Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
OMG!
Fast viereinhalb Jahre mussten die Fans der Reihe um Fabian Risk warten, bis endlich ein neuer Roman erschienen ist. Wie in der realen Welt, sind auch in der Reihe mehrere Jahre vergangen. Über den Inhalt will ich gar nicht so viel erzählen, und am besten liest man auch gar nicht den Klappentext, der wieder einmal zu viel spoilert.
Fabian Risk scheint mittlerweile einigermaßen in seinem Leben angekommen zu sein. Er trauert natürlich noch, hat aber einen guten Draht zu seiner Tochter, die mittlerweile studiert und ihrem Vater ein bisschen Glück in der Liebe gönnen würde. Eigentlich wollten die beiden zu Beginn des Romans das Wochenende miteinander verbringen, doch dann gibt es erst einen Stromausfall, und schließlich wird Fabian zu einem neuen Fall gerufen. Dass dieser sich als ein wahrer Albtraum entwickeln würde, konnte er da noch nicht ahnen.
Neben Fabian trifft man auch ein paar bekannte Kolleg:innen von ihm wieder, und sogar die Dänin Dunja Hougard ist überraschenderweise wieder mit von der Partie. Ziemlich früh lernt man auch bereits die Antagonist:innen kennen, deren Taten nicht nur auf vielen Ebenen sehr perfide sind, sondern auch mehr als erschreckend.
Ich hatte schnell den Eindruck, als hätte Stefan Ahnhem zunächst vielleicht gar keinen neuen Band geplant, auf Grund der, wie soll ich sagen, Weltlage, aber nicht umhin gekonnt, dieses Thema aufzugreifen. Dass dieses so aktuell wirkt, ist wohl das erschreckendste an diesem Roman, macht aber auch einen Teil der Spannung aus.
Und spannend ist der Roman, ich mochte ihn kaum aus der Hand legen. Was hier geschieht ist so unglaublich, und dennoch kann man sich vorstellen, dass es real sein könnte, dass Menschen dazu fähig sein könnten. Erzählt wird aus einigen Perspektiven, auch auf Seiten der Antagonist:innen, das erhöht die Spannung zusätzlich, denn als Leser:in weiß man oft ein bisschen mehr als die Ermittler:innen, was einen zusätzlich mitfiebern lässt.
Ich bin ziemlich geflasht von dem Roman, der sehr spannend ist, aber leider auch sehr aktuell. Unbedingte Leseempfehlung für Genrefans!
Rezensionen von Tara:
Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander. von Bob Blume
Unerlässlich: Lesen & schreiben
„Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.“ ist ein wichtiges Buch des Autors, Lehrers, Podcasters, Bloggers und Bildungsinfluencers Bob Blume, der in den sozialen Medien als Netzlehrer bekannt ist.
Wichtig, weil er sich für das Lesen und das Schreiben einsetzt. Beides ist in unserer schnelllebigen Welt, dank fortschreitender Technik, deutlich auf dem Rückgang, aber für die Kommunikation und das Verständnis füreinander unerlässlich.
Das Buch beinhaltet eine Mischung aus Fakten, Meinung und persönlichen Eindrücken und Erlebnissen. Dadurch ist es interessant und liest sich ausgesprochen unterhaltsam.
Lesen und schreiben ist für unsere Gesellschaft wichtig, um einander zu verstehen, um zu diskutieren, Einblicke in andere Perspektiven und neue Ideen zu bekommen.
Dem Autor ist der bewusste Umgang mit Sprache, die als Grundlage für Zusammenhalt, Demokratie und Verständnis dient, ein Anliegen, das er hier – wie sollte es auch anders sein – gelungen in Worte gefasst hat.
Rezensionen von gerlisch:
Blutwild von Saskia te Marveld
Brutal und düster
Mit ihrem Thriller-Debüt geht Saskia te Marveld gleich von Anfang an in die Vollen, „Blutwild“ ist nichts für schwache Nerven: Blut, brutale Szenen, Todesangst, Serienkiller-Vibes – all das bekommt man hier reichlich.
Im Zentrum steht Anka, eine Resilienz Trainerin, die vor sechs Jahren entführt und grausam gequält wurde.
Sie konnte entkommen, doch jetzt holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. Die Story springt zwischen Perspektiven und Zeitebenen, was eigentlich Tiefe verspricht.
Der Schreibstil ist klar und gut lesbar, perfekt für einen schnellen, actiongeladenen Thriller. Allerdings hätte die Zeichnung der Figuren für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten gebraucht. Einige Ungereimtheiten haben meinen Lesefluss gestört. Vieles wirkte leider etwas blass, und einige Handlungen waren mir zu konstruiert.
Trotzdem ein spannendes Debüt mit ordentlich Tempo und Härte, aber noch Luft nach oben. Thriller-Fans, die es düster und brutal mögen, kommen trotzdem auf ihre Kosten.
