Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vobabooks:
Eden von Auður Ava Ólafsdóttir
Berührend
„Eden“ ist ein Roman von Auður Ava Ólafsdóttir. Die Sprachwissenschaftlerin Alba aus Reykjavík krempelt ihr Leben um und zieht kurzerhand aufs Land und pflanzt in ihrem Garten Eden Bäume - mit Danyel, dem 16jährigen Flüchtling.
Ein leises Buch, das nachklingt. Entspannend zu lesen. Alba ist eine sympathische, ruhige und interessante Hauptfigur.
Und auch einige Nebencharaktere werden näher dargestellt. Ausserdem gibt es immer wieder linguistische Erläuterungen, zudem spielen Island, Umwelt, Natur und die Gesellschaft eine wichtige Rolle. Besonders fand ich den Schreibstil, ich fand ihn angenehm, interessant, berührend und mitunter humorvoll. Der Schreibstil ist eher beobachtend/dokumentierend und sachlich - es werden viele Gedanken und Situationen beispielsweise geschildert, doch Gefühle werden kaum genannt. Ein berührendes Buch.
Rezensionen von Gavroche:
Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt
Wunderbar
Ich liebe einprägsame erste Sätze in Romanen und dieser rangiert definitiv ganz weit oben.
Fabiola und Lita, geboren auf einer Tangotanzfläche, im Jahr 1927, führen ein unkonventionelles Leben. Als Fabiola mal wieder wegen ihrer Liebe zum Tango und zu Schuhen in Probleme gerät, verlassen sie Argentinien.
Eigentlich wollten sie in das glamouröse Paris, doch dann landen sie in Kanada auf der Insel Upper Puffin Island. Und Neufundland ist nun wirklich nicht der Nabel der Welt. Highlight ist immer der Besuch des Japaners Mr. Saito, der einmal im Jahr mit seinem Wanderkino auf die Insel kommt.
Im Seemansheim "Bethlehem", das zugleich eine Pension ist, treffen die beiden auf ganz unterschiedliche Charaktere, die alle wunderbar beschrieben werden.
Der auf dem Cover abgebildete Papageientaucher hat auch seine Rolle in dem Roman.
Eine große Bandbreite an Emotionen und Geschichten, ein wunderbarer Roman.
Rezensionen von Gavroche:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
Persönlicher Fall
Maya Topelius und ihr Kollege Pär ermitteln in ihrem dritten Fall und auch wenn ich die Vorgänger nicht gelesen habe, so wurde mir spannende Unterhaltung geboten.
Eigentlich sollte es nur ein Besuch bei ihren Eltern in Südschweden, in Öland, sein, aber schnell wird Maya in eine Mordermittlung reingezogen und auch Pär reist aus Stockholm an.
Der Fall weist Verbindungen zu einem ungeklärten Fall aus Mayas Jugend auf und darum ist dies auch eine persönliche Sache für Maya.
Es gibt Verbindungen zur rechtsextremen Szene und es bleibt nicht bei dem einen Mord. Aber warum diese Inszenierung der Opfer?
Fragen über Fragen, die alle gut beantwortet werden. Ein spannender Fall mit einer guten Prise Schweden-Ambiente.
Und definitiv mit einer Ermittlerin, die ihre ganz eigenen Wege geht und natürlich gibt es auch eine Reihe von Überraschungen bis zur Auflösung.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Eric Holler: Gelsenblut von Roman Just
ein kurzer, aber packender Fall für Eric Holler
Der neueste Fall von Eric Holler hat es wirklich in sich. Was zunächst wie ein harmloser Routineauftrag wirkt, entpuppt sich schnell als verwirrend komplexer Fall. Holler soll eine Ehefrau beschatten – eine Art Treuetest. Doch weit kommt er nicht, denn sein Auftraggeber wird ermordet. Als wäre das nicht genug, stellt sich heraus, dass die Frau, die Holler observiert hat, die Zwillingsschwester der Ehefrau ist – und der andere Zwilling hat das Opfer gefunden.
Verwirrung vorprogrammiert.
Offenbar liebten beide Schwestern denselben Mann, der nun plötzlich tot ist. Aber warum? Und welches Motiv steckt dahinter? Gemeinsam mit Kommissar Werthofen arbeitet Holler an dem rätselhaften Fall und tappt lange Zeit im Dunkeln. Doch Holler wäre nicht Holler, wenn er nicht irgendwann die losen Fäden zusammenführen und Licht ins Dunkel bringen würde. Und tatsächlich: Die Auflösung ist deutlich überraschender, als ich erwartet hatte.
