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Rezensionen von Havers:
Septembermord von Chris Chibnall
Das Geheimnis des Hirschkönigs
Chris Chibnalls „Broadchurch“ habe ich geliebt, die „Seven Dials“ hingegen konnten mich nicht überzeugen, weshalb ich einigermaßen skeptisch war, als ich die Verweise auf diese beiden Miniserien in den Verlagsangaben zu seinem Krimi-Debüt „Septembermord“ gesehen habe. Aber die Verortung der Handlung im westlichen Dorset an der englischen Südküste ist interessant, kenne ich doch die Gegend sehr gut, und auch die Angaben zum Inhalt kündigen eine spannende Story an.
Eine halbnackte, männliche Leiche, festgebunden auf einem Stuhl, mitten auf der Schnellstraße, auf dem Kopf ein Geweih. Mit Schnüren und Klebstoff befestigt. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Wirt des „White Hart“, einem Pub im Dörfchen Fleetcombe handelt.
Mit dem Fall wird die erst kürzlich mit Mann und Kind aus Liverpool zugezogene DS Nicola Bridge betraut, die in dieser Gegend aufgewachsen ist. Unterstützt wird sie von DC Harry Ward aka Westlife, einem Neuling, der mangelnde Erfahrung durch Einsatzwillen ausgleicht, sowie temporär von DC Mel Hardiman, einem mürrischen Kollegen und As in Recherche und Datenanalyse. Eine Konstellation, die man in vielen, nicht nur englischen Kriminalromanen findet.
Und noch etwas ist in englischen Krimis nicht selten, nämlich die Beschreibung einer verschworenen Dorfgemeinschaft, ein Sammelsurium seltsamer Typen, wie z.B. Deakins, immer im Clinch mit seinen Nachbarn, aber auch mit den Touristen, die über seine Felder und Wiesen laufen, und von ihm mit einem Gewehr bedroht werden. Misstrauisch gegenüber allen, da er der Meinung ist, dass einem seiner Vorfahren vor hundert Jahren schreckliches Unrecht zugefügt wurde.
Und dann ist da noch das Kind, das sich tagtäglich auf dem Spielplatz versteckt. Shannon, das Mädchen, das unter dem Radar bleibt, sich aus Gründen nicht nach Hause traut, aus seinem Versteck alles beobachtet, was im Dorf geschieht, und unwissentlich die entscheidende Beobachtung macht.
Die Story ist, was zu erwarten war, gut geplottet. Ein bizarrer Mordfall, ein Team, das sich erst finden muss, Dorfbewohner mit Geheimnissen und natürlich jede Menge twists and turns. Man merkt den Profi, kann sich eine Verfilmung durchaus vorstellen, insbesondere da die Bilder, die Chibnallvon dieser ländlichen Gegend mit ihren Eigenheiten zeichnet, anschaulich, atmosphärisch und stimmig sind.
Und ja, der Krimi wurde bereits verfilmt. Die Dreharbeiten in Dorset sind abgeschlossen, aber ein Sendetermin (bei ITV) steht noch nicht fest.
Alles in allem very british, insbesondere die Schilderung des Dorflebens, die mich immer wieder an Beschreibungen erinnert hat, wie ich sie aus den Krimis von Agatha Christie kenne. Detailliert, aber nicht ganz so cosy wie bei der „Grande Dame“ des englischen Kriminalromans.
Eine spannende Ferienlektüre, vorzugsweise für den Urlaub im englischen Südwesten. Wie wäre es statt London mal mit Dorset?
Rezensionen von Havers:
Septembermord von Chris Chibnall
Das Gehimnis des Hirschkönigs
Chris Chibnalls „Broadchurch“ habe ich geliebt, die „Seven Dials“ hingegen konnten mich nicht überzeugen, weshalb ich einigermaßen skeptisch war, als ich die Verweise auf diese beiden Miniserien in den Verlagsangaben zu seinem Krimi-Debüt „Septembermord“ gesehen habe. Aber die Verortung der Handlung im westlichen Dorset an der englischen Südküste ist interessant, kenne ich doch die Gegend sehr gut, und auch die Angaben zum Inhalt kündigen eine spannende Story an.