Rezensionen von Netti:
Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz
Mit vielen Abbildungen locker erklärt
Mit diesem Buch wird man leicht zum Hochbeet Profi.
Und das schöne daran, dieses Buch schafft es , sehr viel wissen zu vermitteln ohne das man vom Text erschlagen wird.
Auf den 124 Seiten gibt es ganz viele Abbildungen und eher wenig Text mit den wirklich wichtigen Dingen. Auf jeder Seite steht oben groß das Oberthema der Doppelseite wie zB.
: Aussaatmethoden im Überblick : Reihen, Quadrate, Horste und Bänder. Dazu findet man zu jedem eine gemalte Abbildung und darunter Text, der 2-3 lange Sätze umfasst. Dieser sagt alles aus, was man beachten muss. Natürlich gibt es auf anderen Seiten auch ein bisschen mehr Sätze.
Oft gibt es noch 2 gemalte Figuren oben in der Ecke ( Vero und Anja ) die mit Sprechblasen was sagen wie in einer Art Comic. Zum Beispiel fragt eine was und die andere gibt einen Tipp.
Durch die lockere, übersichtliche Gestaltung lässt sich das Buch sehr schnell lesen und es macht sogar viel Spaß es zu lesen. Schnell findet man auch die gewünschten Themen und die benötigten Informationen ohne lange zu suchen oder lange lesen zu müssen.
Das Buch umfasst Themen wie :
+Hochbeet bauen ( Material, Füllmaterial, Standort usw.)
+Hochbeet bepflanzen ( Säen oder Pflanzen, So gelingt die Aussaat ( Erde , Töpfe Licht, Temperatur) , Aussaat Methoden usw.
+Hegen und Pflegen ( Düngen - wen , wann wie,) richtig gießen, Mulchen gegen Blattläuse, Schnecken, Ameisen, so vermeidest du nachte Beete im Winter usw.
+Ernte Einfahren ( So erkennt man reifes Gemüse ), Ernten , lagern, verarbeiten, haltbar machen
+Hochbett Pflanzpläne
Das sind jetzt nur einige wichtige Kategorien und Unterkategorien. Das Buch lässt keine Fragen offen und so bin ich von einer Ahnungslosen zu einem kleinen Profi geworden. Wirklich ein tolles Buch mit einer super Gestaltung, was ich auf alle Fälle weiter empfehlen kann.
Rezensionen von Bibibabby:
Cooking for Family von Julia Lanzke
Endlich ein Buch, das praktisch umsetzbar ist!
Als Mutter von zwei jungen Kindern, die auch Vollzeit arbeitet, ist das Kochen für mich ein täglicher Kampf. In diesem Buch habe ich endlich ein System gefunden, das zu mir passt. Das Format des Buches ist perfekt für Eltern, die nicht viel Zeit oder Energie haben: keine lange Einleitung, keine komplizierte Anleitungen oder theorischen Prinzipien.
Stattdessen gibt es nur das Wichtigste, in klaren, übersichtlichen Kacheln dargestellt: Sicherheits- und Küchentipps für Kinder, das 3-2-1-Prinzip mit übersichtlichem Wochenplan und Tipps zur Resteverwertung.
Ich bin froh, dass dieses Buch nicht dem "Meal Prep" Trend folgt. Stattdessen wird Batch Cooking empfohlen: eine größere Menge einer Zutat vorzubereiten, die später in der Woche verwendet wird.
Im Buch gibt es ca. 60 sehr einfache Rezepte. Die meisten sind ziemlich bekannte Gerichte, wie Tomatensuppe oder Kartoffelsalat, und auch die exotischeren Optionen bleiben relativ unabenteuerlich, wie Shakshuka oder Süßkartoffelcurry. Das ist perfekt für wählerische Kinder wie meine, die ungern neues Essen probieren.
Ich finde dieses Buch auf jeden Fall hilfreich. Es bietet einen guten Startpunkt für die "Kerngerichte" in unserem Haushalt. Ich kann meine Kinder einfach eine Option aus dem Kochbuch auswählen lassen ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass es zu kompliziert ist oder die Zutaten schwierig zu finden sind.
Insgesamt ein gelungenes Buch für Familien mit wenig Zeit zum Kochen.
Rezensionen von Netti:
Tödliches Angebot von Marisa Kashino
Wozu ist ein Mensch fähig
Das Hörbuch hat eine Länge von 540 Minuten und ist in 40 Kapitel unterteilt worden. Jedes Kapitel geht zwischen ca. 5 bis ca 21 Minuten und haben damit eine unterschiedliche Länge.
Die Leserin Rebecca Veil macht ihre Arbeit wirklich gut. Sie liest sehr gut und mit Betonung, alle Charaktere haben ihre eigene Stimmlage.