Die Geschichte ist erneut äußerst spannend geschrieben, voller Wendungen und mit einem Ende, das man so nicht kommen sieht
Rezensionen von Liselottchen:
Liebe kennt keine Vergangenheit von Annette Chavez Macias
Mütter, Töchter und Geheimnisse
Die mexikanisch stämmig Yesica hat es beruflich geschafft und Karriere bei einer Firma gemacht. Der plötzliche Unfalltod ihres Mannes wirft sie aus der Bahn. Sie unterdrückt sämtliche Gefühle, wird immer gereizter, bis sie in der Firma explodiert, ihr Team anschreit und das Handy durch die Gegend schmettert.
Ihr Chef zwingt sie zu einer Auszeit und auch dazu, eine Trauergruppe zu besuchen. Zur gleichen Zeit ziehen ihre Mutter Ana und Großmutter bei ihr ein, weil deren Haus wegen eines Wasserschadens renoviert werden muss. Die Frauen verbindet, dass sie alle Witwen sind. Während Yesica sich widerwillig dazu entschließt, die Trauergruppe zu besuchen, brechen bei allen drei Frauen alte Krusten auf, Geheimgehaltenes wird endlich ausgesprochen und langsam heilen alte Wunden.
Es ist ein Roman der leisen Töne – der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Yesica und ihrer Mutter Ana erzählt, sodass ich mich sehr gut in die Gefühle und Ängste der beiden hineinversetzen konnte. Nach und nach können sich Mutter und Tochter einander anvertrauen, Großmutter Melda ist die vermittelnde Person, jedoch hat auch sie ihr ganz eigenes erschütterndes Erlebnis, das sie bis in Alter verfolgt. Ganz zart kommt auch die Liebe zu Wort.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, ich konnte zahlreiche Gefühle nachvollziehen und habe mit den Frauen gelitten. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle, an alle Leserinnen, die sich gern mit tiefgehenden Familiengeschichten mit historischem Hintergrund befassen. Die Geschichte rund um die Vertriebenen aus Chavez Ravine, die dem riesigen Dodgers-Stadion in Los Angeles weichen mussten, hat mich tief erschüttert.
Ein Buch, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Rezensionen von Liselottchen:
Das kleine Café am Gardasee: Stracciatellaküsse von Sara Pepe
Herzschmerz im Ambiente des Gardasees
Gina findet sich nach Trennung von ihrer langjährigen Freundin Trixi in einer WG am Gardasee wieder, zusammen mit Luna und Diego. Durch ihn lernt sie Lorenzo kennen, der Koch ist und ein eigenes Restaurant führt. Bereits bei der ersten Begegnung verstehen sich die beiden auf Anhieb, leider macht Gina eine Beobachtung und verdächtigt ihn, dass er Drogen nimmt.
Aus diesem Grund hält sie Abstand. Nur weil sie das Geld braucht, hilft sie ihm bei dem Catering einer Hochzeit aus. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Der Roman besticht besonders durch das Ambiente am Gardasee. Es ist mein erstes Buch der jungen Autorin, der freche Schreibstil liest sich locker und mit der fröhlichen Gina, die in der Liebe keinen Unterschied zwischen Mann und Frau macht, hat sie eine eigenwillig moderne Figur geschaffen. Selbst das ernste Thema Drogenmissbrauch, dass auch vor der Gastronomie keinen Halt macht, wird gut in die Story eingewoben. An manchen Stellen hätte ich mir einen Tick mehr Tempo gewünscht. Unter dem Strich ist es ein leichter Wohlfühlroman, der durch das italienische Flair die Sehnsucht nach Sommer und Süden weckt.
Rezensionen von C.P.:
The Penguin Paradox von Greta Milán
Konnte mich trotz tollem Setting nicht ganz überzeugen
Irgendwie wirkte das Buch teilweise wie eine Fanfiction über die Liebe bei der wahnsinnig kitschige Hallmark Filme und die Bücher von Ali Hazelwood die Grundlage waren und bei dem die Vorstellung von Liebe der einer Jugendlichen entsprach. Von unglaublich überzogenen Reden auf die Liebe zu Jubelausbrüchen der Familie auf Grund eines Kusses war echt alles dabei.
Was mir wirklich gut gefallen hat, war das Setting. Richtig schön und auch die Einschübe über Pinguine fand ich immer wieder toll. Ich bin aber auch für solche Geschichten leicht empfänglich und habe nicht ohne Grund viele von Ali Hazelwoods oder andere Bücher, die in einem wissenschaftlichen Setting spielen, verschlungen. Auch wenn dem Erzählten etwas bessere Recherche gut getan hätte. Auch hier wirkte es wieder wie eine romantisierende Fanfiction über Personen, die in der Wissenschaft tätig sind.
Das Zusammenspiel der Charaktere hat mir einfach nicht gefallen. Erst hat Emery unglaubliche Vorurteile gegenüber Becket, bei denen ich anfangs dachte, dass sich die Geschichte in eine "Stolz & Vorurteil"-Richtung entwickeln würde. Aber das tat sie nie, nein, Emery hat einfach weiter an ihren haltlosen Vorurteilen festgehalten, war echt super unsympathisch und Beckett fand sie die ganze Zeit über aber einfach toll?!
