Kunden em pfehlungen
Rezensionen von shrimpdumpling:
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker
Cozy, aber mit Schwächen
Die Hexen vom Honeysuckle House war für mich ein schöner, unterhaltsamer Cozy Read, also perfekt für den Herbst! Das Setting mit dem Buchladen und dem Herbstfest hat mir richtig gut gefallen. Auch das Cover ist total schön! Es gehört definitiv zu meinen neuen Favoriten und bekommt einen Ehrenplatz vorne im Regal.
Besonders gefallen haben mir die Tarotkarten. Da wünscht man sich glatt, dass das im echten Leben auch einfach so klappen würde :D Die Rückblicke in die Vergangenheit haben mir auch gefallen. Dadurch wusste man immer genau so viel wie die Hauptfiguren und ist der Wahrheit Stück für Stück näher gekommen.
So ganz vom Hocker gehauen hat es mich am Ende aber leider nicht. Zwischendurch und vor allem zum Schluss fand ich es etwas verwirrend, was es jetzt eigentlich mit dem Fluch auf sich hat. Die Story hätte für mich auch insgesamt ein bisschen kürzer und bei der Auflösung einfach klarer sein können.
Wer Lust auf eine richtig gemütliche Herbststory mit viel Atmosphäre hat, sollte auf jeden Fall zugreifen. Wenn man nicht mit der Erwartung rangeht, einen völlig glasklaren Plot aufzulösen, hat man hier eine richtig schöne Lesezeit!
Rezensionen von Lesender:
Toter Schatten von Leo Born
Nervenkitzel pur
Schon als ich den ersten Band der Reihe beendet hatte, war mit klar, dass ich hiervon unbedingt mehr lesen möchte. Der Autor versteht es sehr gut, seine Leser tief in die menschlichen Abgründe blicken zu lassen.
Leo Born hat mit Mara Billinsky eine ganz eigene Kommissarin in die Welt der Verbrechen geschickt.
Ihr elfter Fall hat es definitiv in sich und packt einen sofort wieder. Ich liebe solche Reihen, wenn einem die Ermittler ans Herz wachsen und man mit jeden Band tiefer in ihr Leben gezogen wird.
Neben dem Mord an einer jungen Frau, tobt im Hintergrund ein Bandenkrieg in dessen Visier Mara gerät. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jan Rosen nimmt sie die Ermittlungen auf. Schnell führt die Spur in das Frankfurter Prostitutions- und Bandenmilieu. Das wird richtig spannend und die düstere Atmosphäre die hier allgegenwärtig spürbar ist, zieht einen mitten rein. Eiskalt mit Gänsehauteffekt!
Mara Billinsky, die "Krähe", passt in kein Schema. Sie ist taff, unkonventionell und beisst sich an jedem Fall fest, bis er gelöst ist. Ich freue mich schon auf die nächste Fortsetzung und hoffe der Autor hat noch viele Ideen in petto, mit denen er uns spannende Lesestunden bereitet! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:
Ochsenkopf von Manik Sarkar
"Der mit dem Ochs tanzt"
Hier geht es um vieles, was passiert, bevor das Steak auf unserem Teller landet. Es geht um einen Metzger, für den die Würde des Tieres und die Kunst seines Handwerks kompromisslos an oberster Stelle stehen. Aber bitte jetzt nicht aufhören, zu lesen, denn es geht um so viel mehr, was es in diesem Buch, einem Kleinod, zu entdecken gibt.
Die Hauptfigur Rensing reiht sich in die Riege literaturfähiger außergewöhnlicher Charaktere wie z.B. Grenouille in „Das Parfum“ von Patrick Süskind oder Elias Adler in „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider ein. Nur hier geht es eben um einen Meister der Fleischhauerei, der auf naturalistische Weise Einzug in die Literatur hält: „Das ist der komische Kerl aus der Metzgerei.“ (S.169), den die Gesellschaft ähnlich würdelos behandelt wie die Tiere, die in seelenlosen Schlachtfabriken zu Billigfleisch für den Supermarkt portioniert werden. Uns (noch fleischessenden) LeserInnen wird unsere Doppelmoral deutlich vor Augen geführt. Ein beeindruckendes Werk mit Nachhall.
Rezensionen von gabiliest:
Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon von Anke Peterson; Svenja Ernsten
Ein Buch, um in die Welt zu schauen
Der renommierte DUDEN-Verlag hat ein ausgezeichnetes Lexikon herausgebracht, das sich mit Natur und Technik beschäftigt. Schon das farbenfrohe Hardcover dieses hochwertig ausgestatteten und beeindruckend großen Buches zeigt das breite Spektrum der Wissensgebiete, das von der Liane bis zum Weltraumsatelliten reicht.
