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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Ich fühlte es

Ioana ist Consultant und eine echte Powerfrau im Job. Kein Auftrag ihres Chefs ist ihr zu schwer, zu zeitaufwändig, sie rockt alles und wenn sie dafür die x-Te Nachtschicht schieben muss, kein Problem.
Ihr Sportprogramm zieht sie mit der gleichen Disziplin durch und dass sie ihre Umzugskisten immer noch nicht auspacken konnte und weder Zeit für Freunde noch für ihre Familie hat -geschenkt.

Bis der Tod ihres Großvaters sie in ihr Herkunftsland Rumänien reisen lässt. Auch hier ständig getrieben von den Jobanforderungen, gleichzeitig aber auch von den Erwartungen der Familie.

Mich hat das Buch total angesprochen. Ich konnte mich so hineinversetzen in Ioana, ihrem Fokus auf den Job, der Bereitschaft, diesem alles unterzuordnen.
Dazu ein extrem toxisches Arbeitsumfeld mit männlichen Machtstrukturen, die leider auch gar nicht fiktional wirken.
Weil es noch nicht genug ist, dann pure Familie mit einer Wucht, die man schon in gefestigtem Zustand nur schwer aushalten kann.
Auch hier große Bewunderung für den Schreibstil der Autorin, sie hat das sich Bewegen in den unterschiedlichen Lebensrealitäten ganz meisterhaft beschrieben.

Irritiert hat mich nur der Wortanteil von vielen Heiligen, die im Buch mitmischen. Ein interessantes Stilmittel, ja, mir hat das aber nicht zugesagt.

Dafür feiere ich aber auch das Ende, das sich nicht dem Kitsch hingibt, sondern dem Stil des Buchs treu bleibt.

Der erste Roman der Autorin hat mich völlig überzeugt, ich hoffe, sie wird noch viele weitere schreiben.

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Gib mir alles

Rezensionen von Stern567:

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Ein Tag in unserem Gehirn von Eveline Crone

Interessant und unterhaltsam!

Unser Kopf steckt voller Überraschungen! Eveline Crone zeigt auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise, was in unserem Kopf passiert – ganz nah an Situationen, die wir alle aus dem Alltag kennen. Man entdeckt dabei viele spannende Dinge über sich selbst und versteht so manches Verhalten plötzlich ein bisschen besser.

Auch optisch macht das Buch richtig Freude. Das Cover ist ansprechend gestaltet und macht direkt Lust, hineinzuschauen. Die Seiten sind schön und abwechslungsreich gestaltet, sodass das Lesen nie langweilig wird. Besonders positiv überrascht hat mich die hochwertige Verarbeitung: Obwohl es ein Softcover ist, fühlt es sich erstaunlich stabil und robust an.

Ein interessantes, unterhaltsames und gleichzeitig schön gestaltetes Buch für alle, die neugierig darauf sind, was in unserem Kopf eigentlich so vor sich geht.

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Ein Tag in unserem Gehirn

Rezensionen von dorli:

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Gnadenopfer von Viveca Sten

Barmherzig morden

Viveca Sten widmet sich in „Gnadenopfer“ einem aktuellen und sehr aufwühlenden Thema: es geht um die Einsamkeit und Hilflosigkeit alter Menschen. Und es geht um die Überlastung von ambulanten Pflegediensten sowie deren Schwierigkeiten bei der Versorgung hilfsbedürftiger Menschen besonders in ländlichen Gegenden.

Es gefällt mir sehr gut, dass die Autorin diesen wichtigen Bereich des alltäglichen Lebens näher beleuchtet, weil sie so auf die wachsende Krise im Pflegesystem und damit auf Probleme aufmerksam macht, die uns alle angehen.

Von der Krimihandlung dagegen bin ich enttäuscht. Viveca Sten hat mich mit ihren spannenden Geschichten bisher immer überzeugt, diesmal konnte sie mich jedoch nicht fesseln. Nach einem dramatischen Prolog, in dem die Autorin sehr mitreißend den Überlebenskampf der hilflosen Ing-Marie schildert und damit ihr eigentlich gutes Händchen für einen raschen Spannungsaufbau zeigt, bricht die gerade erst erzeugte Sogwirkung sofort wieder weg.

Das liegt vor allen Dingen daran, dass der Zwist zwischen Hanna und Daniel viel zu viel Raum bekommt. Die erste Hälfte des Buches dreht sich nur um die persönlichen Befindlichkeiten der Kommissare. Was anfangs noch für eine unterschwellige Spannung sorgt, driftet schnell ins Kindische ab und lässt die Handlung rund um die Mordserie fast untergehen.