Eine halbnackte, männliche Leiche, festgebunden auf einem Stuhl, mitten auf der Schnellstraße, auf dem Kopf ein Geweih. Mit Schnüren und Klebstoff befestigt. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Wirt des „White Hart“, einem Pub im Dörfchen Fleetcombe handelt.
Mit dem Fall wird die erst kürzlich mit Mann und Kind aus Liverpool zugezogene DS Nicola Bridge betraut, die in dieser Gegend aufgewachsen ist. Unterstützt wird sie von DC Harry Ward aka Westlife, einem Neuling, der mangelnde Erfahrung durch Einsatzwillen ausgleicht, sowie temporär von DC Mel Hardiman, einem mürrischen Kollegen und As in Recherche und Datenanalyse. Eine Konstellation, die man in vielen, nicht nur englischen Kriminalromanen findet.
Und noch etwas ist in englischen Krimis nicht selten, nämlich die Beschreibung einer verschworenen Dorfgemeinschaft, ein Sammelsurium seltsamer Typen, wie z.B. Deakins, immer im Clinch mit seinen Nachbarn, aber auch mit den Touristen, die über seine Felder und Wiesen laufen, und von ihm mit einem Gewehr bedroht werden. Misstrauisch gegenüber allen, da er der Meinung ist, dass einem seiner Vorfahren vor hundert Jahren schreckliches Unrecht zugefügt wurde.
Und dann ist da noch das Kind, das sich tagtäglich auf dem Spielplatz versteckt. Shannon, das Mädchen, das unter dem Radar bleibt, sich aus Gründen nicht nach Hause traut, aus seinem Versteck alles beobachtet, was im Dorf geschieht, und unwissentlich die entscheidende Beobachtung macht.
Die Story ist, was zu erwarten war, gut geplottet. Ein bizarrer Mordfall, ein Team, das sich erst finden muss, Dorfbewohner mit Geheimnissen und natürlich jede Menge twists and turns. Man merkt den Profi, kann sich eine Verfilmung durchaus vorstellen, insbesondere da die Bilder, die Chibnallvon dieser ländlichen Gegend mit ihren Eigenheiten zeichnet, anschaulich, atmosphärisch und stimmig sind.
Und ja, der Krimi wurde bereits verfilmt. Die Dreharbeiten in Dorset sind abgeschlossen, aber ein Sendetermin (bei ITV) steht noch nicht fest.
Alles in allem very british, insbesondere die Schilderung des Dorflebens, die mich immer wieder an Beschreibungen erinnert hat, wie ich sie aus den Krimis von Agatha Christie kenne. Detailliert, aber nicht ganz so cosy wie bei der „Grande Dame“ des englischen Kriminalromans.
Eine spannende Ferienlektüre, vorzugsweise für den Urlaub im englischen Südwesten. Wie wäre es statt London mal mit Dorset?
Rezensionen von Havers:
Septembermord von Chris Chibnall
Das Geheimnis des Hirschkönigs
Chris Chibnalls „Broadchurch“ habe ich geliebt, die „Seven Dials“ hingegen konnten mich nicht überzeugen, weshalb ich einigermaßen skeptisch war, als ich die Verweise auf diese beiden Miniserien in den Verlagsangaben zu seinem Krimi-Debüt „Septembermord“ gesehen habe. Aber die Verortung der Handlung im westlichen Dorset an der englischen Südküste ist interessant, kenne ich doch die Gegend sehr gut, und auch die Angaben zum Inhalt kündigen eine spannende Story an.
Eine halbnackte, männliche Leiche, festgebunden auf einem Stuhl, mitten auf der Schnellstraße, auf dem Kopf ein Geweih. Mit Schnüren und Klebstoff befestigt. Es stellt sich heraus, dass es sich um den Wirt des „White Hart“, einem Pub im Dörfchen Fleetcombe handelt.
Mit dem Fall wird die erst kürzlich mit Mann und Kind aus Liverpool zugezogene DS Nicola Bridge betraut, die in dieser Gegend aufgewachsen ist. Unterstützt wird sie von DC Harry Ward aka Westlife, einem Neuling, der mangelnde Erfahrung durch Einsatzwillen ausgleicht, sowie temporär von DC Mel Hardiman, einem mürrischen Kollegen und As in Recherche und Datenanalyse. Eine Konstellation, die man in vielen, nicht nur englischen Kriminalromanen findet.