Doch wie jedes gute Nachschlagewerk beginnt das Buch beim Buchstaben A, wo unter anderem das Auge anhand von extra großen Grafiken genau erklärt wird. Jeder Begriff ist bebildert und in kindgerechter Weise beschrieben. An vielen Stellen führen Querverweise, die zum Weiterlesen einladen, zu anderen Seiten: So wird beispielsweise beim Akku direkt auf die Batterie hingewiesen. Damit können Kinder und Erwachsene ein Thema tiefergehend ergründen. Um sich zwischen den 350 Begriffen von A bis Z noch besser zurechtzufinden, weist jede Seite am Rand eine praktische Buchstabenleiste auf. Wer nach einem speziellen Begriff sucht, findet am Ende ein hilfreiches Register.
Für jüngere Kinder – das Buch wird ab fünf Jahren empfohlen – und für Leseanfänger bieten sich die Entdeckerseiten an. Diese punkten mit extra großer Schrift, anschaulichen Illustrationen und umfassenden Erklärungen. Besonders gelungen ist die Idee, Hund Schnüffel und Roboter Dudu durch das Buch führen zu lassen: Schnüffel fungiert als Spürnase, die noch mehr Informationen zu spannenden Themen findet, während Dudu von Technik begeistert ist und den Kindern hilft, geniale Ideen zu entdecken. Die lebendige Präsentation der einzelnen Wissensgebiete ist ideal für kleine Forscher und wird auch vielen Erwachsenen Freude bereiten.
Die klare Gliederung, die realitätsnahen Illustrationen, die interessanten Texte und die fröhliche Gestaltung garantieren langanhaltenden Spaß beim Erwerb neuen Wissens. Das dicke Papier und das stabile Hardcover sorgen zudem dafür, dass die kleinen Wissbegierigen das Buch viele Jahre lang nützen können. Damit ist das Lexikon ideal dafür geeignet, Fragen von Vor- und Grundschulkindern zu beantworten, denn es beinhaltet fundiertes Wissen in leicht verdaulichen, kleinen Portionen.
Jüngere Kinder werden das Buch anfangs eher selektiv anschauen, da sie wahrscheinlich mit fünf Jahren noch nicht die nötige Geduld für ein langes Blättern aufbringen. Doch zum Vorlesen für erste eigene Leseversuche ist “DAS DUDEN KINDERLEXIKON” hervorragend geeignet und sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.
Rezensionen von Gavroche:
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Komplexe High-Fantasy
Ich habe mich mal wieder auf eine komplexe High-Fantasy gefreut und die habe ich hier auch bekommen. Man muss schon aufmerksam lesen, es gibt viele Handlungsstränge und die Welt baut sich langsam auf, aber es lohnt sich hier dran zu bleiben, denn diese Welt ist so vielfältig und überraschend. Angelehnt ist das Werk an eine asiatisch oder vielleicht auch nur japanisch inspirierte mythologische Welt.
Eine düstere und komplexe Welt, die nach und nach erklärt wird.
Es geht um Kriege, Clans, Götter, Dämonen, um Ehre in einer feindliche Welt und in dieser Welt Sen und Rui, zwei Menschen. Zu Beginn war ich etwas überfordert mit den vielen Clans und Namen, wechselnden Perspektiven etc., aber das hat sich später dann gegeben. Hilfreich fand ich das Personenregister am Ende des Buches, da konnte ich häufiger noch einmal nachschlagen, um mich zu erinnern.
Ein Fantasy-Abenteuer, für das man Zeit braucht, aber durchhalten lohnt sich. Mir hat die Geschichte um Rui und Sen gefallen.
Rezensionen von Ulgu1978:
Gnadenopfer von Viveca Sten
Todesengel
Todesengel
Hanna wird auf den plötzlichen Tod eines alten Herrn aufmerksam gemacht und gebeten, die Todesursache nachzuprüfen. Zunächst scheint alles seine Richtigkeit zu haben: der Verstorbene war bereits über 90 Jahre alt, krank, einsam und wurde von einem Pflegedienst betreut. Als Hanna von weiteren unvorhersehbaren Todesfällen von Pflegebedürftigen erfährt, wird sie aufmerksam und begibt sich auf Spurensuche.
Zu ihren Zweifeln, ob ihre Vermutung richtig ist, kommt ein Streit mit Daniel hinzu, der sie sehr belastet. Mit ihm hätte sie sich gerne zu diesem Fall ausgetauscht.
Viveca Sten beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich wie alte Menschen vereinsamen können, weil sie aufgrund ihres Alters und ihrer Krankheit kaum noch das Haus verlassen. Oft sind die Mitarbeiter/innen eines Pflegedienstes der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Die Spannung kommt auch diesmal wieder nicht zu kurz, da es im Laufe der Geschichte immer mehr verdächtige Personen gibt, die für die Morde "aus Barmherzigkeit" in Frage kommen.
