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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PMelittaM:

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman

Bringt wieder alles mit, was die Reihe ausmacht

Joyces Tochter Joanna heiratet, und das gibt nicht nur Joyce die Gelegenheit, wieder einmal in ihr Tagebuch zu schreiben, sondern auch Elizabeth zu ermitteln, Denn der Trauzeuge des Bräutigams kommt zu ihr und bittet sie, ihr zu helfen, da ein Mordversuch auf ihn verübt wurde. Ein Jahr ist seit Stephens Tod vergangen, und Elizabeths Trauer ist immer noch gewaltig, doch die Verlockung, einmal wieder zu ermitteln gewinnt, und so können auch wir Leser:innen endlich wieder einen Band der Reihe lesen.

Ich habe die Vier vom Donnerstagsmordclub vermisst, genauso wie Donna und Bogdan, und mich sehr gefreut, dass es endlich einen neuen Band gibt. Und was soll ich sagen, ganz schnell war ich wieder mittendrin, habe mich köstlich amüsiert, aber auch sehr gespannt gelesen. Der neue Fall ist nicht ohne, und es gibt einige Gelegenheiten, neue Charaktere kennenzulernen. So hat Connie Johnson, die inzwischen aus dem Gefängnis entlassen wurde, sich aber immer noch regelmäßig mit Ibrahim trifft, eine Protegée, natürlich lernen wir auch Paul, Joannas Bräutigam, näher kennen, zudem gibt es eine Reihe Verdächtiger. Und Ron Ritchie hat eigene Probleme, die es zusätzlich zu lösen gilt.

Es ist viel los, es gibt viel zum Schmunzeln, viele Überraschungen und einige spannende Szenen. Am Ende ist natürlich alles gut aufgelöst. In der Danksagung verspricht uns der Autor übrigens nicht nur eine weitere Fortsetzung des Donnerstagsmordclubs, sondern auch seiner anderen Reihe – ich freue mich auf beide.

Auch der fünfte Band bringt wieder mit, was die Reihe ausmacht, liebenswerte Charaktere, Humor, Spannung und einen Fall, der nicht ohne ist. Ich liebe diese Reihe sehr, und auch dieser Band hat mich nicht enttäuscht. Wer Krimis und britischen Humor mag, sollte zugreifen, aber, falls noch nicht gelesen, am besten mit Band 1 anfangen.

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code

Rezensionen von carola1475:

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Manche Schuld vergeht nie von Elly Griffiths

Fesselnder Genremix

DS Alison Dawson arbeitet in einer sehr speziellen und geheimen Abteilung. Ihr Team reist in die Vergangenheit, um unklare Umstände bei Tötungsdelikten aufzuklären. Als der britische Justizminister sie bittet, den nie bewiesenen Mordverdacht gegen seinen Ururgroßvater zu untersuchen, reist Ali ins Jahr 1850, so weit zurück wie nie zuvor.

Währenddessen geschieht in der Gegenwart ein Mord, der Alis Sohn Finn in Schwierigkeiten bringt.

Elly Griffiths startet eine neue Reihe, die Krimi, Zeitreise und etwas Mystery kombiniert. Die Protagonistin ist eine 50jährige unerschrockene pragmatische Frau, die es aus eigener Kraft weit gebracht hat und mich mit ihrer Art beeindruckt. Durch ihre Gedanken und Gespräche mit anderen wird Ali nahbar und lebendig, sie hat Humor und ihre Kommentare sind oft ironisch. Auch andere Figuren und ihre Beziehungen zueinander sind glaubhaft gezeichnet, alle haben einen Hintergrund, der sie zu authentischen Charakteren macht.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert und beschreibt Alis Vorbereitungen auf das 19. Jahrhundert und ihre Zeit dort so anschaulich und atmosphärisch, dass ich fasziniert über die damalige Mode, ihr kaltes Zimmer in der Hawk Street, die schwierigen sanitären Bedingungen und vieles mehr gelesen habe und auch die Schilderungen Londons damals und heute haben mich gefesselt. Griffiths übt leise Gesellschaftskritik und thematisiert wiederholt auch die Klassenzugehörigkeit auf beiden Zeitebenen. Sie vermittelt mir Alisons Gefühle, als sie in der Vergangenheit feststeckt und auch ihre Schwierigkeiten, sich nach ihrer Rückkehr wieder an das heutige Leben zu gewöhnen, glaubhaft und überzeugend.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Geschichte ist kurzweilig und die Spannung bleibt hoch durch die beiden Zeitebenen und Cliffhanger vor Perspektivwechseln.
Es handelt sich zwar um einen Reihenauftakt, dennoch bleiben in 'Manche Schuld vergeht nie' zu viele Fragen zu Ereignissen und Figuren der Vergangenheit offen, was bei meiner Bewertung den fünften Stern kostet. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch viel Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Band.