Nachdem der Konflikt beigelegt ist und die Aufgaben für die Spurensuche verteilt wurden, beginnen endlich die Ermittlungen. Hier fühle ich mich dann jedoch nicht mitgenommen, weil alles so oberflächlich und wenig professionell abläuft. Die Dialoge sind hölzern. Alles plätschert vor sich hin, von Spannung keine Spur. Stattdessen wird die Handlung mit Belanglosigkeiten sowie vielen kleinen inhaltlichen Wiederholungen aufgefüllt und damit künstlich in die Länge gezogen.

Auch die Darstellung der Figuren hat mir nicht gefallen. Besonders die übertrieben negative Stimmung fast aller Akteure hat mich gestört. So gut wie jeder scheint mürrisch, gereizt, schlecht gelaunt oder gestresst zu sein. Neben dem bereits erwähnten kindischen Verhalten von Hanna und Daniel habe ich vor allem die Figur der Karro als schlecht umgesetzt empfunden. Sie wirkt nicht wie eine überlastete Pflegedienstleiterin, sondern unbeholfen, eingeschüchtert und mit ihrer Aufgabe überfordert. Erfrischender Lichtblick: Clara mit ihrer positiven Ausstrahlung. Als alleinerziehende Mutter zweier Teenager hat die Bibliothekarin es sicherlich auch nicht leicht, doch sie wirkt immer fröhlich. Sie hat jemand besseren verdient, als den brummeligen Daniel.

Gut 100 Seiten vor Schluss wird es dann endlich spannend. Mehrere Verdächtige rücken gleichzeitig in den Fokus und ich kann zu guter Letzt doch noch ein wenig miträtseln.

„Gnadenopfer“ ist bei Weitem nicht die vielschichtige, ausgefeilte Geschichte, die ich erwartet hatte. Es fehlt vor allen Dingen an Spannung; ich bleibe ziemlich enttäuscht zurück.

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Gnadenopfer

Rezensionen von Sheilo:

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Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler

Wissenschaft kindgerecht erklärt

Nase und Weis leben am Nordpol und könnten nicht unterschiedlicher sein, doch die kleine Maus und der große Eisbär werden Freunde und entdecken zusammen die spannenden Seiten der Wissenschaft.

Da ich selbst in einem Forschungszentrum arbeite, finde ich dieses Kinderbuch besonders wertvoll. Wissenschaft ist manchmal nicht sehr greifbar, aber die Beispiele im Buch zeigen den Kindern auf einfache Art und Weise, wie ein Wissenschaftler arbeitet.

Dabei gibt es neben ein paar historischen Fakten rund um den berühmten Forscher Newton auch eine kleine Einführung in die Physik, vor allem zu verschiedenen Kräften. Was ist die Erdanziehungskraft und wie wirkt sie nicht nur auf uns, sondern zum Beispiel auch auf den Mond und welche Kräfte wirken sonst noch in unserem Alltag?
Meine Kinder haben den Aufführungen sehr aufmerksam gelauscht und auch die entstehende Freundschaft von Nase und Weis ist im Buch wirklich schön umgesetzt. Die Illustrationen sind kindgerecht und sehr liebevoll gestaltet, sodass sie die Erklärungen gut untersetzen.

Ich persönlich kann dieses Kinderbuch sehr empfehlen, da ich selbst begeistert davon bin.

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Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten?

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Books, She Said - Based on Nicole's Story von Natalie Erlach

Ein Roman, den ich ans Herz legen möchte

Vorweg möchte ich meine Beziehung zur Story-Geberin offenlegen und dass ich daher befangen bin, im positiven Sinn: @nicoleantonialist ist meine Freundin. Ich ließ mich in den Roman und ihre Geschichte ganz reinfallen.

Nicoles Geschichte über den Kauf ihrer Buchhandlung und ihre damals zeitgleiche Trennung ist wahr und wohl härter gewesen als sie in diesem so schön gestalteten Buch geschildert wird.

Es ist eine True Fiction, die Mut geben soll nach den Sternen zu greifen (wie es im Buch so schön heißt), auch wenn diese noch so weit entfernt sind. Unmögliches versuchen, Hilfe annehmen und in lange und kurze Freund*innenschaften vertrauen.

Ich habe mich mit diesem Buch in ein für mich neues Genre begeben, habe es im Urlaub gelesen, mit Nicole vor meinen Augen, und es hätte kein besserer Zeitpunkt dafür sein können. Ich bin darin versunken. Ich habe mitgefiebert, wie es eine Lösung für den Kredit geben wird, wie sich die Liebe zwischen Nova und Dante entwickelt, wie Phil am Ende dastehen und hoffentlich sein Verhalten bereuen wird.