Und noch etwas ist in englischen Krimis nicht selten, nämlich die Beschreibung einer verschworenen Dorfgemeinschaft, ein Sammelsurium seltsamer Typen, wie z.B. Deakins, immer im Clinch mit seinen Nachbarn, aber auch mit den Touristen, die über seine Felder und Wiesen laufen, und von ihm mit einem Gewehr bedroht werden. Misstrauisch gegenüber allen, da er der Meinung ist, dass einem seiner Vorfahren vor hundert Jahren schreckliches Unrecht zugefügt wurde.
Und dann ist da noch das Kind, das sich tagtäglich auf dem Spielplatz versteckt. Shannon, das Mädchen, das unter dem Radar bleibt, sich aus Gründen nicht nach Hause traut, aus seinem Versteck alles beobachtet, was im Dorf geschieht, und unwissentlich die entscheidende Beobachtung macht.
Die Story ist, was zu erwarten war, gut geplottet. Ein bizarrer Mordfall, ein Team, das sich erst finden muss, Dorfbewohner mit Geheimnissen und natürlich jede Menge twists and turns. Man merkt den Profi, kann sich eine Verfilmung durchaus vorstellen, insbesondere da die Bilder, die Chibnallvon dieser ländlichen Gegend mit ihren Eigenheiten zeichnet, anschaulich, atmosphärisch und stimmig sind.
Und ja, der Krimi wurde bereits verfilmt. Die Dreharbeiten in Dorset sind abgeschlossen, aber ein Sendetermin (bei ITV) steht noch nicht fest.
Alles in allem very british, insbesondere die Schilderung des Dorflebens, die mich immer wieder an Beschreibungen erinnert hat, wie ich sie aus den Krimis von Agatha Christie kenne. Detailliert, aber nicht ganz so cosy wie bei der „Grande Dame“ des englischen Kriminalromans.
Eine spannende Ferienlektüre, vorzugsweise für den Urlaub im englischen Südwesten. Wie wäre es statt London mal mit Dorset?
Rezensionen von FlipFlopLady007:
Milla Gorilla von Lotte Schweizer
Die Abenteuer eines quirligen kleinen Affenmädchens
Mit „Milla Gorilla“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch erschienen, dass sich an Kinder ab etwa 3 Jahren richtet.
Inhalt:
Es erzählt nach einer kurzen Einleitung insgesamt 4 Geschichten, die sich alle um den Alltag eines kleinen Gorillamädchen namens Milla drehen. Milla ist schätzungsweise 4 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in einem großen Haus.
Eines Tages zieht eine neue Familie in das Haus ein, die einen Sohn in Millas Alter haben. Die beiden verarzten beispielsweise Millas Kuscheltierbanane Nani oder verzaubern versehentlich den Hausmeister. Eine Geschichte erzählt von einem geplanten Spielplatzbesuch, der wortwörtlich ins Wasser fällt und in der letzten Geschichte geht Millas Familie ins Schwimmbad und wird diesen Tag wohl auch so schnell nicht wieder vergessen.
Bewertung:
Die Geschichten die das Buch erzählt sind für die Kinder ab etwa 3 Jahren sehr gut geeignet. Sie sind nicht zu komplex und haben eine gute Länge. Sie sind sinnvoll und könnten im Alltag eines jeden Kindes so geschehen sein. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass sie alle damit enden, dass das kleine Gorillamädchen in seinem Bett einschläft. So eignen sie sich auch als Gute-Nacht-Geschichte sehr gut. Die Sprache und den Wortschatz finde ich der Altersgruppe angemessen. Auch lassen sich die Geschichten sehr gut vorlesen. Die Illustrationen haben mir und meinen Kindern besonders gut gefallen. Sie sind farbenfroh, kindgerecht detailliert und einfach ansprechend. Milla als Hauptfigur ist sehr sympathisch. Sie ist sehr nah am Leben kleiner Kinder dran und könnte auch ein Kind aus der Nachbarschaft sein. Jede der Geschichten enthält eine kleine versteckte Botschaft, die mir sehr gut gefällt. In einer Geschichte beispielsweise geht es darum, dass Mut nicht nur bedeuten muss gefährliche Dinge zu tun, sondern dass es manchmal auch mutiger sein kann, auf sein Bauchgefühl zu hören und Dinge, die sich nicht gut anfühlen lieber zu lassen.