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Manche Schuld vergeht nie

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Der Löwe von Juda: Der große Aufbruch von Elly Griffiths

Sehr bibeltreu

Der große Aufbruch ist ein großes und detailliertes Bibelheft für Kinder. Es erzählt die Geschichte des israelitischen Volkes in Ägypten. Ich muss ehrlich zugeben, dass es für mich anfangs ungewohnt war, die biblischen Figuren als Tiere zu sehen. Da ist zum Beispiel Mose ein Nilpferd, die ägyptischen Sklaventreiber sind Nilwarane, und der Pharao ist ein Nilkrokodil.

Je mehr ich aber gelesen habe, desto besser und interessanter fand ich dieses Bibelheft. Kinder lieben Tiere, und zwar alle Tiere. Wenn es um Tiere geht, hat man schnell die Aufmerksamkeit der Kleinsten. Somit finde ich die Art, die faszinierende Geschichte rund um Mose und den Aufbruch nach Kanaan, als Tiergeschichte zu erzählen und zu illustrieren, doch sehr interessant und gut durchdacht.
Die Erzählung beginnt mit Josef und seinen Brüdern, dann wird Mose von der Tochter des Pharaos im Nil entdeckt. Die Geschichte geht mit den 10 Plagen und das geteilte Meer, actionreich weiter. Die Illustrationen von Haakon Lie sind lebendig und ausdrucksstark.
Zu den dargestellten Tieren gibt es sehr interessante Informationen, hierbei konnte auch ich Neues dazulernen.
Auch über Ägypten und die damaligen Gepflogenheiten gibt es tolle Infos.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der bibeltreue Erzählstil.

Ich finde dieses liebevoll gestaltete Bibelheft für Kinder sehr interessant und gut. Gerade jetzt während der Ferien-und Urlaubszeit, eignet es sich ideal zum Mitnehmen in den Urlaub. Mir hat das Heft gut gefallen, daher gerne eine Weiterempfehlung.

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Der Löwe von Juda: Der große Aufbruch

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Der Löwe von Juda 1: Die Reise ins versprochene Land - Collector's Edition von Elly Griffiths

Eine besondere Kinderbibel

Die Reise ins versprochene Land ist eine besondere Kinderbibel. Sie erzählt die Geschichten der Bibel von der Entstehung der Welt, über Adam und Eva und die Wanderung des israelitischen Volkes durch die Wüste, bis zum Kampf um Kanaan. Ich muss ehrlich zugeben, dass es für mich anfangs ungewohnt war, die biblischen Figuren als Tiere zu sehen.