Ich habe beim Lesen gelächelt und mich mitgefreut, mir die Girl-WG plastisch vorgestellt, und mich über Phil geärgert, die Dialoge zwischen Phil und Nova förmlich gespürt.

Ich wünsche Nicole, Natalie und Books, She Said herzlich viel Erfolg und hoffe, ich kann mit meiner Rezension dazu beitragen, dass viele ihre Geschichte lesen.

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Books, She Said - Based on Nicole's Story

Rezensionen von hohleborn8:

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Rauhnachttage von Ina Bhatter

Selbstfindung in den rauen Nächten

Luise steckt beruflich wie auch privat in einer tiefen Krise. Als Ärztin konnte sie einem guten Freund nicht helfen. Sie hat ihn verloren. Nun zweifelt sie an ihren beruflichen Fähigkeiten, aber auch daran, ob sie überhaupt geeignet ist für den Arzt-Beruf. Privat hat sie nach dem Tod der Mutter vor Jahren nun auch ihren besten Freund verloren und steht alleine da.

Zu Weihnachten bekommt sie die Einladung ihrer besten Freundin, die Rauhnächte, mystische Zeit zwischen Heiligabend und dem Tag der heiligen drei Könige in deren Haus am Meer zu verbringen. Linh selbst ist mit ihrer Familie währenddessen in Urlaub. Dort soll sie sich mit den Ritualen der Rauhnächte beschäftigen, in sich kehren und über ihre Zukunft nachdenken.
Die Autorin erläutert die Bedeutung der einzelnen Rituale der Rauhnächte sehr detailliert. Wer Interesse an einer tiefgründigen Beschreibung dieser Zeit zwischen den Jahren sucht, wird hier gut bedient. Auch zeigt Ina Bhatter, wie es gelingt, zu entschleunigen, über sich und sein Leben nachzudenken und neue Ziele zu fassen.
Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas an diesem Buch. Vielleicht liegt es daran, dass das Leben von Luise doch größtenteils im Dunkeln bleibt. Sie steht allein im Leben. Felix, der Mann, dessen Tod sie so aus der Bahn geworfen hat, scheint nur ein Freund gewesen zu sein. Ihre Freundin hat inzwischen Familie mit zwei Kindern. Über Männer in Luises Leben erfährt man nichts. Auch über Felix erfährt man so gut wie nichts. Welche Rolle spielte er in Luises Leben? War er wie ein Bruder für sie? Da fehlt ein bisschen Stoff, um Luises Leben besser verstehen und mitfühlen zu können.
Ein gutes Lehrbuch zur Entschleunigung, auch lehrreich zur Verlustbewältigung, aber mein Herz wurde kaum berührt.

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Rauhnachttage

Rezensionen von Streiflicht:

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Brightsand Bay - Zeit für Liebe von Jo Weil

Gefühlvolle Fortsetzung

Eigentlich bin ich Spannungsleserin, Krimis und Thriller sind meine Welt. Aber ab und zu mache zu gerne auch Ausflüge in andere Genres. Von Brightsand Bay hatte ich vor einiger Zeit schon den ersten Teil "Zeit für Hoffnung" gelesen. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich bin sehr gerne mit Mimi in Brightsand Bay gewesen.

Passenderweise war das im Sommer, jetzt ist Herbst - wie auch im Buch - und wir sind zurück im schönen, idyllischen Cornwall. Aber dort ist es gar nicht so idyllisch, wie wir auf den ersten Blick hoffen. Was sich schon im ersten Teil angedeutet hat, nimmt hier nun Fahrt auf und wird zur Zerreißprobe.

Ich war so gespannt, wie es weitergeht und habe mich gefreut, zu erfahren, wie es Mimi, ihrem Bruder und Aidan geht. Und vor allem wie sie ihre Beziehungen in einem Geflecht von Lügen, Liebe, Familie und Freundschaft meistern. Ich würde sehr empfehlen, zuerst Teil 1 zu lesen, aber dann kann es losgehen! "Zeit für Liebe" ist wieder ein wunderbarer Ausflug in den kleinen Ort am Meer, der soviel Lust aufs Reisen macht. Eine wirklich gefühlvolle Fortsetzung, in der wir lachen, weinen und hoffen, aber vor allem lieben dürfen! Und uns schon jetzt auf den dritten Teil der Saga freuen dürfen!

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Brightsand Bay - Zeit für Liebe

Rezensionen von milky:

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Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker

Gemütlicher Herbstroman

Ich liebe alles an der optischen Gestaltung des Buches: Das Cover und der Farbschnitt sind wirklich schön, detailliert und passen perfekt zum Inhalt des Buches. Schon beim Anblick kommt man in eine gemütliche Herbststimmung und möchte sich am liebsten in eine Decke kuscheln und den Roman lesen. Die gedruckten Bienen auf den Buchseiten finde ich sehr süß und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich eine von ihnen sah.

