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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Island :

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Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Eine Menge Geheimnisse

Dass dieser Thriller auf Island spielt, hat direkt mein Interesse geweckt, zumal ich schon einige Krimis der Autorin gelesen habe. Die Covergestaltung stellt jedoch leider keinen Bezug zu Island her, was ich persönlich etwas schade finde, da meine Aufmerksamkeit für das Buch so noch schneller geweckt worden wäre.

Zu einem Thriller mit diesem Titel passt das Titelbild aber schon.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, Ende der 60er und Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Im November 1967 verschwindet Stina, die ältere Schwester von Marsibil auf dem Heimweg von einer Freundin und gilt seitdem als verschollen. Zehn Jahre später beginnt Marsibil erneut nachzuforschen, was damals passiert sein könnte und hält sich dazu in ihrem ländlichen Heimatort auf, obwohl sie mittlerweile in Reykjavik lebt. Am Abend des Verschwindens ihrer Schwester wollte Marsibil sich eigentlich zum ersten Mal mit ihrem Brieffreund treffen, daher hat sie Angst, dieser Unbekannte könnte in die Sache verwickelt sein und sie somit mitschuldig am Tod ihrer Schwester. Nun, zehn Jahre später, erhält sie obendrauf plötzlich wieder einen Brief von ihm.

Ich fand den Thriller sehr spannend, es gab bis zum Schluss überraschende Wendungen, sodass lange nicht vorhersehbar war, was damals mit Marsibils Schwester passiert ist. Manche Punkte gegen Ende erschienen mir aber dann doch etwas zu realitätsfern, ich weiß nicht, ob das wirklich so möglich gewesen wäre. Es gibt recht viele verschiedene Charaktere, sodass manche nur Randfiguren und etwas blass bleiben. Etwas tiefer wäre ich auch gerne in die Nebenhandlung mit den Frauen, die zur Zeit des Nationalsozialismus etwas mit Deutschen angefangen haben, eingestiegen. Das fand ich sehr spannend, wurde aber eher nur angerissen.

Der Schreibstil war anschaulich und gut nachvollziehbar und auch der Sprecherin des Hörbuchs konnte man gewohnt gut folgen.

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Home Before Dark

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Die Ozeanschwimmerin von Charlotte Tarnowski

Wasser

Charlotte will die Ocean Seven bewältigen. Dabei muss sie schwimmend sieben Meerengen durchqueren. Warum, darüber ist sie sich selbst nicht unbedingt im Klaren.
Eine Geschichte mit greifbaren Charakteren. Die Story scheint simpel. Die Schicksale und Probleme der ProtagonistInnen aber sind glaubhaft und sehr gut beschrieben.

Ein Buch, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Klare Leseempfehlung!

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Die Ozeanschwimmerin

Rezensionen von Island :

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Pause von Lena Kupke

Zurück auf Anfang

Bei diesem Roman sticht das Cover durch seine auffällige Farbgestaltung mit dem Orange direkt ins Auge. Die abgebildete Frau im Pyjama passt zum Titel des Buches.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Hanna, die nach einer Panikattacke im Krankenhaus landet, von wo niemand aus ihrem Umfeld sie gerade abholen kann oder will, obwohl sie wegen der verabreichten Medikamente nicht alleine sein soll.

Schließlich wendet sie sich an ihre Eltern und landet so in ihrem ehemaligen Lüneburger Kinderzimmer anstatt bei ihrem Freund in Berlin. Ihrer Mutter scheint das auch nicht so ganz recht zu sein, da es ihren geordneten Alltag durcheinanderbringt, ihr Vater freut sich schon irgendwie und Hannas erwachsene Schwester ist gewohnt distanziert. Dann zieht sich Hannas Aufenthalt in ihrem Elterhaus unfreiwillig immer weiter in die Länge.

Mich hat der Roman überzeugt, so einiges kommt mir von meinen Eltern bekannt vor und regte mich trotz des ernsten Hintergrundes auch mal zum Schmunzeln an. In Hanna als Protagonistin konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Der Schreibstil der Autorin ist gut nachvollziehbar und auch anschaulich. Ich habe das, von der Autorin selbst eingesprochene, Hörbuch gehört und fand das passend und man konnte ihrer Stimme auch angenehm zuhören.

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Pause

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Gentlemen von Patricia Jozef

Erzählwucht

Marieke und ihr Mann Vik ziehen mit ihren beiden Kindern aufs Land. Bald schon langweilt sich Marieke und sucht nach Abwechslung. Die findet sie bei Rocco, dem Callboy.
Der Roman hat mich stark beeindruckt. Weder schlüpfrig noch peinlich wird einerseits von den erotischen Abenteuern Mariekes, andererseits vom stressigen Familienleben erzählt.

Große Empfehlung!