Da ist zum Beispiel Abraham ein Auerochse, Mose ein Nilpferd, die ägyptischen Sklaventreiber sind Nilwarane, und der Pharao ist ein Nilkrokodil. Je mehr ich aber gelesen habe, desto besser und interessanter fand ich diese künstlerisch illustrierte Kinderbibel. Kinder lieben Tiere, und zwar alle Tiere. Wenn es um Tiere geht, hat man schnell die Aufmerksamkeit der Kleinsten. Somit finde ich die Art, die faszinierenden Geschichten rund um die Entstehung der Menschheit bis zum Kampf um Kanaan, als Tiergeschichte zu erzählen und zu illustrieren, doch sehr interessant und gut durchdacht.
Die Erzählung beginnt mit Genesis-Die Entstehung-und die große Flut, dann wird Mose von der Tochter des Pharaos im Nil entdeckt und die Israeliten verlassen Ägypten und wandern durch die Wüste. Am Ende findet der Kampf um Kanaan statt. Die Illustrationen von Haakon Lie sind lebendig und ausdrucksstark.
Zu den dargestellten Tieren gibt es sehr interessante Informationen, hierbei konnte auch ich Neues dazulernen.
Auch über Ägypten, das Land Kanaan und die damaligen Gepflogenheiten gibt es tolle Infos.
Das Buch ist schön groß, bunt und übersichtlich. Ein Lesebändchen in der Farbe blau wirkt sehr schön und hochwertig.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der bibeltreue Erzählstil.

Ich finde diese kunstvoll gestaltete Bibel für Kinder sehr interessant und ausdrucksstark. Auch meine 12 jährige Tochter liest sie gerne. Vor allem die zusätzlichen Informationen gefallen ihr sehr gut. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit eignet sie sich ideal zum Verschenken. Mir gefällt diese besondere Kinderbibel sehr gut, daher gerne eine Weiterempfehlung meinerseits.

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Der Löwe von Juda 1: Die Reise ins versprochene Land - Collector's Edition

Rezensionen von buchina:

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HEN NA IE - Das seltsame Haus von Uketsu

Sehr konstruiert, aber unterhaltsam

„Das seltsame Haus“ beginnt mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage: Ein Autor, spezialisiert auf Okkultes, wird gebeten, den Grundriss eines Hauses zu begutachten. Auf den ersten Blick wirkt der Grundriss normal, erst nach und nach wird deutlich, dass er auch Geheimnisse aufzeigt, verborgen hinter Mauern.

Gemeinsam mit einem Architektenfreund beginnt er, anhand von Skizzen, Grundrissen und Dokumenten die dunkle Geschichte des Hauses zu ergründen. Nur anhand des Grundriss erspinnen die beiden Männer eine Geschichte, die schrecklich, abstrus und auch konstruiert.
Dennoch ist es spannend, wie sich anhand dieser einfachen Skizzen eine Geschichte entspinnt, die im zweiten Teil des Romans noch tiefer geht, indem eine Person dazu kommt, die Hintergründe zu dem Grundriss berichten kann. Ich fand die Hintergründe sehr interessant und hätte mir gerne mehr Information und Tiefe gewünscht. Es fiel zum Teil schwer dem ganzen zu folgen, da es eine Vielzahl von Personen involviert sind. Das Buch las sich dennoch sehr leicht, da es hauptsächlich in Dialogform geschrieben ist. Es gibt klassische ausführliche Beschreibungen von Emotionen oder Handlungsorten. Mehrmals wird der Leser aufgefordert, mitzuraten, eigene Schlüsse zu ziehen und zwischen den Zeilen zu lesen.
Insgesamt hat mir besonders der erste Teil des Buches gefallen, wo sich die Geschichte langsam entfaltet und ich als Leserin gut miträtseln konnte. Der zweite Teil wurde mir immer konstruierter und ich konnte den Rückschlüssen kaum noch folgen. Dennoch ist es für mich ein spannender, ungewöhnlicher und interessanter Krimi. Der sich auch aus der typischen Krimiwelt abhebt. Er liest sich schnell, da er auch nicht sehr umfangreich ist. Eine interessante Abwechslung für zwischendurch.

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HEN NA IE - Das seltsame Haus

Rezensionen von Ina:

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Ja, genau das hab ich mir gewünscht! von Lappan Verlag

Ein wunderschönes Buch zum Advent!