Persönliche Erfahrungen:
Das Buch hat meinen Kindern sehr gut gefallen. Wir haben direkt alle Geschichten auf einmal gelesen, da sie nicht genug von Milla bekommen konnten. Ich habe es am selben Tag dann sogar noch ein zweites Mal vorlesen müssen und seitdem lesen wir es fast jeden Tag, obwohl wir noch viele andere Bücher als Alternative haben. Am besten gefällt meinen Kindern die letzte Geschichte in der Milla und ihre Familie ins Schwimmbad gehen. Dort passiert etwas unvorhergesehenes, das meine Kinder jedes Mal wieder sehr zum lachen bringt.
Fazit:
Ich kann dieses Buch für Kinder für Kinder ab ca. 3 Jahren wirklich sehr empfehlen. Aber auch mein großes Kind (6) hört es sich sehr gerne an. Mir und meinen Kindern hat das Buch sehr gut gefallen.
Rezensionen von jori1020:
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Die Schatten der Vergangenheit
Nach ihrem Debütroman Paradise Garden, der eher im urbanen Milieu spielte, führt Elena Fischer ihren neuen Roman Wirf einen Schatten nun hinaus aufs Land. Schauplatz ist ein kleines Bergdorf, in dem Joseph weit abseits jeglicher Zivilisation den Hof seiner Eltern weiterführt.
Sein Leben ist nicht nur körperlich entbehrungsreich, auch persönlich lastet vieles auf ihm.
Mehrere Schicksalsschläge sowie der Weggang seiner Frau Lis und des gemeinsamen Sohnes Samuel haben tiefe Spuren hinterlassen. Als alles zunehmend aussichtslos erscheint, tritt Birdie in sein Leben und stößt eine Entwicklung an, die neue Seiten an Joseph freilegt und seinem Dasein eine unerwartete Richtung gibt.
In Rückblenden, die sich mit der Gegenwartshandlung abwechseln, erfahren wir nach und nach mehr über Josephs Vergangenheit. Einzelne Erlebnisse und Brüche fügen sich dabei Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen.
Was besonders hervorsticht, ist das große sprachliche Talent der Autorin. Immer wieder finden sich wunderbare Formulierungen, die eine dichte, eindringliche Atmosphäre schaffen und einen tief in diese raue Welt hineinziehen. Dadurch verzeiht man auch eher, dass manche Entwicklungen etwas abrupt wirken und nicht jede Veränderung der Figuren vollständig nachvollziehbar erscheint.
Wirf einen Schatten ist ein sprachgewaltiger, atmosphärischer Roman über Verlust, Einsamkeit und die Möglichkeit eines Neuanfangs – und ein Buch, das in Erinnerung bleibt.
Rezensionen von jori1020:
Die Auster von Yael Inokai
Ganz anders als erwartet
Selten hat mich ein Klappentext so in die Irre geführt wie bei diesem Roman. Gerechnet hatte ich mit einer atmosphärisch dichten, vielleicht auch humorvoll angehauchten Kriminalgeschichte, einem Kammerspiel im Mikrokosmos eines Kaufhauses. Bekommen habe ich etwas völlig anderes. Vielleicht lag es an meinen Erwartungen, ganz sicher aber auch am literarisch anspruchsvollen und stellenweise recht vertrackten Aufbau, dass mich das Buch am Ende eher ratlos als begeistert zurückgelassen hat.
Im Mittelpunkt steht die 73-jährige Leonora Bloch, die seit 45 Jahren als Reinigungskraft für Dr. Bronstett, den Geschäftsführer eines Berliner Nobelkaufhauses arbeitet. Eines Morgens findet sie ihren Arbeitgeber tot in seiner Wohnung. Nach einer kurzen Befragung durch die Polizei beginnt Leonora, auf eigene Faust Nachforschungen im Umfeld des Verstorbenen anzustellen. Gleichzeitig wird sie von dessen Tochter gebeten, auch noch die Trauerfeier zu organisieren.