Auch über das Privatleben der Protagonisten erfährt die Leserschaft vieles. Anton und Carl bereiten ihre Hochzeit vor. Leider ist das Verhalten von Antons Vater der Wermutstropfen bei den Vorbereitungen. Daniel lernt Clara kennen und hat doch nur seine Gedanken bei Hanna. Durch diese privaten Einblicke wird das Buch nicht langweilig, im Gegenteil, es erhöht oftmals fie Spannung.
Das fünfte Buch mit Hanna Ahlander ist für mich ein Pageturner. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Rezensionen von AndilesOnaut:
Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon von Anke Peterson; Svenja Ernsten
Ein Lexikon zum Stöbern und Entdecken
Bei Kinderlexika finde ich es immer wichtig, dass sie nicht wie ein trockenes Nachschlagewerk wirken. Dieses Duden Kinderlexikon schafft für mich genau den richtigen Spagat zwischen Wissen und Unterhaltung.
Schon beim ersten Durchblättern fällt auf, wie abwechslungsreich das Buch gestaltet ist.
Die vielen farbigen Bilder machen richtig Lust, sich die einzelnen Seiten genauer anzuschauen. Dazu kommen jede Menge Themen aus Natur und Technik, die alphabetisch sortiert sind. Von einfachen Begriffen aus dem Alltag bis zu Dingen, über die man vielleicht selbst noch nicht so viel weiß, ist einiges dabei.
Die Erklärungen sind angenehm kurz gehalten und trotzdem verständlich. Gerade bei einem Kinderlexikon finde ich das wichtig, denn seitenlange Texte würden wahrscheinlich schnell langweilig werden. Hier kann man sich stattdessen Stück für Stück ein Thema herauspicken und anschließend einfach weitermachen.
Gut gefallen haben mir auch die zusätzlichen Informationen und die Querverweise. Dadurch bleibt es selten bei einem einzigen Begriff. Man entdeckt etwas Interessantes und wird direkt auf ein anderes passendes Thema aufmerksam gemacht. So kann aus „Ich schaue nur kurz nach“ schnell eine längere Entdeckungsrunde durch das Buch werden.
Auch die Aufteilung ist sehr übersichtlich. Die Buchstaben am Seitenrand helfen beim Orientieren und über das Register lassen sich bestimmte Begriffe schnell wiederfinden. Besonders schön finde ich die größeren und einfacher aufgebauten Seiten für erste Leseversuche. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur zum gemeinsamen Vorlesen, sondern kann später auch immer mehr selbstständig genutzt werden.
Für mich ist das ein Buch, das nicht nach einmaligem Lesen langweilig wird. Je älter die Kinder werden, desto mehr können sie vermutlich mit den Informationen anfangen und immer wieder neue Themen entdecken.
Insgesamt gefällt mir das Kinderlexikon richtig gut. Es ist abwechslungsreich, verständlich und vor allem so gestaltet, dass man gerne darin herumblättert. Für kleine Wissensfans ist es deshalb eine schöne Ergänzung im Kinderzimmer.
Rezensionen von Tintenteufel:
Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp
Instagramm-Girl auf Mindset-Suche
Caroline Ferreira Santos Philipp überzeugt uns auf den ersten Seiten von ihrem Temperament und ihrer humorvollen Erzählkunst! Sie beschönigt nichts und lässt uns gleichzeitig an ihrem unerschütterlichen Optimismus teilhaben!
Sie teilt mit ihren Leserinnen, wie sich auf die neue Lebenssituation angepasst und das passende Mindset entwickelt hat, um das unweigerlich entstehende Chaos nicht nur zu überleben, sondern Perfektion durch Lebensfreude zu ersetzen.
In Caros Conclusion am Ende jedes Kapitels fasst sie daher ihre Lehren zusammen, die sie aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen gezogen hat. Hierbei beginnt sie nicht erst mit der Geburt der Drillinge, sondern betrachtet retrospektiv auch wilde Jugendjahre, Partnerwahl und vieles mehr. Der Bogen reicht umfasst nicht nur Kinder- und Familienthemen, sondern auch Mode, Lifestyle und Jetset, obwohl die Autorin doch immer bemüht ist zu betonen, wie bodenständig sie spätestens seit den Kindern ist.
Wer zu ihren Followern auf Instagramm gehört, wird sich über dieses ausführliche Backgroundwissen freuen, ich persönlich hätte lieber mehr aus dem Alltag einer Mehrlingsmutter gelesen, vielleicht chronologisch, auf jeden Fall aber konkreter und alltagsnäher. Diese eher assoziative Ansammlung von Lebensweisheiten und Küchenpsychologie, nicht selten etwas überdreht und eher umgangssprachlich zu Papier gebracht, konnte mich nicht begeistern. Ihre Co-Autorin Ulrike Zeitlinger wird nur in der Danksagung erwähnt und arbeitete nach eigener Aussage nach dem Prinzip ‚Du schnackst, ich schreibe‘. Ein wenig kritisches und ordnendes Lektorat hätte dem Buch gutgetan.