Ich habe das Buch "Ja, genau das habe ich mir gewünscht!" für meine Tochter (17 Jahre) im örtlichen Buchladen erworben. Es hat mich sofort durch das wunderschöne hochwertige Buchcover angezogen und der wundervollen Gelegenheit des kreativen "Mitmachens" begeistert. Ich denke mir, dass sie mit diesem "Aktivbuch" weniger Stunden bei Instagram und Cop verbringen wird.

Das Buch steckt voller unterschiedlicher Ideen, die Vorweihnachtszeit aktiv persönlich mitzugestalten.

Die Aufgaben sind unterschiedlich, es wird zu Steckbriefen und kleinen Spielen eingeladen - gemeinsam mit Freunden, der Familie oder für sich allein. Man kann Fotos, Gedanken und Erinnerungen eintragen und es in ein paar Jahren zur Adventszeit wieder hervorholen.

Ich freue mich über dieses Buch sowie gleichzeitig ein kleines Geschenk zum Nikolaus für meine Tochter entdeckt zu haben. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen für alle, die es etwas Kreativ in der Vorweihnachtszeit mögen!

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Ja, genau das hab ich mir gewünscht!

Rezensionen von Shilo:

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Schatten über dem Kloster von Manuela Schörghofer

Spurensuche im mittelalterlichen Füssen

Im Jahr 1376 steht die Stadt Füssen nach einem Brand im Kloster Weißenfels unter Druck. Unter den Opfern findet sich der Bürgermeister, doch schon bald zeigt sich, dass er nicht im Feuer starb, sondern zuvor getötet wurde. Diese Ausgangslage sorgt für Spannung, da der Bürgermeister vielen in der Stadt verbunden war und unklar bleibt, wem man überhaupt noch trauen kann.

Isabella, die junge Witwe des Richters, wird durch ein Testament unerwartet in die Pflicht genommen. Sie soll den Mord an dem Freund ihres verstorbenen Mannes aufklären, wenn sie das Erbe antreten will. Damit steht sie plötzlich im Mittelpunkt eines Falles, der eigentlich nicht in ihre Hände gehört. Die Situation ist für sie ungewohnt und riskant, sie nimmt sie aber dennoch an.
An ihrer Seite stehen Leonhard, der Gerichtsschreiber, und Magnus, ein Medicus. Sie ergänzen sich in ihren Fähigkeiten, und zusammen folgen sie den Spuren, die sie zu Ratsmitgliedern, Klosterangehörigen und alten Konflikten führen. Schritt für Schritt treten Zusammenhänge zutage, die weit zurückreichen.
Die Darstellung des mittelalterlichen Alltags wirkt glaubwürdig. Die Autorin zeigt die sozialen Grenzen und die Bedeutung von Ruf und Stellung, ohne dies zu sehr auszuschmücken. Isabella handelt vorsichtig, aber mit wachsender Sicherheit. Ihre Haltung entsteht aus den Situationen heraus und wirkt natürlich.
Die Ermittlungen entfalten sich ruhig und nachvollziehbar. Die Spannung entsteht weniger durch dramatische Wendungen, als durch feine Beobachtungen, Gespräche und die kleinen Veränderungen im Verhalten einzelner Figuren. Gegen Ende zieht das Tempo an, und die Auflösung fügt sich schlüssig in das Gesamtbild ein.
Insgesamt bietet der Roman eine ausgewogene Mischung aus historischer Darstellung und Kriminalfall. Die Erzählweise bleibt klar und bodenständig, die Figuren wirken glaubhaft, und die Ermittlungen halten das Interesse bis zum Schluss. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Schatten über dem Kloster

Rezensionen von Nele33:

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Zuhause ist vorübergehend geschlossen von Antje Huhs

Hörempfehlung

Das Hörbuch "Zuhause ist vorübergehend geschlossen" der Autorin Antje Huhs eingelesen von Vera Teltz hatte ich auf den ersten als seichte Unterhaltung eingeordnet.

