem Lesen gestartet :
Das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet und sehr passend gewählt : die Frau auf dem Bild, die in einem Fluss schwimmt, ist Sara, eine der Hauptfiguren des Buches. Sie betreibt eine Fähre, mit der sie zusammen mit dem Verkauf von Hühnereiern ihr Leben bestreitet.
Als auf ihrer Fähre ein junger Mann verletzt auftaucht und sie sich um ihn kümmert, kommen sich die beiden näher.
Jochen Mariss schreibt hier sehr feinfühlig und eindringlich über Figuren, die beide eine schwere Vergangenheit mit sich tragen und findet tolle Worte, dem Leser/der Leserin die Charaktere näherbringen. Auch die Beschreibung der Kulisse, die Natur und des Flusses hat er so bildhaft gestaltet, dass man richtig authentische Bilder beim Lesen vor Augen hat.
Mich hat die Geschichte mitgerissen und auch nachdenklich gemacht, zumal der Autor das Thema um die ökologischen Probleme widmet, aber auch sehr in die Tiefe geht : wir alle haben doch täglich mit vielen komplexen Situationen zu kämpfen und meistern doch den Alltag, so gut wir es können.
Ein tolles Buch, eine schöne Geschichte, die unbedingt gelesen werden muss – von daher gebe ich eine ganz klare Empfehlung dafür !
Das Buch *Tage am Fluss* von Jochen Mariss ist am 09. Juli 2026 beim Verlag Kiepenheuer&Witsch veröffentlich worden.
Rezensionen von mel:
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Zwischen zwei Personen erzählt der Roman über zwei Leben, einmal Ebba, die am baltischen Meer aufgewachsen ist und ihren eigenen Weg gehen wollte und Julika, die in der gegenwärtigen Zeit als Bernsteinforscherin arbeitet. Beide verbindet die Beziehung zu Bernensteinen.
Erzählt über verschiedene Zeitabschnitte von Ebba, von Anfang der 1940er-Jahren bis hin zu den 2020er-Jahren und Julikas Familienbeziehung in der Gegenwart und ihren Job.
Die gegenwärtigen Abschnitte haben mir am besten gefallen, da ich es interessant finde, dass es extra spezielle Forschungsbereiche und Professoren gibt, die sich mit den versteinerten Dinge in Bernensteinen beschäftigen und so mehr über die vergangenen Jahrhunderte erfahren und erforschen können.
Das Cover ist schlicht gehalten mit der Ostsee zeigend und einem Stück Strand, da hätte ich mir gewünscht, dass auf irgendeine Art Bernenstein mit eingebunden wird, gerade da es eigentlich die zentrale Rolle in dem Buch spielt, sei es leichte am Strand erkennend oder allgemein als Motiv.
Insgesamt eine angenehme Lektüre, die sich mit dem Thema Freiheit, seiner Selbst und den eigenen Wünschen und Träumen beschäftigt, auch wenn es wirkt, als ob sie unerreichbar erscheinen.
Rezensionen von mel:
K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch
Das Buch will vom Cover her ganz klar den Hype von Netflixs "K-Pop Demon Hunters" aufnehmen, vom Design der Protagonisten über die allgemeine Thematik Tanzen und Dämonen. Als inoffizielles Werk im diesem Universum spielend und soll ganz klar Fans des Anime-Films ansprechen.
Trotzdem finde ich es eine gute Idee, den Hype zum Lesen zu bringen.
Relativ kurze Sätze und der Rhythmus, dass alle drei Monate ein neuer Band veröffentlicht wird finde ich gut, da dass Interesse hochgehalten wird. Die Länge von etwas mehr als 150 Seiten finde ich vielleicht etwas zu kurz, aber die Leser sollen natürlich gleich zum nächsten Band greifen wollen, wenn dieser zu Ende ist.
Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Hana, die an die K-Pop Academy aufgenommen wird und neben dem Stress die Tänze und die Lyrics zu lernen sich auch gegen Dämonen behaupten muss.
Insgesamt ein interessantes Buch für jüngere Fans des Anime-Films, die tiefer in die Welt eintauchen wollen und andere Menschen der Academy kennenlernen wollen.
Rezensionen von Ameland:
Böse Stunde: Thriller von Catherine Shepherd
Den Countdown vor Augen
Dieses Mal sind kleine Zahnräder das verbindende Glied zwischen den Mordfällen in Zons. Sowohl Bastian Mühlenberg findet 1507 ein solches im Mund der Opfer wie auch Oliver Bergmann in der Gegenwart. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln. Sind sie schnell genug, um weitere Menschen vor dem Tod zu bewahren? Lest selbst! Es lohnt sich.
Ich bin ein Fan dieser Zons-Krimis, nicht nur weil ich das Städtchen persönlich kenne, sondern unter anderem auch weil ich die beiden Ermittler so mag. Oliver und Bastian sind mir inzwischen wirklich richtig ans Herz gewachsen. Normalerweise gefällt mir der historische Strang immer ein kleines bisschen besser als der gegenwärtige, auch wenn es in beiden immer sehr spannend zugeht. Das war bei diesem Buch anders, da gefielen mir beide Stränge gleich gut.
Wie schon gewohnt bei den Thrillern von Catherine Shepherd ist es nicht nur spannend, sondern es gibt einige falsche Fährten, denen auch ich gerne mal folge. Interessant finde ich immer wieder mit welch einfachen Mitteln im historischen Strang Details aufgedeckt werden können, einfach erstaunlich.
Ich mag den stetigen Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen, der auch dafür sorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mag. So hat mich auch der 16. Fall dieser Reihe wieder bestens unterhalten.