Schade, ich wollte eine leichte Lektüre, aber dieses Buch hat mich trotzdem enttäuscht: Etwas weniger Instagramm-Glamourgirl Caroline Ferreira Santos Philipp und etwas mehr Drillingsalltag und Baby-Chaos hätten mir mehr Lesefreude bereitet.
Rezensionen von Claudia R.:
Lucy Hell von Britta Sabbag
teuflisch gut
Klappentext / Inhalt:
Gute Mädchen kommen in den Himmel, starke Mädchen kommen überallhin!
Bei Lucy Hell, Tochter des Teufels, stehen die Zeichen auf Alarm: Sie darf seine Nachfolge auf dem Höllenthron nicht antreten, WEIL. SIE. EIN. MÄDCHEN. IST!
Um dem Höllenvorstand und ihrem Vater zu beweisen, dass sie sich falsch entschieden haben, wandert Lucy auf die Erde aus.
Wenn die Höllenherren sehen, wie böse sie den Chaosplaneten im Griff hat, müssen sie einfach zugeben, dass Lucy die geborene Teufelin ist! Womit Lucy allerdings nicht gerechnet hat: Dass es ihr auf der Erde so höllisch gut gefallen könnte …
Der Auftakt einer lustig-frechen Girl-Power-Reihe für höllisch gute Mädchen ab 8 Jahren
Cover:
Höllisch komisch wirkt schon das Cover des Buches. Ein Mädchen macht es sich auf dem höllischen Thron gemütlich und sprayt dort ihren Namen drauf. Gruselig schaurige aber auch humorvolle Atmosphäre kommt hier bereits auf dem Cover auf. Die dunklen Farben sind passend gewählt, aber auch die lila Töne bringen den weiblichen Touch mit hinein. Ein höllisch gut gelungnes Cobver, welches gut zum Titel passt.
Meinung:
Höllisch gute Unterhaltung wird hier geboten. Lucy Hell ist die Tochter des Teufels. Mit ihrer frechen und teuflischen Art bringt sie Schwung in das Ganze und sorgt für höllisch gute Unterhaltung.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist locker und lässt sich angenehm und flüssig lesen. Schnell ist man in der Geschichte und auch die Charaktere sind einen bald vertraut. Teuflisch gut und humorvoll ist das Ganze umgesetzt. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die Bildchen, Symbole und Illustrationen lockern das Ganze sehr schön auf und runden es im Gesamten sehr gut ab. Die Illustrationen sind toll umgesetzt und passen gut dazu.
Die Geschichte ist spannend und humorvoll umgesetzt und sorgt für gute Unterhaltung. Schnell und gut kommt man hier voran. Es lässt sich locker leicht lesen.
Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.
Fazit:
Teuflisch gute Unterhaltung und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Rezensionen von Tintenteufel:
Monofuturis von Konstantin Schamber
Komplex und anspruchsvoll
Konstantin Schambers Buch Monofuturis ist eine komplexe und anspruchsvolle Analyse der Fragestellungen rund um die Möglichkeiten durch technischen Fortschritt, aber auch um die Determination unseres Denkens durch diesen. Nachdem ich recherchiert hatte, dass Ulrich Beck Schambers Doktorvater war, stieg mein Erwartungsniveau, und ich wurde nicht enttäuscht!
Gleichermaßen systematisch wie detailliert und ausgewogen lotet Schamber die verschiedenen Möglichkeiten aus, beschreibt vergangene gesellschaftliche Veränderungen durch technischen Fortschritt gleichermaßen wie sich abzeichnende Einflüsse von KI auf unser Denken und unsere Arbeit.
Er verfällt weder einem technischen Machbarkeitsoptimismus noch zeichnet er das Schreckensszenario einer gesellschaftlichen Dystrophie, sondern bietet eine kritisch-reflektierte Analyse und bietet Denkansätze, um den eigenen Blick zu schärfen für Möglichkeiten und Risiken, Komplexität und Unsicherheit einer immer schneller werdenden Innovationswelle.
Die Lektüre ist anspruchsvoll, wird aber durch eine eingangs vorgestellte ‚Landkarte des Buches‘ erleichtert, zu welcher der Leser jederzeit zurückblättern kann, droht er in der Komplexität von Darstellung und Analyse den Überblick zu verlieren. Wer sich für Technikfolgenabschätzung und Soziologie interessiert, sollte sich unbedingt die Zeit für dieses Buch und fürs eigene Denken nehmen!