Doch weit gefehlt, die Autorin hat ein hochaktuelles Szenario geschaffen:

Die Pflege streikt, und dies in der eigentlich besinnlichen Vorweihnachtszeit.

Nur Anett hat, da sie keine Nachrichten schaut, nichts davon mitbekommen. Genauso lange, bis es morgens bei ihr klingelt und der 93-jährige Herr Jankovsky bei ihr einquartiert wird. Dies alles durch einen Erlass der Regierung, in dem Personen, die genügend Platz haben, einen Senioren für die Dauer des Streiks aufnehmen müssen. Während sich ihre Tochter über den neugewonnenen Opa freut, rebelliert ihr Teenagersohn, der für Herrn Jankovsky sein Zimmer räumen muss.
Die Autorin zeichnet mit Humor und Tiefgang ein Bild von einer Gesellschaft, die zwar über den Pflegenotstand Bescheid weiß, aber doch bitte nicht so, dass es den einzelnen tangiert.
Das Leben der Protagonisten und davon gibt es einige, wird durch diesen Erlass ganz schön durcheinander gewirbelt. Alle möchten ihre "Besucher" schnellstmöglich loswerden.
Anett schöpft Hoffnung, als sie erfährt, dass Herr Jankovsky einen Sohn hat und macht sich auf die Suche nach ihm.

Mir hat die Geschichte, sehr gut gefallen, besonders durch die Mischung nahender Realität und Humor. Vera Teltz ist mir schon von anderen Hörbüchern als Sprecherin bekannt und ich bin immer wieder aufs neue begeistert, mit welch starken Emotionen sie die Texte einliest.

Von mir eine klare Hörempfehlung.

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Zuhause ist vorübergehend geschlossen

Rezensionen von ReiShimura:

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The Penguin Paradox von Greta Milán

Faszinierende Antarktis, aber schwache Charaktere

Das Cover des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und nach der Lektüre des Klappentextes war meine Entscheidung, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, gefallen. Das einzigartige Setting des Buches war dafür ausschlaggebend.
Glücklicherweise kann ich auch sagen, dass das Buch mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht hat.

Autorin Greta Milan hat es vortrefflich geschafft die Stimmung einzufangen und die Antarktis und die Forschungsstation vor meinem geistigen Auge Wirklichkeit werden zu lassen. Mir ist bewusst, dass ihre Beschreibungen wahrscheinlich sehr romantisiert sind und nicht alle Forschungsstationen so luxuriös ausgestattet sind. Dennoch denke ich, dass vieles sehr nah an der Wahrheit dran ist.
Die wissenschaftlichen Aspekte der Geschichte, die Pinguine und die unbeschreibliche Schönheit der Landschaft waren für mich definitiv die Pluspunkte und auch Highlights der Geschichte. Denn mit diesen Aspekten hebt das Buch sich klar von anderen Romanen des Genres ab. Aber wo es Licht gibt, gibt es immer auch Schatten.
Für mich waren die Hauptpersonen, allen voran Emerie, die Schattenseiten der Geschichte. Durch die Beschreibungen des Klappentextes habe ich mir Emerie als starke, kluge und unabhängige Wissenschaftlerin vorgestellt. Das war sie sicher auch, aber vor allem war sie auch unglaublich stur, verbohrt und voreingenommen. Und diese Dinge haben für mich ihre positiven Eigenschaften überschattet und mir ihren Charakter einen wenig verleidet.
Besonders weil diese Eigenschaften maßgeblichen Einfluss auf den Fortgang der Geschichte und ihre Interaktion mit Beckett gehabt haben. Mir ist bewusst, dass dies nicht das erste Buch ist, in dem die Handlung geprägt ist von „Enemie to lover“. Allerdings fühlte es sich hier nicht authentisch, sondern eher erzwungen an. Die Gründe, warum Emerie Beckett so sehr ablehnt, waren für mich bis zum Schluss nur bedingt greifbar und das, obwohl die Autorin immer wieder versucht es zu rechtfertigen und zu erklären. Auch Emeries zwanghafte Suche nach Beweisen, dass Pinguine nicht monogam leben, hat mich zum Ende hin ein wenig genervt.
Ich muss Greta Milan allerdings zugutehalten, dass sie Emerie mit der Fähigkeit ausgestattet hat, ihr Verhalten, zumindest bis zu einem gewissen Grad, zu reflektieren und sie dadurch auch eine Charakterentwicklung durchgemacht hat. Ab einem gewissen Punkt war ich dann mehr oder weniger mit der Geschichte versöhnt und konnte Emeries Handlungsweisen sogar nachvollziehen.
Leider hat die Autorin dann noch eine Extraportion Drama in die Geschichte einbauen müssen. Dieses Drama war aber genauso vorhersehbar wie unnötig und hat für mich wieder einiges an positiven Gefühlen zerstört.
Das Buch hat durchaus seine Stärken, aber leider eben auch seine Schwächen und eine Beurteilung fehlt mir nicht leicht. Die Geschichte selbst ist nämlich gut konstruiert und auch dem Erzählstil der Autorin konnte ich einiges abgewinnen. Das Drumherum entspricht auch meinem Geschmack, der Anteil an Spice und Drama hätte geringer sein können, aber mir ist bewusst, dass ich mit dieser Meinung eher in der Minderheit bin.
Mir ist bewusst, dass ich das Buch trotz vieler Kritikpunkte sehr gut bewerte. Dies liegt vor allem daran, dass ich ein Buch nicht schlecht bewerten möchte, nur weil mir die Hauptperson unsympathisch war. Ich möchte aber abschließend noch die Empfehlung aussprechen, dass allen denen es wichtig ist, dass die Charaktere ausnehmend sympathisch sind, vielleicht noch einmal überlegen sollten, ob dieses Buch wirklich das richtige für sie ist.