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen. Leonora ist eine ungewöhnliche Protagonistin und die ersten Kapitel versprechen einen ebenso eigenwilligen wie spannenden Kriminalroman. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr entfernt sie sich vom eigentlichen Fall. Stattdessen rücken Erinnerungen an vergangene Zeiten, Gerüchte und zwischenmenschliche Beobachtungen in den Mittelpunkt. Das ist literarisch durchaus reizvoll, ließ mich aber zunehmend den roten Faden vermissen. Die Auflösung empfand ich schließlich als recht abstrus und nur bedingt nachvollziehbar.
Sprachlich gibt es dagegen wenig auszusetzen. Yael Inokai schreibt präzise, literarisch anspruchsvoll und mit vielen feinen Zwischentönen. Vieles spielt sich zwischen den Zeilen ab, lebt von Andeutungen und unausgesprochenen Gedanken. Genau das macht den Roman interessant, verlangt den Leser*innen aber auch einiges ab. Mir blieb diese Distanz letztlich etwas zu groß, sodass ich emotional nie richtig in die Geschichte hineingefunden habe.
Wer Freude an literarisch anspruchsvollen Romanen hat, die sich klassischen Genregrenzen entziehen und mehr Fragen aufwerfen als beantworten, wird an diesem Buch vermutlich Gefallen finden. Wer hingegen – so wie ich – einen atmosphärischen Kriminalroman erwartet, sollte sich darauf einstellen, etwas völlig anderes zu bekommen.
Rezensionen von Christina Schmädicke:
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Das Land Faerie und die Hexen
Cassandra Morgan - Der goldene Schlüssel aus der Feder von Skye McKenna ist der magischer Reihenauftakt einer neuen Buchreihe. Das Land Faerie mit seinen magischen Wesen und den Hexen lernen wir kennen. Hauptprotagonistin ist Cassy zunächst einmal ein nomales Mädchen, ehe es sich herausstellt das sie eine Familie hat mit einer Tante die Hark Hexe.
Daraus entwickelt sich eine magische , spannende und zauberhafte Geschichte mit jeder Menge Abenteuer, Freundschaft , Mut und Geheimnissen. Der Schreibstil ist bildhaft und fesselnd , ich konnte abtauchen und mitfiebern. Auch die Hörbuchstimme von Leonie Landa ist klasse , den sie verleiht jeden seine ganz eigene Stimme und ich habe ihr gern zu gehört. Die Geschichte ist ins sich geschlossen, da ein Abenteuer erlebt wurde und ihn mir reifte die Vorfreude auf noch kommende Abenteuer, den so einige Fragen sind offen. Neben Cassy sind auch die Hark Hexe interessant und ihre verschwundene Mutter. Ihre neuen Freundinnen sind jede für sich klasse und die Freundschaft die sich entwickelt spürt man.
Rezensionen von DoraLupin:
Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund
Im Land der Uhr
Schon das Cover ist ein echter Hingucker, und macht direkt neugierig auf die Geschichte! Es passt auch super zum Inhalt, da, wenn man die Geschichte liest, allerhand Details und Wesen aus der Geschichte zu erkennen sind. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich es vorallem jüngeren Lesern sehr empfehlen, die viel Fantasy haben und gerne über etwas verrückte Welten und Personen lesen, ähnlich wie "Alice im Wunderland".
Der Schreibstil ist kindgerecht und gut zu lesen, stellenweise erfordert er aber schon auch junge Leser heraus, denn manchmal kann man auch etwas zwischen den Zeilen lesen. Vorallem aber sprüht diese Geschichte nur so vor verrückten Ideen und fantasyvollen Personen, die sich mehr oder weniger um das große Thema "Zeit und Uhren" drehen. Egal ob Hexen, Bürgermeister oder Zauberer, in diesem Uhrenland muss man sich in Acht nehmen.
Die Geschichte wird mitreißend und spannend erzählt und gerade junge Leser werden hier ihren Spaß haben! Mir persönlich war es streckenweise etwas zu viel aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Sehr gefallen hat mir die gezeichnete Karte des Uhrenlandes auf den Klappen des Buches, da konnte man sich als Leser gut orientieren und die kleinen Zeichnungen vor jedem Kapitelanfang.
Alles in allem eine gelungene Geschichte über ein Uhrenland mit vielen verrückten Charakteren und Einfällen.
Rezensionen von Sophie H.:
Der große Bibel-Guide von Hanna Holwerda
Ein großer Wurf!