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Gentlemen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Die Riesinnen von Hannah Häffner

Starke Frauen

Das Buch erzählt über das Leben von Großmutter, Mutter, Tochter. Drei Generationen von Grauen, die sich nicht unterkriegen lassen. Jede von ihnen sucht sich ihren eigenen Weg und folgt ihm.
Ein starkes Buch das mir imponiert hat. Die eigene Schreibweise und klugen Aussagen machen es zu etwas Besonderem.

Empfehlung!

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Die Riesinnen

Rezensionen von Alo:

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Magisch von Annika Büsing

Gegen das Wegsehen

Magisch von Annika Büsing war mein erstes Buch der Autorin und hat mich überrascht. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit dem Erzählstil. Die Geschichte richtet sich immer wieder direkt an die Leserinnen und Leser, und das ist normalerweise nicht mein Fall.

Trotzdem hat mich der Roman nach und nach überzeugt.

Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, deren Bruder sich der rechten Szene angeschlossen hat. Das Buch erzählt nicht nur von rechter Gewalt, sondern vor allem davon, wie es ist, wenn ein geliebter Mensch in der eigenen Familie einen gefährlichen und menschenverachtenden Weg einschlägt. Genau dieser Konflikt wird sehr eindringlich dargestellt.

Das Thema hat mich besonders angesprochen, weil es eine Vorstellung ist, die mir selbst große Angst macht. Gerade deshalb fand ich den Roman sehr bewegend und wichtig.

Auch wenn ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden bin, hat mich der Inhalt am Ende überzeugt. Ein Roman, der ein schwieriges Thema einfühlsam behandelt und noch lange zum Nachdenken anregt.

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Magisch

Rezensionen von Island :

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Yesteryear von Caro Claire Burke

Viel mehr Schein als Sein

Bei diesem Roman hat mich der Titel mit der treffenden Wortneunschöpfung "Yesteryear" direkt neugierig werden lassen und auch die Covergestaltung mit dem halbtransparenten Schutzumschlag und den vermeintlich nicht zusammenpassenden Gegensätzen finde ich sehr gelungen. Auch die Tradwife-Thematik hat mich sehr gereizt, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, so zu leben, zugleich aber viel zu viele Frauen diesen Weg propagieren, insbesondere in den USA.

So auch Protagonistin Natalie Heller Mills, sie hat bereits fünf Kinder, ist schwanger mit dem sechsten und lebt mit ihrem Mann auf einer Farm wie aus dem Bilderbuch. Von dort präsentiert sie sich ihren vielen Followern als die perfekte Ehefrau und Mutter von süßen und wohlerzogenen Kindern, die ihr eigenes Brot backt und obendrauf immer adrett aussieht. Doch hinter den Kulissen nehmen ihr Nannys, Farmarbeiter und sogar eine Produzentin alle Arbeit ab. Doch dann wird sie plötzlich in das einfache und aufopferungsvolle Leben katapultiert, das sie vorgibt zu führen.

Ich fand den Roman sehr interessant, er ermöglicht tiefe Einblicke in das Tradwife-Leben und durch die Rückblicke auch in die Entwicklung von Natalie. Die Autorin entlarvt, wie wenig hinter der Fassade steckt, die die Follower präsentiert bekommen. Sie schreibt sehr anschaulich und gut nachvollziehbar und so ist die Geschichte sehr fesselnd, zumal lange nicht klar ist, was nun genau passiert ist.
Bei diesem Roman hat mich der Titel mit der treffenden Wortneunschöpfung "Yesteryear" direkt neugierig werden lassen und auch die Covergestaltung mit dem halbtransparenten Schutzumschlag und den vermeintlich nicht zusammenpassenden Gegensätzen finde ich sehr gelungen. Auch die Tradwife-Thematik hat mich sehr gereizt, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, so zu leben, zugleich aber viel zu viele Frauen diesen Weg propagieren, insbesondere in den USA.

So auch Protagonistin Natalie Heller Mills, sie hat bereits fünf Kinder, ist schwanger mit dem sechsten und lebt mit ihrem Mann auf einer Farm wie aus dem Bilderbuch. Von dort präsentiert sie sich ihren vielen Followern als die perfekte Ehefrau und Mutter von süßen und wohlerzogenen Kindern, die ihr eigenes Brot backt und obendrauf immer adrett aussieht. Doch hinter den Kulissen nehmen ihr Nannys, Farmarbeiter und sogar eine Produzentin alle Arbeit ab. Doch dann wird sie plötzlich in das einfache und aufopferungsvolle Leben katapultiert, das sie vorgibt zu führen.

Ich fand den Roman sehr interessant, er ermöglicht tiefe Einblicke in das Tradwife-Leben und durch die Rückblicke auch in die Entwicklung von Natalie. Die Autorin entlarvt, wie wenig hinter der Fassade steckt, die die Follower präsentiert bekommen. Sie schreibt sehr anschaulich und gut nachvollziehbar und so ist die Geschichte sehr fesselnd, zumal lange nicht klar ist, was nun genau passiert ist.