Die Geschichte handelt von den beiden Hexen-Schwestern Florence und Evie Caldwell und dem Fluch, der die Caldwells belastet: alle dreizehn Jahre fordert er ein Leben von einer Person, die den Caldwells wichtig ist.
Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Florence und Evie, aber auch Clara - Evies Tochter - sowie Regina, Violet und dem Honeysuckle House selbst. Zeitlich gesehen teilt sich die Geschichte auf die unterschiedlichen Fluch-Jahre auf. Das klingt etwas verwirrend, ist es im Roman allerdings nicht und wirkt sehr natürlich und verständlich, sodass sich am Ende ein vollständiges Puzzle der Ereignisse ergibt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Geschichte ist spannend aufgebaut. Ich hatte nie das Gefühl, ich könnte das Buch guten Gewissens weglegen, sondern wollte am liebsten alles in einem Stück lesen, wenn es möglich gewesen wäre.

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Die Hexen vom Honeysuckle House

Rezensionen von Gavroche:

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Bretonischer Glanz von Jean-Luc Bannalec

La Fête des Crimes

Und es geht wieder zurück in die Bretagne zu einem neuen spannenden Kriminalfall.
Dieses Mal steht ein Krimi-Festival im Zentrum und keine besondere geographische, kulturelle oder kulinarische Besonderheit oder doch? Denn immerhin spielt der Fall in Roscoff, der für seine Zwiebeln auch bei uns in Deutschland bekannt ist.

Kommissar Dupin hat jedenfalls so gar keine Lust nach Roscoff zu fahren und hier zu ermitteln. Die Zwiebeln ja, die mag er, aber deshalb müsste er ja nicht nach Roscoff fahren. Und dann steht natürlich doch der lokale und kulinarische Aspekt im Vordergrund und ich habe mal wieder viel gelernt und auch wieder Appetit bekommen.
Dupin ist arg genervt von einem ambitionierten Krimischriftsteller und möchte auf keinen Fall in dessen Werk verkörpert werden. Eine Zwiebelbäuerin wurde auf dem Gelände des Krimi-Festivals tot aufgefunden, aber wer steckt hinter der Tat? Denn Verdächtige und Ermittlungs-Richtungen gibt es viele.
Also doch wieder ganz viel Bretagne-Flair und Sehnsucht und Reisefieber bekommt man auch - allerdings wird der kriminalistische Aspekt hier auch nicht an den Rand gedrängt.
Mir hat auch dieser Fall wieder gut gefallen.

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Bretonischer Glanz

Rezensionen von Streiflicht:

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Four Heads Missing von Thorsten Schleif

Geniale Zeitreise ins viktorianische London

Mehr zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Den Titel und das Cover fand ich super, der Klappentext hat mir dann den Rest gegeben und mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Dann ist mir aufgefallen, dass es schon Band zwei ist und ich habe mir schnell noch Band eins besorgt und zuerst gelesen.

Da war ich total begeistert, so eine spannende Geschichte, die Fiktion und wahre Fakten, die wir heute noch kennen, so geschickt miteinander verknüpft, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass es tatsächlich so hätte sein können. Das hat mich total fasziniert und den Bann von "Killing Red Jack" gezogen. Umso schöner, dass ich dann direkt hier weiterlesen konnte, kaum hatte ich Jack aus der Hand gelegt.

Hier hat mich der Kriminalfall nicht ganz so begeistert, aber trotzdem fand ich es toll, dass es wieder ein wahrer Hintergrund ist. Wahrscheinlich fand ich den ersten Fall einfach spektakulärer, weil er bekannter ist, aber hier war es auch richtig spannend. Und so kurios, dass es zeitgleich zwei Serienmörder gab oder noch mehr? Jedenfalls ist die Historie wunderbar verwebt mit bekannten Tatsachen und erfundenen Details und Figuren!

Die beiden Hauptfiguren kannte ich schon aus dem ersten Buch und habe mich gefreut, weiterlesen zu können. Sie sind perfekte Romanfiguren, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Zu gerne würde ich mehr von Irene Adams und William Berger lesen! Neben der spannenden Handlung in den Mordfällen fand ich es auch total interessant, mehr über diese Zeit, die Standesgrenzen, Traditionen und das Leben damals zu erfahren. Man taucht richtig ein in das viktorianische London.

Fazit: "Four Heads Missing“ ist ein historischer True-Crime-Thriller, der perfekt Wahrheit und Wunsch bzw. Fiktion verbindet, das macht richtig Lesespaß!

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Four Heads Missing