Aus den Vorurteilen wurde dann schlagartig die große Liebe und das schon knapp nach der Hälfte des Buches. Das konstruierte Drama war dann nur noch ein Hinhalten und Strecken des Buches auf über 400 Seiten.
Ja, es ist eher seichte Unterhaltung und ein paar Punkte haben mich schon enttäuscht, aber wurde dennoch auch ganz ok unterhalten und für meinen Arbeitsweg war es die passende Begleitung.
Rezensionen von Sophie H.:
Friede, Freude, Weihnachtsfunkeln von Nicole Schol; Verena Keil
Lieblingsbuch in der Adventszeit
In diesem kleinen Büchlein stecken 55 ganz besondere Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit. Auf einer Doppelseite wird jeweils eine Idee vorgestellt. Die Ideen sind sehr vielfältig. Es gibt Rezepte, Bastelanleitungen und auch viele geistliche Impulse. So gibt es zum Beispiel einen 24-Tage-Adventsleseplan oder Marmeladenglas-Momente.
Besonders gut gefallen mir auch die Seiten, auf denen ich selbst meine Gedanken eintragen kann, seien Dinge, die mir in der Adventszeit Freude bereiten oder Gebetsanliegen. Was das Buch so wertvoll für mich macht, ist auch die Ausstattung. Es gibt wunderschöne adventliche Fotos und Illustrationen. Und: Man muss den Inhalt des Buches nicht Seite für Seite abarbeiten, sondern kann sich selber aussuchen, was gerade zu einem passt.
Definitv ein Buch, das man sich selber schenken sollte oder auch als Mitbringsel in der Adventszeit.
Rezensionen von brauneye29:
Knochenkälte David Hunter von Simon Beckett
Sehr spannend
Zum Inhalt:
Eigentlich war David Hunter zu einer Untersuchung unterwegs, hat sich aber gnadenlos verfahren und hängt dann nach einem Brückeneinsturz fest, denn es gibt nur einen Weg raus aus dem Dorf. Er wird zum Glück im Forest Hotel aufgenommen, in dem er der einzige Gast ist. Auf der Suche nach Handyempfang findet er eine alte Leiche.
Meine Meinung:
So lange musste man auf einen neuen Hunter-Roman warten, aber das Warten hat sich gelohnt, denn das vorliegende Buch bzw. Hörbuch ist total spannend. Die Feindseligkeit, die auch Hunter entgegen schlägt ist förmlich spürbar und dann noch in eisiger Kälte festzusitzen, ist schon heftig. Aber Hunter wäre nicht Hunter, wenn er nicht dennoch Ermittlungen aufnehmen würde, da ist er in seinem Element. Man wird als Leser auch immer mal wieder auf falsche Fährten geführt und kann so vortrefflich mit grübeln, was wohl wirklich geschehen ist. Die Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet und zum Teil so richtig unsympathisch, was ein Buch auch durchaus interessanter macht. Das Hörbuch fand ich auch gut gelesen und kann es empfehlen.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von DoraLupin:
Die wilden Jahre von Susanne Goga
Viel Geschwisterliebe und ein wenig Krimianteil
Ich höre sehr gerne historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Anfangs konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen, später wurde es dann jedoch richtig spannnend und berührend und ich wurde sehr gut unterhalten.
Die Geschichte führt ins Rheinland 1919.
Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien.
Ich habe gut in die Story hineingefunden denn der Schreibstil war locker und leicht verständlich und so konnte ich mich bei diesem Hörbuch gut auf die Handlung konzentrieren. Etwas verwirrend war anfangs für mich, dass immer wieder in der Zeit gesprungen wurde und ich teilweise nicht ganz zuordnen konnte in welcher Handlung ich mich befunden habe, dies wurde dann mit der Zeit aber einfacher. Zu Beginn hatte das Hörbuch für meinen Geschmack auch ein paar langatmige Passagen in denen ich etwas Spannung vermisst habe. Nach ungefähr einem Drittel des Hörbuchs wurde die Story dann aber immer spannender und zum Ende hin wollte ich in jeder freien Minute wissen wie es weiter geht. Die Geschichte konnte mich dann noch richtig packen und auch berühren.
Anfangs war das Buch leider ein wenig langatmig aber nach ungefähr einem Drittel wurde die Spannungsschraube dann richtig angezogen. Ich wurde dann sehr gut unterhalten und vergebe 4 Sterne und eine Empfehlung für dieses Hörbuch.
An die Stimme der Sprecherin musste ich mich ebenfalls erst gewöhnen, aber dann hat sie mir immer besser gefallen und gut zur Geschichte und dem Genre gepasst. Sie hat die Story lebendig vorgelesen.