Die Stimme für die Hauptprotagonistin Margo passt auch sehr gut.
Im Hörbuch geht es um Margo. Sie und ihr Freund Ian möchten gerne ein Kind haben und dazu in ein Haus ziehen. Aber bei 22 Hausbesichtigungen wurden sie überboten und haben keinen Zuschlag bekommen. Nun wird ihr Traumhaus frei, was Margo unbedingt haben möchte. Was sie dafür alles tut , werde ich natürlich nicht verraten. Das Hörbuch hat viele Überraschungen und Wendungen auf Lager, mit denen ich nicht gerechnet habe.
In den ersten Kapiteln geht es noch fast nur um dieses Traumhaus und manchmal erscheint einen das Thema recht viel auf diesen Fokus gelegt.
Ab der Mitte hat mich das Hörbuch und die Entwicklungen sehr in seinen Bann gezogen und das letzte 1/4 des Hörbuchs fand ich besonders spannend, überraschend und fesselnd.
Lange habe ich überlegt, wieviel Sterne ich den Buch gebe. Die ersten Kapitel, wo alles um das Traumhaus geht, hätte ich mit 4 Sternen bewertet. Allerdings steigt die Spannung in den Buch und es wird, je weiter man nach hinten kommt, immer spannender . Die letzten Kapitel waren echt Klasse, mit der Handlung habe ich nicht gerechnet und hat ganz klar 5 Sterne verdient. Somit vergebe ich gerne 5 Sterne für diesen Psycho Thriller. Man kann es gut hören.
Rezensionen von Tina:
Das Signal von Ursula Poznanski
Ein Thriller, der unter die Haut geht
Schon bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, hat mich Das Signal visuell angesprochen. Das Cover mit der spiralförmigen Treppe in leuchtenden Neonfarben wirkt kühl, modern und leicht verstörend. Das zentrale Standort-Symbol verweist sofort auf digitale Überwachung und Kontrolle – Themen, die im Roman eine entscheidende Rolle spielen.
Für mich passt das Design hervorragend zum Inhalt: Es vermittelt ein Gefühl von Orientierungslosigkeit, Sogwirkung und technischer Bedrohung und hat definitiv dazu beigetragen, dass ich neugierig auf die Geschichte wurde.
Der Einstieg in den Roman ist ebenso intensiv wie das Cover es verspricht.
Ich habe Das Signal als intensiven, psychologisch dichten Thriller erlebt, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Die Geschichte beginnt mit einem massiven Einschnitt im Leben der Protagonistin Viola: Nach einem Unfall erwacht sie im Krankenhaus – mit amputiertem Bein und ohne Erinnerung an das Geschehen. Was zunächst wie ein klassisches Trauma-Szenario wirkt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Kontrolle, Abhängigkeit, Vertrauen und digitale Überwachung.
Besonders beeindruckt hat mich die innere Perspektive. Ich war Viola emotional sehr nah, habe ihre Verunsicherung, ihre Zweifel und ihre wachsende Paranoia intensiv miterlebt. Die Beziehung zu ihrem Mann Adam steht dabei im Zentrum: Was ist Fürsorge, was ist Kontrolle? Was ist Zufall, was gezielte Manipulation? Diese Fragen ziehen sich subtil, aber konsequent durch die Handlung.
Typisch für Ursula Poznanski ist die ruhige, aber stetige Spannung. Es gibt keine überladenen Action-Szenen, sondern ein psychologisches Kammerspiel, das sich langsam zuspitzt. Gerade das macht Das Signal für mich so stark: Die Bedrohung ist oft diffus, fast unsichtbar, und genau deshalb so beunruhigend. Das Thema digitale Ortung und permanente Erreichbarkeit wird hier sehr realistisch und beklemmend umgesetzt.
Der Schreibstil ist klar, präzise und emotional kontrolliert. Ich hatte nie das Gefühl, manipuliert zu werden, sondern durfte selbst mitdenken, mitfühlen und misstrauen. Das Ende (ohne zu spoilern) empfand ich als konsequent und passend zur Geschichte, auch wenn es mich noch lange beschäftigt hat.
Rezensionen von Tina:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Zwischen Macht und Abgrund - ein Thriller, der unter die Haut geht
Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? Ist ein hochspannender Thriller,
der sich intensiv mit Macht, Manipulation und der trügerischen Fassade von
Erfolg auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, deren beste Freundin
nach einer mysteriösen Nacht im Koma liegt. Als Natalie den mutmaßlich Verantwortlichen
erkennt – einen gefeierten Tech-Millionär – beschließt sie, selbst aktiv zu werden und begibt sich bewusst in seine Nähe.