Der große Bibel-Guide stammt aus der Feder von sieben Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Und so ist ein buntes Wissensbuch entstanden, das die Bibel sehr gut ergänzt und das Wissen vermittelt, das zum Verständnis der biblischen Geschichten notwendig ist.
Gleich zu Beginn wird erklärt, dass die Bibel kein Geschichtsbuch ist, sondern eine Sammlung von Geschichten, die vom Leben der Menschen mit Gott berichten.
Auch wird kindgerecht mit einfachen Worten erklärt, wie die Bibel überhaupt entstanden ist. In dem Guide gibt es zehn Kapitel von der Schöpfung bis zu den ersten christlichen Gemeinden. Die Kapitel sind jeweils noch in mehrere Unterabschnitte geteilt.
Sehr gut gefallen hat mir die Aufmachung des Buches. Hier gibt es keinen ermüdenden Fließtext, sondern jede Doppelseite besteht aus ganz unterschiedlichen Passagen. Zu Beginn eines neuen Kapitels befindet sich jeweils eine Zeitleiste, die das Geschehen des Kapitels chronologisch einordnen. Landkarten verdeutlichen, wo das Ganze sich abgespielt hat. Untermauert wird alles von Steckbriefen von bekannten Persönlichkeiten und von Fotos von archäologischen Funden. Viele Begriffe werden erklärt und man erfährt, was die Menschen damals gegessen haben, wie sie sich gekleidet haben und was für Musikinstrumente sie gespielt haben und Vieles mehr. Der Bibel-Guide ist kein Buch, das man von A bis Z liest, sondern ein Wissensbuch, in dem man herrlich schmökern kann. Und beim Lesen kommen Kinder und Erwachsene auf ihre Kosten. Ich habe viel erfahren, von dem ich vor dem Lesen noch nichts wusste. Eine absolute Leseempfehlung für die ganze Familie!
Rezensionen von peedee:
Manno Monster und ich von Katja Reider
Monstermässig!
Manno Monster, Band 1: Wenn Jussi abends das Licht löscht, fürchtet er sich vor Monstern. Wer hat sich nicht auch schon vor Monstern gefürchtet? Aber dieses Mal hört er noch ein merkwürdiges Geräusch. Unter seinem Bett. Mutig leuchtet er mit seiner Taschenlampe unters Bett: Woahhhhhh! Ein echtes Monster! Und was nun? Jussi stellt fest, dass Manno, so heisst das Monster, ziemlich nett ist, und gar nicht so angsteinflössend.
Das ist ein Problem, denn genau das sollte Manno eben tun: anderen Kindern Angst machen. Für Kinder ab 7 Jahren; illustriert von Daniela Kohl.
Manno ist süss. Schon klar, dass ein Monster es nicht mögen würde, als „süss“ bezeichnet zu werden. Aber trotzdem – er ist süss! Nein, jetzt ernsthaft: Manno macht seinen Job als Monster sehr gut, auch wenn er meint, das dem nicht so sei. An der Graf-Glibber-Gesamtschule in Wildesmonsterhausen hat er einiges gelernt. Es gefällt ihm jedoch nicht, dass er immer an seinem viel furchteinflössenderen Bruder gemessen wird. Das ist doof. Jussi und Manno stellen fest, dass sie beide an ihrer Schule schwierige Fächer haben: Bei Jussi ist es Mathe, wo Papa immer mit ihm übt, und bei Manno das Albträume Verursachen – er bekommt sogar Nachhilfe! So wie Manno einen grösseren Bruder namens Karacho hat, hat Jussi eine grössere Schwester: Leo, eigentlich Leonie. Sie ist zickig und nervt. Alles ist bei ihr geheim. Superwichtig. Zum Glück hat Jussi einen Freund, Adam, mit dem er abhängen kann. Aber da ist noch Vince – der Sohn der Nachbarn, der immer fies zu ihm ist. Wie können Manno und Jussi einander bei ihren Problemen helfen?
Es ist nicht schlimm, auch mal Angst zu haben. Das geht allen Jungs und Mädchen zwischendurch so. Wunderbar, wenn man Freunde hat, die einem helfen, Probleme zu lösen. Eine sehr schöne Geschichte über Angst, Freundschaft und Individualität. Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, die Textmenge pro Seite ist angemessen. Von mir gibt es 5 Sterne.