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Yesteryear

Rezensionen von Lerchie:

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Der Betrachter von Judith Fanto

Rückblick

Der 10jährige Manno muss 1916 nach dem Tod seiner Mutter seine Heimatstadt Haarlem verlassen und zur Familie seines Vaters nach Wien ziehen. Dort fühlt er sich einsam bis er Bela, Franzi, Max, Bertl und Lotte kennenlernt. Eine Freundschaft entsteht, die immer wieder erneuert wird, sechs Jahre lang.

Auch außerhalb Wiens bei den Ferien in Altaussee macht es keinem etwas aus, dass Bela schwul und Max und Franzi jüdisch sind. Doch in Wien breitet siech der Antisemitismus aus, die Freundschaft wird politisch und als Hitler an die Macht kommt und in Österreich einmarschiert tun sich unüberwindbare Abgründe auf.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text konnten meinen Lesefluss stören. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt, und es erzählt der Protagonist Manno, der in den Niederlanden in Haarlem bis zu seinem 10. Lebensjahr aufgewachsen ist. Da seine Mutter gestorben ist und er keinerlei ´Verwandte dort hat, musste er zu seinen väterlichen Verwandten nach Wien ziehen. Er kam zu seiner Tante, wo er auch nicht unbedingt wirklich willkommen war, denn die fühlte sich als etwas Besseres. Daher war es ihr willkommen, dass sie Manno in den Sommerferien in eine Art Ferienlager unterbringen konnte, wo er mit Bela, Bertl, Max, Franzi und Lotte Freundschaft schloss. Diese Freundschaft hielt sechs Jahre, denn jedes Jahr in den Ferien sahen sie sich wieder. Auch danach konnten sie die Freundschaft aufrechterhalten. Doch dann, nach Hitlers Machtergreifung wurde es politisch, denn Max und Franzi waren jüdisch und Bela schwul. Und außerdem waren da auch noch die Nazis. Hier spaltete sich die Freundschaft. Doch was bis dahin alles geschah, und wie es dann weiterging, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Dies ist eine Geschichte über ein Leben, in der Zeit vor und während Hitler. Die Spannung ist hier nicht allzu groß. Doch die Geschichte ist trotzdem interessant, hat mir gefallen, mich gefesselt und auch ganz gut unterhalten Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergeben vier Sterne.

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Der Betrachter

Rezensionen von Rolf Fox:

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Mirabellentage von Martina Bogdahn

Humorvoll

Die Mirabellentage ist ein Roman ganz anders als erwartet. Die wunderschöne humorvolle Geschichte, die auch sehr emotional und melancholisch daherkommt. Anna die Haushälterin eines Pfarrers wird nach seinem Tod eine schwierige Aufgabe erledigen müssen und kommt dabei an ihre Grenzen. Die Geschichte spielt in einem kleinen bayrischem Dorf das nach dem Tod des altern Pfarrers einen ganz jungen Priester bekommt, der aus Friesland stammt, der sich sehr schwer mit dem Dialekt tut und auch die Dorfbewohner können ihn nicht verstehen.

Anna die Haushälterin hat aber für alles eine Lösung, wobei sie auch an einen Neuanfang nachdenkt.
Fazit:
Wunderbarer Spruch in der Handlung, ohne Wegzugehen kann man nicht heimkommen. Die Handlung ist so humorvoll, da sich oft herzhaft lachen musste. Eine schöne Lektüre, für mich ein Highlight mit 5 Sternen.

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Mirabellentage

Rezensionen von Lesebegeisterte:

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Eine zu viel von Samantha Hayes

„Ein düsteres Familiengeheimnis gerät außer Kontrolle“

Da der Vater verstorben ist, lädt Mutter Connie die drei Töchter samt Partner und Kindern in ein Haus nach Schottland ein. Zehn Tage sollen sie dort gemeinsam trauern und auch das Testament soll besprochen werden.

Von Anfang an ist klar, hier gibt es einiges zu klären und ein großes Geheimnis gibt es zu lüften.

Connie hadert, wann sie ihren Töchtern den letzten Wunsch ihres Vaters offenbaren soll.

Abwechselnd wird aus der Sicht von verschiedenen Personen aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Jeder aus der Familie hat ein Geheimnis, doch wie hängt alles zusammen? Es kommt wie es kommen muss, alles eskaliert. Die Autorin führt den Leser*inn geschickt von einer falschen Fährt zur nächsten, inklusive einiger Schockmomente. Die Ereignisse überschlagen sich und ich war völlig perplex, über die ganzen Geheimnisse und Intrigen dieser Familie.

Fazit: Rasantes Tempo, absolut toller Spannungsbogen, unmöglich den Thriller aus der Hand zu legen. Der Showdown hat es ordentlich in sich. Man weiß echt nicht bis zum Ende was man glauben soll. Fesselnd, düster, packend! Klare Leseempfehlung.

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Eine zu viel