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The Penguin Paradox

Rezensionen von Claudia H.:

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The Score of Our Life von E.J. Keys

Du bist der Takt, der mir fehlte

Worum es geht:

Der Metalband Ravens Reign und deren Frontfrau Raven fliegen die Herzen ihrer Fans nur so zu. Ein Erfolg jagt den nächsten. Doch dabei hat Raven das Gefühl, sich selbst zu verlieren. Denn eigentlich ist sie doch nur Anneli. Als ihr die schüchterne und unscheinbare Archivarin Eloise förmlich vor die Füße fliegt, gibt es für Anneli eine Chance sie selber zu sein.

Die introvertierte Eloise hat mit Metallmusik so gar nichts am Hut und erkennt Raven daher nicht. So kann Anneli sich endlich mal wieder mit jemanden unterhalten, ohne dass sie als Star wahrgenommen wird.

Mein Fazit:
Hierbei handelt es sich um das Erstlingswerk von E.J. Keys. Und ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht. Ich fand es wunderbar, wie die beiden Protagonistinnen miteinander umgegangen sind, wie sie sich gegenseitig unterstützt haben und wie sie die Schwächen der Anderen respektiert haben. Die Welt braucht eindeutig mehr Annelis und Eloises. Ich gehe jetzt auch mal davon aus, dass die Schriftstellerin eine Fabel für Virginia Woolf hat. In dem Roman schweb immer so ein Hauch von Virginia Woolf mit, ohne hierbei jedoch aufdringlich zu sein. Vielmehr gibt dies der Story, wie ich finde, etwas Besonderes. Mir hat es zumindest gut gefallen und es brachte mich zum Schmunzeln. Zwischendurch gab es mal ein paar Stellen, die ich ein wenig langatmig fand, wobei ich als 50+ hier auch nicht die Zielgruppe bin. Ich hoffe auf alle Fälle, dass wir noch mehr von E.J. Keys zu lesen bekommen werden.

Ein rundum gelungener NewAdult Roman, der von mir sehr gute 4 Sterne erhält und eine ganz klare Leseempfehlung.

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The Score of Our Life