Iliana Xander erzählt die Geschichte temporeich und atmosphärisch dicht und erzeugt
dabei eine starke psychologische Spannung. Der Roman spielt gekonnt mit Zweifel und
Unsicherheit und lässt lange offen, ob der charismatische Unternehmer tatsächlich ein
skrupelloser Täter oder lediglich ein Projektionsziel ist. Die Figuren wirken vielschichtig, ihre Motive bleiben undurchsichtig, was die Spannung konstant hochhält.
Der Schreibstil ist klar, modern und emotional zugänglich; Themen wie Kontrolle, Abhängigkeit, Trauma und moralische Grauzonen werden eindringlich, aber ohne Überzeichnung dargestellt.
Unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Auch das Cover unterstützt den Inhalt wirkungsvoll: Die helle, fast sterile Gestaltung steht im
starken Kontrast zu angedeuteten Blutelementen und symbolisiert die dunklen Geheimnisse
hinter einer makellosen Oberfläche. Titel und Typografie vermitteln Dominanz und Macht und
passen damit hervorragend zum Genre.
Insgesamt ist der Roman ein fesselnder Thriller mit starker Atmosphäre und psychologischer Tiefe,
dessen zentrale Frage – Genie oder Monster – noch lange nachwirkt."
Rezensionen von Tina:
One Date to Gold von Ivy Leagh
Zwischen Medaillenträumen und Herzklopfen
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich finde es modern, klar und thematisch sehr gut umgesetzt. Die Illustration mit den sportlichen Elementen – Schlittschuhe, Hockeyschläger, Medaille – macht direkt deutlich, dass Sport und Olympia eine zentrale Rolle spielen. Die Farbwahl wirkt winterlich und romantisch, ohne kitschig zu sein, was meiner Meinung nach perfekt zum Ton der Geschichte passt.
Ich habe One Date to Gold als eine emotionale, winterliche Sportsromance erlebt, die mich überraschend schnell gepackt hat. Die Geschichte verbindet Fake Dating mit dem olympischen Setting auf eine sehr stimmige und gefühlvolle Weise. Besonders gefallen hat mir, dass es nicht nur um Romantik geht, sondern auch um Ehrgeiz, Leistungsdruck und die Frage, wie viel Raum Liebe im Leben von Profisportler:innen haben darf.
Die beiden Hauptfiguren wirken authentisch und greifbar. Ihre Dynamik entwickelt sich langsam, was ich als sehr angenehm empfunden habe – nichts wirkt überstürzt oder künstlich dramatisch. Die Dialoge sind lebendig, stellenweise humorvoll und gleichzeitig emotional tiefgehend. Gerade die inneren Konflikte der Figuren, vor allem die Angst, Gefühle könnten die sportlichen Ziele gefährden, haben mich überzeugt.
Der Schreibstil von Ivy Leagh ist flüssig, leicht zu lesen und dennoch atmosphärisch. Ich konnte mir die winterliche Kulisse und die Wettkämpfe sehr gut vorstellen, was der Geschichte zusätzlich Tiefe verleiht. Für mich war das Buch eine perfekte Mischung aus Wohlfühlroman und emotionaler Liebesgeschichte mit ernsthaften Themen im Hintergrund.
Rezensionen von Katja K.:
Rewrite My Rules | Emotionaler Liebesroman | New Adult Romance über Angst vor Gefühlen und Mut zum Neuanfang von Caro Müller
Etwas unausgereift und eher für zwischendurch
Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten. Ich habe deutlich gemerkt, dass es sich um einen Debüt-Roman handelt, da die Charaktere teilweise etwas vereinfacht dargestellt wurden, die Beziehung sich zu schnell entwickelte und ich vor allem immer mal wieder über den Schreibstil gestolpert bin und über die repetitiven inneren Monologe und Grübeleien der Charaktere.
Diese haben den Roman meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen und Spannung herausgenommen.
Auf der anderen Seite habe ich auch das Potenzial gesehen. Gut hat mir gefallen, dass vor allem bei Casey durchaus eine Entwicklung festzustellen war, auch wenn sie mir als Protagonistin bis zuletzt ein wenig zu blass und abwartend war. Gegen Ende fand ich auch die Emotionen der Charaktere ganz gut spürbar. Jacobs Entwicklung hingegen fand ich nicht so hundertprozentig überzeugend. Das Setting in Kalifornien mochte ich sehr, ebenso die sympathischen Nebencharaktere, die Found Family-Vibes verströmt haben.
Insgesamt fehlte es mir an Tiefe und Spannung, welche auch durch die vermeidbaren ausführlichen und detailreichen Schilderungen gelitten haben. Ich war einfach nicht so gefesselt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Casey und Jacob weitergeht. Allerdings hatte ich auch nicht das Bedürfnis, das Buch abzubrechen.
Ich würde diese Romance eher für zwischendurch empfehlen, wenn man etwas Leichtes braucht oder eine Lektüre für den Strand.











